Liechtenstein zwischen Bitcoin und IWF!
(31.05.23) In einer Welt der Diskontinuitäten ist das mit lediglich 39.000 Einwohnern so kleine und feine, weil solide und schuldenfreie Fürstentum Liechtenstein eine wohltuende Oase im Herzen eines mit großen Problemen behafteten (EU)Europas. Das Fürstentum Liechtenstein basiert auf einer konstitutionellen Erbmonarchie, auf demokratischer und parlamentarischer Grundlage.
Die Staatsgewalt ist im Fürsten und im Volke verankert. Als moderner Wirtschaftsplatz steht Liechtenstein für Stabilität und Innovation. Die Mitgliedschaft im Europäischen Wirtschaftsraum EWR und der Zollvertrag mit der Schweiz bieten den in Liechtenstein ansässigen Unternehmen die exklusive Möglichkeit zum uneingeschränkten Zugang zu beiden Märkten.

Liechtenstein führt den Bitcoin als Bezahloption für staatliche Dienstleistungen ein!
Davon profitieren auch Sie als Privatanleger und Kunde von Banken, Versicherungsgesellschaften, Edelmetallhändlern oder Vermögensverwaltern in Liechtenstein. Aktuell kommen aus dem Fürstentum interessante News: Vor kurzem hat Liechtensteins Regierungschef Dr. Daniel Risch in einem Interview mit dem Handelsblatt bestätigt, dass das Fürstentum Liechtenstein den Bitcoin als Bezahloption für staatliche Dienstleistungen einführen wird. Dr. Risch, der gleichzeitig auch als Finanzminister fungiert, zeigte sich darüber hinaus auch offen dafür, zukünftig staatliche Gelder in Bitcoin als Währungsreserve zu investieren.
Derzeit belaufen sich die Haushaltsreserven Liechtensteins auf über 2 Mrd. CHF Schweizer Franken, was dem 2,5-fachen Wert des jährlichen Staatshaushalts entspricht. Von derartigen Relationen und Werten kann Deutschland mit seinen Defizitquoten und Staatsschulden nur träumen. Das Fürstentum ist mit Blick auf seine Staatsfinanzen grundsolide aufgestellt und der einzige schuldenfreie Staat der Welt, mit einem AAA-Rating. Aktuell hat die Ratingagentur S&P diesen Status erneut bestätigt.
Ratingagentur S&P bestätigt Liechtensteins Triple-A Rating
Im Rahmen der halbjährlich stattfindenden Überprüfung des Länderratings hat die internationale Ratingagentur S&P Global Ratings Liechtenstein erneut die Bestnote verliehen und das Triple-A (AAA-Rating) mit stabilem Ausblick bestätigt.
Gemäß aktuellem Bericht der Ratingagentur stützt sich die Beibehaltung des Höchstratings darauf, dass Liechtensteins starke Haushaltsposition, umfangreiche finanzielle Puffer sowie die hohe politische Effektivität und der umsichtige regulatorische Rahmen das Fürstentum vor den wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und der Verschärfung der globalen finanziellen Bedingungen schützen werden.
S&P Global Ratings geht davon aus, dass sich Liechtensteins Wirtschaft im Jahr 2023 allmählich erholen wird. Das langsame Wachstum in diesem Jahr spiegelt vor allem die indirekten Folgen des Krieges zwischen Russland und der Ukraine, die schwächere Auslandsnachfrage, den Inflationsdruck, die Straffung der Geldpolitik sowie die Besorgnis über die jüngsten globalen Bankenturbulenzen wider. Außerdem hat Liechtenstein eine Gasreserve angelegt, die den Energiebedarf des Landes für zwei bis drei Wintermonate deckt und mindestens bis 2025 beibehalten wird. Obwohl sich die unmittelbare Energiesituation seit dem Sommer 2022 entspannt hat, ist die Energieversorgung Liechtensteins weiterhin abhängig von den Lieferungen aus Deutschland und Österreich.
Liechtenstein große Stärke ist seine schnelle Anpassungsfähigkeit!
Die Ratingagentur merkt an, dass sich Liechtensteins Wirtschaft in der Vergangenheit sehr schnell an wirtschaftliche Veränderungen anpassen konnte. Zudem ist Liechtenstein als kleine Volkswirtschaft gegenüber dem Wandel der internationalen Normen stärker ausgesetzt. Die Agentur geht jedoch weiterhin davon aus, dass die liechtensteinische Regierung ihre Erfolgsgeschichte der proaktiven und raschen Übernahme internationaler Standards und der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit fortsetzen wird. Des Weiteren begrüßt S&P Global Ratings die Bestrebungen Liechtensteins dem IWF beizutreten und erwartet sich dadurch zusätzliche statistische Grundlagendaten.
In einem weiterhin anspruchsvollen geopolitischen und wirtschaftlichen Umfeld darf diese Bestnote für Liechtenstein nicht als selbstverständlich betrachtet werden. Das Rating bestätige die Attraktivität Liechtensteins als sicherer und stabiler Wirtschaftsstandort und zeigt die Wichtigkeit des proaktiven Handelns und der Schaffung von guten Rahmenbedingungen für die Wirtschaft auf.
Mein Fazit: Sie als intelligenter Kapitalschutz-Investor sollten sich mindestens ein Standbein im Fürstentum Liechtenstein schaffen! Weiterführende Informationen und Empfehlungen in Form wirkungsvoller Mittel und Wege in diesem Bereich finden Sie in meinem Wirtschaftsdienst KAPITALSCHUTZ vertraulich

Das Fürstentum führt offizielle Beitrittsverhandlungen mit dem IWF
Der Landtag hatte die Regierung letzten Herbst beauftragt, die Beitrittsverhandlungen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) aufzunehmen. Nach zahlreichen Vorgesprächen auf technischer Ebene hat die Regierung nun offiziell Antrag auf Mitgliedschaft im IWF gestellt und damit den formellen Beitrittsprozess gestartet.
Das Exekutivdirektorium des IWF wird nun den Antrag prüfen und einen Mitgliedschaftsausschuss einsetzen. Im Rahmen der Beitrittsverhandlungen wird Liechtenstein in den nächsten Monaten von einer technischen Delegation des IWF besucht, um die erforderlichen Daten sowie Informationen zur Wirtschaft und Rechtsordnung des Landes zu sammeln.
Der Bericht dieses Ausschusses wird u.a. die vorgeschlagene Quote sowie weitere Bedingungen der Mitgliedschaft, die mit Liechtenstein im Detail diskutiert und abgestimmt werden, umfassen. Sobald Liechtenstein diesem Bericht zugestimmt hat, prüft das Exekutivdirektorium des IWF den Antrag und legt dem Gouverneursrat des IWF einen Beschlussentwurf zur Abstimmung vor. Nachdem der Gouverneursrat der Mitgliedschaft grundsätzlich zugestimmt hat, sind weitere rechtliche Schritte in Liechtenstein und insbesondere die Zustimmung des Landtags zum ausgehandelten Ergebnis notwendig, bevor ein Übereinkommen unterzeichnet werden kann. Der formelle Beitrittsprozess dauert in der Regel etwa ein Jahr.
Die IWF-Mitgliedschaft stärkt das Fürstentum für den Fall einer Finanzkrise
Die Zugehörigkeit zum Internationalen Währungsfonds ist aus Sicht der Regierung für Liechtenstein von großer Bedeutung. Die heutige weltweite Vernetzung bringt auf nationaler wie internationaler Ebene verstärkte Risiken für die Finanzstabilität mit sich, denen Liechtenstein als offene Volkswirtschaft stark ausgesetzt ist. Durch verschiedene Mechanismen bietet der IWF Schutz in Krisensituationen.
Ein schneller Zugang zu Finanzmitteln wäre für Liechtenstein beispielsweise bei einer großen Naturkatastrophe oder auch in einer Finanzkrise sehr wichtig. Mit seinen Interventionen im Zuge diverser Krisen hat der IWF in der Vergangenheit mehrfach unter Beweis gestellt, dass er genau das zu leisten vermag. Der schnelle Zugang zu liquiden Mitteln ist in einer Krise entscheidend, um den Finanzsektor und letztlich die Realwirtschaft vor größeren Schäden zu bewahren.
Eine IWF-Mitgliedschaft bringt aber auch weitere Vorteile mit sich
So korrespondieren die Ziele des Internationalen Währungsfonds - darunter die Förderung eines ausgewogenen globalen Handelswachstums und der Stabilität der Wechselkurse - stark mit den Bedürfnissen einer kleinen, exportorientierten Volkswirtschaft. Auch die internationale Vernetzung, die Reputation und die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts und Finanzplatzes Liechtenstein werden durch einen Beitritt zum 190 Mitgliedsstaaten zählenden IWF gestärkt und die internationale Vergleichbarkeit und Visibilität erhöht.
Zudem würde die IWF-Mitgliedschaft eine weitere Stärkung der bilateralen Zusammenarbeit mit der Schweiz in wirtschaftspolitischen Fragen mit sich bringen. Die Kosten für einen IWF-Beitritt belaufen sich gemäß Berechnungen der Regierung auf jährlich rund eine halbe Million Franken und bestehen ausschließlich aus administrativen Kosten, die durch die Mitarbeit im IWF entstehen.
Mehr Hintergründe unter: www.markus-miller.com
ROBO-X: Made in Liechtenstein!
(23.04.20) In Liechtenstein hat die Vermögensverwaltung eine sehr lange Tradition und wird seit vielen Jahrzehnten äußerst professionell betrieben. Allerdings sind die Mindestanlagesummen der Banken und Vermögensverwalter mit 300.000 bis 500.000 Euro in aller Regel sehr hoch. Das hat sich jetzt tiefgreifend verändert.
Im soliden Fürstentum ging zu Jahresbeginn 2020 der erste bankenunabhängige digitale Vermögensverwalter (Robo Advisor) an den Start. Mich freut es dabei sehr, das junge und dynamische Unternehmen, mit Sitz in der Landeshauptstadt Vaduz, als Verwaltungsrat mit begleiten zu dürfen!
Die erste digitale Aktien-Vermögensverwaltung aus Liechtenstein:
Schützen Sie sich vor der EU-Haftungsgemeinschaft und Umverteilungsunion!
Lesen Sie derzeit noch etwas von den gravierenden Problemen in Griechenland, die vor wenigen Monaten bzw. Jahren noch EU-Europa fast in die Knie gezwungen haben? Nein, nicht weil sich die vielfältigen Probleme seither verbessert hätten, oder gar gelöst wurden, sondern weil Sie derzeit überlagert und kaschiert werden.
Sie müssen sich bewusst sein:
EU-Europa ist eine Haftungsgemeinschaft und Umverteilungsunion, deswegen ist es umso wichtiger, dass Sie - zumindest Teile - Ihrer Vermögenswerte in Länder und Rechtsräume außerhalb der EU platzieren und strukturieren. Empfehlungen dafür gebe ich Ihnen fortlaufend an die Hand, zuletzt über meine Sonderausgaben „Auslandsbanken“ und „Goldschutzreport“.
PS: Analysen und Beiträge im Hinblick auf den Megatrend der Digitalisierung finden Sie auf unserem Themen-Portal KRYPTO-X.BIZ
Mehr Hintergründe unter: www.markus-miller.com
Vermögensverwaltung: Bankplatz Liechtenstein unter der Lupe!
(25.01.2019) Fortlaufend unterziehe ich alle Banken im kleinen aber feinen Fürstentum Liechtenstein einem Test. Dabei ist ganz grundlegend festzustellen, dass der Bankplatz Liechtenstein vor allem auf Vermögensberatungen und -verwaltungen spezialisiert ist. Konto- und Depotführungen bleiben für Anlagesummen unter mindestens 100.000 Euro bzw. Schweizer Franken absolut unwirtschaftlich.
Liechtensteins Banken sind auf Vermögensberatung und -verwaltung spezialisiert
Das Fürstentum Liechtenstein ist ein einzigartiger Finanzplatz im Herzen Europas. Die Liechtensteiner Banken zeichnen sich seit jeher durch stabile Geschäftsmodelle und eine sehr solide Eigenmittel-Ausstattung aus. Das liegt daran, dass der Kern des Bankgeschäftes in Liechtenstein in der soliden Betreuung privater Vermögenswerte liegt und nicht im spekulativen Investmentbanking.

Weitestgehend unbekannt ist der Aspekt, dass die Fürstenfamilie Liechtensteins mit Abstand an der Spitze der vermögendsten Royals Europas steht, wie nachfolgende Statista-Grafik verdeutlicht.

Die wichtigsten Standortvorteile Liechtensteins auf einen Blick
+ Traditionell sehr hoher Schutz Ihrer Eigentumsrechte und Privatsphäre
+ Stabile Sozial-, Rechts- und Wirtschaftsordnung
+ Hohes Maß an politischer und rechtlicher Kontinuität und Stabilität
+ Liberale Wirtschaftspolitik, liberales Gesellschaftsrecht
+ Moderate Unternehmensbesteuerung
+ Keine Staatsschulden – als eines von weltweit nur noch 5 Ländern – basierend auf einer soliden Finanzpolitik der öffentlichen Haushalte
+ Starker Schweizer Franken CHF als gesetzliches Zahlungsmittel
+ Überschaubare Größe des Landes mit nur 39.000 Einwohnern, die Flexibilität und kurze Entscheidungswege mit sich bringt
+ Große Kapitalkraft der öffentlichen Hand
+ AAA Länder-Rating durch Moody's und Standard & Poors mit stets stabilem Ausblick
+ Hohe Vermögensverwaltungskompetenz und Nischenprodukte, die aufgrund der EWR-Mitgliedschaft Liechtensteins EU-kompatibel sind
Im Fürstentum Liechtenstein gibt es lediglich 13 Banken
Liechtenstein ist bezogen auf die dort vertretenen Versicherungskonzerne und Banken mein Finanzplatz Nr. 1 in Europa. Die Eigenkapitalquote der 13 im liechtensteinischen Bankenverband vertretenen Banken beträgt solide 21,4 %. Zum Vergleich einmal der Blick auf die deutschen Großbanken: Die Deutsche Bank kommt auf eine Eigenkapitalquote von 7,8 Prozent, die Commerzbank auf 7,4 Prozent.
Die Liechtensteiner Banken sind auf Vermögensberatung und Vermögensverwaltung spezialisiert. Dadurch ist die Eröffnung eines einfachen Bankkontos für den Zahlungsverkehr bereits mit relativ großen Hürden und Kosten verbunden. Nachfolgend finden Sie die vollständige Übersicht aller Banken in Liechtenstein.
Die Banken im Fürstentum Liechtenstein auf einen Blick
- Bank Alpinum AG
- Bank Frick & Co. AG
- Banque Havilland (Liechtenstein) AG
- BENDURA BANK AG
- EFG Bank von Ernst AG
- Kaiser Partner Privatbank AG
- LGT Bank AG
- Liechtensteinische Landesbank AG
- NEUE BANK AG
- Raiffeisen Privatbank Liechtenstein AG
- Union Bank AG
- Volksbank AG
- VP Bank AG
Nutzen Sie den Bankplatz Liechtenstein für Anlageberatungen und Vermögensverwaltungen
Von den Kosten und der Mindesteinlage gibt es im Fürstentum Liechtenstein lediglich eine Bank, die ein einigermaßen effizientes Online-Konto und Online-Wertpapierdepot offeriert. Ich empfehle meinen Lesern von Kapitalschutz vertraulich einen bankenunabhängigen Vermögensverwalter aus dem Fürstentum Liechtenstein mit Sitz in der Hauptstadt Vaduz.
Hier werden Sie nicht nur bei der Auswahl einer geeigneten Depotbank mit fairen Konditionen im Fürstentum Liechtenstein aktiv unterstützt, sondern das junge und dennoch renommierte Unternehmen verzichtet komplett auf synthetische Finanzprodukte wie Derivate. Stattdessen kauft die inhabergeführte - durch die Liechtensteinische Finanzmarktaufsicht FMA lizensierte - Vermögensverwaltungsgesellschaft für seine Kunden überwiegend ausgesuchte solide Einzelaktien, aber auch Edelmetalle.
Das bedeutet, das Unternehmen untersteht der liechtensteinischen Finanzmarktaufsicht (FMA). Ihre Vermögenswerte, die durch das Unternehmen für Sie verwaltet werden, lagern bei soliden Banken aus dem Fürstentum Liechtenstein. Sie können dabei die Depotbank frei wählen! Ein Konkurs des Vermögensverwalters hätte also keine Auswirkungen auf Ihre Konten oder Wertpapierdepots, da diese ein Sondervermögen darstellen. Das Mindestanlagevolumen als Einstiegshürde beträgt für die Verhältnisse im Fürstentum Liechtenstein relativ moderate 300.000 EUR/CHF.
Mehr Hintergründe unter: www.markus-miller.com
Wie sicher sind EU-Bankschließfächer?
(15.06.2018) Investments in Gold und Silber stehen nach wie vor auf der Liste des Vorsorge-Pakets zahlreicher Kapitalanleger und Bankkunden. Vollkommen zu Recht. Wie sicher ist mein Bankschließfach? Diese Frage versuchte gerade die Sparkasse Allgäu für ihre Kunden zu beantworten, durch eine Stellungnahme die für mich eine reine „Beschwichtigung“ und Scheinsicherheit gegenüber den offensichtlich besorgten Schließfachkunden der Sparkasse Allgäu darstellt.
Die Sparkasse Allgäu veröffentlichte hierzu folgende Aussagen, die ich Ihnen nachfolgend im Original zitiere:
„Liebe Leserinnen und Leser,
ein Bankschließfach empfiehlt sich für die sichere Aufbewahrung von Wertgegenständen. Edelmetalle, Schmuck, Bargeld, Versicherungspolice, Familienstammbuch, Testament oder IT-Backup sind übliche Gegenstände im Banktresor. Nun bat ein Kunde um Klärung, welche Auswirkungen eine angenommene Banken-Insolvenz für sein Bankschließfach und die darin eingelegten Werte bei der Sparkasse Allgäu haben würde.
Turbulenzen Könnte ein Beben am Finanzmarkt mit der Folge einer Bankeninsolvenz Auswirkungen auf den Inhalt meines Bankschließfachs haben? Müssen hier besondere Vorsorgemaßnahmen ergriffen werden? Die Klärung dieser Fragen lässt den einen oder anderen hoffentlich wieder ruhiger schlafen.
Sicherheit für Ihre eingelegten Werte im Bankschließfach
Der Bankkunde, der ein Schließfach gemietet hat, kann über den Inhalt verfügen, da dieser sein Eigentum ist. Werden im Falle einer Insolvenz die Schalter der betreffenden Bank von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) geschlossen, kann es zwar sein, dass der Kunde einen Termin zum Öffnen des Schließfachs vereinbaren muss, um seinen Inhalt zu entnehmen. Die eingelegten Werte im Bankschließfach des Kunden bleiben bei einer Banken-Insolvenz auf jeden Fall unangetastet. Institutssicherung der Sparkasse verhindert Banken-Insolvenz Unabhängig davon gilt Folgendes: Im Bedarfsfall trägt bei uns neben der gesetzlichen Einlagensicherung die freiwillige Institutssicherung der Sparkassen dafür Sorge, die Stabilität eines Instituts der Sparkassen-Finanzgruppe wiederherzustellen und verhindert so den sogenannten „Sicherungsfall“. Damit wird eine Insolvenz vorzeitig abgewendet. Einzelheiten können Sie im Einlagensicherungsgesetz nachlesen.
Die Sparkasse Allgäu ist dem Sicherungssystem der deutschen Sparkassen angeschlossen. Seit der Gründung des Sicherungssystems in den 1970er-Jahren ist es bei keinem Mitgliedsinstitut in der Sparkassen-Finanzgruppe zu einer Leistungsstörung gekommen. Kein Kunde hat Einlagen oder Zinsen verloren und noch nie mussten Einleger entschädigt werden. Ich hoffe, ich konnte mit diesem Artikel zur Klärung offener Fragen beitragen.
Ihre Inge Schneider

Qualitätsteam“ (Zitat Ende)
Notfallreserven wie Edelmetalle oder Bargelder aber auch Hardware-Wallets gehören NICHT in EU-Bankschließfächer!
Die zunehmenden Bargeld- und Bargoldeinschränkungen und weitere, gravierende Entwicklungen in der EU aus der jüngeren Vergangenheit – wie beispielsweise die Kontrolle und Sperrung von privaten Schließfächern bei griechischen Banken – zeigen eines deutlich: Edelmetalle, Bargelder, aber auch digitale Vermögensewerte in Form von Hardware-Wallets gehören nicht in Bankschließfächer! Zumindest nicht bei Banken innerhalb der EU-Bankenunion.
Am Tag als in Griechenland die Banken geschlossen wurden, wurde auch der Zugang zu den Schließfächern gesperrt. Führen Sie sich diese Vorgänge der jüngeren Geschichte als Warnung oder zumindest als Sensibilisierung stets vor Augen, wenn Sie euphemistische Beschwichtigungen von Banken lesen, wie am vorliegenden Beispiel der Sparkasse Allgäu.
Vieles ist in der Vergangenheit noch nie passiert, was heute auf einmal doch geschieht. Vom Abstieg des HSV über das Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei einer WM-Vorrunde bis hin zur Pleite von Lehman Brothers. Die Vergangenheit war noch nie eine Garantie für die Zukunft, sehr häufig war die Geschichte aber eine Warnung. Deswegen empfehle ich Ihnen, auf bankenunabhängige Schließfach-Anbieter außerhalb des EU-Raumes zu setzen.
Wo die Deutschen ihr Bargeld verstecken
Die Deutschen lieben ihr Bargeld – laut aktuellen Daten der EZB haben sie EU-weit die meisten Scheine und Münzen dabei. Im Durchschnitt heben die Bundesbürger bei jedem Gang zum Bankautomaten 248 Euro ab. Doch wohin damit, wenn die Summe für das Portemonnaie zu groß ist?
Eine aktuelle Umfrage von Statista in Zusammenarbeit mit YouGov zeigt: Mehr als jeder Dritte bewahrt zuhause größere Mengen Bargeld auf. Der Tresor ist dabei das beliebteste „Versteck“. Aber auch unauffälligere Orte sind beliebt. Allen voran der Briefumschlag, aber auch Kleiderschrank und Bücherregal werden zur Privatbank. Was für Bargeld gilt, gilt häufig auch für Schmuck oder Edelmetalle.

Setzen Sie auf bankenunabhängige Schließfächer und Tresore im Fürstentum Liechtentstein oder in der Schweiz!
Das Netz des automatischen Informationsaustauschs AIA (Grafik) wird im Hinblick auf Ihre persönlichen Bankdaten immer weitreichender und engmaschiger. Gleichzeitig wird die Anonymität von Bargeld zunehmend eingeschränkt, und zwar durch gesetzliche Barzahlungsbegrenzungen in immer mehr EU-Ländern bis hin zu möglichen Bargeldverboten.
Bankschließfächern wahren als einzige das Bankgeheimnis – noch
Inhalte von Bankschließfächern sind bislang noch geheim. Das wird sich aber nach meiner festen Überzeugung ebenfalls bald ändern. Der Staat plant bereits eine zentrale Abrufstelle als Sammeldatenbank für Bankschließfächer. Ebenso hat Griechenland deutlich vor Augen geführt, wie schnell Schließfächer bei Banken blockiert werden können.
An dem Tag, an dem in Griechenland die Bankkonten und Abhebungen eingefroren wurden, wurde auch der Zugang zu den Bankschließfächern gesperrt. Ihnen muss bewusst sein, dass Sie sich auch mit Ihrem privaten Schließfach bei einer Bank in Deutschland oder innerhalb der Europäischen Union im EU-Bankensystem befinden. Edelmetalle gehören nicht in EU-Bankschließfächer! Die Private-Keys und Recovery-Seeds von Bitcoins und anderen Cryptocoins bzw. digitalen Assets aber selbstverständlich auch nicht!

Notfallreserven wie Edelmetalle, Diamanten oder Bargelder gehören in bankenunabhängige Schließfächer und Tresore – Außerhalb der EU-Systeme!
Die Vereinbarungen zwischen der Schweiz, Liechtenstein und anderen Ländern bezüglich des automatischen Informationsaustausches beziehen sich auf Kontoinformationen. Nicht auf die Gegenstände in Ihren Schließfächern. Das Problem ist allerdings, dass Sie bei den Banken in der Schweiz und in Liechtenstein meist ein Konto benötigen – oder gar ein Wertpapierdepot verbunden mit einer Mindestanlagesumme – um überhaupt ein Schließfach anmieten zu können. Deswegen empfehle ich Ihnen, auf bankenunabhängige Schließfach- und Tresor-Anbieter außerhalb des EU-Raumes zu setzen.
Von einem meiner Leser habe ich eine Aufgabe gestellt bekommen, für die er bislang keine Lösung gefunden hat:
Er suchte ein Schließfach in der Schweiz oder in Liechtenstein, zu dem er im Bedarfsfall rund um die Uhr Zugang hat. Es sollte bankenunabhängig sein, kein zusätzliches Konto sollte für die Anmietung notwendig sein und es sollte auch ein Versicherungsschutz beinhaltet sein, ohne dass dieser selbst abgeschlossen werden muss. Erfreulicherweise bin ich fündig geworden – Kapitalschutz vertraulich.
Mehr Hintergründe unter: www.markus-miller.com






