Zins-Treppen-Strategie!

(05.02.25) Vielen Bürgern ist nach wie vor nicht bewusst, dass sich beim scheinbar so risikolosen klassischen Sparen ein großes Problem ergibt: Unser konventionelles (Fiat-)Geld, wie der US-Dollar oder der Euro, ist inflationär und verliert stetig an Wert. Ein Euro heute ist nicht mehr das, was ein Euro gestern wert war. Das muss jedem Sparer zwingend klar sein. Geld auf einem Bankkonto, das unverzinst, gering verzinst oder gar mit Negativzinsen bzw. negativen Realzinsen belegt ist, verliert sukzessive an Kaufkraft.

Über längere Zeiträume ist der Kaufkraftverlust enorm. Umgerechnet 100 Euro aus meinem Geburtsjahr 1973 sind heute beispielsweise nur noch rund 30 Euro wert. Wer also langfristig immer nur spart und nicht in lukrative Kapitalanlagen wie Aktien, Immobilien oder Edelmetalle investiert, dessen Geld wird durch Inflation und Zeit schlichtweg aufgezehrt. Am Ende des Tages ist selbst ein Sparbuch nur eine spekulative Wette, nämlich auf die Stabilität unseres Geld- und Finanzsystems!

Sicherheit vor Rendite: Warum die Deutschen auf die Treppen-Strategie setzen sollten

Dennoch wollen die Deutschen vor allem Sicherheit bei ihrer Geldanlage. Für 79 % der Anleger ist dies laut einer vor Kurzem veröffentlichten Forsa-Studie der entscheidende Faktor bei ihren Anlageentscheidungen. Die Angst vor Geldverlusten an der Börse durch internationale Konflikte oder wirtschaftliche Umbrüche hält viele davon ab, in lukrative und inflationsschützende Aktien, Aktienfonds oder kostengünstige ETFs zu investieren – obwohl dies so wichtig wäre. Genauso wichtig ist es jedoch, auch Liquiditätsreserven in Geldwerten vorzuhalten und intelligent zu verteilen. Dafür ist die sogenannte Treppen-Strategie bestens geeignet. Durch die Treppen-Strategie verteilen Sie Ihr Geld auf mehrere Festgeldkonten mit gestaffelten Laufzeiten – idealerweise bei unterschiedlichen Banken.

Dadurch erzielen Sie zugleich Diversifikationseffekte und positive Zinserträge. Einen Anlagebetrag von „nur“ 10.000 Euro können Sie beispielsweise über sogenannte „Zins-Plattformen“ ganz einfach auf 10 verschiedene Banken und 5 unterschiedliche Laufzeiten verteilen. Die Laufzeiten müssen dabei nicht zwangsläufig fünf Jahre betragen – es sind auch kürzere Intervalle möglich. So können Sie beispielsweise Tagesgelder mit Festgeldern kombinieren und Laufzeiten von 6, 9, 12 oder 18 Monaten wählen. Oder Laufzeiten von mehreren gestaffelten Jahren. Mehr zu dieser attraktiven Thematik erfahren Sie in meinem aktuellen Kapitalschutz-Video auf meinem YouTube-Kanal „Markus Miller“.

https://youtu.be/nTMZSXgx_1Y?si=6ImqJuqoI2yFeEnm

Mehr Hintergründe unter: www.markus-miller.com