„The Great Reset“ und „The Great Taking“ - Der Kampf ums Eigentum!

(24.04.25) Zwei Begriffe machen zunehmend die Runde, wenn es um tiefgreifende Veränderungen im globalen Finanz- und Wirtschaftssystem geht: „The Great Reset“ und „The Great Taking“. Beide klingen ähnlich, doch sie beschreiben völlig unterschiedliche Konzepte – mit gravierenden Auswirkungen auf unser Eigentum, unsere Freiheit und unsere Zukunft.

Wörtlich übersetzt bedeutet „The Great Reset“ so viel wie „Der große Neustart“, während „The Great Taking“ sich mit „Die große Wegnahme“ oder „Die große Enteignung“ übersetzen lässt. Was steckt dahinter – und wer steckt dahinter?

„The Great Reset“: Der Umbau der Welt im Namen des Fortschritts

Der „Great Reset“ wurde im Jahr 2020 vom Weltwirtschaftsforum (WEF) unter der Leitung von Klaus Schwab als Vision für die Welt nach der Corona-Pandemie vorgestellt. Ziel ist ein fundamentaler Umbau von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik – mit Schlagworten wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Klimaschutz und sozialer Gerechtigkeit.

Kritiker warnen jedoch: Hinter der Fassade eines grünen und gerechten Wandels könne sich eine technokratische Agenda verbergen, die auf die Schwächung von Eigentumsrechten und die Stärkung globaler Steuerung hinzielt. Der viel zitierte Satz „You will own nothing and be happy“ ist zwar kein offizielles WEF-Zitat, spiegelt aber die Ängste vieler Skeptiker wider – insbesondere in Bezug auf die Zukunft des individuellen Eigentums.

„The Great Taking“: Die stille Enteignung im Finanzsystem

Ganz anders „The Great Taking“, ein Buch des ehemaligen Hedgefonds-Managers David Webb, erschienen 2023. Seine zentrale These: Über Jahrzehnte hinweg sei im Hintergrund eine juristische Infrastruktur geschaffen worden, die es großen Institutionen erlaubt, bei einem Finanzcrash das Eigentum von Anlegern – insbesondere Aktien und Anleihen – rechtlich einwandfrei zu enteignen.

Besonders betroffen: Der US-Finanzmarkt mit seinen zentralisierten Verwahrstrukturen und automatisierten Sicherheiten im sogenannten Repo-Markt. Webb sieht darin keine Verschwörung, sondern eine stille, aber systematische Verschiebung von Eigentumstiteln – vorbereitet durch Gesetzesänderungen, die kaum jemand bemerkt hat.

Mit Thematik befasse ich mich in meinem aktuellen Kapitalschutz-Podcast auf meinem YouTube-Kanal.

https://youtu.be/ACzsZh8f9WI?si=TA7hqjRQqlmfdTg1

Mehr Hintergründe unter: www.markus-miller.com