Alternativen fürs Sparland!
(26.08.26) Deutschland bleibt ein Land der Sparer. Nach Berechnungen der DZ Bank ist das Geldvermögen der privaten Haushalte hierzulande im Jahr 2025 erstmals auf über zehn Billionen Euro gestiegen. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs von gut sechs Prozent oder knapp 600 Milliarden Euro. Ein zentraler Treiber dieses Vermögensanstiegs bleibt die weiterhin hohe Sparleistung der privaten Haushalte.
Die Sparquote lag 2025 nach Schätzungen von DZ-Bank-Ökonom Michael Stappel bei 10,4 Prozent. Zwar bedeutet dies einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr, als die Quote noch bei 11,2 Prozent lag, sie bewegt sich damit jedoch weiterhin deutlich über dem langfristigen Durchschnitt.

Unsicherheit als Sparmotor
Ursache dieser Entwicklung ist vor allem die anhaltend hohe wirtschaftliche und politische Unsicherheit. Der fortdauernde Krieg in der Ukraine, die Zollpolitik Donald Trumps mit spürbaren Belastungen für den deutschen Export, ein erheblicher Reformstau im Inland, Defizite bei der Infrastruktur sowie eine zunehmend lähmende Bürokratie prägen das wirtschaftlich schwierige Umfeld. Hinzu kommt die wachsende Sorge vor Arbeitsplatzverlusten in zentralen Industriezweigen, die den privaten Konsum zusätzlich dämpft und die Neigung zum Vorsorgesparen weiter verstärkt.
Viele Verbraucher, Bürger und Anleger halten ihr Geld daher lieber zusammen, anstatt es auszugeben oder gezielt zu investieren. Sicherheit und Liquidität stehen weiterhin im Vordergrund – häufig in Form von Tages- und Festgeldkonten bis hin zu niedrig verzinsten Sparbüchern. Real verlieren diese Anlageformen jedoch zunehmend an Kaufkraft, da die Inflation weiterhin über der Verzinsung liegt. Der nominelle Vermögenszuwachs täuscht somit häufig über einen realen Wertverlust hinweg.
Börse, Edelmetalle und reale Vermögensgewinne
Neben der hohen Sparleistung war erneut die Börse der zweite wesentliche Motor des Vermögensaufbaus. Aktienkursgewinne trugen mit rund 290 Milliarden Euro maßgeblich zum Zuwachs bei und machten rund 3,1 Prozentpunkte des gesamten Geldvermögensanstiegs aus. Auch Edelmetall-Investoren konnten im Jahr 2025 signifikante Wertzuwächse verzeichnen.
Gold und Silber profitierten von geopolitischen Spannungen, steigender Staatsverschuldung und einer wachsenden Nachfrage nach wertstabilen Sachwerten. Diese Entwicklung verdeutlicht: Vermögen wächst nicht allein durch Sparen, sondern zunehmend durch gezielte Allokation in reale Werte. Während Guthaben auf dem Konto real an Wert verlieren, gewinnen Sachwerte für viele Investoren spürbar an Attraktivität.
Alternative Anlagen als Ergänzung
Alternative Anlagen haben sich inzwischen auch für Privatanleger als etablierte Investmentmöglichkeit jenseits der öffentlich zugänglichen Märkte entwickelt. Sie eröffnen zusätzliche Diversifikationspotenziale, etwa durch den Zugang zu Unternehmen, Nischenmärkten oder Branchen, die an den klassischen Kapitalmärkten unterrepräsentiert sind und langfristige strukturelle Entwicklungschancen bieten.
In Zeiten anhaltender geopolitischer Spannungen, hoher Staatsverschuldung und schleichender Kaufkraftverluste rücken alternative Sachwerte verstärkt in den Fokus privater Investoren. Dazu zählen unter anderem ausgewählte Sammlermärkte, Infrastrukturprojekte, Beteiligungen an Sachwertkonzepten oder physische Vermögenswerte mit begrenztem Angebot.
Knappheit, Nachfrage und neue Risiken
Seltene Jahrgänge, begrenzte Produktionsmengen und eine steigende Nachfrage – insbesondere aus Asien – lassen die Preise bestimmter Sachwerte teils zweistellig pro Jahr steigen. Alternativen sind jedoch nicht nur bei der Kapitalanlage gefragt. Auch angesichts wachsender digitaler Risiken, zunehmender Abhängigkeit von zentralisierten Finanzsystemen und der fortschreitenden Digitalisierung rücken zusätzliche Schutzmechanismen für Vermögen stärker in den Vordergrund.
Das klassische Sparland Deutschland steht damit vor einem Umbruch: Weg vom reinen Geldparken, hin zu einem bewussteren Umgang mit Vermögen, Risiken und realem Werterhalt. Intelligente Vermögensaufbau- und Kapitalschutz-Strategien sind gefragt.
Mehr Hintergründe unter: www.markus-miller.com
Finanzsorgen werden zur neuen Normalität!
(15.07.26) Die finanzielle Verunsicherung in Deutschland bleibt hoch. Laut einer aktuellen CRIF-Studie machen sich 79 Prozent der Befragten Sorgen um ihre persönliche finanzielle Situation in den kommenden zwölf Monaten. Im Vorjahr waren es 80 Prozent. Eine echte Entspannung ist damit nicht erkennbar.
Besonders deutlich zeigt sich die Belastung beim verfügbaren Einkommen. Darunter versteht man den Betrag, der nach Steuern, Abgaben und notwendigen Ausgaben wie Miete, Energie und Lebensmitteln übrig bleibt. 38 Prozent erwarten, am Monatsende künftig weniger Geld zur Verfügung zu haben. Im Vorjahr waren es erst 27 Prozent.
28 Prozent rechnen mit einer Verschlechterung ihres Lebensstandards. 18 Prozent befürchten, Rechnungen nicht mehr pünktlich bezahlen zu können. Sieben Prozent sorgen sich sogar um ihre Miet- oder Hypothekenzahlungen.
Jeder Zweite will weniger ausgeben
51 Prozent der Befragten planen, ihre Ausgaben zu reduzieren. Hauptgründe sind die gestiegenen Lebenshaltungskosten, höhere Lebensmittelpreise sowie zunehmende Wohn- und Energiekosten.
Viele Verbraucher sparen zuerst bei Restaurantbesuchen, Freizeitaktivitäten und Abonnements. Solche freiwilligen Ausgaben lassen sich kurzfristig leichter senken als Miete, Versicherungen oder Kreditraten.
Weniger Konsum kann den einzelnen Haushalt entlasten. Wenn jedoch sehr viele Menschen gleichzeitig ihre Ausgaben reduzieren, belastet dies Unternehmen, Beschäftigung und Wirtschaftswachstum.
Rücklagen werden wichtiger
Nicht alle Ausgabenkürzungen entstehen aus finanzieller Not. Viele Befragte möchten Geld für größere Anschaffungen zurücklegen, ihre Ersparnisse erhöhen oder Schulden schneller zurückzahlen.
Besonders wichtig ist ein Notgroschen. Dabei handelt es sich um eine jederzeit verfügbare Rücklage für unerwartete Kosten wie Reparaturen, Nachzahlungen oder einen vorübergehenden Einkommensausfall.
Als Orientierung gelten häufig drei bis sechs monatliche Grundausgaben. Dieses Geld sollte nicht in stark schwankenden Anlagen wie Aktien oder Kryptowährungen liegen, sondern sicher und kurzfristig verfügbar sein.
Ersparnisse finanzieren den Alltag
15 Prozent der Befragten greifen bereits auf ihre Ersparnisse zurück, um laufende Ausgaben zu bezahlen. Gleichzeitig können 21 Prozent weniger sparen als noch vor einem Jahr.
Problematisch wird es, wenn Rücklagen dauerhaft für Miete, Lebensmittel oder Energie benötigt werden. Dann liegt meist kein vorübergehender, sondern ein struktureller finanzieller Engpass vor.
In diesem Fall reicht es nicht, einzelne Abonnements zu kündigen. Dann müssen größere Kostenblöcke wie Wohnen, Mobilität, Versicherungen, Kredite und langfristige Verträge überprüft werden.
Vorsicht bei Ratenkäufen
17 Prozent nutzen häufiger sogenannte Buy-Now-Pay-Later-Angebote. Dabei wird eine Ware sofort gekauft, aber erst später oder in Raten bezahlt.
Wirtschaftlich handelt es sich um einen kurzfristigen Kredit. Mehrere kleine Raten können sich schnell zu einer hohen monatlichen Belastung summieren.
Nutzen Sie solche Angebote nur, wenn der vollständige Kaufpreis bereits vorhanden ist. Alltäglicher Konsum sollte nicht dauerhaft mit zukünftigem Einkommen finanziert werden.
Inflation bleibt die größte Sorge
52 Prozent sehen Inflation und steigende Lebenshaltungskosten als größte Gefahr für ihre finanzielle Zukunft. Inflation bedeutet, dass das allgemeine Preisniveau steigt und die Kaufkraft des Geldes sinkt.
Auch wenn die Inflationsrate zurückgeht, werden Waren dadurch nicht automatisch günstiger. Die Preise steigen lediglich langsamer weiter.
Zusätzlich belasten geopolitische Konflikte, Handelsstreitigkeiten und die Sorge vor Veränderungen am Arbeitsmarkt durch Künstliche Intelligenz die finanzielle Stimmung.
Finanzplanung schafft Sicherheit
Ein einfacher Haushaltsplan kann helfen, die eigene Situation realistisch einzuschätzen. Erfassen Sie dazu Ihre Einnahmen, Fixkosten, notwendigen Ausgaben und freiwilligen Ausgaben.
Wichtig sind vor allem vier Schritte: Grundausgaben kennen, einen Notgroschen aufbauen, teure Schulden reduzieren und langfristiges Sparen nicht vollständig einstellen.
Auch kleine regelmäßige Sparbeträge sind sinnvoll. Entscheidend ist, eine stabile Routine beizubehalten und nicht nur kurzfristig auf steigende Preise zu reagieren.
Mein Fazit: Sorgen allein schützen kein Vermögen
Die Studie zeigt, dass viele Haushalte vorsichtiger werden und zugleich finanziell unter Druck geraten. Besonders kritisch ist, dass immer mehr Menschen weniger sparen können oder bereits ihre Rücklagen für laufende Kosten einsetzen.
Ausgabenkürzungen können kurzfristig helfen. Langfristig braucht es jedoch mehr: einen klaren Haushaltsplan, liquide Reserven, möglichst geringe Konsumschulden und einen konsequenten Vermögensaufbau.
Für Sie bedeutet das: Prüfen Sie regelmäßig Ihre Fixkosten, vermeiden Sie unnötige Ratenkäufe und halten Sie eine ausreichende Liquiditätsreserve. Die wirtschaftlichen Risiken können Sie nicht kontrollieren. Ihre Vorbereitung darauf schon.
Mehr Hintergründe unter: www.markus-miller.com
Basel 3 wertet Gold auf!
(22.07.2021) Häufig muss ich über Regel- und Gesetzesänderungen sowie neue regulatorische Vorschriften und Gesetze informieren, die nachteilig sind für Sie als Bürger und Kapitalanleger. Deswegen freut es mich stets sehr, wenn ich auch über positive Entwicklungen in diesen Bereichen berichten kann. Das ist heute wieder einmal der Fall, dabei geht es um die sogenannten Vorschriften von Basel 3, die in erster Linie für Banken sehr wichtig sind, infolgedessen aber auch gravierende Auswirkungen für Sie als Bankkunden haben. Basel 3 ist im Bankwesen die Abkürzung für Eigenkapitalvorschriften, die vom Basler Ausschuss für Bankenaufsicht mit Sitz in Basel im Dezember 2010 veröffentlicht und seither weiter ergänzt wurden. Vorgänger der aktuellen Vorschriften waren somit Basel 1 und Basel 2.
Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht (Basel Committee on Banking Supervision, BCBS) wurde 1974 von den Präsidenten der G10-Notenbanken gegründet. Heute gehören dem Baseler Ausschuss hochrangige Vertreterinnen und Vertreter der nationalen Zentralbanken und Aufsichtsbehörden aus 28 Jurisdiktionen an. Deutschland wird von Herrn Prof. Dr. Wuermeling für die Bundesbank und Herrn Röseler für die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht vertreten. Der Baseler Ausschuss tritt in der Regel bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel zusammen, wo sich auch sein ständiges Sekretariat befindet.
Gold wird den Währungen bewertungstechnisch gleichgestellt
Am 28.06.21 sind die neuen Regelungen zur Hinterlegung von Sicherheiten für europäische Banken in Kraft getreten. Ein sehr interessanter Punkt sind dabei die neuen Bewertungsmaßstäbe für das Edelmetall Gold. Basel 3 legt fest, dass Banken Gold in physischer Form als sogenanntes Null-Risiko-Asset bewerten dürfen. Dadurch wird Gold in Form von Münzen oder Barren von der bisher risikoreichen Anlageklasse 3 in die Anlageklasse 1 aufgewertet. Hier finden sich beispielsweise auch Sorten in Form von Bargeldern oder Devisen, also Fremdwährungen als Buchgeld.
Interessant ist dabei, dass diese Regelung rein auf sogenanntes alloziertes (zugewiesenes) Gold zutrifft, nicht auf Papiergold, das rein auf Zahlungsversprechen basiert und nicht physisch und zugewiesen hinterlegt ist. Bei allozierten Gold wird den Bankkunden ein bestimmter Barren oder eine Münze mit direktem Eigentumsübergang zugewiesen. Aus kosten- und ertragsgründen setzen viele Banken bislang auf nicht zugewiesenes Gold in ihren Handelsaktivitäten. Derartige Geschäfte müssen jetzt zusätzlich zu 85% mit Kernkapital hinterlegt werden, was sehr teuer wird. Deswegen wird physisches Gold zukünftig auch innerhalb des Bankensystem weit stärker gefragt sein.
Mein Fazit: Physisches bzw. alloziertes Gold muss ein Basis-Baustein Ihrer Kapitalschutz-Strategie sein. Ich zeige Ihnen dafür entsprechende Mittel, Wege und Strategien in meinem Wirtschaftsdienst KAPITALSCHUTZ VERTRAULICH.
Die gesetzliche Rente ist unsicher!
Anlagealternativen wie beispielsweise Gold gewinnen auch deswegen weiter an Bedeutung, weil unsere konventionellen Geld- und Rentensysteme weiter erodieren und vor großen Herausforderungen stehen. Das deutsche Rentensystem gerät beispielsweise zunehmend unter Druck. Derzeit stehen einem Altersrentner rund zwei Beitragszahler gegenüber. Anfang der 1960er Jahre war das Verhältnis noch solider: hier kamen auf einen Altersrentner sechs aktiv versicherte Erwerbspersonen. Das zeigt die nachfolgende Statista-Grafik auf Basis von Daten des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung.
Laut Quelle ist an dieser Entwicklung bemerkenswert, dass die Zahl der Beitragszahler im Trend kontinuierlich zugenommen hat und es 2019 mit 39,1 Millionen aktiv Versicherten so viele Beitragszahler gab wie nie zuvor. Gleichzeitig ist die Zahl der Rentenempfänger aber noch stärker gewachsen und betrug 2019 rund 18,4 Millionen Altersrentner. Der demografische Wandel ist in Deutschland also in vollem Gang. Gleichzeit muss klar ausgesprochen werden, nicht nur im Hinblick auf die Kaufkraftstabilität: Die gesetzliche Rente ist unsicher!

Das Realzins-Radar zeigt die Realzinsfalle!
Nicht nur die zinsbasierte, gesetzliche Rente kann zur Falle werden, sondern die auch die grundlegende Realzinsentwicklung. Der Wertverlust für deutsche Sparer hat einen neuen Höchststand erreicht: Über 22 Milliarden Euro haben die Spareinlagen der Deutschen im ersten Halbjahr 2021 an Wert verloren: Pro Kopf sind das 269 Euro. Dies ist das Ergebnis des quartalsweise erscheinenden comdirect Realzins-Radars, der gemeinsam mit Barkow Consulting ermittelt wird.
Der comdirect Realzins-Radar wird viermal im Jahr jeweils für das abgelaufene Quartal erhoben. Er untersucht, wie hoch der Wertverlust durch Geldeinlagen ist, deren Verzinsung unterhalb der Inflationsrate liegt. Daten für das Volumen und die Zinssätze von Geldanlagen (Tagesgeld, Termin- & Spareinlagen) entstammen dem Credit-Benchmark-Model® von Barkow Consulting.
Die Zinssätze entsprechen dem Durchschnitt des Bestandes. Als Basis werden Rohdaten der Deutschen Bundesbank, von destatis sowie der Europäischen Zentralbank (EZB) verwendet. Die Realverzinsung errechnet sich aus dem Nominalzins der einzelnen Geldanlagen abzüglich der Inflationsrate. Von der Berücksichtigung einer etwaigen Besteuerung der Zinserträge wird abgesehen. Zur Ermittlung des absoluten Realzinsverlustes bzw. -gewinnes wird der jeweilige Realzinssatz von Tagesgeld, Spareinlagen und Festgeldern auf die entsprechenden Bestände angewendet.

Realzins im zweiten Quartal mit minus 2,19 Prozent auf historischem Tief
Allein im zweiten Quartal 2021 beträgt der Wertverlust 14,3 Milliarden Euro. Das entspricht pro Bundes-bürger durchschnittlich 173 Euro. Der Grund ist die nach Ende der Mehrwertsteuersenkung im zweiten Halbjahr 2020 stark gestiegene Inflationsrate. Im zweiten Quartal lag diese durchschnittlich bei 2,29%. Das ist der höchste Inflationswert seit mehr als zehn Jahren.
Gleichzeitig liegen die Zinssätze für Tages- und Festgelder, Girokonten und Spareinlagen bei 0,10% und damit im Vergleich zu den beiden Vorquartalen unverändert auf historischem Tiefstand. Daraus ergibt sich ein Realzins von minus 2,19%. Das ist der mit Abstand niedrigste Wert seit Beginn der Untersuchung im Jahr 2003. Der Realzins ist der Zins nach Abzug der Inflation, also der Zins, den die Sparer unter Berücksichtigung des Kaufkraftverlustes erzielen.
Seit 2010 haben Deutsche einen Realverlust von mehr als 2.000 Euro erlitten
Schon seit mehr als einem Jahrzehnt sind die Sparzinsen auf niedrigem Niveau. Die Deutschen versuchen dennoch weiterhin gegen die niedrigen Zinsen anzusparen. Die Pandemie hat die Sparneigung zumindest vorübergehend noch verstärkt. Durch den Kaufkraftverlust schmelzen die Ersparnisse aber dahin, anstatt sich zu vermehren, so das Fazit der comdirect.
Deutlich wird dies insbesondere bei langfristiger Betrachtung: Seit Ende 2010 hat jeder Deutsche im Schnitt 2.019 Euro durch Niedrigzins und Inflation verloren. Dennoch setzen sie weiter auf Tagesgeld, Festgeld und Spareinlagen. Das Volumen dieser Anlagen ist in den vergangenen 12 Monaten sogar um einen neuen Rekordwert gestiegen: Weitere 164 Milliarden Euro haben die Sparer hierzulande auf die hohe Kante gelegt.
Durch eine wahrscheinlich weiter ansteigende Inflationsrate werden Sparer im zweiten Halbjahr sogar noch höhere Verluste erleiden.
Andreas Lipkow, der Marktexperte der Comdirect appelliert daher an die Bundesbürger endlich umzudenken: „Die Zeiten, in denen man über Zinserträge sein Vermögen wachsen lassen konnte, sind lange vorbei. Für den langfristigen Vermögensaufbau führt an Wertpapieren heute kein Weg mehr vorbei.“ So stellten beispielsweise Wertpapiersparpläne auch für Anfänger mit schmalem Budget eine gute Wahl da. Mit monatlichen Sparbeträgen ab 25 Euro lasse sich so über die Zeit ein Vermögen aufbauen.
Fazit: Investieren mit Sachwerten statt sparen mit Geldwerten!
Dieser Einschätzung schließe ich mich uneingeschränkt an. Intelligent in Sachwerte investieren, statt einfach in Geldwerte zu sparen muss weiterhin die Maxime der Stunde sein! Von Edelmetallen wie Gold und Silber bis hin zu Aktien. Ich zeige Ihnen dafür im Rahmen von Kapitalschutz vertraulich wirkungsvolle Mittel und praxisnahe Wege! Von zukunftsfähigen und kostengünstigen ETF-Sparplänen die bereits ab 50 Euro investierbar sind, bis hin zu professionellen Anlagekonzepten und Vermögensverwaltungen im Fürstentum Liechtenstein, die ab 300.000 Euro beginnen. Ebenso bieten Investments in die Digitalisierung große Chancen und reduzieren gleichzeitig auch Risiken, die in unseren konventionellen Systemen liegen.
Mehr Hintergründe unter: www.markus-miller.com





