Führung und Orientierung!

(29.04.21) Die Altersvorsorge gestaltet sich in Zeiten von negativen Zinsen nicht gerade einfach. Neue Anlagestrategien müssen her, denn wer derzeit spart, verliert praktisch Geld. Beim Stichwort Geldanlagen denken die meisten Deutschen zunächst an das altbewährte Sparbuch (84 Prozent), gefolgt von Aktien (83 Prozent) und Immobilien (81 Prozent). Dies zeigt eine aktuelle Studie des digitalen Versicherungsmanagers CLARK in Kooperation mit dem Meinungsforschungsinstitut YouGov.

Allerdings erlangen auch neuere Anlageklassen, wie Kryptowährungen (59 Prozent), immer mehr Bekanntheit und liegen damit sogar bereits vor ETF-Sparplänen, die nur 37 Prozent der Befragten kennen. Doch welche Anlageklassen nutzen die Deutschen tatsächlich am häufigsten und inwiefern sind Kryptowährungen und Co. bereits Bestandteil ihrer Altersvorsorgestrategien?

https://youtu.be/VQRgNni9tew

Kryptowährungen als Altersvorsorge?

Die Währung der Zukunft oder doch lediglich ein Zahlungsmittel, welches aufgrund seiner hohen Volatilität unbrauchbar ist? Kryptowährungen werden kontrovers diskutiert. Infolge des explosiven Wachstums vieler virtueller Währungen über die letzten Jahre, setzen inzwischen allerdings immer mehr Staaten auf Kryptowährungen und erkennen jene sogar als offizielles Zahlungsmittel an. Gerade in Entwicklungsländern erfreuen sich Bitcoin und Co. immer größerer Beliebtheit, da sie unter anderem eine günstige Alternative zum Versenden von Geld über Ländergrenzen bieten. 16 Prozent aller Peruaner und sogar 33 Prozent aller Nigerianer benutzen daher bereits digitale Währungen.

In Deutschland steckt der Kryptomarkt dagegen immer noch in den sprichwörtlichen Kinderschuhen. Zwar haben laut der aktuellen CLARK-Studie 88 Prozent der Deutschen bereits von Kryptowährungen gehört und 59 Prozent sind Cryptocurrencies konkret als Geldanlage bekannt, jedoch werden sie eher selten genutzt. Die aktuelle CLARK-Studie zum Thema Anlagestrategien zeigt auf: Konservative Investitionsformen sind noch immer prävalent.

Anlagestrategien: Männer deutlich risikobereiter

Trotz fehlender Rendite ist das Sparbuch mit 35 Prozent immer noch die am meisten genutzte Anlageklasse der Deutschen. Knapp jeder Vierte (24 Prozent) investiert in Aktien und knapp jeder Fünfte (18 Prozent) in Immobilien. Neuartige Geldanlagen wie Kryptowährungen werden eher gemieden. Sie weisen zwar laut der CLARK-Studie einen größeren Bekanntheitsgrad als ETF-Sparpläne auf, trotzdem investieren noch nicht allzu viele Deutsche in Kryptowährungen. Denn während 12 Prozent der CLARK-Studienteilnehmer angeben, in ETFs zu investieren, sind es bei Bitcoin & Co. lediglich 5 Prozent. Grund für diese große Diskrepanz sind unter anderem die Unwissenheit und die starke Volatilität der digitalen Währungen. Denn knapp jeder zweite Befragte der CLARK-Studie (46 Prozent), der von Kryptowährungen gehört hat, weiß nichts über ihre genaue Funktionsweise und für weitere 38 Prozent kommen Cryptocurrencies aufgrund ihrer hohen Volatilität als Geldanlage gar nicht in Frage.

Interessant ist weiterhin, dass Männer in ihrem Anlageverhalten deutlich risikobereiter als Frauen sind. Ist das Verhältnis zwischen Männern und Frauen in der Nutzung von Anlageklassen mit niedrigerem Risiko wie Sparplänen – genutzt von jeweils 35 Prozent der männlichen und weiblichen Studienteilnehmer – relativ ähnlich, herrscht in Anlageklassen mit höheren Risiken jedoch eine große Disparität. Schon bei der Investition in Immobilien liegen laut der CLARK-Studie die Männer mit 21 Prozent knapp vor den Frauen mit 16 Prozent. Und während jeder dritte Mann (33 Prozent) Aktien besitzt, investiert nicht einmal jede sechste Frau (16 Prozent) in sie. Derselbe Trend markiert sich auch für Kryptowährungen: 7 Prozent der Männer investieren in Bitcoin und Co., bei den Frauen sind es nicht mal halb so viele (3 Prozent), die digitale Währungen besitzen.

Bitcoin und Co für die Altersrücklage – Jüngere wären nicht abgeneigt!

Für 38 Prozent der Befragten kommen Kryptos nicht als Anlageklasse und für 48 Prozent der Befragten nicht als Bestandteil der Altersvorsorge in Betracht. Allerdings variiert die Akzeptanz stark zwischen den jeweiligen Altersgruppen. Während 58 Prozent der 60- bis 69-Jährigen und sogar 63- Prozent der über 70-Jährigen Bitcoin und Co. als Bestandteil der Altersvorsorge ablehnen, tun dies gerade einmal 27 Prozent der 18- bis 29-Jährigen.

Abschließend gilt es zu erwähnen, dass Kryptowährungen durchaus als kleiner Teil einer Diversifizierung verschiedener Anlagen dienen können. Allerdings weiß man heute einfach nicht, welche der digitalen Währungen sich durchsetzen werden. Deswegen sollte jeder, der gut für die Zukunft gewappnet sein will, frühzeitig in eine Kombination aus Vorsorgeprodukten investieren. Aus welchen konkreten Altersvorsorgeprodukten die Vorsorgeplanung aufgebaut werden sollte, muss für jeden individuell bestimmt werden. Wichtig ist eine unabhängige Beratung, die Aufschluss über die eigene Rentensituation und die Bedürfnisse im Alter gibt.

Nachhaltigkeit: Modewort oder Wertemaßstab?

Auch Nachhaltigkeit gewinnt an Relevanz - gerade im Kontext der eigenen Altersvorsorge und vor allem für die jüngere Generation. Das ist ein Ergebnis einer aktuellen und repräsentativen YouGov-Studie im Auftrag des Vorsorgeunternehmens Swiss Life Deutschland. Demnach spielt für 45 Prozent der Generationen Y und Z Nachhaltigkeit in der Finanzanlage eine wichtige Rolle. Zur Generation Y zählen alle Menschen, die zwischen den Jahren 1981 und 2000 geboren sind. Der Generation Z gehören je nach Definition heutige Teenager und junge Erwachsene an, die ab 1995 geboren wurden. Bei den älteren Jahrgängen der Babyboomer und Generation X liegt der Wert bei lediglich 36 Prozent.

Die Studie zeigt, dass junge Menschen auch im Kontext ihrer Altersvorsorge an Nachhaltigkeit denken. Wenn sie langfristig anlegen, dann soll es ressourcenschonend geschehen. Neben Unterschieden im Generationenvergleich, lassen sich auch Kontraste zwischen den Bundesländern ablesen: Im Süden zeigen Menschen bereits ein hohes Interesse an nachhaltigen Investments, die östlichen Bundesländer - mit Ausnahme von Berlin - sind weniger offen. Zudem variiert das Interesse an nachhaltigen Vorsorgelösungen zwischen den Geschlechtern.

Junge Menschen haben ein erhöhtes Bedürfnis nach grünen Investments

Nachhaltigkeit hat für junge Menschen einen besonders hohen Stellenwert für ein selbstbestimmtes Leben. Sie reduzieren ihren Plastikverbrauch, greifen im Supermarkt vermehrt zu Bio-Lebensmitteln und wollen jetzt auch ihre Geldanlagen nachhaltig gestalten - Gefragt nach dem konkreten Interesse an nachhaltigen Investments zeigt die Studie, dass sich 44 Prozent der jungen Befragten vorstellen können, grüne Investments abzuschließen. In den Jahrgängen von 1946 bis 1979 haben lediglich 34 Prozent ein Interesse daran, Anlagen nachhaltig zu gestalten.

Die Nachfrage nach nachhaltigen Vorsorgelösungen dürfte in den nächsten Jahren deutlich steigen. Vor allem junge Menschen möchten einen aktiven Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten, so auch bei ihren Finanzen. Die persönliche Beratung leistet dafür einen wichtigen Beitrag für eine bedarfsgerechte Vorsorgeplanung. Denn: die Studie zeigt auch, dass lediglich 8 Prozent der Befragten über 40 Jahre heute nachhaltige Investments besitzen. Mit 15 Prozent geben allerdings fast doppelt so viele junge Menschen an, bereits heute über nachhaltige Finanzanlagen zu verfügen.

Soziale Verantwortung und höhere Renditen: Unterschiedliche Beweggründe

Der Grund für das gesteigerte Interesse jüngerer Menschen an nachhaltiger Vorsorge ist dabei zwischen den Geschlechtern unterschiedlich. Während für Frauen ökologische und soziale Verantwortung im Vordergrund steht, zählt bei den Männern auch die Rendite. 47 Prozent der jungen Frauen, die noch keine grüne Geldanlage abgeschlossen haben, hätten ein Interesse an einem solchen Investment. Als Grund dafür geben 38 Prozent von ihnen an, bewusst in Unternehmen zu investieren, die sich um Umwelt- oder Klimaschutz bemühen. Für 34 Prozent von ihnen ist auch die soziale Verantwortung von Unternehmen entscheidend. Dem stimmen junge Männer grundsätzlich zu - von ihnen haben 40 Prozent ein Interesse an nachhaltigen Investments. Für 26 Prozent von ihnen ist die soziale Verantwortung von Unternehmen ein Argument für das nachhaltige Investment.

36 Prozent der jungen Männer geben außerdem an, dass der Schutz unserer Umwelt entscheidend ist. Neben den sozialen und ökologischen Aspekten stehen für Männer unter 39 Jahren aber auch ökonomische Faktoren stärker im Vordergrund. 21 Prozent der jungen Männer geben an, dass auch höhere Renditen ein Grund für den Abschluss sind - diese haben für lediglich 15 Prozent der gleichaltrigen Frauen Relevanz. Die passende Altersvorsorge hängt von individuellen Faktoren wie der Erwerbssituation, der Lebensplanung, den persönlichen Präferenzen und der eigenen Risikoneigung ab. Die jungen Menschen wünschen sich, dass die Finanzberatung sie bei der Entscheidung unterstützt. Auch das belegt die Studie: Denn fast 60 Prozent der jungen Menschen möchten aktiv zu den Möglichkeiten nachhaltiger Finanzanlagen informiert und beraten werden.

Bundesländer im Vergleich: Hamburger möchten grün investieren

Ein Blick auf die Deutschlandkarte über alle Altersgruppen hinweg zeigt, dass vor allem die südlichen Bundesländer und die drei Stadtstaaten ein Interesse an nachhaltigen Geldanlagen aufweisen. Im Gesamtvergleich sind die Hamburger besonders aufgeschlossen: 57 Prozent der Hansestädter finden Nachhaltigkeit in dem Kontext wichtig oder besitzen sogar eine grüne Anlage.

Dem guten Beispiel folgt Baden-Württemberg: 54 Prozent der Einwohnenden können sich vorstellen, ihr Geld nachhaltig anzulegen oder haben ein grünes Investment abgeschlossen - dem schließt sich auch jeder zweite Bremer an. Und auch in der deutschen Hauptstadt wollen 50 Prozent nachhaltig anlegen oder haben das bereits getan. Das genaue Gegenteil zeigt sich in den östlichen Bundesländern - Mecklenburg-Vorpommern fällt besonders stark auf: 53 Prozent haben gar kein Interesse daran, ein nachhaltiges Investment zu nutzen oder abzuschließen.

Was ist sicher: Die Rente oder die Altersarmut?

Während früher noch das wärmere Klima die Hauptmotivation war, um im Alter auszuwandern, gibt es für die heutige Generation der sogenannten Millennials wesentlich ernstere Gründe, die Heimat zu verlassen: die Sorge davor, im Alter arm zu sein. 27,4 Prozent der jungen Menschen gibt laut einer aktuellen GfK-Studie im Auftrag von Generali Deutschland an, lieber ins vermeintlich günstigere Ausland zu ziehen als im Alter am Rande der Armutsgrenze zu leben.

Mit der staatlichen Rente allein wird der gewohnte Lebensstandard im Alter nicht zu halten sein. Laut der GfK-Befragung unter 18- bis 32-Jährigen bereitet das Thema daher zwei von drei jungen Menschen Bauchschmerzen: Sie machen sich Sorgen um ihre Zukunft - nicht zuletzt auch wegen der aktuellen Covid-19-Pandemie. 69 Prozent der jungen Menschen fürchten aufgrund der Corona-Krise ernsthafte Konsequenzen hinsichtlich ihrer finanziellen Zukunft. Immerhin verzeichnen bereits 64,5 Prozent erste finanzielle Einbußen. Und 36,6 Prozent geben an, dass sie bereits angespartes Geld nutzen mussten, das ursprünglich für Urlaube, Eigenheim oder die Altersvorsorge vorgesehen war.

Millennials haben kein Vertrauen in die Rente

Zwei von drei jungen Menschen finden ihre Generation generell unzureichend in der Politik beachtet (70,3 Prozent). Kein Wunder, dass sich rund zwei Drittel von ihnen Sorgen um ihre finanzielle Lage im Alter machen. 67,6 Prozent von ihnen fürchten, dass die gesetzliche Rente für ihr Auskommen im Alter nicht ausreichen wird. Bei einigen rührt die Sorge auch daher, dass ihnen das Thema zu komplex ist (19,4 Prozent).

Sie wissen schlichtweg nicht, wie sie für das Alter vorsorgen sollen. Und 11,2 Prozent befürchten, dass auch ihre zusätzlichen privaten Vorsorgemaßnahmen nicht ausreichen werden. Interessant: Auch junge Menschen mit höherem Einkommen treibt diese Sorge bereits heute um (63,2 Prozent).

Alternativen zur Altersarmut: Auswandern und Co.

Aus Mangel an Informationen zum Thema Altersvorsorge und konkreten, zeitgemäßen Angeboten für junge Menschen, suchen Millennials nach Auswegen, um nicht im Alter schlecht dazustehen. Alternative Nr. 1 ist das Auswandern (27,4 Prozent). 26,6 Prozent gehen davon aus, dass sie nicht viel machen können und kürzertreten würden. Mehr als jeder Fünfte hält es für möglich, sich einfach von Angehörigen bzw. dem Lebenspartner aushalten zu lassen (22,7 Prozent) - insbesondere Männer spielen mit diesem Gedanken (27,1 Prozent). Und 20 Prozent haben einfach noch keine Alternative für sich gefunden. Bemerkenswert: Nur einer von 100 der jungen Menschen würde als Rentner einfach weiterarbeiten.

Fazit: Junge Menschen benötigen Führung und Orientierung - Alte aber auch!

Junge Menschen brauchen zukunftsfähige Angebote für ihre Altersversorgung. Sie dürfen nicht länger mit der Frage nach ihrem Auskommen im Alter alleingelassen werden. Von hoher gesellschaftlicher Bedeutung ist es, den jungen Menschen so früh wie möglich die Wichtigkeit des komplexen Themas Altersvorsorge näherzubringen und sie zu informieren, zu beraten und ihnen auch Lösungen anzubieten. Gezielte ETF-Strategien und ausgesuchte ETF-Sparpläne sind aus meiner Sicht dafür die besten Instrumente! Derartige Empfehlungen finden Sie - neben zahlreichen weiteren Strategien - in meinen Diensten KAPITALSCHUTZ VERTRAULICH und KRYPTO-X.BIZ.

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Renten-Systeme: Holland Top und Thailand Flop!

(24.10.20) Heute der Blick auf den hochinteressanten Mercer CFA Institute Global Pension Index (MCGPI), der weltweit Altersvorsorge-Systeme vergleicht. Im Vergleich von 39 Altersvorsorgesystemen weltweit belegt Deutschland in der Gesamtbewertung Rang 11 (67.3 Punkte) und konnte sich somit erneut verbessern. Im Index erreichen die Niederlande und Dänemark A-Noten (82.6 und 81.4 Punkte) und sind damit wie schon in 2019 Spitzenreiter im Ranking.

Die weitreichenden wirtschaftlichen Auswirkungen von COVID-19 erhöhen die finanzielle Belastung, der alle Rentensysteme und somit indirekt natürlich auch Unternehmen, Mitarbeiter und Rentner jetzt und in Zukunft ausgesetzt sind. In Verbindung mit der höheren Lebenserwartung und dem steigenden Druck auf die öffentlichen Ressourcen zur Unterstützung der Gesundheit und des Wohlergehens der alternden Bevölkerung verschärft COVID-19 die Unsicherheit nicht nur im Rentenalter. Dies sind die Ergebnisse des Mercer CFA Institute Global Pension Index (MCGPI), der in diesem Jahr zum zwölften Mal erschienen ist und fast zwei Drittel der Weltbevölkerung abdeckt. In diesem Jahr wurden Belgien und Israel neu in den Index aufgenommen.

Der Blick auf die Pensions-Systeme der Welt

Deutschland hat Defizite im wichtigen Bereich „Nachhaltigkeit“

In der Gesamtbewertung liegt Deutschland bei 67.3 Punkten (2019: 66.1 Punkte) und hat sich damit - trotz der gestiegenen Anzahl der teilnehmenden Länder - um zwei Plätze im Ranking verbessert. Beim Sub-Index Angemessenheit erreicht Deutschland 78.8 Punkte (2019: 78.3 Punkte) und beim Faktor Integrität hervorragende 81.4 Punkte (2019: 76.4 Punkte), beim Faktor Nachhaltigkeit allerdings nur 44.1 Punkte (2019: 44.9 Punkte). Die diesjährige Studie zeigt erneut, dass das Altersvorsorgesystem in Deutschland insgesamt recht positiv bewertet wird und wir uns insbesondere in den Bereichen Angemessenheit und Integrität in den letzten Jahren kontinuierlich verbessern konnten. Hier liegen wir im internationalen Vergleich recht weit vorne.

Im Hinblick auf die Nachhaltigkeit besteht allerdings immer noch Nachholbedarf. Ohne die schon fast philosophisch anmutende Debatte zum Thema Kapitaldeckung unserer gesetzlichen Rente aufgreifen zu wollen, sind die Analysten von Mercer aber nach wie vor der Ansicht, dass unser bewährtes Rentensystem gestärkt werden muss. Dies kann zum Beispiel mit einer höheren Ausfinanzierung der betrieblichen Altersversorgung und vor allem einer stärkeren Verbreitung von Betriebsrenten einhergehen, denn nur so kann gewährleitstet werden, dass auch in Zukunft das System finanzierbar bleibt. Dies ist in den Augen der Mercer-Analysten ein wichtiger Bestandteil unserer Generationengerechtigkeit.

Weitere Empfehlungen, die sich aus den Studienergebnissen für Deutschland ergeben:

+ Ergänzung des umlagefinanzierten Systems durch kapitalgedeckte Modelle

+ Anhebung der Mindestrente für Rentner mit niedrigem Einkommen

+ Erhöhung der Teilnahmequoten in der betrieblichen Altersversorgung 

Fazit: Deutschlands Rentensystem muss reformiert werden

Deutschland hat sich mit dem 11. Platz im Gesamtranking gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert. Allerdings hat Deutschland bei Fragen nach der betrieblichen Altersversorgung und Formen kapital-gedeckter Zusatzversorgung noch erhebliches Aufholpotenzial. Ebenso wird mit Inkrafttreten der Grundrente Anfang des nächsten Jahres die Diskussion um Mindestrenten für Geringverdiener auf der Agenda bleiben.

Der Global Pension Index 2020 im Detail

Die Auswirkungen von COVID-19 auf die Zukunft der Rentensysteme

Laut der Mercer-Studie verschärft COVID-19 die Unsicherheit in Bezug auf die Entwicklung der Rentensysteme. Die durch die weltweite Gesundheitskrise verursachte wirtschaftliche Rezession hat in den meisten Ländern zu geringeren Rentenbeiträgen, niedrigeren Anlagerenditen und einer höheren Staatsverschuldung geführt. Dies wird sich unweigerlich auf die künftigen Renten auswirken, was bedeutet, dass einige Menschen länger arbeiten müssen, während sich andere mit einem niedrigeren Lebensstandard im Ruhestand abfinden müssen.

Die gestiegene Staatsverschuldung in vielen Ländern dürfte die Fähigkeit künftiger Regierungen einschränken, ihre ältere Bevölkerung zu unterstützen, entweder durch Renten oder durch die Bereitstellung anderer Dienstleistungen wie Gesundheits- oder Altenpflege. Um die Auswirkungen von COVID-19 abzumildern, haben die Regierungen eine Vielzahl von Maßnahmen ergriffen, um ihre Bürgerinnen und Bürger sowie die Rentensysteme zu entlasten.

Viele Regierungen auf der ganzen Welt haben auf COVID-19 mit beträchtlichen fiskalischen Anreizen reagiert und die Zentralbanken haben eine unkonventionelle Geldpolitik verfolgt. Die Aussichten auf Renditen sind gedämpft, während die Volatilität erhöht ist. Dies kommt zu den normalen Herausforderungen des Risikomanagements in den Portfolios der Altersvorsorge hinzu. Darüber hinaus haben einige Regierungen vorübergehend Zugang zu angesparten Pensionen gewährt oder die Höhe der Pflichtbeitragssätze gesenkt, um die Liquiditätslage der Privathaushalte zu verbessern. Diese Entwicklungen werden wahrscheinlich erhebliche Auswirkungen auf die Angemessenheit, Nachhaltigkeit und Integrität der Rentensysteme haben und dadurch die Entwicklung des globalen Rentenindex in den kommenden Jahren beeinflussen.

COVID-19 verstärkt auch die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern bei der Altersvorsorge

Schon bevor COVID-19 die Volkswirtschaften in der ganzen Welt durcheinanderbrachte, sahen sich viele Frauen mit weniger Ersparnissen im Ruhestand konfrontiert als Männer. Jetzt dürfte sich diese Kluft in vielen Rentensystemen weiter vergrößern, insbesondere in den am stärksten betroffenen Sektoren, in denen Frauen mehr als die Hälfte der Arbeitskräfte ausmachen, wie beispielsweise im Gastgewerbe.

Deutschland im Jahr 2020: Schulden statt Rücklagen!

In aktuellen Statistiken lesen wir derzeit sehr häufig, dass das Geldvermögen der Deutschen so hoch ist wie nie zuvor. Das ist richtig, allerdings ist dieses Geldvermögen eben sehr ungleich verteilt. Millionen Bürger in Deutschland haben hingegen keine Rücklagen.

6,8 Millionen Bundesbürger sind bereits überschuldet!

die Firmen- und Privatinsolvenzen sind in Deutschland trotz der Rezession aufgrund der Corona-Pandemie in den ersten neun Monaten des Jahres auf ein historisches Tief gesunken. Bis zum 30.9.2020 haben in Deutschland knapp 12.200 Unternehmen eine Insolvenz angemeldet und damit 14,7 Prozent (1.bis 3. Quartal 2019: 14.381) weniger als noch im letzten Jahr. Ein Grund dafür ist, dass die Insolvenzantragspflicht für Unternehmen seit dem 1. März 2020 ausgesetzt ist. Hinzu kommen die unterschiedlichen Rettungspakete für Unternehmen, die entwickelt wurden, um im Jahr 2020 ein historisches Ausmaß an Firmeninsolvenzen zu verhindern.

Die wirtschaftlichen Probleme vieler Unternehmen durch die Corona-Krise zeigen sich bislang nicht in einem Anstieg der Unternehmensinsolvenzen. Die Hilfszahlungen verschleiern derzeit die wahre finanzielle Struktur einiger Unternehmen. Derzeit haben über 300.000 Unternehmen in Deutschland finanzielle Probleme. Das sind aktuelle Auswertungen von CRIFBÜRGEL. Das Unternehmen bietet passgenaue Lösungen für die Identifikation, Bonitätsprüfung und Betrugsprävention, für Kreditrisiko- und Adressmanagement sowie zu Digitalisierung und Predictive Analytics für Unternehmen und Finanzinstitute.

Seit 1. Oktober 2020 gilt wieder die Insolvenzantragspflicht

Seit dem 1. Oktober 2020 ist in Deutschland mit einem Anstieg der Firmeninsolvenzen zu rechnen, denn seit diesem Stichtag gilt für zahlungsunfähige Unternehmen wieder die Insolvenzantragspflicht. CRIFBÜRGEL geht für das Jahr 2020 von bis zu 18.000 Insolvenzen aus. Da die Insolvenzstatistik stets die Vergangenheit abbildet, also gewissermaßen einen Blick in den Rückspiegel darstellt, werden die genauen Auswirkungen der Corona-Krise verstärkt im kommenden Jahr sichtbar werden.

Die Insolvenz-Welle wird auch noch weit ins Jahr 2021 hineinreichen. Die negativen Folgen des Corona-Lockdowns und der anhaltenden Weltwirtschaftskrise wurden somit lediglich verschoben. Geschädigte sind vor allem Gläubiger, das heißt Lieferanten oder auch Vermieter, die befürchten müssen, durch eine Insolvenz auf ihren Forderungen sitzen zu bleiben und so ihr Geld nicht zu bekommen. Derzeit sind Unternehmen aus den Branchen Gastronomie, Touristik (z.B. Reisebüros), Entertainment (z.B. Kinos) und Messebauer besonders insolvenzgefährdet.

Auch die Anzahl der Privatinsolvenzen wird im Jahr 2021 explodieren

Auch bei den Privatinsolvenzen erwartet CRIFBÜRGEL einen starken Anstieg im Jahr 2021. Die Privatpleiten sind von Januar bis September im Vergleich zu den letzten drei Quartalen 2019 um 19 Prozent auf 53.000 (Januar bis September 2019: 65.493) Fälle zurückgegangen. Die Gründe liegen zum einen in der längeren Bearbeitungszeit der Insolvenzgerichte während der Corona-Pandemie. Zum anderen haben viele Privatpersonen den Zeitpunkt ihres Insolvenzantrages zeitlich nach hinten verschoben, da sie auf den Stichtag zur verkürzten Restschuldbefreiung warten. Die Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens auf drei Jahre soll für alle Insolvenzverfahren gelten, die ab dem 1. Oktober 2020 beantragt werden.

Auch haben Kurzarbeit und eigene finanzielle Ersparnisse zunächst die finanzielle Schieflage vieler Bundesbürger abgemildert. In einigen Fällen helfen auch weitere Kredite. Durch die aktuelle Wirtschaftskrise wird die private Verschuldung aber deutlich zunehmen. Für die Monate Oktober bis Dezember und auch im Jahr 2021 erwartet CRIFBÜRGEL deutlich mehr Privatinsolvenzen in Deutschland. Für das laufende Jahr gehen die Experten von bis zu 85.000 Privatinsolvenzen aus - 2021 könnten es über 100.000 werden.

Der Weg von der Überschuldung in die Privatinsolvenz ist für viele bereits vorgezeichnet

Bei höherer Arbeitslosigkeit wird es wieder mehr Insolvenzen in Deutschland geben, da die Personen bei weiterhin hohen Kosten über weniger Geld verfügen. Aber nicht nur Arbeitslosigkeit, sondern auch der starke Anstieg von Kurzarbeit wird die Zahl der Privatinsolvenzen erhöhen. Die Menschen werden dadurch weniger Geld in der Tasche haben, um ihren Verpflichtungen wie Kreditzahlungen, Mieten oder Finanzierungen nachzukommen. Auf Dauer führt weniger Einkommen erst in die Überschuldung und dann in die Privatinsolvenz.

Bereits jetzt gelten circa 6,8 Millionen Bürger als überschuldet. Für viele dieser Personen kann ein Schock auf der Einkommensseite für ein erhöhtes Risiko einer Privatinsolvenz sorgen. Hinzu kommt, dass Soloselbstständige und Honorarkräfte aus unterschiedlichsten Branchen von einem Tag auf den anderen ihr komplettes Einkommen verloren haben. Durch die Corona-Pandemie sind so viele Bürger völlig unerwartet in eine finanzielle Schieflage geraten. Hier gilt es frühzeitig auf professionelle Kapitalschutz-Strategien zu setzen.

Fazit: An Aktien und Nachhaltigkeits-Konzepten führt kein Weg vorbei

An Aktien und Nachhaltigkeits-Konzepten führt - zur effizienten privaten Altersvorsorge - kein Weg vorbei. Das gilt für Männer aber vor allem auch für Frauen! Der Mann als "Altersvorsorge" ist grundlegend zu hinterfragen.

Sustainable Finance: Anleger suchen nachhaltige Banken und Finanzprodukte!

Privatkunden von Banken zeigen großes Interesse an nachhaltigen Finanzprodukten "Sustainable Finance". Allerdings kennen viele von ihnen das Angebot ihrer Bank an solchen Produkten nicht. Dies sind zwei der Kernergebnisse der "Privatkundenstudie Sustainable Finance", die die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland vor kurzem erstellt hat. An der repräsentativen Befragung haben im Juni und Juli 2020 mehr als 4.000 Bundesbürger teilgenommen.

8 von 10 Privatkunden wünschen sich nachhaltigere Banken

Umwelt- und Klimaschutz sehen 83 Prozent der Befragten als die größten Herausforderungen unserer Zeit. Für 80 Prozent der Studienteilnehmer ist Nachhaltigkeit keine Modeerscheinung, sondern bedeutet einen langfristigen gesellschaftlichen Wandel. So lauten zwei weitere wichtige Ergebnisse der Befragung. Dieser Wandel spiegelt sich bereits heute im Konsumverhalten wider. 67 Prozent der Befragten antworteten, dass Nachhaltigkeitsaspekte für sie in den vergangenen fünf Jahren bei Kaufentscheidungen wichtiger geworden seien. Das gilt besonders für Elektrogeräte, Lebensmittel und Pkw, in zunehmendem Maße aber auch beim Erwerb von Immobilien und Finanzprodukten.

Die Haltung zum Thema Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Differenzierungsfaktor. Für fast 50 Prozent der Kunden spielt der Umgang mit Nachhaltigkeit eine entscheidende Rolle bei der Auswahl ihrer Bank. So befürworteten mehr als acht von zehn der Befragten (81 Prozent), dass das eigene Geldinstitut nicht nur nachhaltige Produkte anbietet, sondern auch sich selbst an Nachhaltigkeitskriterien orientiert. Allerdings wissen rund sechs von zehn Kunden (59 Prozent) nicht, ob ihre Bank dies auch wirklich umsetzt.

Kunden möchten nachhaltige Finanzprodukte angeboten bekommen

Ein weiteres wichtiges Ergebnis der Studie lautet: mehr als die Hälfte der befragten Privatkunden (57 Prozent) kennt den Begriff „Nachhaltige Finanzprodukte“ nicht bzw. können sich nichts darunter vorstellen. Und nur jeder sechste hat eine gute oder sehr gute Vorstellung davon. Daher wünscht rund die Hälfte der Befragten mehr Informationen über das gesamte Angebot ihrer Bank (24 Prozent) sowie transparentere Angaben zu einzelnen Produkten (24 Prozent).

Eine reine Erweiterung des bestehenden Angebots an nachhaltigen Finanzprodukten reicht nicht aus. Um das Geschäftspotenzial zu heben, müssen Banken solche Produkte aktiv vertreiben. Dafür sprechen sich auch die Hälfte der Studienteilnehmer aus: 52 Prozent von ihnen erwarten, dass Banken ihnen nachhaltige Finanzprodukte anbieten.

Impact Investments: Umwelt- und Klimaschutz sind wichtigste Entscheidungskriterien

Kunden entscheiden sich aus verschiedenen Gründen für nachhaltige Finanzprodukte. Die wichtigsten sind Umweltschutz (43 Prozent) und dass sie mit ihrem Investment sozial verantwortlich handelnde Unternehmen und Staaten (38 Prozent) unterstützen. Ebenfalls wichtig ist ihnen der Klimaschutz (35 Prozent). Der Gedanke, die Welt "ein bisschen besser zu machen", spielt dabei für knapp die Hälfte der Privatkunden (47 Prozent) eine wichtige Rolle beim Erwerb nachhaltiger Finanzprodukte.

Solche „Impact Investments“ sind für Anleger deutlich attraktiver als solche mit negativen Ausschluss- oder positiven Einschlusskriterien. Jeder vierte Besitzer oder Interessierte gibt sogar an, dass er bei Investitionen in Unternehmen, die etwa ökologische Technologien entwickeln oder gesellschaftliche Probleme lösen, etwas schlechtere Konditionen in Kauf nehmen würde.

Junge, digital-affine Menschen sehr stark interessiert

Die Studie zeigt eindrucksvoll, wie groß das Geschäftspotenzial für nachhaltige Finanzprodukte ist. So besitzt mit 51 Prozent mehr als die Hälfte der Privatkunden noch kein nachhaltiges Finanzprodukt, kann sich aber grundsätzlich vorstellen, eines zu erwerben. Und die Hälfte der Besitzer nachhaltiger Finanzprodukte beabsichtigt, auch künftig solche Produkte zu erwerben - jeder vierte sogar noch im Jahr 2020.

Insbesondere die jungen, digital-affinen Privatkunden zwischen 18 und 39 Jahren sind sehr stark an nachhaltigen Finanzprodukten interessiert. Deutlich mehr als die Hälfte dieser befragten Altersgruppe wählt grün (65 Prozent) oder hat einen (Fach-)Hochschulabschluss (58 Prozent).

Aktien: Der Hightech-Paradigmenwechsel!

Vor 15 Jahren haben Tech-Unternehmen im Ranking der höchsten Marktkapitalisierung noch eine kleine Rolle gespielt. 2005 konnte sich nur Microsoft zwischen Größen aus Finanzwesen, Einzelhandel und Öl einreihen. Damals war General Electric mit einer Marktkapitalisierung von rund 382 Milliarden US-Dollar das wertvollste Unternehmen der Welt.

Wie die nachfolgende Statista-Grafik zeigt, wird die Unternehmenslandschaft 2020 von Tech-Giganten dominiert und die Beträge von 2005 erscheinen verschwindend gering. Allein Microsoft hat in den letzten 15 Jahren seinen Wert auf 1,6 Billionen US-Dollar versechsfacht. Das Unternehmen von Bill Gates wird aber sogar noch von Amazon, Saudi Aramco und Apple übertrumpft. Letzteres Unternehmen konnte erst kürzlich die Zwei-Billionen-Grenze überschreiten und den arabischen Öl-Riesen Saudi Aramco als wertvollsten Konzern weltweit ablösen. Der Boom in der Tech-Industrie ist vor allem der fortschreitenden Digitalisierung und der Entwicklung von Smartphones zu verdanken. An Handys, wie wir sie heute kennen und täglich nutzen, war 2005 noch nicht zu denken. Gerade junge Tech-Firmen wie Facebook (2004 gegründet) haben deutlich von der rasanten Entwicklung und Möglichkeit der Vernetzung von Menschen auf der ganzen Welt profitiert

Aktien-Investments: 5 Zukunfts-Strategien für Mega-Trends und Boom-Märkte!

Ich halte mich für einen sogenannten Konservativen. Konservativ bedeutet für mich: Was sich in der Vergangenheit bewährt hat, sollte man auch für die Zukunft beibehalten, wenn die entsprechenden Aussichten positiv erscheinen. Gleichzeitig ist es aber auch wichtig, sich nicht nur auf Altbewährtes zu verlassen. Sie müssen stattdessen auch flexibel sein und - eigenverantwortlich und selbstbestimmt - die dynamischen Entwicklungen und gravierenden Veränderungen in unserer globalen Welt zu Ihrem Vorteil nutzen. Dadurch reduzieren Sie die steigenden Risiken und transformieren diese in Chancen. Ein wichtiger Baustein dafür sind nach meiner Überzeugung breit angelegte Investitionen in aussichtsreiche Zukunftsmärkte. An Aktien führt hier kein Weg vorbei.

Als Zukunftsmärkte bezeichne ich langfristige globale Entwicklungen, die für annähernd alle Bereiche in unserer Wirtschaft, Gesellschaft und somit für jeden einzelnen Menschen prägend sein werden. Börsengehandelte Indexfonds (ETFs) ermöglichen Ihnen dabei eine breite Streuung in eine Vielzahl aussichtsreicher Aktien. Das reduziert Ihr Einzeltitelrisiko bei gleichzeitiger Optimierung Ihrer Chancen durch die breite Diversifikation. Darüber hinaus sind ETFs ein Sondervermögen, das außerhalb der fragwürdigen Haftungs- und Einlagensicherungssysteme der Banken steht. Gleichzeitig sind ETFs außerordentlich günstig. Ich zeige Ihnen ausgesuchte Zukunfts-ETFs aus dem Segment der Digitalisierung, die sowohl für Ihren langfristigen Vermögensaufbau via Sparplan-Strategien, als auch für gezielte Einmalanlagen zur Diversifikation in der Vermögensverwaltung Ihrer Wertpapierdepots perfekt geeignet sind.

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