Das neue Zeitalter von Reformation und Revolution!
(15.12.2018) Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende entgegen und das Jahr 2019 steht vor der Tür. Das neue Jahr wird auf unterschiedlichen Ebenen mehr als große Veränderungen mit sich bringen. Die Welt ist in vielen Bereichen aus den Fugen geraten und gerade Europa, die Europäische Union und das Euro-System stehen vor gigantischen Herausforderungen. Ich weiß nicht wie es Ihnen geht, aber im Zusammenhang mit dem Brexit habe ich beispielsweise längst den Überblick verloren.
Das Ausscheiden Großbritanniens – egal ob überhaupt oder in welcher Art und Weise der Schritt dann vollzogen wird – ist ein fatales Signal und eine massive Schwächung der EU. Selbst ein „Exit vom Brexit“ – also ein Verbleiben Großbritanniens in der EU – wäre jetzt längst mit neuen, massiven politischen und wirtschaftlichen Verwerfungen verbunden. Aber auch ohne den Brexit sind die Herausforderungen innerhalb der EU enorm. Allen voran in den beiden großen Volkswirtschaften Frankreichs und Italiens.
EU-Europa muss reformiert werden, ohne dass eine Revolution stattfindet!
Sie kennen mich, ich bin kein Schwarzmaler, ich blicke grundsätzlich optimistisch in das Jahr 2019. Allerdings müssen endlich Reformen in EU-Europa konsequent durchgeführt werden, um überhaupt eine realistische Chance zu haben, das schwer angeschlagene Euro-System zu retten bzw. zu erneuern. Der lateinische Begriff der Reformation bedeutet eine Wiederherstellung oder Erneuerung. Die christliche Kirche hat diesen Weg bekanntlich schon vor Jahrhunderten bewältigen müssen.
Die kirchliche Erneuerungsbewegung zwischen 1517 und 1648 führte dabei zur Spaltung des westlichen Christentums in verschiedene Konfessionen mit dem Dreißigjährigen Krieg als Höhepunkt, der das Mächtegefüge auf dem Kontinent entscheidend veränderte. Mit dem Austritt Großbritanniens haben wir jetzt auch eine erste, gravierende Spaltung in der EU. Wie schwer es darüber hinaus ist, die notwendigen Strukturreformen durchzusetzen zeigen die Entwicklungen in Griechenland, aber gerade auch in den beiden großen Volkswirtschaften Italien und Frankreich.
Italien will mehr Schulden machen und keine Reformen. Frankreichs Präsident Macron setzt Reformen um, die allerdings jetzt bereits zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen in Paris und weiteren Städten – Stichwort Gelbwesten – geführt haben. Viele Bürger und Menschen fühlen sich mittlerweile abgehängt von der Politik und Wirtschaft. Sie blicken mit großer Sorge in die Zukunft. Die zunehmende Digitalisierung und Automatisierung wird vor allem die Arbeitsmärkte der Zukunft weiter massiv verändern.
Roboter ersetzen Menschen!
Die zunehmende Automatisierung und Digitalisierung ist eine große Herausforderung für Volkswirtschaften und Gesellschaften Das Statistische Bundesamt hat erstmals erhoben, wie viele Unternehmen in Deutschland Roboter einsetzen. 16 Prozent der Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes (mit mindestens 10 Beschäftigten) setzen bereits Industrie- oder Serviceroboter ein.
Das teilt das Statistische Bundesamt im Rahmen des Digital-Gipfels der Bundesregierung mit. Diese Entwicklungen bergen große Risiken für viele Menschen bzw. Arbeitnehmer im Hinblick auf ihre Arbeitsplätze und Berufsbilder in der Zukunft, bieten aber gleichzeitig auch große Chancen.
Demnach setzen große Unternehmen mit mindestens 250 Beschäftigten in deutlich größerem Umfang auf Automatisierung als kleine mit 10 bis 49 Beschäftigten wie die nachfolgende Statista-Grafik verdeutlicht. Industrieroboter werden beispielsweise für Schweißarbeiten, Laserschneiden und Speziallackierung genutzt. Serviceroboter werden etwa für Überwachung, Transport und Reinigung eingesetzt.

Roboter werden mit hoher Dynamik vielfältiger und leistungsfähiger
Das 21. Jahrhundert hat bislang eine Vielzahl neuer, erstaunlicher Innovationen in Robotik und Automation hervorgebracht. Nicht nur in der Industrie haben Roboter längst Einzug gehalten. In zahlreichen Krankenhäusern gehören Roboterwerkzeuge längst zum Alltag, beispielsweise „CyberKnife“, ein Roboter für die Tumorbehandlung in der Radiochirurgie. Ein weiteres Beispiel für einen Medizinroboter ist das weltweit erste Exoskelett mit dem Namen „Ekso“, dass es Gelähmten ermöglicht, sich wieder auf den eigenen Beinen fortzubewegen.
Durch die Verbesserung von Sensoren, die Erhöhung der Präzision und den Einsatz künstlicher Intelligenz werden Roboter immer leistungsfähiger: Die Roboter der Zukunft werden sich nicht nur bewegen sowie sehen, hören und fühlen können, sie werden auch eigenständige Entscheidungen treffen. Daneben sorgen auch strukturelle Veränderungen wie der demografische Wandel, steigende Lohnstückkosten in den Schwellenländern, Wünsche nach immer höherer Prozessoptimierung und die zunehmende Digitalisierung für eine steigende Nachfrage nach Robotik- und Automatisierungstechnik.
Davon werden in diesem Bereich tätige Unternehmen massiv profitieren. Entsprechend können auch Sie als Anleger mit dem richtigen Investment von diesem Megatrend Nutzen ziehen. Ein weiterer Megatrend ist zunehmende Alterung der Bevölkerung.
Die Inflation der Senioren: Zahlreiche Industrieländer vergreisen
2030 werden laut einer Prognose der Vereinten Nationen rund 1,2 Milliarden mehr Menschen auf der Welt leben als heute. Das entspricht in etwa der gesamten Bevölkerung Chinas. Die Anzahl der Senioren über 60, die Baby-Boomer von gestern, wird dabei so stark ansteigen, dass sie die Anzahl der Kinder bis zum Jahr 2047 überholen wird. Die „alternde Bevölkerung“ ist somit ein unbestreitbarer Megatrend.
Allein in den USA wird der jährliche Umsatz mit Produkten und Dienstleistungen für Senioren bereits heute auf über 7 Billionen Euro geschätzt. Es handelt sich deshalb um den drittgrößten Wirtschaftszweig der Welt. Bis zum Jahr 2020 wird dieser Wert voraussichtlich über 13 Billionen Euro erreichen. Laut Hochrechnungen der Vereinten Nationen werden die mit dieser Bevölkerungsgruppe verbundenen Umsätze bis zum Jahr 2030 in den USA und in Japan mehr als 50 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) ausmachen.
Die deutsche Gesellschaft wird immer älter und geringer
Die Vorausberechnung des Statistischen Bundesamtes prognostiziert für das Jahr 2060 nur mehr 67,6 Millionen Einwohner. Wie die nachfolgende Grafik von Statista zeigt, waren 2013 von den knapp 81 Millionen Einwohnern mit 49,2 Millionen mehr als die Hälfte im erwerbsfähigen Alter von 20 bis unter 67 Jahren. Im Jahr 2060 wird dies nur noch etwa die Hälfte sein (34,3 Millionen). Dafür wird es mehr als doppelt so viele über 67-Jährige geben als 20-jährige Einwohner. 2013 hielten sich die beiden Bevölkerungsgruppen mit knapp 15 und 17 Millionen Menschen noch knapp die Waage.

Die Lebenserwartung der Menschen steigt vor allem in den Industrieländern ganz massiv
Die zunehmende Alterung der Weltbevölkerung führt zu sich grundlegend verändernden Bedürfnissen der Menschen. Der darauf basierende Megatrend der sogenannten „Ageing Population“ (Alternden Bevölkerung) wird sich nicht nur fortsetzen, sondern weiter verstärken. Branchen und Sektoren werden in unterschiedlichem Maße von den veränderten Bedürfnissen der älteren Generation 60+ profitieren.
Das neue Berufsbild des „Seniorenberaters“ wird dadurch stark zunehmend in zahlreichen Branchen entstehen. Die Veränderungen bergen also auch hier nicht nur Risiken, sondern auch Chancen. Gleiches gilt für die zunehmenden Risiken in der EU.
S&P bestätigt AAA-Rating: Das Fürstentum Liechtenstein ist eine Stabilitätsoase in einem fragilen Europa
Innerhalb Europas gibt es derzeit nur sehr wenige Lichtblicke. Die Ratingagentur Standard & Poors hat Anfang Dezember 2018 das bestmögliche AAA-Rating für das Fürstentum Liechtenstein erneut bestätigt. S&P würdigt die gesunde Finanzlage der öffentlichen Haushalte und sieht diese als stabilisierenden Faktor für das kleine aber feine Alpenland. Im Vergleich zu anderen Kleinstaaten weist Standard & Poors auf die breite Diversifikation der liechtensteinischen Wirtschaft hin.
Besonders unterstrichen wird wiederum die große Bedeutung der vorausschauenden und aktiven Finanzplatzpolitik im Fürstentum Liechtenstein. Was für ein Gegensatz zum Chaos rund um Brexit, Italien, Frankreich, Handelskonflikten und politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verwerfungen in zahlreichen Volkswirtschaften in der EU- und EURO-Zone.
Liechtenstein hat genau den Status den Großbritannien nach dem Brexit gerne hätte!
Bei meinen Vorträgen treffe ich nach wie vor auf Teilnehmer, die das Fürstentum Liechtenstein mit einer angeblichen Steueroase – negativ – verbinden. Diese Zeiten sind lange vorbei. Das Fürstentum Liechtenstein bietet Ihnen heute 100 Prozent Rechtssicherheit aufgrund seiner EWR-Mitgliedschaft, über die die Schweiz beispielsweise nicht verfügt. Die EU hat unlängst bestätigt, dass Liechtenstein die Anforderungen der EU in Bezug auf Steuertransparenz, faire Besteuerung von Unternehmen und Umsetzung der BEPS-Mindeststandards (Base Erosion and Profit Shifting) erfüllt.
Das bedeutet für Sie: Liechtenstein, seine Banken, Versicherungsgesellschaften, Finanzdienstleister und Vermögensverwalter können alle EU-Vorteile nutzen, ohne die Nachteile der EU-Haftungsgemeinschaft und Umverteilungsunion tragen zu müssen. Das ist genau der Status, den Großbritannien nach dem Brexit gerne hätte. Einen offenen EU-Zugang ohne Zahlungsverpflichtungen oder sonstige Haftungsrisiken für die EU-Systeme.
Schaffen Sie sich jetzt ein zweites Standbein außerhalb der EU-Systeme!
Ich bin seit vielen Jahren aufgrund der politischen Stabilität, verbunden mit dem hohen Schutz der Eigentums-, Bürger- und Freiheitsrechte, ein großer Freund von Banken mit Sitz im Fürstentum Liechtenstein, der Schweiz, Norwegen und Kanada. Ich zeige Ihnen fortlaufend solide Banken oder bankenunabhängige Anbieter und Vermögensverwalter aus diesen Ländern, zur sicheren Optimierung Ihrer Liquiditätsreserven und Vermögenswerte, außerhalb der EURO- und EU-Systeme.
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Gläserne Menschen und intelligente Maschinen!
(01.11.2018) Die digitale Revolution in Wirtschaft und Gesellschaft ist in vollem Gange. Die Dynamik der Entwicklung zeigt sich beispielsweise an der großen Anzahl an Applikationen (Apps) auf unseren Smartphones, ebenso wie an der stark zunehmenden Digitalisierung von Arbeitsplätzen. Ich teile ganz grundlegend die Aussage von Richard David Precht: „Die Digitalisierung bedroht alles, was ist!“. Die Bedrohungen durch die Digitalisierung bedeuten aber auch gleichzeitig große Zukunftschancen in fast allen Wirtschafts- und Lebensbereichen.
Autos werden schon sehr bald autonom fahren. Kleine Armbänder oder gar Chips werden die Gesundheit der Menschen im Alltag überwachen und die Blockchain-Technologie und eine Welt ohne Bargeld stehen unmittelbar vor unserer Tür. Der Übergang zu einer neuen Generation von intelligenten Maschinen hat längst begonnen. Algorithmen protokollieren vieles, was Menschen und Bürger tun, werten es aus und nutzen die Daten für Werbung und neue Produkte. Gleichzeitig steigen auch die Kontrolle und Überwachung durch Unternehmen und Staaten.
Für mich steht eindeutig fest: Die breite Einführung intelligenter Maschinen im Zuge der Digitalisierung führt zwangsläufig zu gläsernen Menschen und vollkommen transparenten Bürger. Diese Entwicklungen sind für mich der Hauptgrund, warum speziell die Bürger in Deutschland sehr skeptisch auf die Digitalisierung blicken.
Deutschland fehlt der technologische Zukunftsoptimismus!
Beispielsweise glauben lediglich 38 Prozent der deutschen Teilnehmer des Digital Society Index 2018, dass die Digitalisierung zur Lösung der dringendsten Herausforderungen (z.B. Armut, Gesundheitsprobleme, Umweltzerstörung) der Welt beitragen wird. Damit ist der Technologische Zukunftsoptimismus der Bundesbürger im Vergleich eher wenig ausgeprägt, wie der Blick auf nachfolgende die Statista-Grafik zeigt.

Anders sieht die Lage in China aus:
71 Prozent der Befragten dort sind der Meinung, dass digitale Technologie die Welt besser machen kann. Ähnlich pessimistisch wie die Deutschen sind unter den großen Volkswirtschaften die Bürger Großbritanniens mit 27 Prozent. Ich nehme Japan stets als innovatives Technologieland wahr, deswegen sind die negativen Zahlen aus Japan – mit lediglich 22 Prozent – mehr als überraschend für mich.
Bei allen Gefahren bin ich davon überzeugt, dass die Digitalisierung ein gewaltiges Potenzial besitzt, den Wohlstand in Deutschland zu sichern und weiter zu mehren. Dazu muss sich aber Deutschland – und auch jeder Bürger in Eigenverantwortung – endlich den Herausforderungen der Digitalisierung proaktiv und progressiv stellen.
Der deutsche Rechtsstaat versagt in der digitalen Welt!
Seit dem 1. Januar 2018 müssen Soziale Netzwerke ihren Nutzern ermöglichen, sich bei den jeweiligen Unternehmen über rechtswidrige Inhalte zu beschweren. Dies verlangt das sogenannte „Gesetz zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken“, besser bekannt unter den Begriffen Netzwerkdurchsetzungsgesetz oder NetzDG.
Nach wie vor ist unklar, für welche Netzwerke genau das NetzDG gilt. Auf jeden Fall haben betroffenen Unternehmen wie Facebook, Twitter oder Youtube mittlerweile ihre Berichte erstmalig vorgestellt. Darin informieren sie über gelöschte Inhalte und Beschwerdeverfahren der vergangenen sechs Monate, wie es das NetzDG vorschreibt.
Der deutsche Staat greift in Grundrechte ein und gibt seine Kernaufgaben an internationale Konzerne ab!
Der Bitkom ist der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. Aus Sicht des Bitkom-Hauptgeschäftsführers Dr. Bernhard Rohleder, dessen Verband die Berichte intensiv analysiert hat, dokumentieren die vorgelegten Berichte das Versagen des Rechtsstaats in der digitalen Welt. Schwerstkriminalität wie Kinderpornographie und terroristische Inhalte entfernen die großen Netzwerke ohnehin seit Jahren erfolgreich von ihren Plattformen.
Dafür hätte es den tiefen Grundrechtseingriff durch das NetzDG nicht gebraucht. Die Beantwortung schwieriger juristischer Fragen aber – beispielsweise an der Grenze von freier Meinungsäußerung, Satire und Straftaten – sollte der Staat nicht an Mitarbeiter privatwirtschaftlicher Unternehmen delegieren. Der Bitkom vertritt die Sichtweise, dass der Staat mit dem NetzDG seine Kernaufgaben an große internationale Konzerne abgegeben hat.
Eine eigene Antwort auf Kriminalität im Web bleibt der Staat hingegen weiterhin schuldig. Das NetzDG ist verfassungswidrig, unverhältnismäßig und schadet mehr als es nutzt. Die Ankündigung der Regierungskoalition, das NetzDG demnächst zu verbessern, greift zu kurz. Das völlig verkorkste NetzDG gehört abgeschafft. Ich teile diese Einschätzungen des Bitkom uneingeschränkt.
Deutschland ist zu einem umfassenden Überwachungsstaat mutiert
In den vergangenen Monaten und Jahren wurden, von der breiten Öffentlichkeit viel zu wenig kritisch bemerkt, dass neben dem NetzDG sehr unschöne Gesetze und Überwachungsmaßnahmen in Deutschland beschlossen wurden. Damit verbunden sind massive Eingriffe in Ihre Privatsphäre und Bürgerrechte.
Ich spreche hier beispielsweise vom neuen BND-Gesetz, der Vorratsdatenspeicherung VDS – die trotz vorläufiger Aussetzung nach wie vor wie ein Damoklesschwert über den Bürgern in Deutschland hängt – sowie dem Videoüberwachungsverbesserungsgesetz. Aber auch die kommende neue, bzw. erneute Verschärfung bei der Barmittelverordnung. Das neue BND-Gesetz erlaubt dem Bundesnachrichtendienst beispielsweise Internetknotenpunkte in Deutschland anzuzapfen, über die der weltweite Datenverkehr abgewickelt wird.
Amnesty International sprach in diesem Zusammenhang bereits von einem Freibrief für die Massenüberwachung. Den Schutz Ihrer Daten und Privatsphäre müssen Sie spätestens jetzt selbst in die Hand nehmen. Nicht nur gegenüber dem Staat, sondern auch im Hinblick auf die “Datenkraken” privatwirtschaftlicher Unternehmen.
Ein einfaches und kostenloses Beispiel: Nutzen Sie DuckDuckGo als Alternative zu Google
Im vergangenen Jahr hat Alphabet (Google) 86 Prozent seines Umsatzes mit Werbung generiert. Google ist eine Datenkrake, das muss Ihnen bewusst sein. Es gibt allerdings auch Alternativen, die einen immer stärkeren Zuspruch erfahren. Beispielsweise DuckDuckGo. Fast 30 Millionen Suchanfragen werden im Schnitt pro Tag in die Suchmaske von www.duckduckgo.com eingegeben. Anders als Google sammelt diese Suchmaschine keine Nutzer-Daten von Ihnen und verzichtet auf personalisierte Werbung.
Dieser Aspekt und vermutlich die stetig länger werdende Liste von Datenskandalen und massiven Eingriffe in Privatsphäre und Bürgerrechte sorgen für einen bereits seit Jahren anhaltenden Aufwärtstrend. 2015 wurde erstmals die Marke von zehn Millionen Suchanfragen an einem Tag geknackt. Zwei Jahre später waren es schon 20 Millionen. Gleichwohl sind das im Vergleich mit Google immer noch sehr kleine Brötchen. Laut dem Analyse-Unternehmen Techchrunch laufen bei Google täglich drei Milliarden Suchanfragen auf. Die Alternative Suchmaschine von DuckDuckGo boomt.

Mein abschließendes Fazit:
Häufig lese ich warnende Berichte im Hinblick auf die großen Risiken der Digitalisierung und der künstlichen Intelligenz. Die natürliche Dummheit wird aber stets die größere Gefahr bleiben, an der wir durch ein Mehr an Information, Kommunikation und Bildung arbeiten müssen!
Mehr Hintergründe unter: www.markus-miller.com




