Zeitbombe Demografie!

(21.03.21) In meinem aktuellen Buch „Finanzielle Selbstverteidigung“ gehe ich auf die drei großen Herausforderungen unserer Zeit ein: Digitalisierung, Demografie und Migration. Die Demografie ist dabei gerade für Länder wie Deutschland ein wichtiger Einflussfaktor, was auf globaler Ebene auch für weitere Industriestaaten gilt. Die Alterspyramide der Weltbevölkerung nähert sich immer stärker einer Kastenform an, weil die Bevölkerung wächst und immer älter wird.

Das zeigt die nachfolgende Statista-Grafik auf Basis von Schätzungen und Prognosen der Vereinten Nationen (UN). Zu den Ursachen für die steigende Lebenserwartung zählen unter anderem der medizinische Fortschritt, eine bessere medizinische Versorgung und ein gestiegenes Gesundheitsbewusstsein vieler Menschen. Zu Grunde liegt der Prognose ein mittleres Fruchtbarkeitsszenario.

Die Welt altert: Japan kämpft seit Jahren gegen seine Methusalemisierung

Der derzeitige Altersmedian variiert im internationalen Ländervergleich stark. Am geringsten ist er demnach mit 15,2 Jahren in Niger, Afrika. Den höchsten Altersmedian hat dagegen Japan mit 48,4 Jahren. In Deutschland liegt er bei 45,7 Jahren. Länder mit einem hohen Altersmedian haben mit einer Überalterung der Gesellschaft und teilweise auch mit niedrigen Fertilitätsraten (Geburtenraten) zu kämpfen.

Dabei kommen insbesondere auf die Sozialkassen der Länder große Belastungen zu. Japan gehört zu den Ländern mit den weltweiten niedrigsten Fertilitätsraten (1,42). Die japanische Regierung versucht mit diversen Maßnahmen, etwa höheren Kindergeldzahlungen, die Geburtenraten anzuheben. Das angepeilte Ziel bis zum Jahr 2026 liegt bei einer Rate von 1,8 Kindern.

Weltweit leben die Menschen länger und werden zunehmend über 100 Jahre alt!

Wie die machfolgende Statista-Grafik auf Basis von Daten der Vereinten Nationen zeigt, wurden vergangenes Jahr geschätzt eine halbe Million Menschen über 100. 1950 wurden lediglich 40.000 Frauen und Männer so alt. Für das Jahr 2055 prognostiziert die Quelle eine Zahl von 4,3 Millionen über Hundertjährige, 2090 könnten sogar 16,4 Millionen Menschen dieses Alter erreichen. Zu den Ursachen für die steigende Lebenserwartung zählen unter anderem der medizinische Fortschritt und ein gestiegenes Gesundheitsbewusstsein.

Zu Grund liegt der Prognose ein mittleres Fruchtbarkeitsszenario. Frauen erreichen dieses Alter durch ihre höhere Lebenserwartung eher als Männer: 2020 waren geschätzt rund 80 Prozent der über Hundertjährigen weiblich. Den nach Ländern größten "Club der Hundertjährigen" gibt es in Japan: 79.000 Menschen im Alter von 100 oder mehr Jahren zählt das Land UN-Schätzungen zufolge inzwischen. In Deutschland sind hingegen nur 19.000 Menschen.

Der demografische Wandel ist auch in Deutschland in vollem Gang

Auch die deutsche Bevölkerung altert massiv, wie die Bevölkerungsprognosen des Statistischen Bundesamtes zeigen. Die Alterspyramide in Deutschland entwickelt danach bis 2060 immer stärker eine Urnenform - unten schmal und nach oben breiter werdend. Diese Form kommt zustande, weil einerseits die Geburtenzahlen abnehmen und andererseits die Lebenserwartung zunimmt. Gut zu erkennen ist, dass demnächst die so genannte Babyboom-Generation in Rente gehen wird.

Als Babyboomber werden die geburtenstarken Jahrgänge der Zeit von 1955 bis 1965 bezeichnet. Das Wirtschaftswunder sorgte damals für steigende Geburtenraten. Das staatliche Rentensystem wird daher in den kommenden Jahren großen finanziellen Belastungen ausgesetzt.

Alterndes Europa - junges Afrika

Der Altersmedian variiert im internationalen Ländervergleich stark. Das zeigt die Statista-Grafik auf Basis von UN-Daten. Am geringsten ist er demnach mit 15,2 Jahren in Niger, Afrika. Den höchsten Altersmedian hat dagegen Japan mit 48,4 Jahren. In Deutschland liegt er bei 45,7 Jahren.

Länder mit einem hohen Altersmedian haben mit einer Überalterung der Gesellschaft zu kämpfen. Dabei kommen insbesondere auf die Sozialkassen der Länder große Belastungen zu. Das deutsche Rentensystem ist aufgrund des demografischen Wandels bereits jetzt unter Druck. Wie die Zahlen der Deutschen Rentenversicherung zeigen, ist die Lücke zwischen eingenommenen Rentenbeiträgen und den Rentenausgaben über die Jahre größer geworden.

Japan gehört zu den Ländern mit den weltweiten niedrigsten Fertilitätsraten (1,42). Die japanische Regierung versucht mit diversen Maßnahmen, etwa höheren Kindergeldzahlungen, die Geburtenraten anzuheben. Das angepeilte Ziel bis zum Jahr 2026 liegt bei einer Rate von 1,8 Kindern.

Hinweis: Der Wert, der genau in der Mitte einer Datenverteilung liegt, nennt sich Median oder Zentralwert. Die eine Hälfte aller Individualdaten ist immer kleiner, die andere größer als der Median. Bei einer geraden Anzahl von Individualdaten ist der Median die Hälfte der Summe der beiden in der Mitte liegenden Werte.

Im Niger bekommt eine Frau im Durchschnitt 7 Kinder!

Niger hingegen ist das Land mit der weltweit höchsten Geburtenrate, eine Frau bekommt im Durchschnitt sieben Kinder. Die Bevölkerung wächst trotz hoher Kindersterblichkeit rasant, weit stärker als noch vor wenigen Jahren erwartet. Einer aktuellen Prognose wird sich die Reihenfolge der Liste der 10 bevölkerungsreichsten Länder der Welt bis ins Jahr 2100 deutlich verändern. Danach werden in der Top10-Liste fünf afrikanische Länder sein. Derzeit ist lediglich Nigeria in der Top-Liste. Die Subsahara-Region in Afrika die einzige Region der Welt, die bis zum Ende des Jahrhunderts weiter wachsen wird.

Der Blick auf die Zeit bis ins Jahr 2100: Die Demografie wird zu massiver Migration führen!

Einer aktuellen Prognose wird sich die Reihenfolge der Liste der 10 bevölkerungsreichsten Länder der Welt bis ins Jahr 2100 deutlich verändern. Das zeigt die nachfolgende Statista-Grafik auf Basis von Daten des Institutes for Health Metrics and Evaluation (IHME). Das IHME ist ein Forschungsinstitut, das im Bereich der globalen Gesundheits- und Demografieentwicklung an der University of Washington in Seattle tätig ist. Für Ihre Prognose haben die Forscher eine Reihe demografischer Faktoren berücksichtigt, etwa die steigende Lebenserwartung, Migrations- und Fertilitätsraten oder den Zugang zu Verhütungsmitteln.

Danach wird China in diesem Zeitraum die Hälfte seiner Einwohnerzahl einbüßen und in der Liste werden fünf afrikanische Länder sein. Derzeit ist lediglich Nigeria in der Top-Liste. Die Subsahara-Region in Afrika die einzige Region der Welt, die bis zum Ende des Jahrhunderts weiter wachsen wird. Der Bevölkerungsrückgang in den stark schrumpfenden Staaten hat laut Forschung verschiedene Gründe. Demnach gibt es einerseits Staaten mit hoher Abwanderung, wie etwa die südosteuropäischen Staaten, in Richtung der finanzkräftigeren und lohnstärkeren EU-Länder Zentral- und Westeuropas.

Vor allem im Bereich der Pflege und bei Handwerksberufen verlassen viele Arbeitende ihr Heimatland. In anderen Ländern schrumpft die Geburtenrate deutlich, so etwa in China. Forscher des IHME gehen - im Gegensatz zur UN Population Devision - davon aus, dass die Zahl der Weltbevölkerung im Jahr 2100 geringer sein wird als 2017. Die UN-Prognose bei einem mittlereren angenommenen Bevölkerungswachstum rechnet im Jahr 2100 mit einer Weltbevölkerung von insgesamt 10,9 Milliarden Menschen. Forscher des IHME rechnen im Basiszenario mit 8,8 Milliarden Menschen.

Fazit: Investieren Sie in die "Alternde Gesellschaft"

Investieren Sie in die „Alternde Gesellschaft“. Weiterführende Informationen zu dieser Thematik finden Sie in meinem Wirtschaftsdienst KAPITALSCHUTZ VERTRAULICH.

Setzen Sie auf Finanzielle Selbstverteidigung!

Die Coronavirus-Pandemie führt dazu, dass die Staatsschulden weiter explodieren. Das gilt gerade auch für zahlreiche Länder der Europäischen Union. Am Ende des Tages werden Bürger und Steuerzahler der starken Gemeinschaftsländer wie Deutschland die finanziellen Folgen der Coronavirus-Krise bezahlen müssen.

Ein Kapitel meines aktuellen Buches lautet "Digitale Selbstverteidigung". Dabei geht es ebenfalls um die Wiederstandsfähigkeiten gegen die unterschliedlichsten Einflüsse und Gefahren, die die zunehmende Digitalisierung mit sich bringt. Den Begriff der Resilienz lesen und hören Sie in den letzten Jahren immer häufiger. Darunter versteht man ganz grundlegend eine psychische Widerstandsfähigkeit, die Fähigkeit Krisen zu bewältigen und diese durch einen Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen als Anlass für Entwicklungen zu nutzen.

Diese Vorgehensweise lässt sich auch auf alle anderen Bereiche unseres täglichen Lebens übertragen, allen voran auf wirtschaftliche und finanzielle Ereignisse, ebenso wie auf die in Meilenstiefeln immer weiter fortschreitende Digitalisierung, die auch gleichbedeutend ist mit einer Abschaffung gewohnter Dinge, wie beispielsweise unserem Bargeld oder dem Bankensystem wie wir es derzeit noch kennen.

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Das Jahr der Ebbe und der Badehose!

(11.12.20) Das Jahr 2020 neigt sich jetzt dem Ende entgegen und viele Menschen werden dies mit einem „Gott sei Dank!“ begleiten. Der legendäre Investor Warren Buffett traf einst die Aussage „Erst wenn die Ebbe kommt, sieht man, wer keine Badehose anhat“. Diese Ebbe kommt in meinen Augen im kommenden Jahr. Denn 2021 wird meines Erachtens von zahlreichen Problemen geprägt sein, die aufgrund der Corona-Pandemie lediglich aufgeschoben wurden. Beispielsweise durch die massiven Staatseingriffe in Form von Hilfszahlungen, die nicht unbegrenzt weitergeführt werden können, oder die bisherige Aussetzung der Insolvenzantragspflicht.

Für 2021 ist deshalb ein massiver Anstieg der Insolvenzen zu erwarten, da vielen Selbstständigen die Geschäftsgrundlage entzogen wurde und Angestellte ihren Arbeitsplatz verloren haben. Zahlreiche Firmen aus dem Mittelstand und selbst große Konzerne werden in Konkurs gehen, wenn die Flut der Staatshilfen zurückgeht. Durch die in dieser Folge belastenden Kreditausfälle wird auch das Bankensystem vor einem massiven Stresstest stehen. Deswegen ist es wichtig, dass Sie sich selbst mehrere Ersatzbadehosen – von unterschiedlichen Anlagestrategien bis hin zu Standbeinen außerhalb von Euro und EU – zulegen, damit Sie in der kommenden Ebbe nicht riskieren, vollkommen nackt dazustehen.

Jahresrückblick: Das Jahr 2020 in Google-Suchanfragen

Viele Menschen in der westlichen Welt nutzen den Suchmaschinen-Monopolisten Goolge nahezu täglich. Deswegen sind auch Google-Auswertungen sehr interessant. Coronavirus, US-Wahl, Wirecard-Skandal – was die Deutschen in diesem Jahr besonders beschäftigt hat, lässt sich an den Google-Suchanfragen mit dem größten Wachstum gut ablesen. Wie die nachfolgende Grafik von Statista zeigt, werden die Suchbegriffe des Jahres, wie in den meisten Ländern der Welt, von der Corona-Pandemie angeführt. Gleich zu Beginn des Jahres hat der rassistisch motivierte Anschlag von Hanau die Bevölkerung Deutschlands schwer erschüttert, traurigerweise wissen wohl viele Google-Nutzer nicht einmal wo die hessische Stadt liegt.

Ebenfalls unter den meistgesuchten Begriffen in einem von Politik und Aktivismus geprägten Jahr sind mit Biden, Johnson und Kim Jong-un einige Staatsmänner. Außerdem zeigten die Deutschen 2020 großes Interesse an Promi-Pärchen Laura Müller und Michael Wendler, der zuletzt durch krude Verschwörungserzählungen negativ aufgefallen ist. Kurioserweise wollen in Deutschland viele Menschen erfahren, wo Comic-Ente Donald Duck wohnt. Eine mögliche Erklärung für diese Suchanfrage ist die Autokorrektur auf vielen mobilen Endgeräten - so wird aus US-Präsident Donald Trump schnell ein Bewohner Entenhausens. Wie in jedem Jahr musste die Welt 2020 auch wieder von einigen geliebten Persönlichkeiten Abschied nehmen – der tragische Unfalltod von Basketball-Legende Kobe Bryant und seiner Tochter Gianna erregte am meisten Aufmerksamkeit.

Mein Fazit: Ich will diese Google-Statistik nicht überbewerten, aber einige Suchbegriffe - beispielsweise in der Rubrik der Persönlichkeiten - sind für mich ein bezeichnendes Spiegelbild, für den Zustand unserer Gesellschaft!

Europa in den 2020er Jahren: Willkommen in der Staatswirtschaft!

Für mich steht außer Frage, dass große Belastungen und Stresstests auf unsere Volkwirtschaften und Gesellschaften zukommen, wenn die staatlichen Eingriffe, Förderprogramme und Hilfszahlungen wieder zurückgefahren werden.

Es gibt aber natürlich auch noch eine zweite Möglichkeit: Die Staatsquote, also das Verhältnis der Staatsausgaben zum Bruttoinlandsprodukt, bleibt dauerhaft hoch. Der verstorbene Altkanzler Helmut Kohl sagte einst: Ab einer Staatsquote von 50% beginnt der Sozialismus. Auf Basis von aktuellen Zahlen der EU-Kommission steigt die Staatsquote - coronabedingt - im Jahr 2020 in Frankreich um +15,7% auf 64,3%. In Italien um +21% auf 58,8% und in Deutschland um 19,5% auf 54%.

Staatliche Systeme erodieren in ihren Leistungen und Schutzfunktionen

Das heißt im Klartext bzw. angelehnt an das Zitat von Helmut Kohl: Willkommen im Sozialismus, zumindest aber willkommen in der Staatswirtschaft! Eine massive Umverteilung von Vermögenswerten wäre zwangsläufig die planwirtschaftliche Folge einer derartigen Politik. Leider vernachlässigt die Politik bereits seit Jahrzehnten die ökonomische Fürsorgepflicht zum Schutz ihrer Bürger. Einst verlässliche staatliche Systeme, wie allen voran das gesetzliche Rentensystem, erodieren mit zunehmender Dynamik in ihren Leistungen und Schutzfunktionen. Sie selbst müssen daher diese Schutzfunktionen selbstbestimmt schaffen.

Kryptonomics: Das neue Zeitalter der Kryptoökonomie!

Ein wichtiger Baustein in diesem System der zentralisierten Staatswirtschaft in Kombination mit einer weiter zunehmenden Digitalisierung werden dabei dezentrale Kryptowährungen wie der Bitcoin sein. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass es eine der wichtigsten Strategien gegen die ausufernde Geldschwemme und den damit verbundenen Kaufkraftverlust unserer Papiergeldwährungen ist, gezielt in Werte zu investieren, die selten sind. Weil sie im Gegensatz zu Geld, das auf unlimitierten Schulden und Zahlungsversprechen basiert, limitiert sind. Limitierte Werte sind nicht unbegrenzt reproduzierbar und können somit nicht beliebig produziert werden. Hierzu zählen beispielsweise Edelmetalle wie Gold, die natürlich limitiert sind, ebenso wie Kryptowährungen wie der Bitcoin, die mathematisch limitiert sind. Der Bitcoin beispielsweise auf eine maximale Anzahl von 21 Millionen Stück.

in den 80er Jahren wurde die expansive Wirtschaftspolitik unter dem damaligen US-Präsidenten Ronald Reagan als „Reaganomics“. In Großbritannien gab es diesem Vorbild folgend den „Thatcherismus“ und in Japan die „Abenomics“. In den kommenden Jahren wird ein neuer politischer Treiber große Veränderungen in der Weltwirtschaft herbeiführen. Dabei handelt es sich allerdings nicht um einen einzelnen Politiker oder Staat, sondern um die Entwicklungen und Maßnahmen, die auf dem Coronavirus aufbauen.

Die Digitalisierung ist die neue Globalisierung

Weltweit werden Regierungen, Unternehmen und ganze Gesellschaften mittlerweile von der Corona-Pandemie in ihrem Handeln getrieben. Diese wirtschaftliche Ära wird vermutlich als „Coronanomics“ in die Geschichtsbücher eingehen. „Coronanomics“ wird zu massiven staatlichen Eingriffen führen, zu einer weiteren Explosion der Schulden, auf denen unser derzeitiges Geldsystem basiert und ebenso zu dynamischen Entwicklungen und großen Chancen im Bereich der Digitalisierung. Die Digitalisierung ist die neue Globalisierung. Ich bin davon überzeugt, dass wir derzeit am Beginn des Zeitalters einer neuen Krypto-Ökonomie stehen, die ich als Kryptonomics bezeichne. Der Bitcoin wird hier als Krypto-Weltleitwährung und digitales Gold eine bedeutende Rolle spielen und hat – bei allen Risiken und Kursschwankungen – weiterhin ein großes Kurspotential.

Der Aufschwung des Bitcoin und weiterer Cryptocoins wurde zuletzt überwiegend getragen von großen institutionellen Investoren, die ihre Meinung zu Kryptowährungen teilweise diametral ins Positive revidierten. Für mich ist es mit Blick auf das große Ganze der aufstrebenden Krypto-Ökonomie (Kryptonomics) und den grundlegend positiven Entwicklungen nur noch eine Frage der Zeit, bis in einem ersten Schritt die Gesamtmarktkapitalisierung der Kryptomärkte die Marke von einer Billion USD überschreitet und anschließend der Bitcoin ebenfalls diese Marke erreicht, was einem Kurs von rund 55.000 USD für einen Bitcoin entsprechen würde. Privatanleger sollten deswegen zumindest einen – wenn auch nur moderaten – Fuß in der Tür der Kryptowährungen und der weiteren Digitalisierung unserer Welt und unseres Geldes haben, als strategische Ersatz-Badehose für die nicht unwahrscheinliche Zeit einer kommenden Ebbe. 

Empfehlung: Grundlageninformationen in diesem Zukunftsmarkt der Kryptonomics finden Sie auf unserem Themen-Portal: KRYPTO-X.BIZ

Demografie: Die Welt von Alt und Jung!

Digitalisierung, Migration und Demografie bleiben auch im Jahr 2021 wichtige Themenfelder. Die Welt ist nicht nur gespalten in arm und reich, sondern auch in jung und alt. Viele westliche Industrienationen stehen ohne Einwanderung vor der Vergreisung ihrer Bevölkerung. Dazu zählt leider auch Deutschland. In der Bundesrepublik sind lediglich knapp über 11% der Menschen noch jünger als 15 Jahre. Aufgrund nachhaltig schwacher Geburtenraten wird sich die negative Altersentwicklung weiter verstärken. Fast 18% der Bevölkerung in Deutschland sind hingegen bereits heute 65 Jahre und älter. Auch dieser Negativtrend wird weiter zunehmen, bei gleichzeitig steigender Lebenserwartung. Neben der Digitalisierung und der Migration zählt die Demografie zu den größten Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft. Deswegen ist der Blick auf die Demografie der Welt hochinteressant.

Der Altersmedian variiert im internationalen Ländervergleich stark. Das zeigt die nachfolgende Statista-Grafik auf Basis von UN-Daten. Am geringsten ist er demnach mit 15,2 Jahren in Niger, Afrika. Den höchsten Altersmedian hat dagegen Japan mit 48,4 Jahren. In Deutschland liegt er bei 45,7 Jahren. Länder mit einem hohen Altersmedian haben mit einer Überalterung der Gesellschaft zu kämpfen. Dabei kommen insbesondere auf die Sozialkassen der Länder große Belastungen zu. Das deutsche Rentensystem ist aufgrund des demografischen Wandels bereits jetzt unter Druck. Wie die nachfolgende Infografik von Statista auf Basis von Zahlen der Deutschen Rentenversicherung zeigt, ist die Lücke zwischen eingenommenen Rentenbeiträgen und den Rentenausgaben über die Jahre größer geworden.

Japan versucht gegen die Methusalemisierung anzukämpfen

Japan gehört zu den Ländern mit den weltweiten niedrigsten Fertilitätsraten (1,42). Die japanische Regierung versucht mit diversen Maßnahmen, etwa höheren Kindergeldzahlungen, die Geburtenraten anzuheben. Das angepeilte Ziel bis zum Jahr 2026 liegt bei einer Rate von 1,8 Kindern. Niger hingegen ist das Land mit der weltweit höchsten Geburtenrate, eine Frau bekommt im Durchschnitt sieben Kinder. Die Bevölkerung wächst trotz hoher Kindersterblichkeit rasant, weit stärker als noch vor wenigen Jahren erwartet. Einer aktuellen Prognose wird sich die Reihenfolge der Liste der 10 bevölkerungsreichsten Länder der Welt bis ins Jahr 2100 deutlich verändern. Das zeigt diese Statista-Grafik.

Danach werden in der Liste fünf afrikanische Länder sein. Derzeit ist lediglich Nigeria in der Top-Liste. Die Subsahara-Region in Afrika die einzige Region der Welt, die bis zum Ende des Jahrhunderts weiter wachsen wird. Der Wert, der genau in der Mitte einer Datenverteilung liegt, nennt sich Median oder Zentralwert. Die eine Hälfte aller Individualdaten ist immer kleiner, die andere größer als der Median. Bei einer geraden Anzahl von Individualdaten ist der Median die Hälfte der Summe der beiden in der Mitte liegenden Werte.

Beispiele: 1,2,3,5,6,7,12: Der Median ist 5. 1,1,1,1,12: Der Median ist 1. 1,2,3,4,5,9: Der Median ist 3,5 (3 und 4 liegen um die Mitte – die Hälfte der Summe 7 ist 3,5).

Nachhaltigkeit als Ansatz und Vorsatz für 2021!

Wir bewegen uns mittlerweile auf das Jahresende 2020 zu. Für viele Menschen dürfte es kein gutes Jahr gewesen sein. Ich spreche dabei nicht vom Blick auf das Aktiendepot, sondern auf die vielen Einschränkungen und auch Einkommensverluste, die durch die Coronavirus-Pandemie nach wie vor zu verkraften sind. Die teilweise dramatischen Auswirkungen von Covid-19 verdeutlichen jetzt noch besser als zuvor bereits absehbar, dass unsere politischen und wirtschaftlichen Systeme in ihrer Art der Durchführung heute nicht mehr nachhaltig sind.

Polarisierung der Gesellschaft, soziales Ungleichgewicht, Umweltverschmutzung, Klimawandel oder ein dramatischer Verlust an Biodiversität sind nur ein kleiner Auszug der großen Herausforderungen für die Zukunft. Unternehmen, Unternehmer, Bürger, Privatpersonen und Kapitalanleger sind dazu aufgefordert, soziale und ökologische Aspekte weit stärker in Entscheidungsprozesse bzw. Anlageentscheidungen einzubeziehen.

Fazit: Als Privatanleger ist es vorausschauend und zukunftsorientiert, dass Sie den Anteil nachhaltiger Investments in Ihrem Wertpapierdepot bzw. im Rahmen Ihres Vermögensmanagements jetzt substanziell erhöhen.

Erhöhen Sie jetzt den Anteil der Nachhaltigkeits-Investments in Ihrem Portfolio

Nachhaltige Investments waren lange Zeit rein den institutionellen Investoren vorbehalten. Mittlerweile hat dieser Zukunftstrend erfreulicherweise auch uns Privatanleger erreicht. Viele Banken haben allerdings keine Nachhaltigkeits-Kompetenz. In Anbetracht eines immer größer werdenden Angebots an scheinbar nachhaltigen Produkten, Investmentstrategien und Nachhaltigkeits-Vermögensverwaltungen sind nach meiner Einschätzung viel Anleger jedoch überfordert, im Hinblick auf die eine sinnvolle Umsetzung. Eine grundlegende Orientierungshilfe ist somit dringend erforderlich. In meiner ersten Kapitalschutz vertraulich Sonderausgabe des neuen Jahres 2021 befasse ich mich daher mit dem Thema „Nachhaltigkeit“ und zeige Ihnen, auf welche Art und Weise und in welchem Maße Sie auf nachhaltige Geldanlagen setzen können.

Mehr Hintergründe unter: www.markus-miller.com


Deutschland verliert die Deutschen!

(10.07.20) Die Verlagerung von Vermögenswerten in solide ausländische Staaten, Rechtsräume und Rechtsstrukturen ist für mich eine wichtige, langjährig bewährte Basis-Strategie für private Kapitalanleger. Die gezielte Diversifikation der Investments - beispielsweise durch die Nutzung von Auslandskonten und Wertpapierdepots in der Schweiz oder im Fürstentum Liechtenstein - führt zu einer Reduzierung der Klumpenrisiken und damit zu einem höheren Kapitalschutz. Die Risiken reichen dabei von der Politik über die Rechtsprechung bis hin zur Steuergesetzgebung und den demografischen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Eine Auswanderung bzw. Sitzverlagerung war und ist dabei eine der wirkungsvollsten Kapitalschutz-Strategien.

Wer reich ist, kann sich in der Regel frei aussuchen, wo er leben möchte. Eine Studie der Marktforschungsgruppe New World Wealth verdeutlichte vor einiger Zeit die beliebtesten Länder bei HNWIs, also Personen, die mehr als eine Million US-Dollar besitzen. Das Ergebnis: 2018 zog es die meisten Millionäre nach Australien (rund 12.000) und in die USA (rund 10.000). Rund 4.000 HNWIs wanderten nach Kanada ein und rund 3.000 in die Schweiz. Auf Platz fünf stehen die Vereinigten Arabischen Emirate, gefolgt von der Karibik. In der EU lockten - durchaus auf den ersten Blick sehr überraschend - Portugal, Griechenland und Spanien 2018 die meisten Millionäre an. Jetzt gibt es – ebenso hochinteressante wie bedenkliche - aktuelle Zahlen, mit Blick auf die Aus- und Einwanderungszahlen in Deutschland.

Deutsche Staatsbürger: Der Wanderungssaldo ist seit Jahren negativ

270.294 Deutsche sind 2019 ins Ausland gezogen - das sind rund 58.000 mehr als in der umgekehrten Richtung. Der Wanderungsverlust deutscher Staatsbürgerinnen und Staatsbürger hat praktisch schon Tradition, wie der Blick auf die nachfolgende Statista-Grafik zeigt. Eine positive Wanderungsbilanz verzeichnete das Statistische Bundesamt zuletzt im Jahr 2004. Beliebteste Ziele deutscher Auswanderer sind die Schweiz (16.000), Österreich (12.000) und die Vereinigten Staaten (10.000). Insgesamt sind vergangenes Jahr rund 1.559.000 Personen aus dem Ausland zugezogen und 1.232.000 ins Ausland weggezogen.

Coronavirus: Das perfekte Alibi für Steuern und Sonderabgaben!

Die aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie führen mittlerweile verstärkt zu Diskussionen im Hinblick auf die Finanzierung der Lasten. SPD-Parteichefin Saskia Esken und weitere führende Vertreter von SPD, Linken und Grünen haben bereits Steuererhöhungen für „Reiche“ gefordert. Heute noch abstrakte Begriffe wie Corona-Vermögensteuer, Corona-Sonderabgabe oder Reichen-Soli werden aus meiner Sicht schon sehr bald in entsprechende Maßnahmen übergehen.

Ich bewerte bereits die pauschalen, viel zu undifferenzierten Diskussion als fatal. Es könnte zu weiter steigenden Zahlen von Auswanderungen und Wohn- und Firmensitzverlagerungen der Leistungsstarken unserer Gesellschaft führen. Was wiederum die Stabilität der Systeme Deutschlands und somit Europas gefährdet. So oder so bin ich davon überzeugt, dass die Auswanderungszahlen aus Deutschland bzw. EU-Europa – nicht nur bei Millionären und Multimillionären – auf hohem Niveau bleiben, bzw. weiter ansteigen werden.

Auswandern und Ausflaggen: Schützen Sie Ihre Vermögen und Ihre persönliche Freiheit!

Im Jahr 1964 hat ein gewisser Harry D. Schultz ein Buch geschrieben mit dem Titel „How to Keep Your Money and Your Freedom“. Genau dieselbe Kernaussage verfolgt auch der Untertitel meines Wirtschaftsbriefes „Kapitalschutz vertraulich“: „So schützen Sie wirkungsvoll Ihr Vermögen und Ihre persönliche Freiheit“. Harry D. Schultz hat einst die sogenannte Flaggentheorie begründet auf der auch mehrere Kapitalschutz-Strategien von mir grundlegend basieren.

Der Begriff Auswandern ist jedem bekannt. Aus rechtlicher und steuerlicher Sicht geht es dabei um eine Wohnsitzverlagerung in einen neuen Rechtsraum mit attraktiveren Rahmenbedingungen. Das Wort Ausflaggen ist hingegen bei weitem nicht so geläufig, es sei denn, Sie haben einen maritimen Bezug, beispielsweise als Bootsbesitzer. In der Schifffahrt versteht man unter einer Ausflaggung den Wechsel der Nationalflagge, ohne dass sich die Eigentumsverhältnisse am Schiff verändern.

Die wirkungsvollste Möglichkeit, sich vor negativen Entwicklungen in seinem Land oder seiner Region zu schützen, ist die Verlagerung des Wohnsitzes oder auch des Firmensitzes ins Ausland. Genauso sinnvoll kann es sein, als Vorstufe einer Auswanderung eine gesellschaftsrechtliche Struktur im Ausland zu schaffen, beispielsweise durch eine Firmengründung. Derartige Schritte müssen aber zwingend - rechtlich und steuerlich - professionell begleitet werden. Hierfür habe ich jetzt eine weitere Top-Empfehlung aus meinem Experten-Netzwerk für Sie.

Im obigen Kontext ist es mir vor allem sehr wichtig, dass es einen diametralen Unterschied gibt zwischen einer legalen Steuergestaltung und einer Steuerhinterziehung bzw. einem Steuerbetrug. Teilweise gibt es hier auch hochinteressante Entwicklungen. Was vor einigen Jahren noch legal war, kann relativ schnell durch eine Gesetzesänderung illegal sein.

Von der Steuergestaltung zum Steuerbetrug: Double Irish with a Dutch Sandwich!

Fie internationale Steuerhinterziehung ist nach wie vor ein sehr großes Problem. Zwar ist die hinterzogene Steuersumme in der EU seit 2009 schätzungsweise um 12 bis 16 Prozent gesunken, hoch ist sie aber noch immer: Laut einer Untersuchung der University of London im Auftrag der sozialdemokratischen S&D-Fraktion im EU-Parlament sind den EU-Staaten allein im Jahr 2015 schätzungsweise 824 Milliarden Euro an Steuergeldern entgangen.

Damit liegt die Summe weit höher als die, die der öffentlichen Hand durch die legale Steuervermeidung von Konzernen entgeht (50 bis 190 Milliarden Euro), so Steuerexperte Richard Murphy, der die damalige Studie durchführte. Bei den Daten handelt es sich um eine grobe Schätzung - die Summe könne EU-weit zwischen 750 und 900 Milliarden Euro liegen, so Murphy. 824 Milliarden sei die bestmögliche Schätzung. Der größte Anteil davon wird in Italien hinterzogen, gefolgt von Deutschland und Frankreich.

Körperschaftsteuer: Deutschland verliert rund 26 Prozent durch Gewinnverschiebungen

Deutschland verliert etwa 26 Prozent des erzielbaren Körperschaftsteueraufkommens durch Gewinnverschiebungen multinationaler Unternehmen. Forscher der Universitäten Berkeley und Kopenhagen haben herausgefunden, dass 2017 weltweit etwa 700 Milliarden US-Dollar an multinationalen Gewinnen in Steueroasen verschoben wurden. Die nachfolgende Statista-Grafik zeigt den geschätzten Anteil des gewonnenen oder verlorenen Körperschaftsteueraufkommens ausgewählter europäischer Länder für 2017.

Die großen Volkswirtschaften Europas sind besonders betroffen: Briten und Franzosen müssen ähnlich hohe Verluste wie Deutschland hinnehmen. Des einen Leid, ist des anderen Freud: 80 bis 90 Prozent des Körperschaftsteueraufkommens der Mittelmeer-Inselstaaten Malta und Zypern entsteht durch die Gewinnverschiebungen der Unternehmen.

Malta und Zypern sind die großen Profiteure des „Steuerwettbewerbs“

Der Großteil der in Summe etwa 20 Milliarden US-Dollar aus Deutschland bleibt innerhalb der EU. Rund sechs Milliarden Dollar fließen Richtung Luxemburg, weitere fünf in die Niederlande und auch in Irland erhält knapp drei Milliarden US-Dollar an möglichen Körperschaftsteuereinnahmen.

Verantwortlich für diesen Aderlass sind multinationale Konzerne wie Google und Apple, die sich beispielsweise Jahre lang das sogenannte "Double Irish with a Dutch Sandwich" zunutze gemacht. Dabei handelt es sich um ein Verfahren, bei dem über mehrere Tochterfirmen in Irland und den Niederlanden Profite am Fiskus vorbei geschleust werden. Die Regierung Irlands unterbindet diese Methode seit 2020.

Der Blick auf Südeuropa: Armut und verlorene Jugend werden zu massiven Migrationsbewegungen führen

Innerhalb Europas wird es in Zukunft zahlreiche "Wanderbewegungen" geben. Auf Basis von Eurostat-Zahlen, die im Jahr 2017 veröffentlicht wurden, sind fast 120 Millionen Menschen in Europa von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Zwar weist die Behörde zurecht darauf hin, dass der Anteil der Betroffenen an der Gesamtbevölkerung sinkt, aber absolut gesehen ist die Zahl der Menschen in prekären Verhältnisse gewachsen. So hat etwa Südeuropa ein beträchtliches Armutsproblem.

In Italien, Spanien und Griechenland waren 2016 rund 5,2 Millionen Menschen mehr von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht als im Jahr 2008. Anders sieht das in vielen osteuropäischen Staaten aus. Hier hat sich die Situation im letzten Jahrzehnt deutlich verbessert, wie das Beispiel Polen zeigt. Aber auch in Deutschland ist die Zahl der von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedrohten Menschen in diesem Zeitraum um 310.000 zurückgegangen.

Fazit 1: Die Corona-Folgen werden Südeuropa noch ärmer machen

Die gravierenden Folgen der Coronavirus-Krise sind derzeit noch nicht seriös zu prognostizieren. Was heute allerdings schon vorausgesagt werden kann ist, dass sich die Armutsprobleme, in den von der Corona-Pandemie schwer getroffenen Südstaaten Europas - wie Italien und Spanien - weiter verschärfen.

Die Jugendarbeitslosenquoten in Südeuropa sind mehr als besorgniserregend

Die Corona-Krise führt zu einer weltweiten Rezession und könnte auch die Jugendarbeitslosigkeit in der Europäischen Union wieder verstärken. Vor allem in den südlichen Mittelmeerländern war die Jugendarbeitslosenquote bereits vor der Krise hoch. In Spanien lag die Arbeitslosenquote bei 15- bis 24-Jährigen laut Eurostat im März 2020 bei 33,1 Prozent, in Griechenland bei 32,4 Prozent und in Italien bei 28 Prozent.

Deutschland hatte zu diesem Zeitpunkt die niedrigste Jugendarbeitslosenquote unter den EU-Ländern (5,6 Prozent), wie die nachfolgende Statista-Grafik zeigt. Doch auch hier könnten sich die Bedingungen verschlechtern, vor allem für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die in diesem Jahr ihren Schul- oder Studienabschluss machen. Durch die Corona-Krise herrscht in vielen Firmen Einstellungsstopp.

Fazit 2: Südeuropas Jugend wird verstärkt auswandern müssen

Die Jugendarbeitslosigkeit bzw. die damit verbundene Perspektivlosigkeit der jungen Generationen sind volkswirtschaftliche, wie auch gesellschaftliche Geißeln. Diese dramatischen Rahmenbedingungen und Entwicklungen werden dazu führen, dass junge Menschen aus Südeuropa gezwungenermaßen auswandern müssen, um ihr Glück im Ausland zu suchen.  

Fazit 3: Auch Sie als Bürger und Kapitalanleger sollten zumindest für Teile Ihres Kapitals Ihr Glück im Ausland, fern der EU suchen!

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Demografie-Falle: Alter gegen Wohlstand!

(21.12.19) Rentner zahlen in Deutschland zunehmend mehr Einkommensteuer. Das ist das Ergebnis einer Anfrage des Bundestagsabgeordneten Dietmar Bartsch (Die Linke). Aus der Antwort des Bundesfinanzministeriums geht hervor, dass Neurentner teilweise mehr als das Fünffache an Einkommenssteuer zahlen als Rentner, die 2010 in Ruhestand gegangen sind.

Das Rentner besteuert werden "ist ein Gebot der verfassungsrechtlich vorgegebenen Gleichbehandlung und damit der Gerechtigkeit", heißt es auf einer Seite zur Ren­ten­be­steue­rung des Bundesfinanzministeriums. Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung unterliegen aber nur teilweise der Besteuerung.

Deutschlands Zukunft: Digitalisierung statt Wohlstandsverlust

Die Bertelsmann Stiftung hat aktuell eine ebenso interessante wie bedenkliche Studie veröffentlicht. Durch die Alterung der Gesellschaft werden für Deutschland massive Wohlstandsverluste entstehen: Im Jahr 2040 wird sich das Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) in den Preisen von 2010 um voraussichtlich 274 Milliarden Euro insgesamt und rund 3.700 Euro pro Kopf reduzieren – mit anschließend weiter fallender Tendenz. Deutlich höhere Investitionen in Digitalisierung und Automatisierung als in der Vergangenheit könnten diese Entwicklung ausgleichen.

Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie, für die das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung Wien (WIFO) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung die Folgen der demografischen Alterung für die Produktivitätsentwicklung, das Wirtschaftswachstum und weitere makroökonomische Größen in Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Österreich, den USA und Japan bis 2040 und darüber hinaus berechnet hat.

Deutschland im internationalen Vergleich mit dritthöchsten Wohlstandseinbußen

Von den sieben untersuchten Ländern wird Deutschland im Jahr 2040 laut Studie die dritthöchsten Einbußen des Pro-Kopf-Einkommens (3.716 Euro) hinnehmen müssen. Nur in Japan (6.467 Euro) und in Österreich (4.223 Euro) werden die Einbußen noch höher sein. Am wenigsten trifft der demografische Wandel die USA (2.196 Euro), wie die nachfolgende Grafik verdeutlicht. Um die erwarteten Einbußen zu berechnen, nutzen die Autoren ein Szenario als Vergleichsbasis, in dem die Bevölkerung auf dem Stand von 2018 "eingefroren" wird und der prognostizierte demografische Wandel der nächsten Jahrzehnte ausbleibt.

Die USA profitieren von Zuwanderung und Geburtenzahlen

Das verhältnismäßig gute Abschneiden der Vereinigten Staaten ist vor allem auf eine günstigere Bevölkerungsentwicklung durch mehr Zuwanderung und höhere Geburtenzahlen zurückzuführen. Die USA sind in der Auswertung das einzige Land, in dem die Erwerbsbevölkerung in den nächsten 20 Jahren wächst und nicht altert. In Deutschland schlägt vor allem die jahrzehntelang sehr niedrige Geburtenrate zu Buche. Die Erwirtschaftung unseres Wohlstands lastet in Zukunft somit auf immer weniger Schultern.

Grund für die Wohlstandseinbußen ist insgesamt ein Wandel der Erwerbsbevölkerung: Immer weniger Personen im Erwerbsalter stehen immer mehr Rentnern gegenüber. Aber auch die Zusammensetzung der Erwerbsbevölkerung wandelt sich: In den nächsten zehn bis 20 Jahren wird in fast allen untersuchten Ländern der Anteil älterer Menschen (55- bis 64-Jährige) an der Erwerbsbevölkerung zunehmen. Da empirisch betrachtet die individuelle Produktivität eines Menschen ihren Höhepunkt im Lebensalter von etwa 50 Jahren erreicht und danach langsam zurückgeht, wirkt sich dies negativ auf die Arbeitsproduktivität der gesamten Wirtschaft aus.

Mehr Investitionen in Informations- und Kommunikations-Technologien sind nötig

Dass die Erwerbsbevölkerung absehbar schrumpft, erhöht für Unternehmen allerdings den Anreiz, verstärkt in Automatisierung und Digitalisierung zu investieren. Mit diesem so genannten arbeitssparenden technologischen Fortschritt können sie fehlende Arbeitskräfte kompensieren und die internationale Wettbewerbsfähigkeit bewahren.

Doch um in Deutschland die Wohlstandseinbußen  pro Einwohner allein durch den verstärkten Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sowie Software zu kompensieren, müssten öffentliche und private Investitionen in Zukunft deutlich steigen: von etwa 53 Milliarden Euro im Jahr 2018 kontinuierlich auf fast 123 Milliarden Euro bis zum Jahr 2040, gerechnet in Preisen des Jahres 2010.  Das heißt, der Anteil der Investitionen in IKT und Software am gesamten Kapitalbestand der Volkswirtschaft müsste sich fast verdreifachen.

Fazit: Investieren Sie in die Zukunftstechnologien Automatisierung, Robotik und Digitalisierung

Da die demografische Alterung in der Vergangenheit noch eher moderat war, richteten sich die Investitionsentscheidungen der Unternehmen bisher eher auf die Optimierung von Produktionsabläufen und die Entwicklung neuer Produkte, weniger auf den arbeitssparenden technologischen Fortschritt. Verharren die Investitionen auf dem Niveau der Vergangenheit, sind hiervon langfristig keine positiven Effekte auf die Folgen des demografischen Wandels zu erwarten. Damit mehr in Digitalisierung und Automatisierung investiert werden kann, ist auf Basis der Studienergebnisse eine flächendeckende und moderne digitale Infrastruktur allerdings die Grundvoraussetzung.

Neben mehr Investitionen in IKT und Software seien aber auch Maßnahmen notwendig, die mehr Menschen in Arbeit bringen und insbesondere die Produktivität im höheren Erwerbsalter erhalten. Hierzu zählen neben einer Verbesserung des Bildungs- und Qualifikationsniveaus über den gesamten Lebensverlauf vor allem auch solche betrieblichen Maßnahmen und Rahmenbedingungen, die dafür sorgen, dass Arbeitskräfte auch im fortgeschrittenen Alter noch körperlich fit und gesund sind.

Mein Fazit im Hinblick auf Ihre privaten Investitionsmaßnahmen:

Investieren Sie in die Zukunftstechnologien Automatisierung und Digitalisierung.

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Afrika: Zukunftsmarkt und Risikoherd!

(28.11.19) In den breiten Medien lesen Sie Tag für Tag Berichte zu positiven Entwicklungen, aber auch zu Konflikten. Im Mittelpunkt stehen dabei auf Länderebene überwiegend die Spannungen zwischen den USA und China, der Brexit, die Differenzen Europas mit Russland oder die Krisenherde im Nahen und Mittleren Osten. Das von Ian Bremmer gegründete Analysehaus Eurasia Group mit Sitz in New York hat bereits Ende des letzten Jahres seinen renommierten Global Risk Report 2019 veröffentlicht.

Dieser zeichnete ein sehr düsteres Bild. Das grundlegende Fazit war: Der Erosionsprozess der geopolitischen Ordnung wie wir diese seit Jahrzehnten kennen, ist aktuell auf der ganzen Welt in vollem Gange. Unter den 10 größten Risikoherden befindet sich dabei ein Land, dem wir aktuell viel zu wenig Beachtung schenken. Ich spreche von Nigeria. Das afrikanische Land wird in den kommenden Jahrzehnten zum bevölkerungsreichsten Staat nach China und Indien heranwachsen wie die nachfolgende Statista-Grafik eindrucksvoll verdeutlicht.

Die USA werden hinter Nigeria zurückfallen

1950 lebten in beiden deutschen Staaten zusammengenommen rund 70 Millionen Menschen - genug für Platz sechs im Ranking der bevölkerungsreichsten Länder der Welt, wie die obige Grafik zeigt. 70 Jahre später sind aus den damaligen Top 10 immer noch sechs Länder vertreten. An der Spitze steht China, für das die Vereinten Nationen im Jahr 2020 von über 1,4 Milliarden Einwohnern ausgehen. 80 Jahre in die Zukunft gesprungen sind aus der Spitzengruppe von 1950 nur noch vier Länder übrig.

Dabei fallen zwei Entwicklungen ins Auge, für deren Einordnung es wichtig ist zu wissen, dass die Weltbevölkerung im Jahr 2100 voraussichtlich fast überall rückläufig sein wird. Zum einen ist die chinesische Bevölkerung um fast 400 Millionen geschrumpft, zum anderen sind fünf afrikanische Länder vertreten. Letzteres liegt daran, dass die Vorhersagen der Vereinten Nationen davon ausgehen, dass die Bevölkerung des afrikanischen Kontinents zu diesem Zeitpunkt als einzige noch wächst.

Die Entwicklung Afrikas birgt große Chancen aber auch Risiken!

Chancen: Afrika bleibt ein stabiles Investmentziel mit einer jungen und zunehmend urbanen Bevölkerung, einem Reichtum an natürlichen Ressourcen und Rohstoffen sowie der Fähigkeit, technologische Sprünge in den Bereichen Telekommunikation und Finanzen zu machen. Der zunehmende Wettbewerb um Investitionen auf dem gesamten Kontinent hilft, Reformen voranzutreiben

Insbesondere in Zeiten eines Handelskrieges, der die chinesische Nachfrage nach Rohstoffen und die globale Nachfrage nach Öl und Gas weiter verringern könnte, schwächt die Abhängigkeit von Rohstoffexporten eine Wirtschaft. Aus diesem Grund konkurrieren Regierungen darum, Investmentkapital und Unternehmen anzuziehen, um ihre Fertigungs- und Servicesektoren zu erweitern, und Waren und Dienstleistungen für die vielen Millionen Afrikaner zu liefern, die in die Städte des Kontinents ziehen.

Risiken: Zahlreiche Staaten in Afrika sind nach wie vor instabil in Bezug auf ihre Wirtschaftsleistung, die Rechtssicherheit und die politischen Rahmenbedingungen. Sollte es zu inneren Unruhen, Bürgerkriegen, Hungersnöten - beispielsweise durch die Auswirkungen des Klimawandels – oder sonstigen Konflikten kommen, sind massive Migrationsbewegungen in Richtung Europa zu erwarten. Eine derartige Flucht und Völkerwanderung würde wiederum Europa vor gigantische Herausforderungen stellen. Nigeria ist für mich dabei rein augrund seiner Bevölkerungszahl eine tickende Zeitbombe.

Afrika als Investmentmarkt: Der Risiko-Ertrags Index 2019

Bei allen Risiken heute der primäre, positive Blick auf die Chancen des bevölkerungsreichen Zukunftsmarktes Afrika. Die vierte Ausgabe des Africa Risk-Reward Index (Risiko-Ertrags-Index) der spezialisierten globalen Risikoberatung Control Risks und der unabhängigen Beratungsagentur Oxford Economics wurde vor kurzem veröffentlicht. Der Bericht liefert ein umfassendes und aktuelles Bild der hochdynamischen Rahmenbedingungen für Geschäftsinvestitionen in Afrika.

Daraus ableiten lassen sich somit auch Handlungsalternativen für private Investments in Afrika. Der Index verfolgt die Entwicklung der Investmentlandschaft in großen afrikanischen Märkten. Die diesjährige Ausgabe hebt mehrere wichtige und interessante Trends hervor, die sich auf Investmentstrategien für den gesamten Kontinent auswirken.

Forschungen in den letzten Jahren haben gezeigt, dass Wahlen in afrikanischen Märkten Spannungen schüren und Investmentbedenken hervorrufen können. Wahlen können jedoch auch zur Stabilisierung der politischen Landschaft Afrikas beitragen. Es ist entscheidend zu ermitteln, wie sie Ungewissheit beenden, für Legitimität sorgen und bestehende oder neue afrikanische Führungspersönlichkeiten mit den Mandaten ausstatten können, die erforderlich sind, um Reformen voranzubringen.

Das höchste Ertragspotential liegt in Ostafrika

Seit jeher dominieren die großen afrikanischen Ökonomien das Investment in den Kontinent, doch neue, interkontinentale Handelsräume verlagern nun die Machtbalance. Der Index analysiert die potenziellen Auswirkungen der Einführung der Panafrikanischen Freihandelszone (AfCFTA) und führt einige Bedenken bezüglich ihrer Implementierung an. Der Report beleuchtet außerdem den erheblichen Fortschritt, den zwischenstaatliche Organisationen wie die erstarkende East African Community (EAC) erzielt haben.

Die aktuelle Ausgabe des Index zeigt einen leichten Anstieg der Ertragsbewertungen für einige der größten Ökonomien auf dem Kontinent, einschließlich Nigeria, Angola und Ägypten. Allerdings konzentriert sich das höchste Ertragspotenzial weiterhin in Ostafrika. Hier erhöhen Service- und Infrastrukturentwicklungen die Nachfrage und verbessern so die Geschäftsumgebungen. Der Bericht geht auch auf gängige Fehlinterpretationen der externen Einflüsse ein, die sich auf afrikanische Wirtschaften auswirken.

Afrika wird zunehmend zu einem Spielball der Geopolitik

Afrika ist nicht länger ein chancengleiches Spielfeld für US-amerikanische und chinesische Akteure, wie es häufig angenommen wird. So beläuft sich das aktuelle Handelsvolumen zwischen den USA und dem afrikanischen Kontinent auf 39 Mrd. USD, während das Volumen des China-Afrika-Handels mehr als 200 Mrd. USD beträgt, und sich das Volumen des EU-Afrika-Handels mittlerweile sogar auf 300 Mrd. USD beläuft.

Das Standardnarrativ der US-China-Rivalität in Afrika ist nun endgültig veraltet. Das chinesische Engagement in Afrika unterläuft einen fundamentalen Wandel. Die USA versuchen aufzuholen und eine Reihe anderer Länder streben danach, ihren Einfluss auszuweiten. Geopolitische Ziele werden unterstützt durch eine Flut von Entwicklungsfinanzierung, was einerseits Chancen birgt, und andererseits für Konkurrenz zwischen den Akteuren des Privatsektors sorgt. Die nachfolgende Grafik zeigt die Chancen-Risikoverteilung (Risk-Reward Index) ausgesuchter Länder Afrikas.

Afrika: Die Risiko-Ertrags-Verteilung 2019

Afrikas Vorteile: Junge Bevölkerung und hoher Reichtum an natürlichen Ressourcen

In Afrika ist Diversifizierung zunehmend mit Erfolg gleichzusetzen, und Wirtschaften können sich nicht länger einfach darauf verlassen, die meisten mineralischen Rohstoffe zu besitzen. Für weniger erfahrene Investoren in Afrika bietet der Risk-Reward Index eine vergleichende Momentaufnahme von Marktchancen und -risiken auf dem gesamten Kontinent - und liefert kritische Informationen für Markteinstiegsstrategien. Für erfahrene Investoren bietet er einen langfristigen Ausblick auf zentrale Trends, die die Investmentlandschaft in großen afrikanischen Wirtschaften prägen.

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Markus Miller: Finanzielle Selbstverteidigung!

(08.09.19) Den Begriff der Resilienz lesen und hören Sie in den letzten Jahren immer häufiger. Darunter versteht man ganz grundlegend eine psychische Widerstandsfähigkeit, die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und diese durch einen Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen als Anlass für Entwicklungen zu nutzen.

Diese Vorgehensweise lässt sich auch auf alle anderen Bereiche unseres täglichen Lebens übertragen, allen voran auf wirtschaftliche und finanzielle Ereignisse, ebenso wie auf die in Meilenstiefeln immer weiter fortschreitende Digitalisierung, die auch gleichbedeutend ist mit einer Abschaffung gewohnter Dinge, wie beispielsweise unserem Bargeld oder dem Bankensystem, wie wir es derzeit noch kennen.

Die Politik vernachlässigt die Fürsorgepflicht zum Schutz ihrer Bürger

Eine eigenverantwortliche und selbstbestimmte finanzielle Selbstverteidigung wird für Sie immer wichtiger, weil sich die Welt, wie wir sie kennen, massiv verändert und verlässliche Systeme aus der Vergangenheit schlicht erodieren in ihren Leistungen und Schutzfunktionen. Beispielsweise vergeht kaum eine Woche, ohne dass ein neuer Datenskandal offenbart wird. Und was macht unsere Politik? Wenn sie nicht gerade eigene Datensammel- und Überwachungsprojekte wie den Staatstrojaner oder die Vorratsdatenspeicherung anstößt, trägt sie lediglich unbefriedigend zum Schutz Ihrer Privatsphäre und Bürgerrechte bei.

Die Antwort auf die zunehmend restriktiven Rahmenbedingungen seitens der Politik, aber auch die progressiven Entwicklungen durch die enorme Dynamik des technologischen Fortschritts liegt in Ihrer „Finanziellen Selbstverteidigung“, zu der auch zunehmend der digitale Selbstschutz gehört. Sie müssen sich bewusst sein, dass Daten die Goldminen des 21. Jahrhunderts sind. Verlassen Sie sich dabei in all diesen Bereichen nicht auf den Staat und die Politik oder scheinbar gewohnte Institutionen wie klassische Banken.

Setzen Sie eigenverantwortlich und selbstbestimmt auf intelligente Selbstschutz-Strategien. Nutzen Sie dabei konservativ Altbewährtes, setzen Sie aber bitte auch gleichzeitig auf Zukunftstechnologien und Zukunftsmärkte.

Schaffen Sie sich jetzt Ihr eigenes Datenschutz-, Finanz- und Geldsystem!

Ich zeige Ihnen intelligente Praxis-Strategien für den Schutz Ihres Vermögens, Ihrer Daten, Eigentumsrechte und Privatsphäre - speziell vor dem Hintergrund bzw. im vorausschauenden Hinblick auf die stark zunehmenden geopolitischen, innenpolitischen, steuerlichen und rechtlichen Risiken unserer Welt und Ihres Lebens, in Kombination mit der dynamisch voranschreitenden Digitalisierung und den großen Herausforderungen von Demografie und Migration.

Finanzielle Selbstverteidigung ist die Kombination von Progression und Protektion.

Mit „Finanzieller Selbstverteidigung“ halten Sie kein theoretisches Werk in den Händen, sondern ich gebe Ihnen - basierend auf meinen jahrzehntelangen Erfahrungen und meinem umfassenden Experten-Netzwerk – einen Praxisleitfaden mit bewährten Sofortstrategien an die Hand, eine Kombination aus Schutz durch Protektions-Strategien und ebenso innovativen wie progressiven Empfehlungen und Handlungsalternativen.

Dadurch erhalten Sie eine praxisnahe Gebrauchsanleitung, die Ihnen Orientierung und Sicherheit gibt, vor dem Hintergrund stark zunehmender geopolitischer, innenpolitischer, steuerlicher, wirtschaftlicher, technologischer und rechtlicher Risiken, sodass Sie jedes Risiko auch direkt in eine Chance transformieren können!

Bildung ist das beste Investment -Lebensqualität die höchste Rendite, die Sie erzielen können!

Ich bin im Jahr 1998 aus beruflichen Gründen aus Deutschland ausgewandert. Zunächst lediglich von Bayern nach Tirol und später nach Vorarlberg in Österreich. Nach dem Weg in meine Selbstständigkeit als Unternehmer bin ich im Jahr 2005 weitergezogen auf die spanische Baleareninsel Mallorca. Hier habe ich auch heute noch meinen Wohnsitz und Lebensmittelpunkt, ebenso wie meinen Unternehmens- und Steuersitz.

Die Steuern waren für mich dabei noch nie ausschlaggebend für die Wahl meines Wohnsitzes. Ansonsten wäre ich niemals in ein relatives Hochsteuerland und Euro-Krisenland wie Spanien gezogen. Ebenso bin ich nicht aus Deutschland ausgewandert, weil die Rahmenbedingungen für mich nicht gepasst haben. Ich habe mich zur damaligen Zeit grundlegend sehr wohl gefühlt in meiner schwäbischen Heimat, ebenso war ich im Großen und Ganzen einverstanden mit der damaligen Politik und der gesellschaftlichen Struktur Deutschlands. Das ist heute - Stand jetzt - nicht mehr der Fall!

Ich bin Analytiker und kein Politiker!

Neben den großen Defiziten in Bezug auf die Digitalisierung bewerte ich die Demografie in Kombination mit der Migration (Einwanderung und Auswanderung) für Deutschland als die größten Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft. Ich sehe dieser Zukunft - trotz aller Herausforderungen - sehr positiv entgegen und bin sehr gespannt auf die weiteren Entwicklungen, auf die ich auf der globalen Makroebene keinen Einfluss habe. Dessen bin ich mir bewusst.

Ich verlasse mich jedoch nicht auf Regierungen oder den Staat, sondern werde auch in Zukunft - gemeinsam mit meiner Frau und meinen beiden Kindern, denen die Zukunft gehört und denen ich auch dieses Buch widme - weiter proaktiv und progressiv an unserem privaten Glück und unserer Lebensqualität schmieden. Die Bildung meiner Kinder ist dabei das beste Investment, Lebensqualität ist die höchste Rendite, die erzielbar ist. Selbstbestimmt und eigenverantwortlich ist dabei jeder seines eigenen Glückes Schmied.

Family First: Verfolgen Sie Opportunistische Strategien

Ich werde die Welt nicht verändern, sondern versuche sie stets genau so zu nehmen, wie sie ist, mit all ihren umfassenden Möglichkeiten, aber auch mit den Risiken. Mein Anspruch ist es, das Beste für mich und meine Familie aus den gegebenen Rahmenbedingungen zu machen, dann wird auch Gott mit uns sein. Werde ich hingegen in meinen Bürger- und Eigentumsrechten und somit meiner Freiheit eingeschränkt, verteidige ich mich. Selbstverteidigung ist ebenso legitim wie legal, nicht nur in finanziellen Angelegenheiten. Ich bin mir sicher, dieses Buch gibt auch Ihnen praxisrelevante Anregungen und Handlungsalternativen in diesem Kontext der gezielten Eigenverantwortung und Selbstbestimmung für die Gegenwart und Zukunft an die Hand.

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Die 4 besten Rentensysteme der Welt!

(31.10.19) In Deutschland wurde die Rentenversicherung 1889 durch Bismarck eingeführt. Die durchschnittliche Lebenserwartung lag damals bei 40 Jahren. 1968 wurde das Umlageverfahren eingeführt, auf Basis des Wirtschaftswunders und der Babyboomer. Dieses System passt heute längst nicht mehr und birgt für viele Bürger große finanzielle Risiken bzw. Versorgungslücken im Alter. 

Das gesetzliche Rentensystem in Deutschland basiert auf einem Umlageverfahren. Das bedeutet, dass die Zahlungen der Beitragszahler direkt als Auszahlungen an die derzeitigen Rentner geleistet werden. Die Beitragszahler erhalten parallel zu Ihren Einzahlungen sogenannte Entgeltpunkte als zentrale Werteinheit in der gesetzlichen Rentenversicherung gutgeschrieben. Diese Systematik ist geläufig unter dem Begriff des Generationenvertrages, der die Basis für die reguläre Altersrente ist.

Die Beitragszahler werden weniger - Die Rentenbezieher werden älter

Diese Regelaltersrente können fast alle Bürger beantragen, die gearbeitet haben, oder Kinder erzogen haben. Dafür genügen fünf Jahre Mindestversicherungszeit (Wartezeit) als Voraussetzung für den Leistungserhalt. Es muss allerdings ein bestimmtes Alter erreicht sein. Diese Altersgrenze steigt seit 2012 stufenweise von 65 Jahre auf 67 Jahre an. Ein entscheidender Grund hierfür ist die längere Lebenserwartung. Weil die Bürger immer älter werden, erhalten sie immer länger Rentenzahlungen. Mit der Erhöhung des Renteneintrittsalters versucht der Gesetzgeber sicherzustellen, dass die Beiträge für die jüngere Generation bezahlbar bleiben.

Der Generationenvertrag gerät zunehmend in Schieflage, weil Deutschland überaltert. Immer mehr Rentnern, die immer älter werden mit steigenden Rentenbezugszeiten, stehen ebenso zunehmend weniger junge Menschen als Beitragszahler in das gesetzliche Rentensystem gegenüber. Die Lücke zwischen eingenommenen Rentenbeiträgen und den Rentenausgaben ist über die letzten Jahre bereits stetig größer geworden. 1992 lag der Anteil der Rentenausgaben, der durch Beiträge gedeckt ist, bei 92,2 Prozent. 2017 lag er lediglich noch bei rund 84 Prozent.

Über Deutschland schwebt das Damoklesschwert der Demografie

Der demografische Wandel ist in Deutschland in vollem Gang. Wie stark die deutsche Bevölkerung altert, zeigt die Statista-Grafik auf Basis der Bevölkerungsprognose des Statistischen Bundesamtes. Die Alterspyramide in Deutschland entwickelt danach bis 2060 immer stärker eine Urnenform - unten schmal und nach oben breiter werdend. Diese Form kommt zustande, weil einerseits die Geburtenzahlen abnehmen und andererseits die Lebenserwartung zunimmt. Gut zu erkennen ist, das demnächst die so genannte Babyboom-Generation in Rente gehen wird. Als Babyboomber werden die geburtenstarken Jahrgänge der Zeit von 1955 bis 1965 bezeichnet.

Das Wirtschaftswunder sorgte damals für steigende Geburtenraten. Das staatliche Rentensystem wird daher in den kommenden Jahren großen finanziellen Belastungen ausgesetzt. Für die Prognose wurde eine moderate Entwicklung bei der Entwicklung der Geburtenhäufigkeit, Lebenserwartung und der Bevölkerungswanderung (Zu- und Wegzug) angenommen. Auf der oben verlinkten Seite des Statistischen Bundesamtes können Sie bei diesen drei Annahmen variieren und sich dafür jeweils weitere Alterspyramiden anzeigen lassen.

Erhöhte Gefahr der Altersarmut durch biometrische Risiken wie Unfall oder Krankheit

Die Wissenschaft der Biometrie beschreibt das Feld der Vermessung des menschlichen Körpers und seiner Merkmale. Risiken, die Auswirkungen auf die Lebenserwartung oder den Lebensablauf eines Menschen haben, werden als biometrische Risiken definiert.

Die wichtigsten biometrischen Risiken sind:

+ (vorzeitiger) Tod

+ Langlebigkeit

+ Berufs- und Erwerbsunfähigkeit, Invalidität

+ Schwere Erkrankungen (Dread Disease)

+ Pflegebdürftigkeit

Wichtig: Die Rente ist sicher - die Kaufkraft nicht!

Ich werde häufiger gefragt, warum denn die Langlebigkeit ein Risiko sein soll. Ganz einfach, weil die Langlebigkeit beispielsweise in Armut und/oder Krankheit erfolgen kann, da die Rentensysteme - wie bereits beschrieben - nicht darauf ausgelegt sind. Die Ersparnisse oder die Höhe bzw. die Kaufkraft der Rentenzahlung stehen für viele Bürger zunehmend nicht mehr im Einklang. Wichtig ist dabei für alle Bürger, dass - frei nach Norbert Blüm - die absolute Rentenzahlung zwar sicher sein mag, das Kaufkraftniveau der Rente aber zunehmend erodiert. Ebenso steigt das Armutsrisiko nicht nur im Falle fehlender Beitragszahlungen durch Arbeitslosigkeit oder niedrigem Lohn, sondern beispielsweise auch im Hinblick auf einen Unfall oder den Eintritt einer Krankheit bzw. Behinderung. Das verdeutlichen unterschiedliche Analysen.

Wer in seinen Aktivitäten beispielsweise eingeschränkt ist, etwa in Folge eines Unfalls, ist stärker von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht als Menschen, die unter diesen Einschränkungen nicht leiden. Das zeigt die nachfolgende Statista-Grafik auf Basis von jüngsten Eurostat-Zahlen. Besonders stark ist das Armuts- und Ausgrenzungsrisiko demnach in Bulgarien und Irland. Deutschland liegt im EU-Vergleich auf Rang 11. Frankreich und die Slowakei bilden die Schlusslichter im Ländervergleich. Hier ist das Armutsrisiko für Menschen mit Aktivitätseinschränkungen relativ gering.

Studie: 37 Rentensysteme im globalen Vergleich

Vor diesen Rahmenbedingungen lohnt sich der Blick auf ausgesuchte Rentensysteme in der Welt. Im Vergleich von 37 Altersvorsorgesystemen weltweit belegt Deutschland in der Gesamtbewertung Rang 13 (66.1 Punkte). Im Index erreichen die Niederlande und Dänemark A-Noten (81.0 und 80.3 Punkte) und sind damit am besten auf die Herausforderungen der älter werdenden Bevölkerung vorbereitet. Dies sind die Ergebnisse des Melbourne Mercer Global Pension Index (MMGPI), der in diesem Jahr zum elften Mal erschienen ist und fast zwei Drittel der Weltbevölkerung abdeckt.

Die Studie verdeutlicht das breite Spektrum und die Vielfalt der weltweiten Rentensysteme und zeigt, dass selbst die besten Systeme der Welt Mängel aufweisen. In diesem Jahr wurden die Philippinen, Thailand und die Türkei neu in den Index aufgenommen.

Teilnahmequote an der betrieblichen Altersvorsorge sollte erhöht werden

In der Gesamtbewertung liegt Deutschland bei 66.1 Punkten (2018: 66.8 Punkte). Beim Sub-Index Angemessenheit erreicht Deutschland 78.3 Punkte (2018: 79.9 Punkte), beim Faktor Integrität 76.4 Punkte (2018: 76.6 Punkte). Beim Sub-Index Nachhaltigkeit liegt Deutschland mit 44.9 Punkten unter dem Durchschnitt. Dieser Sub-Index untersucht anhand mehrerer Indikatoren, ob das gegenwärtige Rentensystem in Zukunft aufrechterhalten werden kann.

Die diesjährige Studie zeigt, dass das Altersvorsorgesystem in Deutschland bei den Faktoren Angemessenheit und Integrität stabil ist. Im Hinblick auf die Nachhaltigkeit muss es allerdings verbessert werden. Unser Rentensystem muss auf Basis der Mercer-Studie nachhaltig gestärkt werden und dazu gehört neben einer soliden Finanzierung auch, dass die flächendeckende Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung – gerade im Niedriglohnsektor – forciert wird.

Das Betriebsrentenstärkungsgesetz ist bisher weitgehend wirkungslos geblieben. Das Ziel des Gesetzes ist es, die Teilnahmequoten an der betrieblichen Altersvorsorge zu erhöhen. Hier sind insbesondere die Tarifparteien gefordert, die Voraussetzungen zur Einführung von Sozialpartnermodellen zu schaffen. Daneben sind aber auch die Unternehmen aufgefordert, die betriebliche Altersvorsorge als einen zentralen Benefit attraktiver zu machen.

Mitarbeitergruppen in den Organisationen sind heutzutage nicht mehr homogen. Daher sind flexible und individualisierbare Lösungen wichtig. Diese müssen zielgruppengerecht gestaltet sein und die Informationen zur Altersvorsorge eines Arbeitnehmers verständlich, in Echtzeit, über digitale Portale und auf gängigen Devices zugänglich machen. Dann wird auch der Wert dieses Benefits deutlich.

Weitere Empfehlungen, die sich aus den Studienergebnissen für Deutschland ergeben:

+ Ergänzung des umlagefinanzierten Systems durch kapitalgedeckte Modelle

+ Anhebung der Mindestrenten für Niedriglohn-Rentner

+ Weitere Erhöhung der Erwerbsquote älterer Arbeitnehmer

+ Verbesserung der Kommunikation an die Leistungsempfänger    

+ Erhöhung der Teilnahmequoten in der betrieblichen Altersversorgung

Mit steigendem Pensionsvermögen wächst die Bereitschaft zur Schuldenaufnahme

Der MMGPI ist die erste internationale Studie, die den sogenannten „Vermögenseffekt“ dokumentiert. Dr. David Knox, Autor der Studie und Senior Partner bei Mercer in Australien, erklärt, dass sich Verbraucher mit steigendem Pensionsvermögen finanziell sicherer fühlen und daher bereits vor der Pensionierung Kredite aufnehmen, um ihren derzeitigen und zukünftigen Lebensstandard zu verbessern.

Jedes Rentensystem weist eine Reihe von Besonderheiten auf. Der MMGPI macht jedoch deutlich, dass es Herausforderungen gibt, die alle Regionen betreffen. Die Systeme auf der ganzen Welt sind mit einer steigenden Lebenserwartung und einem zunehmenden Druck auf die öffentlichen Mittel zur Unterstützung der Gesundheit und des Wohlergehens älterer Menschen konfrontiert. Daher ist es unerlässlich, dass politische Entscheidungsträger die Stärken und Schwächen der Rentensysteme analysieren, um langfristige Sicherheit für die Rentner der Zukunft zu erzielen.

Der Melbourne Mercer Global Pension Index nach Zahlen

Die Niederlande erreichten den höchsten Indexwert (81.0) und lagen bei 10 der letzten 11 MMGPI-Studien stets auf Platz eins oder zwei. Thailand weist den niedrigsten Indexwert (39.4) auf. Beim Sub-Index Angemessenheit liegt Irland mit 81.5 Punkten auf Platz 1, Dänemark erreicht mit 82.0 Punkten beim Index Nachhaltigkeit den höchsten Wert und Finnland führt mit 92.3 Punkten bei Integrität. Auf dem jeweils letzten Platz liegen Thailand bei der Angemessenheit (35.8), Italien bei Nachhaltigkeit (19.0) und die Philippinen bei Integrität (34.7).

Nachhaltigkeit ist nach wie vor eine Schwäche vieler Rentensysteme

Der Subindex für Nachhaltigkeit zeigt auch in diesem Jahr die Schwäche der Systeme auf. Insbesondere das Nachhaltigkeitsproblem vieler südamerikanischer und asiatischer Systeme wurde mit einem durchschnittlichen Nachhaltigkeitsgrad von D bestätigt. Obwohl Chile einen starken Wert von 71.7 erreicht, erzielten Brasilien und Argentinien nur 27.7 bzw. 31.9 Punkte. Ähnlich verhält es sich in Asien. Hier liegt Singapur bei 59.7 Punkten, Japan hingegen nur bei 32.2. Dieses Problem ist jedoch nicht nur auf Schwellenländer beschränkt. Viele europäische Volkswirtschaften stehen unter ähnlichem Druck. Obwohl Dänemark mit 82.0 die höchste Punktzahl für den Nachhaltigkeits-Subindex erzielt, liegen Italien und Österreich nur bei 19.0 bzw. 22.9 Punkten.

Während einige Faktoren, die zum Nachhaltigkeitswert beitragen, schwer zu ändern sind, können andere beeinflusst werden, um die langfristige Wirksamkeit eines Rentensystems zu stärken. Hierzu zählt die Förderung eines höheren Sparniveaus für die Zukunft, die schrittweise Anhebung des gesetzlichen Rentenalters und die Befähigung der Menschen, etwas länger zu arbeiten.

Obwohl bei einigen Systemen immer noch Benefits-Systeme von Bedeutung sind, die auf leistungsorientierten Anlagestrategien basieren, spielen beitragsorientierte Pläne eine immer wichtigere Rolle für die Altersvorsorge. Die Maximierung der risikobereinigten Anlagerenditen für beitragsorientierte Pensionspläne durch die Diversifizierung der gehaltenen Vermögenswerte ist entscheidend.

Es ist wichtig, dass die staatliche Rente bzw. das Rentenalter im Einklang stehen mit der steigenden Lebenserwartung der Bevölkerung – dies ist ein Schritt, den einige Regierungen bereits unternommen haben. Denn nur so können die Kosten für öffentlich finanzierte Rentenleistungen gesenkt werden.

Analyse: Die 4 besten Rentensysteme der Welt

Fazit: Gesamtsieger Niederlande - Top: Irland, Dänemark und Finnland!

Der Gesamtsieger des Rentensystem-Tests kommt somit aus den Niederlanden. In Bezug auf die Angemessenheit ist Irland führend, bei der Nachhaltigkeit liegt Dänemark vorne. Im Hinblick auf die Integrität ist Finnland spitze.

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Einkommen, Alter und Armutsrisiko!

(22.08.19) Im vergangenen Jahr 2018 lebten 47 Prozent der Deutschen von ihrer eigenen Erwerbstätigkeit – im Jahr 2000 waren es nur 41 Prozent. Das geht aus Daten des Statistischen Bundesamts hervor. Dabei ist der Anteil mit 49,5 Prozent in Hamburg am höchsten, mit 43,9 Prozent in Bremen am niedrigsten. Der Anteil derjenigen, die von öffentlichen Leistungen (ohne Renten und Pensionen) lebten, blieb deutschlandweit unverändert bei 6,6 Prozent, mit dem geringsten Wert von 3,7 Prozent in Bayern und dem höchsten mit 12,9 Prozent in Bremen.

Von Renten und Pensionen lebten im Jahr 2000 22,1 Prozent der Bevölkerung, im vergangenen Jahr waren es mit 22 Prozent etwas weniger. Ebenfalls gesunken ist der Anteil derjenigen, die von den Einkünften Angehöriger leben von 29,8 auf 24,1 Prozent, wie die nachfolgende Grafik von Statista zeigt. Gestiegen ist hingegen der Anteil derjenigen, die von eigenem Vermögen leben: Waren es vor 18 Jahren noch 0,5 Prozent, sind es 2018 0,8 Prozent gewesen.

Die Demographie ist eine der größten Herausforderungen für die Zukunft

Die deutsche Gesellschaft wird immer älter - und das scheint die wenigsten positiv zu stimmen. Eine jüngere Studie der Bertelsmann-Stiftung zeigt, worüber sich die Bundesbürger beim demographischen Wandel Sorgen machen. Insgesamt gaben 65 Prozent der knapp 1.500 Befragten an, dass die Alterung der Gesellschaft mehr Risiken als Chancen bedeuten. Nur acht Prozent sehen es anders herum.

Als größtes Risiko wird mit 83 Prozent der Befragten eine steigende Altersarmut angesehen, wie die Grafik von Statista zeigt. 80 Prozent fürchten einen immer späteren Renteneintritt, 77 Prozent sehen steigende Rentenversicherungsbeiträge auf die Menschen zukommen.

Die Ängste vor den finanziellen Herausforderungen im Alter steigen

Wird das Geld im Alter reichen? Wie lange werde ich arbeiten müssen? Wie wird es meinen Kindern dann gehen? Nicht jeder blickt optimistisch in die Zukunft und auf das Älterwerden. Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos zeigt, wie sehr sich der Altersoptimismus weltweit unterscheidet.

In Indien sagen 73 Prozent der Befragten, dass sie sich auf ihre „goldenen Jahre“ freuen. In der Türkei sind es mit 67 Prozent ähnlich viele. Bei den Deutschen sieht es da schon etwas anders aus: Mit 31 Prozent sagt nur knapp jeder Dritte, dass ihn der Gedanke an das Alter positiv stimmt, wie die nachfolgende Grafik von Statista zeigt.

Damit sind die Menschen hierzulande in bester Gesellschaft: Von 30 untersuchten Ländern sieht in nur sechs Ländern eine Mehrheit dem letzten Lebensabschnitt positiv entgegen. Weltweit sind die Gründe, aus denen das Altern den Befragten Angst bereitet vor allem Altersarmut (30 Prozent), der Verlust von Mobilität (26 Prozent) und der Verlust des Gedächtnisses (24 Prozent).

Altersarmut: Erhöhtes Risiko in Ostdeutschland

Wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens aller Haushalte in Deutschland hat, gilt hierzulande als armutsgefährdet. Wie aus aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervorgeht, ist die Armutsgefährdungsquote mit 22,7 Prozent in Bremen am höchsten. Am geringsten ist das Armutsrisiko in den südlichen Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern, gefolgt von Brandenburg und Schleswig-Holstein, wie die nachfolgende Grafik von Statista zeigt.

Bei Erwerbslosen und Alleinerziehenden ist das Risiko, von Armut betroffen zu sein am größten. Außerdem sind die neuen Bundesländer tendenziell stärker betroffen als das frühere Bundesgebiet.

Auch ein Viertel der österrichischen Bürger fürchtet sich vor Altersarmut

Auch in Österreich sind im Hinblick auf die finanziellen Herausforderungen im Alter vergleichbare Sorgen wie in Deutschland zu beobachten. Altersarmut ist ein Thema, das viele Österreicher bewegt. Laut einer vor kurzem durchgeführten Umfrage der SPÖ befürchten vor allem Frauen, in der Pension nicht genügend Geld zum Leben zu haben.

Jede vierte der Befragten (25 Prozent) gab in der Umfrage an, sich vor Altersarmut zu fürchten. Bei Alleinerzieherinnen waren es sogar 38 Prozent. Frauen im mittleren Alter fürchten sich stärker vor Altersarmut als Jüngere und Ältere, wie die nachfolgende Statista-Grafik zeigt. Immerhin: Von den befragten Frauen mit Matura (Schulabschluss, vergleichbar mit dem Abitur) befürchten nur 13 Prozent, im Alter arm zu werden. Eine höhere Bildung stimmt demnach optimistischer.

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Welt und Rente sind nicht genug!

(08.08.19) Natürliche Ressourcen sind ein wesentlicher Produktionsfaktor und damit Grundlage für unseren Wohlstand. Zu den natürlichen Ressourcen gehören alle Bestandteile der Natur, z.B. Wasser, Boden, Luft, aber auch Lebewesen und nicht nachwachsende Rohstoffe wie Metalle oder Mineralien. Die Entnahme und Nutzung von Ressourcen haben einen erheblichen Einfluss auf die Umwelt und auf den Menschen.

Deutschland hat - auch im internationalen Vergleich - einen sehr hohen Bedarf an Rohstoffen. Pro Jahr werden mehr als 44 Tonnen fossile Energieträger, Mineralien und Metalle sowie Biomasse pro Kopf genutzt – mit zum Teil erheblichen negativen Umwelteffekten. Deutlich vor Augen geführt wird uns dieser Verbrauch durch den jährlichen „Earth Overshoot Day“, der in diesem Jahr bereits am 29. Juli war.

Earth Overshoot Day: Wenn die Jahresressourcen erschöpft sind

Am 29. Juli hat die Menschheit ihr Budget an natürlichen Ressourcen für das Jahr 2019 aufgebraucht. Das jedenfalls geht aus den Berechnungen des Global Footprint Network hervor. Das Datum des Erdüberlastungstags ist in den letzten 20 Jahren um ganze zwei Monate vorgerückt, wie die nachfolgende Statista-Grafik verdeutlicht.

Einigermaßen im Einklang standen Angebot und Nachfrage zuletzt Anfang der 70er. Schuld sind vor allem die westlichen Industrienationen. Würden alle Menschen so leben wie in den USA, bräuchten wir fünf Erden. Für den deutschen Lebensstil bräuchte es hochgerechnet drei Erden.

Ökologischer Fußabdruck: Die Welt ist nicht genug

Seit dem 29. Juli leben wir somit auf Pump. In diesem Fall nicht finanziell, sondern ökologisch. Damit fällt der so genannte Welterschöpfungstag ganze drei Tage früher als noch im Vorjahr (1. August). Wie die nachfolgende Grafik von Statista zeigt, sind es vor allem die Industrienationen, die die Welt bereits nach sieben Monaten an den Rand ihrer Ressourcen bringen.

Auf dem ersten Platz liegen die USA. Die Bevölkerung verbraucht jährlich so viele natürliche Ressourcen, dass alle 7,5 Milliarden Erdenbürger bei gleichem Lebensstil fünf Planeten wie die Erde bräuchten, um nachhaltig zu leben. Australien folgt mit 4,1 dahinter. Ein weltweiter Lebensstil wie in Deutschland würde drei Erden benötigen. Damit fiel der „Erdüberlastungstag“ hierzulande auf den 3. Mai.

Rentenüberlastungsjahre: Die Kaufkraft der Rente wird ebenfalls nicht genug sein!

Nicht nur die Ressourcen der Erde sind überlastet, auch die Rentensysteme sind nicht für den Demografischen Wandel ausgelegt. Für viele Menschen werden im Alter "Rentenüberlastungsjahre" die bittere Folge sein.

Die Franzosen genießen im Vergleich aller OECD-Länder die längste Zeit im Ruhestand: Bei den Frauen sind es 27,6 Jahre, bei den Männern waren es 2016 fast 24 Jahre, wie die aktuellsten verfügbaren Daten zeigen. Das könnte sich allerdings in den kommenden Jahren ändern: In Frankreich könnte das Renteneintrittsalter von 62 auf 64 Jahre steigen, so schlägt es zumindest der „Hochkommissar für die Rentenreform“ vor.

Doch selbst mit der Änderung würden die Franzosen trotzdem noch einen deutlich längeren Ruhestand genießen als die Einwohner vieler andere Länder, wie die nachfolgende Statista-Grafik zeigt. Hierzulande steigt das gesetzliche Rentenalter aktuell von 65 auf 67 Jahre, der Prozess wird 2029 abgeschlossen sein. 2016 verbrachten deutsche Frauen durchschnittlich 22,6 Jahre im Ruhestand, bei den Männern waren es 19,5 Jahre.

Das durchschnittliche Renteneintrittsalter wird weiter steigen

Geringer ist die Zeit in den USA und Südkorea. Insgesamt verbringen Frauen in allen Ländern aufgrund ihrer höheren Lebenserwartung mehr Zeit im Ruhestand als Männer. Die Berechnung der Rentendauer basiert auf dem durchschnittlichen Renteneintrittsalter - das weiter steigen wird - und der durchschnittlichen Lebenserwartung zum Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem Arbeitsmarkt für jedes der untersuchten Länder.

Demographie: Die Menschen werden zunehmend älter

Möglichst lange leben – diesen Wunsch hegen viele. Die Lebenserwartung hierzulande steigt kontinuierlich und auch weltweit werden die Menschen immer älter. Dementsprechend steigt auch die Zahl der Menschen, die 100 Jahre und älter werden, wie die nachfolgende Grafik von Statista zeigt. Die Anzahl der über 100-Jährigen ist in diesem Jahr auf einen neuen Höchstwert von rund 533.000 Personen weltweit gewachsen, für das kommende Jahr erwarten die Vereinten Nationen (UN) noch einmal 50.000 mehr.

Damit hat sich ihre Zahl seit der Jahrtausendwende fast vervierfacht, wie das Statistische Bundesamt bekannt gab. Im globalen Durchschnitt kamen im Jahr 2000 noch 25 Menschen über 100 Jahre auf eine Million Einwohner. Im Jahr 2019 sind es bereits 69. Knapp 80 Prozent davon sind Frauen. Es steht außer Frage, dass allein aufgrund der steigenden Lebenserwartung der Menschen, auch das Renteneintrittsalter weiter steigen muss und wird.

Die Sorgen vor den finanziellen Herausforderungen im Alter steigen

Wird das Geld im Alter reichen? Wie lange werde ich arbeiten müssen? Wie wird es meinen Kindern dann gehen? Nicht jeder blickt optimistisch in die Zukunft und auf das Älterwerden. Eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos zeigt, wie sehr sich der Altersoptimismus weltweit unterscheidet.

In Indien sagen 73 Prozent der Befragten, dass sie sich auf ihre „goldenen Jahre“ freuen. In der Türkei sind es mit 67 Prozent ähnlich viele. Bei den Deutschen sieht es da schon etwas anders aus: Mit 31 Prozent sagt nur knapp jeder Dritte, dass ihn der Gedanke an das Alter positiv stimmt, wie die nachfolgende Grafik von Statista zeigt.

Damit sind die Menschen hierzulande in bester Gesellschaft: Von 30 untersuchten Ländern sieht in nur sechs Ländern eine Mehrheit dem letzten Lebensabschnitt positiv entgegen. Weltweit sind die Gründe, aus denen das Altern den Befragten Angst bereitet vor allem Altersarmut (30 Prozent), der Verlust von Mobilität (26 Prozent) und der Verlust des Gedächtnisses (24 Prozent).

Geld ist eine wichtige Basis für die Erhaltung der Lebensqualität im Alter

Die gesetzliche Rente ist - frei nach dem ehemaligen Bundesminister Norbert Blüm – sicher. Die Rentenhöhe reicht allerdings häufig nicht aus und die Kaufkraft der absoluten Rentenzahlung ist im Hinblick auf ihre Stabilität in der Zukunft mehr als unsicher. Die gesetzliche Rente wird für viele Menschen nicht das leisten, was an finanziellen Mitteln nach dem Berufsleben notwendig ist, um den gewohnten Lebensstandard und die damit einhergehende Lebensqualität im Alter aufrecht zu erhalten.

Deswegen sollten Sie sich so früh wie möglich mit einer selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Altersvorsorge beschäftigen, um mögliche Geldsorgen im Rentenalter zu verhindern. Eine private Zusatzrente, bzw. Erträge aus privaten Vermögenswerten können - ganz oder teilweise - die finanzielle Lücke zwischen dem letzten Einkommen und der monatlichen Rentenzahlung schließen.

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Neue Technologien werden auch dazu beitragen, Ressourcen zu schonen. ETF-Sparpläne auf Zukunfts- und Megatrends sind speziell für Jugendliche und junge Erwachsene ideale Vermögensaufbaukonzepte. Aber auch in der Vermögensverwaltung sind Megatrend-Investments wichtige Renditebringer. Neue Indexkonzepte auf Basis börsengehandelter Indexfonds (ETFs) ermöglichen es Ihnen jetzt, gezielt in einzelne Megatrends als zusätzliche Bausteine für Ihre Altersvorsorge zu investieren.

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Digitalisierung, Demografie und Migration!

(26.07.19) Jede freie Minute, die ich derzeit habe, schreibe ich an meinem neuen Buch „Finanzielle Selbstverteidigung“, dass gegen Ende des Jahres erscheinen wird. Warum habe ich diesen Titel gewählt? Weil ich mich neben den ökonomischen Fragen unserer Zeit - mit denen ich mich seit vielen Jahrzehnten befasse - zunehmend mit dem Begriff der Resilienz auseinandersetze, den auch Sie vermutlich in den letzten Jahren immer häufiger lesen.

Darunter versteht man ganz grundlegend eine psychische Widerstandsfähigkeit, die Fähigkeit Krisen zu bewältigen und diese durch einen Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen als Anlass für Entwicklungen zu nutzen. Diese Vorgehensweise lässt sich auch auf alle anderen Bereiche unseres täglichen Lebens übertragen, auf wirtschaftliche und finanzielle Ereignisse, ebenso wie auf die immer weiter fortschreitende Digitalisierung, die auch gleichbedeutend ist, mit einer Abschaffung gewohnter Dinge. Beispielsweise das Bargeld, oder das Bankensystem wie wir es derzeit noch kennen.

Die großen Herausforderungen unserer Zeit: Digitalisierung, Demografie und Migration

Ein Buch zu schreiben bedeutet natürlich nicht nur Schreibarbeit, sondern vor allem viel zu lesen, zu recherchieren und zu analysieren. Ich habe dabei drei große Herausforderungen identifiziert, die jeden von uns in der nahen Zukunft massiv betreffen werden. Die Digitalisierung, die Demografie und die Migration. Die größten Risiken - aber auch Chancen - sehe ich im Bereich der Digitalisierung. Die digitale Bildung ist in Deutschland vor allem im Hinblick auf die älteren Generationen eine große Aufgabe.

Deutschland: Der älteren Generation fehlt die digitale Bildung!

Souverän mit den unterschiedlichen digitalen Services und Anwendungen umgehen zu können, ist im Zeitalter der Digitalisierung für alle Generationen eine notwendige Kompetenz. Digital souverän handeln zu können, bedeutet mehr als nur zu wissen, wie man eine App auf sein Smartphone herunterlädt oder Onlinebanking anwendet. Kann ich die Folgen meines eigenen Handelns im Netz richtig einschätzen? Weiß ich mit Aktualisierungen und Neuentwicklungen umzugehen?

Die repräsentative Bevölkerungsbefragung "Digitale Kompetenzen im Alter" des Meinungsforschungsinstituts Kantar im Auftrag der Bertelsmann Stiftung geht der Frage nach, wie sicher sich die Menschen in Deutschland im Internet und beim Umgang mit Smartphone und Co. fühlen. Die Ergebnisse zeigen: In Sachen digitaler Kompetenzen besteht hoher Handlungsbedarf.

Insgesamt fühlen sich 63 Prozent der Befragten eher sicher bis sehr sicher im Umgang mit dem Internet. Differenziert nach Altersgruppen zeigt sich ein anderes Bild: Während 79 Prozent der 14- bis 29-Jährigen sich eher sicher bis sehr sicher fühlen, gilt das nur für 41 Prozent der 60- bis 69-Jährigen. Und bei den über 70-Jährigen fühlt sich nur jeder Dritte (36 Prozent) eher sicher bis sehr sicher im Umgang mit dem Internet. Das heißt, bei den älteren Generationen besteht Nachholbedarf bei den digitalen Kompetenzen.

Digitale Services und Angebote als Chance der Generation "Silver Surfer"

Digitale Services und Anwendungen bieten gerade den älteren Generationen große Chancen: Sie können dazu beitragen, dass Ältere so lange wie möglich selbstbestimmt im eigenen Zuhause leben können – unabhängig davon, ob sich dieses in der Stadt oder auf dem Land befindet. Zum Beispiel, weil sie die notwendigen Dinge des täglichen Lebens online bestellen, wenn sie nicht mehr mobil sind, oder mit der Familie und Freunden per Smartphone kommunizieren können.

Souverän mit digitalen Angeboten und Services umzugehen, ist dafür eine wichtige Voraussetzung. Bei der Selbsteinschätzung der eigenen Kenntnisse im Bereich digitaler Technologien, Anwendungen und Gefahren zeigt sich: 64 Prozent der Befragten schätzen die eigenen Kenntnisse hier als eher gut bis sehr gut ein. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es 89 Prozent, bei den 60- bis 69-Jährigen 50 Prozent und bei den über 70-Jährigen nur noch 36 Prozent.

Drei Viertel der Bevölkerung sind auf das Internet angewiesen

Fragt man die Bevölkerung, wie stark sie bereits heute auf das Internet und den Einsatz digitaler Technologien angewiesen ist, sagen 76 Prozent, dass sie bei der Suche nach Informationen eher stark bis sehr stark darauf angewiesen sind. 68 Prozent geben an, dass dies bei der Kommunikation mit Freunden, Bekannten oder Familienmitgliedern der Fall ist. Dagegen sind nur 27 Prozent bei behördlichen Angeboten, von denen es online bisher nur eine begrenzte Zahl gibt, eher stark bis sehr stark auf digitale Kanäle angewiesen.

Die Bevölkerung geht davon aus, dass das Internet und digitale Technologien in vielen Bereichen des täglichen Lebens zukünftig noch deutlich wichtiger werden. 78 beziehungsweise 74 Prozent erwarten, dass die Suche nach Informationen sowie die Kommunikation mit Freunden, Bekannten und Familien in Zukunft verstärkt auf digitalem Weg stattfinden werden. Auffällig ist der Bedeutungsgewinn im Bereich behördlicher Angelegenheiten: 62 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass sich künftig mehr Behördengänge online erledigen lassen als heute.

Digitale Daseinsvorsorge für die älteren Generationen

Brigitte Mohn aus dem Vorstand der Bertelsmann Stiftung sieht einen besonderen Handlungsdruck, gerade den vielen älteren Menschen die immer dringender benötigten digitalen Kompetenzen zu vermitteln. Auch die ältere Generation benötigt digitale Kompetenzen, um sich im Alltag selbständig zurecht zu finden und möglichst lange autonom in der vertrauten Umgebung zu bleiben. Dazu müssten gerade Älteren niedrigschwellige Angebote vermittelt werden, um digitale Kompetenzen zu erwerben.

Hier sind auch die Kommunen gefordert, entsprechende Assistenzinfrastrukturen aufzubauen und zu unterstützen. Nur durch ein gemeinsames Engagement können Kommunen, Zivilgesellschaft und Bildungsinstitutionen die digitale Souveränität der Älteren stärken. Ich teile diese Einschätzungen und Forderungen von Brigitte Mohn uneingeschränkt. Ich für meinen Teil führe meine Leser - gerade auch die Älteren - schon seit langer Zeit durch ausgesuchte Empfehlungen in die digitale Zukunft. Digitale Bildungsdefizite finden sich in Deutschland jedeoch nicht nur bei den Silver Agern, sondern auch an den Schulen.

Bildungsauftrag: Deutsche Schulen haben einen digitalen Aufholbedarf

Die Digitalisierung an deutschen Schulen kommt nur langsam voran. Wie die Statista-Grafik auf Basis von Daten des Verbands Bildung und Erziehung zeigt, haben nur etwas mehr als ein Drittel der in die Erhebung eingeflossenen Schulen in allen Klassen schnelles Internet und WLAN. Zudem gibt es an zwei Dritteln der Schulen keine Klassensätze mit Tablet-PCs und Smartphones.

Dies ist zwar weniger als vor fünf Jahren: hier waren noch 86 Prozent der Schulen ohne entsprechende Klassensätze ausgestattet. Der Fortschritt sei laut Verband Bildung und Erziehung jedoch zu langsam. In diesem Tempo würde es bis zum Jahr 2035 dauern, bis alle Schulen mit der notwendigen Technik ausgestattet seien.

Digitales Entwicklungsland Deutschland

Deutschland hat die Digitalisierung komplett verschlafen und ich bin mir nicht sicher, ob es gelingt, die seit Jahrzehnten angehäuften Defizite aufzuholen. Ein Beispiel, dass uns die dramatische, ökonomische Position und Zukunftsfähigkeit Deutschlands in der Welt vor Augen führt: Die beiden US-Digitalunternehmen Amazon und Microsoft haben mittlerweile einen höheren Börsenwert, als alle 763 börsennotierten Unternehmen aus Deutschland zusammen!

Keine Angst vor der Digitalisierung: Nutzen Sie die Vorteile!

Sie müssen müssen somit Eigenverantwortlich die Chancen der Digitalisierung selbst annehmen, aber gleichzeitig auch auf eine digitale Selbstverteidigung setzen. Ich bin mir bewusst, dass viele unter Ihnen die aktuellen Entwicklungen in Bezug auf die Digitalisierung des Geldes auch mit großer Sorge betrachten. Bitte trennen Sie die politisch gewollte Bargeldabschaffung - und die damit verbundenen Gefahren - vom technologischen Fortschritt und den damit entstehenden Vorteilen.

Nutzen Sie digitale Angebote, wie ich Ihnen diese in meiner Rubrik „Geldsysteme der Zukunft“ vorstelle. Investieren Sie darüber hinaus in Unternehmen, die von der Digitalisierung profitieren, z.B. über den „Digitalisierungs-ETF“ aus meiner Sonderausgabe „Megatrend-Sparpläne“.

Migration: So viele Menschen sind auf der Flucht wie noch nie

Eine Herausforderung bzw. ein gigantisches Problem, weil ich gar nicht um den heißen Brei schreiben will, dass noch viel stärker polarisiert als die Digitalisierung ist die globale Migration. Die Zahl der Menschen, die weltweit auf der Flucht sind, hat einen neuen Höchststand erreicht. Zuletzt registrierte das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) 20,4 Millionen Flüchtlinge, 41,4 Millionen Binnenflüchtlinge (Personen, die innerhalb ihres Landes vertrieben werden) und 3,5 Millionen Asylbewerber.

Rechnet man andere Gruppen wie Staatenlose oder in ihre Heimatländer zurückgekehrte Flüchtlinge hinzu, sind das insgesamt 74,8 Millionen Menschen. Gegenüber 2017 ist das ein Plus von 4,7 Prozent. Die meisten Menschen fliehen aus Syrien (6,7 Mio.), Afghanistan (2,7 Mio.) und dem Südsudan (2,3 Mio.). Zu den Ländern, in denen die meisten Flüchtlinge aufgenommen werden, zählen die Türkei, Pakistan und Uganda.

EU-Europa: Wo leben die meisten Geflüchteten?

EU-weit leben in Schweden pro 1.000 Einwohner gerechnet die meisten Flüchtlinge und Asylbewerber (28,1). Das zeigen neue Daten des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR. Es folgen die Länder Zypern, Malta, Österreich, Deutschland und Griechenland mit Werten zwischen 10 bis 24,9. In allen anderen Ländern liegt die Zahl unter 10.

Die Zahl der in Deutschland neu registrierten Flüchtlinge nimmt seit dem hohen Flüchtlingsaufkommen im Jahr 2015 wieder ab und lag zuletzt unter dem Niveau von 2014. Die Zahl der weltweiten Flüchtlinge, Binnenflüchtlinge und Asylbewerber hat im vergangenen Jahr jedoch mit über 70 Millionen ein neues Allzeithoch erreicht.

Deutschland benötigt endlich ein Zuwanderungs- bzw. Einwanderungsgesetz!

Deutschland benötigt aufgrund seiner sehr schlechten demografischen Struktur und der damit verbundenen Überalterung der Gesellschaft in der Zukunft eine qualifizierte Zuwanderung von hochqualifizierten Menschen, ebenso wie leistungsstarke und leistungswillige Migranten in seine Arbeitsmärkte (z.B. Pflegeberufe), die gleichzeitig auch Beitragszahler in die Renten- und Gesundheitssysteme werden.

Fakt ist: Deutschland verzeichnet derzeit überwiegend eine vollkommen unkontrollierte Zuwanderung von mehrheitlich unqualifizierten Menschen als Leistungsempfänger in seine Sozialsysteme. Dieser Weg muss gestoppt werden, sonst wird Deutschland scheitern!

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Das neue Zeitalter von Reformation und Revolution!

(15.12.2018) Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende entgegen und das Jahr 2019 steht vor der Tür. Das neue Jahr wird auf unterschiedlichen Ebenen mehr als große Veränderungen mit sich bringen. Die Welt ist in vielen Bereichen aus den Fugen geraten und gerade Europa, die Europäische Union und das Euro-System stehen vor gigantischen Herausforderungen. Ich weiß nicht wie es Ihnen geht, aber im Zusammenhang mit dem Brexit habe ich beispielsweise längst den Überblick verloren.

Das Ausscheiden Großbritanniens – egal ob überhaupt oder in welcher Art und Weise der Schritt dann vollzogen wird – ist ein fatales Signal und eine massive Schwächung der EU. Selbst ein „Exit vom Brexit“ – also ein Verbleiben Großbritanniens in der EU – wäre jetzt längst mit neuen, massiven politischen und wirtschaftlichen Verwerfungen verbunden. Aber auch ohne den Brexit sind die Herausforderungen innerhalb der EU enorm. Allen voran in den beiden großen Volkswirtschaften Frankreichs und Italiens.

EU-Europa muss reformiert werden, ohne dass eine Revolution stattfindet!

Sie kennen mich, ich bin kein Schwarzmaler, ich blicke grundsätzlich optimistisch in das Jahr 2019. Allerdings müssen endlich Reformen in EU-Europa konsequent durchgeführt werden, um überhaupt eine realistische Chance zu haben, das schwer angeschlagene Euro-System zu retten bzw. zu erneuern. Der lateinische Begriff der Reformation bedeutet eine Wiederherstellung oder Erneuerung. Die christliche Kirche hat diesen Weg bekanntlich schon vor Jahrhunderten bewältigen müssen.

Die kirchliche Erneuerungsbewegung zwischen 1517 und 1648 führte dabei zur Spaltung des westlichen Christentums in verschiedene Konfessionen mit dem Dreißigjährigen Krieg als Höhepunkt, der das Mächtegefüge auf dem Kontinent entscheidend veränderte. Mit dem Austritt Großbritanniens haben wir jetzt auch eine erste, gravierende Spaltung in der EU. Wie schwer es darüber hinaus ist, die notwendigen Strukturreformen durchzusetzen zeigen die Entwicklungen in Griechenland, aber gerade auch in den beiden großen Volkswirtschaften Italien und Frankreich.

Italien will mehr Schulden machen und keine Reformen. Frankreichs Präsident Macron setzt Reformen um, die allerdings jetzt bereits zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen in Paris und weiteren Städten – Stichwort Gelbwesten – geführt haben. Viele Bürger und Menschen fühlen sich mittlerweile abgehängt von der Politik und Wirtschaft. Sie blicken mit großer Sorge in die Zukunft. Die zunehmende Digitalisierung und Automatisierung wird vor allem die Arbeitsmärkte der Zukunft weiter massiv verändern.

Roboter ersetzen Menschen!

Die zunehmende Automatisierung und Digitalisierung ist eine große Herausforderung für Volkswirtschaften und Gesellschaften Das Statistische Bundesamt hat erstmals erhoben, wie viele Unternehmen in Deutschland Roboter einsetzen. 16 Prozent der Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes (mit mindestens 10 Beschäftigten) setzen bereits Industrie- oder Serviceroboter ein.

Das teilt das Statistische Bundesamt im Rahmen des Digital-Gipfels der Bundesregierung mit. Diese Entwicklungen bergen große Risiken für viele Menschen bzw. Arbeitnehmer im Hinblick auf ihre Arbeitsplätze und Berufsbilder in der Zukunft, bieten aber gleichzeitig auch große Chancen.

Demnach setzen große Unternehmen mit mindestens 250 Beschäftigten in deutlich größerem Umfang auf Automatisierung als kleine mit 10 bis 49 Beschäftigten wie die nachfolgende Statista-Grafik verdeutlicht. Industrieroboter werden beispielsweise für Schweißarbeiten, Laserschneiden und Speziallackierung genutzt. Serviceroboter werden etwa für Überwachung, Transport und Reinigung eingesetzt.

Roboter werden mit hoher Dynamik vielfältiger und leistungsfähiger

Das 21. Jahrhundert hat bislang eine Vielzahl neuer, erstaunlicher Innovationen in Robotik und Automation hervorgebracht. Nicht nur in der Industrie haben Roboter längst Einzug gehalten. In zahlreichen Krankenhäusern gehören Roboterwerkzeuge längst zum Alltag, beispielsweise „CyberKnife“, ein Roboter für die Tumorbehandlung in der Radiochirurgie. Ein weiteres Beispiel für einen Medizinroboter ist das weltweit erste Exoskelett mit dem Namen „Ekso“, dass es Gelähmten ermöglicht, sich wieder auf den eigenen Beinen fortzubewegen.

Durch die Verbesserung von Sensoren, die Erhöhung der Präzision und den Einsatz künstlicher Intelligenz werden Roboter immer leistungsfähiger: Die Roboter der Zukunft werden sich nicht nur bewegen sowie sehen, hören und fühlen können, sie werden auch eigenständige Entscheidungen treffen. Daneben sorgen auch strukturelle Veränderungen wie der demografische Wandel, steigende Lohnstückkosten in den Schwellenländern, Wünsche nach immer höherer Prozessoptimierung und die zunehmende Digitalisierung für eine steigende Nachfrage nach Robotik- und Automatisierungstechnik.

Davon werden in diesem Bereich tätige Unternehmen massiv profitieren. Entsprechend können auch Sie als Anleger mit dem richtigen Investment von diesem Megatrend Nutzen ziehen. Ein weiterer Megatrend ist zunehmende Alterung der Bevölkerung.

Die Inflation der Senioren: Zahlreiche Industrieländer vergreisen

2030 werden laut einer Prognose der Vereinten Nationen rund 1,2 Milliarden mehr Menschen auf der Welt leben als heute. Das entspricht in etwa der gesamten Bevölkerung Chinas. Die Anzahl der Senioren über 60, die Baby-Boomer von gestern, wird dabei so stark ansteigen, dass sie die Anzahl der Kinder bis zum Jahr 2047 überholen wird. Die „alternde Bevölkerung“ ist somit ein unbestreitbarer Megatrend.

Allein in den USA wird der jährliche Umsatz mit Produkten und Dienstleistungen für Senioren bereits heute auf über 7 Billionen Euro geschätzt. Es handelt sich deshalb um den drittgrößten Wirtschaftszweig der Welt. Bis zum Jahr 2020 wird dieser Wert voraussichtlich über 13 Billionen Euro erreichen. Laut Hochrechnungen der Vereinten Nationen werden die mit dieser Bevölkerungsgruppe verbundenen Umsätze bis zum Jahr 2030 in den USA und in Japan mehr als 50 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) ausmachen.

Die deutsche Gesellschaft wird immer älter und geringer

Die Vorausberechnung des Statistischen Bundesamtes prognostiziert für das Jahr 2060 nur mehr 67,6 Millionen Einwohner. Wie die nachfolgende Grafik von Statista zeigt, waren 2013 von den knapp 81 Millionen Einwohnern mit 49,2 Millionen mehr als die Hälfte im erwerbsfähigen Alter von 20 bis unter 67 Jahren. Im Jahr 2060 wird dies nur noch etwa die Hälfte sein (34,3 Millionen). Dafür wird es mehr als doppelt so viele über 67-Jährige geben als 20-jährige Einwohner. 2013 hielten sich die beiden Bevölkerungsgruppen mit knapp 15 und 17 Millionen Menschen noch knapp die Waage.

Die Lebenserwartung der Menschen steigt vor allem in den Industrieländern ganz massiv

Die zunehmende Alterung der Weltbevölkerung führt zu sich grundlegend verändernden Bedürfnissen der Menschen. Der darauf basierende Megatrend der sogenannten „Ageing Population“ (Alternden Bevölkerung) wird sich nicht nur fortsetzen, sondern weiter verstärken. Branchen und Sektoren werden in unterschiedlichem Maße von den veränderten Bedürfnissen der älteren Generation 60+ profitieren.

Das neue Berufsbild des „Seniorenberaters“ wird dadurch stark zunehmend in zahlreichen Branchen entstehen. Die Veränderungen bergen also auch hier nicht nur Risiken, sondern auch Chancen. Gleiches gilt für die zunehmenden Risiken in der EU.

S&P bestätigt AAA-Rating: Das Fürstentum Liechtenstein ist eine Stabilitätsoase in einem fragilen Europa

Innerhalb Europas gibt es derzeit nur sehr wenige Lichtblicke. Die Ratingagentur Standard & Poors hat Anfang Dezember 2018 das bestmögliche AAA-Rating für das Fürstentum Liechtenstein erneut bestätigt. S&P würdigt die gesunde Finanzlage der öffentlichen Haushalte und sieht diese als stabilisierenden Faktor für das kleine aber feine Alpenland. Im Vergleich zu anderen Kleinstaaten weist Standard & Poors auf die breite Diversifikation der liechtensteinischen Wirtschaft hin.

Besonders unterstrichen wird wiederum die große Bedeutung der vorausschauenden und aktiven Finanzplatzpolitik im Fürstentum Liechtenstein. Was für ein Gegensatz zum Chaos rund um Brexit, Italien, Frankreich, Handelskonflikten und politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verwerfungen in zahlreichen Volkswirtschaften in der EU- und EURO-Zone.

Liechtenstein hat genau den Status den Großbritannien nach dem Brexit gerne hätte!

Bei meinen Vorträgen treffe ich nach wie vor auf Teilnehmer, die das Fürstentum Liechtenstein mit einer angeblichen Steueroase – negativ – verbinden. Diese Zeiten sind lange vorbei. Das Fürstentum Liechtenstein bietet Ihnen heute 100 Prozent Rechtssicherheit aufgrund seiner EWR-Mitgliedschaft, über die die Schweiz beispielsweise nicht verfügt. Die EU hat unlängst bestätigt, dass Liechtenstein die Anforderungen der EU in Bezug auf Steuertransparenz, faire Besteuerung von Unternehmen und Umsetzung der BEPS-Mindeststandards (Base Erosion and Profit Shifting) erfüllt.

Das bedeutet für Sie: Liechtenstein, seine Banken, Versicherungsgesellschaften, Finanzdienstleister und Vermögensverwalter können alle EU-Vorteile nutzen, ohne die Nachteile der EU-Haftungsgemeinschaft und Umverteilungsunion tragen zu müssen. Das ist genau der Status, den Großbritannien nach dem Brexit gerne hätte. Einen offenen EU-Zugang ohne Zahlungsverpflichtungen oder sonstige Haftungsrisiken für die EU-Systeme.

Schaffen Sie sich jetzt ein zweites Standbein außerhalb der EU-Systeme!

Ich bin seit vielen Jahren aufgrund der politischen Stabilität, verbunden mit dem hohen Schutz der Eigentums-, Bürger- und Freiheitsrechte, ein großer Freund von Banken mit Sitz im Fürstentum Liechtenstein, der Schweiz, Norwegen und Kanada. Ich zeige Ihnen fortlaufend solide Banken oder bankenunabhängige Anbieter und Vermögensverwalter aus diesen Ländern, zur sicheren Optimierung Ihrer Liquiditätsreserven und Vermögenswerte, außerhalb der EURO- und EU-Systeme.

Mehr Hintergründe unter: www.markus-miller.com