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Dread-Disease Versicherungen

Im Bereich der Privaten Vorsorge greifen sehr viele Menschen nach wie vor auf sogenannte Berufsunfähigkeitsversicherungen zurück. Allerdings beurteile ich diese zunehmend kritisch. Eine relativ neue Versicherungsform mit dem Namen Dread Disease könnte hier für viele die bessere Alternative zum eigenen Schutz und dem der Familie sein.

 

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Was sind Dread-Disease Versicherungen?

Eine sogenannte Dread-Disease-Versicherung, welche auch teilweise unter dem Namen Critical Illness läuft kann man grob übersetzen als „Absicherung und Versicherung gegen gefährliche Krankheiten“ wie beispielsweise Krebs oder Herzinfarkte. In Deutschland sind derartige Versicherungen erst seit Anfang der 90er Jahre zugelassen. Ebenso sind die entsprechenden Versicherungsangebote noch sehr überschaubar, was sich aber aus meiner Sicht deutlich verbessern könne in Zukunft. Die erste Die erste Dread-Disease-Versicherung wurde übrigens 1983 in Südafrika von einem Herzchirurgen erfunden.

Derartige Personenversicherungen binden Ihre Leistungen an den Eintritt von fest definierten, schweren Krankheiten der versicherten Person und sind somit aus meiner Sicht wirklich ideal, um eine Art individuelles und maßgeschneidertes „Biometrisches Risikomagement“ zu betreiben.

Ich veröffentliche ganz selten Zuschriften 1zu1 in meinen Publikationen. Bisher habe ich das erst einmal gemacht. Ich habe vor kurzem von einem meiner Leser – welcher aus der Versicherungsbranche kommt – einige Informationen zugespielt bekommen, welche ich für sehr plausibel und fundiert halte. Diese haben mich dazu veranlasst hat, mich sehr intensiv mit dem Thema Dread-Disease zu beschäftigen. Ich werde hierzu auch in Kürze eine umfangreiche Recherche veröffentlichen.

Eine Insider-Meinung: Berufsunfähigkeit versus Dread-Disease

Meinung eines Versicherungsspezialisten (Name der Redaktion bekannt):

Seit nunmehr über 12 Jahren weise ich in meiner Konzeptberatung auf die trügerische Sicherheit des Produktes “Berufsunfähigkeit” hin! Ganz gleich von welchem Anbieter! Ebenfalls die Unfallversicherung!

Das gefährliche an “pauschalen” Empfehlungen (Anmerkung: zu Berufsunfähigkeitsversicherungen) ist die Tatsache, dass leider immer noch die meisten Vermittler den Werbebotschaften, Schulungen, Hochglanzprospekten vollstes Vertrauen schenken. Und diejenigen die nachbohren, geben sich nach kurzer Zeit zufrieden mit pauschalen Antworten. Selbst “Stiftung Warentest”, Franke & Bornberg, Morgen & Morgen tun ihres noch dazu. Verlassen Sie sich hierauf, sind sie schon mit zwei Beinen in der Haftungsfalle.

Es geht mir nur um TRANSPARENZ und sonst um nichts

Wenn die Gesellschaften oder Vermittler dem Kunden sagen würden bei Beratung/Abschluss einer BU (Berufsunfähigkeitsversicherung), dass den Kunden folgende Hürden erwarten:

1. Mindestens 50 % Invaliditätsgrad, die Wahrscheinlichkeit darüber zu kommen liegt bei sagenhaften 4,5 %!

2. Mindestens 6 Monate am Stück nicht der Lage sein, seine Arbeit zu tun. Fragen sie mal einen kleinen Handwerksmeister, der noch nicht mal den Telefonhörer in der Zeit bedienen darf, selbst wenn er nicht mehr – beispielsweise – als Dachdecker körperlich arbeiten kann.

3.Typisch bei allen ALLIANZ-Policen: Der Arzt muss eine Prognose wagen von mindestens 3 Jahren auf Dauer! Fragen sie mal einen Arzt, wer sich hier noch so weit aus dem Fenster lehnt.

4.Konkrete & Abstrakte Verweisung – wobei es nicht auf die “abstrakte” Verweisung in Zukunft ankommen wird! Wissen leider die wenigsten Teilnehmer und wird einem auch nicht offen kommuniziert! Kein Versicherer in Deutschland verzichtet derzeit im Bedingungswerk auf die “konkrete” Verweisung!

5. Zwang der “UMORGANISATION” – nicht für Selbstständige auch für Angestellte! Prüfungsbestandteil Nr. 1 – ist der Zwang der Umorganisation bei Selbstständigen (lt. BGH-Urteil)

6. Arztanordnungsklausel – wird doch tatsächlich heute angenommen, dass dieser Punkt vom Tisch ist! Weit gefehlt!

7. Schwammige, intransparente Aussagen im Bedingungswerk!

Und die Krönung ist die Tatsache, dass solche Schrottprodukte tatsächlich noch von diversen Rating-Agenturen ein “FFF” “Fünf-Sterne” und “Sehr gut” und was weiß ich nicht alles bekommen! Vermittler und Kunden werden geblendet und der Bumerang kommt irgendwann zurück! Dann kann man nur hoffen, dass die Vermögensschadenhaftpflicht-Versicherung greift. Nur der Kunde schaut in die Röhre! Denn die Statistik – natürlich keine offizielle! – ist die Tatsache, dass die Wahrscheinlichkeit eine BU-Rente tatsächlich zu erhalten genau bei grandiosen 1 % liegt! Bei der Unfallversicherung bei 10 %.

Mmmmh, ein Schelm wer jetzt schlimmes dabei denkt, was?! Kein Wunder, das die Versicherer sich mit dieser Schadensquote refinanzieren, die Ratingagenturen fürstlich belohnen für einen “Pokal”, die Vermittler bis zu 60 Promille für eine BU-Versicherung bekommen! So, und wenn sie das als Vermittler dem Kunden (oben genannte Punkte) alles gesagt haben, ja dann ist alles in Butter! Fragt sich nur – ob ein Kunde tatsächlich dann noch einen Kugelschreiber in die Hand nimmt oder zwischenzeitlich den Vermittler zum Teufel gejagt hat! Nicht das Sie mich hier falsch verstehen. Es gibt tatsächlich einige wenige die haben das große Los gezogen und bekommen tatsächlich Ihre BU-Rente. Nur die Dauer liegt gerade einmal bei 3,5 Jahren und die durchschnittliche Rente liegt bei lächerlichen 750 Euro pro Monat! Und die Statistiken, welch sich bemühen die Wichtigkeit der BU-Rente herauszustellen, lügen, äh Verzeihung lassen einfach ein paar Sätze mit einem Punkt enden, statt mit einem Komma diesen fortzuführen.

Aber das ist ja nicht zuträglich für das Geschäft!

Rufen Sie mal bei der DIALOG an, einer der “besten” Maklerversicherer und versuchen Sie ein Dokument ausgehändigt zu bekommen, welches der Kunde dann erhält, wenn er glaubt, er ist BU! Dann schickt der Versicherer dem Kunden circa 10 bis 16 Seiten Fragen zu. Und wenn Sie diese Lesen, dann werden Sie feststellen, dass das alles, was ich hier oben Ihnen aufgeführt habe – in jeder Frage wieder auftaucht um sie auf Glatteis zu bringen. Nur, die DIALOG händigt Ihnen nicht aus! Datengeheimnis etc. etc. Ausreden perfekt!

Mmmh, was glauben Sie wohl warum?! Mir liegen hier die Fragebögen der renommierten AXA und der ZÜRICH vor! So und jetzt !? ALTERNATIVEN !? – Sicherlich – nur nicht von Deutschen Versicherern! Da gibt es eine Dread Disease – Absicherung gegen schwere Krankheiten und eine “Verlust von Grundfähigkeiten”! Mmmh, der Qualitäts-Marktführer nach meinen Recherchen ist die SKANDIA. Da gibt es auch die CANADA LIFE als Alternative. Und auch die Grundfähigkeit von der CANADA LIFE. Diese Produkte sind sehr beratungsintensiv!

Eines vor weg! Es gibt keinen VOLLKASKO-SCHUTZ wie beim Autofahren! Nur, hier sehen Sie auf den ersten Blick wann Sie Geld bekommen und auf den zweiten Blick wann Sie kein Geld bekommen! Und wenn Sie das gleich ganz am Anfang eines Beratungsgesprächs dem Kundensagen, schaffen Sie schon einmal 100mal mehr Transparenz wie bei jeder BU/Unfall-Versicherung!

Dann stellen Sie dem Kunden folgende Frage:

“Lieber Kunde, kennst du jemand in deiner direkten Umgebung, Verwandtschaft, Bekanntschaft, Umkreis, Vereine, etc. etc., der jemals von einer Privaten Versicherungsgesellschaft eine BU-Rente erhalten hat?!” Was glauben Sie, was die Antworten sind?! Genau! 1 er von 25 Kunden kennt tatsächlich jemand, und der hat noch ewig und drei Tage auf die Rente gewartet, eventuell auch erst nach dem geführten Rechtsstreit!

Und weiter: “Kennen Sie jemanden, der tatsächlich schon mal, Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall, Bypass, Nierenversagen, etc. etc. etc. bekommen hat?!” Auch hier werden Sie erstaunt sein, welche Antworten ich bekommen! Da gibt es keinen Einzigen der Befragten, der nicht schon mal in der direkten Nähe persönlich jemanden kennt, mit so einer traurigen Erfahrung, leider!

Und glauben Sie mir eins: Ich zeige Ihnen bei mir in der Kundschaft – Auszahlungen von den Gesellschaften wegen einer Dread Disease – letzte Woche noch einem Kunden 43 Jahre, Schlaganfall!

Alle meine Kunden, ob Hodenkrebs, Schlaganfall, Bypass etc. waren aber nach kurzer Zeit wieder in der Lage weiter zu arbeiten. Auch der mit dem Schlaganfall wird bald wieder so weit sein!

BU-Leistung – sich dafür qualifiziert!? – Mit Nichten! – keine Chance!

Alle Kunden die bei mir schon eine Auszahlung bekommen haben, hatten früher eine BU-Absicherung gewählt und keine Chance jemals gehabt – egal welcher Anbieter! Was glauben Sie wohl – welches “Standing” ich heute bei meinen betroffenen Kunden habe?! So lieber Herr Miller, dass lag mir mal am Herzen Ihnen das mitzuteilen! Für eine weitere sachliche Kommunikation bin gerne offen! Viele Grüße

 

 

Mein Fazit: Augen auf beim Versicherungskauf

Ich finde diese Informationen wie gesagt so hilfreich und gelungen, dass ich diese auch 1 zu 1 hier veröffentliche. Die Zahlen des Lesers konnte ich natürlich nicht im Detail überprüfen, aber auf mich wirkt der Gesamtzusammenhang dieses Briefes einfach plausibel. Der Leser kommt natürlich aus der Versicherungspraxis und ich finde das merkt man auch. Ich werde mir auf jeden Fall die Thematik der Dread Disease Versicherungen näher anschauen und sicherlich hierzu auch eine Recherche sowie einen Beitrag in Zukunft machen. Ich möchte mich auch recht herzlich für diese offene, dennoch sachliche und wertvolle Zuschrift bedanken und hoffe, diesem Beispiel folgen noch weitere Leser, da ich die besten Anregungen oftmals aus Praxisgesprächen und Praxis-Erfahrungen ziehe.

Wenn Sie hierzu Anmerkungen haben, positiv wie negativ, dann lassen Sie mir diese bitte zukommen, Sie helfen mir dadurch in meinem Testbericht zu derartigen Versicherungsmodellen oder selbstverständlich natürlich auch anderen Themen.

© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

 

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