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Der Tresor für den Bitcoin!

Der Bitcoin als führende kryptographische Währung hat sich längst weltweit als digitale Bargeld- und Fremdwährungsalternative etabliert. Die Kursentwicklung der letzten Wochen und Monate ist dabei von einer hohen Stabilität gekennzeichnet. Der Bitcoin ist dadurch eine der stabilsten Währungen der Gegenwart. Die Inflation des Bitcoins ist seit 2011 von 30 bis 50 % auf mittlerweile nur noch 4 % gefallen. Grund ist die fortlaufende Limitierung.

Insgesamt wird es eines Tages die maximale Zahl von 21 Millionen Bitcoins geben. Ungefähr alle vier Jahre wird die Anzahl der täglich ausgeschütteten Bitcoins, das ist der sogenannte Mining-Prozess, der mathematisch durch einen unveränderbaren Algorithmus festgelegt ist, halbiert.

Wie sicher sind Bitcoin-Handelsbörsen und Bitcoin-Geldbörsen?

In der jüngeren Vergangenheit gab es wiederholt Betrugs- und Schadensfälle im Zusammenhang mit Bitcoin-Handelsplattformen. Durch externe Hackerangriffe in Kombination mit zu schwachen Sicherheitsvorkehrungen der betroffenen Anbieter wurden hierbei Bitcoins von Kundenkonten gestohlen. Das ist vergleichbar mit einem Banküberfall. Allerdings mit dem großen Unterschied, dass die Kunden hier häufig zu großen Teilen den Schaden selbst tragen mussten.

Aus diesem Grunde rate ich auf europäische Bitcoin-Handelsplattformen zu setzen, deren Sicherheitsvorkehrungen und Datenschutzbestimmungen weit klarer und aus meiner Sicht besser sind, als bei Anbietern aus Asien oder Übersee. Einem meiner Leser war das jedoch nicht genug. Er wollte unbedingt eine größere Summe, nämlich 100.000 Euro, in Bitcoins sicher investieren.

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Praxistipp: Der sichere Bitcoinspeicher für Ihren Tresor oder Ihr Schließfach

Der Leser hatte aber das Problem, dass er überhaupt kein Vertrauen in die Technik und Sicherheitsvorkehrungen der Bitcoin-Handelsplattformen mit ihren elektronischen Geldbörsen (Wallets) zur Verwahrung seiner Bitcoins hat. Seine durchaus nicht unbegründete Sorge war, dass auch er Opfer eines Hackerangriffs und Bitcoin-Diebstahls werden könnte. Auch für diesen Leser gab es eine einfache Lösung, die seine persönlichen Bedürfnisse bestens befriedigte.

Der Leser hat vor einigen Monaten tatsächlich die Summe von 100.000 Euro in Bitcoins investiert. Gleichzeitig hat er seine elektronische Geldbörse mit seinem Bitcoin-Vermögen nicht auf einem Datenspeicher bei einer Bitcoin-Handelsplattform belassen oder auf seinem PC oder Smartphone abgelegt, sondern offline auf einen mobilen externen Datenspeicher übertragen.

Ein Offline-Wallet schützt Ihr Bitcoin-Vermögen einfach und günstig vor Online-Zugriffen

Auf dieser externen Festplatte (Bild: Offline-Wallet von Ledger), die nicht größer ist als ein 100-Gramm-Goldbarren bzw. kleiner als ein Feuerzeug, hat er nun seine elektronische Geldbörse angelegt und seine Bitcoins abgespeichert. Den Datenspeicher hat er dann gemeinsam mit seinen Goldbarren, Silberbarren und Diamanten in sein Schließfach im Fürstentum Liechtenstein gelegt. Ein elektronischer Hackerangriff oder auch ein Diebstahl des Speichermediums bei einem möglichen Einbruch in sein Haus ist somit ausgeschlossen.

Diese Strategie kann noch optimiert werden, indem der Leser die Bitcoins auf unterschiedliche externe Speicher lädt. Diese können dann in unterschiedlichen sicheren Safes oder Schließfächern an verschiedenen Orten und Ländern gelagert werden.

Bitcoins sind Wertspeicher, Zahlungsmittel und Recheneinheit

Der Leser sieht seine Bitcoins wie seine Edelmetalle und Diamanten primär als Wertspeicher und somit als Wertaufbewahrungsmedium. Nicht als Zahlungsmittel oder Recheneinheit. Diese Strategie beurteile ich als sehr intelligent und ich bin mir sicher, das wird auch für jene unter Ihnen eine interessante Möglichkeit sein, die ebenfalls Vorbehalte vor den Tücken und Fallstricken der Online-Technologie haben.

In meiner Januar-Ausgabe von Kapitalschutz vertraulich stelle ich meinen Lesern meine vier favorisierten Bitcoin-Börsen vor. Aus den Ländern Deutschland, Österreich, Niederlande und der Schweiz. Ebenso den empfehlenswerten Anbieter des angesprochenen „Offline Wallets“, zur Schaffung Ihres ganz persönlichen Bitcoin-Tresors.

Weiterführende Informationen zu Bitcoins finden Sie auf unserem Portal unter www.krypto-x.biz

© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

3 thoughts on “Der Tresor für den Bitcoin!

  1. Das Thema Bitcoin ist sicherlich für den ein oder anderen sehr interessant, aber ich glaube kaum, dass die Bürger aktuell daran einen Gedanken verschwenden, in eine digitale Währung zu investieren.

  2. @Ayna:
    ” ich glaube kaum, dass die Bürger aktuell daran einen Gedanken verschwenden, in eine digitale Währung zu investieren”
    Vorab Info, ich arbeite seit Jahrzehnten in einer sehr konservativ geprägten Branche der Rechtsberatung/ Rechtsanwälte /Datenschutz als IT-Forensiker (Online-Kriminalität und verfolge das Thema “digitale Krypto-Währungen”, “Blockchain Technologie” und “Smart Contracts” seit 2009. sehr kritisch. Von daher glaube ich nicht, sonder weiß ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, dass zumindest der weltoffene Teil der Bevölkerung und vor allem unternehmerisch denkende und handelnde Menschen sogar ein sehr großes Interesse an am Thema dezentrale , also Bankenunabhängige Währungs- und Zahlungssysteme haben.

    Allerdings pflichte ich Ihnen bei, dass es diesen Menschen weniger um das “Investieren” in eine digitale Währung geht, sondern vielmehr um eine sichere und von der Gesellschaft, insbesondere der Wirtschaft zunehmend akzeptierte Zahlungsalternative: Die Blockchain mit ihrem Vorzeige Projekt Bitcoin, dezentral, unabhängig vom etablierten Bankensystem – ein Stück wiedergewonnene Freiheit eben.

    Und ob Sie es glauben oder nicht, neben unserem Hause mit Sitz in Aschaffenburg gibt es noch weitere Anwaltskanzleien in Deutschland bei denen Bitcoin bereits als Zahlungsmittel akzeptiert wird. Ach ja, auch Lebensmittel, Autos, Elektroartikel, ja sogar das Feierabenbiet, oder ein Restaurantbesuch lässt sich mittels Bitcoin bezahlen. Und wer eine Kreditcard von XAPO/Visa besitzt kann mit Bitcoin in allen Visa-Akzeptanzstellen bezahlen, auch wenn das jeweilige Geschäft gar keine Bitcoin akzeptiert – Visa übernimmt das Händling.

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