Mallorca_Burg_Wohnsitz_Auswandern

Auswandern nach Mallorca – Steuern sparen mit einem Insel-Wohnsitz?

Ich möchte zunächst einen kurzen Blick zurückwerfen auf Aussagen unseres ehemaligen Bundesfinanzministers Peer Steinbrück. Gerade weil ich diese Zitate für enorm wichtig und aussagekräftig für die Zukunft erachte. Egal wie auch immer die Bundesfinanzminister der Zukunft heißen mögen. Nehmen Sie die Worte Peer Steinbrücks zumindest als Warnung, wenn nicht gar als Drohung für die Leistungsfähigen und Leistungswilligen unserer Gesellschaft. Ich persönlich halte es Mit Johann Wolfgang von Goethe: “Wer sich den Gesetzen nicht beugen will, muss die Gegend verlassen, in denen sie gelten!“.

 

bitbond hohe zinsen verdienen

 

“Ich kann die Eliten nur warnen!”

„Ich kann die Eliten nur warnen!“ titelt (Originalzitat von Peer Steinbrück) die ehrwürdige Frankfurter Allgemeine Zeitung am 12. April 2009. Peer Steinbrück lobt die Deutschen für die positive, rationale und emotionsfreie Reaktion auf die Krise. An die Leistungsträger der deutschen Wirtschaft gerichtet sagt er: „Ich kann die Eliten jedoch nur warnen: Ihr Verhalten ist dafür maßgeblich, dass es so bleibt. Das marktwirtschaftliche System wird nicht von seinen Gegnern in Frage gestellt, sondern von seinen Protagonisten“. Wenn man weiterhin den Generalverdacht der Steuerhinterziehung einerseits gegenüber den Eliten und andererseits jede wirtschaftliche Tätigkeit mit der Schweiz im „Steuerhinterziehungsbekämpfungsgesetzes“ sieht, kann man das Gruseln bekommen.

Aus dem Memorandum: Auswandern nach Mallorca

Im Rahmen der politischen Forderung einer Erhöhung der „Reichensteuer“ und der Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns, um die Finanzkrise zu bewältigen, wird die Belastungsfähigkeit der Eliten, wozu der Mittelstand in Deutschland unzweifelhaft gehört, existenzbedrohend ausgetestet.

So stellt sich der Konflikt für viele Politiker dar: Die Schuld liegt bei den Republikflüchtigen und den Eliten – die wenigen Mobilen stehen in Gegnerschaft zur großen Mehrheit der Inmobilen. Wir (die Autoren) empfinden dieses Verhalten als fortgesetzte Verantwortungslosigkeit einer Europapolitik, die sich über Schlussfolgerungen aus den von ihnen selbst gesetzten Regeln entrüstet.

Wenn wir uns mit diesem Memorandum dem Thema „Auswandern“ stellen, müssen wir zwingend auch auf das Thema der Weltwirtschaftskrise eingehen. Die derzeitigen Verwerfungen führen bei sehr vielen Menschen dazu, dass sie ihr gesamtes Lebenskonzept auf den Prüfstand stellen. Nicht selten gehören die Gedanken über das „Auswandern“ mit dazu, insbesondere bei den Eliten. Im Frankfurter Bahnhofsviertel steht auf einem Plakat mit großen roten Buchstaben: „So will man Sie betrügen“; Bei näherem Hinsehen zeigt sich, dass hier vor Glücksspielen gewarnt werden soll, dem „Hütchenspielen“ genau genommen, welches zwischen Bordellen und Billigläden floriert. Wie die Dinge derzeit stehen, könnten solche kleinkriminellen Aktivitäten bald als folkloristisch wertvolles Kunsthandwerk unter den Schutz der UNESCO gestellt werden. Was ist schon so ein „Hütchenspiel“ gegen die Spiele der gut ausgebildeten Investmentbanker, die die gesamte Weltwirtschaftsordnung systemisch bedrohen.

Wir haben große Sorge, dass aus den folgenden Gründen eine nachhaltige Unruhe in den politischen Systemen – unabhängig von den gewaltigen wirtschaftlichen Herausforderungen – Schäden verursacht. Einerseits ist die derzeitige Bewältigung der Krise zutiefst unfair. Das Risiko der Spekulationen tragen nicht die, die von ihrem Gewinn profitiert hätten. Das Geld ist futsch, das Risiko für das System akut, es bleibt nichts übrig als zu zahlen. Damit alles schnell wieder so wird, wie es war.

Andererseits kommt ein zweiter Faktor hinzu, der es schwer macht, zur Tagesordnung zurückzukehren. Die Bürger in Europa fühlen sich ihrem jeweiligen Land auch deshalb zugehörig, weil sie daraufvertrauen, dass es einigermaßen rational zugeht, weil sie den Gang der Dinge, die Verteilung der Lasten und der Macht einsehen. In dieser Krise werden aber die Gesetze der Logik außer Kraft gesetzt: Fehler bleiben (bisher) ohne Folgen. Der Crash war absehbar, und doch wurde den guten Argumenten der Warner kein Glauben geschenkt, die Ideologie der Finanzmärkte triumphierte in jedem Fall. In diesen Fällen wurde der Staat zur Beute der Interessen und war nicht mehr in der Lage, das allgemeine Interesse zu vertreten. Die unfaire Krisenbewältigung und die Abschaffung der Logik zum Zwecke der persönlichen Bereicherung sind schwere Angriffe gegen das politische Betriebssystem. Die Krise muss moralische und finanzielle Folgen für ihre Verursacher haben. Anders lässt sich der Zusammenhalt der Gesellschaft nicht wahren. Das ist unserer Meinung nach eine wesentliche politische Seite der Krise. Das Problem dabei ist nur, dass in Deutschland die staatlich kontrollierten Banken den größten Schaden hervorgerufen haben. Dass die Politiker sich selber bestrafen, oder sich selbst reumütig zeigen, ist nicht erkennbar, wie man an den Äußerungen des deutschen Finanzministers erkennen kann. Vertrauen in den Standort Deutschland schaffen solche populistischen Sprüche eines Peer Steinbrück nicht, im Gegenteil.

Wer so denkt, handelt und redet, verkennt, wie sehr sich die Welt und auch die Wertvorstellungen verändert haben. Die Grenzen sind offen; innerhalb Europas herrscht Niederlassungsfreiheit; die jüngere Generation gut Ausgebildeter ist international erzogen und geprägt. Die ältere Generation entflieht häufig auch wegen der „Grausamkeiten des Wetters“. Wie sagte doch Napoleon einmal: „Die Deutschen haben sechs Monate Winter und sechs Monate keinen Sommer.“

Eine stetig wachsende Zahl von Deutschen empfindet Heimat nicht mehr als unentrinnbares Schicksal, sondern als Willensentscheidung – für sie ist die Wahl des Wohnortes das Ergebnis einer rationalen Kalkulation, in die neben kulturellen und privaten Bindungen eben auch nackte wirtschaftliche Aspekte eingehen. Dazu gehört eben auch die Steuerbelastung.

Auswandern? Wer sich den Gesetzen nicht beugen will, muss die Gegend verlassen, in denen sie gelten!

Wer mit dem Verhältnis von Steuerlast und staatlicher Gegenleistung unzufrieden ist, hat zwei Möglichkeiten: Er kann in seinem Heimatland auf niedrigere Steuern hinwirken oder seinen Standort in einen Staat verlagern, wo ihm das Verhältnis besser gefällt. Einen dritten Weg – der Weg über Steueroasen – soll es nach einheitlicher Meinung der sogenannten „G20“ nicht mehr geben.

Umgekehrt hat kein Land das Recht, seinen Nachbarn vorzuschreiben, wie hoch sie ihre Bürger und Unternehmen besteuern sollen. Dass ein fairer Steuerwettbewerb zum Motor des wirtschaftlichen Fortschritts geworden ist, dürfte unzweifelhaft sein. Das Memorandum ► Auswandern nach Mallorca – Steuern sparen mit einem Insel-Wohnsitz? soll demjenigen, der in beiden Staaten entweder tätig ist oder beabsichtigt tätig zu werden, einen Überblick über die derzeitigen steuerrechtlichen Regelungen in Deutschland und in Spanien vermitteln. Unser Beratungsbeitrag für Sie ist darauf ausgerichtet, proaktiv zu handeln, um den Steueranfall – auch bei der Erbschaftsteuer mit internationalen Aspekten – umfänglich zu betrachten und legal zu optimieren.

Die geschilderten Unterschiede lassen schon den Schluss zu, dass es sich um eine Chance handelt, die bei solider Vorbereitung und Planung, auch durch einen signifikanten Steuervorteil, begleitet wird. Die Autoren legen besonderen Wert auf die vergleichende Darstellung der Steuerbelastung im jeweiligen Land. So werden die Einkommensteuer, Körperschaftsteuer und die Erbschaftsteuer beleuchtet. Da dieses Memorandum für Praktiker sein soll, wurde ein Praxisteil beigefügt, der eine Vielzahl von Sachverhalten, mit denen die Autoren täglich konfrontiert sind, beschreibt und auch entsprechende Entscheidungsgrundlagen liefert. Weiterhin gibt es auch eine Antwort auf folgenden Lebenssachverhalt, der in Spanien, insbesondere auf den Balearen, häufig anzutreffen ist.

Der Praxisfall des GmbH Geschäftsführers Herrn Sonnenschein

Herr Sonnenschein hat in Deutschland eine Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft und dem Ehepaar gehören noch einige Grundstücke, bzw. Immobilien die einerseits selber genutzt, bzw. fremd vermietet sind. Herr Sonnenschein bezieht als Geschäftsführer ein Geschäftsführergehalt aus einer deutschen GmbH. Die Ehefrau wohnt mit dem gemeinsamen Kind / Kinder auf Mallorca in einem Haus, welches dem Ehepaar gemeinsam gehört. Die Kinder gehen auf eine internationale Schule. Ohne großes Unrechtsbewusstsein geben die Eheleute Sonnenschein ihre Einkommensteuererklärung – mit ihrem Welteinkommen – weiterhin in Deutschland ab. Häufig ist zu hören: „Ich bezahle in Deutschland meine Steuern, wenn die Spanier auch etwas haben wollen, sollen sie sich mit den Deutschen rumschlagen.“

Das Autorenteam – Top Steuerberater

Das Autorenteam Prof. Dr. Günther Strunk, Willi Plattes und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in Deutschland und in Spanien mit Unternehmen, Unternehmern, Familien und Persönlichkeiten langjährige geschäftliche Kontakte, die wesentlich durch einen hohen Individualisierungsgrad der Partner geprägt sind.

In Gesprächen konnten sie feststellen, das viele der Leistungsträger in Deutschland der Meinung sind, dass derzeit in Deutschland steuerpolitisches Gift in Bonbonpapier verpackt wird. Einkommen aus Arbeit muss viel attraktiver sein als Einkommen, das aus Umverteilung stammt. Das Verhältnis zwischen Eigenleistung und Umverteilung gerät aus der Balance. Bei den derzeitigen Gegebenheiten dürfte sich das Wachstum künftig auf den Export von Arbeitsplätzen und den Exodus von Leistungsträgern beschränken. Die Politik ist neugierig auf die Grenze des Ertragbaren.

Diese Menschen, die sich mit den oben geschilderten Vorgängen in Deutschland auseinanderzusetzen haben, suchen in Spanien Alternativen für ihre wirtschaftliche und persönliche Zukunft. Es ist häufig nicht nur der Wunsch, ein Refugium zu haben, um die Seele in einem angenehmen Klima mit herausragender Infrastruktur baumeln zu lassen. Diese Suche nach sinngebender Konfliktlösung ist begleitet von umfangreichen Fragen darüber, wie man unternehmerische Tätigkeiten, steuerliche Restriktionen, familiäre und schulische Problemkreise einbinden kann. Man könnte den Themenkomplex auch „Suche nach einem neuen Lebenskonzept“ nennen. Um dieses komplexe Thema einer entsprechenden individuellen Lösungsstruktur zuzuführen, bedarf es nicht nur der Kenntnis von derartigen Dienstleistungen, sondern auch der Integration eines gesamten Netzwerkes, welches langjährig und solide aufgebaut wurde.

 

 

Fazit: Der Erfolg liegt in der professionellen Planung und individuellen Ausgestaltung!

Die langjährige berufliche Tätigkeit und Erfahrung der Autoren hat diesem Buch nicht nur einen sehr hohen Praxisbezug gegeben, sondern es sind auch Fragen gestellt und beantwortet worden, die nicht mit Gesetzestexten, Richtlinien oder Verwaltungsanweisungen, beantwortet werden können. Die Stellungnahmen, Analysen, Hinweise und Ratschläge werden aus meiner Sicht das Interesse vieler wecken und bei der Planung von Auswanderungsgedanken unterstützen.

Buch: Auswandern nach Mallorca – Steuern sparen mit einem Insel-Wohnsitz?

© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

 

BV_728x90_3

Hinterlasse eine Antwort