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Anleihencrash, Bargeldverbote und Geldsysteme der Zukunft!

Wer vor einigen Jahren das Euro-System kritisiert hat, galt nicht selten als Schwarzmaler oder gar als Verschwörungstheoretiker. Heute muss man nicht einmal ein mathematisch bewanderter Analytiker sein um zu erkennen, dass dieses System vor seinem Untergang steht. Zwei aktuelle, reale Entwicklungen sind dafür ein weiterer Beleg.

 

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Systemdefekt: Kredite mit Gutschriften

In meiner Wahlheimat Spanien, aber auch in Portugal bezahlen Banken mittlerweile Zinsen an ihre Hypothekenkunden. Kreditnehmer erhalten also Gutschriften dafür, dass sie sich Geld ausleihen. Das betrifft Schweizer Franken Kredite. Aufgrund der Negativzinsen in der Schweiz von –0,75% führen die niedrigen Zinsaufschläge der Kredite dazu, dass selbst die Endverbraucherzinsen negativ bleiben. Das ist ein bislang einmaliger Vorgang in der Finanzgeschichte.

Mexiko verschuldet sich in Euro auf 100 Jahre!

Eine weitere bedenkliche Entwicklung kommt aus dem fernen Mexiko, das normalerweise mit der Eurozone nichts zu tun hat. Mexiko hat bereits die zweite Euro-Anleihe in diesem Jahr aufgelegt. Nach einer 30-jährigen Anleihe verschuldet sich der Staat aus Mittelamerika nun in Euro auf 100 Jahre zu rund 4,5 Prozent. Das ist bereits die dritte 100-jährige Euro-Staatsanleihe Mexikos.

Das europäische Zinssystem ist ein Schneeball

Das europäische Zinssystem ist mittlerweile vollkommen verzerrt. Deutlich wird das allen voran im Vergleich zur Schweiz, die durch die Schweizer Nationalbank SNB verzweifelt versucht gegen die Auswirkungen der EU-Rettungspolitik anzukämpfen mittels Negativzinsen.

In der Schweiz notieren alle Staatsanleihen mittlerweile im negativen Segment. Insgesamt haben Staatsanleihen kreditwürdiger Staaten derzeit bereits häufig negative Zinsen. Das bedeutet: Wer etwa Deutschland Geld leiht, muss dafür noch Geld bezahlen. Bei einigen Staaten gilt dies sogar für langfristige Anleihen. Diese Länder sind somit ein klarer Profiteur der Krisen in Ländern wie Griechenland. Auch Deutschland spart durch die künstliche Geldpolitik jedes Jahr Milliardensummen an Zinsen. Aber um welchen Preis?

Der Preis ist nicht nur heiß, sondern wird zu hoch sein!

Deutschland haftet wiederum für die anderen, angeschlagenen Länder der Eurozone über den Europäischen Stabilitätsmechanismus ESM. Mittlerweile würde ich dieses Umverteilungssystem in Kombination mit der künstlichen Niedrigzinspolitik der EZB und den planwirtschaftlichen Staatsanleihenkäufen aus rein rationalen Gründen und auf Basis der bestehenden, frei und öffentlich zugänglichen Fakten als Schneeballsystem bezeichnen.

Anleihencrash, Bargeldverbote und Geldsysteme der Zukunft!

Ich gebe Ihnen heute bereits einen kleinen Ausblick die kommende Ausgabe meines Magazins Kapitalschutz vertraulich. Ganz aktuell habe ich die Recherchen abgeschlossen. Meine Analysen und Berichte für das kommende Heft von Kapitalschutz vertraulich betreffen wieder sehr interessante, aktuelle Entwicklungen zu unserem Geldsystem, Bargeldverboten, dem Anleihencrash sowie einem umfassenden Best-Buy-Update und Praxistipps aus meiner wöchentlichen Sprechstunde.

Ich gehe in der kommenden Monatsausgabe ausführlich auf die Verwerfungen bei deutschen Bundesanleihen ein. Ebenso auf die aktuellen Diskussionen um eine mögliche Abschaffung von Bargeld durch die immer stärker zunehmenden Beschränkungen und Verbote von Banknoten. Hier gibt es aktuell sehr bedenkliche Entwicklungen.

Immer mehr Länder sind auf dem Weg zur bargeldlosen Gesellschaft

Die Welt ist längst auf dem Weg in eine bargeldlose Gesellschaft. In Dänemark werden kleinere Geschäfte oder Restaurants ab dem kommenden Jahr keine Scheine und Münzen mehr annehmen müssen. In den USA und Großbritannien ist es heute bereits vollkommen üblich, Einkäufe im Supermarkt oder selbst Getränke in Kneipen mit der Kreditkarte zu bezahlen. Gleichzeitig nehmen in Deutschland die Forderungen einzelner Politiker und Ökonomen zu, das Bargeld über mittel- bis langfristig völlig abzuschaffen.

Die Deutschen hängen jedoch am Bargeld. Drei von vier Deutschen sind der Meinung, dass Bargeld grundsätzlich sicherer ist als Kartenzahlung. Auch praktischer findet es eine Mehrheit. 74 Prozent der Deutschen lehnen nach einer aktuellen Studie den Wegfall des Annahmezwangs für Bargeld ab. Ich persönlich würde lediglich eine Abschaffung der 1,2 und 5-Cent-Münzen begrüßen. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Nicht die unwirtschaftlichen und lästigen Cent-Münzen werden abgeschafft, sondern höhere Bargeldzahlungsbeträge werden zukünftig massiv sanktioniert.

Niedrige Bargeldhöchstgrenzen kommen einem Bargeldverbot gleich

Nach Italien, das seit Jahren schon eine Bargeldhöchstzahlungsgrenze in Höhe von 1.000 Euro eingeführt hat, wird mit Frankreich ein weiteres Nachbarland ab September 2015 alle Barzahlungen ab 1.000 Euro als illegal bewerten. Es ist nach meiner Einschätzung jetzt nur noch eine Frage der Zeit bis Deutschland hier nachziehen wird.

Ich weiß, dass die Stabilität unseres Geldes jedem unter Ihnen am Herzen liegt. Ich werde mich dieser Thematik weiter intensiv widmen und allen voran die kommende Themenspezial-Sonderausgabe auch vor den aktuellen Rahmenbedingungen und Entwicklungen zum Thema „Bargeld-Alternativen“ verfassen.

 

 

Kennen Sie das neue, revolutionäre Geldsystem?

Ich stelle Ihnen vor diesen Rahmenbedingungen bereits in meiner kommenden Ausgabe von Kapitalschutz vertraulich ein neues, revolutionäres Geldsystem vor, dass Sie als Privatanleger heute schon nutzen können. Darüber hinaus werde ich Ihnen 5 neue Finanzdienstleister vorstellen, die das Bankensystem mit revolutionieren werden. Neben einem Update meiner Best-Buy-Strategie-Empfehlungsliste finden Sie dann noch tolle Praxistipps zu Fragen, die ich zuletzt von meinen Lesern immer häufiger gestellt bekomme: Was tun bei Problemen mit einem Anwalt oder Steuerberater?

© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

 

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2 thoughts on “Anleihencrash, Bargeldverbote und Geldsysteme der Zukunft!

  1. Klasse! Dein Blogbeitrag macht einen richtig neugierig auf die Kapitalschutz-Ausgabe!

    Gleichzeitig könnte ich mir aber vorstellen, dass Deutschland einen Sonderweg geht, was die Einschränkungen beim Bargeld betrifft. In Deutschland ist vieles freier als in anderen EU-Staaten.

    Damit ziehen wir sogar Wirtschaftsleben von anderen EU-Staaten ab. Ob das gesamtbetrachtet immer gut ist, naja.

    Also wieder mal Dankeschön für deinen tollen Blogbeitrag!

  2. Die weitere Einschränkung des Bargeldgebrauches ist für mich ein zusätzlicher Schritt in die Richtung der totalen Kontrolle und hin zum gläsernen Menschen. Wirtschaftspolitik macht es keinen Sinn. Ich denke uns sollte eine gewisse Freiheit erhalten bleiben, z.B. weiterhin Zahlungen bis mindestens 10 000 € ohne jegliche Einschränkung. Denn wer Geld in der Tasche hat gibt auch mehr aus. Das Argument der Geldwäsche ist einfach nur erfunden, denn Geld kann man anders besser waschen, vor allem wer wäscht so kleine Summen.

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