(22.01.25) Bereits im Jahr 2019 sorgte Donald Trump für Aufsehen, als er die zunächst absurd erscheinende Idee äußerte, Grönland kaufen zu wollen. Vor kurzem hat er erneut sein Interesse bekundet, Grönland in die Vereinigten Staaten einzugliedern. Erschreckend dabei ist, dass er auch den Einsatz militärischer Mittel nicht ausgeschlossen hat. Das ist deswegen absurd, weil Grönland völkerrechtlich eine autonome Region des Königreichs Dänemark ist, einem Gründungsmitglied der NATO, mit der dänischen Krone als Währung.
Unbestritten ist die größte Insel der Welt heiß begehrt. Mit einer Bevölkerungsdichte von nur 0,1 Einwohnern pro Quadratkilometer ist die arktische Insel vor der Westsahara, der Mongolei, Australien und Namibia das Land mit der geringsten Besiedlung weltweit. Gleichzeitig birgt Grönland immense strategische und wirtschaftliche Potenziale. Die größte arktische Landmasse verfügt über enorme Rohstoffvorkommen wie Uran, Zink, Eisenerz und Gold.
Rohstoffpotenzial und strategische Vorsorge in Zollfreilagern
Aber auch enorme Vorkommen seltener Erden, die für Hightech-Produkte wie Smartphones, Windkraftanlagen oder Elektroautos essenziell sind. Angesichts der großen Abhängigkeiten von China könnten Grönlands Reserven eine alternative Quelle für westliche Länder darstellen. Auch erneuerbare Energien wie Wasserkraft und das Potenzial für Öl- und Gasförderung sind wirtschaftlich hochinteressant. Daneben bietet Grönland eine unberührte Natur, die jedes Jahr immer mehr Touristen anzieht.
Wie Staaten sind produzierende Unternehmen und Privatpersonen gut damit beraten, im Bereich der mineralischen Rohstoffe Vorsorgedepots aufzubauen. Ich empfehle dabei Vorsorgedepots für Edelmetalle, strategische Metalle und seltene Erden über sichere Zollfreilager im Fürstentum Liechtenstein aufzubauen.
In meinem heutigen Kapitalschutz-Video auf unserem YouTube-Kanal „Markus Miller“ befasse ich mich mit dieser hochinteressanten Thematik der mineralischen bzw. kritischen Rohstoffe der Technologiemetalle, der seltenen Erden und strategischen Metalle.
Mehr Hintergründe unter: www.markus-miller.com


