Sicheres Geld aus Arabien!

(12.02.23) In meiner Januar-Ausgabe von „Kapitalschutz vertraulich“ bin ich auf die Rekordinflation bei staatlichen Kontoabrufen eingegangen. Seit 2017 haben Finanzämter einen direkten Zugriff auf Kontodaten bei Banken in Deutschland. Dieser gravierende Vorgang ist eine Erweiterung des sogenannten Kontenscreenings, das bereits vor rund 15 Jahren als staatliche Überwachungsmaßnahme geschaffen wurde, um gezielte, heimliche Kontenabrufe durch eine Vielzahl von Behörden zu ermöglichen.

Deutsche Banken müssen seither auch die Steuer-ID des Kontoinhabers in eine vernetzte Datenbank eintragen. Der Staat weitet mittlerweile seine Überwachungsmaßnahmen weit über Banken hinaus aus. Seit dem 01.01.2023 sind Betreiber digitaler Plattformen dazu verpflichtet, dem Bundeszentralamt für Steuern regelmäßig Daten über ihre Kunden zu melden.

Amazon, eBay oder Airbnb werden zum Handlanger des Staates!

Grundlage für diese Meldepflicht und den damit verbundenen automatischen Austausch von Informationen meldender Plattformbetreiber in Steuersachen ist das Plattformen-Steuertransparenzgesetz PStTG. Hiervon betroffen sind zum Beispiel Dienstleister wie Amazon, eBay, oder Airbnb. Diese ermöglichen es, dass dritte Anbieter als Kunden über ihre Plattformen Waren verkaufen oder Ferienunterkünfte zur Miete anbieten.

Auch Umsätze kleinerer Händler oder Dienstleister müssen gemeldet werden. Die Freigrenzen sind äußerst niedrig: Nur wenn einzelne Anbieter von Waren oder Dienstleistungen weniger als 30 Transaktionen mit einem Gesamtvergütungsvolumen von weniger als 2.000 Euro erzielen, kann auf die Meldung dieser einzelnen Kunden seitens der Plattformbetreiber verzichtet werden. Die gemeldeten Daten werden vom Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) an die zuständigen Finanzämter weitergegeben.

Digitale Selbstverteidigung: Nehmen Sie das Heft des Handelns selbst in die Hand!

Die staatlichen Überwachungsmaßnahmen werden immer stärker ausgeweitet und untereinander vernetzt. Der Staat schafft mit dem PStTG ein weiteres Bürokratiemonster, das einen enormen Aufwand mit hohen Kosten für kleinere Plattformbetreiber mit sich bringt. Deswegen ist es wichtig, dass Sie sich nicht auf die längst nicht mehr vorhandenen Schutzfunktionen des Staates verlassen, sondern das Heft des Handelns auch im Bereich „Datenschutz und Privatsphäre“ selbst in die Hand nehmen.

3.744 Euro neue Schulden pro Sekunde!

Die Ausweitung der staatlichen Überwachungsmaßnahmen verfolgen das Ziel, das Steueraufkommen zu erhöhen. Das ist mit Blick auf die Staatsschuldenuhr 2023 (Bild) auch dringend erforderlich. Die Staatsverschuldung in Deutschland wird sich dieses Jahr um schätzungsweise 118 Milliarden Euro erhöhen – 107 Milliarden Euro auf Bundesebene, 9 Milliarden bei den Ländern und 2 Milliarden auf Kommunalebene. Das entspricht einem sekündlichen Schuldenzuwachs von 3.744 Euro auf der Schuldenuhr Deutschlands, die der Bund der Steuerzahler (BdSt) Mitte Januar umgestellt hat.

Rund 90% des Schuldenzuwachses verantwortet allein der Bund:  Er wird mit 107 Milliarden Euro Netto-Neuverschuldung beim Schuldenuhr-Tempo 2023 berücksichtigt. Konkret: Neben der – im Bundeshaushalt ausgewiesenen – Netto-Kreditaufnahme in Höhe von 45,6 Milliarden Euro im Rahmen der Regel-Schuldenbremse berücksichtigt der BdSt weitere Kreditaufnahmen des Bundes, die nicht unmittelbar aus dem Haushaltsplan ersichtlich sind.

Dazu gehören Kreditmittel zur Finanzierung der Rücklagen-Entnahme oder zur Finanzierung verschiedener Sondervermögen – zum Beispiel des Klima- und Transformationsfonds und des Bundeswehr-Sondervermögens. Diese ausgelagerten Haushalte verfügen teilweise sogar über eigene Kreditermächtigungen – unabhängig vom Bundeshaushalt – und werden die Staatsverschuldung kräftig weiter steigen lassen. Aufgrund der gestiegenen Zinsen werden sich die Zinslasten für den Bund und für die 16 Länder gegenüber 2021 mehr als vervierfachen. Isoliert betrachtet steigen die Belastungen durch Zinsen für den Bund um den Faktor 11!

Staat und Länder betreiben gefährliche Bilanzkosmetik: Schulden werden zu Sondervermögen!

Nicht nur der Bund, sondern auch viele Bundesländer verschleiern das tatsächliche Ausmaß ihrer Verschuldung, zum Beispiel durch die Gründung von schuldenfinanzierten Fonds zur Transformation der Wirtschaft, zur Entschuldung von Kommunen oder zur Bewältigung der Klima- und Energiekrise. Die dubiose Kreativität zur Umgehung der Schuldenbremse nimmt immer neue Ausmaße an.

Wladimir Putin bezeichnet seinen Angriffskrieg verharmlosend als Sonderoperation. Das ist verwerflich und dieser inakzeptable Sprachgebrauch wird zu Recht kritisiert. Aber auch hierzulande sollten wir kritisch auf die Verwendung von Begriffen unserer – eigentlich sehr klaren – deutschen Sprache blicken.

Mein Fazit: Schuldentöpfe als Sondervermögen zu deklarieren ist eine Farce gegenüber Bürgern und Steuerzahlern!

Euro-Alternativen: Sicheres Geld aus Arabien!

Staaten besitzen ein Währungsmonopol und können auf dieser Grundlage in ihrem eigenen Hoheitsgebiet gesetzliche Zahlungsmittel einführen. Der Wert der Währung eines Landes ist hierfür ein Indikator und Spiegelbild des wirtschaftlichen, sozialen und politischen Status quo. Zentralbanken steuern dazu die Höhe der Zinsen und die Geldmengen. Durch die Zinspolitik legen sie die Grundlage dafür, dass die Geschäftsbanken neues Giralgeld schöpfen und Papiergeld in Umlauf bringen, basierend auf Schulden.

Vor diesem Hintergrund widme ich mich in meiner aktuellen März-Ausgabe von „Kapitalschutz vertraulich“ einem ebenso attraktiven wie polarisierenden Themenbereich, dem alternativen Finanzsystem des „Islamic Banking“. Dabei ist mir wichtig zu betonen, dass ich mich in meinen Ausführungen und Empfehlungen rein von rationalen Aspekten leiten lasse. Nicht von politischen, ideologischen oder gar religiösen Sichtweisen. Es ist eine Tatsache, dass das islamische Wirtschaftssystem von der US-Immobilienkrise des Jahres 2008 und der anschließenden Weltfinanzkrise kaum betroffen war. Schon allein deshalb ist es interessant.

Das Zinsverbot unterscheidet die westliche und islamische Finanzwelt

Der Grund dieser Krisenresistenz liegt im Verbot spekulativer Anlageformen für islamische Finanzinstitute, die aufgrund der Vorgaben des „Islamic Banking“ rein in die reale Wirtschaft investieren dürfen. Auch im alten und neuen Testament der Bibel ist im Übrigen ein Zinsverbot beschrieben, das über lange Zeit auch im Christentum seine Wirkung entfaltete, im Laufe der Jahrhunderte allerdings immer weiter abgeschwächt und am Ende aufgehoben wurde.

Heute stellt das im Koran festgeschriebene Zinsverbot das wesentliche Unterscheidungsmerkmal zwischen der westlichen und der islamischen Finanzwelt dar. In der islamischen Lehre wird der Zins als ein wirtschaftliches Übel betrachtet, der einen nachteiligen Einfluss auf das Wirtschafts- und Sozialleben der gesamten Gesellschaft ausübt.

Nicht nur muslimische Glaubensführer und Gelehrte vertreten die Sichtweise, dass Zinssysteme mit zahlreichen Mängeln behaftet sind. Schon Aristoteles bezeichnete den Zins als widernatürlich. Auch zahlreiche westliche Wirtschaftsexperten bewerten unser zinsbasiertes Geldwesen als Ursache für die großen Probleme in der Welt. Große Ökonomen des zwanzigsten Jahrhunderts wie John Maynard Keynes oder Friedrich August von Hayek zeigten in fundierten Analysen die mit dem Zins verbundenen Gefahren auf und befürworteten ein Nebeneinander von regionalen Währungssystemen. Deswegen beleuchte ich aktuell vier regionale Fremdwährungen aus der arabischen Welt und die möglichen Vorteile, die sie bieten.

Solide Fremdwährungen optimieren Ihre Euro-Geldreserven

Was regionale Währungssysteme betrifft, so wurde in EU-Europa mit der Einführung des Euros als Gemeinschaftswährung genau das Gegenteil umgesetzt. Länder mit den unterschiedlichsten Voraussetzungen wurden in ein starres Korsett gepresst. Berechtigterweise sorgen sich viele Bürger und Kapitalanleger um die Stabilität des Währungssystems, vor allem mit Blick auf unsere fragile Gemeinschaftswährung, den Euro.

Die auch aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus weiter ausufernden Staatsverschuldungen und das Schreckgespenst der Inflation nähren die Angst vor einem Währungsverfall bis hin zu einer möglichen Währungsreform. Neben Investments in reale Werte wie Aktien, Gold, Silber oder Diamanten sind viele Kapitalanleger deshalb verstärkt auf der Suche nach Euro-Alternativen.

Meine Empfehlung: 4 attraktive Fremdwährungen aus Arabien

Die politische Stabilität, vor allem in Bezug auf die Rechtssicherheit, wird für Sie als Kapitalanleger bei Investments in Auslandswährungen in Zukunft noch stärker zu einem der wichtigsten Entscheidungskriterien werden. Deswegen zählen der Schweizer Franken (CHF), der Kanadische Dollar (CAD) oder die Norwegische Krone (NOK) zu den soliden Auslandswährungen, die ich Ihnen bereits seit Jahren zur Optimierung Ihrer Euro-Goldreserven empfehle.

Darüber hinaus lohnt sich aber auch ein Blick in die an Energierohstoffen so reiche arabische Währungswelt, die über solide Devisen attraktive Diversifikationseffekte mit sich bringt. Ich zeige Ihnen in meiner März-Ausgabe von „Kapitalschutz vertraulich“ 4 attraktive und solide Fremdwährungen aus Arabien!

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Markus Miller  | Gründer GEOPOLITICAL.BIZ

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