Der 1%-Klub!

Als Millionär gilt eine Person mit einem Vermögen von mindestens einer Million Euro oder US-Dollar. Der Besitz eines Milliardärs, im Englischen „billionaire“, beläuft sich entsprechend auf ein Vermögen von einer Milliarde, bzw. 1.000 Millionen, Euro oder US-Dollar.Weltweit belief sich der Anteil der Bevölkerung mit einem Privatvermögen von mehr als einer Million US-Dollar laut Global Wealth Report von Credit Suisse zum Ende des Jahres 2019 auf etwa ein Prozent der Weltbevölkerung (nur Erwachsene). Ein Blick auf die Reichtums-Pyramide zeigt: während auf der einen Seite die Millionäre dieser Welt rund 43 Prozent des weltweiten Vermögens besaßen, verfügten auf der anderen Seite rund 54 Prozent der erwachsenen Weltbevölkerung (mit einem Vermögen von jeweils weniger als 10.000 US-Dollar) über lediglich ca. 1,4 Prozent des weltweiten Vermögens.

Der positive Entwicklung des US-Elektroautobauers Tesla an der Börse ließ das Vermögen von Firmenchef Elon Musk immer weiter steigen. Dem Milliardärs-Ranking von Bloomberg zufolge hat Musk somit zu Jahresbeginn den Amazon-Gründer Jeff Bezos überholt und sich mit 209 Mrd. US-Dollar an die Spitze des Felds gesetzt. Zu Jahresbeginn (YTD) hat das Vermögen Musks Bloomberg zufolge bereits um gewaltige 40 Milliarden US-Dollar zugelegt. Da die Tesla-Aktie aber auch hochvolatil ist, ändert sich diese stichtagsbezogene Betrachtungsweise somit auch fortlaufend. Gleiches gilt auch für den Amazon-Chef, wobei hier sein größter Vermögensverslust nicht im Kursrückgang der Amazon-Aktie lag, sondern in der Scheidung von seiner Frau MacKenzie Scott!

Der Bloomberg Billionaires Index ist eine täglich aktualisierte Rangliste der reichsten Menschen der Welt. Die Zahlen werden am Ende jedes Handelstages in New York aktualisiert. Auch Deutschland hat seine Milliardäre, führend ist hierzulande Unternehmer und Manager Dieter Schwarz. Er ist Eigentümer der Schwarz-Gruppe (Kaufland/Lidl) und liegt derzeit mit einem Vermögen von 27,5 Mrd. US-Dollar an Position 50 des Bloomberg-Rankings.

Der Frauen-Anteil unter den Milliardären liegt nur bei 11,9%

Von den Milliardären dieser Welt sind nur 11,9 Prozent Frauen – das zeigt eine aktuelle Studie des Unternehmens Wealth-X. Doch zusammengerechnet besitzen sie einen nicht zu verachtenden Reichtum. Weltweit an der Spitze steht Francoise Bettencourt Meyers, Erbin des L’Oréal-Konzerns. Forbes schätzt das Reinvermögen der Französin auf rund 71,4 Milliarden US-Dollar.

Platz zwei des Forbes-Rankings belegt Alice Walton, die jüngste Tochter des Walmart-Gründers aus den USA – gefolgt von MacKenzie Scott, der Ex-Ehefrau von Amazon-Gründer Jeff Bezos. Wie die nachfolgende Statista-Grafik zeigt, befindet sich auch eine deutsche Unternehmerin unter den reichsten zehn Frauen der Welt: Mit einem geschätzten Reinvermögen von 25,8 Milliarden US-Dollar steht Susanne Klatten aktuell auf Rang sieben. Klatten ist die Tochter des Unternehmers Herbert Quandt und hält große Anteile an BMW.

Gemeinsam haben die Milliardärinnen, dass sie ihr Vermögen geerbt haben, vom Vater, Ehemann, durch eine Scheidung oder im Fall von Bettencourt Meyers von ihrem Großvater, dem Gründer des L’Oréal-Konzerns Eugène Schueller. Zudem sind alle Frauen aus dem Ranking weißer Hautfarbe. Für Frauen, insbesondere für schwarze Frauen, ist es nach wie vor schwierig, sich aus eigener Kraft ein entsprechend großes Imperium aufzubauen. Doch viele der Milliardärinnen aus der Liste setzen ihr Vermögen für wohltätige Zwecke ein, unter anderem auch für mehr Gleichberechtigung.

Wieviel Vermögen ist notwendig, um im 1%-Klub eines Landes zu stehen?

Ab welcher Höhe des persönlichen Vermögens gehört eine Person heute zu den oberen ein Prozent der wohlhabendsten Menschen? Die Grenze zum Klub der Einprozentler variiert von Land zu Land. In Monaco zählt eine Person beispielsweise erst ab einem Gesamtvermögen von rund 7,9 Millionen US-Dollar zu den reichsten Menschen des Stadtstaates. Das kleine Land am Mittelmeer hat weltweit die dichteste Population reicher Menschen. Die zweithöchste Grenze besitzt die Schweiz – hier sind etwa 5,1 Millionen US-Dollar nötig, um zu den Top 1 Prozent zu zählen. In den USA liegt die Messlatte bei rund 4,4 Millionen in Deutschland sind es immerhin noch zwei Millionen US-Dollar, die ein Individuum sein Eigentum nennen muss.

In Vietnam (200.000 US-Dollar), Brasilien (300.000 US-Dollar) und Russland (400.000 US-Dollar) ist die Hürde für den Eintritt in diesen exklusiven Klub hingegen verhältnismäßig gering. In armen Ländern wie Kenia und den Philippinen kostet das Ticket zum Klub der Superreichen nicht einmal ein Prozent der monegassischen Vermögensgrenze. Laut den Prognosen von Knight Frank sollen sich vor allem die Grenzen in Indien (60.000 US-Dollar) und China (850.000 US-Dollar) innerhalb der nächsten fünf Jahre deutlich nach oben verschieben. Hinweis: Nettovermögen bedeutet in der nachfolgenden Grafik sowohl liquide Mittel als auch Anlagevermögen abzüglich Verbindlichkeiten, Steuern, etc.

Fazit: Millionär zu bleiben ist auch eine große und stetige Herausforderung!

Im Internet finden Sie zahlreiche Angebote von Coaches, Beratern und sonstigen „Reichtums-Experten“ die ihnen erklären wollen, wie Sie es schaffen Millionär zu werden. Die meisten Versprechen sind reiner Hokuspokus. Ich kann Ihnen hingegen nicht versprechen Millionär zu werden, meine Stärken liegen aber vor allem darin Ihnen aufzuzeigen, wie Sie Ihr Vermögen und Ihre Werte so strukturieren und schützen, damit Sie auch Millionär bleiben! Mehr dazu in meinem Wirtschaftsdienst:

KAPITALSCHUTZ VERTRAULICH

Setzen Sie auf Finanzielle Selbstverteidigung!

Die Coronavirus-Pandemie führt dazu, dass die Staatsschulden weiter explodieren. Das gilt gerade auch für zahlreiche Länder der Europäischen Union. Am Ende des Tages werden Bürger und Steuerzahler der starken Gemeinschaftsländer wie Deutschland die finanziellen Folgen der Coronavirus-Krise bezahlen müssen.

Ein Kapitel meines aktuellen Buches lautet „Digitale Selbstverteidigung„. Dabei geht es ebenfalls um die Wiederstandsfähigkeiten gegen die unterschliedlichsten Einflüsse und Gefahren, die die zunehmende Digitalisierung mit sich bringt. Den Begriff der Resilienz lesen und hören Sie in den letzten Jahren immer häufiger. Darunter versteht man ganz grundlegend eine psychische Widerstandsfähigkeit, die Fähigkeit Krisen zu bewältigen und diese durch einen Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen als Anlass für Entwicklungen zu nutzen.

Diese Vorgehensweise lässt sich auch auf alle anderen Bereiche unseres täglichen Lebens übertragen, allen voran auf wirtschaftliche und finanzielle Ereignisse, ebenso wie auf die in Meilenstiefeln immer weiter fortschreitende Digitalisierung, die auch gleichbedeutend ist mit einer Abschaffung gewohnter Dinge, wie beispielsweise unserem Bargeld oder dem Bankensystem wie wir es derzeit noch kennen: Finanzielle Selbstverteidigung!

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