Das Heulen der Barzahler!

Corona sorgt in der deutschen Wirtschaft für einen Digtalisierungsschub, wie eine aktuelle Umfrage des ZEW zeigt. „Vor allem die Arbeit der Beschäftigten gestaltet sich in vielen Unternehmen sichtbar digitaler als vor der Krise. Rund jedes dritte Unternehmen in der Informationswirtschaft und jedes vierte Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe hat hier den eigenen Digitalisierungsgrad erhöhen können“, so Dr. Daniel Erdsiek, Wissenschaftler im ZEW-Forschungsbereich Digitale Ökonomie.

Aber auch bei Geschäftsprozessen und in der Angebotspalette tut sich einiges, wie der Blick auf die nachfolgende Statista-Grafik zeigt. Auch nach der Umsatzentwicklung haben die Analysten gefragt. „Im Vergleich zu vor der Krise ist der Umsatz bei fast der Hälfte der Unternehmen in der Informationswirtschaft und bei rund 70 Prozent der Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe gesunken.“ Aber es gibt auch Krisengewinner: Etwa jedes siebte der befragten Unternehmen konnte seinen Umsatz steigern.

Branche ohne Zukunft: Die Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste

Aber es gibt auch Unternehmen und ganze Branchen, denen die Digitalisierung das Wasser abgräbt. Aktuell hat die BDGW Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste wieder einmal eine heulende bzw. jammernde Pressemitteilung veröffentlicht, die voll von Selbstmitleid und fehlender Innovations- und Zukunftsfähigkeit ist. Das längst tote Pferd des Bargelds, auf dem diese Branche sitzt, soll offensichtlich mit aller Macht weiter geritten werden. Besser wäre es abzusteigen und neue digitale Wege zu gehen. Nun zur Jammer-Pressemitteilung – im legitimen Eigeninteresse – des BDGW:

Was die Geld- und Wertdienstleister schon seit vielen Monaten tagtäglich spüren, hat die Bundesbank nun noch einmal bestätigt: Die Barzahlungen im Handel sind während der Corona-Pandemie im letzten Jahr deutlich zurückgegangen. „Dies wird dramatische Auswirkungen auf unsere Branche haben. Es droht ein massiver Arbeitsplatzabbau“, kommentierte Michael Mewes, Vorstandsvorsitzender der BDGW.

Deutsche Bundesbank befragt Bürger zu ihrem Zahlungsverhalten

Zwischen August und Oktober 2020 befragte die Deutsche Bundesbank mehr als 5.000 Bürger zu ihrem Zahlungsverhalten während der Corona-Pandemie. Den Ergebnissen zufolge erfolgten nur noch 60 Prozent aller Transaktionen in bar. Der Anteil der Barzahlungen am Gesamtwert aller Transaktionen betrug sogar nur noch 32 Prozent. Vor zwei Jahren lagen die Werte noch bei 80 bzw. 48 Prozent. Demgegenüber haben Kartenzahlungen deutlich zugenommen, viele von ihnen erfolgten kontaktlos.

Den wenigsten Verbrauchern sei aber bewusst, dass die Kreditwirtschaft für fast jede bargeldlose Zahlung mit der Girocard Gebühren erhebe, so Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer der BDGW. Das Finanzportal Biallo komme in einer ganz aktuellen Untersuchung zu dem Ergebnis, dass 460 Kreditinstitute in Deutschland im Durchschnitt 0,35 Euro, in der Spitze sogar 0,75 Euro pro Bezahlvorgang berechnen. Das mit Karte bezahlte Frühstückbrötchen kann ganz schön teuer werden. Transparenz der Kreditwirtschaft: „Fehlanzeige“, so Olschok.

Mein Fazit Nr. 1: Diese Aussage des BDGW ist in dieser Form schlicht nicht belastbar und „Fake News“. Ich nutze beispielsweise Konto-Modelle mit klar kalkulierbaren Pauschalen und das kann jeder!

War on Cash durch den Handel?

Die Gründe, die die von der Bundesbank Befragten für die Wahl kontaktloser Zahlungsmittel angaben, sind vielfältig. Sie bestätigten aber auch einmal mehr, dass der „War on Cash“ in vollem Gange sei, so der Vorsitzende Mewes. So ließen sich die Verbraucher mehrheitlich von den Aufforderungen des Handels zum kontaktlosen Bezahlen leiten. Allerdings wäre es falsch aus dem aktuellen Zahlungsverhalten der Verbraucher den Schluss zu ziehen, dass diese gänzlich auf Bargeld verzichten wollten. Dies bestätigen u. a. eine YouGov-Analyse von 2020 sowie eine Studie der Bundesbank zur Bargeldverwendung in Deutschland. Letztere zeigte, dass 2018 hierzulande ca. 200 Mio. Euro gehortet wurden. „Wenn aber Bargeld nur noch gehortet und nicht mehr genutzt wird, wirkt sich dies langfristig negativ auf die Bargeldinfrastruktur und die Verfügbarkeit von Bargeld aus“, sagte der BDGW-Vorsitzende.

Eine Umkehr des Zahlungsverhalten nach dem Ende der Pandemie ist derzeit nicht zu erwarten. Daher sind dramatische Auswirkungen für die Geld- und Wertdienstleister zu befürchten, wenn keine geeigneten Maßnahmen ergriffen werden. „Der Sorgeauftrag der Bundesbank für den Euro muss neu definiert werden“, so Mewes. „Dazu gehört auch die Bargeldinfrastruktur.“ Bargeld werde nur dann wettbewerbsfähig bleiben, wenn es auch in der Fläche verfügbar bleibe. Dies setze leistungsfähige und wirtschaftlich stabile Wertdienstleister in einer ausreichenden Zahl voraus. „Die Arbeitsteilung zwischen Bundesbank und Wertdienstleistern gehört auf den Prüfstand und muss ggf. angepasst werden“, so Mewes abschließend.

Mein Fazit Nr. 2: Was für ein Nonsens! Warum bitte sollte die Bundesbank oder der Staat eine Fürsorgepflicht für die – aufgrund der Digitalisierung – sterbende Bargeld-Wertdienstleister haben? Sollten die Hersteller von Faxgeräten oder Schreibmaschinen auch gerettet werden? Derartige Zukunfts-Entwicklungen regelt sicherlich kein planwirtschaftlicher Eingriff, sondern rein der Markt! Außer vielleicht in Kuba oder Nordkorea!

Smartzahlen statt Barzahlen!

Das kontaktlose Bezahlen an der Ladentheke hat sich im Zuge der Corona-Pandemie fest etabliert. Mehr als drei Viertel (79 Prozent) der Bundesbürger geben an, in den drei Monaten von September bis November bis zum jüngsten Lockdown mit der Schließung der meisten Geschäfte mindestens einmal kontaktlos mit Karte, Smartphone oder Smartwatch bezahlt zu haben. Dabei nutzen 7 Prozent die Möglichkeit mehrmals täglich, 11 Prozent zumindest einmal am Tag, 28 Prozent mehrmals pro Woche und weitere 20 Prozent zumindest einmal pro Woche. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 1.002 Personen in Deutschland ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Obwohl die klassische Debit- oder Kreditkarte noch dominiert, gewinnen Smartphone und Smartwatch an Bedeutung. Bereits 4 von 10 Befragten (39 Prozent) haben in dem Drei-Monats-Zeitraum mit einem dieser Geräte zumindest vereinzelt an der Kasse bezahlt. Von ihnen nutzen 3 Prozent Smartphone oder Smartwatch mehrmals täglich, 5 Prozent täglich, 11 Prozent mehrmals die Woche und 12 Prozent zumindest einmal die Woche. Noch vor kurzem war es ein exotischer Anblick, wenn jemand an der Kasse sein Smartphone gezückt hat oder seine Smartwatch an das Kartenlesegerät hielt. Heute ist es Alltag, auch dank des Schubs für das digitale Bezahlen durch die Corona-Pandemie.

 

Die Digitalisierung verändert alles was ist!

Die Digitalisierung lässt sich nicht aufhalten. Die Digitalisierung verändert alles was ist. Die Bank und der Geldautomat der Zukunft ist eine Applikation (App) auf Ihrem Smartphone oder Ihrer Smartwatch. Nutzen und investieren Sie jetzt in die Geldsysteme der Zukunft!

Digitalisierung: Investieren Sie in 15 attraktive ETFs auf Zukunftsmärkte

Verlassen Sie sich nicht auf die staatlichen Rentensysteme und setzen bauen Sie sich Ihr eigenes Private Banking-System. Investieren Sie selbstverantwortlich in realwirtschaftliche Zukunftsmärkte. Als Zukunftsmärkte bezeichne ich langfristige globale Entwicklungen, die für annähernd alle Bereiche in unserer Wirtschaft, Gesellschaft und somit für jeden einzelnen Menschen prägend sein werden. Börsengehandelte Indexfonds (ETFs) ermöglichen Ihnen dabei eine breite Streuung in eine Vielzahl aussichtsreicher Aktien. Das reduziert Ihr Einzeltitelrisiko bei gleichzeitiger Optimierung Ihrer Chancen durch die breite Diversifikation.

Meine Empfehlung Nr. 1: Setzen Sie auf Zukunfts-Aktien über ETFs

In meiner aktuellen Sonderausgabe „Alternative Sparpläne“ zeige ich Ihnen – auch in diesem Börsensegment – 15 attraktive ETFs auf Zukunftsmärkte. Von A wie Afrika über B wie Blockchain und BioTech, D wie Digitalisierung und F wie FinTech bis hin zu W wie Wasser. Nutzen Sie jetzt diese effizienten Möglichkeiten! Diese sind nicht nur für Vermögensaufbau-Konzepte interessant, sondern auch als Depotbausteine für Ihre private Vermögensverwaltung: Kapitalschutz vertraulich

Haben Sie schon einen Krypto-Tresor?

Ebenso sollten Sie sich spätestens jetzt mit digitalem Bargeld befasssen. Auch nach der Finanzkrise des Jahres 2008 wurden die strukturellen Probleme unseres bestehenden Geld-Finanzsystems nicht behoben. Stattdessen sind die Weltschulden weiter explodiert. Die Corona-Pandemie ist längst zu einem massiven Digitalisierungstreiber, aber auch zu einem Brandbeschleuniger geworden. Aufgrund der steigenden Akzeptanz und Anwendungsmöglichkeiten von Kryptowährungen im täglichen Leben nimmt auch das Interesse an Bitcoin & Co. als digitale Anlageklasse und elektronische Bargeld-Alternative weiter zu.

Geld hat drei grundlegende Funktionen:

Die Funktion als Zahlungsmittel, als Recheneinheit und die Wertaufbewahrungsfunktion. Zahlreiche Kryptowährungen, allen voran der Bitcoin, erfüllen bereits heute alle Geldfunktionen. Darüber hinaus gibt es eine 4. sozialwissenschaftliche Funktion: Geld ist die älteste Sprache der Menschheit, auch diesen Aspekt erfüllt der Bitcoin par par excellence. Gleichzeitig ist festzustellen, dass das Vertrauen einer immer größer werdenden Bevölkerungsgruppe in die Stabilität der konventionellen Währungen wie dem Euro oder dem US-Dollar stark abnimmt.

Krypto-Tresore: Schützen Sie Ihre digitalen Werte rund um Bitcoin & Co!

Im Jahr 2014 habe ich meinen Lesern von Kapitalschutz vertraulich erstmals den Bitcoin als digitales Investment vorgestellt. Anfang des Jahres 2017 habe ich dann eine Sonderausgabe „Cryptocoins“ erstellt und Ihnen weitere Kryptowährungen vorgestellt und empfohlen. Was seither passiert ist, hat selbst mich in meiner stets sehr positiven Einschätzung zu Kryptowährungen vollkommen überrascht. Trotz oder gerade wegen des aktuellen Krypto-Booms gibt es aber auch viele Risiken. In erster Linie denke ich da an die Gefahr, Kryptowährungen durch Betrüger, Internet-Kriminelle und Hackerangriffe auf Kryptobörsen zu verlieren.

Meine Empfehlung Nr. 2: Deswegen zeige ich Ihnen in meiner brandaktuellen Sonderausgabe von Kapitalschutz vertraulich jetzt die wichtigsten und besten Krypto-Tresore! Klicken Sie hier!

(c) Markus MillerGEOPOLITICAL.BIZ

Setzen Sie auf Finanzielle Selbstverteidigung!

Den Begriff der Resilienz lesen und hören Sie in den letzten Jahren immer häufiger. Darunter versteht man ganz grundlegend eine psychische Widerstandsfähigkeit, die Fähigkeit Krisen zu bewältigen und diese durch einen Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen als Anlass für Entwicklungen zu nutzen.

Diese Vorgehensweise lässt sich auch auf alle anderen Bereiche unseres täglichen Lebens übertragen, allen voran auf wirtschaftliche und finanzielle Ereignisse, ebenso wie auf die in Meilenstiefeln immer weiter fortschreitende Digitalisierung, die auch gleichbedeutend ist mit einer Abschaffung gewohnter Dinge, wie beispielsweise unserem Bargeld oder dem Bankensystem wie wir es derzeit noch kennen: Finanzielle Selbstverteidigung!

PS: Fundierte Praxisempfehlungen liefert Ihnen mein Wirtschaftsdienst KAPITALSCHUTZ VERTRAULICH

PPS: Analysen und Beiträge im Hinblick auf den Megatrend der Digitalisierung finden Sie auf unserem Themen-Portal KRYPTO-X.BIZ

PPPS: Die Digitalisierung im Vermögensmanagement finden Sie auf unserem Portal ROBO-X.BIZ

ABONNIEREN SIE UNSEREN FREIEN NEWSLETTER!

Erhalten Sie aktuelle Informationen und Hinweise auf unsere Berichte und Empfehlungen, allen voran bei neuen BLOGS auf unserem Portal – Abonnieren Sie jetzt unseren kostenfreien NEWSLETTER und beachten Sie bitte unsere PREMIUM PARTNER:

Schreibe einen Kommentar