Shutdown der Systeme!

Fakten und Zahlen sind gerade in der heutigen, von zahlreichen Verwerfungen geprägten Zeit sehr wichtig. Deswegen nachfolgend mein Blick auf aktuelle Zahlen rund um die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise im Hinblick auf die Real- und Finanzwirtschaft. Diese sind längst als dramatisch zu bewerten. In vielen Ländern ist durch den Corona-Ausbruch das öffentliche Leben lahmgelegt. Das trifft die Gastronomie laut Daten von OpenTable besonders hart.

Schon in den letzten beiden Wochen verzeichneten Restaurants, die mit dem Anbieter von Online-Reservierungen zusammenarbeiten, einen starken Rückgang der Besucherzahlen. Am letzten Wochenende ist das gastronomische Leben in Deutschland dann praktisch zu erliegen gekommen, wie die nachfolgende Statista-Grafik zeigt. Eine letzte Nische bleibt Betreibern derzeit aber noch: Viele Restaurants haben ihre Geschäfte auf Take-away umgestellt, um ein gewisses Einkommen zu behalten und so den Bankrott zu vermeiden

Unterbezahlte Systemrelevanz!

Bei den Großbanken wie der Deutschen Bank oder der Commerzbank hören wir spätestens seit dem Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 wiederholt den längst inflationären Begriff der Systemrelevanz. Als systemrelevant werden grundlegend Unternehmen bezeichnet, die eine derart bedeutende wirtschaftliche Rolle einnehmen, so dass ihre Insolvenz vom Staat oder der gar der gesamten Weltgemeinschaft nicht soe einfach hingenommen werden kann.

Droht dennoch bei einem systemrelevanten Unternehmen eine Pleite, wird dieses in der Regel mit öffentlichen Mitteln durch eine gezielte Aktion mit Steuergeldern gerettet. Ausnahmen bestätigen aber auch dabei die Regel, wie der Fall Lehman Brothers – in wirtschaftlich schmerzhafter Art und Weise – mit unzähligen Dominoeffekten gezeigt hat.

Systemrelevante Berufe müssen besser bezahlt werden

Aktuell definieren wir mit dem Begriff „Systemrelevanz“ ganz andere Bereiche. Während viele Menschen wegen des Corona-Ausbruchs zu Hause bleiben müssen, halten sie die Gesellschaft am Laufen: Ärzte, Altenpflegerinnen, Krankenpfleger, Kassiererinnen oder Berufskraftfahrer. Das Portal Gehalt.de hat aktuell analysiert, was Menschen in diesen und anderen systemrelevanten Berufen eigentlich verdienen.

Aus dieser Aufstellung hat sich Statista die Berufe herausgegriffen, die tendenziell – trotz der Bedeutung ihrer Arbeit – nicht zu den Besserverdienenden gehören. Beschäftigte im Einzelhandel gehören zu den Geringverdienern und arbeiten oft nah an der Mindestlohngrenze, obwohl sie einer hohen Belastung ausgesetzt sind. Auch in der Pflege oder der Logistik sind die Gehälter oft übersichtlich. Dabei sind das die Menschen, die in der aktuellen Krise unsere Versorgung sicherstellen. Diese Menschen sind in erster Linie systemrelevant, nicht die Banken! Diese Personengruppen haben sich mehr Wertschätzung und eine bessere Bezahlung wahrlich verdient!

Erodierender Arbeitsmarkt: Neue Rekordstände bei Kurzarbeitern für 2020

Durch die Corona-Krise werden in diesem Jahr voraussichtlich 2,35 Millionen Menschen in Kurzarbeit geschickt – so viele wie noch nie. Das gab die Bundesregierung aktuell bekannt. Die Kosten dafür werden auf rund zehn Milliarden Euro geschätzt. Die zuletzt höchste Zahl an Kurzarbeitern gab es im Jahr 2009 während der Finanzkrise, wie die Statista-Grafik auf Basis von Daten der Arbeitsagentur zeigt. Damals waren rund 1,14 Millionen Menschen in Kurzarbeit. Durch die Corona-Krise werden es voraussichtlich doppelt so viele sein

Viele Betriebe können wegen der Auswirkungen des Coronavirus zurzeit nicht wie gewohnt arbeiten, einige Unternehmen haben bereits Umsatzeinbußen. Aus diesem Grund können Betriebe künftig Kurzarbeit anmelden, wenn mindestens ein Zehntel der Mitarbeiter davon betroffen ist. Für die betroffenen Arbeitnehmer bedeutet dies Lohneinbußen auf eine unbestimmte Zeit. Die Bundesagentur für Arbeit übernimmt neben dem Kurzarbeitergeld auch die Sozialbeiträge.

Der internationale Flug- und Reiseverkehr bricht zusammen

Das Corona-Virus beeinträchtigt den weltweiten Flugverkehr deutlich. Die nachfolgende Statista-Grafik zeigt die prozentuale Veränderung der Anzahl der Abflüge aus 6 Ländern sowie der weltweiten Abflüge für jede Woche in diesem Jahr ab Montag, dem 6. Januar 2020. Jede Woche wurde mit der entsprechenden Woche im Jahr 2019 verglichen. Die Erhebung stammt von dem Reisedatendienst OAG.

In allen 6 Ländern und weltweit sind die Zahlen mittlerweile negativ. Am stärksten ist der Rückgang Hongkong, Italien und Südkorea. In Deutschland sind die Abflugzahlen in der dritten Märzwoche um rund 30,2 Prozent eingebrochen. Die Auswirkungen auf die chinesische Luftfahrt scheinen ihren Tiefpunkt erreicht zu haben, sind aber noch weit von einer Erholung entfernt. Weltweit hat sich die Zahl der Abflüge in der laufenden Woche bereits um 12,4 Prozent gegenüber der Vergleichswoche aus dem Vorjahr verringert.

COVID-19 Pandemie: Positive Fakten aus Asien

Zum Abschluss will ich allerdings nicht nur mit ökonomischen Horror-Statistiken dienen, sondern auch auf absolut positive Fakten verweisen. In Deutschland sind immer noch vergleichsweise wenige Todesopfer, wie der Blick auf die nachfolgende Statista-Grafik zeigt. Dort wo es die meisten Infizierten gibt, in China, sind bislang vier Prozent der bekannten Infizierten gestorben.

Der Krankheitsverlauf hängt Gesundheitsexperten zufolge maßgeblich davon ab, ob die infizierte Person bereits unter Vorerkrankungen leidet, wie etwa Herz-, Kreislauf- oder Lungenerkrankungen. Bei derartig geschwächten Personen ist die Wahrscheinlichkeit eines tödlichen Verlaufs der Krankheit ungleich höher.

Fakt ist: Die COVID-19 Heilungschancen und ein milder Verlauf sind sehr hoch!

Corona-Krise: Die Verluste der Milliardäre in Zahlen!

Laut Definition gelten Menschen mit einem Vermögen von mehr als 30 Millionen US-Dollar als superreich. In der Bundesrepublik leben davon 15.685. Damit liegt Deutschland im Ranking der Nationen auf Rang vier. Die meisten Superreichen lebe in den USA, gefolgt von China. Insgesamt kommen die superreichen Amerikaner auf ein Vermögen von 9,8 Billionen US-Dollar, die superreichen Chinesen auf 3,8 Billionen US-Dollar.

Auf die Einwohnerzahl der Länder gerechnet, sieht die Rangliste allerdings wieder anders aus: Auf dem ersten Platz liegt dann Hongkong, gefolgt von kleineren, reichen Ländern, wie der Schweiz, Luxemburg und Singapur.

Corona-Folgen, wie stark schwankende Börsenkurse, machen auch vor den Reichsten nicht Halt. Nun ist es sicher deswegen nicht notwendig einen Hilfsfonds für notleidende Milliardäre aufzusetzen, aber als Indikator für die schwere der Krise taugt die Vermögensentwicklung der Superreichen möglicherweise dennoch.

In der nachfolgenden Grafik wirft Statista einen Blick auf den „Kontostand“ der laut Forbes zehn reichsten Männer der Welt im März 2019. Mit Stand 24. März 2020 ist deren Vermögen gegenüber dem Vorjahr um über 75 Milliarden US-Dollar geschrumpft. Besonders „schlimm“ hat es dabei die Investoren-Legende Warren Buffet erwischt mit einem Minus von -19,3 Milliarden US-Dollar.

Die Deutschen setzten überwiegend auf renditelose Risiken

Die Auswirkungen der Coronavirus-Krise spüren wir mittlerweile in allen Lebensbereichen, verbunden mit gravierenden Auswirkungen. Ich habe Ihnen in dieser Woche zahlreiche Fakten auf Basis von belastbaren Zahlen und Statistiken im Zusammenhang mit den Folgen der Coronavirus-Krise an die Hand gegeben. Heute möchte ich Ihnen im Bereich der Mikroebene des Kapitalschutzes einige Anregungen an die Hand geben, zu Ihrer Sensibilisierung.

Leider sind bei Deutschlands Bürgern mehrheitlich immer noch zwei Entwicklungen oder besser gesagt Einstellungen zu finden. Viele Anleger setzen nach wie vor auf das renditelose Risiko (Kaufkraftverlust, Bankenschieflage) eines normalen Bankkontos bei einer Bank in Deutschland oder Österreich oder eines Sparbuches bei einer Bank und verweigern sich neuen, mehrwertigen Technologien wie den Mobile Payments als elektronischem Bargeld aber auch gezielten Investments in die Realwirtschaft über Aktien. 55,2 Prozent der Bundesbürger setzten beispielsweise nach wie vor auf das scheinbar gute alte Sparbuch. 

Die Digitalisierung ist die neue Globalisierung!

Die Deutschen sind beim Thema Geldanlage somit zu vorsichtig und konservativ, oder besser gesagt – nach meiner Auffassung – zu unbedarft oder ungebildet, im Hinblick auf die massiven Risiken eines scheinbar so sicheren Sparbuches. Ebenso ist die „German Angst“ vor Aktien – trotz aller derzeitiger Verwerfungen die auch massive Chancen bringen – unbegründet. Aktien bieten einen eingebauten Inflationsschutz, attraktive Dividendenausschüttungen und/oder Chancen auf Wertsteigerungen.

Im Hinblick auf die langfristige Vermögensanlage – allen voran die Altersvorsorge – belegen empirische Untersuchungen, dass der Vermögenszuwachs über Aktien-Investments jede klassische Rentenversicherung oder Anlage in Staatsanleihen und Zinsprodukten bei Banken deutlich schlagen. Speziell bei Digitalisierungs-Aktien sind derzeit große Chancen vorhanden. Hier liegt ein gigantischer Zukunftsboom.

Die Digitalisierung ist die neue Globalisierung!

Die Maxime der Stunde: Bildung, Bildung und Bildung!

Die wichtigsten Grundlagen, die geschaffen werden müssen, sind eine breite Aufklärung und Finanzbildung der Bevölkerung. Die Banken und die gesamte Finanzdienstleistungsindustrie befinden sich derzeit im größten Veränderungsprozess ihrer Geschichte. Die digitale Transformation im Finanzbereich bedeutet dabei für etablierte Banken ebenso wie für neue Finanzdienstleistungsunternehmen in diesem Segment in erster Linie: Kunden müssen praktikable Lösungen mit klarem Mehrwert angeboten werden, die zu ihrem Leben passen. Für Sie als Verbraucher ist es wichtig, sich dieser neuen Digitalwelt zu öffnen, frühzeitig Erfahrungen zu sammeln und Möglichkeiten zu Ihrem Vorteil zu nutzen.

Dafür animiere ich meine Leser mit praktikablen, geldwerten Lösungen und Empfehlungen. Beispielsweise durch ausgesuchte Empfehlungen über Aktien-ETFs aus den Zukunftsbereichen Digitalisierung, Alternde Bevölkerung, Cybersecurity, Biotechnologie oder Automatisierung und Robotik. Ich empfehle Sparern – im Hinblick auf die praktische Umsetzung – auf kostengünstige und effiziente ETF-Investitionspläne zu setzen. Derartige Strategien versprechen gute Renditen und ermöglichen Anlegern ein systematisches und diszipliniertes Investieren durch die weitestgehende Befreiung von der Frage um den optimalen Kauf- oder Verkaufszeitpunkt. Zu dieser grundlegenden Thematik habe ich Börse Stuttgart TV im Rahmen meines regelmäßigen KRYPTO-UPDATES aktuell ein weiteres TV-Interview gegeben:

Verstärken Sie jetzt auch den Kapitalschutz für Immobilienvermögen

Der UBS Global Real Estate Bubble Index 2019 des Chief Investment Office von UBS Global Wealth Management deutete bereits auf das Risiko einer Blasenbildung und einer erheblichen Überbewertung auf den Immobilienmärkten vieler Metropolen hin. Dieses Risiko wird durch die Coronavirus-Krise massiv verstärkt. Staatliche Eingriffe können darüber hinaus massive Korrekturen auslösen. Immobilien sind für mich ein Basisbaustein für einen Anleger, aber mit Sicherheit kein Allheilmittel in der Negativzinsphase als eine Art „Sparbuch-Alternative“.  

Für Immobilien gilt ähnliches wie für das Sparbuch. Für zahlreiche Bürger und Kapitalanleger stellen eigene Immobilien den wichtigsten Grundbaustein der persönlichen Altersvorsorge dar. Das führt dazu, dass mehr als die Hälfte des Vermögens deutscher Bürger in scheinbar soliden, krisensicheren Immobilienwerten steckt, die häufig sogar als „Betongold“ bezeichnet werden. Gold ist allerdings jederzeit fungibel und mobil. Das Wort Immobil bedeutet hingegen „nicht beweglich“. Immobilien können nicht auswandern, deswegen werden Immobilien staatliche Begehrlichkeiten wecken, sobald Staaten in finanzielle Schieflagen geraten. Immobilien schützen, das ist für mich keine Frage, gleichzeitig müssen Immobilien aber auch juristisch geschützt werden. Deswegen sind meine 5 Kapitalschutz-Strategien für Immobilien nicht nur im Hinblick auf den Staat wichtig und richtig, sondern auch für jeden vorausschauenden Immobilien-Eigentümer.

Alternative Investments: Whiskey, Garagen, Oldtimer, Genossenschaftsanteile, Edelmetalle, Diamanten, Rolex

Wir leben in einer Zeit zunehmender Bargeldeinschränkungen, Negativzinsen auf Bankkonten und möglichen Verwerfungen an den Aktienbörsen. Hinzu kommt eine gigantische Blase an den internationalen Geld- und Anleihenmärkten. Auch auf zahlreichen Immobilienmärkten überwiegen mittlerweile die Risiken aufgrund der exorbitant hohen Bewertungen. Das gesamte Finanzsystem hat sich aufgrund der uferlosen Schuldenpolitik der Staaten, flankiert durch die expansive Geldpolitik der Notenbanken, längst zu einem unkontrollierbaren Schattensystem entwickelt, dem jeglicher Bezug zur realen Wirtschaft fehlt. Notenbanken sowie eine zunehmende Zahl von Geschäftsbanken und Versicherungskonzerne investieren Teile ihres Eigenkapitals mittlerweile in alterative Investmentformen, allen voran Gold.

Alternative Investments sind grundlegend Kapitalanlagen, die nicht unter die traditionellen Anlageformen wie börsengehandelte Aktien, Anleihen oder Wertpapiere fallen. Dabei handelt es sich um keine eigene Anlageklasse, sondern einen Überbegriff für innovative Produkte und Strategien, die sich von traditionellen Kapitalanlagen und Börsen abheben. Börsenunabhängige Investments werden daher nach meiner Überzeugung weiter an Bedeutung gewinnen. Auch für Privatanleger sind derartige Investments hochattraktiv. Von Anlagediamanten über Whisky, Garagen, Oldtimer, Edelmetalle, Diamanten bis hin zu Rolex-Uhren. Das wichtigste dabei ist die sorgfältige und gezielte Auswahl des Anbieters und des Investments.

Mein Fazit: Corona-Krise – Selbstverantwortung statt Staat!

Verlassen Sie sich nicht auf den Staat! – Setzen Sie eigenverantwortlich und selbstbestimmt auf Ihre Finanzielle Selbstverteidigung. Das Klopapier der Zukunft heißt für mich: EURO – Nutzen Sie Schutzfunktionen und lesen Sie jetzt beispielsweise meinen druckfrischen Sonderreport „Goodbye EU: Die 7 besten Auslandsbanken für Ihr Geld!, meinen Immobilienschutz-Report mit 5 Sofortstrategien oder meinen aktuellen Goldschutz-Report 2020. Weiterführende Infos…

(c) Markus MillerGEOPOLITICAL.BIZ

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