Auslaufmodell Bargeld!

Die Deutschen hängen an ihren Scheinen und Münzen und nutzen sie auch deutlich häufiger als ihre europäischen Nachbarn. Eine repräsentative Umfrage der ING aber zeigt: Die Bargeldnutzung jüngerer Altersgruppen liegt über alle Ausgabenarten hinweg deutlich niedriger als die der älteren. Und rund ein Viertel der 18 bis 34-jährigen würden eine Bargeldabschaffung begrüßen. Bei ihnen ist die Nutzung und Nutzungsbereitschaft für mobiles Zahlen mit Smartphone oder kontaktlos mit einer Karte bereits weit verbreitet.

Sonderweg: Die Deutschen und ihr Bargeld

Mit ihrem Hang zum Bargeld beschreiten die Deutschen einen Sonderweg unter den in der Studie berücksichtigten 13 europäischen Ländern. Bei alltäglichen Ausgaben liegen die Deutschen mit ihrer Bargeldnutzung meist weit über dem Durchschnitt. Zwischen 9 und 34 Prozentpunkte beträgt die Differenz zum europäischen Durchschnitt für Ausgaben im Restaurant, Supermarkt oder für die Taxifahrt.

Während vor allem die älteren Deutschen auf Bargeld setzen, zeigt sich in der Altersgruppe der 25 bis 34-jährigen der niedrigste Anteil an Barzahlern. Die Werte für alltägliche Barzahlungen in dieser Altersgruppe liegen auch teilweise deutlich unter denen, die in der ersten derartigen Befragung im Jahre 2017 erhoben wurden. Auch wenn sich in keinem der Länder eine Mehrheit für die Abschaffung von Bargeld ausspricht, zeigt sich in dieser Generation der größte Anteil an Befürwortern einer bargeldlosen Zukunft.

Kontaktlos Bezahlen per Smartphone oder Karte ist (noch) Geschmackssache

Smartphone-Zahlungen stehen die Deutschen in der Mehrheit noch verhalten gegenüber. Mehr als die Hälfte der Deutschen nutzt ein derartiges Verfahren noch nicht oder könnte es sich zumindest nicht vorstellen. Schon etwas länger gibt es die Möglichkeit, auch Bank- oder Kreditkarten kontaktlos zu nutzen.

Dabei hat diese Form des kontaktlosen Bezahlens in vergleichsweise kurzer Zeit eine hohe Akzeptanz erreicht: Von denen, die über wenigstens eine solche Karte verfügen, gibt über die Hälfte an, die kontaktlose Zahlungsmöglichkeit bei mindestens jedem zweiten Bezahlvorgang zu nutzen – vorausgesetzt, der jeweilige Händler bietet es an. Nur rund jeder Fünfte verzichtet grundsätzlich darauf.

Mobile Payment: Mehrheit der Deutschen möchte bargeldlos bezahlen

An der Kasse stehen und nicht bezahlen können, weil das Geschäft nur Bargeld akzeptiert – eine Situation, die immer weniger Deutsche akzeptieren mögen. Laut einer aktuellen Umfrage des Digitalverbands Bitkom unter 1.005 Befragten ab 16 Jahren ärgern sich 66 Prozent, weil sie nicht überall elektronisch bezahlen können. Im Vorjahr waren es erst 53 Prozent der Befragten gewesen, wie die Statista-Grafik zeigt. 62 Prozent der Befragten wünschen sich sogar ein Gesetz, dass alle Geschäfte dazu verpflichtet, mindestens eine elektronische Bezahlmöglichkeit wie EC-Karte, Kreditkarte oder per Smartphone anzubieten.

Zukunft Digitalisierung: Die Bargeld-Kasse ist ein Auslaufmodell!

Ob neue Schuhe für den Winter, das Lieblingsparfum für die Frau oder ein Ersatzteil für das Auto. Zahlreiche Verbraucher bestellen Produkte mittlerweile im Internet oder fahren in große Einkaufszentren außerhalb der Städte. In den Fußgängerzonen klagen Einzelhändler dagegen über sinkende Kundenzahlen und Ladenflächen stehen zunehmend leer. Der Handel in Deutschland sieht sich mit großen Herausforderungen konfrontiert – und die Digitalisierung ist eine der größten.

Mehr als 7 von 10 deutschen Handelsunternehmen (73 Prozent) halten sich beim Thema Digitalisierung für Nachzügler und nur 23 Prozent für Vorreiter und Gestalter. 65 Prozent der Unternehmen geben an, die Digitalisierung sei generell eine große Herausforderung für sie – und 71 Prozent haben große Probleme, Mitarbeiter mit digitalen Fachkenntnissen zu finden. Das hat eine repräsentative Befragung des Digitalverbands Bitkom von 504 stationär und online tätigen Groß- und Einzelhändlern in Deutschland ergeben. Demnach sehen trotz der wahrgenommenen Hindernisse immerhin 72 Prozent der Händler in der Digitalisierung grundsätzlich eine Chance für ihr Unternehmen.

Die Digitalisierung verändert nicht nur die Handelslandschaft massiv, sie verändert auch die Bedürfnisse der Verbraucher. Jeder Verbraucher kann mit seinem Smartphone einkaufen was er will, wann er will und wo er will, mobil bezahlen und sich die Waren kostenlos nach Hause liefern lassen. Der Handel muss sich auf diese Bedürfnisse einstellen. Doch das gelingt noch nicht allen. Verbraucher, die heute noch auf Bargeld setzen und sich diesen Entwicklungen verschließen müssen sich ebenso verändern! Gleichzeitig haben Sie als Privatanleger die Möglichkeit, in die Digitalisierung zu investieren. Beispielsweise über das einfache, effiziente und kostengünstige Investment in einen Digitalisierungs-ETF.

Zukunftsausblick des Handels: Verkaufsroboter, Lieferdrohnen und Mobile Payment

Die aktuelle Bitkom-Umfrage liefert weitere, sehr interessante Informationen. Jedes vierte, befragte Handelsunternehmen in Deutschland handelt ausschließlich noch offline. Das wird sich weiter massiv verändern. Wer nicht online ist, verpasst nicht nur den Anschluss, sondern er verzichtet auch auf zusätzliche Einnahmen. Im stationären Einzelhandel ist hingegen das bargeldlose Bezahlen mit Karte mit 98 Prozent fast überall möglich.

7 von 10 Geschäften (70 Prozent) bieten außerdem WLAN für die Kunden an. 22 Prozent haben eine App mit einem Bonusprogramm, weitere 20 Prozent informieren über Tablet-PCs in ihrem Laden über Produkte und Sonderangebote. Kaum verbreitet sind hingegen – noch – Virtual-Reality-Brillen (1 Prozent). Allerdings planen oder diskutieren 4 Prozent deren Anschaffung, 3 Prozent der stationären Händler denken außerdem über die Einführung von Service-Robotern nach. Online wie offline wollen viele Handelsunternehmen weiter in die Digitalisierung investieren.

Der Handel in Deutschland schaut insgesamt optimistisch in die digitale Zukunft und sieht zahlreiche Innovationen kommen. So glauben 19 Prozent, dass im Jahr 2030 Verkaufsroboter durch Geschäfte führen werden. 39 Prozent halten dann Warenlieferungen per Drohne für verbreitet und jeder Zweite (50 Prozent) geht davon aus, dass Geschäfte 24 Stunden am Tag, sieben Tage pro Woche geöffnet haben. Fast 8 von 10 Händlern (77 Prozent) sehen den Abschied von der Kasse gekommen: Sie gehen davon aus, dass das Bezahlen in vielen Geschäften automatisch abläuft. Ich teile diese Sichtweise, Mobile Payments gehört die Zukunft.

Achtung Schwarzmaler: Stellen Sie sich nicht gegen die Digitalisierung!

Die Art und Weise, wie wir unser Geld bewegen, hat sich in den letzten Jahren bereits massiv verändert. Die Dynamik wird weitergehen. Es steht für mich außer Frage, dass die Kombination von technologischem Fortschritt, wirtschaftlichen Bedürfnissen und staatlichen Restriktionen längst den Weg zu einer bargeldlosen Gesellschaft und einem weitestgehend digitalen Geldsystem in der nahen Zukunft geebnet haben. Weiterführende Informationen zu dieser Thematik finden Sie auf unserem Themen-Portal www.krypto-x.biz.

Ich lese auch fortlaufend Berichte, wie „kritische Autoren“ vor Entwicklungen der Abschaffung unseres Bargelds pauschal warnen oder empfehlen, auf digitale Angebote zu verzichten. Lassen Sie sich nicht ständig Angst machen von diesen chronischen Schwarzmalern und Schwarzsehern. Es ist keine besonders gute Idee, sich gegen die Digitalisierung zu stellen. Ebenso ist es sehr gefährlich richtig zu liegen, wenn Ihr Staat falsch liegt!

Sie haben auch keinen direkten Einfluss auf den Gesetzgeber, der über seine restriktive Ordnungspolitik immer stärker in Ihre Bürgerrechte und Ihre Privatsphäre eingreift. Setzen Sie auf das was in Ihrem Einflussbereich liegt, den Sie selbstbestimmt gestalten können. Sorgen Sie eigenverantwortlich vor. Innovative Geldkarten bzw. elektronische Wallets bieten Ihnen hier beispielsweise Schutzfunktionen und geldwerte Vorteile in einem.

Nutzen Sie die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung zu Ihrem Vorteil!

Fazit: Die Digitalisierung und das Smartphone-Banking (Mobile Payments) werden in Meilenstiefeln weiter voranschreiten, auch in Deutschland! Aktuell habe ich eine neue Sonderausgabe für mein Magazin Kapitalschutz vertraulich fertiggestellt, zu dem hochinteressanten Thema „Geldkarten“, von Gold- bis Bitcoin-Karten. Weiterführende Informationen ..,

(c) Markus MillerGEOPOLITICAL.BIZ

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