Welt und Rente sind nicht genug!

Natürliche Ressourcen sind ein wesentlicher Produktionsfaktor und damit Grundlage für unseren Wohlstand. Zu den natürlichen Ressourcen gehören alle Bestandteile der Natur, z.B. Wasser, Boden, Luft, aber auch Lebewesen und nicht nachwachsende Rohstoffe wie Metalle oder Mineralien. Die Entnahme und Nutzung von Ressourcen haben einen erheblichen Einfluss auf die Umwelt und auf den Menschen.

Deutschland hat – auch im internationalen Vergleich – einen sehr hohen Bedarf an Rohstoffen. Pro Jahr werden mehr als 44 Tonnen fossile Energieträger, Mineralien und Metalle sowie Biomasse pro Kopf genutzt – mit zum Teil erheblichen negativen Umwelteffekten. Deutlich vor Augen geführt wird uns dieser Verbrauch durch den jährlichen „Earth Overshoot Day“, der in diesem Jahr bereits am 29. Juli war.

Earth Overshoot Day: Wenn die Jahresressourcen erschöpft sind

Am 29. Juli hat die Menschheit ihr Budget an natürlichen Ressourcen für das Jahr 2019 aufgebraucht. Das jedenfalls geht aus den Berechnungen des Global Footprint Network hervor. Das Datum des Erdüberlastungstags ist in den letzten 20 Jahren um ganze zwei Monate vorgerückt, wie die nachfolgende Statista-Grafik verdeutlicht.

Einigermaßen im Einklang standen Angebot und Nachfrage zuletzt Anfang der 70er. Schuld sind vor allem die westlichen Industrienationen. Würden alle Menschen so leben wie in den USA, bräuchten wir fünf Erden. Für den deutschen Lebensstil bräuchte es hochgerechnet drei Erden.

Ökologischer Fußabdruck: Die Welt ist nicht genug

Seit dem 29. Juli leben wir somit auf Pump. In diesem Fall nicht finanziell, sondern ökologisch. Damit fällt der so genannte Welterschöpfungstag ganze drei Tage früher als noch im Vorjahr (1. August). Wie die nachfolgende Grafik von Statista zeigt, sind es vor allem die Industrienationen, die die Welt bereits nach sieben Monaten an den Rand ihrer Ressourcen bringen.

Auf dem ersten Platz liegen die USA. Die Bevölkerung verbraucht jährlich so viele natürliche Ressourcen, dass alle 7,5 Milliarden Erdenbürger bei gleichem Lebensstil fünf Planeten wie die Erde bräuchten, um nachhaltig zu leben. Australien folgt mit 4,1 dahinter. Ein weltweiter Lebensstil wie in Deutschland würde drei Erden benötigen. Damit fiel der „Erdüberlastungstag“ hierzulande auf den 3. Mai.

Rentenüberlastungsjahre: Die Kaufkraft der Rente wird ebenfalls nicht genug sein!

Nicht nur die Ressourcen der Erde sind überlastet, auch die Rentensysteme sind nicht für den Demografischen Wandel ausgelegt. Für viele Menschen werden im Alter „Rentenüberlastungsjahre“ die bittere Folge sein.

Die Franzosen genießen im Vergleich aller OECD-Länder die längste Zeit im Ruhestand: Bei den Frauen sind es 27,6 Jahre, bei den Männern waren es 2016 fast 24 Jahre, wie die aktuellsten verfügbaren Daten zeigen. Das könnte sich allerdings in den kommenden Jahren ändern: In Frankreich könnte das Renteneintrittsalter von 62 auf 64 Jahre steigen, so schlägt es zumindest der „Hochkommissar für die Rentenreform“ vor.

Doch selbst mit der Änderung würden die Franzosen trotzdem noch einen deutlich längeren Ruhestand genießen als die Einwohner vieler andere Länder, wie die nachfolgende Statista-Grafik zeigt. Hierzulande steigt das gesetzliche Rentenalter aktuell von 65 auf 67 Jahre, der Prozess wird 2029 abgeschlossen sein. 2016 verbrachten deutsche Frauen durchschnittlich 22,6 Jahre im Ruhestand, bei den Männern waren es 19,5 Jahre.

Das durchschnittliche Renteneintrittsalter wird weiter steigen

Geringer ist die Zeit in den USA und Südkorea. Insgesamt verbringen Frauen in allen Ländern aufgrund ihrer höheren Lebenserwartung mehr Zeit im Ruhestand als Männer. Die Berechnung der Rentendauer basiert auf dem durchschnittlichen Renteneintrittsalter – das weiter steigen wird – und der durchschnittlichen Lebenserwartung zum Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem Arbeitsmarkt für jedes der untersuchten Länder.

Demographie: Die Menschen werden zunehmend älter

Möglichst lange leben – diesen Wunsch hegen viele. Die Lebenserwartung hierzulande steigt kontinuierlich und auch weltweit werden die Menschen immer älter. Dementsprechend steigt auch die Zahl der Menschen, die 100 Jahre und älter werden, wie die nachfolgende Grafik von Statista zeigt. Die Anzahl der über 100-Jährigen ist in diesem Jahr auf einen neuen Höchstwert von rund 533.000 Personen weltweit gewachsen, für das kommende Jahr erwarten die Vereinten Nationen (UN) noch einmal 50.000 mehr.

Damit hat sich ihre Zahl seit der Jahrtausendwende fast vervierfacht, wie das Statistische Bundesamt bekannt gab. Im globalen Durchschnitt kamen im Jahr 2000 noch 25 Menschen über 100 Jahre auf eine Million Einwohner. Im Jahr 2019 sind es bereits 69. Knapp 80 Prozent davon sind Frauen. Es steht außer Frage, dass allein aufgrund der steigenden Lebenserwartung der Menschen, auch das Renteneintrittsalter weiter steigen muss und wird.

Die Sorgen vor den finanziellen Herausforderungen im Alter steigen

Wird das Geld im Alter reichen? Wie lange werde ich arbeiten müssen? Wie wird es meinen Kindern dann gehen? Nicht jeder blickt optimistisch in die Zukunft und auf das Älterwerden. Eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos zeigt, wie sehr sich der Altersoptimismus weltweit unterscheidet.

In Indien sagen 73 Prozent der Befragten, dass sie sich auf ihre „goldenen Jahre“ freuen. In der Türkei sind es mit 67 Prozent ähnlich viele. Bei den Deutschen sieht es da schon etwas anders aus: Mit 31 Prozent sagt nur knapp jeder Dritte, dass ihn der Gedanke an das Alter positiv stimmt, wie die nachfolgende Grafik von Statista zeigt.

Damit sind die Menschen hierzulande in bester Gesellschaft: Von 30 untersuchten Ländern sieht in nur sechs Ländern eine Mehrheit dem letzten Lebensabschnitt positiv entgegen. Weltweit sind die Gründe, aus denen das Altern den Befragten Angst bereitet vor allem Altersarmut (30 Prozent), der Verlust von Mobilität (26 Prozent) und der Verlust des Gedächtnisses (24 Prozent).

Geld ist eine wichtige Basis für die Erhaltung der Lebensqualität im Alter

Die gesetzliche Rente ist – frei nach dem ehemaligen Bundesminister Norbert Blüm – sicher. Die Rentenhöhe reicht allerdings häufig nicht aus und die Kaufkraft der absoluten Rentenzahlung ist im Hinblick auf ihre Stabilität in der Zukunft mehr als unsicher. Die gesetzliche Rente wird für viele Menschen nicht das leisten, was an finanziellen Mitteln nach dem Berufsleben notwendig ist, um den gewohnten Lebensstandard und die damit einhergehende Lebensqualität im Alter aufrecht zu erhalten.

Deswegen sollten Sie sich so früh wie möglich mit einer selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Altersvorsorge beschäftigen, um mögliche Geldsorgen im Rentenalter zu verhindern. Eine private Zusatzrente, bzw. Erträge aus privaten Vermögenswerten können – ganz oder teilweise – die finanzielle Lücke zwischen dem letzten Einkommen und der monatlichen Rentenzahlung schließen.

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(c) Markus MillerGEOPOLITICAL.BIZ

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