Mobile Payment statt Bargeld!

Die Digitalisierung beginnt im Kopf! Auch Skeptikern und Bedenkenträgern rate ich jetzt dringend dazu, sich mit der in Meilenstiefeln voranschreitenden Digitalisierung unseres täglichen Lebens zu befassen, unabhängig von ihrem Alter. Die ältere Generation muss sich heute die digitale Affinität der Jugend zum Vorbild nehmen, um wirtschaftlich wie gesellschaftlich – selbstbestimmt und eigenständig – zukunftsfähig zu bleiben. Die Digitalisierung lässt sich nicht mehr aufhalten, sie wird in einem noch nie dagewesenen Transformationsprozess in den unterschiedlichsten Lebensbereichen alles – zumindest aber vieles – verändern was ist. Beispielsweise die Art wie wir Verträge abschließen, einkaufen und bezahlen.

Das mobile Bezahlen (Mobile Payment) setzt sich beispielsweise mmer stärker durch. Die Zahl der Nutzer in Deutschland ist im Vergleich zum Vorjahr kräftig gestiegen. 33 Prozent zahlen mittlerweile kontaktlos per Bank- oder Kreditkarte sowie via Smartphone, oder Smartwatch. Im vergangenen Jahr war es erst jeder Fünfte. Der Anteil derjenigen, die mobile Bezahlsysteme ablehnen, ist von 61 Prozent im vergangenen Jahr auf 47 Prozent geschrumpft. Das sind unter anderem die Ergebnisse der repräsentativen Postbank-Studie „Die digitalen Deutschen 2019“, für die 3.126 Bundesbürger befragt wurden. Zunächst einmal der Blick auf Mobile Payment in Deutschland.

Mobile Payment in Deutschland

38 Prozent der Millenials in Deutschland würden gerne beim Einkaufen mobil bezahlen können. Damit ist die Affinität der 18-34-Jährigen zum Bezahlen per Smartphone laut einer aktuellen YouGov-Erhebung deutlich ausgeprägter als in der Gesamtbevölkerung. Danach gefragt, wo sie sich generell vorstellen könnten, per App zu bezahlen, nennen die Teilnehmer am häufigsten den Supermarkt (35 Prozent) gefolgt von Bekleidungsgeschäft und Elektronikmarkt (jeweils 30 Prozent). Bei einem Payment-Anbieter wie Apple Pay oder Google Pay registriert hat sich bislang indes nur jeder Fünfte. Und auch das heißt ja nicht zwingend, dass Mobile Payment tatsächlich genutzt wird.

Der Statista Digital Market Outlook beispielsweise taxiert die Anzahl der Nutzer in Deutschland für das laufende Jahr auf 2,1 Millionen – bis 2023 soll ihre Zahl auf 3,2 Millionen steigen. Da scheint es also noch viel Luft nach oben zu geben. Zumindest die Nutzungsintensität soll aber deutlich steigen. So gehen die Statista-Analysten davon aus, dass das durchschnittliche Transaktionsvolumen pro Nutzer im selben Zeitraum um rund 130 Prozent zulegen wird.

Bargeldabschaffung: Für 75% der Deutschen undenkbar!

Wer an Deutschlands Kassen und Automaten noch nicht mobil bezahlt, tut dies hauptsächlich aufgrund von Sicherheitsbedenken. 52 Prozent der Verweigerer fürchten, dass ihnen die Karte oder das mobile Gerät, mit dem sie Mobile Payment nutzen, gestohlen werden könnte. Mangelnde Kenntnis der verschiedenen Anwendungen ist für 23 Prozent der Nicht-Nutzer Grund für die eigene Zurückhaltung. 20 Prozent sind auch der Ansicht, dass der Handel noch nicht flächendeckend auf mobile Bezahlsysteme ausgerichtet ist.

Platzhirsch beim kontaktlosen Bezahlen per Smartphone oder Smartwatch ist PayPal. 51 Prozent der Deutschen, die diese Möglichkeiten nutzen, setzen auf die Lösung des Unternehmens aus dem kalifornischen San José. Mit deutlichem Abstand folgen Google Pay mit 13, Payback Pay mit 12 und Apple Pay mit 11 Prozent. Sehr deutlich wird die Situation im digitalen Entwicklungsland Deutschland bei einem Blick auf den internationalen Vergleich.

Mobile Payment: China zahlt mobil

Etwas mehr als eine halbe Milliarde Menschen in China werden laut Statista Digital Market Outlook dieses Jahr am Point-of-Sale Mobile Payment nutzen. Darunter fallen alle Transaktionen, die über Smartphone-Applikationen (z.B. Apple Pay, Google Wallet), sogenannte Mobile Wallets, prozessiert werden. Dagegen ist die Verbreiterung in Deutschland mit 2,1 Millionen Nutzern weiter eher bescheiden. Und auch diejenigen, die solche Dienste nutzen, tun das eher zurückhaltend wie das mit 417,50 Euro vergleichsweise niedrige durchschnittliche Transaktionsvolumen pro Nutzer zeigt.

Die Deutschen halten Bargeld weiterhin die Treue

Auch wenn immer mehr Bundesbürger von den Vorzügen mobiler Bezahlmöglichkeiten überzeugt sind, wollen sie nicht komplett aufs Bargeld verzichten. Nur 26 Prozent der Deutschen würden es begrüßen, wenn es gar keine Münzen und Scheine mehr gäbe. Ihr Anteil ist gegenüber dem Vorjahr allerdings um sieben Prozent gestiegen. Vor allem die Digital Natives (Junge Generationen) zeigen sich offen für ein Leben ohne Papiergeld. In der Altersgruppe 18 bis 39 Jahre sprechen sich 43 Prozent für die Abschaffung von Bargeld aus.

Mobiles Bezahlen ist nicht mehr aufzuhalten. Getrieben vor allem durch jüngere Altersgruppen, setzen sich kontaktlose Bezahlmethoden immer stärker durch. Dass das Tempo hierzulande dennoch vergleichsweise langsam ist, liegt an der Verunsicherung der Bundesbürger durch die hohe Anzahl verschiedener Bezahlsysteme und Anbieter sowie dem ausgeprägten Sicherheitsbewusstsein. „Gerade ältere Bankkunden setzen daher gern auf mobile Bezahlfunktionen ihrer vertrauten Hausbank.

Zahlungsverhalten: Den Deutschen ist ihr Bargeld lieb

Die Deutschen lieben ihr Bargeld – und die zugehörigen Automaten. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag des Marktwächter Finanzen, einem Angebot der Verbraucherzentralen. So heben 38 Prozent der Befragten mindestens einmal pro Woche Geld am Automaten ab. 27 Prozent holen sich alle zwei Wochen frisches Geld, wie die Grafik von Statista zeigt. Die durchschnittliche Summe beträgt dabei 248 Euro. Die Auszahlung an Tankstellen oder Supermarktkassen sorgt bisher allerdings für keine große Begeisterung: 78 Prozent geben an, sich dort nie Bargeld auszahlen zu lassen.

Beim bargeldlosen Bezahlen zeigt sich, dass die Deutschen noch immer Berührungsängste mit mobile Payment per Smartphone haben. 97 Prozent und damit nahezu jeder gab an, diese Form nie zu nutzen. In Geschäften per Karte zahlen 16 Prozent mindestens einmal täglich, 33 Prozent mehrmals pro Woche.

Fazit: Mobile Payment ist ein Ersatz für Bargeld!

Die Bankfiliale und der Geldautomat der Zukunft ist eine App auf Ihrem Smartphone oder auf Ihrer Smartwatch. Mobile Payment ist eine moderne, zukunftsgerichtete und sichere Art und Weise mit dem Smartphone zu bezahlen. Insbesondere bringt das Zahlen per Handyrechnung in puncto Sicherheit zusätzliche Vorteile, da weder Bank- noch Kreditkarteninformationen hinterlegt werden müssen. Weiterführende Informationen …

Datenschutz: Achten Sie auf den wichtigen Kapitalschutz-Baustein!

Die Bank muss heute digital sein

Für Banken wird es immer wichtiger, dass sie digitale Angebote wie Onlinebanking bieten. Laut einer aktuellen Umfrage des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) achtet ein großer Teil der Kunden inzwischen auf entsprechende Service-Angebote. Die persönliche Beratung verliert dagegen weiter an Bedeutung.

Im letzten Jahr hatten noch 73 Prozent der Befragten angegeben, dass ihnen eine persönliche Beratung in ihrer Bank wichtig sei. In der aktuellen Umfrage waren es nur noch 67 Prozent. Ebenfalls 67 Prozent der Befragten gaben nun an, dass sie bei der Auswahl einer Bank auf digitale Angebote wie Onlinebanking und Banking-Apps achten würden. Das waren zehn Prozent mehr als im Vorjahr, wie die Statista-Grafik zeigt. 36 Prozent der Befragten schauen zudem auf Mobile-Payment-Angebote wie Google Pay oder Apple Pay.

Neben digitalen Angeboten spielen erwartungsgemäß weiterhin die Kosten eine große Rolle bei der Bankauswahl: 95 Prozent der Befragten achten auf die Höhe der Kontogebühren und 94 Prozent auf einen gebührenfreien Bargeld-Zugang im Ausland. Für 95 Prozent ist zudem eine hohe Anzahl kostenlos nutzbarer Geldautomaten entscheidend.

5 Tipps für sicheres Mobile Payment bzw. Online-Banking!

es ist schnell und komfortabel für Sie, Ihre Finanzen online zu verwalten. Doch auch, wenn bei den meisten Verbrauchern das Thema Online-Banking zum Alltag bereits dazugehört, gibt es noch immer zahlreiche skeptische Stimmen, insbesondere zum Thema Sicherheit. Mit den nachfolgenden fünf Tipps – von Trusted Shops – sind Sie bei der digitalen Verwaltung Ihrer Konten auf der sicheren Seite.

1. Das passende Autorisierungsverfahren finden

Der Teil des Online-Bankings, bei dem die Sicherheit die größte Rolle spielt, ist die Autorisierung von Zahlungen. Schließlich muss die Bank erkennen, dass auch wirklich sie vor Rechner oder Smartphone sitzen. Um eine sichere Erkennung zu ermöglichen, entwickeln die Banken immer neuere und raffiniertere Methoden:

Das bekannteste Autorisierungsverfahren ist das sogenannte TAN-Verfahren. Eine TAN, kurz für Transaktionsnummer, ist eine sechsstellige Kennziffer, die einmalig gültig ist und sich — wie der Name schon sagt — auf eine konkrete Transaktion bezieht. Dies ist zum Beispiel bei Überweisungen oder Kontoänderungen der Fall. Die analogen TAN-Listen aus Papier, auf denen eine Vielzahl dieser Nummern aufgeführt war, wurden von den digitalen Verfahren nahezu vollständig abgelöst.

So zum Beispiel von der MobileTAN, auch smsTAN oder mTAN genannt. Hierbei wird vom System eine Nummer generiert und zur Autorisierung auf das Mobiltelefon gesendet. Diese Nummer geben Verbraucher dann im Portal ein und können die Transaktion so freigeben. Für eine solche Art der Zahlung sind zur Sicherheit zwei Geräte notwendig.

Achtung: Dieses Verfahren nur wählen, wenn sicher ist, dass niemand Zugang zu dem Mobiltelefon hat.

2. Daten nicht leichtsinnig herausgeben

Daten sind das wichtigste Gut und sollten daher nicht leichtsinnig an Dritte weitergegeben werden. Für viele Betrüger wird der Handel mit Daten immer lukrativer. So werden auch die Methoden, mit denen sie an die Daten kommen, immer professioneller. Ein besonders häufiges Delikt in Bezug auf digitales Banking ist das sogenannte Phishing. Damit ist das kriminelle Abgreifen von Daten über gefälschte E-Mails und Apps gemeint.

Wichtig: Sensible Daten wie Kontoauszüge oder Unterlagen zum Online-Banking in Papierform nicht leichtsinnig im Hausmüll entsorgen. Unterlagen schreddern und sensible Daten unkenntlich machen, damit sich niemand unbefugt Zugang zu den Finanzen beschaffen kann.

3. Nur autorisierte Zahlungsanbieter nutzen

Immer häufiger werden Bestellungen nicht via Online-Überweisung im Bankportal, sondern unabhängig über alternative Zahlungsanbieter bezahlt. Viele Webshops bieten komfortable Methoden wie Zahlung per SOFORT, PayPal oder Klarna an, um den Bestellprozess so einfach und schnell wie möglich zu gestalten. Immer darauf achten, ob es sich bei der vermeintlichen Website des Zahlungsunternehmens tatsächlich um den realen Anbieter handelt.

Bei einer Bestellung in einem anderen Land, kann es vorkommen, dass man an einen unbekannten Anbieter weitergeleitet wird. Dies ist unter anderem bei Zahlung mit Kreditkarte häufig der Fall. Hierbei empfiehlt es sich, nach der offiziellen Website und Erfahrungsberichten zu suchen. Auch ein Kontakt mit dem Service des Online-Shops kann hilfreich sein.

4. Auf Datensicherheit an öffentlichen Hotspots achten

Auch wenn es praktisch erscheint, mal schnell von unterwegs eine Zahlung zu tätigen, ist dies nicht immer der sicherste Weg. Die Bankgeschäfte besser an einem bekannten Ort, wie zum Beispiel im Heimnetzwerk, erledigen. Öffentliche WLAN-Hotspots können von Hackern leicht angezapft und so Daten offengelegt werden.

Auch beim Surfverhalten auf Sicherheit achten! Beim Verwalten des Kontos besser den privaten oder Inkognito-Modus nutzen, um keine Datenspuren wie Zugänge und Passwörter zu hinterlassen. Ebenfalls empfiehlt es sich, regelmäßig den Cache des Browsers zu leeren.

5. Den Zahlungsverkehr genau beobachten

Sie sollten regelmäßig die Kontoübersichten überprüfen und verifizieren, dass die angegeben Zahlungen auch wirklich von ihnen stammen. Manchmal sind Empfänger und Verwendungszweck nicht unbedingt auf den ersten Blick ersichtlich, da von den Unternehmen Zahlungsdienstleister genutzt werden.

Tipp: Mehrfach prüfen, um welche Zahlung es sich handelt. Zusätzlich kann es helfen, ein Limit für Online-Zahlungen einzurichten. Dies ist bei den meisten Banken ganz einfach über das Bankingportal möglich.

Mobile Payment und Multibanking-Anwendungen gehört die Zukunft: Setzen Sie auf meine 5 Top-Favoriten

Die Bankfiliale und der Geldautomat der Zukunft ist eine App auf Ihrem Smartphone oder auf Ihrer Smartwatch. Mobile Payment ist eine moderne, zukunftsgerichtete und sichere Art und Weise mit dem Smartphone zu bezahlen. Insbesondere bringt das Zahlen per Handyrechnung in puncto Sicherheit zusätzliche Vorteile, da weder Bank- noch Kreditkarteninformationen hinterlegt werden müssen.

Zahlreiche Banken stellen Ihnen mittlerweile eigene Apps zur Verfügung. Der Trend geht allerdings eindeutig zum Multibanking. Das bedeutet, dass sich in eine Bank-App auch mehrere Konten von verschiedenen Banken einbinden lassen. Diesen Service bieten derzeit noch relativ wenige Banken. Dafür gibt es allerdings sogenannte „Drittanbieter-Apps“, in denen Sie unterschiedliche Bankkonten ganz übersichtlich vereinen können. Diese Multibanking-Anwendungen passen perfekt zu meinen Empfehlungen zur Diversifikation durch Nutzung unterschiedlicher Banken im In- und Ausland. Ich zeige Ihnen jetzt meine 5 favorisierten Multibanking-Apps für Ihr Smartphone. Weiterführende Informationen…

(c) Markus MillerGEOPOLITICAL.BIZ

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