Diamanten-Investment: Ratio plus Leidenschaft!

Die Nachfrage nach Luxusartikeln steigt stetig an, da die Zahl der Superreichen weltweit signifikant zunimmt. Obwohl Millionäre und Milliardäre es lieben, bei Mega-Käufen grundlegend auf Yachten, Privatjets oder Immobilien zu setzen, gibt es auch eine ebenso interessante wie lange Liste anderer “Investitionen aus Leidenschaft”.

Der Global Wealth Report 2019 von Knight Frank beleuchtet einige der Luxusartikel, die in den letzten zehn Jahren am meisten an Wert gewonnen haben, wie die nachfolgende Statista-Grafik verdeutlicht. In diese Assset-Klasse der Luxus-Güter fallen auch Diamanten. Attraktive Investments, nicht nur aus Leidenschaft!

Diamanten: Die härteste Währung der Welt

Diamanten sind der älteste Sachwert der Welt. Kein Stein ist jünger als 900 Millionen Jahre, seither sind keine natürlichen Diamanten mehr entstanden. Großer Druck und enorme Hitze waren nötig, um tief in der Erde Kohlenstoff zu Diamanten werden zu lassen. Durch Erosion kamen sie dann im Laufe von Jahrmillionen näher an die Oberfläche. Jeder Diamant ist also glitzerndes Zeugnis der Geschichte unseres Planeten. Und somit nicht nur der älteste, sondern auch der schönste Sachwert der Welt.

Die Wertentwicklung von Diamanten ist unabhängig von Aktienmärkten, maroden Staatsfinanzen oder der Stabilität des Bankensystems. Aber die Wertentwicklung ist auch individuell abhängig von der Qualität jedes einzelnen Stückes. Gewicht, Reinheit, Farbe und Schliff sind die wesentlichen Kriterien dafür. Der Durchschnittspreis von hochwertigen Einkarätern ist in den vergangenen 50 Jahren um rund 1000 Prozent gestiegen. Wie jeder Markt, ist auch der für Diamanten immer wieder Schwankungen ausgesetzt. Zumindest in der Vergangenheit waren diese jedoch geringer als etwa bei Gold oder anderen Edelmetallen. Der Wert eines Diamanten wird nach einheitlichen Regeln der vier Cs beurteilt.

Jedes C steht für ein Qualitätsmerkmal: Carat (das Gewicht, ein Carat sind 0,2 Gramm), Colour (Farbe), Clarity (Reinheit) und Cut (Art des Schliffs). In der Praxis kommt noch ein fünftes C hinzu: Certificate, das Zertifikat. Ab einem Gewicht von 0,3 Carat stellen geprüfte Fachleute dieses Papier aus und vermerken darin die individuellen Merkmale eines Steins. Die messbaren Kriterien der vier C erlauben es, Steine und ihren Preis zu vergleichen, obwohl jeder Diamant individuell bleibt und ebenso taxiert wird.

Die Eigenschaften eines Diamanten bestimmen seinen Wert

Für Preistransparenz am Diamantenmarkt sorgen die sogenannten Rapaport-Listen, in die seit Mitte der 1970er-Jahre die Großhandelspreise tausender Diamantenhändler rund um den Globus einfließen. Sie bilden das reale Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage ab. Die Rapaport-Listen gelten heute als elementarer Bestandteil der Preisfindung in diesem Markt. Nach Jahren der Stagnation befindet sich die weltweite Diamantenindustrie wieder auf Wachstumskurs. Das Diamantengeschäft erstrahlt in neuem Glanz. So ist die gesamte Branche nach einer Phase der Stagnation 2017 erstmals wieder um 2 Prozent gewachsen.

Die Minen haben mit 151 Millionen Karat sogar fast 20 Prozent mehr Rohdiamanten geschürft. Die Belebung der Industrie führt die internationale Managementberatung Bain & Company in ihrem “Global Diamond Report” auf die insgesamt positive Entwicklung am Luxusmarkt zurück. Gemeinsam mit dem Antwerp World Diamond Center hat Bain diesen Report bereits zum achten Mal erstellt. Insbesondere in den USA und in China hat Brillantschmuck viele neue Liebhaber gefunden.

In China hatte die Nachfrage seit 2013 stagniert. Nun aber begeistern sich dort vor allem die Millennials sowie junge Frauen für den kostenbaren Schmuck. Diesen lassen sie sich nicht wie üblich schenken, sondern kaufen ihn zunehmend selbst.

Diamanten sind für immer: Diamonds Are Forever and a Girl’s Best Friend

Die positive Entwicklung hatte sich bereits 2016 abgezeichnet. Im Jahr darauf legten dann von den Minenbetreibern über die Verarbeiter bis hin zum Schmuckhandel alle Segmente der Wertschöpfungskette deutlich zu. Bain-Partner und Luxusmarktexperte Oliver Merkel prognostiziert: “Dieser Trend wird sich voraussichtlich bis in die 2030er-Jahre fortsetzen.” Bis Ende 2018 hat sich die Dynamik im Diamantenmarkt dank der hohen Schmucknachfrage der Wohlhabenden weiter verstärkt In der ersten Jahreshälfte präsentierten vor allem die Minenbetreiber und die Juweliere erfreuliche Zahlen.

Den seit Jahren schwachen europäischen Märkten bescherten der Tourismus sowie die Aufwertung des Euro eine Erholung. In Japan wiederum sorgte die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt für eine stärkere Nachfrage nach Brillantschmuck. Sogar im krisengeplagten Indien sind jetzt erste Anzeichen für eine Verbesserung des Diamantengeschäfts zu erkennen. Es gilt: frei nach dem Song von Shirley Bassey für den legendären James Bond Film “Diamentenfieber”: Diamonds Are Forever. Ebenso gilt selbstverständlich die ebenso zeitlose Aussage des durch Marilyn Monroe weltbekannt gewordenen Songs: Diamonds Are A Girl’s Best Friend.

Auch hier lohnt sich der Blick auf die rationalen Zahlen der Statistik, wie nachfolgende Statista-Grafik veranschaulicht. 82 Prozent der Frauen verbinden mit Diamanten einen besonderen Moment. Vielleicht auch mit dem Verlobungsring, mit dem immerhin drei von vier Frauen zufrieden sind. Auch die Uhr – die im Luxusuhrensegment immer häufiger mit Diamanten besetzt ist – hat als Statussymbol an Bedeutung gewonnen. Waren es 2013 noch 5,65 Millionen Deutsche, die eine Uhr der Luxusklasse besaßen, waren es 2016 schon knapp 7 Millionen.

Boom in den Diamanten-Minen

In den Diamantenminen konnte 2017 auf Basis des aktuellen Bain Diamanten-Reports die acht Jahre dauernde Stagnation endlich überwunden werden. Der deutliche Anstieg der Produktion beschränkte sich allerdings zunächst auf Steine niedriger Qualität, so dass das Umsatzplus noch eher gering ausfiel. Dies änderte sich im Jahr darauf. Der Output blieb hoch, gleichzeitig stiegen die Preise pro Karat, da zunehmend größere Steine von noch dazu höherer Qualität gefragt waren.

In den Reihen der Verarbeiter, die Rohdiamanten schneiden, schleifen und polieren, profitierten 2017 vor allem die Produzenten kleinerer Brillanten. Die gesamte Branche erwirtschaftete im Schnitt Margen von 1 bis 3 Prozent. Die effizientesten Unternehmen konnten sogar rund 10 Prozent vom Umsatz als Gewinn ausweisen. Die entscheidenden Markttrends auf Basis des Bain-Reports Um ihre Profitabilität weiter steigern zu können, sollten alle Marktplayer ihr Augenmerkt auf drei wichtige Branchenentwicklungen richten:

1. Digitalisierung:

Durch digitale Technologien lässt sich die Wertschöpfung im gesamten Unternehmen steigern. Insbesondere im Marketing eröffnen sie zahlreiche Möglichkeiten, die Kunden besser zu erreichen. Die Blockchain-Technologie wird auch bei Diamanten Einzug halten!

2. Künstliche Diamanten:

Im Labor erzeugte Diamanten haben sich am Markt etabliert. Selbst Traditionshersteller DeBeers vertreibt die Kunststeine – über seine Neugründung Lightbox. Gelingt es den Anbietern, die natürlichen Diamanten klar von den im Labor gezüchteten Steinen abzugrenzen, indem Letztere beispielsweise als Modeschmuck verkauft werden, dürfte sich der negative Einfluss der Kunstdiamanten auf das Marktwachstum bis zum Jahr 2030 auf minus 5 bis minus 10 Prozent beschränken.

3. Junge Kunden:

Marketing und Vertrieb müssen sich auf die Bedürfnisse der Millennials und der Generation Z einstellen. Junge Frauen haben immer höhere Einkommen und kaufen sich ihren Schmuck selbst. Diese für die Branche neuen Kundengruppen orientieren sich bei ihrer Kaufentscheidung vor allem an Influencern, Bewertungen und Likes in den sozialen Netzwerken – ein Verhalten, das die Branche von ihren bisherigen Kunden nicht kennt.

Meine Empfehlung: So investieren Sie professionell und sicher in physische Diamanten

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(c) Markus MillerGEOPOLITICAL.BIZ

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