Die Deutschen und ihre Geldanlagen!

Knapp jeder zehnte Deutsche (9 Prozent) denkt sich offensichtlich „nur Bares ist Wahres“ und hortet das Ersparte sinnbildlich unter dem Kopfkissen. Jeder Dritte parkt sein Geld auf Tagesgeldkonten (31 Prozent), und immerhin 24 Prozent der Deutschen halten trotz Mini-Zinsen weiterhin am Sparbuch fest. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von YouGov im Auftrag von Fidelity International. Nachfolgend die Ergebnisse auf einen Blick: Ranking: Die Geldanlagen der Deutschen:

1. Tagesgeldkonto (31%)

2. Sparbuch (24%)

3. Immobilien (19%)

4. Fonds (17%)

5. Aktien (16%)

6. Bargeld (9%)

7. ETFs (börsengehandelte Indexfonds) (9%)

Die Bayern: nicht nur Deutscher Meister im Fußball sondern auch bei Aktien

Dagegen bevorzugen nur 16 Prozent der Befragten Aktien als Geldanlage und 17 Prozent Fonds. Bundesweite Spitzenreiter beim Aktienbesitz sind die Bayern (20 Prozent). Männer (23 Prozent) legen weitaus häufiger in Aktien an als Frauen (9 Prozent). Fidelity Investments kommt als große Kapitalanlagegesellschaft folgerichtig und verständlicherweise zu Schlussfolgerung, dass mit Mythen rund um Aktien und Fonds aufgeräumt werden muss.

Wertpapiere seien keine Geldanlage nur für Reiche, sondern für jedermann. Mit einem Sparplan investieren Anleger beispielsweise regelmäßig kleinere Beträge in einen Fonds und sorgen so auch ohne Startkapital für die eigene Zukunft vor. Das ginge schon ab 25 Euro im Monat. Ja das ist alles richtig, die Frage ist nur ob man dafür einen Investmentfonds nehmen sollte, oder nicht besser einen börsengehandelten Indexfonds, also einen kostengünstigen ETF. Weiter ist in der Studie zu lesen, dass zwar 27 Prozent der Deutschen angeben, Finanzangelegenheiten komplex und herausfordernd zu finden, doch immerhin jeder fünfte Befragte (19 Prozent) findet Finanzthemen spannend.

Hier Kommt Fidelity zur Schlussfolgerung, dass an dieser Stelle angesetzt werden muss und mehr Begeisterung für Wertpapiere geschaffen werden sollte. Helfen können beispielsweise Angebote wie eine digitale Vermögensverwaltung. Damit lässt sich das Ersparte in wenigen Schritten anlegen – ganz einfach und leicht verständlich. Ja diese Einschätzung teile ich auch. Deswegen steht auch ROBO-X kurz vor der Tür!

Die Nullzinsphase ist der ideale Nährboden für Anlagebetrüger

Neben meinen makroökonomischen Analysen und Empfehlungen von Anlagestrategien und Gestaltungskonzepten widme ich mich auch regelmäßig der Warnung vor Angeboten bzw. Anbietern, die nach meiner Einschätzung als dubios einzustufen sind. Hierfür arbeite ich intensiv mit renommierten Anwaltskanzleien zusammen. Daneben beschäftige ich mich auch immer wieder mit dem Thema Falschberatung bei Banken, Vermögensberatern, Vermögensverwaltern und Anlagevermittlern.

Zahlreiche klassische Kapitalanlagen sind aufgrund der fortwährenden Niedrigzinsphase unattraktiv. Viele Anleger wollen sich damit nicht abfinden und setzen deshalb auf Investments, die deutlich mehr Gewinn versprechen. Für Kapitalanlagebetrüger ist diese Ausgangssituation geradezu ideal, um Anleger mit hohen Zinsversprechen zu locken.

Jahr für Jahr investieren private Kapitalanleger in Deutschland, Österreich und der Schweiz Milliarden in die unterschiedlichen Kapitalanlagen. Fachleute schätzen, dass durch Anlagebetrug sowie durch Falschberatungen jedes Jahr ebenfalls Milliarden Euro verloren gehen.

Die Fälle von Wirtschaftskriminalität und Kapitalanlagebetrug sind explodiert

Wie aus der Polizeilichen Kriminalstatistik hervorgeht, gab es beispielsweise 2016 allein in Deutschland 7.815 polizeilich erfasste Fälle im Bereich des Kapitalanlagebetruges. Im Jahr 2017 ist diese Zahl geradezu explodiert auf 27.564 Fälle. Da zahlreiche Betroffene bei einem Anlagebetrug weder eine Anzeige bei der Polizei erstatten noch juristische Hilfe in Anspruch nehmen, dürfte die Dunkelziffer der Betrugsfälle noch weitaus höher sein.

Sollten Sie den Eindruck haben, dass Sie bei einer Kapitalanlage falsch beraten wurden oder gar zum Opfer eines Anlagebetrugs geworden sein, ist das Wichtigste, rasch zu handeln. Ich stelle leider immer wieder fest, dass viele Anleger viel zu schnell resignieren, vor allem in Fällen, in denen Gelder an dubiose Firmen aus dem Ausland überwiesen wurden. Selbst hier besteht vielfach die Möglichkeit, Konten einzufrieren und verlorenes Geld nach einem Anlagebetrug zurückzuholen.

Falschberatung? Beschreiten Sie bei gescheiterten Kapitalanlagen stets 2 Wege:

1. Der Gang zum Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht für den Schadensersatz und

2. Der Weg zum Fachanwalt für Steuerrecht für die steuerliche Geltendmachung und Anerkennung des erlittenen Verlustes.

Mein Empfehlung: Lassen Sie sich von Fachanwälten aus unserem Experten-Netzwerk professionell helfen!

Kapitalanlagen sind für Anleger immer mit Risiken verbunden. Die Anlageberater der vermittelnden Banken, Vermögensberater, Vermögensverwalter, Versicherungsberater oder sonstige Anlagevermittler sind verpflichtet, den Anleger über diese Risiken und auch über Provisionen aufzuklären.

Wird diese Aufklärungspflicht verletzt, haben Sie als Anleger die Möglichkeit, Ihren Anspruch auf Schadensersatz geltend machen. Hierzu empfehle ich Ihnen ausgesuchte, auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Anwaltskanzleien aus meinem Experten-Netzwerk.

(c) Markus MillerGEOPOLITICAL.BIZ

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