TV-Interviews mit Markus Miller!

Sehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

im Rahmen der Finanzmesse Invest 2016 konnte ich neben meinen Vorträgen zwei TV-Interviews geben. Für Wirtschaft TV (Thema: So sehen alternative Geldsysteme der Zukunft aus), sowie für Börse Stuttgart TV (Thema: Macht der Notenbanken ist begrenzt).

Markus Miller von GEOPOLITICAL.BIZ sagt: “Wir haben heute schon Bargeldbegrenzungen von 15.000 Euro in Deutschland. Das soll weiter runtergefahren werden in den Bereich von 5.000 Euro. Wir haben eine Diskussion um die Abschaffung des 500-Euro-Schein. Das ist die negative Seite. Aber positiv ist, dass die Kunden bequemer zahlen können in Zukunft. Wie zum Apple mit Pay oder Amazon. Oder auch Bitcoin.” Wie könnten die Geldsysteme der Zukunft dann aussehen? Mehr Details verrät der Experte im Interview mit Wirtschaft TV-Chefredakteur Manuel Koch.

Markus Miller von “GEOPOLITICAL.BIZ” meint, dass die Risiken für das Gesamtsystem mit jeder weiteren Lockerung der Geldpolitik eklatant steigen würden. Gleichzeitig sei für ihn die Macht der Notenbanken begrenzt. Thomas Zuleck befragte den Experten im Rahmen der Invest 2016 am Stand der Börse Stuttgart.

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© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

 

Ein Gedanke zu „TV-Interviews mit Markus Miller!

  1. Ralf Hessse

    Auf das wesentliche eines Geldsystems wurde natürlich leider nicht eingegangen. Dafür wurde ein ominöser Cryptologe zitiert, der nach irgendwelchen Kriterien, genau weiss man nicht welchen, festgestellt haben will, dass alles Papiergeld zu 100% gescheitert ist! – Sicher hat er die DMark da auch dazu gezählt, weil diese ja noch vorhanden und gültig, aber nicht mehr gesetzliches Zahlungsmittel ist. Auch ist leider davon auszugehen, dass der Herr nicht unbedingt auf der Höhe der Geldtheoretischen Diskussion ist, sonst hätte er seine Untersuchungen anders durchgeführt und wäre wohl zu spezifischeren Ergebnissen gekommen? Oder wurde er einfach nur pauschalisiert zitiert? – Das wäre dann ja noch verwerflicher…!
    Nichts desto trotz, wer eine Bit-DIGItal-Währung auf Basis einer GOLD-Deckung propagiert, dem muss leider eine sehr einseitige und hyper-gestrige Interessenlage bescheinigt werden und es stellt sich pauschal die radikale Frage ob so jemand wirklich eine solide Qualifikation zur Geldtheorie hat.

    Es wird daher von elementarer Bedeutung sein, ob eine künftige Bit-DIGI-Währung sich an den Überlegungen eines GERECHTEN GELDES orientiert (s.a. Dieter Suhr, Geld ohne Mehrwert, u.a. Publikationen) worauf diese/eine digitale Währung DANN nach diesen Erfordernissen KONFIGURIERT WIRD oder eben NICHT WIRD. In ersterem Falle werden wir die Chance eines “Wohlstandes für alle” genießen können, anderenfalls werden wir uns auf die altbekannten Marxschen Verelendungstheorien einstellen können. Darin bestand ja u.a. auch einer der fatalen Irrtümer von Karl Marx, dass eines der Grundübel nicht bei der Produktion zustande kommt sondern dass es sich aus geringfügigen aber entscheidenden Defiziten in der Konzeption und Konstruktion des Geldes herleitet.

    Das beste für alle wird es daher wohl sein, wenn generell zu einem System konkurrierender Währungen (nach v. Hayek) übergegangen wird und auch die Finanzämter und öffentlichen Dienstleister verpflichtet werden, diese anzunehmen, sodass sich dann das beste Geld für alle, welches das schlechteste für die Reichen sein könnte, zum Wohle ALLER durchsetzen wird.

    Ralf Hesse

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