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Die Welt vor dem Geldinfarkt!

Geldinfarkt_Markus_Miller_3DSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

von Henry Ford (1863 – 1947) stammt das Zitat: „Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh“.

In meinem neuen Buch „Die Welt vor dem Geldinfarkt“ befasse ich mich mit der Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Geldes.

Vom Vollgeld, Volksgeld, Giralgeld, Zins und Zinssystem hin zu Blockchain und digitalem Geld basierend auf kryptographischen Schlüsseln wie Bitcoin über Währungskriege, Finanz-Prohibition und Protektionismus bis hin zur Kalten Progression und Finanziellen Repression.

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Die Bevölkerung verliert zunehmend das Vertrauen in das Geldsystem

Das Wort “Geldsorgen” verbinden wir in der Regel damit, dass bei einzelnen Personen oder Familien zu wenig Einkommen oder Vermögen vorhanden ist. Mittlerweile hat dieser Begriff aber auch für eigentlich wohlhabende Bürger eine wichtige Bedeutung bekommen. Ich spreche von der Sorge um die grundsätzliche Stabilität unseres Geldes.

Unsere verschuldeten und inflationären Papiergeldwährungen verlieren in immer größeren Teilen der Bevölkerung stark an Vertrauen. Das belegt unter anderem eine Studie des Meinungsforschungsinstituts TNS Infratest sehr deutlich. 46 Prozent aller Deutschen haben mittlerweile Angst, dass ihr Vermögen durch eine kommende Inflation verloren geht. Jeder Dritte Deutsche gibt in der Studie an, seinen Glauben an die Stabilität des Euro verloren zu haben. Am größten ist der Vertrauensverlust in die eigene Währung bei Bürgern zwischen 40 und 59 Jahren. Staatliche Regulierungen und notenbankpolitische Eingriffe führen weltweit zu einem Vertrauensverlust in etablierte Währungen.

Parallel dazu erlebt die weltweit führende, zentralbankfreie Digitalwährung Bitcoin einen wahren Boom. Von Henry Ford (1863–1947) stammt das Zitat: »Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh«. Von 599 Papiergeldsystemen, die in den letzten 1.000 Jahren eingeführt wurden, sind 100 Prozent gescheitert! Die durchschnittliche Lebensdauer einer Währung beträgt dabei lediglich 27 Jahre!

Ludwig_von_MisesDas schuldenbasierte Geldsystem ist ein latentes Risiko

Ich bin mir bewusst, dass ich, genau wie alle anderen, nichts weiß, bis auf den Fakt, dass unser Geldsystem sehr krank ist. Durch künstliche Eingriffe der Notenbanken wird es aber weiter am Leben erhalten. Aber auch hier kann niemand seriös prognostizieren, wie lange das noch gutgehen wird. Die Welt steht nach meiner Überzeugung daher vor dem Geldinfarkt.

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Je länger die Fehlsteuerungen andauern, desto größer wird der Schmerz

Der große Ökonom Ludwig von Mises hat bereits zu Beginn des letzten Jahrhunderts nachfolgende Feststellung getroffen, die heute so gültig ist wie selten zuvor.

„Es gibt keine Möglichkeit, den finalen Zusammenbruch eines Booms zu verhindern, der durch Kreditexpansion erzeugt wurde. Die einzige Alternative lautet: Entweder die Krise entsteht früher durch die freiwillige Beendigung einer Kreditexpansion – oder sie entsteht später als finale und totale Katastrophe für das betreffende Währungssystem“.

Wie schöpfen wir Geld in der Zukunft?

Ebenso selbstverständlich mit den Fragen, ob Bargeld eine Zukunft hat und wie wir unser Geld in der Zukunft schöpfen? Hier kommen die möglichen Banken der Zukunft ins Spiel, die nicht Deutsche Bank, Commerzbank, Sparkassen oder Raiffeisen heißen, sondern Apple, Amazon oder Google. Für mich steht außer Frage, dass digitalem Geld basierend auf kryptographischen Schlüsseln die Zukunft gehört. In diesem Segment befasse ich mich daher sehr intensiv mit den Bereichen Blockchain, Bitcoin, Cryptocoins, FinTechs oder Social Banking.

Geld = Kredit: Neuer Rekord bei der Verschuldung der Welt

Seit Jahren und Jahrzehnten verschlechtern wir durch eine expansive Geldpolitik die sich von der Realwirtschaft vollkommen entfernt hat unser Geld. Der internationale Währungsfonds (IWF) hat vor kurzem wieder einmal Alarm geschlagen. Im vergangenen Jahr haben die weltweiten Schuldenberge einen neuen Rekordstand, von fast schon unglaublichen 215 Billionen US-Dollar erreicht.

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Laut der statistischen Erhebung des IWF wurden dabei öffentliche Verpflichtungen, Verbindlichkeiten privater Haushalte und unternehmerische Schulden in die Berechnung der Schuldenlasten mit einbezogen. Die nach wie vor großen Kreditverbindlichkeiten des Finanzsektors, der Banken und Versicherungen sind in der IWF-Analyse dabei noch nicht einmal berücksichtigt.

infografik_6148_weltweiter_schuldenstand_erreicht_rekordniveau_nDie Weltverschuldung beträgt 225 Prozent der Weltwirtschaftsleistung

Rund ein Drittel, also 50 Billionen US-Dollar der Schulden schreibt der IWF den öffentlichen Haushalten zu. Insgesamt liegt die Weltverschuldung bei ungefähr 225 Prozent der gesamten Weltwirtschaftsleistung. Die USA und China – als größte Volkswirtschaften – tragen dabei einen sehr großen Anteil zur Weltverschuldung bei.

Derzeit lesen wir in zahlreichen Medien von Nullzinsen, oder gar Negativzinsen und Strafzinsen. Banken verdienen angeblich im Kreditgeschäft nichts mehr, aufgrund der künstlichen Niedrigzinspolitik der EZB. Wie kaputt das Zinssystem ist verdeutlichen allerdings nicht nur die Negativzinsen, die Geschäftsbanken an die EZB bezahlen müssen, sondern auch die Überziehungszinsen, die Banken von ihren Kunden verlangen.

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Für Dispozinsen oder Überziehungszinsen bei Banken gelten die Nullzins-Aussagen nämlich überhaupt nicht. Das zeigt der nachfolgende Blick auf die durchschnittlichen Überziehungszinsen in ausgewählten Ländern der Eurozone.

infografik_6415_durchschnittliche_dispozinsen_in_laendern_der_eurozone_nSystemdefekt: 21,8 Prozent Überziehungszinsen in der Nullzinsphase

Wer sein Konto überzieht, muss bei den meisten Kreditinstituten eine Art Strafe in Form von Überziehungszinsen zahlen. Der durchschnittliche Satz für Überziehungszinsen ist in Deutschland seit Juli 2016 bei 8,61 Prozent konstant. Deutsche Kontoinhaber haben es im Vergleich zu anderen Bürgern in Staaten der Eurozone gar nicht so schlecht.

In Lettland müssen beispielsweise happige 21,8 Prozent Zinsen entrichtet werden. In Estland beträgt der Durchschnittszinssatz 16,31 Prozent, in der Slowakei 14,16 Prozent, in Portugal 13,83 Prozent, in Spanien 10,87 Prozent, in Irland 10,66 Prozent, in Griechenland 8,07 Prozent, in Belgien 7,72 Prozent und in Finnland 6,29 Prozent.

Griechenland mit seiner angeschlagenen Wirtschaft und den maroden Banken hat somit in diesem Kreditsegment der Banken niedrigere Durchschnittszinsen als Deutschland. Das ist schlicht krank!

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Versichern Sie sich gegen den rollenden Schneeball!

Diese gigantischen Schuldenberge sind ein immer stärker werdendes Risiko für die Stabilität unseres derzeit noch bestehenden Geld- und Währungssystems. Basierend auf einer ungedeckten Kreditschöpfung aus dem Nichts oder zumindest fern der realwirtschaftlichen Fakten. Das ist vergleichbar mit einem rollenden Schneeball.

Aus diesem Grunde rate ich zur Strukturierung von Geld- und Kapitalanlagen in Ländern, die faktisch keine Staatsverschuldung haben. Dazu zählt das schuldenfreie Fürstentum Liechtenstein mit seinem Banken- und Versicherungssystem. Mein Finanzplatz und meine Haftungsschutz-Oase Nr. 1 in Europa.

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Geldinfarkt_Markus_Miller_3DMarkus Miller: Die Welt vor dem Geldinfarkt!

Die derzeitigen Systemrisiken sind so hoch wie selten zuvor in den letzten Jahrzehnten. Deswegen sind und bleiben reale Werte, die frei von Schulden sind, eine ganz wichtige Strategie zur Schaffung Ihres persönlichen Fort Knox.

Die Probleme unseres kranken Geldsystems zu analysieren und zu erkennen, ist die eine Seite. Gesunde Alternativen aufzuzeigen ist jedoch viel wichtiger. Praktische Lösungsansätze liegen dabei zusätzlich in der enorm hohen Dynamik des technologischen Fortschritts.

Buchbestellung als Hardcover oder eBook!

Ich unterscheide mich von den zahlreichen Kritikern unseres derzeitigen Geldsystems vor allem dahingehend, dass ich die Vorteile der elektronischen Welt des bargeldlosen Zahlungsverkehrs mit den Vorteilen der physisch hinterlegten Welt der realen Werte heute schon kombiniere. Mein neues Buch können Sie neben dem Buchfachhandel und zahlreichen Online-Buchhändlern beispielsweise über Amazon bestellen. Als klassische, hochwertige Hardcover-Variante (Gebundene Ausgabe), oder auch als digitales eBook.

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Analysieren Sie Ihre Zahlungsversprechen

„Sachwerte statt Geldwerte!“ Diesen Spruch haben mittlerweile viele Bank- und Vermögensberater ebenso wie zahlreiche Anleger verinnerlicht. Aufgrund der Finanz- und Schuldenkrise lese ich inzwischen häufig auch in Finanzmagazinen Beiträge mit diesem Aufhänger – Anleger sollen vom unsicheren Papiergeld zu realen Sachwerten wechseln. Natürlich ist es richtig, dass Sie Teile Ihrer Vermögenswerte in realwirtschaftliche Sachwerte investieren sollten. Das ist auch ein ganz wichtiger Basisbaustein meiner Konzepte.

Aber deshalb müssen Geldwerte dennoch auch in Zukunft ein ganz wichtiger Grundbestandteil Ihrer strategischen Vermögensaufteilung sein. Meines Erachtens werden derzeit die reinen Inflationsgefahren viel zu stark betont. Eine Inflation liegt zwar im Bereich des Möglichen, aber auch für die Prognose einer langjährigen Depression und Deflation gibt es genügend Argumente.

Stellen Sie nicht pauschal Ihre Papiergeldwerte zugunsten von Sachwerten zur Disposition. Verteilen und übertragen Sie besser ganz gezielt Teile Ihrer Euro-Geldwerte auf Schuldner, die keine direkten Euro-, Euroland- oder Bankrisiken haben. Dazu zählen vor allem Länder mit soliden Staatsfinanzen sowie Schuldner aus der Realwirtschaft. Darüber hinaus gibt es auch Anleihen, die an Sachwerte aus der Realwirtschaft gekoppelt sind.

Meinen Erfahrung nach sind zahlreiche Kapitalanleger der Meinung, dass konservative Investments wie festverzinsliche Wertpapiere keiner großen Kontrolle und Überwachung bedürfen. Auch ich kenne das noch von meiner Bankausbildung: Aktien sind wegen ihrer vielen Chancen spannend, Anleihen hingegen langweilig.

Diese Ansicht ist ein Trugschluss. Gerade auch Anleihen bieten enorme, aktive Handelschancen bei überschaubaren Risiken, wenn man sich detailliert mit dieser Anlageklasse beschäftigt. Die wichtige Bedeutung der weltweiten Zins- und Anleihenmärkte wird aus meiner Sicht nach wie vor vollkommen unterschätzt. Das ist umso verwunderlicher, je mehr uns die Zinsabhängigkeit unseres schuldenbasierten Finanz- und Wirtschaftssystems vor Augen geführt wird – vom Kindergeld über die zahllosen täglichen Geldverwendungen im Laufe eines Lebens bis hin zum Sterbegeld.

Machen Sie sich bewusst: Anleihen sind Zahlungsversprechen Dritter!

Ihre klassische Kapitallebens- oder Rentenversicherung, Ihre Rentenanwartschaften, Ihre Pensionszusagen, Ihre Sparbücher und Festgelder oder auch Ihr Bargeld beruhen ebenfalls rein auf Zahlungsversprechen Dritter. Das ist eine Abhängigkeit, welche es aus meiner Sicht dringend erforderlich macht, dass Sie sich ganz grundlegend über die Entwicklungen von Zinsen, Zinsstrukturkurven, Bonitäten sowie den Modalitäten der „Anleihen-Schuldnermärkte“ informieren.

Nachfolgend finden Sie hilfreiche Informationsseiten, die ich selbst seit Langem nutze. Alle Quellen sind dabei kostenlos zugänglich.

Informationen zu Zinsen / Anleihen / Bonds

www.global-rates.comDieses Portal ist eine umfassende Informationsplattform für internationale Zinssätze. Länder- und Zentralbankzinsen finden Sie hier ebenso wie Wirtschaftsindikatoren – allen voran Indices für die unterschiedlichen Inflationsraten mit Hintergrundinformationen, übersichtlichen Tabellen und Grafiken.

www.investinginbonds.euist eine gemeinnützige Quelle für Sie als Kapitalanleger, wenn Sie sich detailliert über die grundlegenden Modalitäten und Möglichkeiten der Anleihenmärkte informieren möchten. Die Internetseite bietet Ihnen lehrreiche Informationen, Daten, wichtige Konjunkturindikatoren sowie Nachrichten und Kommentare zu den Märkten. Das Angebot ist aus meiner Sicht sowohl für Einsteiger als auch für fortgeschrittene Anleihen-Investoren bestens geeignet.

www.boerse-stuttgart.de – Die Börse Stuttgart bietet in der Tiefe wie Breite umfassende Dienstleistungen für Anleihen-Anleger. Neben dem Anleihenfinder und dem Renditerechner sind für mich vor allem die Zinsstrukturkurven unter dem Menüpunkt „Tools und Services“ in der Praxis sehr hilfreich.

www.boerse-frankfurt.de – Die Frankfurter Börse bietet umfassende Informationen zu Anleihen. Von aktuellen Zins- und Renditeinformationen über Marktindikatoren, fortlaufenden Marktberichten zu den Anleihenmärkten bis hin zu einer sehr empfehlenswerten Übersicht internationaler Neuemissionen.

www.boerse-duesseldorf.de – Die Düsseldorfer Börse hat sich neben Stuttgart als weitere Regionalbörse auf den professionellen Handel mit Anleihen spezialisiert. Mit vielen Serviceleistungen und Informationsangeboten für Privatanleger.

www.bondboard.deBondboard ist ein seit vielen Jahren etabliertes Informationsportal rund um Anleihen – vom Grundwissen bis hin zu aktuellen Informationen. Mittlerweile ist Bondboard in das Online-Angebot der Baader Bank AG integriert. Das Portal bietet umfassende Suchfunktionen für Anleihen. Vor allem die Informationen zu Fremdwährungs- und Unternehmensanleihen sind sehr zu empfehlen. Ich empfehle Ihnen, sich bei dem kostenlosen wöchentlichen Newsletter „Baader Bond Markets“ anzumelden. Dieser wird von den Anleihenexperten der Baader Bank erstellt. Sie finden hier wöchentlich Top-Informationen zu den globalen Anleihenmärkten mit ausführlichen Hintergrunddaten. Ebenso zu Neuemissionen. Vor allem aber finden Sie auch detaillierte Berichte zu aktuellen Entwicklungen zu den unterschiedlichen Anleihensegmenten.

www.bondguide.deDas Dienstleistungsangebot ist ein Informationsportal für Unternehmensanleihen. Empfehlenswert aus meiner Sicht sind vor allem die detaillierten Bewertungen und Einschätzungen zu Neuemissionen von Anleihen aus dem Mittelstand. Der kostenlose Bondguide bietet fortlaufend aktualisiert ausführliche Zahlen, Daten, Diagramme und Statistiken in sehr übersichtlicher und verständlicher Form.

www.bondbook.deUmfassende Informationen speziell zu Mittelstands-Anleihen finden Sie im monatlichen Bond Magazine, welches Sie auf dieser Internetseite kostenlos herunterladen können.

Fazit: Analysieren und strukturieren Sie Ihre Zahlungsversprechen!

Sachwerte, allen voran Edelmetalle welche absolut frei sind von Zahlungsversprechen Dritter, sind ein idealer Gegenpol zu Papiergeldern und schuldbasierten Werten. Sie sind aber kein Ersatz, sondern ein wichtiger ergänzender Baustein. Die Devise “Raus aus Geldwerten rein in Sachwerte” ist keine empfehlenswerte Lösung sondern schafft Klumpenrisiken. Analysieren Sie deswegen Ihre bestehenden Geldwerte und strukturieren Sie diese gezielt auf Ihre Rahmenbedingungen und Bedürfnisse.

(c) Markus Miller, Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

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