Schlagwort-Archiv: Zinsen

Recht: So optimieren Sie Ihre Rente!

GEOPOLITICAL.BIZ_Markus_Miller_VenedigSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

Senioren, die ihren größeren Teil der Einkünfte aus BfA-Renten oder Pensionen beziehen, spüren es zunehmend: Die Kaufkraft der Altersbezüge nimmt deutlich ab. Dazu kommt häufig, dass die selbstbewohnte Immobilie auch in die Jahre gekommen ist. Sanierungen oder Modernisierungen in größerem Umfang stehen an. Wie aber die Rente aufbessern, wenn die lieb gewonnene Immobilie und Nachbarschaft nicht verlassen werden sollen? Denn gerade hier gilt die Maxime: Einen alten Baum verpflanzt man nicht mehr!

Die Leibrente ist ein sinnvolles Instrument aus dem Mittelalter

Hier gibt es häufig eine sogenannte Leibrentenzahlung innerhalb der Familie oder zwischen zwei privaten Personen. Der Senior überträgt seine Immobilie an die Nachfolgegeneration oder an einen Dritten. Im Gegenzug erhält er eine Leibrente und ein lebenslanges Wohnrecht in, oder einen Nießbrauch an der Immobilie.

Dabei werden in diesen Fällen die Erwartungen der Senioren nicht immer ohne Probleme erfüllt, sind sie doch abhängig von einzelnen – in der Regel nahestehenden – Privatpersonen. Ebenso stellt sich die Frage der Handlungsoptionen für den mittlerweile sehr häufigen Fall der Kinderlosigkeit.

Die Leibrente gab es schon im Mittelalter. Bereits zu dieser Zeit stellte ein Gläubiger seinem Schuldner einen Geldbetrag zur Verfügung und bekam als Gegenleistung bis zu seinem Tode eine Leibrente. Im Mittelalter wie auch in der späteren Neuzeit nutzten Christen diese Leibrenten, um das damals geltende kirchliche Zinsverbot zu umgehen.

Zinsverbot: Die Notenbanken sind die Kirchen der Gegenwart

Ich sehe zwischen dem kirchlichen Zinsverbot aus dem Mittelalter und der Zinspolitik der heutigen Notenbanken deutliche Parallelen. Die künstlich festgelegten Null- oder gar Negativzinsen der großen Zentralbanken entsprechen in der Praxis einem Zinsverbot. Die „Leibverrentung“ des selbstgenutzten Immobilienvermögens ist für mich daher bereits seit vielen Jahren ein sehr interessantes Modell. Auch angesichts der zunehmenden Anzahl von Singlehaushalten und kinderlosen Paaren lässt sich hierüber das Langlebigkeitsrisiko durch eine zusätzliche Renteneinnahmequelle bestens absichern.

Attraktive Gestaltungsmodelle: Leibrenten für Immobilienbesitzer

Zahlreiche ältere Immobilienbesitzer wohnen heute mietfrei und bekommen eine relativ niedrige Rente. Daneben erzielt ihr Sparvermögen aufgrund der Nullzinspolitik keine Zusatzeinnahmen mehr durch Zinserträge. Für dieses Problem ist die Leibrente eine attraktive Lösung. Nachfolgend habe ich Ihnen einmal die wichtigsten Vorteile einer Leibrente auf Immobilien übersichtlich zusammengefasst.

Die wichtigsten Vorteile für Immobilieneigentümer auf einen Blick

+ Erzielung einer lebenslangen zusätzlichen Rente mit monatlicher Auszahlung

+ Notarielle Eintragung eines lebenslangen grundbuchgesicherten Wohnrechts

+ Notarielle Beurkundung des Leibrentenvertrages

+ Wegfall von Instandhaltungskosten für die Immobilie

+ Wegfall von Grundsteuern und Versicherungen für die Immobilie

+ Keine Notar- und Gutachterkosten bei Abschluss

+ Nutzung von umfassenden zusätzlichen Serviceleistungen auf Wunsch. Beispielsweise Hausmeisterdienste, Gärtnerservice, Unterstützung bei der Suche nach Hilfestellungen wie Essen auf Rädern, Hausnotruf, Übernahme der Hausverwaltung oder Hilfestellung bei Eintritt einer Pflegebedürftigkeit

+ Weiterzahlung der Rente auch beim Umzug in ein Senioren- oder Pflegeheim

Leibrenten auf Immobilien schaffen ein lebenslanges Zusatzeinkommen und reduzieren das Langlebigkeitsrisiko

Im deutschen Recht ist die Leibrentenzahlung im in den §§ 759 ff. BGB geregelt. Leibrenten auf Immobilienbasis, die auch Immobilienrenten genannt werden, sind speziell für kinderlose Immobilieneigentümer eine sehr empfehlenswerte Möglichkeit, ein lebenslanges Zusatzeinkommen zu generieren. Das finanzielle Langlebigkeitsrisiko wird dadurch reduziert.

Zusätzlich entsteht der Kapitalschutzeffekt eines Rentenmodells mit Überschuldungsschutz, beispielsweise für den Fall von Zwangshypotheken Dritter. Meine Empfehlungen für die praktische Umsetzung einer Leibrente finden meine Leser von Kapitalschutz vertraulich in meinem „Sonderreport Immobilien“ mit den 6 wichtigsten Kapitalschutz-Strategien für Immobilen.

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© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

Todesanzeige!

ptd-16-23-zinsSehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

die Nullzinspolitik der EZB gefährdet die Altersvorsorge von Millionen Deutschen. Kommt der Negativzins droht sogar die Enteignung von Sparern. Diese Politik von Mario Draghi muss dringend gestoppt werden!

Aus diesem Grunde hat MARKUS MILLER, der Geschäftsführer von GEOPOLITICAL.BIZ und Chefanalyst von KAPITALSCHUTZ VERTRAULICH ein Petitionsschreiben an den EZB-Präsidenten Mario Draghi und die Mitglieder des EZB-Rats ins Leben gerufen. Sie können diese Petition unterstützen und sehr gerne auch weiterleiten, in Ihrem persönlichen Bekanntenkreis und Netzwerk. Nachfolgend die Grundlagen der Petition:

Was ist eine Petition und wie funktioniert sie?

Nach Artikel 227 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) hat jeder EU-Bürger das Recht, sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit einer Petition, also mit einer Bitte oder Beschwerde, an die dafür zuständigen politischen Stellen zu wenden.

Wann wird die Petition übergeben?

Bis zum 01.10.2016 wollen wir so viele Unterzeichner wie möglich für unser Anliegen gewinnen und die Petition mitsamt den gesammelten Unterschriften im Anschluss an die EZB übermitteln. So wollen wir öffentlichen Druck auf EZB-Präsident Mario Draghi ausüben, seine Niedrigzinspolitik zu beenden, und klarmachen, dass eine große Mehrheit der Sparer sich eine Enteignung durch die Hintertür nicht gefallen lässt.

EZB_EuroSehr geehrter Herr EZB-Präsident Mario Draghi,

sehr geehrte Mitglieder des EZB-Rats,

hiermit fordern die Unterzeichner dieser Petition Sie auf, Ihre Nullzinspolitik umgehend zu beenden und endlich aufzuhören, die deutschen und europäischen Sparer zu enteignen! Die Nullzinspolitik der EZB führt dazu, dass die einzelnen Banken ihren Kunden, den Sparern, auch keine Zinsen mehr zahlen.

Mindestens 39 Prozent des deutschen Volksvermögens sind betroffen!

Nach Angaben der Deutschen Bundesbank liegen 39 Prozent der Ersparnisse der Deutschen auf Giro-, Tagesgeldkonten oder Sparbüchern. Wer aber sein Geld dort angelegt hat, kann wegen Ihrer Politik keine Zinsen mehr erwarten.

Sparen lohnt sich nicht mehr. Wer spart, handelt eigentlich klug und vorausschauend, ist aber plötzlich der Dumme. Und das hat ganz reale Auswirkungen: Viele Menschen haben jahrelang gespart, um sich etwa eine eigene Rücklage fürs Alter zu sichern. Genau diese Menschen drohen nun in Altersarmut abzurutschen.

Negativzinsen sind gleichbedeutend mit einer Enteignung!

Als wäre das nicht schon schlimm genug, droht jetzt sogar die endgültige Enteignung der Sparer: die Einführung von Negativzinsen! Das bedeutet: Wer sein Geld bei der Bank anlegt, bekommt nicht nur keine Zinsen dafür, er muss stattdessen sogar Strafgebühren zahlen. Zwei deutsche Banken haben solche Strafzinsen für Sparer schon eingeführt, wenn auch vorerst nur ab einer gewissen Anlagesumme. Aber der Trend zeigt klar in eine Richtung: Sparer drohen enteignet zu werden! Vermögen, die über Jahre hart erarbeitet worden sind, drohen vernichtet zu werden!

Diese absurde Politik lassen sich die Bürger aber nicht gefallen. Wie eine Umfrage ergeben hat, würden mehr als 75 Prozent der Deutschen ihr Geld von Konten abheben, für die sie Strafzinsen bezahlen sollen. Es wird also dringend Zeit umzudenken.

Wir fordern Sie daher auf,

  1. Ihre Nullzinspolitik umgehend zu beenden!
  1. den Leitzins wieder auf ein normales Niveau anzuheben!
  1. eine normale Verzinsung von Sparguthaben wieder zu ermöglichen!

Wir machen hiermit von unserem Petitionsrecht nach Art. 227 AEUV Gebrauch und fordern Sie auf, Ihre Zinspolitik gemäß diesen Forderungen zu korrigieren.

Ich bitte Sie: unterstützen Sie meine Initiative der Petition gegen die EZB-Politik. Informieren Sie Ihre Bekannten und Freunde über meine Online-Petition!

Zur Volkspetition von Markus Miller: Enteignung der Sparer durch Negativzinsen stoppen!

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Das Bundes-Schwundgeldsystem!

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“Günther Schild”: Die einstige Werbefigur für Bundeswertpapiere.

Sehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

eine gravierende Folge der Finanzkrise des Jahres 2008 ist ein Paradigmenwechsel auf den Zins- und Anleihenmärkten. Minuszinsen bei Geschäftsbanken und Zentralbanken sorgen mittlerweile für negative Zinseszins-Effekte. Die Zinsfunktionen befinden sich längst in einem neuen, in der Geschichte niemals zuvor dagewesenen Zeitalter. Die EZB verlangt von Kreditinstituten mittlerweile -0,4 % für das Parken von Einlagen. Ich rechne damit, dass die Strafzinsen in der Eurozone mindestens noch auf rund -0,5 % ansteigen werden. Selbst Negativzinsen von -1 % und mehr würde ich nicht mehr ausschließen.

Diese Rahmenbedingungen führen dazu, dass sich die Anleihenmärkte in einer historischen, nie zuvor gesehenen Blase befinden. Der Euro-Bund-Future, der wichtigste Indikator für Bundesanleihen, ist bis auf ein neues Allzeithoch bei 166 Punkten angestiegen.

Die Anleihenmärkte sind ein Schwundgeldsystem

Die Mehrzahl der Deutschen Bundesanleihen sind heute Schwundanleihen, die am Ende ihrer Laufzeit weniger zurückbezahlen werden als die heutige Investition. Rund zwei Drittel, also 67 % aller Bundesanleihen sind derartige Schwundanleihen. Die kranken Anleihenmärkte werden früher oder später kollabieren. Statt Renditen liefern gerade Bundesanleihen heute lediglich noch ein sehr großes, renditeloses Risiko.

Das deutsche Versicherungssystem stützt sich auf Anleihen

Auf diesen kranken Rahmenbedingungen fußt auch das deutsche Versicherungssystem. Das gesamte, auf gesetzlichen Garantiezinsen basierende deutsche Lebensversicherungssystem ist mittlerweile gefährdet. Gleiches gilt auch für andere EU-Staaten wie beispielsweise unser Nachbarland Österreich.

In Deutschland gibt es rund 92 Millionen private Lebens- und Rentenversicherungsverträge. Das Volksfinanzprodukt Nr. 1 ist dadurch annähernd in jeder Familie vertreten, sei es über eine klassische deutsche Lebens- oder Rentenversicherung, eine betriebliche Direktversicherung oder über die staatlich geförderten privaten Rentenbausteine Riester- und Rürup.

Bis zu 98 % der Kapitalanlagen von Deutschen Versicherungsgesellschaften liegen dabei in reinen Geldwerten, vor allem in scheinbar sicheren Staatsanleihen. Nach aktuellen Berechnungen der Citigroup werfen 39 % der Anleihen aus der Euro-Zone mittlerweile negative Zinsen ab.

Klassische Kapitalversicherungen sind tickende Zeitbomben!

Viele Bürger sind sich der Gefahren des Deutschen Lebensversicherungssystems nach wie vor nicht bewusst. Der Gesetzgeber schon. Um in einem Krisenfall einen totalen Kollaps der Versicherungswirtschaft zu verhindern, hat die Politik im deutschen Versicherungsaufsichtsgesetz einen in der breiten Bevölkerung kaum bekannten Paragraphen geschaffen, durch den die Versicherungszahlung im Krisenfall verboten werden kann. Bevor dieses Enteignungsrisiko schlagend wird, müssen Sie jetzt selbst aktiv werden und die vorteilhaften Möglichkeiten der Rechtsprechung nutzen.

Veränderte Rahmenbedingungen durch die internationale Finanz- und Staatsschuldenkrise, negative Anleiherenditen an den Kapitalmärkten, sinkende Garantiezinsen und damit massiv sinkende Neuabschlüsse, strukturelle Defizite, alternative Finanzprodukte, veränderte demografische Strukturen, sowie eine allgemein steigende Skepsis gefährden das deutsche Lebensversicherungssystem mittlerweile massiv. Dennoch sollten Sie Ihre bestehenden Versicherungsverträge nicht vorschnell und ungeprüft einfach kündigen.

75 % aller Lebens- und Rentenversicherungsverträge werden vorzeitig gekündigt!

Rund 75 % aller abgeschlossenen Lebens- und Rentenversicherungsverträge werden vorzeitig gekündigt. Dabei bekommen Kapitalanleger jedoch nur einen Teil ihres eingezahlten Geldes zurück. Je kürzer die Laufzeit, desto gravierender wirken sich die hohen, zu Beginn des Versicherungsvertrages belastenden Kosten aus.

Dadurch entstehen den Versicherten jährlich Verluste in Millionenhöhe. Die Verbraucherzentrale Hamburg hat in einer Studie gemeinsam mit der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg festgestellt, dass der durchschnittliche Schaden bei Kündigung einer Lebensversicherung bei rund 4.500 Euro pro Kunde liegt.

Beitragsfreistellung, Beleihung, Kündigung, Rückabwicklung oder Verkauf?

Bei bestehenden deutschen Lebensversicherungen haben Sie fünf grundlegende Möglichkeiten zu reagieren: Beitragsfreistellung, Beleihung, Kündigung, Rückabwicklung oder Verkauf. Festzuhalten ist dabei, dass die Rückabwicklung in vielen Fällen die beste Lösung ist. Zudem schlägt ein Verkauf in fast allen Fällen eine vorzeitige Kündigung.

In meiner aktuellen Themenspezial-Sonderausgabe „Der große Lebens- und Rentenversicherungs-Check 2016!“ zeige ich meinen Lesern die 5 besten Optimierungs-Strategien für bestehende Renten- und Lebensversicherungen, Riester-, Rürup- und bAV-Verträge. Verbunden mit Praxisempfehlungen und Ansprechpartnern aus meinem einzigartigen Experten-Netzwerk.

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Von der Geldwäsche über die Geldfunktion zur Geldschöpfung auf Schulden!

Das neue Banknoten-Konzept der Bank of England - Geldschein aus Kunststoff mit Winston Churchill (Bildquelle: picture alliance / dpa)

Das neue Banknoten-Konzept der Bank of England – Geldschein aus Kunststoff mit Winston Churchill (Bildquelle: picture alliance / dpa)

Sehr geehrte Damen und Herren,

Großbritannien schafft ab dem Jahr 2016 das Papiergeld ab. Allerdings führt das weder zu der Einstellung des Bargeldes, noch wird es bei den Briten eine Hartgeldwährung basierend auf Gold oder Silber geben. Die Pfundscheine der Zukunft werden lediglich rein aus Plastik, oder besser gesagt aus Polymer gefertigt.

Die Umstellung der alten Banknoten im Vereinigten Königreich wird mit dem Austausch der 5 Pfund Scheine beginnen. Nicht mehr die Queen, sondern der legendäre Premierminister Winston Churchill wird zukünftig dann die neuen 5 Pfund Banknoten aus Polymer zieren.

Immer mehr Staaten stellen auf Banknoten aus Kunststoff um

Großbritannien folgt mit dieser Maßnahme Ländern wie Australien, den Fidji-Inseln, Kanada, Neuseeland, Mexiko oder Singapur. Diese Staaten haben bereits Banknoten aus Plastik eingeführt. Ein Vorteil der neuen Geldscheine ist dabei, dass diese waschmaschinentauglich sind. Der Begriff der „Geldwäsche“ bekommt dann im wahrsten Sinne des Wortes eine vollkommen Neue Note.

Papiergeld aus Plastik ist langlebiger und fälschungssicherer

In der Tat werden die Plastikscheine aufgrund ihrer Materialeigenschaften hygienischer sein als das derzeitige Papiergeld. Die Waschmaschinentauglichkeit beziehungsweise die Hygiene ist allerdings natürlich nur ein kleiner Nebeneffekt. Für die Umstellung auf Plastikgeld sprechen zwei ganz wesentliche Gründe. Banknoten aus Polymer haben eine rund sechsmal so lange Lebensdauer wie Papiergeld. Darüber hinaus werden die neuen Plastikscheine noch schwerer zu Fälschen sein als herkömmliche Banknoten aus Papier.

Markus Miller - Gründer und Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U. - www.geopolitical.biz

Markus Miller – Gründer und Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U. – www.geopolitical.biz

Die Banknote der Zukunft besteht aus Bits und Bytes

Für mich steht außer Frage, dass sich unser Geldwesen in naher Zukunft allein aufgrund der Dynamik des technologischen Fortschritts massiv verändern wird. Geldscheine in der Form eines Blattes Papiers oder geprägte Münzen aus Metall werden als Tauschobjekte aus dem Alltag immer weiter verschwinden. Gleiches wird auch für die Banknoten aus Plastik gelten. Das Geld der Zukunft besteht daher weder aus Papier noch aus Polymer, sondern aus Bits und Bytes.

Ich möchte in diesem Zusammenhang nochmals ausdrücklich betonen, dass sich virtuelles Geld in Form kryptographischer Schlüssel, wie es beispielsweise bei der elektronischen Währung Bitcoin der Fall ist, in Kombination mit einer realen Hinterlegung, beispielsweise durch die Rückdeckung mittels physischer Edelmetalle, nicht ausschließen. Derartige Überlegungen und Entwicklungen gibt es heute bereits. Am 25. Mai 2015 wird eine goldgedeckte Kryptowährung eingeführt werden mit dem Namen HayekCoin, die genau diese beiden Komponenten vereint. Mehr dazu berichte ich Ihnen in Kürze.

Die Geldschöpfung ist das Problem, nicht die Geldfunktion

Nicht die technische Herstellung und Handhabung unseres Geldes ist das Hauptproblem für seine Sicherheit und Stabilität, sondern die Art und Weise der Geldschöpfung, die jeglichen Bezug zur Realwirtschaft verloren hat. Die Geldschöpfung unsers derzeitigen Geldwesens erfolgt rein auf Basis von Schulden. Zwischen 2007 und 2014 stiegen die internationalen Staatsverschuldungen um 76 %.

Die Welt ist mit 199.000 Milliarden US-Dollar verschuldet

Heute ist unsere Welt mit der gigantischen Summe von 199.000 Milliarden US-Dollar verschuldet. In diesem Umfeld gibt es lediglich noch fünf Länder auf der Erde, die frei von Staatsschulden sind. Das sind die British Virgin Islands in der Karibik, das Sultanat Brunei in Asien, das Fürstentum Liechtenstein, die chinesische Sonderverwaltungszone Macau und der pazifische Inselstaat Palau.

Das Video von Markus Miller: Platzt die Geldblase?

Meinen Vortrag auf der Finanzmesse Invest 2015 in Stuttgart mit dem Titel „Platzt die Geldblase? Trendfolge-und Realwertstrategien am Finanzplatz Liechtenstein“ habe ich dieser Thematik gewidmet. Das Video meiner Vortragspräsentation finden Sie über den nachfolgenden Link: Markus Miller im Video: Platzt die Geldblase?

Weltweit gibt es aufgrund der hohen Staatsverschuldungen Milliarden und Billionen in Staatsanleihen und finanziellen, staatlichen Zahlungsverpflichtungen. Jede gesetzliche Rentenanwartschaft, Krankenkasse, Sozialkasse, Pflegekasse oder Arbeitslosenkasse basiert auf staatlichen Leistungszusagen. Aus diesen Risiken ergeben sich für Sie als Privatanleger auch Chancen.

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Negative Realzinsen

Dem aufmerksamen Beobachter von Politik, Ökonomie und Finanzmärkten ist die historische Tragweite der Entwicklungen der letzten Jahre nicht entgangen. Die zunehmenden Spannungen im Eurosystem, die drohende Überschuldung westlicher Volkswirtschaften und die unkonventionellen Maßnahmen der Notenbanken im aktuellen Konjunkturzyklus werden nun durch einen weiteren Pflasterstein auf dem Weg zum Höhepunkt der westlichen Schuldenkrise ergänzt: Negative Realzinsen.

Der Realzins berücksichtigt neben dem Nominalzins, also der Ausschüttung gemäß Zinskupon einer Anleihe, auch den Kaufkraftschwund. Erhalten Sie als Gläubiger einer Anleihe oder als Sparbuchbesitzer zum Beispiel 3% Zinsen innerhalb von 12 Monaten, dann bedeutet dies noch nicht, dass sich auch ihr Wohlstand (Kaufkraft) um den erhaltenen Zinsbetrag erhöht. Wenn nämlich gleichzeitig die Preise für Güter und Dienstleistungen in diesem Zeitraum um 3% steigen, haben sie real nichts gewonnen. Sie können sich von dem verzinsten Vermögen nicht mehr leisten als vorher, trotz Zinseinnahmen.

In den USA und Großbritannien liegen die offiziellen Inflationsraten mit 2,2% und 3,4% nun bereits den zweiten Monat in Folge deutlich über den Zwölfmonatszinssätzen von 0,87% und 1,31%. In der Eurozone stehen einer Inflationsrate von 0,9% aktuell Zwölfmonatszinsen von 1,2% gegenüber.

Um zu verstehen, warum es seit dem Jahr 2000 bereits zum zweiten mal zu dieser sehr ungewöhnlichen Situation bei den Zinsen kommt, muss man wissen, dass es sich bei der Finanzkrise nicht um eine isolierte Immobilienkrise mit normalen Folgen für Banken, Verbraucher und Konjunktur handelt. Vielmehr sind wir mit einer über Jahrzehnte gewachsenen Überschuldung angelsächsischer und südeuropäischer Verbraucher konfrontiert. Ausgelöst durch hemmungslosen Überkonsum und finanziert durch die exzessive Beleihung von Vermögenswerten. Ermöglicht wurde diese Schuldenorgie durch sehr risikotolerante Banken, die sich auf die implizite Bailout-Garantie der Notenbanken verließen. Diese Garantie wurde 1998 manifestiert und als sogenannter Greenspan-Put (später Bernanke-Put) bekannt. Als sich damals im Zuge der Russlandkrise der von Nobelpreisträgern gemanagte Hedgefonds LTCM mit Rubel-Anleihen verspekulierte, wurde der Fonds von der US-Notenbank unter Vorsitz von Allen Greenspan mit 300 Mrd. US$ gerettet. Warum? Der Fonds war systemrelevant. Von da an gab es keine Angst und keine moralischen Fesseln mehr für Großbänker und Möchtegerngroßbänker. Dies galt sowohl beim Zocken im Eigenhandel als auch für das Kreditgeschäft. Die einzige Ausnahme seit dem bildete die Investmentbank Lehman Brothers. Ihr wurde der Barnanke-Put verwehrt. Doch diesen Fehler machte man nur einmal. Seit dem gilt sie wieder, die Bailout-Garantie.

Noch kurz erwähnt sei, dass die USA mit Hilfe ihrer staatlichen Hypothekenbanken Fannie Mae und Freddie Mac und durch die legislative Doktrin, breite Bevölkerungsschichten in Eigenheime zu bringen, zum größten Hypothekengläubiger der Weltgeschichte wurde und damit zum Aufblähen der Immobilienblase wesentlich beitrug.

Als Anfang der achtziger Jahre die amerikanische Wettbewerbsfähigkeit und die Handelsbilanzüberschüsse schrumpften und die beginnende Re-Globalisierung durch die Öffnung Chinas begann, setzten zuerst die amerikanischen Geld- und Fiskalpolitiker auf die konsequente Stärkung der Binnenwirtschaft. Durch die staatlich geförderten Hausbauprogramme und die vermögenspreistreibende Geldpolitik der Notenbank FED wurde eine strak kreditabhängige Form der Ökonomie erzeugt und bis an ihre Grenzen ausgereizt: Die sogenannte Asset and Credit driven Economy. Dazu wurden die Zinsen in jedem Konjunkturzyklus noch tiefer gesenkt. Dies senkte die Attraktivität des Sparens und trieb die Vermögenspreise, welche dann wiederum für den weiteren Konsum beliehen werden konnten, in die Höhe. In Europa sind Großbritannien und Spanien die eifrigsten Nachahmer dieser Wirtschaftsform.

► Neben den privaten Wirtschaftssubjekten kommen auch die Staaten durch Zahlungsverpflichtungen, resultierend aus sozialen Sicherungssystemen, zunehmend in den Schuldenstrudel.

Mittlerweile ist der Zins in den meisten westlichen Volkswirtschaften der wesentliche Einflussfaktor, um die Lebensdauer dieses extrem kreditsensitiven Wirtschaftsmodells am Leben zu erhalten.

Die Notenbankchefs der USA und Großbritanniens (Ben S. Bernanke und Mervyn King) machen daher auch kein Hel daraus, dass sie an steigenden Vermögenspreisen interessiert sind, um jeden Preis. Ihre Begründung: Steigende Aktien- und Immobilienpreise erhöhen den Wohlstand der Konsumenten und senken die Refinanzierungskosten der Unternehmen. Die Notwendigkeit extrem niedriger Zinsen ergibt sich zudem aus der steigenden Schuldenlast der Staaten.

Wie passt aber der offenkundige Wille niedriger Zinsen in die Ankündigung vieler Notenbanker, die Zinszügel wieder anzuziehen? Hier geht es nur darum, den Schein der Stabilitätspolitik zu wahren. Natürlich werden die Zinsen steigen, aber eben nur nominal und nicht real. Für ein Unternehmen, einen Staat oder einen Konsumenten ist jedoch der Nominalzins ohne Berücksichtigung der Teuerung irrelevant. Die breite Masse ist sich jedoch des kleinen aber feinen Unterschieds zwischen real und nominal nicht bewusst. Dies führt zu der aktuell grotesken Entwicklung, dass sogar professionelle Aktienhändler Angst vor Zinssteigerungen haben, während sich die Realzinsen unter Berücksichtigung der Gesamtinflation neuen historischen Tiefststände nähern. Sie sind sogar teilweise negativ.

► In Wahrheit entwickelt sich an der Zins und Inflationsfront gerade eine Mixtur mit potenziell explosiver Treibkraft für Dividendentitel und unverzinste Realwerte, wie Rohstoffe und Edelmetalle.

Bereits in der letzten Phase sehr niedriger bzw. sogar negativer Realzinsen zwischen 2003 und 2007 explodierten die Preise für Aktien, Rohstoffe, Edelmetalle und Immobilien. Warum ist das so?

Bei den Aktien wirken negative Realzinsen auf zwei Ebenen sehr positiv:

Auf betriebswirtschaftlicher Ebene können Unternehmen sich sehr günstig refinanzieren. Gelingt es einer Aktiengesellschaft, sich in der Nähe der Inflationshöhe zu refinanzieren, und gleichzeitig bei den Verkaufspreisen seiner Güter oder Dienstleistungen Steigerungen in der Nähe der Teuerung durchzusetzen, ist der Schuldendienst real kostenfrei.

Einige Unternehmen schaffen es sogar, ihre Preise stärker als die Durchschnittsinflation zu steigern und zahlen damit sogar unter Berücksichtigung der Zinszahlungen insgesamt weniger Schulden zurück, als sie ursprünglich aufgenommen haben. Ein Traumszenario für dynamisch wachsende und margenstarke Unternehmen.

Auf der Kapitalmarktebene kommt zu der positiven Wirkung auf die Ertragssteigerung des Unternehmens noch die Dividendenkomponente hinzu. Im DAX 30 liegt diese bei aktuell 3,4% und damit deutlich über der Inflationsrate, dem Zwölfmonatszins und sogar über der Rendite 10-jähriger deutscher Staatsanleihen. In der Folge kommt es zu massiven Umschichtungen: Raus aus Liquidität und Staatsanleihen zu Gunsten von Dividenden- und Wachstumstiteln.

Wichtig ist jedoch, dass nur die Unternehmen von negativen Realzinsen profitieren, bei denen Preisüberwälzungsspielräume, günstige Refinanzierungsmöglichkeiten über die Kapitalmärkte und dynamisches Wachstum vorhanden sind.

Die klaren Verlierer negativer Realzinsen sind Spareinlagen, Sparbücher und Staatsanleihen. Nach Abzug der Teuerung und der Abgeltungsteuer besteht kaum eine Chance, bei diesen Anlagen reale Kapitalvernichtung zu vermeiden.

Staatsanleihen sind von zwei Seiten besonders gefährdet: Zum einen drohen auf Grund des aktuell niedrigen Nominalzinsniveaus und der sich beschleunigenden Teuerung nominale Zinssteigerungen. Dies birgt die Gefahr von Kursverlusten. Zum anderen werden 2010 in Rekordhöhe neue Staatsanleihen den Markt überschwemmen. Dies ist das Resultat des Versuchs, die stockende private Aufschuldung, ohne die es kein weiteres Wachstum gibt, durch Staatsverschuldung zu kompensieren. Dazu sind allein in diesem Jahr weltweit Anleiheemissionen von Staaten in Rekordhöhe von 5.700 Mrd. US$ geplant. Die Staaten des Euroraums planen 2010 Nettoemissionen (nach Abzug der Tilgung) in Höhe von 465 Mrd. € (75 Mrd. € mehr als 2009 und neuer historischer Rekord). Die 30 Mitglieder der OECD werden zwischen 2007 und 2010 ihre Haushaltsdefizite von 515 auf 3.375 Milliarden US-Dollar fast versiebenfachen. Die OECD-Gesamtstaatsverschuldung wird in diesem kurzen Zeitraum von 29,9 Billionen auf 42,6 Billionen Dollar wachsen. Investoren weltweit beginnen, Staatsanleihen unter zu gewichten. Dies bedeutet abnehmende Nachfrage bei explodierendem Angebot. Griechenland musste bei seiner jüngsten Anleiheemission auf die künstliche Nachfrage der KfW, der europäischen Entwicklungsbank (CEB) sowie der griechischen Zentralbank zurückgreifen. Nur so war die optisch beeindruckende Überzeichnung möglich. Dennoch schoss der Zinssatz auf 6,4% in die Höhe und bedeutete für bereits ausgegebene Papiere mit geringerem Zinssatz herbe Kursverluste und für Griechenland eine enorme Zusatzbelastung der Staatsfinanzen.

Eine besondere Bedeutung kommt den negativen Realzinsen auch bei der Investmententscheidung zu Gunsten von Rohstoffen und Edelmetallen zu. Da physische Rohstoffe und Edelmetalle keine laufenden Erträge bieten, sind hohe Zinsen der natürliche Wettbewerber bei einer Investmententscheidung. Wenn der risikolose Zinssatz real aber nahe Null liegt oder, wie im aktuellen Umfeld, sogar negativ ist, fällt dieser Nachteil für unverzinste Realwerte weg.

Was bleibt, ist die Chance steigender Notierungen auf Grund natürlicher Knappheit und ökonomischer Unentbehrlichkeit. Kommt es in Folge niedriger Zinsen sowie geld- und fiskalpolitischer Stimuli zu ökonomischer Expansion, steigt auch die industrielle Nachfrage nach Rohstoffen und Edelmetallen und mit ihr deren Preis. Wenn zudem das Vertrauen in die Staaten und in das ungedeckte Geldsystem sinkt, bieten Rohstoffe und vor allem die Edelmetalle Gold und Silber die Investmenteigenschaften einer Ersatzwährung.

Empirisch belegt ist auch der Zusammenhang zwischen niedrigen respektive negativen Realzinsen und steigenden Goldnotierungen

Die Recherche stammt von Christoph Leichtweiß, Geschäftsführer der Ypos Consulting Gmbh

(c) Markus Miller, Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

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