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Österreich: Bankensterben in Jungholz und im Kleinwalsertal!

Steuerhinterziehung_Schwarzgeld_Jungholz_KleinwalsertalSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

heute einmal ein kleiner persönlicher Rückblick, verbunden mit einer Analyse. Nicht zurück im Zorn, sondern mit sehr viel Gelassenheit, Dankbarkeit und auch einem sehr breiten Lachen in Bezug auf meine eigene Zeit als Banker. Diese möchte ich heute nicht mehr missen, aber auch nicht mehr eintauschen wollen.

Nach Beendigung meiner im Jahr 1994 begonnenen Banklehre und anschließender Tätigkeit bei einer deutschen Volksbank in Neu-Ulm bin ich 1998 zu einer Genossenschaftsbank nach Österreich gewechselt. Der Raiffeisenbank Reutte mit ihrer Zweigniederlassung, dem Bankhaus Jungholz. Das Bankhaus Jungholz hat zusätzlich auch einen Standort in der Schweiz in St. Gallen.

Von Jungholz über das Kleinwalsertal nach Mallorca

Zunächst war ich für die Raiffeisenbank Reutte bzw. das Bankhaus Jungholz als Wertpapierhändler (Broker), dann als Leiter des Wertpapierhandels und später als Treasurer tätig. Ein Treasurer ist im übertragenen Sinne eine Art „Schatzmeister“, der zuständig ist für das Finanzmanagement eines Unternehmens. In meinem Fall also die verantwortungsvolle Aufgabe der Verwaltung und Steuerung des Eigenkapitals der Bank.

Nach meiner Zeit beim Bankhaus Jungholz bin ich zur Raiffeisenbank Kleinwalsertal gewechselt, die sich heute von ihrem einstigen, schwarzgeldbelasteten Namen gelöst hat und jetzt unter Walser Privatbank AG firmiert. Im Kleinwalsertal leitete ich – auch für die Tochterbank in Liechtenstein der heutigen Raiffeisen Privatbank Liechtenstein – ein Projekt mit dem schönen Namen “Moving Mountains” und dem Ziel neue Wege zu gehen, neue Märkte zu erschließen und somit neue Kunden zu gewinnen. Einer dieser Wege führte mich dabei nach Mallorca, wo ich bis heute geblieben bin. Deswegen bin ich rückblickend für die Möglichkeiten die sich mir damals eröffnet haben sehr dankbar. Ebenso die zahlreichen Erlebnisse und Erfahrungen.

Das „Geschäftsmodell Schwarzgeld“ gibt es nicht mehr

Was war nun das Besondere an den beiden Bankplätzen? Aufgrund der geografischen Lage – eine Zufahrtmöglichkeit besteht nur über Deutschland – war die Gemeinde Jungholz wie auch das benachbarte Kleinwalsertal einst ein sehr beliebtes Zollanschlussgebiet für ausländische Kapitalanleger. Unter dem Schirm und Schutz des einstmals sehr strengen, österreichischen Bankgeheimnisses im Verfassungsrang. Diese Zeiten sind jedoch längst vorbei. Das damals so lukrative „Geschäftsmodell Schwarzgeld“ der in Jungholz und im Kleinwalsertal beheimateten Banken gibt es heute schlicht nicht mehr.

Die Folgen für die beiden Bankplätze und die dort beheimateten Banken waren gravierend. Im Prinzip begann – ein wenig augenzwinkernd – der massive Niedergang der beiden westösterreichischen Bankplätze, nachdem ich das Kleinwalsertal im Jahr 2005 verlassen hatte, um mich auf Mallorca mit meinem eigenen Unternehmen selbständig zu machen.

Logo_Sparkasse_AllgauWas ist aus den Bankplätzen in Jungholz und dem Kleinwalsertal heute geworden?

Jungholz war bzw. galt einst als der Ort mit der höchsten Bankendichte der Welt. Das liegt daran, dass die Gemeinde Jungholz nur rund 300 Einwohner hat, zur damaligen Zeit aber über drei Banken verfügte. Neben dem Bankhaus Jungholz waren das die Sparkasse und die Volksbank in Jungholz. Mit dem Wegfall des österreichischen Bankgeheimnisses und somit dem Ende des Geschäftsmodelles des Bankplatzes als Steueroase, oder besser gesagt als Steuerhinterziehungsstandort, haben sowohl die Sparkasse Jungholz als auch die Volksbank Jungholz mittlerweile ihre Niederlassungen in dem kleinen Bergdorf in Tirol geschlossen.

Eine vergleichbare Entwicklung musste auch der Finanzplatz im Kleinwalsertal über sich ergehen lassen. Im Kleinwalsertal gab es zu Hochzeiten sogar zwei Sparkassen. Die Dornbirner Sparkasse, die zur Sparkassenorganisation in Österreich gehört, sowie eine Niederlassung der deutschen Sparkasse Allgäu (Bild) in Kempten. Beide Sparkassen-Niederlassungen in Riezlern im Kleinwalsertal gibt es heute nicht mehr. Ebenso hat die Bank Austria im Kleinwalsertal ihre Tore geschlossen.

Oesterreich_Flagge_Jungholz_KleinwalsertalBankplatz Österreich: Die große Zeit ist lang vorüber!

Unlängst wurde die Sparkasse Kempten sogar von ihren österreichischen Altlasten eingeholt, trotzdem dass die Filiale im Kleinwalsertal bereits im Juni 2016 geschlossen wurde. Die Augsburger Staatsanwaltschaft hat Mitte März 2017 Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung gegen mehrere Mitarbeiter der Bank eingeleitet.

Wenn ich mir diese Entwicklungen heute anschaue, dann bin ich sehr froh, dass ich im Jahr 2005 meinen zweisitzigen Kleinwagen aus Zuffenhausen packen konnte und mit einem Koffer (ohne Schwarzgeld) und einer Golftasche Richtung Mallorca gefahren bin, in ein neues Leben! Für den Bankplatz Österreich gilt frei nach der inoffiziellen Nationalhymne Österreichs – I am from Austria – von Reinhard Fendrich: „Dei hohe Zeit ist lang vorüber und a die Höll hast hinter dir, vom Ruhm und Glanz ist wenig über, sag mir wer zieht noch den Hut vor dir, außer mir“.

Das Fürstentum Liechtenstein ist heute mein Finanzplatz Nr. 1 in Europa!

Steueroasen für Privatanleger gehören der Vergangenheit an. Heute gilt es stabile Rechtsschutz- und solide Standortoasen zu nutzen. Nicht um Steuern zu sparen oder gar Steuern zu hinterziehen. Nein, um Ihre Werte und Ihre Lebensqualität abzusichern in einem fragilen Finanzumfeld. Ich bin davon überzeugt, ganz nach dem Titel meines neuen Buches: Die Welt steht vor dem Geldinfarkt!

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© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

Sind Sie vom Euro-Franken-Crash betroffen?

Markus Miller - Gründer und Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U. - www.geopolitical.biz

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Sehr geehrte Damen und Herren,

Kunden die Fremdwährungsspekulationen in Schweizer Franken bei Devisenbrokern eingegangen sind, haben durch die Entkopplung des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro massive Kapitalverluste erlitten.

Die Entscheidung der Schweizer Nationalbank vom 15. Januar 2015, die Mindestgrenze des Schweizer Franken von 1,20 zum Euro aufzuheben, in Kombination mit der Senkung des Leitzinses, führte zu massiven Verwerfungen am Devisenmarkt in der Zeit zwischen 10:30 Uhr und 11:02 Uhr. Das hatte zur Folge, dass es in diesem Zeitraum wenig bis gar keine Liquidität in der europäischen Einheitswährung Euro gegenüber dem Schweizer Franken gab. Bei Stop-Loss Orders kam es seitens einzelner Forex Broker zu massiven Unregelmäßigkeiten. Orderausführungen wurden zum Nachteil der Kunden nachträglich korrigiert durch sogenannte Requotes.

Nach dem EUR/CHF-Crash: So wehren Sie sich gegen die Forderungen Ihres Brokers

Die dramatischen Folgen dieser Maßnahmen sind nicht „nur“ Totalverluste, sondern vor allem Nachschusspflichten, die das investierte Kapital in zahlreichen Fällen um ein Vielfaches übersteigen. Gemeinsam mit renommierten Fachanwälten für Bank- und Kapitalmarktrecht aus meinem Expertennetzwerk habe ich in meiner März-Ausgabe von Kapitalschutz vertraulich eine erste Analyse und Empfehlung erstellt mit dem Titel „Nach dem EUR/CHF-Crash: So wehren Sie sich gegen die Forderungen Ihres Brokers“. Diese Publikation ist eine professionelle Gebrauchsanleitung und ein einzigartiger Praxisleitfaden für betroffene Anleger mit höchstem Praxisbezug.

Mittlerweile konnte ich mit zahlreichen Betroffenen sprechen, die im ersten Schock oder aufgrund des massiven Drucks durch ihre Bank, beziehungsweise ihren Broker einen „Vergleich“ abgeschlossen haben. Das bedeutet in manchen Fällen, dass erhebliche Zahlungen durch Kunden geleistet wurden oder geleistet werden müssen. Die Frage, ob diese Nachschüsse rechtlich überhaupt zulässig sind ist allerdings offen. Meine Anwälte beurteilen die Chancen dass die Broker auf Kundenverlusten sitzen bleiben als sehr hoch. Viele Kunden bereuen daher diesen Schritt mittlerweile. Sie haben meist vollkommen unüberlegt im ersten Affekt eine Vereinbarung unterschrieben. Jetzt suchen sie nach Möglichkeiten und Lösungen aus dieser Situation wieder herauszukommen.

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Eine renommierte Kanzlei aus meinem Netzwerk hat zwei Musterschreiben entworfen, die Sie in derartigen Fällen verwenden können. In unserem geschlossenen Downloadbereich, der Lesern von Kapitalschutz vertraulich – Kostenloses Probeabo – exklusiv zur Verfügung steht finden Sie im Bereich „Dokumente & Links 2015“ zwei professionelle Musterschreiben.

EUR/CHF-Crash: Mit diesen Musterschreiben wehren Sie sich gegen die Forderungen Ihres Brokers

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Unser Download-Bereich enthält ein Muster-Widerrufschreiben, falls Sie sich zu einem Vergleich haben hinreißen lassen, sowie ein Widerspruchschreiben gegen einen Negativsaldo auf Ihrem Brokerkonto verbunden mit einer Nachschussaufforderung seitens Ihrer Bank oder Ihres Brokers.

Tipp: Wenn Sie derzeit – noch – kein Leser von Kapitalschutz vertraulich sind, empfehle ich Ihnen den Abschluss eines kostenlosen Probeabos.

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Mein aktuelles, sehr umfassendes, wöchentliches Strategiepapier geht für meine Leser ebenfalls sehr umfassend auf diese Thematik ein. Als Neuleser haben Sie ebenfalls Zugriff auf dieses Strategiepapier. Weiterführende Informationen zu Kapitalschutz vertraulich finden Sie unter www.kapitalschutz.me

Wichtiger Hinweis: Die Musterschreiben sind eine Erste, aus meiner bisherigen Erfahrung sehr effiziente Hilfe gegenüber Forderungen Ihres Forex Brokers. Die Musterschreiben sind individuell adaptierbar. Sie gehen von bestimmten Annahmen zum Zustandekommen des Vergleiches aus, lassen sich allerdings nicht 1 zu 1 auf jeden Fall übertragen. Ebenso ersetzen die Musterschreiben auch keine individuelle juristische Beratung und stellen natürlich auch keine persönliche Rechtsberatung meinerseits dar. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und freue mich sehr über Ihre Erfahrungen und Rückmeldungen!

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