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Family Trust: Die Strategien der Superreichen!

Familie_Krupp

Die Krupp-Familie Bertha und Gustav Krupp von Bohlen und Halbach mit ihren sieben Kindern – Historisches Archiv Krupp

Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

letzte Woche hatte ich einen Vortrag auf der DKM in Dortmund. Das ist die Leitmesse der Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche.

Dabei habe ich seitens eines Teilnehmers eine Frage gestellt bekommen, die ich von Privatkunden sehr häufig erhalte. Diese lautet: „Kann ich über eine liechtensteinische Versicherungspolice Minderjährige begünstigen bei gleichzeitigem Entzug des Elternzugriffs?“

Trennungswahrscheinlichkeiten bei Kindern belasten Großeltern

Hintergrund dieses Wunsches ist meist der, dass Großeltern ihre Kinder, allen voran die Schwiegertochter oder den Schwiegersohn, in der gesetzlichen Erbfolge bewusst überspringen möchten. Wesentliche Teile des Vermögens sollen direkt den Enkeln zugutekommen, die allerdings oftmals beim Vertragsabschluss noch minderjährig sind.

Die Gründe für diese Vorgehensweise seitens der Großeltern sind dabei sehr vielschichtig. Großeltern haben häufig eine große Liebe für ihre Enkel und nicht selten fallen Kinder, allen voran Schwiegerkinder, in Ungnade oder es fehlt das Vertrauen. Vor allem die Sorge vor einer möglichen Trennung und Scheidung der eigenen Kinder in der Zukunft ist nach meiner Erfahrung sehr hoch.

Viele Großeltern haben den Wunsch, ihre Enkel direkt abzusichern

Übertragene Gelder sollen vor allem nicht vorher verbraucht werden, durch die gesetzlichen Vertreter oder möglicherweise sogar durch Dritte, bei erneuter Heirat der dann geschiedenen Eltern der Enkel. Rechtlich gilt grundsätzlich in Deutschland, dass Auszahlungen von Versicherungsleistungen an Minderjährige nicht möglich sind. Ist eine bezugsberechtigte Person minderjährig, wird an den gesetzlichen Vertreter, in der Regel also die Eltern ausgezahlt. Allerdings gibt es auch hier ganz einfache, rechtssichere Lösungswege.

Praxisbeispiele für die Begünstigung von Minderjährigen

Um Minderjährige rechtssicher zu begünstigen, gibt es drei grundlegende Möglichkeiten:

 1. Ausschluss des Verwaltungsrechts der Eltern

In diesem Fall benennt das Vormundschaftsgericht einen Pfleger. Der Versicherungsnehmer kann eine gewünschte Person dafür in den Vertragsbedingungen benennen. Das Vormundschaftsgericht ist an diese Weisung gebunden.

2. Vereinbarung einer treuhänderischen Auszahlung

Vor allem wenn Versicherungsnehmer den Wunsch haben, dass nicht bereits bei Volljährigkeit der Begünstigten die Versicherungsleistung ausgezahlt wird, macht diese Lösung Sinn.

3. Einräumung einer Term-Fix-Klausel

Die beste Lösung aus meiner langjährigen Erfahrung ist die Einräumung einer sogenannten Term-Fix-Klausel. Über die Versicherungspolice wird ganz unkompliziert festgehalten, dass eine minderjährige Person beispielsweise erst mit Vollendung des 35. Lebensjahres die Versicherungsleistung erhält. Auch andere Bedingungen sind hier flexibel definierbar. So können Sie Menschen, die Ihnen lieb und wichtig sind, zusätzlich vor sich selbst schützen. Beispielsweise bei fehlender Reife in jungen Jahren, oder auch vor Dritten im Falle einer Scheidung.

Der Vorteil dieses Gestaltungsmodelles liegt darin, dass der Vorgang der rechtlichen Strukturierung gegenüber den Kindern beziehungsweise den Familienangehörigen diskret bleiben kann. Eine offene Kommunikation – dass die Schwiegertochter oder der Schwiegersohn gezielt übersprungen werden sollen – zu Lebzeiten oder zu Zeiten, in denen die Familienharmonie stimmt, ist nicht empfehlenswert.

Schutz der Familie bedeutet auch Schutz vor der Ex-Familie

Es ist ja auch nicht sicher, dass die Befürchtungen der Erblasser eintreten. Auch nach dem Tod ist eine derartige Kommunikation über ein Testament aus meiner Sicht nicht ratsam. Ich habe in der Praxis einige, eigentlich intakte Familien erlebt, in denen nach der Testamentsverlesung der Familienfrieden nachhaltig und irreparabel gestört war.

Hier kommt ein ganz entscheidender Hauptvorteil von Liechtenstein-Policen zum Tragen. Sehr häufig ist hier nämlich nicht der angebliche Schutz der Privatsphäre gegenüber dem Staat oder dem Finanzamt am wichtigsten, sondern die Diskretion gegenüber der eigenen Familie. Schutz der Familie bedeutet auch Schutz vor Familienangehörigen, die aus dem Familienzusammenhalt – aus welchen Gründen auch immer – ausscheiden.

Nehmen Sie sich die Strategien der Superreichen dieser Welt zum Vorbild

Große Familien-Dynastien wie die Krupps, die Quandts, die Oetkers, die Rothschilds oder die Rockefellers berücksichtigen diese Werte seit Generationen. Im Beispiel der Oetker-Familie wird übrigens sehr eindrucksvoll deutlich, wie wichtig frühzeitige Strukturierungen sind, vor dem Hintergrund von Familienstreitigkeiten. Sei es über Stiftungen, Vermögensverwaltende Gesellschaften oder angelsächsische Trusts. Versicherungspolicen aus Liechtenstein sind ein weiteres, weil absolut praktikables wie effizientes Werkzeug für Sie, ebenfalls an den über Jahrhunderten bewährten Strategien der Superreichen zu partizipieren.

Mit Liechtenstein-Policen schaffen Sie Ihren eigenen Familien-Trust

Interessant für viele unter Ihnen ist neben der gezielten Begünstigung von natürlichen oder juristischen Personen beziehungsweise Institutionen vor allem die Definition einer flexiblen Quotenregelung für Ihr Vermögen. Das kann natürlich auch bei eigener Kinderlosigkeit komplett innerhalb der Familie geschehen. Beispielsweise 50 % Geschwister, 50 % Nichten und Neffen.

In der Praxis sehe ich oftmals derartige Quotenregelungen für uneheliche Kinder oder Geliebte bzw. Liebhaber. Gerade diese beiden Personengruppen sollen ebenfalls durch Vermögenswerte bedacht werden. Sie sollen der eigenen Familie allerdings natürlich nicht bekannt werden. Auch nicht im Zuge einer testamentarischen Verfügung nach dem Tode.

Mittels einer Liechtenstein-Police kann diese Aufgabe ebenso einfach wie effizient gelöst werden. Selbst bei kleineren Vermögen kann dadurch der Effekt eines eigenen „Familien-Trusts“ geschaffen werden, der ansonsten nur Multimillionären zugänglich ist.

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Die 5 wichtigsten Vollmachten und Verfügungen!

THE_MILLERS_PAGUERA_BEACHSehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

je älter Sie oder Ihre Kinder, Eltern und Großeltern werden, desto wichtiger wird es, Vorsorgemaßnahmen zu treffen – insbesondere für den Todesfall, der jeden Menschen mit einer Wahrscheinlichkeit von 100 % eines Tages treffen wird. Unabhängig vom Alter können Sie darüber hinaus jederzeit durch Krankheit oder Unfall in eine Situation kommen, in der Sie wichtige Dinge Ihres Lebens nicht mehr eigenverantwortlich regeln können.

Wer entscheidet für Sie, wenn Ihnen etwas zustößt?

Das tragische Schicksal von Michael Schumacher, einem erfolgreichen jungen und aktiven Mann, der mitten im Leben stand, ist ein warnendes Beispiel. Ein an sich harmloser Skiunfall führte bei ihm dazu, dass er nicht mehr handlungs- und entscheidungsfähig ist.

In derartigen Fällen muss eine dritte Person die persönlichen Angelegenheiten entscheiden. Das betrifft medizinische Maßnahmen, den geschäftlichen Bereich, aber natürlich auch die so wichtigen Entscheidungen in allen Vermögensfragen.

Anwälte aus meinem Netzwerk bestätigen mir, dass viele Bürger nach wie vor der Ansicht sind, dass in derartigen Fällen eine automatische Vertretungsmöglichkeit durch Familienangehörige besteht. Das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Ehepartner, Kinder oder Familienangehörige sind nicht automatisch vertretungsberechtigt.

Rechtsverbindliche Entscheidungen für volljährige Personen dürfen nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (§§ 164 und 662 BGB) von dritten Personen nur dann durchgeführt werden, falls eine gültige Vollmacht vorhanden ist.

Vorsorgedokumente entlasten Ihre Angehörigen im Ernstfall

Ohne eine entsprechende Vollmacht wird ein gerichtlich bestellter, kostenpflichtiger Betreuer eingesetzt für den Fall, dass eine Person keine Entscheidungen mehr treffen kann. Der Betreuer stellt Anträge an das Gericht und trifft Entscheidungen. Die Bezahlung für diese Tätigkeiten erfolgt aus den Vermögenswerten des Betroffenen. Mit einer Vollmacht hingegen können Sie Ihre Vertrauensperson, die bei einem Schicksalsschlag in Ihrem Sinne handelt, selbst bestimmen. Sie bleiben also selbstbestimmt, da keine gerichtliche Beteiligung erfolgt.

Aus meiner Sicht gibt es drei grundlegende Vollmachten und Verfügungen, die jeder volljährige Mensch haben muss: Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsverfügung. Falls Sie Unternehmer sind oder Kinder haben, kommen mit der Unternehmervollmacht und der Sorgerechtsverfügung zwei weitere hinzu.

Die 5 wichtigsten Vollmachten und Verfügungen auf einen Blick

1. Vorsorgevollmacht

Mittels der Vorsorgevollmacht regeln Sie Ihre Interessen bei einer gesundheitlichen Beeinträchtigung für den Fall, dass Sie selbst nicht mehr in der Lage sind, Entscheidungen zu treffen. Sie bestimmen mit einer Vorsorgevollmacht eine Person Ihres Vertrauens, die an Ihrer Stelle für alle Lebensbereiche Entscheidungen in Ihrem Sinne treffen soll. Entsprechende Vorgaben und Wünsche können Sie über die Vollmacht individuell definieren – beispielsweise in Bezug auf Ihr Wertpapierdepot.

2. Patientenverfügung

Patientenverfügungen sind erst seit 2009 rechtsverbindlich für den Fall, dass Sie nicht mehr in der Lage sind, Ihre Wünsche zu äußern. Behandelnde Ärzte wie auch Familienangehörige sind verpflichtet, bei medizinischen Entscheidungen Ihren schriftlich geäußerten Willen in Bezug auf medizinische Versorgung und Behandlung zu beachten. Die Weisung, bei schwerer Krankheit keine lebensverlängernden Maßnahmen einzuleiten, ist hier einer der am meisten festgehaltenen Wünsche.

3. Betreuungsverfügung

Die Betreuungsverfügung ist im Gegensatz zur Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung weit weniger bekannt. Mittels der Betreuungsverfügung bestimmen Sie eine persönliche Vertrauensperson. Sie können dadurch Ihre Interessen frühzeitig in Ihrem Sinne regeln für den Fall, dass Sie pflegebedürftig werden. Eine gerichtlich angeordnete Betreuung durch eine fremde, dritte Person wird dadurch vermieden. In der Praxis werden in einer Betreuungsverfügung sehr häufig die Unterbringung, der Ort und die Art der Versorgung geregelt, sollte der Pflegefall eintreten.

4. Unternehmervollmacht

70 % der Unternehmen in Deutschland sind „Ein-Mann-Betriebe“. Lediglich rund 10 % aller Unternehmer haben eine Vorsorge getroffen für den Fall, dass der Geschäftsführer ausfällt. Über eine Unternehmervollmacht regeln Sie das „Wie“ und vor allem „von wem“ Ihr Unternehmen weitergeführt wird – für den Fall, dass Sie dazu vorübergehend oder dauerhaft nicht mehr in der Lage sein sollten. Das ist ein sehr wichtiger Bereich für alle Selbstständigen, Geschäftsführer oder Firmeninhaber. Sie werden dadurch der Verantwortung gegenüber Ihrer Familie, Ihren Geschäftspartnern und Mitarbeitern gerecht.

5. Sorgerechtsverfügung

Die Sorgerechtsverfügung ist nach meiner Einschätzung ebenfalls relativ unbekannt und ungenutzt. Sie gibt Ihnen als Vater oder Mutter gemeinsam als Eltern die Möglichkeit, namentlich einen Vormund oder Pfleger des Vertrauens für Ihre Kinder zu bestimmen. Sie können auch bestimmte Personen vom Erhalt des Sorgerechts ausschließen. Dadurch legen Sie verantwortungsvoll fest, bei wem Ihre Kinder am besten aufgehoben sind für den Eintritt eines Unglücksfalls, der dazu führt, dass Sie für Ihre Kinder nicht mehr sorgen können – sei es durch Tod oder eine schwere Krankheit.

Überprüfen Sie Ihre Dokumente regelmäßig!

Die professionelle Erstellung der Dokumente ist die Basis. Wichtig ist neben der Erstellung auch die regelmäßige Überwachung der Dokumente, im Hinblick auf Veränderungen von individuellen Rahmenbedingungen und Lebensumständen. Ebenso müssen Sie Ihre Orginaldokumente gegen Verlust oder Missbrauch schützen und rechts- und datenschutzkonform hinterlegen.

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