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Politische und Geopolitische Märchenstunden!

Donald_Trump_Atomkrieg_NordkoreaSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

zu meinem letzten BLOG “Ihre Bank wird zum Glashaus” auf unserem Portal www.geopolitical.biz habe ich enorm viel positives Feedback erhalten. Darauf baue ich heute auf. “Wir sagen den Sparerinnen und Sparern, dass ihre Einlagen sicher sind”. Das waren einst die Worte Angela Merkels auf dem Höhepunkt der letzten großen Finanzkrise im Jahr 2008. vertrauen Sie auf diese gesetzliche Einlagensicherung in Höhe von 100.000 Euro? Falls ja, sollten Sie sich einmal mit den Zahlen im Detail beschäftigen, die hinter den angeblichen Garantieversprechen der Politiker und Banken stehen.

Die politischen Märchenstunden der Angela Merkel benötigen einen Realitäts-Check

Die Bürger werden in der Scheinsicherheit – einem Merkel-Märchen – gewogen, dass ihre Bankeinlagen pro Bank und Kunde bis zum Betrag von 100.000 Euro abgesichert sind. Das gesetzliche Garantieversprechen ist allerdings das Papier nicht wert, auf dem es gedruckt ist. Das belegen die erschreckenden aktuellen Zahlen der Europäischen Bankenaufsicht (EBA – European Banking Authority) überdeutlich.

Die gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 Euro ist eine Farce

Eine Garantie macht nur dann Sinn, wenn diesem Versprechen auch eine belastbare Sicherheit gegenübersteht. Die EU verlangt, dass bis zum Jahr 2024 die Geldtöpfe, die als Sicherheit für die Einlagengarantie dienen, zu 0,8 Prozent gefüllt sein müssen. Lediglich Banken in Norwegen, Schweden, Finnland, Tschechien, Polen und Rumänien erfüllen dieses eh schon äußerst fragwürdige Ziel bislang.

Spareinlagen bei Deutschen Banken sind nur zu 0,34 Prozent abgesichert!

In Deutschland hingegen sind die Sicherungsfonds der Banken im Verhältnis zu den Spareinlagen nur zu 0,34% gefüllt. Das bedeutet im Klartext der nackten Zahlen: Zur Deckung der angeblichen Einlagengarantie von 100.000 Euro sind gerade einmal 340 Euro vorhanden!

EBA corporate pic 4.JPGWir befinden uns nach wie vor in einer ungelösten Systemkrise der Banken!

Das verdeutlichen nicht nur die Sicherungsdefizite bei den Spareinlagen deutscher Banken, sondern auch eine Vielzahl weiterer, massiv negativer Entwicklungen in der internationalen Bankenbranche. Nur das billige Geld, das die Notenpressen auf Hochtouren drucken, hält unser Banksystem noch am Leben.

Seit 2013 wurden in Russland 338 Banken geschlossen

Mitte Juli kam es zur Pleite einer der größten russischen Banken. Die Jurga Bank wurde unter staatliche Aufsicht gestellt. Das ist der größte Versicherungsfall in der russischen Finanzgeschichte. In den Medien habe ich kaum etwas darüber gelesen. Vielleicht weil – abgesehen von der Größe der Bank – dieser Vorgang nichts Ungewöhnliches mehr ist. Denn seit 2013 wurden in Russland sage und schreibe 338 Banken geschlossen.

Italien und die Europäische Union kaschieren und verschlimmern wieder einmal die EU-Bankenkrise

In Italien gingen mit der Veneto Banca und der Banca Populare di Vicenza zuletzt ebenfalls zwei weitere Banken pleite. Sehr schnell wurden diese seitens der EZB als nicht systemrelevant eingestuft, so dass der italienische Staat – auf Kosten der Steuerzahler – für die Abwicklung bzw. Rettung zuständig ist. So wird die bestehende EU-Bankenkrise einfach wieder einmal kaschiert. Die Banken-Bombe die früher oder später platzen wird quillt dadurch nur noch mehr an.

Vertrauen Sie nicht auf Garantien: Schaffen Sie sich Ihr eigenes Fort Knox!

Angelas Merkels Aussagen im Zusammenhang mit der “Flüchtlingskrise” – die in der realen Wirklichkeit eine massive Krise der Rechtsstaatlichkeit in Deutschland darstellt – ist ein weiteres Kapitel aus “Merkels Märchen”! Die Thematik der unkontrollierten und unqualifizierten Massenmigration ist dagegen ein quantifizierbares und verifizierbares Kapitel in meinem neuen Buch “Die Welt vor dem Geldinfarkt“.

Nationalflagge_GuamSchauen Sie nicht in den Blitz oder Feuerball!

In unserer fragilen Welt gibt es derzeit mit Sicherheit gravierende, geopolitische Krisenherde. Beispielsweise der Umgang mit Nordkorea in Asien, aber auch die Situation in Venezuela in Südamerika. Derzeit wird der Konflikt mit Nordkorea seitens der USA und ihrem Präsidenten Donald Trump hauptsächlich über die Angriffs- und Verteidigungswaffe mit dem Namen „Twitter“ geführt.

Wie ernst die Lage allerdings angeblich ist, zeigen die Entwicklungen auf der Insel Guam (Bild: Nationalflagge). Die Behörden des US-Außengebiets haben der dort lebenden Bevölkerung mittlerweile Verhaltensregeln an die Hand gegeben für den Fall, dass Nordkorea seine Drohungen eines atomaren Angriffs in die reale Tat umsetzen sollte. Eine dieser Empfehlungen – das ist wirklich kein Witz – lautet beispielsweise: „Schauen Sie nicht in den Blitz oder in den Feuerball“.

Empfehlung: Duschen Sie mit sehr viel Seife und Wasser

Ein anderer Hinweis lautet: „Duschen Sie mit sehr viel Seife und Wasser“. Ein weiterer „Legen Sie sich flach auf den Boden und bedecken Sie Ihren Kopf“. Diese behördlichen Hinweise werden die immerhin rund 163.000 Einwohner Guams, dessen Staatsoberhaupt Donald Trump ist, sicherlich nicht sehr beruhigen. Stellen Sie sich einmal vor, unsere Bundesregierung würde derartige Empfehlungen publizieren.

Für mich ist das einfach nur ein gezielter Aktionismus, über den ich fast lachen muss und als eine Art “Comedy” bewerten würde, wäre die geopolitische Situation und die absolute Unberechenbarkeit der handelnden Staatsmänner Kim Jong Un sowie Donald Trump nicht so ernst zu nehmen. Ich beurteile derzeit jedoch einen Angriff Nordkoreas als weit unwahrscheinlicher, als einen möglichen Präventivschlag der USA gegen Nordkorea.

Krieg ist vor allem ein ganz hervorragendes Ablenkungs- aber vor allem auch ein effizientes Konjunkturprogramm. Dennoch: Ich bin Analytiker, kein Prophet, deswegen habe ich auch keine Antworten auf die aktuellen Entwicklungen, sondern warte gespannt auf die kommenden Ereignisse. Vor allem aber habe ich keine Antworten auf Fragen, die sich aus meiner Sicht gar nicht stellen.

Thomas_de_MaiziereDenken Sie immer daran: Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern!

Vor den Antworten des US-Merkblatts das auf der Insel Guam – aus meiner Sicht entweder ganz gezielt für die internationalen Medien, und/oder unverantwortlich gegenüber den auf Guam lebenden Menschen – in Umlauf gebracht wurde, erinnere ich an die Aussage von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (Bild) aus dem November 2015.

De Maizières öffentliche Aussagen waren im Gegensatz zum Merkblatt auf Guam nach meiner Überzeugung vollkommen spontan und unüberlegt. In Folge der Absage des Fußball-Länderspiels Deutschlands gegen die Niederlande – wegen eines möglicherweise drohenden Terroranschlags – antwortete er auf einer Pressekonferenz auf Fragen von Journalisten zur Sicherheitslage in Deutschland: „Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern“.

Dieselaffäre und Eierskandal: Wie „toll“ sind dagegen unsere typisch deutschen Probleme!

In Deutschland hingegen gibt es auch im Jahr 2017 wieder ein Sommermärchen. Nicht die nach wie vor ungelöste EU-Staatsschuldenkrise, das angeschlagene Bankensystem die in Europa dafür sorgen, dass „Die Welt vor dem Geldinfarkt“ steht, oder der weiterhin ebenfalls ungelöste, gemeinschaftliche europäische Umgang mit der Flüchtlingskrise und der illegalen Einwanderung in die EU stehen in Deutschland derzeit im Mittelpunkt.

Sondern Themen wie die Dieselaffäre oder der Eierskandal. Auch diese wichtigen Themen will ich gar nicht herunterspielen oder gar ins Lächerliche ziehen. Dennoch bin ich mir sicher, dass diese Probleme die Menschen auf Guam sehr gerne hätten. Meine persönliche Einschätzung ist übrigens die, dass das Behörden-Merkblatt auf Guam nicht zum Schutz der der dort lebenden Bevölkerung in Umlauf gebracht wurde – die mögliche Verunsicherung der Bewohner Guams wurde billigend in Kauf genommen, oder auch entsprechend vor Ort wieder schnell relativiert – sondern strategisch für die internationalen Medien als PR-Material.

Warum? Um den Ernst der Lage und mögliche weitere Maßnahmen im Vorfeld bereits zu relativieren bzw. das Verständnis der Bevölkerung im Inland der USA und bei auch im Ausland für bestimmte (Gegen)Maßnahmen gezielt zu fördern. Also eine Gefahrenlage zu schaffen, die vermutlich überhaupt nicht da ist. Auch derartige Strategien kennen wir bereits aus der Vergangenheit zur Genüge, beispielsweise im Vorfeld des 2. Golf-Krieges bzw. des Krieges gegen den Irak.

Sie haben keinen Einfluss auf geopolitische Entwicklungen. Sehr wohl aber auf Ihre Werte. Von Geld über Kapital bis hin zur Lebensqualität die Sie sich mit diesen materiellen Werten kaufen bzw. gestalten können. Werte, die frei von Schulden sind, bleiben eine ganz wichtige Strategie.

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Geld für den Müll!

1_Euro_Cent_MuenzeSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

mit Italien hat ein weiteres Land beschlossen, die Ein- und Zwei-Cent-Münzen abzuschaffen. Finnland und die Niederlande haben diesen Schritt bereits seit langem vollzogen. Italien ist mittlerweile das fünfte Euro-Land, das auf das umgangssprachliche “Klimpergeld” verzichtet. Auf Basis von Statistiken der Europäischen Zentralbank EZB gibt es in der Eurozone rund 122 Milliarden Münzen. Diese haben einen Wert von ungefähr 27 Milliarden Euro. Den größten Anteil machen dabei die Ein- und Zwei-Cent-Münzenn aus. Das verdeutlicht die nachfolgende Grafik von Statista.

1,65 Cent an Kosten für 1 Cent an Wert!

Das Prägen dieser Kupfercent-Münzen ist dabei sehr teuer. Die Prägekosten liegen über dem reinen Materialwert. Es kostet beispielsweise 1,65 Cent, eine 1-Cent-Münze zu produzieren. Zahlreiche dieser Münzen sind darüber hinaus überhaupt nicht im Umlauf. Sie lagern häufig in Spardosen oder sonstigen Gefäßen. Ihr Gesamtwert am Münzumlauf ist zusätzlich sehr gering.

infografik_9657_muenzumlauf_in_den_euro_staaten_nBargeld: Die Abschaffung des Kleingeldes ist längst überfällig und sinnvoll!

Als gebürtigem Schwaben wurde mir einst ein Zitat in die Wiege gelegt, dass ich seit meinen frühesten Kindheitstagen in Erinnerung habe: „Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert“. In diesem Sprichwort steckt die Annahme, dass Menschen die mit kleinen Beträgen achtlos umgehen, es zu keinem Wohlstand bringen werden. In unserer Gesellschaft führt das dazu, dass sich zahlreiche Bürger nach wie vor um jeden Pfennig, beziehungsweise Cent bücken, obwohl eine Coladose oder eine Plastikpfandflasche beispielsweise einen weitaus höheren Wert aufweisen.

Wertemaßstab oder Aberglaube? „Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert“

Wenn Sie einmal in den USA oder in Kanada waren, werden Sie bestätigen können, dass dieses ausgeprägte Verhalten auf Basis der angeblich so begrüßenswerten Einstellung „Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert“ dort nicht üblich ist. Ich habe selten so viele US-Centmünzen auf den Straßen gesehen, wie beispielsweise bei meinen Besuchen in New York.

Deswegen muss dieses Verhalten hinterfragt werden. In Deutschland bücken sich viele Menschen nicht wegen dem Wert und der damit verbundenen Kaufkraft nach einer Euro-Centmünze, sondern weil es für viele Bürger eben eine generationenübergreifend überlieferte Tugend ist, das zu tun.

Das wurde mir selbst erst vor wenigen Jahren richtig bewusst. Meine Eltern sind Kriegskinder, ich ein Wohlstandskind, dennoch habe ich mir dieses Verhalten aufgrund meiner prägenden Erziehung in der Kindheit angeeignet. Das ist auch grundsätzlich sehr gut so, nur die Zeiten haben sich auch gewandelt. Mir ist mittlerweile Bewusst geworden, dass dieses Verhalten kein rationaler Wertemaßstab ist, sondern ein innerlicher Aberglaube.

Nach wie vor ist der Aberglaube in der Bevölkerung weit verbreitet, dass ansonsten Armut und Unglück folgen, falls man ein auf dem Boden entdecktes Centstück nicht aufhebt. Ich habe auch Jahrzehnte so gedacht und gehandelt. Heute tue ich das nicht mehr. Ich habe sogar vor kurzem zahlreiche, halbverschimmelte und verrostete Centmünzen die ich seit Jahren oder wahrscheinlich sogar seit Jahrzehnten in einer alten Dose aufbewahrt hatte endlich im Müll entsorgt. Das ist für einen bayerischen Schwaben wie mich ein durchaus bemerkenswerter Vorgang. In anderen Ländern Europas allerdings mehr als üblich.

Finland_FlaggeIn Finnland wandern 1- und 2-Eurocent-Münzen regelmäßig auf den Müll

Die finnische Nationalbank hat die beiden kleinsten Centmünzen beispielsweise nie eingeführt, sondern rein für Sammlerzwecke geprägt. Touristen bringen die Münzen allerdings ins Land und die Geschäfte müssen sie annehmen, weil es gesetzliche Zahlungsmittel in EU-Europa sind. Das führt in der Praxis dazu, dass die importierten Centmünzen in Finnland überwiegend im Abfall landen. Bereits im Jahr 2006 sagte Pertti Rauhio, zum damaligen Zeitpunkt Staatssekretär im Finanzministerium Finnlands, dass 1- und 2-Eurocent-Münzen in Finnland auf den Müll wandern, weil sie keinen Wert haben.

Aufgrund der hohen Verbraucherpreise in Kombination mit den hohen Kosten für die Entgegennahme gibt es in Finnland für die Centmünzen schlicht keine ökonomische Nachfrage. Das führt in Finnland – erfreulicherweise – auch dazu, dass es im Einzelhandel keine 0,99 Euro Preisauszeichnungen gibt.

Auch Italien schafft zum 01.01.2018 die 1- und 2-Eurocent-Münzen ab

Dem Vorbild Finnlands folgt nun zum 01.01.2018 auch Italien. 1- und 2-Eurocent-Münzen werden dann nicht mehr geprägt. Sie werden sukzessive aus dem Verkehr gezogen. Preise für Waren und Dienstleistungen werden zukünftig auf den nächsten Fünf-Cent-Betrag gerundet. Ich begrüße diesen intelligenten Schritt ausdrücklich.

Zahlungsverkehrs-Münzen: Cryptocoins statt Metallcoins!

Den „Metallmüll“ endlich aus unseren Hosentaschen und Geldbörsen zu verbannen ist positiv. Die Münzen des Zahlungsverkehrs-Alltages in der Zukunft werden digital sein, nicht aus Metall. Deswegen rate ich Ihnen: Beschäftigen Sie sich jetzt mit den Funktionsweisen, Möglichkeiten, Chancen aber auch Risiken der digitalen Münzen, den sogenannten Cryptocoins wie beispielsweise dem Bitcoin und Mobile Payments. Das ist die Zukunft unserer Geldsysteme, allerdings ist Deutschland hier noch ein Entwicklungsland.

infografik_9478_laendern_in_denen_apple_pay_verfuegbar_ist_nMobile Payment: Deutschland ist ein Entwicklungsland

Aktuell ist in Deutschland keiner der großen Mobile-Payment-Anbieter nutzbar. Auch international ist es noch ein weiter Weg, bis Verbraucher überall mit dem Smartphone bezahlen können. Apple Pay ist derzeit lediglich in 18 Märkten verfügbar. Gleiches gilt für die Konkurrenz. In Europa ist Apple Pay in sechs Ländern verfügbar. Für den Start von Apple Pay gibt es in Deutschland derzeit noch keinen fixen Termin. Allerdings betonte Apple-Chef Tim Cook auf einer Deutschlandreise Anfang Februar 2017, dass das Unternehmen intensiv an der Einführung arbeitet.

Das Zahlungszeitalter von Papiergeld und Metallmünzen neigt sich dem Ende entgegen!

Die üblichen Dauerpessimisten und Bargeldfanatiker hingegen werden hier selbstverständlich umgehend wieder ein neues Signal für ein kommendes Bargeldverbot erkennen. Erste Berichte und Warnungen habe ich bereits gelesen. Bei allen negativen Entwicklungen der Einschränkung von Bürger- und Freiheitsrechten – über die ich ja auch regelmäßig berichte – sind derartige Schlussfolgerungen und Warnungen für mich schlicht ein nicht belastbarer Unsinn.

Die Diskussion um eine Abschaffung des Bargelds hat zweifelsohne deutlich an Fahrt gewonnen. Dänemark oder Schweden begründen die Abschaffung von Bargeld mit den hohen Produktions-, Zähl- und Bearbeitungskosten. In den nordischen Ländern Europas hat das elektronische Bezahlen das Zahlen mit Bargeld bereits weitestgehend verdrängt. Die Notenbank Dänemarks hat angekündigt, ab 2017 keine neuen Banknoten mehr zu drucken.

Auch Italien begründet die Abschaffung der kleinen Centmünzen berechtigterweise mit den hohen Herstellungskosten. Im Gegensatz zu Skandinavien lehnen in Deutschland nach wie vor drei von vier Bürgern die Abschaffung von Bargeld ab. Der Grund dafür liegt hauptsächlich in der Furcht vor einem absolut gläsernen Menschen. Freiheits- und Eigentumsrechte könnten dann eingeschränkt werden. Ja, richtig!

Geldinfarkt_Markus_Miller_3DDie Abschaffung der kleinen Centmünzen hat NICHTS mit einem staatlichen Bargeldverbot zu tun, sondern ist ökonomisch sinnvoll!

Selbstverständlich sind diese Ängste grundsätzlich berechtigt. Dennoch sehe ich Bargeld in seiner heutigen Form als Auslaufmodell. Ich erwarte allerdings keine vollkommene Abschaffung. Das Geldsystem wird sich aber allein aufgrund der technologischen Entwicklungen massiv verändern.

Wenn ich jetzt allerdings Berichte oder gar Warnungen lese, dass die Abschaffung der Centmünzen in Italien die Vorboten bzw. ein weiterer Mosaikstein des kommenden Bargeldverbotes sein sollen und die Freiheit dadurch eingeschränkt wird, muss ich schlicht laut lachen. In meinem neuen Buch “Die Welt vor dem Geldinfarkt” befasse ich mich im Detail auf 352 Seiten mit den aktuellen Rahmenbedingungen und Entwicklungen unserer Geldsystems.

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Roboter statt Banker!

Roboadvisors

Bildquelle: AdvisorHUB, Inc., Columbus (Ohio)

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der Begriff FinTech umfasst Technologien, die den Finanzdienstleistungssektor revolutionieren können.

Das beginnt bei etablierten Banken oder Technologiefirmen, die neue Lösungsansätze vorantreiben, bis hin zu neu gegründeten Unternehmen, die vollkommen neue Maßstäbe mit innovativen Ideen und Geschäftsmodellen setzen. In der Finanzindustrie wird der Begriff FinTech gewöhnlich als technologische Innovation bezeichnet in Bezug auf Bankberatungen, Zahlungssysteme und Transaktionen, digitale Brieftaschen, Mobiles-Banking, Handel, Kreditvermittlung (Crowdlending) und Schwarmfinanzierungen (Crowdfunding) oder Sicherheit, Privatsphäre und Datenschutz.

Das Bankenmonopol bricht – Die Finanzindustrie wird demokratisch

Die Kunden kehren den klassischen Banken zunehmend den Rücken. Und sie werden massenhaft abwandern, sollten sich die Banken nicht grundlegend verändern. Angebote, die es bislang nur für institutionelle Investoren gab, sind zukünftig auch privaten Anlegern zugänglich. Das betrifft sowohl die reine Verfügbarkeit als auch die Beratung und nicht zuletzt die Produktauswahl.

Die wesentlichen Entwicklungen werden dabei aus meiner Sicht stark technologiegetrieben sein. Damit meine ich beispielsweise die neuen Sicherheitsstandards, die – auch mobile – Transaktionen über das Internet erst möglich gemacht haben. Zudem werden die Datenverbindungen immer schneller. Das ist ebenfalls ein Grund für den rasanten Wandel.

Hinzu kommt, dass immer mehr Bankkunden das Internet intensiv nutzen werden. Diese Kunden werden sich dabei in sozialen Netzwerken bewegen – zum Beispiel bei Xing, Facebook, Twitter, LinkedIn oder YouTube. Dadurch werden neuartige Finanzprodukte noch viel stärker nachgefragt werden, weil das Beratungsmonopol der Banken gebrochen wird. Die Finanzindustrie wird demokratisch!

Die Bank- und Finanzdienstleistungsbranche befindet sich im größten Veränderungsprozess ihrer Geschichte

Die globale Systemkrise verdeutlicht vor allem die ineffizienten Strukturen der etablierten Bank- und Finanzindustrie in zahlreichen Bereichen. Aus meiner Sicht befindet sich der gesamte Finanzsektor in einem historischen, sehr schmerzhaften Veränderungsprozess. Ich bin davon überzeugt, dass wir hier nach wie vor erst am Beginn einer gigantischen Entwicklung stehen, die für Sie als Privatanleger eine Vielzahl an Möglichkeiten mit enormen Vorteilen mit sich bringen wird. Allen voran in Bezug auf bessere und individuellere Dienstleistungen bei gleichzeitig geringeren Kosten.

Der 05. März 2014 war ein Meilenstein für die FinTech-Branche in Deutschland

Ein ganz entscheidendes Datum für die FinTech-Branche war der 5. März 2014. Seither erlaubt es die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), dass sich Kunden per Videotelefonat über Computer oder Smartphones einfach online identifizieren.

Ein Trend: Computer statt Bankfilialen, Roboter statt Banker

Klassische Bankgeschäfte sind stark rückläufig. Bereits 73 % der Deutschen nutzen ihren Computer oder ihr Smartphone fürs Online-Banking. Auch ältere Menschen nehmen zunehmend die Online-Vorteile in Anspruch. Gleichzeitig schließen aufgrund dieser Entwicklung immer mehr Bankfilialen.

Kennen Sie Robo-Advice und Hybrid Banking?

Neben dem klassischen und dem Online-Banking entwickeln sich derzeit zwei völlig neue Banking-Methoden, die selbst den meisten Experten noch unbekannt sind. Ich spreche von Robo-Advice und Hybrid Banking. Beim Robo-Advice werden Sie quasi vom Roboter beraten, beim HybridBanking sitzt – bildlich gesprochen, noch ein Bankberater daneben.

Fintech_Infografik

Bildquelle: Das Fintech-Universum 2015 – PASS Consulting Group

In Deutschland wird es zu einem Fintech-Sterben kommen

Die FinTech-Branche befindet sich derzeit in einer absoluten Boom-Phase. Derzeit gibt es in Deutschland bereits rund 200 FinTech-Unternehmen. Weltweit sind es bereits 12.000 FintTechs.

Bei aller Euphorie sollten Sie sich als Anleger und Nutzer auch den Risiken bewusst sein. Ich erwarte, dass mehr als 80 Prozent der noch jungen Unternehmen in naher Zukunft scheitern werden.

Klassische Banken und FinTechs werden in der Zukunft kooperieren oder verschmelzen

Bill Gates traf bereits im Jahr 1994 die Aussage „Banking is necessary, Banks are not“. Dieses Zitat würde nur Gültigkeit erlangen, wenn die Bankenbranche vollkommen dereguliert würde. Das Gegenteil ist aber seit der letzten Finanzkrise der Fall. Die regulatorischen Vorschriften an Banken wurden massiv verschärft. Banken werden in der Zukunft nicht durch FinTechs ersetzt werden. Im Gegenteil Banken werden eigene FinTech-Lösungen entwickeln, deren Lösungen integrieren, oder sich an FinTech-Unternehmen beteiligen, bis hin zu einer kompletten Übernahme.

Diese Entwicklungen gibt es bereits in der Praxis. Die Direktbank CortalConsers und die führende deutsche Crowdfunding-Plattform Seedmatch sind eine strategische Kooperation eingegangen. Die Volksbank Berlin hat sich sogar an der Crowdinvesting-Plattform „Bergfürst“ beteiligt. Hier können Sie als Privatinvestor bereits ab 10 Euro in Startups investieren und diese über die „Bergfürst-Börse“ handeln. Eine Möglichkeit, die vor wenigen Jahren noch undenkbar war.

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Kapitalschutz_Vertraulich_Probe-ABOKAPITALSCHUTZ VERTRAULICH ist ein ganzheitlicher Beratungsdienst unter Führung von MARKUS MILLER als Chefanalyst und Chefredakteur. Neben fundierten wirtschaftlichen und finanziellen Empfehlungen werden zusätzlich die für den umfassenden Vermögensschutz so wichtigen Segmente der Politik, Rechtsprechung sowie Steuergesetzgebung berücksichtigt. Testen Sie uns 30 Tage! Nutzen Sie unsere Sonderaktion mit wertvollen Informationen + Prämien und testen Sie KAPITALSCHUTZ VERTRAULICH einen Monat kostenlos!

GEOPOLITICAL.BIZ: KOMMUNIKATION ist die ANTWORT auf KOMPLEXITÄT!

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Die besten Social Media Netzwerke

Das Medium Internet hat längst die Wirtschaft und unsere Gesellschaft grundlegend verändert. Speziell die Medien-Landschaft hat sich aufgrund dieser Entwicklungen in den letzten Jahren massiv gewandelt. Für mich persönlich ist diese Entwicklung im Bereich der Sozialen Medien und des Web 2.0 für die Internationale Medienbranche unserer Zeit absolut vergleichbar mit der Erfindung beziehungsweise Einführung des Buchdrucks. Ebenso mit der Verbreitung des Rundfunks und des Fernsehens in der Breite. Der Begriff des Web 2.0 wird dabei zunehmend durch die weit sinnvolleren Beschreibungen Social Media, Soziale Medien oder Soziale Netzwerke abgelöst. Social Media steht dabei für die Vielfalt digitaler Medien und Technologien welche es Internetnutzern ermöglicht, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaften (Communities) zu gestalten.

Soziale Medien – Jeder Internetnutzer kann zum Verleger werden!

Im Gegensatz zu den etablierten Medien wie Büchern, Zeitschriften, Radio oder Fernsehen beinhaltet Social Media einen ganz gravierenden Unterschied. Jeder Internetuser kann Verleger werden. Jede Person hat die Möglichkeit, direkt an dieser Entwicklung teilzunehmen. Absolut jeder Mensch – mit freiem Zugang zum Internet – ist dadurch nicht nur ein reiner Medienkonsument, sondern hat die Möglichkeit selbst zum Mediendienstleister zu werden. Beruflich oder privat.

Welches Netzwerk ist nun die beste Social Media Plattform?

Für mich gibt es nicht das ultimativ beste Social Media Netzwerk oder gar die einzig richtige Plattform. Suchen Sie NICHT nach dem idealen Anbieter und konzentrieren Sie sich nicht nur rein auf eine Plattform. Das beste Online Netzwerk gibt es nicht. Genausowenig wie es die beste Bank, das perfekte Finanzprodukt, die empfehlenswerteste Aktie oder die einzig richtige Kapitalanlage gibt. Der Erfolg oder besser gesagt die Effizienz von Sozialen Netzwerken für jeden Einzelnen liegt somit nicht in der Suche nach dem besten Unternehmen oder der ultimativ besten Plattform. Sondern in der intelligenten und individuellen Kombination von unterschiedlichsten Anbietern. Die nachfolgenden Online-Netzwerke nutze ich strategisch und vor allem synergetisch für meine persönliche Vernetzung. Gerade aber auch für die unternehmerische Social Media Strategie von GEOPOLITICAL.BIZ

GEOPOLITICAL BUSINESS – EXPERTEN STRATEGIEN

Die Website www.geopolitical.biz ist dabei das Eintritts-Portal. Die Basis der medialen Aktivitäten. Als offizieller Botschafter (Ambassador) der XING AG für die Branche GEOPOLITICAL BUSINESS ist das Business Netzwerk XING darüberhinaus der strategisch wichtigste Partner als Social-Media-Ausgangspunkt. Für gezielte Informationen, sowie die interaktive Kommunikation (Community) mit mehr als 20.000 registrierten Mitgliedern. Die für GEOPOLITICAL.BIZ wichtigsten Sozialen Netzwerke finden Sie nachfolgend:

Das Business Netzwerk Nr. 1 (Europa)

XING ist ein internetbasiertes, soziales Netzwerk, das sein Hauptaugenmerk auf professionelle Kontakte legt. Der Austausch von beruflichen Informationen steht dabei im Vordergrund. Dadurch ist das Unternehmen das führende europäische Online Business Netzwerk. Das Unternehmen wurde im Jahr 2003 in Hamburg als Online Netzwerk unter dem damaligen Namen „Open Business Club“ von Lars Hinrichs gegründet. Im Jahr 2007 kam es dann zur Änderung des Unternehmensnamens auf XING AG. Dieses Business Netzwerk hat nun mittlerweile über 12 Millionen Mitglieder weltweit. In erster Linie aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Auf XING gibt es mehr als 40.000 Gruppen (Communities) zu zahlreichen professionellen und persönlichen Themen. Die Aktie der XING AG hat sich seit dem Börsengang Ende 2006 als erstes sogenanntes Web-2.0-Unternehmen erfolgreich am Kapitalmarkt.

Das Business Netzwerk Nr. 1 (International)

LinkedIn wurde 2002 in Kalifornien im Wohnzimmer des Mitbegründers Reid Hoffman ins Leben gerufen. Die Webseite wurde offiziell am 5. Mai 2003 online gestellt. Über 90 Millionen Mitglieder, hauptsächlich Fach- und Führungskräfte nutzen LinkedIn mittlerweile, um Informationen, Ideen, Karriere- und Geschäftschancen auszutauschen. Die Firma zählt Führungspersönlichkeiten aus allen 2010 Fortune-500-Unternehmen zu seinen Mitgliedern. LinkedIn ist vor allem in der englischsprachigen Geschäftwelt sehr weit verbreitet. Es ist das größte Online-Geschäftsnetzwerk weltweit. Das Netzwerk verfügt über Mitglieder in mehr als 200 Ländern und Regionen. Mehr als eine Million Unternehmen haben darüberhinaus eine Unternehmensseite auf LinkedIn. Für Vermarkter bietet LinkedIn dadurch eine wertvolle Demografie, die sich aus einkommensstarken und einflussreichen Mitgliedern zusammensetzt.

Das Google Netzwerk

Der Internetkonzern Google hat mittlerweile sein eigenes soziales Netzwerk mit dem Namen Google+ gegründet. Google+ ist stark an die bewährten Vorteile und Funktionen von Facebook angelehnt. Wie auf Facebook können beispielsweise Nachrichten, Videos oder Fotos geteilt werden. Google+ bietet jedoch auch zusätzliche Innovationen. Die unterschiedlichen Beziehungen zu Menschen können bei Google+ durch die Definition sogenannter Kreise (Circles) übersichtlich strukturiert und verwaltet werden. Die Trennung zwischen privaten und beruflichen Kontakten ist dadurch in der Praxis optimal möglich. Ausgesuchte Bilder, Beiträge oder Videos sind dann nur für bestimmte Personenkreise zugänglich. Über die Funktion “Sparks” sammelt Google+ Videos und Nachrichten zu den Lieblingsthemen des jeweilig Google+ Mitglieds. Mit der Funktion “Hangout” können Mitglieder einen digitalen Videochat nutzen. Ebenso mit “Huddle” einen reinen Textchat.

Das Gemeinschafts-Netzwerk Nr. 1

Facebook ist mit Abstand das bekannteste Soziale Netzwerk. Der Name Facebook bezieht sich auf die sogenannten Facebooks, welche Studenten an zahlreichen amerikanischen Colleges zur Orientierung erhalten. In diesen Facebooks sind andere Kommilitonen durch Fotos abgebildet. Das Unternehmen wurde im Februar 2004 von Mark Zuckerberg ins Leben gerufen und hat mittlerweile über 600 Millionen Mitglieder weltweit. Jeder Benutzer verfügt auf Facebook über eine sogenannte Profilseite, auf welcher er sich vorstellen kann. Ebenso können auch Fotos oder Videos auf die Plattform hochgeladen werden. Facebook bietet seinen Mitgliedern die Möglichkeit, ihren Wohnsitz aus weit mehr als 200 unterschiedlichen Ländern auszuwählen. Die Vereinigten Staaten sind jedoch mit Abstand das Land mit den meisten Mitgliedern. Mittlerweile findet das Hauptwachstum von Facebook in Asien statt.

Das Mitteilungs-Netzwerk Nr. 1

Twitter war ursprünglich ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt zur internen Kommunikation für Mitarbeiter einer amerikanischen Firma. Twitter ging im März 2006 öffentlich an den Start und gewann sehr schnell international an Beliebtheit. Privatpersonen, Organisationen, Unternehmen und Massenmedien nutzen Twitter als Plattform zur Verbreitung von kurzen Textnachrichten im Internet. Unternehmen nutzen Twitter beispielsweise, um Produktinformationen bereitzustellen und mit ihren Kunden zu kommunizieren. Das sogenannte Mikro-Blogging dient dabei auch als Marketing- und Marktforschungsinstrument zur Produkt- und Unternehmensentwicklung. Angemeldete Benutzer können eigene Textnachrichten mit maximal 140 Zeichen eingeben welche auch wiederum sehr häufig auf Quellen und Webseiten verlinken. Dieses soziale Netzwerk beruht dadurch vor allem darauf, dass die Nachrichten anderer Benutzer gezielt abonniert werden können.

Das Online Video-Netzwerk Nr. 1

YouTube ist ein Internet-Videoportal und wurde im Februar 2005 von drei ehemaligen PayPal Mitarbeitern gegründet. Auch dieses Unternehmen hat seinen Sitz in Kalifornien. Bereits im Oktober 2006 wurde YouTube von Google übernommen. Internetnutzer können sich auf YouTube die unterschiedlichsten Video-Clips ansehen, oder auch selbst hochladen. Auf der Internetseite befinden sich Film- und Fernsehausschnitte, Musikvideos, Vortrags- und Präsentationsvideos sowie zahlreiche Amateur-Videos. Das Wort “Tube” bezeichnet eigentlich eine Röhre und somit umgangssprachlich einen Fernseher. Auf YouTube kann jeder Nutzer ein kostenloses Konto anlegen und Videos als Favoriten speichern. Diese Favoritenliste können wiederum andere Internetnutzer einsehen.

Die Web 2.0 Banking Community

Die Fidor Bank AG hat im April 2009 die Vollbanklizenz erhalten. Das Münchener Unternehmen verfolgt das Konzept des „Mobile Community Bankings“, das fünf wesentliche Unterscheidungsmerkmale zu herkömmlichen Banken aufweist: Die Kunden kennen sich und können im Rahmen der eigenentwickelten Fidor Bank Community interagieren, um gemeinsam die individuell beste Finanzentscheidung zu treffen Hierzu stellt die Fidor Bank kostenlos eine breite Palette an Tools und Applikationen zur Verfügung, wie beispielsweise transparente Produkt- und Finanzberaterbewertungsplattformen. Die Fidor Bank Plattform ist somit offen für Produkte, Dienstleistungen und Finanzberater anderer Anbieter. Die Fidor Bank belohnt eine Vielzahl von Aktivitäten der Kunden mit Geldbeträgen und intensiviert dadurch den Austausch zu Geldthemen im Rahmen des eigenen Bonusprogramms. Die Fidor Bank ermöglicht Freiheit: Kunden haben die Wahl, ob sie ihren Finanzbedarf mit der Bank oder mit anderen Kunden (Peer-to-Peer) decken möchten. Der Community-Ansatz wird auch im Applikations-Angebot für den rasch wachsenden Markt der Smartphones nachgehalten. Die Fidor Bank i-Phone-App unterscheidet sich durch spezielle Community-Funktionen deutlich gegenüber herkömmlichen Bank-Applikationen.

(c) Markus Miller, Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

NETZWERK-TIPP: Weiterführende Informationen und Empfehlungen finden Sie auf unserem Portal www.geopolitical.biz bei unseren PREMIUM PARTNERN