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EU-Europa wird untergehen!

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Markus Miller – Gründer von www.geopolitical.biz

Sehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

heute präsentiere ich Ihnen ein persönliches Interview mit mir zu aktuellen Fragen und Themen. Von der Verschuldungsproblematik über die Situation der Rechtssicherheit in Deutschland, die Flüchtlingskrise bis hin zu Fragen von Auswanderung und Vermögensstrukturierung.

Es ist still um die Verschuldungsproblematik geworden, wie ist der aktuelle Stand?

Markus Miller: Das Thema wurde in den letzten Monaten durch die Flüchtlingskrise überlagert. Dabei steckt gerade auch darin eine besondere Schuldenproblematik, die momentan kaum beachtet wird. Bereits die Bundesregierung kalkuliert in ihrem Haushalt 2016 mit „Flüchtlingskosten“ von 7,6 Milliarden Euro. Mein früherer Professor, Bernd Raffelhüschen aus Freiburg, rechnet mit 17 Milliarden Euro – falls es gut geht, also die Flüchtlinge schnell in den Arbeitsmarkt integriert werden. Die Gesamtkosten auf Sicht der nächsten sechs Jahre werden sich – wiederum falls es gut geht – auf 900 Milliarden Euro belaufen.

Wie schätzen Sie ansonsten die Situation in Deutschland ein?

Markus Miller: Die beurteile ich sehr kritisch, besonders den Rückzug von Rechtsstaatlichkeit und Rechtssicherheit. Beim schlechten Management der Flüchtlingskrise wurden erneut Verträge wie das Schengen- und die Dublin-Abkommen verletzt. Auch unser Asylrecht wird nicht in der vorgesehenen Form angewendet. Zudem gibt es sehr bedenkliche Entwicklungen in den Stadtstaaten Bremen und Hamburg. Hier wurden erste Beschlagnahmungsgesetze für private Wohnimmobilien verabschiedet.

Leider halte ich es für sehr unwahrscheinlich, dass die Flüchtlinge, die derzeit ankommen, unsere Probleme in Bezug auf die Demographie und den Fachkräftemangel lösen werden können. Eher sieht es mir so aus, dass viele Flüchtlinge mit niedrigem Bildungsniveau nicht in den Arbeitsmarkt einwandern, wo sie dringend benötigen würden, sondern in die schon angeschlagenen Sozialsysteme.

Notenbanken können nur Zeit kaufen

Eine weitere politische Baustelle ist die Geld- und Reformpolitik. Die internationalen Notenbanken haben durch ihre künstliche Geldpolitik niedriger Zinsen dafür gesorgt, dass die Wirtschaft durch billiges Geld gestützt wurde. Diese Maßnahmen bleiben nach wie vor ein noch nie dagewesenes Experiment mit absolut offenem Ausgang.

Sie müssen sich bewusst sein, dass die Macht der Notenbanken darauf begrenzt ist, Zeit zu kaufen. Zeit dafür, dass die Politik Strukturreformen umsetzt. Für die Zeit, in der die Zentralbanken wieder zu einer soliden Geldpolitik zurückfinden müssen. Ansonsten wird das Währungssystem scheitern und Geld entwertet sein.

Die Politik hat die gekaufte Zeit nicht genutzt

Aus meiner Sicht hat es die Politik in den letzten Jahren seit dem Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 nicht geschafft, diese gekaufte Zeit zu nutzen. Die Ursachen der damaligen Finanzkrise wurden nicht genügend durch konsequente Strukturreformen beseitigt. Es wurde vielmehr an Einzelsymptomen gearbeitet, durch rechtliche Überregulierungen. Ebenso durch kaschierende, planwirtschaftliche Rettungsmaßnahmen die uns am Beispiel Griechenlands oder in der Flüchtlingskrise in erschreckender Weise vor Augen führen, wie begrenzt die Politik in ihren Möglichkeiten und Maßnahmen ist.

Wenn die Rechtssicherheit auf dem Rückzug ist, soll man dann überhaupt noch in Deutschland wirtschaften?

Markus Miller: Johann Wolfgang von Goethe hat gesagt: „Wer sich den Gesetzen nicht fügen lernt, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.“ Aber nicht jeder wird auswandern können oder mögen. Zum anderen ist die Rechtssicherheit in Deutschland nach wie vor relativ hoch, auch wenn die Planungssicherheit nicht mehr so gut ist wie in der Vergangenheit.

Wer sich generell um die Rechtssicherheit in der Europäischen Union sorgt, sollte Standbeine außerhalb der EU in Erwägung ziehen, etwa in der Schweiz oder in Liechtenstein. Liechtenstein muss einerseits die Nachteile der Europäischen Union nicht tragen, weil es kein EU-Mitglied ist. Andererseits ist es aber Mitglied im Europäischen Wirtschaftsraum EWR und darf damit alle Vorteile des EU-Binnenmarktes in Anspruch nehmen – auch mit seinen Banken und Versicherungsgesellschaften.

Ist so ein kleines Land nicht erpressbar? Ein früherer deutscher Finanzminister wollte sogar schon die Kavallerie Richtung Schweiz schicken.

Markus Miller: Absolut richtig. Die kleinen Länder können natürlich stark unter außenpolitischen Druck kommen. So waren die USA dafür verantwortlich, dass das Schweizer Bankgeheimnis gefallen ist. Liechtenstein und die Schweiz sind aber heute keine Steueroasen mehr, die dann angegriffen wurden, sondern rechtstaatliche Haftungsschutzoasen. Das ist etwas ganz anderes. Diese Rechtstaatlichkeit ist aus meiner Sicht derzeit gut abgesichert.

Der Blick auf die berühmte Waterfront von Halifax

Die Region rund um Halifax in Kanada (Nova Scotia)  ist der Top-Standort von Markus Miller außerhalb Europas!

Wie sieht es denn außerhalb Europas aus?

Markus Miller: In Übersee ist Kanada mein Favorit – ein Land, rohstoffreich, gigantisch groß, mit intakter Demographie und ohne Migrationsprobleme. Das Land hat ideale Rahmenbedingen – sowohl von der rechtlichen Struktur als auch von den wirtschaftlichen Voraussetzungen. Von Frankfurt aus kann die Ostküste zudem innerhalb von nur 6,5 Flugstunden erreicht werden. Natürlich gibt es auch andere attraktive Länder – z.B. Paraguay in Südamerika oder Singapur in Asien –, aber die sind doch sehr weit weg von Deutschland.

Sie selbst leben auf Mallorca. Ist das auch eine Alternative?

Markus Miller: Nein, ich würde keinen Quadratmeter Grund auf Mallorca kaufen. Hier gibt es eine Partei – Podemos – vergleichbar der Syriza in Griechenland. Auf Mallorca bin ich wegen der Lebensqualität – Wetter, Meer, Berge, Infrastruktur, Flugverbindungen, die gesamten Rahmenbedingungen. Aber wenn sich hier die politischen Rahmenbedingungen verschlechtern sollten, dann stöpsle ich halt übermorgen meinen Laptop in Kanada ein.

Flexibilität ist das höchste Gut. Mallorca ist ein idealer Standort zum Leben, aber nicht zum Investieren. Sie sehen, man kann die Lebensentscheidungen durchaus von den Investitionsentscheidungen trennen. Sollte die EU in welcher Art und Weise auch immer untergehen, gibt es dennoch auch zukünftig attraktive Alternativen!

Welche Alternativen für ein zweites Standbein gibt es, ohne gleich die Zelte komplett abbrechen zu müssen?

Markus Miller: Der ESM und die Europäische Bankenunion führen dazu, dass die EU zur Haftungs- und Umverteilungsgemeinschaft wird. Hier muss sich jeder deutsche Bankkunde fragen: „Will ich das überhaupt?“ Zukünftig haftet nicht mehr der Steuerzahler für Banken – was positiv ist –, sondern der Aktionär, aber auch der Bankkunde und Kontoinhaber.

Um diesen Teufelskreislauf zu durchbrechen, sollte aus meiner Sicht jeder Bürger ein Konto und/oder Wertpapierdepot außerhalb der Europäischen Bankenunion haben – z. B. in der Schweiz oder in Liechtenstein. Das geht ganz einfach und man muss auch keine großen Anlagesummen mehr mitbringen wie in der Vergangenheit.

Neben diesen bekannten Entwicklungen gibt es ja auch neue restriktive Gesetze unterhalb der öffentlichen Wahrnehmungsschwelle. Können Sie dazu etwas sagen?

Markus Miller: Ja, da gibt es z.B. das Kulturschutzgesetz, das bei enger Auslegung gravierende Konsequenzen haben könnte – etwa, dass Münzsammlungen meldepflichtig würden. Es gibt auch Tendenzen zu einer Meldepflicht für Schmuck. Die Zielrichtung des Staates ist klar: Er erweitert die Bemessungsgrundlage in Richtung mobile Sachwerte.

Zudem erwarte ich die Abschaffung der Abgeltungssteuer zugunsten einer Rückkehr zur Progressionsbesteuerung oder eine drastische Erhöhung des Steuersatzes – deutliche Steuererhöhungen also für Vermögensbesitzer und Kapitalanleger. Daneben besteht die Finanzielle Repression fort.

Marus_Miller

Markus Miller: Chefanalyst und Chefredakteur von www.kapitalschutz.me

Kommen wir zu konkreten Anlagen. Worauf achten Sie besonders?

Markus Miller: Das Wichtigste ist heute Diversifikation. Wir leben in einer hochkomplexen Welt, in der es immer schwieriger wird, risikoadjustierte Erträge zu erwirtschaften. Ein wichtiger Baustein sind reale Anlagen, die sowohl einen inneren Wert als auch eine große Zukunftsfähigkeit aufweisen. Dazu zählen Aktien und Edelmetalle, aber auch mobile Sachwerte wie Diamanten oder ausgesuchte Anlageuhren. In jedem Fall muss der Anleger sein individuelles Risikoprofil kennen – passt die Vermögensstruktur zur Risikotragfähigkeit?

Können Sie unabhängig von diesen individuellen Kriterien eine allgemeine Richtschnur geben?

Markus Miller: Die allgemeine Richtschnur ist, dass man ein ausgewogenes Verhältnis seiner Kapitalanlagen anstreben sollte. Das hört sich relativ einfach an, in der Praxis stellt sich aber heraus, dass viele Menschen ihre Sachwerte und Geldwerte völlig falsch beurteilen, weil sie beispielsweise bei den Sachwerten ihr Immobilienvermögen und bei den Geldwerten ihre Rentenanwartschaften nicht berücksichtigen. Zur Diversifikation gehört auch eine geographische und eine rechtliche Streuung – also etwa Aktien im Schweizer Depot und Edelmetalle in Liechtenstein.

Zur individuellen Situation gehören auch die persönlichen Risiken. Was ist hier Ihre Einschätzung?

Markus Miller: Ich stelle immer wieder fest, dass viele Menschen Sorge vor globalen Risiken wie Euro-Krise oder Terror haben. Die wesentlich wahrscheinlicheren Risiken, die jeder Mensch hat, werden jedoch vernachlässigt – Krebs, Herzinfarkt oder Alzheimer-Demenz. Solche Langlebigkeitsrisiken lassen ich beispielsweise über „Dread Disease“-Versicherungen abdecken. So hat man in schwerer Zeit eine Sorge weniger.

Haben sie trotz solcher bedrückenden Themen einen positiven Ausblick?

Markus Miller: Selbstverständlich. Ich bin weder ein Schwarzseher noch ein Weltuntergangsprophet, sondern ein rationaler Analytiker der das Leben liebt. Lebensqualität ist die höchste Rendite, die ein Mensch erzielen kann und sollte auch für Anleger das oberste Ziel sein. Alles andere sind nur Bausteine, um dieses Ziel zu erreichen

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Freiheits-Index: Deutschland zwischen Litauen und Ruanda!

economic-freedom-of-the-world-2015-infographicSehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

Ende des Jahres 2014 wurde zuletzt die Studie „Economic Freedom of the World“ veröffentlicht. Eine Länder-Rangliste in Bezug auf die wirtschaftliche Freiheit. Diese fundierte Auswertung fasst das Maß der wirtschaftlichen Freiheit von 152 Ländern weltweit in einem Index zusammen. Die wichtigsten Eckpunkte dieses Freiheits-Index sind dabei rechtliche Rahmenbedingungen und andere Kriterien, die Sie als Staatsbürger und Privatanleger nicht hoch genug wertschätzen können. Die Grafik des Fraser Instituts gibt zusätzlich einen schnellen, globalen Überblick.

Wirtschaftliche Freiheit und Rechtssicherheit sind in Deutschland stark rückläufig

Der Freiheits-Index setzt sich zusammen aus der individuellen Handlungsfreiheit in einem Land, den freiwilligen Austauschbeziehungen, dem freien Wettbewerb und der Sicherheit privater Eigentumsrechte. Deutschland rutschte bei diesen Werten aufgrund der ausufernden Euro-Rettungspolitik in den letzten Jahren immer weiter ab. Es klingt fast unglaublich, aber Deutschland liegt derzeit in diesem Ranking der wirtschaftlichen Freiheit auf Rang 28. Damit befindet sich Deutschland zwischen den Staaten Litauen auf Platz 27 und Ruanda auf Rang 29.

Die Sicherheit der privaten Eigentumsrechte in Deutschland ist in Gefahr

Die Gründe für diese negativen Entwicklungen liegen in der immer stärkeren Einmischung des deutschen Staates in das Wirtschaftssystem durch massive Transfers und Subventionen. Im Gegensatz zur erfolgreichen sozialen Marktwirtschaft der Vergangenheit sind das planwirtschaftliche Maßnahmen.

Zusätzlich ist eine Erosion der wirtschaftlichen Freiheit in Deutschland zu beobachten, und zwar in den sehr wichtigen Bereichen des Rechts- und Eigentumsschutzes sowie der ausufernden Geldpolitik. Die EZB hat ihre so wichtige Unabhängigkeit spätestens seit der Amtsübernahme durch Mario Draghi verloren.

Die aktuellen Entwicklungen in der Flüchtlingskrise sind in der damaligen Studie natürlich nicht berücksichtigt. Diese werden dazu führen, dass Deutschland in der Rangliste noch weiter abfallen wird. Beispielsweise durch neue Gesetze, die die Beschlagnahme von privaten Immobilien für Flüchtlingsunterkünfte ermöglichen. Die beiden Stadtstaaten Bremen und Hamburg haben als erste Bundesländer derartige Eigentumseingriffe bereits verabschiedet.

Freiheits_Übersicht

TIPP: Die interaktive 2015 Economic Freedom Heat Map finden Sie auf der Internetseite: http://www.heritage.org/index/heatmap

Steuern auf Kapitaleinkünfte werden stark erhöht

Ein Spitzenverdiener muss heute in Deutschland auf sein Arbeitseinkommen 45 % Einkommensteuern zahlen. Ein Multimillionär hingegen auf seine Kapitaleinkünfte lediglich 25 % Abgeltungsteuer.

Die niedrige Abgeltungsteuer sollte ursprünglich verhindern, dass immer mehr Bundesbürger ihr Geld ins Ausland schaffen und nicht ordnungsgemäß versteuern. Durch den automatischen Informationsaustausch, der spätestens ab 2017 weltweit Anwendung findet, ist dieses staatliche Problem gelöst.

Daher kann die Abgeltungsteuer wieder erhöht werden. Ich erwarte mittelfristig auf Sicht von zwei bis drei Jahren entweder eine massive Erhöhung der Abgeltungsteuer auf mindestens 35 %, oder deren Abschaffung durch Rückkehr zur Progressionsbesteuerung nach dem persönlichen Steuersatz wie bei den Löhnen und Gehältern.

Immobilien: Grund- und Grunderwerbsteuern werden ebenfalls steigen

Die Beschlagnahmegesetze aus Hamburg und Bremen verdeutlichen, dass gerade Immobilienbesitzer staatlichen Repressalien und Zwangsmaßnahmen relativ ungeschützt ausgeliefert sind. Die Grunderwerbsteuern zahlreicher Bundesländer haben sich in den letzten Jahren bereits annähernd verdoppelt.

Die Grundsteuer, als rein bodenbezogene Steuer (Bodenzins), ist eine der ältesten Steuerarten, die es gibt. Aus staatlicher Sicht ist die Grundsteuer am einfachsten zu erfassen und zu erheben.

Ich erwarte, dass die kommunalen Grundsteuer-Hebesätze in naher Zukunft vor massiven Erhöhungen stehen. Die Finanzlage der Kommunen ist teilweise dramatisch. Die Flüchtlingskrise stellt viele Gemeinden vor zusätzliche finanzielle Herausforderungen. Diese Kosten müssen getragen werden, die zur Verfügung stehenden Mittel des Bundes sind dabei aber begrenzt.

GrundsteuernEinzelne Gemeinden haben die Grundsteuern bereits verdreifacht

Es gibt bereits erste warnende Beispiele. Im hessischen Nauheim wurde die Grundsteuer bereits zum 1. Januar 2014 verdreifacht. Ich habe bei meinen Recherchen zahlreiche Gemeinden gefunden, in denen in den letzten Jahren die Grundsteuern verdoppelt wurden.

Wenn wir die Grundsteuersätze aus den USA zum Vorbild nehmen – hier trägt die Grundsteuer 12 % zum Staatshaushalt bei, in Deutschland lediglich 2 % – dann würde Deutschland vor einer Erhöhung der Grundsteuer um 500 % stehen. Ich beurteile derart massive Steuererhöhungen bei den Grundsteuern als absolut realistisch.

Die 6 wichtigsten Kapitalschutz-Strategien für Immobilieneigentümer!

Viele Bürger hinterfragen mittlerweile die Sicherheit von Betongold. In meiner kommenden Januar-Ausgabe von Kapitalschutz vertraulich finden meine Abonnenten und Leser: Die 6 wichtigsten Kapitalschutz-Strategien für Immobilieneigentümer.

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Kapitalschutzreport 2016: Die große Flucht!

Kapitalschutzreport_2016Sehr geehrte Damen und Herren,
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die Systemstabilität der Europäischen Union und der Gemeinschaftswährung Euro ist aufgrund des starken Anstiegs der Staatsschulden seit Ausbruch der letzten großen Finanzkrise im Jahr 2008 bereits latent gefährdet. Das schlechte Management der aktuellen Flüchtlingskrise wird die Staatsfinanzen zusätzlich stark belasten.

Deutschland befindet sich inmitten einer Fluchtwelle in seine Sozialsysteme!

Die langfristigen Auswirkungen auf unsere Renten- und Gesundheitssysteme sind derzeit noch nicht seriös abschätzbar. Gelingt es nicht, den Großteil der Flüchtlinge, die länger bleiben, in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft zu integrieren, werden unsere Sozialsysteme früher oder später hoffnungslos überlastet sein.

Bei einem negativen Verlauf des Migrations- und Integrationsprozesses werden im besten Fall alle Bürger ärmer werden. Im schlechtesten Fall wird es zu gesellschaftlichen Verteilungskämpfen kommen, die die innere Sicherheit und Stabilität Deutschlands und Europas massiv gefährden werden.

Die Gebrauchsanleitung für die Praxis: Der Kapitalschutzreport 2016 von Markus Miller

Börsensender, Direktbanken, Anlegermagazine, Banken oder viele Vermögensverwalter bieten mittlerweile scheinbar kostenlose „Depot-Checks“ an. Anleger können hier ihre bestehenden Depots einsenden und bekommen dann – meist pseudowissenschaftliche – Auswertungen, mit welchen Maßnahmen und Produkten sich ihr Wertpapierdepot optimieren lässt. Wichtige persönliche Basis-Bausteine wie Anlage- und Risikoprofil, allen voran in Bezug auf die monetäre und emotionale Risikotragfähigkeit werden dabei oftmals überhaupt nicht berücksichtigt.

Im Rahmen meiner Beratungstätigkeiten – vor allem für Vermögensverwalter- und Finanztests – habe ich in den vergangenen Jahren auch unzählige Auswertungen dieser Depot-Checks auf den Tisch bekommen. Zudem werde ich immer wieder von Lesern gefragt, was ich von den jeweiligen „Depotoptimierungsvorschlägen“ halten würde, welche diese als Teilnehmer dieser Checks von Banken und Vermögensverwaltern bekommen haben.

Meine Erkenntnis: Die meisten kostenlosen Depot-Checks sind reine Marketinggags!

Fast alle Anbieter werben damit, dass sich deren computergestützter Depot-Check auf die Erkenntnisse der modernen Portfoliotheorie von Harry M. Markowitz stützt. Was nach außen als Hilfe für Anleger aussieht, entpuppt sich nach meiner Erfahrung als reines Neukundenakquisitions- und Produktvertriebsprogramm für Banken und Vermögensverwalter ohne jeglichen Mehr- oder Nutzwert für den Anleger. Im Gegenteil!

Oft scheint die Gefahr sehr groß, dass unbedarfte Anleger die teilweise vollkommen unausgewogenen, ohne Beratungsgespräche zusammengewürfelten Depotvorschläge ungeprüft umsetzen. Eine weitere Erkenntnis ist jene, dass die persönlichen Daten der Teilnehmer am Depot-Check von den Anbietern offensichtlich nicht nur für hauseigene Werbeaktionen verwendet, sondern teilweise auch weitergereicht werden.

Lassen Sie Ihr Depot überprüfen: Aber nicht durch einen Anbieter von der Stange!

Sie sollten natürlich Ihr Kapital persönlich fortlaufend überwachen. Ich rate Ihnen jedoch zusätzlich dazu, dass Sie Ihre Strategie und vor allem Ihre Vermögenswerte zumindest zweimal pro Jahr von einer unabhängigen Stelle überprüfen lassen. Auf keinen Fall sollten Sie dafür jedoch die standardisiert angebotenen Depot-Checks in Anspruch nehmen. Das sind lediglich Marketing-Massenabfertigungen, ohne dass sich wirklich ein Mensch intensiv mit Ihrem Depot und vor allem Ihnen, Ihren Rahmenbedingungen und Ihren Bedürfnissen beschäftigt.

Organisieren Sie Ihren eigenen, ganz persönlichen Depot-Check!

Meine Empfehlung: Schreiben Sie ausgesuchte Banken und Vermögensverwalter individuell an! Ich habe meinen Abonnenten von Kapitalschutz vertraulich bereits zahlreiche Adressen von empfehlenswerten Banken und Vermögensverwaltern an die Hand gegeben. Ich habe diese Vorgehensweise bereits mit einer Vielzahl an Lesern ausgiebig getestet.

Einige Leser verwalten dabei ihr Vermögen selbst. Andere sind bei Vermögensverwaltern, mit denen sie sehr zufrieden sind. Das ist ja auch gut so, trotzdem rate ich zu einer Kontrolle durch eine dritte Instanz. Mehrere meiner Leser informieren beispielsweise ihre Vermögensverwalter, dass sie ihr Depot jährlich von einer unabhängigen Kontrollinstanz überwachen lassen.

Die Banken und Vermögensverwalter dieser Leser sind dadurch viel aufmerksamer und besser geworden. Mit den Auswertungsergebnissen – welche die Leser kostenlos von anderen Vermögensverwaltern und Banken übermittelt bekommen – konfrontieren sie dann zweimal jährlich ihre Berater. Dies führt nach meinen umfassenden Erfahrungen dazu, dass sinnvolle Veränderungen vorgenommen werden.

Meine Empfehlungen für Ihre persönliche Vermögensvorsorge!

Vergessen Sie aktiv offerierte Depot-Checks von Fernsehsendern, Finanz-Magazinen oder Direktbanken, denn das ist nur reine Werbung ohne Nutzwert. Im schlimmsten Fall sind die Vorschläge sogar kontraproduktiv.

Wenn Sie ein Beratungs- oder Vermögensverwaltungskunde sind, informieren Sie Ihren Banker oder Vermögensverwalter, dass Sie zukünftig Ihr Depot von einer unabhängigen Stelle kontrollieren lassen. Natürlich sollten Sie Ihren Banker so informieren, dass Ihr Vertrauensverhältnis zu ihm nicht darunter leidet. Er sollte Ihr Vorgehen nicht als Misstrauen auffassen, sondern als legitime, zusätzliche Risikokontrolle, die Sie wünschen.

Sie werden sehen, Ihr Vermögensverwalter gibt sich künftig ganz automatisch mehr Mühe. Halten Sie diese Ankündigung ein und holen Sie Depotoptimierungs-Vorschläge von anderen Banken und Vermögensverwaltern ein. Sprechen Sie diese Ergebnisse dann gemeinsam mit Ihrem Banker durch! Sie werden sehen: Das bringt Ihnen und Ihrem Vermögensverwalter neue Anregungen und oftmals Vorschläge, die dann in die Praxis umgesetzt werden.

Wenn Sie Ihr Vermögen selbst verwalten, laufen Sie noch stärker Gefahr, betriebsblind zu werden. Holen Sie sich auch hier durch die aktive Anforderung von Depotoptimierungs-Vorschlägen Anregungen und Hinweise ein. Sie werden sehen: Auch hier kommen oftmals Anmerkungen oder auch Produktvorschläge zurück, die können Sie dann aktiv zu Ihrem Vorteil einsetzen können.

Sind Sie selbst Banker oder Vermögensberater? Dann hinterfragen Sie sich regelmäßig selbst!

Ich rate Ihnen, wenn Sie vielleicht selbst Banker oder Vermögensverwalter sind, ebenfalls so vorzugehen. Nicht, weil Sie an Ihrer Kompetenz zweifeln, sondern weil das in diesem Fall unter Konkurrenzanalyse, Marktbeobachtung und Marktforschung läuft. Nehmen Sie also ein – anonymisiertes – Kundendepot und reichen es bei der Konkurrenz ein. Ich bin mir auch hier sicher, es wird Ihnen neue Erkenntnisse bescheren.

Die Sonderanalyse von Markus Miller: Der Kapitalschutzreport 2016 – Die große Flucht!

In meiner kommenden Themenspezial-Sonderausgabe stelle ich meinen Lesern und Abonnenten von Kapitalschutz vertraulich unter anderem zwei einzigartige Möglichkeiten vor, wie Sie ihre bestehenden Kapitalanlagen und ihr persönliches Risikoprofil professionell, auf wissenschaftlicher Basis überprüfen können. Verbunden mit einer persönlichen Auswertung durch einen individuellen Anlage- und Risiko-Bericht.

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Zwangsmaßnahmen für Immobilien!

Bild: Broschüre aus dem Jahr 1952 mit dem Titel: Wegweiser durch den Lastenausgleich

Bild: Broschüre aus dem Jahr 1952 mit dem Titel: Wegweiser durch den Lastenausgleich

Sehr geehrte Damen und Herren,
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die Flüchtlingskrise oder besser gesagt die planlose Alternativlosigkeit der deutschen Bundesregierung unter Führung von Bundeskanzlerin Angela Merkel nimmt mittlerweile derart dramatische Formen an, die ich vor wenigen Wochen selbst in meinen Negativszenarien nicht für möglich gehalten hätte.

Täglich erreichen beispielsweise rund 500 Flüchtlinge Hamburg. Die Stadt Hamburg sieht sich mittlerweile nicht mehr in der Lage alle ankommenden Flüchtlinge – und natürlich auch alle illegalen Einwanderer, die unkontrolliert und nicht registriert nach Deutschland einreisen – unterzubringen.

Aufgrund dieser politisch verursachten Fehlsteuerungen hat der Hamburger Senat mit den Stimmen der SPD, der Grünen und Linken aktuell ein Gesetz zur Beschlagnahmung von Gewerbeimmobilien von Privateigentümern beschlossen. Die Oppositionsparteien von CDU, AFD und FDP haben gegen das Gesetz gestimmt, dass aus meiner Sicht bereits als ein Notstandsgesetz bezeichnet werden muss.

Verharmlosende Immobilien-Enteignungen in Hamburg

Der offizielle Gesetzestext trägt hingegen den verharmlosenden Titel: „Gesetz zur Sicherung der Flüchtlingsunterbringung in Einrichtungen“. Dieses Gesetz ist ein weiterer formaljuristischer Mosaikstein, der herausbricht aus der bestehenden Gesetzesordnung und Rechtsstaatlichkeit Deutschlands.

Steuererhöhungen für Immobilieneigentümer voraus

Das Wort Immobil bedeutet „nicht beweglich“. Wertpapierdepots können über Rechtsstrukturen ins Ausland verlagert werden. Steuerpflichtige Bürger können ebenso ihren Wohnsitz verlagern und Auswandern, um sich steigender Steuerbelastungen zu entziehen. Immobilien können dies nicht. Sie können physisch nicht verlagert werden. Steuerrechtlich gilt das so genannte Belegenheitsprinzip. Das bedeutet das Besteuerungsrecht hat der Staat, indem die Immobilie liegt. Das ist ein großer Nachteil.

Im Jahr 2005 wurden in Deutschland die Grunderwerbsteuern reformiert. Das hat mittlerweile dazu geführt, dass sich die einstigen, moderaten Steuersätze von 3,5 Prozent in vielen Bundesländern nahezu verdoppelt haben.

qualitypool-nordrhein-westfalen-erhoeht-kurzfristig-die-grunderwerbsteuer-um-30-prozentGrunderwerbsteuern: Nur Bayern und Sachsen liegen noch bei 3,5 Prozent

In Deutschland gibt es mittlerweile mit Bayern und Sachsen nur noch zwei Bundesländer, die die Grunderwerbsteuern bislang noch nicht erhöht haben. Das Saarland, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein haben hingegen ihre Steuersätze bereits auf 6,5 Prozent erhöht. Zum 01. Juli 2015 hat auch das Bundesland Brandenburg nachgezogen und erhöht den Steuersatz auf den derzeitigen Höchstwert von 6,5 Prozent. Aus meiner Sicht befinden sich die einzelnen Bundesländer längst in einer Steuererhöhungsspirale.

Spanien hat bereits zweistellige Grunderwerbsteuern

Ich lebe seit rund 10 Jahren in Spanien auf Mallorca. Hier wurden die Grunderwerbsteuern bereits vor einigen Jahren auf einen Spitzenwert von 10 Prozent erhöht. Immobilien sind, wie das Wort schon sagt, nicht mobile Sachwerte. Immobilien können nicht wegziehen oder auswandern. Sie sind vollkommen transparent erfasst durch die Registrierung in den Grundbüchern.

Grunderwerbsteuern werden daher in naher Zukunft ebenso wie die Grundsteuern vor weiteren Erhöhungen stehen. Ich rechne damit, dass wir auch in Deutschland zukünftig Grunderwerbsteuern auf Immobilien und Grundstücke sehen werden in Richtung 10 Prozent, in Kombination mit massiv steigenden Grundsteuersätzen.

Haus zu verschenken!

Sie kennen wahrscheinlich aus den USA die zahlreichen Bilder mit den „For Sale“ (Zu verkaufen) Schildern vor Häusern nach Ausbruch der letzten großen Finanzkrise im Jahr 2008. Auch in meiner Wahlheimat Spanien gibt es diese Verkaufsschilder mit der landessprachigen Aufschrift „Se Vende“ an vielen Immobilienobjekten. In Deutschland hingegen ist diese direkte Verkaufsmethode eher unüblich.

Bei meinen umfassenden Recherchen in den letzten Wochen und Monaten zu den Gefahren der Besteuerung, Belastung oder gar Enteignung von Immobilien, bin ich in diesem Zusammenhang auf eine interessante, oder besser gesagt erschreckende Entwicklung gestoßen, die sich im Jahre 1924 in Deutschland nachweislich ereignet hat.

Die Geldentwertungs-Ausgleichssteuer

Am 14. Februar 1924 kam es infolge der dritten Steuerverordnung zur Einführung einer Zwangshypothek auf Immobilien in Form einer Geldentwertungs-Ausgleichssteuer in Preußen. Diese Steuer wurde damals umgangssprachlich Hauszinssteuer genannt. Die Inflationsgewinne der Immobilienbesitzer wurden dadurch komplett abgeschöpft und umverteilt. Die Immobilienpreise fielen in der Breite um mehr als 90 Prozent. Auf historischen Fotos aus dem Jahr 1924 sind Häuser zu erkennen mit Schildern „Haus zu verschenken“. In diesen Fällen hat die Steuerbelastung durch die Hauszinssteuer den Immobilienwert überstiegen.

Verstärken Sie den Kapitalschutz Ihrer Immobilien

Bei einer zunehmenden Anzahl der Deutschen steigt derzeit die Sorge vor einer möglichen Entwertung oder gar Enteignung ihrer Vermögenswerte. Immobilen scheinen hingegen für viele Eigentümer nach wie vor sehr sicher zu sein. Das hat vor allem emotionale Gründe, da Immobilienpreise keine sichtbaren, täglichen Wertschwankungen aufweisen.

Die Immobilienpreise in Deutschland sind längst durch die künstliche Niedrigzinspolitik verzerrt. Vor allem in Großstädten ist die Gefahr einer massiven Preisblase sehr groß. Neben den Marktpreisrisiken sind vielen Immobilienbesitzern die großen rechtlichen und steuerlichen Gefahren, die auf ihrem Immobilieneigentum wie ein Damoklesschwert lasten, überhaupt nicht bewusst. Grunderwerbsteuern und Grundsteuern werden bereits teilweise massiv erhöht. Auch eine Vermögensabgabe auf unbewegliches Immobilienvermögen ist zukünftig denkbar.

So schützen Sie Haus und Grund vor einer möglichen Zwangshypothek

Wie Sie sich davor schützen können, zeige ich meinen Premium-Lesern beispielsweise in meiner Monatsausgabe Oktober 2015 in meinem Beitrag „Immobilien: So schützen Sie Haus und Grund vor einer möglichen Zwangshypothek“.

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Offshore-Gesellschaften: Achtung vor der tickenden Zeitbombe!

Offshore-Gesellschaften: Achtung vor der tickenden Zeitbombe!

Offshore-Gesellschaften: Achtung vor der tickenden Zeitbombe! Bild: Caye International Bank – Belize

Liebe GEOPOLITICAL.BIZ Community,

nach umfassenden Recherchen und daraus resultierenden Erfahrungen weise ich heute auf eine sehr wichtige Thematik hin, mit der ich mich seit Jahren gemeinsam mit meinem Experten-Netzwerk sehr intensiv befasse. Sogenannte Offshore-Gesellschaften bergen für Kapitalanleger oder auch unternehmerisch tätige Personen mit Steuerwohnsitz in Deutschland erhebliche Risiken.

Ich rate ausdrücklich davon ab, als „Lösungsansatz“ beispielweise zur Steuervermeidung sogenannte International Business Companies (IBCs) wie Panama-Gesellschaften, Singapur-Trusts, US Incorporations oder sonstige „Steueroasen“-Auslandsfirmen als Vermögensverwaltungsgesellschaften (Besitzgesellschaften) oder operativ tätige Firmen (Betriebsgesellschaften) ohne steuerrechtlichen Beistand zu gründen.

Was ist eine Offshore-Gesellschaft?

Offshore bedeutet frei übersetzt „vor der Küste“. Der Name kommt vor allem daher, dass diese Firmen als juristische Personen gegründet werden. Außerhalb der Gerichtsbarkeit des steuerlichen Heimatlandes.

Eine weitere, aus meiner Sicht weit treffendere Bezeichnung für derartige Gesellschaften ist der Begriff „Briefkastenfirma“. Derartige Gesellschaften werden rein in das Firmen- oder Handelsregister des Staates eingetragen, in dem diese gegründet werden. Darüber hinaus wird meist lediglich eine Anschriftenadresse „Briefkasten“ bei einer Anwaltskanzlei oder einem Treuhänder im Gründungsland unterhalten.

Briefkastenfirmen sind zukünftig so transparent wie Postkarten

Von einer Anwaltskanzlei aus meinem Netzwerk wurde ich aktuell über mehrere Fälle informiert, bei denen Privatanleger derartige Konstruktionen genutzt haben. Die Konto- und Depotführung der Gesellschaften, die auf den British Virgin Islands (BVI) gegründet wurden, fand dabei in Liechtenstein und der Schweiz statt.

Nun wurden gegen diese Anleger – aus deren Sicht vollkommen überraschend – Steuerstrafverfahren mit massiven Folgen eingeleitet. Die Daten der Anleger kamen dabei nicht von den Banken, sondern über ein Dienstleistungsunternehmen, das diese Offshore-Gesellschaften für sehr wenig Geld über das Internet an die Kunden verkauft hat.

Offshore-Gesellschaften in dem Zusammenhang dieses Beitrags für Kapitalanleger sind Unternehmen mit einem Sitz außerhalb der EU, gegründet in Ländern, die über kein Doppelbesteuerungs- und/oder Rechtsbeihilfeabkommen mit Deutschland beziehungsweise einem EU-Staat verfügen.

Deutschland hat jedoch in den vergangenen Jahren mit einer Vielzahl von ehemaligen „Offshore-Ländern“ derartige Abkommen abgeschlossen. Daher ist eine Überprüfung von bestehenden Gesellschaftsstrukturen im Ausland nun zwingend erforderlich und ratsam.

Auslandsbeteiligungen bedeuten eine aktive Meldepflicht an das deutsche Finanzamt!

Da ich ebenfalls verstärkt Anfragen zu diesem Themenbereich erhalte, nehme ich dies zum Anlass, Ihnen die Gefahren und Fallstricke derartiger Strukturen – anhand der aktuellen Rahmenbedingungen und Gesetze – im Detail aufzuzeigen. Ich stelle fest, dass bislang jeder Anleger, der mir seinen Fall geschildert hat, von Beratern oder besser gesagt Billiggründungsagenturen in keiner Weise umfassend auf die rechtlichen Rahmenbedingungen und Pflichten hingewiesen wurde.

Ebenso wenig natürlich auf die massiv veränderten Rahmenbedingungen, die in den zurückliegenden Jahren durch die verstärkte internationale Zusammenarbeit der Staaten entstanden sind.

Offshore-Gesellschaften sind meldepflichtige Auslandsbeteiligungen

Derartige Offshore-Firmen und Offshore-Gesellschaften sind rein rechtlich Auslandsbeteiligungen. Gemäß § 138 Abgabenordnung (AO) ist ein Steuerpflichtiger in Deutschland zur steuerlichen Erfassung von Auslandsbeteiligungen verpflichtet. Eine entsprechende Mitteilung muss somit nach geltendem Recht eigenständig an das deutsche Finanzamt gesendet werden.

Die Anzeigepflicht von Auslandsbeteiligungen im Detail

Eine aktive Meldung an das Finanzamt ist erforderlich wenn:

  1. Ein in Deutschland Steuerpflichtiger eine Betriebsstätte im Ausland gründet oder eine ausländische Firma erwirbt.
  2. Eine Beteiligung an einer ausländischen Personengesellschaft, eine Änderung oder die Aufgabe dieser Anteile erfolgt.
  3. Der Erwerb von Anteilen an einer Körperschaft, einer Personenvereinigung und einer Vermögensmasse sind ebenfalls meldepflichtig (§ 2 Nummer 1 des Körperschaftsteuergesetzes), falls eine Person dadurch:
  • a) unmittelbar mindestens zu 10%,
  • b) mittelbar zu mindestens 25% am Kapital oder Vermögen dieser Körperschaft, Personenvereinigung oder Vermögensmasse beteiligt ist oder
  • c) die Summe der Anschaffungskosten dieser Beteiligungen mehr als 150.000 Euro beträgt

Beachten Sie die Meldepflichten – überprüfen Sie mögliche Altlasten!

Neugründungen von Auslandsgesellschaften wie auch Beteiligungen an Auslandsgesellschaften müssen zwingend unter Beachtung der rechtlichen Anforderungen umgesetzt werden. Eine entsprechende Mitteilung ist auf einem amtlichen Formular, das Sie von Ihrem Heimatfinanzamt erhalten, innerhalb von fünf Monaten nach Ablauf des Kalenderjahres zu erstatten, in dem das meldepflichtige Ereignis eingetreten ist. Die mit dieser Mitteilung angeforderten Daten werden aufgrund der §§ 137 ff., 149 ff. AO erhoben. Der Vordruck „BZSt-2“ steht Ihnen beispielsweise auch auf der Internetseite www.bzst.de des Bundeszentralamts für Steuern (BZSt) als Download zur Verfügung.

Markus Miller - Gründer und Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U. - www.geopolitical.biz

Markus Miller – Gründer und Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U. – www.geopolitical.biz

Nehmen Sie weder eine Meldung noch eine Nachmeldung im Alleingang vor!

Sollten Sie hier „Altlasten“ haben in der Form, dass Sie Auslandsfirmen in der Vergangenheit gegründet haben, oder Beteiligungen eingegangen sind, ohne dass diese Meldungen erfolgt sind, rate ich Ihnen dazu, diesen Sachverhalt frühzeitig mit einem Fachanwalt für Steuerrecht zu besprechen. Zum einen steigt das Entdeckungsrisiko derartiger Strukturen aufgrund des zunehmenden Datenaustauschs und der internationalen Kooperation in Steuerfragen immer weiter an.

Zum anderen sind sich Anleger meist nicht bewusst, dass sie neben der Verletzung von Meldepflichten mit entsprechenden Strafen, der Hinterziehung von Einkommen- oder Kapitalertragsteuern vor allem auch Schenkungsteuern oder sonstige Abgaben wie beispielsweise Sozialbeitragspflichten in zahlreichen Fällen ausgelöst haben.

Nutzen Sie unser Experten-Netzwerk

Ihr Steuerberater ist für derartige Fälle aus meiner Sicht nicht der geeignete Ansprechpartner, weil dieser meist auf derartige Fragen nicht spezialisiert ist. Zudem kann ein Interessenkonflikt in der weiteren Betreuung entstehen, falls Ihr „Haus“-Steuerberater von bislang nichtdeklarierten Auslandsbeteiligungen erfährt. Ich rate Ihnen daher, einen steuerlichen wie rechtlichen Berater zu konsultieren, der auf internationales Gesellschaftsrecht spezialisiert ist.

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Die wichtigsten Rechts- und Steuerfallen bei Währungskonten!

Markus Miller - Gründer und Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U. - www.geopolitical.biz

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Sehr geehrte Damen und Herren,

die Euro-Krise führt dazu, dass viele Kapitalanleger mittlerweile Fremdwährungskonten bei Banken eingerichtet haben. Allen voran Fremdwährungskonten in Schweizer Franken (CHF), Norwegischen Kronen (NOK), Schwedischen Kronen (SEK), Australischen Dollar (AUD) oder auch Kanadischen Dollar (CAD) erfreuen sich einer zunehmenden Beliebtheit. In diesem Zusammenhang fallen mir immer wieder gravierende Wissenslücken bei Anlegern und sogar bei Vermögensberatern und „Finanz-Experten“ auf. Nachfolgend habe ich Ihnen einige dieser Fallstricke mit Hintergrundinformationen und Tipps zusammengefasst.

Vorsicht: Rechtsfalle! Fremdwährungskonten unterliegen nicht der gesetzlichen Einlagensicherung!

Es gibt ein europäisches Einlagensicherungs- und Anlegerschutzgesetz. Das besagt, dass der gesetzliche Einlagenschutz nur für Konten gilt, die auf Euro oder auf die Währung eines EU-Mitgliedstaates lauten. Daneben gibt es über die gesetzliche Einlagensicherung hinaus Sicherungseinrichtungen von Privatbanken, Volksbanken oder Sparkassen.

Ich bezweifle allerdings, ob diese Sicherungseinrichtungen bei einer massiven Schieflage auch wirklich alle Ausfälle bedienen könnten. Sogar Staatsgarantien sind mittlerweile stark zu hinterfragen – denken Sie nur an die immer weiter ausufernde Staatsschuldenkrise. Sie sollten also sowohl bei inländischen als auch bei ausländischen Banken die Einlagensicherung Ihrer Konten überprüfen.

Checken Sie die Sicherheit Ihrer Fremdwährungskonten

Ein Beispiel: Ein Auslandskonto in der Schweiz in Schweizer Franken ist für Sie als deutscher Bürger ein Fremdwährungskonto. Da bei diesem Auslandskonto Schweizer Recht gilt, kommt hier die gesetzliche Einlagensicherung des Schweizer Staates für Kontoguthaben bis 100.000 Schweizer Franken zum Tragen. Haben Sie hingegen das Schweizer-Franken-Konto bei einer deutschen, österreichischen oder luxemburgischen Bank, gilt die Schweizer Staatsgarantie natürlich nicht. Auch eine deutsche Staatsgarantie beziehungsweise gesetzliche Einlagensicherung greift dann nicht. Sie müssen sich ausschließlich auf die Bonität der kontoführenden Bank sowie auf die privaten Sicherungseinrichtungen verlassen.

Wenn Sie sich für Fremdwährungskonten entscheiden, sollten Sie sich bei Ihrer Bank zunächst detailliert über die jeweils gültigen Modalitäten der Einlagensicherung für das jeweilige Konto informieren. Ganz grundsätzlich empfehle ich, dass Sie beispielsweise ein Währungskonto in Schweizer Franken (CHF) auch bei einer Schweizer oder Liechtensteiner Bank eröffnen sollten. Alternativ empfehle ich Fremdwährungsfonds – beispielsweise Geldmarktfonds auf Einzelwährungen oder einen breit gestreuten Fremdwährungs-Publikumsfonds.

Vorsicht: Steuerfalle! Fremdwährungskonten als Abwicklungskonten für Wertpapierdepots

Ich weiß, dass zahlreiche Anleger ihre Fremdwährungskonten mit einem Wertpapierdepot kombinieren, speziell dann, wenn Aktien an Auslandsbörsen gekauft werden. Wenn Sie beispielsweise McDonald’s in New York in US-Dollar erwerben, können Sie den Kauf über Ihr US-Dollar-Fremdwährungskonto im Hinblick auf die Devisenabrechnung oftmals sehr kostengünstig abwickeln. Das Gleiche gilt für den Kauf oder Verkauf der Schweizer Nestlé-Aktie direkt in Zürich über Ihr Schweizer-Franken-Fremdwährungskonto. Grundsätzlich gilt das für alle Aktien, die in ihrer Heimatwährung notieren und die Sie direkt über Ihr Fremdwährungskonto an einer Auslandsbörse in der jeweiligen Heimatwährung des Unternehmens handeln. Auch hier gibt es Fallstricke.

Die wichtigsten steuerlichen Grundlagen bei Fremdwährungskonten

Bei Fremdwährungskonten müssen Sie zunächst einmal zwischen verzinsten und unverzinsten Konten unterscheiden. Für unverzinste Konten gilt entsprechend § 23 Abs.1 Satz 1 Nr. 2 Satz 1 Einkommensteuergesetze nach wie vor eine Spekulationsfrist von einem Jahr. Das bedeutet: Wenn Sie beispielsweise Norwegische Kronen gekauft haben und damit nach zwölf Monaten 10% Kursgewinne erzielt haben, sind diese komplett steuerfrei. Für verzinste Konten gilt das nicht!

Auch für Wertpapierabwicklungskonten gelten differierende steuerliche Regelungen. Wenn Sie über Ihr Fremdwährungskonto eine Aktie kaufen, stellt dieser Vorgang neben dem Kauf des eigentlichen Wertpapiers gleichzeitig einen Verkauf der Fremdwährung dar. Das hört sich zunächst etwas ungewöhnlich an, aber es ist logisch, da das Guthaben Ihres Fremdwährungskontos durch den Aktienkauf belastet wird.

Die Spekulationsfrist des unverzinsten Währungskontos als Abwicklungskonto kommt auch bei diesem Vorgang zum Tragen. Liegen beispielsweise zwischen der Anschaffung und dem Verkauf der Aktie über das Fremdwährungskonto weniger als zwölf Monate, müssen Sie den in Euro umgerechneten Währungsgewinn versteuern. Diese Währungsgewinne unterliegen dabei nicht der – noch – vorteilhaften Abgeltungsteuer in Höhe von 25%, sondern sind mit Ihrem persönlichen Steuersatz zu versteuern, der bis zu 45% betragen kann.

Trennen Sie Fremdwährungs-Anlagekonten und Fremdwährungs-Verrechnungskonten

Ich rate Ihnen angesichts dieser steuerlichen Rahmenbedingungen zu einer gezielten Trennung von Fremdwährungs-Anlagekonten und Fremdwährungs-Verrechnungskonten, über welche Sie Wertpapiertransaktionen durchführen.

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Die 11 wichtigsten Fakten zum unbekannten Flankenschutzfahnder!

Markus Miller - Gründer und Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U. - www.geopolitical.biz

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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin ein großer Freund von Umfragen und Analysen, die ich selbst online oder telefonisch durchführe. Als mich meine Netzwerkpartner über die zunehmende Tätigkeit von Flankenschutzfahndern informierten, habe ich bei rund 30 mir bislang unbekannten Steuerberatern angerufen, wie sie diese Entwicklung beurteilen.

Die Steuerberater aus unterschiedlichen Regionen habe ich mir aus einer öffentlichen Datenbank (Xing) nach dem Zufallsprinzip herausgesucht. Von diesen 30 Steuerberatern konnten rund die Hälfte mit dem Begriff und der Funktionsweise des Flankenschutzfahnders überhaupt nichts anfangen. Oder: Sie beurteilten sie als nicht relevant für ihre Praxis. Lediglich vier Steuerberater beschrieben Aufgaben und Möglichkeiten von Flankenschutzfahndern einigermaßen detailliert.

Anders sieht es bei großen deutschen Kanzleien aus. Sie haben, genau wie spezialisierte Fachanwälte für Steuerrecht, bereits zahlreiche Mandantenfälle im Zusammenhang mit Flankenschutzfahndern. Fragen Sie einmal Ihren Steuerberater, Rechtsbeistand, Vermögensberater oder in Ihrem Bekanntenkreis, ob die Existenz und Funktion eines Flankenschutzfahnders bekannt sind. Ich bin mir sicher, auch Sie werden auf fragende, aber interessierte Personen stoßen.

Flankenschutzfahnder gibt es seit rund 10 Jahren

Flankenschutzfahnder sind keine neue Entwicklung. Es gibt sie schon seit rund zehn Jahren. Allerdings ist zu beobachten, dass die klammen Bundesländer, die natürlich dringend Steuereinnahmen für ihre Finanzhaushalte benötigen, diese Spezialeinheiten in den letzten Jahren massiv aufstocken.

In den Publikumsmedien ist diese Entwicklung bislang kaum beleuchtet worden. Ich hoffe, dass sich das ändert, damit die Sensibilität in der Bevölkerung gegen derartige Maßnahmen zunimmt. Ich wünsche mir, dass ich mit diesem Beitrag einen kleinen Teil dazu beisteuern kann.

Das müssen Sie über Flankenschutzfahnder wissen

Der Begriff kommt aus dem Militär. Flankenschutz bedeutet den gezielten Einsatz gesonderter Kräfte zur Aufklärung und Überwachung neben den eigentlichen Hauptkampfverbänden.

+ Flankenschutzfahnder gibt es nach meinen Recherchen seit rund zehn Jahren. Einsatz und Möglichkeiten dieser „Zufalls-Fahnder“ werden massiv zunehmen.

+ Die rechtlichen Grundlagen für Flankenschutzfahnder finden sich in § 208 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 Abgabenordnung (der Aufdeckung und Ermittlung unbekannter Steuerfälle), sowie in § 208 Abs. 2 Nr. 1 (der Erforschung von Steuerstraftaten und Steuerordnungswidrigkeiten).

+ Flankenschutzfahnder sind Spezialeinheiten der Finanzämter der Bundesländer. Jedes Bundesland entwickelt seine eigenen Methoden. Die Abteilungen dieser „Sachverhaltsermittler“ werden immer weiter ausgebaut. Ebenso die Vernetzung mit der Steuerfahndung und weiteren Behörden.

+ Aufgabe ist das Entdecken von Steuerstraftaten und Steuerordnungswidrigkeiten sowie die Ermittlung der Besteuerungsgrundlagen. Speziell auch bei kleineren Delikten.

+ Flankenschutzfahnder besitzen in Deutschland mehr Rechte als Steuerfahnder, die Straftaten aufdecken.

+ Die Befugnisse werden in der Praxis nicht selten bewusst überschritten.

+ Ein Informationsaustausch zwischen Flankenschutzfahndern als Außenprüfer und der Steuerfahndung ist eine Gefahr für unser Rechtssystem. Im Veranlagungsverfahren haben Steuerpflichtige eine Mitwirkungspflicht. Im Strafverfahren aber ein Schweigerecht!

+ Die umfassten Möglichkeiten und Tätigkeiten sind in zahlreichen Fällen stark umstritten. Flankenschutzfahnder setzen auf den Effekt des Zufalls und der Überraschung, vergleichbar mit den Gebühreneintreibern der GEZ.

+ Die Fahnder werden von modernster Software-Technologie unterstützt, die durch Datenabgleiche dem Prinzip einer Rasterfahndung folgt.

+ Es gibt eigene Abteilungen, welche das Internet auf Auffälligkeiten von Steuerbürgern durchforsten. Von eBay bis Facebook!

Selbst der Bundesfinanzhof warnt vor pauschaler Kriminalisierung

Rudolf Mellinghoff hat als Präsident des Bundesfinanzhofs (BFH) in einer – leider weitestgehend unbeachteten – Rede auf dem 35. Deutschen Steuertag in Hamburg im Oktober 2012 eindrucksvoll davor gewarnt, die Grenzen zwischen Steuervollzug und Strafverfolgung zu vermischen.

Für den obersten deutschen Richter in Steuerfragen führen diese Entwicklungen zu einer pauschalen Kriminalisierung der Staatsbürger. Diese Meinung teilen die Rechtsexperten aus meinem Netzwerk.

Ich schließe mich dieser Ansicht nach meinen umfassenden Recherchen vollumfänglich an. Die pauschale und unverhältnismäßige Überwachung mit fragwürdigen Methoden wird in Deutschland leider zunehmend zur Praxis. Die Bevölkerung erfährt nichts und wird nicht über ihre Rechte informiert.

Flankenschutzfahnder sind nach meinem Rechtsverständnis und auf Basis unseres Grundgesetzes nicht mit dem Demokratie- und Rechtsstaatsprinzip der Bundesrepublik Deutschland vereinbar.

Das Wichtigste für Sie als Steuerbürger:

Nehmen Sie Ihre Rechte wahr! In diesem Zusammenhang ist für mich das Wichtigste, dass Sie dahingehend sensibel werden, dass es staatliche Funktionen und Methoden wie Flankenschutzfahnder überhaupt gibt.

Bitte beachten Sie: Fahnder, die unangemeldet an Ihrem Wohnsitz erscheinen, benötigen grundsätzlich einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss.

Allerdings gilt: Der BFH hat entschieden, dass Steuerfahnder im Rahmen von Kontrollbesuchen auch ohne einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss Geschäftsräume zu den üblichen Geschäftszeiten betreten dürfen. Ziehen Sie im Bedarfsfall umgehend einen Rechtsbeistand hinzu!

Bei mobilen Kontrollen sind Sie grundsätzlich nicht verpflichtet, Auskunft zu geben

Aus Unwissenheit in Kombination mit dem Überraschungseffekt werden nach Ansicht meiner Netzwerkpartner die Flankenschutzfahnder immer häufiger ohne Rechtsgrundlage tätig.

Verweigern Sie im Ernstfall den Zutritt. Geben Sie keine Auskünfte. Das ist Ihr Recht! Sie kennen es aus amerikanischen Filmen: „Sie haben das Recht zu schweigen, Sie haben das Recht auf einen Anwalt, alles was Sie sagen, kann vor Gericht gegen Sie verwendet werden.“ Behalten Sie diesen Satz im Hinterkopf.

Im Gegensatz zu den USA hat ein deutscher Fahnder nicht die Pflicht, Sie über Ihre Rechte zu informieren. Im Gegenteil, er hofft gezielt auf die Unwissenheit und den Überraschungseffekt. Lassen Sie sich nicht überrumpeln – Wahren Sie Ihre Rechte! In meiner Datenbank habe ich ein bundesweites Netzwerk aus Fachanwälten für Steuerrecht, die sich auch auf Steuerstrafrecht spezialisiert haben.

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Staatliche Kontrolle: Stromrechnung statt Bankkontoauszug!

Markus Miller - Gründer und Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U. - www.geopolitical.biz

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Sehr geehrte Damen und Herren,

es ist definitiv sinnvoll, die Existenz von höchst unwahrscheinlichen Ereignissen, den so genannten „schwarzen Schwänen“ zu thematisieren.

Wenn zahlreiche Medien oder Experten allerdings von möglichen „schwarzen Schwänen“ schreiben, sollten Sie Ihren Blick ganz bewusst auch auf Entwicklungen richten, die eine hohe Wahrscheinlichkeit haben. Die so wichtigen „weißen Schwäne“ werden nach meiner Einschätzung derzeit zunehmend aus den Augen verloren.

Vergessen Sie die weißen Schwäne nicht!

Allen voran die Chancen und Risiken, die sich aus der Steuer- und Abgabenbelastung, der nationalen Gesetzgebung und Rechtsprechung oder internationalen politischen Einflussnahmen (EU) ergeben. Hierzu zählen für mich gerade die zunehmenden Kontrollen und Einschränkungen der Privatsphäre im Hinblick auf mögliche Umverteilungen. Machen Sie sich bewusst, dass derartige Belastungen für Ihr Kapital weit wahrscheinlicher sind als Atomunfälle, Naturkatastrophen oder Terroranschläge. Eine beispielhafte Entwicklung aus meiner langjährigen Wahlheimat Spanien führt Ihnen hier sehr deutlich vor Augen, wohin die Richtung auch in Deutschland oder Gesamteuropa gehen könnte.

Staatliche Kontrolle: Stromabrechnungen statt Bankauszüge

Ein weißer Schwan wird Vermögensinhaber, vor allem Immobilienbesitzer in der Zukunft treffen. Bei allen Vorteilen, welche Immobilien haben, bergen sie einen enormen Nachteil. Sie sind nicht flexibel und mobil. Sie können im Gegensatz zu Steuerbürgern oder Wertpapierdepots weder auswandern noch verlagert werden. Die Immobilienbesteuerung ist somit eine der einfachsten Möglichkeiten, Steuereinnahmen zu erhöhen. Das zeigt sich auch in Deutschland mit der teilweise deutlichen Erhöhung der Grunderwerbsteuern in vielen Bundesländern.

Auslandsimmobilien als Kapitalanlage, Feriendomizile, Zweitwohnsitze oder Altersruhesitze sind auch bei Deutschen sehr beliebte Sachwert- und Lebenswert-Investitionen. Vielleicht besitzen auch Sie bereits eine Immobilie im Ausland oder planen eine derartige Auslandskapitalanlage. Im beliebtesten deutschen Auslandsimmobilienland Spanien gibt es aktuell eine weitestgehend noch unbeachtete Entwicklung. Diese wird jedoch gerade für ausländische Immobilieneigentümer in Spanien erhebliche Auswirkungen haben.

Leere Kassen: Spanien muss dringend neue Geldquellen erschließen

Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat südeuropäische Länder wie Spanien, Portugal, Italien oder Griechenland am härtesten getroffen. Früher konnten diese Länder ihre weichen Währungen abwerten, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu bewahren und den Staatshaushalt zu sanieren. Seit der Euro-Einführung ist dieser Weg verbaut. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Immobilienbesitzer in Zukunft erheblich stärker kontrolliert werden, um hier zusätzliche Einnahmen für die Staatskasse zu erzielen. Dieser Trend beginnt für mich in Spanien. Weitere Länder werden der Entwicklung aus meiner Sicht folgen. Gerade die deutsche Volkszählung mit dem Auskunftsformular für Immobilieneigentümer ist hier ein deutliches Signal in diese Richtung.

Spanisches Kontrollsystem: Steuerfahndung über die Stromrechnung

Der Trend zu Kontrollmitteilungen und einem Informationsaustausch betrifft längst nicht nur Banken. Strom- und Wasserrechnungen könnten beispielsweise über eine Bank erfragt werden. Jedoch ist das nicht unbedingt effizient, weil einer bestimmten Immobilie nicht direkt ein Bankkonto zugeordnet werden kann. Der Immobilieninhaber muss auch nicht identisch sein mit dem Immobiliennutzer. Über einen Energieversorger, der eine Immobilie mit Strom, Gas und Wasser direkt „beliefert“, ist eine derartige Zuordnung jedoch sehr einfach möglich. Spanische Energieversorgungsunternehmen sind mittlerweile dazu verpflichtet, umfassende Informationen ihrer Kunden an die spanischen Finanzämter weiterzuleiten.

Jeder bestehende Stromvertrag in Spanien wird mit folgenden Daten gemeldet:

+ Name des Vertragsinhabers

+ Steuernummer beziehungsweise Ausweisnummer des Anschlussinhabers

+ Anschrift des Stromkunden + Katasternummer der Immobilie, die mit Strom versorgt wird

+ Bankverbindung des Stromkunden

+ und ganz entscheidend: der jährliche Stromverbrauch

Diese Daten werden für jede Immobilie in Spanien an den Fiskus gemeldet. Das Finanzamt kann dann aufgrund dieser Daten sehr einfach einen Abgleich vornehmen, ob möglicherweise Steuern hinterzogen wurden. In Spanien ist es Gesetz, dass Sie als Immobilienbesitzer den sogenannten Nutzungsvorteil Ihrer Immobilie in der spanischen Einkommensteuererklärung als „fiktive Miete“ versteuern müssen. Meiner Erfahrung nach kommen dieser Regelung vor allem viele ausländische Immobilienbesitzer, die in Spanien nicht als Residenten (Hauptwohnsitz) gemeldet sind, nicht nach. Ebenso werden gerade Ferienimmobilien oftmals vermietet. Diese Einkünfte müssen ebenfalls in der spanischen Einkommensteuererklärung angegeben werden. Auch das passiert meist nicht – weil bislang keine effizienten Kontrollmöglichkeiten vorhanden waren.

Was macht das spanische Finanzamt mit den Daten?

Der spanische Fiskus hat durch die Informationsverpflichtung der Energieversorger zwei ganz grundlegende Kontrollmöglichkeiten:

1. Verschwiegene Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung?

Wenn der Eigentümer einer spanischen Immobilie nicht identisch ist mit dem Anschlussinhaber des Stromvertrags, wird – berechtigterweise – davon ausgegangen, dass nicht deklarierte Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung vorliegen müssten. Hier wird es dann mit Sicherheit zu Nachfragen und Problemen kommen.

2. Spanische Steuerpflicht durch Hauptwohnsitz?

Wenn Sie eine Immobilie in Spanien haben, dort aber als sogenannter „Nicht-Residente“ nicht gemeldet sind, wird Ihr Energieverbrauch genau kontrolliert werden. Haben Sie beispielsweise einen sehr hohen Stromverbrauch, wird der Staat davon ausgehen, dass Sie sich mehr als 183 Tage im Jahr in Spanien aufhalten beziehungsweise dort Ihren Lebensmittelpunkt unterhalten. Das hat wiederum erhebliche Folgen: Sie sind dann mit Ihrem gesamten Welteinkommen in Spanien steuerpflichtig. Das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Spanien regelt dabei, dass Sie nicht doppelt besteuert werden, sondern rein in dem Land, in welchem Sie den Mittelpunkt Ihres Lebensinteresses haben.

Ich habe bereits mehrere Praxisfälle gesehen, in denen deutsche Steuerbürger auf ihre spanische Immobilie eine Zwangshypothek seitens des spanischen Staates eingetragen bekamen. Diese Bürger zahlen in Deutschland ganz regulär ihre Steuern. Dennoch erhebt Spanien Anspruch darauf aufgrund der Kontrolle von Strom-, Wasser, Gas- und Telefonrechnungen. Derartige Steuerkonflikte werden in Zukunft weiter zunehmen.

Überprüfen Sie bei Auslandsimmobilien Ihre steuerlichen Rahmenbedingungen

Überprüfen Sie bei Auslandsimmobilien Ihre steuerlichen Rahmenbedingungen. Aus meiner Erfahrung sind sich sehr viele Auslands-Immobilienbesitzer der jeweils aktuellen steuerlichen Rahmenbedingungen überhaupt nicht bewusst. In der Vergangenheit hatte die Nichtbeachtung der Steuergesetze kaum Auswirkungen. Das hat sich aber seit einiger Zeit dramatisch verändert. Es können aber auch positive Effekte entstehen. Anstatt Gefahr zu laufen, bei einem häufigen oder dauerhaften Aufenthalt im Ausland eine Steuerhinterziehung zu begehen, kann durch eine gezielte steuerrechtliche Wohnsitzverlagerung nicht selten sogar ein Steuerspareffekt genutzt werden.

Kapitalschutz durch Vermögensstrukturierung und Steueroptimierung

Ein weiteres Damoklesschwert in Spanien – wie in Deutschland auch – ist die Vermögensteuer. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Vermögensteuern europaweit in naher Zukunft vor einer Wiedereinführung stehen werden. Ich möchte Sie vor allem auch dafür sensibilisieren, dass Einschränkungen in den Bereichen Privatsphäre und Diskretion auch in Deutschland nicht nur durch das fehlende Bankgeheimnis drohen, sondern vor allem auch von den – teilweise staatlichen – Energieversorgern oder den Telekommunikationsanbietern.

Nicht nur die Banken werden in Zukunft Daten liefern, sondern Strom-, Gas-, Wasser- und Telefonrechnungen werden den Staaten wichtige Informationsquellen für die Kontrolle und Besteuerung ihrer Bürger sein. Kapitalschutz bedeutet in diesem Zusammenhang gerade auch, Sachwertkapital im Hinblick auf Steuern und Abgaben intelligent zu strukturieren und frühzeitig zu optimieren.

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Auswandern: DMSDIS – Der Millionär sucht den idealen Standort

Wer sich den Gesetzen nicht beugen will, muss die Gegend verlassen, in denen diese Gesetze gelten. Dieses Zitat von Johann Wolfgang von Goethe ist mittlerweile Bestandteil eines jeden Vortrages von mir, da es die konsequenteste Antwort auf ordnungspolitische Fehlsteuerungen ist.

Jahr für Jahr wandern mehr Bundesbürger aus, vor allem in die Schweiz, die USA und – für mich sehr überraschend – nach Polen. 2007 waren es 161.105 Auswanderer und für 2008 dürfte ein neuer Rekord anstehen. In den einschlägigen „Auswanderungssendungen“ wird aus meiner Sicht jedoch meist ein falsches Bild des Wohnsitzwechslers dargestellt. Der „berühmteste“ Deutsche Auswanderer ist dabei sicherlich Conny Reimann, welcher mit seiner Familie in Texas medienwirksam ein neues Leben angefangen hat. Ebenso werden oftmals Menschen und Familien im Fernsehen dargestellt, welche aus einer „Position der Schwäche“ heraus Deutschland verlassenArbeitslosigkeit, fehlende Anerkennung, Fernweh, Hoffnungslosigkeit, Illusionen, Enttäuschung oder wirkliche Flucht sind dabei Hauptmotive welche ich wahrnehme. Ich würde lieber weit mehr Fernsehsendungen und Portraits sehen von Menschen, welche sich im Ausland eine Existenz aufgebaut haben und Karriere machen. Nicht von „Hartz IV Familien“ oder sonstigen „durchgeknallten“, welche mit 1.000 Euro Startkapital nach Spanien auswandern und glauben im Land der unbegrenzten Möglichkeiten angekommen zu sein. Derartiges halte ich für Unverantwortlich, vor allem gegenüber den Kindern.

Wie das anders geht haben beispielsweise unsere Nachbarn die Italiener eindrucksvoll bewiesen. Ich habe mittlerweile einen sehr großen, italienischen Freundeskreis und fast alle haben eines gemeinsam. Die Eltern oder Großeltern meiner Freunde kamen aus ganz armen und strukturschwachen Regionen in Italien. Dort gab es nichts und Sie mussten auch aus Aussichtslosigkeit in ihrer Heimat auswandern, aber Sie hatten Ehrgeiz, Willen, Talente, Anpassungsfähigkeit und bildeten sich weiter und passten sich auch an im Ausland. Dadurch wurden sie im Ausland erfolgreich. Unterstützung in Ihrer strukturschwachen Heimat Italien wie „Agrarsubventionen“ oder derartigen Blödsinn bekamen diese beispielsweise nicht.

Deutschland – Das Land der unbegrenzten Sozialleistungen für unwillige!

Das sind für mich die klassischen, nachahmenswerten und vorbildhaften Auswanderer nicht die Leistungsschwachen- und unwilligen, welche glauben im Ausland ist es leichter, aber auf einmal merken diese, wie toll das Heimatland der unbegrenzten Sozialleistungen doch ist. Viele Deutsche – gerade auch aus diesen Fernsehsendungen – wandern zwar mit großen Träumen aber wenig Sachverstand aus. Genauso kommen sie dann eines Tages wieder zurück.

Bildung, Leistung – Leistung, Bildung

Leistungsträger wie Theo Müller (Müller Milch), Michael Schumacher, Otto Beisheim (Metro), aber auch allgemeiner gesprochen gebildete und leistungswillige Menschen, welche proaktiv aus einer Position der Stärke (unabhängig, gebildet und willig) ihr Glück im Ausland suchen sind für mich jedoch die typischen Auswanderer. Vor allem Menschen die einem Land und einer Gesellschaft „Weh tun“ wenn Sie gehen. Sei es weil Wissen oder Kapital mitgeht.

Wegzug aus Gründen der Steuergesetzgebung

Die Eltern und Großeltern meiner Italienischen Freunde haben also Ihre Heimat verlassen, weil diese einfach arm und öde war, ohne Zukunft für junge Menschen. Deutschland hingegen entwickelt sich zu einem Land, welches auch arm und öde wird, vor allem für Vermögensinhaber, welche sich meist in harter, ehrlicher Arbeit und unter großem Verzicht ihr Vermögen absolut legitim erworben haben. Die Steuerlichen Rahmenbedingungen werden sich aus meiner Sicht in Deutschland jedoch weiter dramatisch verschlechtern. Das ist auch ein wichtiger Grund gerade für Vermögende Privatpersonen die Auswandern unter rein steuerlichen Aspekten. Doch auch hier gilt mein Motto: „Das Steuern ist wichtiger als die Steuern“.

Vor einer Wohnsitzverlagerung ins Ausland rein aus steuerlicher Motivation heraus rate ich dringend ab. Ich kenne einige Fälle, in denen Auswanderer an ihrem steuerlichen Wahldomizil nicht glücklich geworden sind, sei es aufgrund der Wahl eines falschen Standortes und Landes, kultureller Unterschiede und gesellschaftlicher Einsamkeit, fehlender Familiengemeinschaft und Freundeskreise oder auch Sehnsucht nach der Heimat. Auch vor Scheinwohnsitzen ist absolut abzuraten. Einen rein steuerlichen Wegzug gibt es nicht – nur einen tatsächlichen.

Die Krise bringt aber auch einen neuen Trend mit sich: Die Rückwanderer

Die Internationale Wirtschaftskrise verstärkt jedoch auch einen Trend, nämlich den der Rückwanderung nach Deutschland. Das Raphaels-Werk ist mit bundesweit 23 Filialen Deutschlands größter Ratgeber für Auswanderer. Das Raphaels Werk bietet aber auch Informationen und persönliche Beratungen an für einstige Auswanderer, welche nun eine Rückkehr nach Deutschland planen. Laut Aussagen einer Sprecherin des Raphaels Werks verzeichnet man dort derzeit mindestens doppelt so viele Anfragen von potenziellen Rückkehrern wie sonst. Das liegt beispielsweise auch daran, dass Deutsche im Ausland oft befristete Verträge haben. Aufgrund der Globalen Krise fallen diese Arbeitsplätze somit als eine erste wieder weg.

Mein Fazit ist ernüchternd

Die intelligenten, gebildeten, leistungsstarken und leistungswilligen, oder Vermögende welche Geld haben werden tendenziell eher auswandern. Die Schwachen, welche es nicht geschafft haben werden Rückwandern um die Sozialleistungen in Deutschland in Anspruch zu nehmen. Ich könnte es auch so sagen, die Millionäre vertreibt man in die Schweiz und gescheiterte wandern wieder ein!

Das kann und wird auf Dauer nicht funktionieren und wenn hier weiter Fehlsteuerungen seitens der Ordnungspolitik stattfinden, dann kann dies zu einem Teufelskreis werden, mit dramatischen Folgen für unsere Gesellschaft.

Die Top Standorte mit idealen Rahmenbedingungen für Vermögende

Normalerweise beende ich meine Publikationen ja immer mit meinem Fazit. Aber dann hätte ich heute wieder einige Zuschriften bekommen nach der Art „Sie malen immer nur schwarz und sehen alles negativ, aber Alternativen und Lösungen bieten sie auch keine“. Hierzu muss ich sagen, ich bin ja kein Politiker und betreibe keine landesspezifische Ordnungspolitik, sondern ich bin wenn dann ein Geopolitiker.

Legoland und Playmobil

Alles andere ist für mich Legoland und Playmobil. Mir ist es egal wo die Rahmenbedingungen gut sind. Hauptsache irgendwo sind diese gut oder zumindest besser! Opportunismus ist für mich keine negative Eigenschaft!

Die Alternativen – Nr. 1 Schweiz, London Nr. 2 , Singapur Nr. 3

Für Wohlhabende, die nicht an einen Ort gebunden hat der Londoner Vermögensberaters Scorpio Partnership ganz aktuell eine sehr interessante und aus meiner Sicht absolut plausible Studie veröffentlicht. Als entscheidende Faktoren zählen in dieser Studie für die „mobilen Millionäre“ Faktoren wie die wirtschaftliche und politische Stabilität, das Rechtssystem, die Bildung und Infrastruktur.

Zu den mobil orientierten Wohlhabenden zählt Scorpio beispielsweise Ärzte, Anwälte und Unternehmer, die die Mehrheit unter den Reichen in der Welt bilden.

Das Endergebnis: DMSDIS – Der Millionär sucht den idealen Standort

     1. Schweiz      6. Jersey
     2. London      7. Cayman Islands
     3. Singapur      8. Isle of Man
     4. New York      9. Monaco
     5. Hong Kong      10. Dubai

Mehr Details und die jeweilis aktullen Einzelrankings finden Sie unter www.scorpiopartnership.com

(c) Markus Miller, Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

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