Schlagwort-Archiv: Schweizer Franken

Vermögensverwaltung im Fürstentum Liechtenstein!

_plate.engine.phpSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

zu Beginn des Jahres 2016 habe ich für meine Leser von Kapitalschutz vertraulich einen umfassenden Test des Schweizer Bankplatzes gemacht. 40 Banken hatte ich dafür getestet. Neben meinem favorisierten Discountbroker habe ich dabei nur noch drei Banken als empfehlenswert eingestuft. Daran hat sich nichts geändert, im Gegenteil.

Die „Schweizer Postbank“ Postfinance hat vor kurzem zusätzliche, monatliche Kontoführungsgebühren für Ausländer in Höhe von 25 Schweizer Franken eingeführt. Damit scheidet auch sie für Auslandskunden, beziehungsweise Auslandskonten und Wertpapierdepots aus. Aktuell habe ich mich mit dem Bankplatz im Fürstentum Liechtenstein intensiv befasst.

Das Fürstentum Liechtenstein bietet Ihnen einzigartige Standortvorteile

Das Fürstentum Liechtenstein verfügt traditionell über einen sehr hohen Schutz Ihrer Eigentumsrechte und Ihrer Privatsphäre. Basierend auf einer stabilen Sozial-, Rechts- und Wirtschaftsordnung, sowie einem hohen Maß an politischer und rechtlicher Kontinuität und Stabilität. Verbunden mit einer liberalen Wirtschaftspolitik und einem liberalen Gesellschaftsrecht.

Die Besteuerung der Unternehmensgewinne ist moderat. 12,5 % beträgt der Einheitssteuersatz für Unternehmen in Liechtenstein. Das Fürstentum Liechtenstein hat keine Staatsschulden – als eines von weltweit nur noch 5 Ländern – aufgrund der soliden Finanzpolitik der öffentlichen Haushalte. Die öffentliche Hand verfügt dadurch über eine große Kapitalkraft. Gesetzliches Zahlungsmittel ist der starke Schweizer Franken. Dies führt zu einem AAA Länder-Rating durch Moody’s und Standard & Poors.

Ein großer Vorteil des Landes ist die überschaubare Größe der Volkswirtschaft mit nur 39.000 Einwohnern. Das bringt eine hohe Flexibilität und kurze Entscheidungswege mit sich. Der Bank- und Versicherungsplatz im Fürstentum Liechtenstein verfügt über eine hohe Vermögensverwaltungskompetenz und Nischenprodukte, die aufgrund der EWR-Mitgliedschaft Liechtensteins EU-kompatibel sind.

Map-Europe-big-deIm Fürstentum Liechtenstein gibt es lediglich 14 Banken

Das Fürstentum Liechtenstein ist aufgrund dieser Rahmenbedingungen ein einzigartiger Finanzplatz im Herzen Europas. Die Liechtensteiner Banken zeichnen sich seit jeher durch stabile Geschäftsmodelle und eine sehr solide Eigenmittel-Ausstattung aus. Das liegt daran, dass der Kern des Bankgeschäftes in Liechtenstein in der soliden Betreuung privater Vermögenswerte liegt und nicht im spekulativen Investmentbanking.

Liechtenstein ist bezogen auf die dort vertretenen Versicherungskonzerne und Banken mein Finanzplatz Nr. 1 in Europa. Die Eigenkapitalquote der 14 im liechtensteinischen Bankenverband vertretenen Banken beträgt solide 21,4 %. Zum Vergleich einmal der Blick auf die deutschen Großbanken: Die Deutsche Bank kommt derzeit auf eine Eigenkapitalquote von 7,8 %, die Commerzbank auf 7,4 %.

Liechtensteins Banken sind auf Anlageberatung und Vermögensverwaltung spezialisiert

Zum Ende des Jahres 2016 habe ich nun 14 Banken in Liechtenstein einem Test unterzogen. Hier ist festzustellen, dass der Bankplatz Liechtenstein vor allem auf Vermögensberatungen und -verwaltungen spezialisiert ist. Dadurch ist die Eröffnung eines einfachen Bankkontos für den Zahlungsverkehr bereits mit relativ großen Hürden und Kosten verbunden. Konto- und Depotführungen bleiben für Anlagesummen unter mindestens 100.000 Euro absolut unwirtschaftlich.

Bei meinen Recherchen bin ich auf einen empfehlenswerten Vermögensverwalter aus Liechtenstein gestoßen, der bankenunabhängig die Konto- und Depotführung bei unterschiedlichen Banken in Liechtenstein anbietet zu hervorragenden Konditionen. Weiterführende Details und Kontaktdaten dieses Vermögensverwalters aus dem Fürstentum Liechtenstein finden meine Leser von Kapitalschutz vertraulich in meiner ersten Monatsausgabe Januar des neuen Jahres 2017.

Weiterführende, freie Grundlagen-Informationen zu dieser Thematik finden Sie zusätzlich auf unserem Portal: 10 Gründe für Ihr sicheres Standbein im Fürstentum Liechtenstein!

Geldinfarkt_Markus_Miller_3DMarkus Miller: Die Welt vor dem Geldinfarkt!

Die derzeitigen Systemrisiken sind so hoch wie selten zuvor in den letzten Jahrzehnten. Deswegen sind und bleiben reale Werte, die frei von Schulden sind, eine ganz wichtige Strategie zur Schaffung Ihres persönlichen Fort Knox.

Die Probleme unseres kranken Geldsystems zu analysieren und zu erkennen, ist die eine Seite. Gesunde Alternativen aufzuzeigen ist jedoch viel wichtiger. Praktische Lösungsansätze liegen dabei zusätzlich in der enorm hohen Dynamik des technologischen Fortschritts.

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Ich unterscheide mich von den zahlreichen Kritikern unseres derzeitigen Geldsystems vor allem dahingehend, dass ich die Vorteile der elektronischen Welt des bargeldlosen Zahlungsverkehrs mit den Vorteilen der physisch hinterlegten Welt der realen Werte heute schon kombiniere. Mein neues Buch können Sie neben dem Buchfachhandel und zahlreichen Online-Buchhändlern beispielsweise über Amazon bestellen. Als klassische, hochwertige Hardcover-Variante (Gebundene Ausgabe), oder auch als digitales eBook.

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Kennen Sie die wertvollste Banknote der Welt?

500_Euro_ScheinSehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

seit Dezember 2015 ist die Anzahl der umlaufenden 500-Euro-Scheine bereits erheblich gesunken. Daher war es für mich keine Überraschung, dass der EZB-Rat am 04. Mai 2016 beschlossen hat, die Ausgabe der größten Euro-Banknote gegen Ende des Jahres 2018 komplett einzustellen.

In der Praxis bedeutet das, dass rund 600 Millionen 500er-Banknoten aus dem Bargeldverkehr genommen werden. Die Abschaffung des 500-Euro-Scheins untergräbt für mich weiter das Vertrauen in die nachhaltige Handlungsfähigkeit der Europäischen Zentralbank und der Politik in der EU.

Diese Maßnahme dient nicht dem Kampf gegen die internationale Terrorfinanzierung, Geldwäsche, Kriminalität oder Schwarzarbeit. Sondern sie schadet den Bürgern. Die wichtige Wertaufbewahrungsfunktion unseres immateriellen Papiergeldes bzw. Bargeldes wird weiter eingeschränkt.

Norwegische_Krone_100Bargeld wird staatlich reglementiert und technisch substituiert

Die Diskussion um eine Abschaffung des Bargelds hat insgesamt deutlich an Fahrt gewonnen. Europäische Staaten wie Italien oder Frankreich untermauern ihre gesetzlich festgelegte Barzahlungshöchstgrenze von nur noch 1.000 Euro mit dem Kampf gegen Steuerhinterziehung und Kriminalität.

Dänemark oder Schweden begründen die Abschaffung von Bargeld mit den hohen Produktions-, Zähl- und Bearbeitungskosten. In den nordischen Ländern Europas hat das elektronische Bezahlen das Zahlen mit Bargeld bereits weitestgehend verdrängt. Die Notenbank Dänemarks hat angekündigt, ab 2017 keine neuen Banknoten mehr zu drucken. Auch ín Norwegen gibt es starke Bestrebungen hin zu einer bargeldlosen Gesellschaft

Das Bargeldzeitalter neigt sich dem Ende zu!

Im Gegensatz zu Skandinavien lehnen in Deutschland drei von vier Bürgern die Abschaffung von Bargeld ab. Der Grund dafür liegt hauptsächlich in der Furcht vor einem absolut gläsernen Menschen. Freiheits- und Eigentumsrechte könnten dann eingeschränkt werden.

Diese Ängste sind berechtigt. Dennoch sehe ich Bargeld in seiner heutigen Form als Auslaufmodell. Ich erwarte keine vollkommene Abschaffung. Das Geldsystem wird sich aber allein aufgrund der technologischen Entwicklungen massiv verändern.

In Singapur sind 10.000-Dollar-Banknoten im Umlauf

Singapur_Dollar_10.000Der 500-Euro-Schein ist übrigens nicht die wertvollste Banknote der Welt. Die Währung des Insel- und Stadtstaates Singapur, dem kleinsten Staat in Südostasien ist der Singapur Dollar mit dem Währungskürzel SGD.

Die frei gehandelte Währung wird über einen geheim gehaltenen Warenkorb anderer Währungen überwacht. In Singapur ist die wertvollste Banknote der Welt im Umlauf. Der Geldschein mit einem Nominalwert von 10.000 Singapur Dollar. Das entspricht umgerechnet einem Gegenwert von 6.500 Euro. Auch im Sultanat Brunei auf der Insel Borneo gibt es einen 10.000 Brunei-Dollar-Schein, der allerdings 1:1 an den Singapur Dollar gekoppelt ist. Nur zum Vergleich. Der größte Geldschein der USA hat einen Wert von lediglich 100 US-Dollar. In Großbritannien ist die größte Banknote der 50-Pfund-Schein.

Schweiz und Liechtenstein: Der 1.000 CHF-Schein bleibt!

1000_Schweizer_Franken_BanknoteIn der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein ist der Schweizer Franken die Nationalwährung. Das Währungskürzel ist CHF. Die größte Banknote, der 1.000er ist hier fast doppelt so viel Wert wie der 500-Euro-Schein. 1.000 Schweizer Franken entsprechen aktuell einem Gegenwert von rund 900 Euro.

Die Schweizer Bundesregierung hat sich aktuell öffentlich zum weiteren Bestand der 1.000 Schweizer Franken-Banknote bekannt. Im Gegensatz zur Politik der EZB sieht der Schweizer Bundesrat keinerlei Anhaltspunkte für eine kriminelle Verwendung oder einen Missbrauch der 1.000er Banknote. Die Wertaufbewahrungsfunktion wird daher auch in der Zukunft ordnungs- wie fiskalpolitisch geschätzt und geschützt!

Warengeld: Zurück in die Zukunft!

Warengelder waren Frühformen unseres Geldes. Darunter gab es viele wertvolle, nützliche oder schöne Dinge, die dem täglichen Bedarf dienten. Beginnend mit Steingeldern in Mikronesien über Schmuckgelder in Neuguinea, Schnecken- oder Muschelgelder in Afrika und Südostasien bis hin zu Kleidergeldern in Form von Pelzen in Nordamerika. Auch aus unserer jüngeren Geschichte kennen wir so etwas wie Warengelder. Nach dem Zweiten Weltkrieg etablierten sich Ersatzwährungen wie Zigaretten, Schokoladetafeln oder Schnapsflaschen als werthaltige und allgemein akzeptierte Ersatzwährungen. Zahlreiche Währungen waren in der Vergangenheit ebenso durch Gold gedeckt.

Auf diese Thematik mit entsprechenden Handlungsalternativen und Empfehlungen gehe ich in meiner Juni-Ausgabe von Kapitalschutz vertraulich ausführlich ein. Unter anderem durch die Empfehlung eines weltweiten Warengeldsystems, das Sie heute bereits in der täglichen Praxis nutzen können.

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40 Schweizer Banken im Test!

Schweiz_Konto_Bank_KreditkarteSehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

die Bundesregierung will Bargeldzahlungen zukünftig auf einen Höchstsatz von 5.000 Euro begrenzen. Über diesen Plan wird derzeit ebenso intensiv wie kontrovers diskutiert. Selbst die Bild-Zeitung startete eine Aktion mit dem Titel „Finger weg von unserem Bargeld“. Unsere beiden großen Nachbarländer Frankreich und Italien haben heute bereits eine Bargeldbegrenzung von 1.000 Euro.

Aus diesem Grunde wird Deutschland hier nachziehen müssen. Die Begrenzung auf 5.000 Euro ist für mich lediglich die Vorstufe eines kommenden Bargeldverbotes für Zahlungen über 1.000 Euro. Für Sie als meine Leser sind diese Entwicklungen keine Überraschung. Vor Monaten habe ich die kommende Bargeldbegrenzung bereits prognostiziert.

Der deutsche Staat hat 2015 so viele Konten abgefragt wie nie zuvor!

Ein weiterer Eingriff in unsere Freiheit: Im Jahr 2015 haben staatliche Behörden 302.150 Konten bei deutschen Banken auf Knopfdruck abgefragt. Damit haben deutsche Finanzämter, Gerichte oder Sozialbehörden die Anzahl ihrer Abfragen im Vergleich zum Jahr 2013 verdoppelt.

Die aktuellen Entwicklungen rund um die massiven staatlichen Kontenabfragen in Kombination mit den seit dem 01.01.2016 in Kraft getretenen Gefahren der EU-Bankenunion haben mich dazu veranlasst, zu recherchieren, welche alternativen Kontoführungsmöglichkeiten es in der Schweiz gibt. Dabei bin ich auf fast schon unglaubliche Entwicklungen gestoßen: von massiv überteuerten Gebühren zur Abwehr von Kunden aus dem Ausland bis hin zur klar kommunizierten Geschäftspolitik, für Nicht-Schweizer keine Konten mehr anzubieten.

Unerklärliches Geschäftsgebaren: Gebühren für Ausländer variieren um 72.000%!

Es mag unglaublich klingen, aber in einem Fall hat man mir mitgeteilt, dass die Gebühren für Ausländer um 72.000 % variieren. Und zwar bei der Aargauischen Kantonalbank, die mir bei meinen Recherchen am negativsten aufgefallen ist. Auf meine Frage, ob ich bitte einmal eine Übersicht der Kontoführungsgebühren für Ausländer haben könnte, wurde mir sehr unfreundlich mitgeteilt, diese belaufen sich zwischen 0 bis 720 Schweizer Franken.

Der prozentuale Unterschied zwischen 1 Schweizer Franken und 720 Schweizer Franken beträgt 72.000%! Selbst wenn ich auf dem Mond wohnen würde, hätte ich kein Verständnis für dieses Geschäftsgebaren. Die Großbanken UBS und Crédit Suisse haben mich ebenfalls enttäuscht. Die Crédit Suisse verlangt 480 Schweizer Franken an Gebühren, die UBS 360 Schweizer Franken im Jahr. Frühestens ab einer Einlage von 1 Million Euro könnte ich bei beiden Banken über die Gebühren verhandeln bzw. überhaupt ein Konto bekommen.

Immer mehr Schweizer Banken wollen keine Auslandskunden

Neben dem Trend, dass viele Banken ihre Gebühren für Ausländer massiv angehoben haben, gibt es auch mehrere Institute, die schlicht keine Konten oder Depots für Ausländer mehr anbieten. Hierbei wird beispielsweise Personen mit einem Wohnsitz außerhalb der Schweiz ausschließlich nur noch dann ein Konto gewährt, wenn sie Schweizer Staatsbürger sind.

40 Schweizer Banken habe ich für Sie getestet!

Ich habe mit genau 40 Schweizer Banken in den letzten Wochen über E-Mail korrespondiert und telefoniert. Ich habe mich dabei noch nie in meinem Leben so unfreundlich behandelt gefühlt wie bei diesem Test. Ich habe natürlich nicht gesagt, dass ich ein Wirtschaftsjournalist bin, sondern einfach ein Deutscher Privatkunde, der aufgrund der Eurokrise gerne ein Konto in der Schweiz eröffnen will. Ein eigentlich vollkommen normaler Wunsch.

Ich schreibe es ganz deutlich: Bei vielen Schweizer Banken habe ich mich gefühlt wie ein potenzieller Schwerkrimineller, ein Bettler oder ein lästiger Bittsteller und Hausierer. Ich gehe sogar so weit, das Verhalten einzelner Schweizer Banken mir gegenüber als ausländerfeindlich und diskriminierend zu bezeichnen.

Haben Sie bereits ein Girokonto in der Schweiz?

Das automatische Kontenscreening auf Knopfdruck ist nur bei Bankkonten in Deutschland möglich. Ein Auslandskonto in Liechtenstein oder der Schweiz schützt Sie wirkungsvoll vor der direkten und willkürlichen Abfrage Ihrer Kontodaten. Drei ausgesuchte, empfehlenswerte Schweizer Banken für ein Konto im Ausland finden meine Leser in meiner aktuellen April-Ausgabe von Kapitalschutz vertraulich. Wenn Sie daran Interesse haben können Sie die Möglichkeit nutzen, unser Angebot für ein kostenloses Probeabo in Anspruch zu nehmen.

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Euro-Alternativen – die 10 besten Fremdwährungen!

Norwegische_Krone_100

Norwegen führt ab dem Jahr 2017 neue Banknoten ein. Das Foto der Norwegischen Nationalbank zeigt die Vorderseite des neuen 100 Kronen Scheines.

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach meinem letzten Bericht zu den wichtigsten Rechts- und Steuerfallen bei Währungskonten, möchte ich diese Thematik heute weiter ausführen.

Aus mangelndem Vertrauen in die großen Weltleitwährungen Euro, US-Dollar, Japanischer Yen sowie der chinesischen Volkswährung Renminbi wurde ich nach Devisen-Alternativen gefragt.

Grundlegend sind Fremdwährungen ausländische Zahlungsmittel

Allerdings können diese nicht nur zur Zahlung verwendet werden, sondern vor allem auch zur Wertaufbewahrung und zur Risikodiversifikation in der Kapitalanlage.

Der Begriff Devisen wird für Fremdwährungen sehr häufig verwendet. Devisen sind dabei auf fremde Währungen lautende ausländische Zahlungsmittel, welche als Bankguthaben verwahrt werden. Bargelder sind übrigens keine Devisen, sondern Sorten. Der internationale Handelsplatz für diese Devisen, der auch als Forex (Foreign Exchange) bezeichnet wird, ist der umsatzstärkste und liquideste Markt der Welt.

Der Tagesumsatz in diesem Segment liegt mittlerweile bei circa 4 Billionen US-Dollar. Dieser Marktplatz ist nicht vergleichbar mit einer Börse an einem bestimmten Ort. Der Devisenmarkt ist vielmehr ein Netzwerk von Banken, Börsen und Brokern weltweit. Durch die Zeitverschiebung ist der Devisenmarkt 24 Stunden an jedem Tag zugänglich. Geldwerte haben weiterhin ihre Berechtigung. Vor allem die globalen Konjunktur-Ungleichgewichte verbunden mit der expansiven Geldpolitik der etablierten Industrienationen sprechen für den Einsatz von Währungsinvestments. Sie optimieren durch diese gezielte Verteilung die Risiken Ihrer Zinsanlagen.

Die 3 wichtigsten Ausgangsüberlegungen für Sie als Privatanleger

Markus Miller - Gründer und Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U. - www.geopolitical.biz
Markus Miller – Gründer und Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U. – www.geopolitical.biz

1. Befassen Sie sich gründlich mit den Chancen und Risiken

Wenn Sie Teile Ihrer Vermögenswerte in Fremdwährungen veranlagen, rechnen Sie in der Regel mit Wechselkursgewinnen oder Sie möchten Zinsdifferenzen nutzen. Im Umkehrschluss bedeutet dies natürlich auch, dass Sie sich der Risiken möglicher Währungsverluste bewusst sein müssen.

Meine Basisempfehlung ist dabei die strategische, internationale Diversifizierung von Teilen Ihrer Vermögenswerte, welche Sie bislang bereits in Geldwerten veranlagt haben. Vergleichbar mit den Edelmetallen würde ich hier als grobe Richtschnur vorgeben, dass Sie circa 5–15% Ihrer Anleihen-, Geldmarkt- oder Festgeldinvestitionen auch gezielt in attraktiven fremden Währungen veranlagen sollten.

2. Hinterfragen Sie Ihre Absicht und definieren Sie ein Ziel

Investieren Sie in eine Fremdwährung zur Spekulation (Trading) oder als strategische Anlage zur zusätzlichen Diversifikation von Anleihen oder Aktien-Investments auch im Währungsbereich?

3. Streuen Sie auf unterschiedliche Währungen

Damit Sie auch im Fremdwährungsbereich eine ausgewogene Depotstruktur erreichen, sollten Sie eine Verteilung auf unterschiedliche Anlagewährungen vornehmen. So wie Sie im Edelmetallbereich eine Aufteilung zumindest zwischen Gold und Silber machen sollten, können Sie im Fremdwährungsbereich anhand meiner nachfolgenden Übersicht mit 10 ausgesuchten Währungsalternativen eine noch deutlich breitere Diversifikation anstreben.

10 alternative Fremdwährungen auf einen Blick

Australischer Dollar

Der Australische Dollar wurde im Jahre 1966 als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt. Der internationale Währungscode lautet AUD. Umgangssprachlich wird der Australische Dollar als Aussie betitelt. Neben Australien gilt der Australische Dollar auch als offizielle Währung in Kiribati, Nauru und Tuvalu. Er ist die meist gehandelte Währung weltweit hinter US-Dollar, Euro, Japanischem Yen, Britischem Pfund Sterling sowie Schweizer Franken.

Britisches Pfund

Das Pfund gilt als eine der ältesten Währungen der Welt. Das heutige Pfund Sterling wurde im Jahr 1971 eingeführt. Der internationale Währungscode lautet GBP. Das Britische Pfund ist neben dem US-Dollar und dem Euro eine wichtige Weltreservewährung. Gesetzliches Zahlungsmittel ist das Britische Pfund in England, Schottland, Wales, den Kanalinseln, der Isle of Man, Nordirland sowie zahlreichen Territorien wie Gibraltar, St. Helena oder Falklandinseln

Dänische Krone

Das Königreich Dänemark hat die Krone wie Schweden im Zuge der sogenannten Skandinavischen Münzunion im Jahre 1873 als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt. Der internationale Währungscode der Dänischen Krone lautet DKK. Auch die Bezeichnung dkr wird oftmals noch verwendet. Die Dänische Krone ist auch in Grönland das gesetzliche Zahlungsmittel.

Hongkong-Dollar

Der Hongkong-Dollar hat eine sehr wechselhafte Geschichte. Zum ersten Mal wurde er im Jahre 1866 ausgegeben. 1972 wurde er an den US-Dollar gekoppelt. 2005 wurde diese Kopplung gelockert. Der internationale Währungscode lautet HKD. Der Hongkong-Dollar ist auch in der Sonderverwaltungszone Macau sowie in einigen Teilen der Volksrepublik China als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt. Die Währungshoheit liegt auch nach der Rückgabe von Hongkong an China weiterhin im Lande selbst.

Kanadischer Dollar

Der Kanadische Dollar wurde im Jahre 1871 als gesetzliches Zahlungsmittel in Kanada eingeführt. Der internationale Währungscode des Kanadischen Dollar lautet CAD. Umgangssprachlich wird der Kanadische Dollar Buck oder Ioonie betitelt.

Neuseeland-Dollar

Der Neuseeland-Dollar wurde im Jahre 1967 als offizielles Zahlungsmittel eingeführt. Der internationale Währungscode der umgangssprachlich auch als KIWI-Dollar bezeichneten Währung lautet NZD. Der Neuseeland-Dollar ist auch in der Kolonie Tokelau, in Niue und auf den Pitcairninseln das gesetzliche Zahlungsmittel.

Norwegische Krone

Die Norwegische Krone wurde im Jahr 1875 offiziell als Zahlungsmittel eingeführt. Der internationale Währungscode der Norwegischen Krone lautet NOK. Die Bezeichnung kr wird als gebräuchliche Abkürzung ebenfalls noch verwendet.

Singapur-Dollar

Der Singapur-Dollar wurde im Zuge der Währungsumstellung im Jahre 1976 in Singapur eingeführt. Er ersetzte damit den damaligen Malaysia-Dollar. Der internationale Währungscode des Singapur-Dollar lautet SGD. Neben Singapur ist der Singapur-Dollar auch in Brunei gesetzliches Zahlungsmittel.

Schwedische Krone

Die Schwedische Krone wurde im Jahr 1873 durch die Skandinavische Währungsunion eingeführt. Der internationale Währungscode der Schwedischen Krone lautet SEK. Teilweise wird auch noch die Abkürzung SKR verwendet. Im Jahr 2003 lehnte Schweden einen Beitritt zur Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion ab und sprach sich gegen die Einführung des Euro aus.

Schweizer Franken

Im Jahre 1798 wurde erstmalig eine gesamtschweizerische Währung eingeführt, die nach dem Vorbild Frankreichs den Namen Franken bekam. Der internationale Währungscode des Schweizer Franken lautet CHF. 1924 wurde der CHF auch im Nachbarland Liechtenstein als offizielle Währung eingeführt. Zwischen beiden Ländern gibt es seit 1980 einen Währungsvertrag. Darüber hinaus ist der Schweizer Franken die amtliche Währung der italienischen Exklave Campione d’Italia.

Aktuelle Empfehlung: Das Top-Fremdwährungs-Festgeld aus Norwegen

Attraktive Zinsen in Höhe von 2 Prozent in Kombination mit einer Chance auf zusätzliche Währungskursgewinne bietet beispielsweise das erste Fremdwährungs-Festgeld einer norwegischen Bank in Deutschland bei gleichzeitig hoher Einlagensicherung und aufgrund der nach meiner aktuellen Einschätzung attraktiv bewerteten Währung. Den Bericht finden Sie als Recherche, Analyse mit Empfehlung in der März-Ausgabe meines Magazins.

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Die wichtigsten Rechts- und Steuerfallen bei Währungskonten!

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Sehr geehrte Damen und Herren,

die Euro-Krise führt dazu, dass viele Kapitalanleger mittlerweile Fremdwährungskonten bei Banken eingerichtet haben. Allen voran Fremdwährungskonten in Schweizer Franken (CHF), Norwegischen Kronen (NOK), Schwedischen Kronen (SEK), Australischen Dollar (AUD) oder auch Kanadischen Dollar (CAD) erfreuen sich einer zunehmenden Beliebtheit. In diesem Zusammenhang fallen mir immer wieder gravierende Wissenslücken bei Anlegern und sogar bei Vermögensberatern und „Finanz-Experten“ auf. Nachfolgend habe ich Ihnen einige dieser Fallstricke mit Hintergrundinformationen und Tipps zusammengefasst.

Vorsicht: Rechtsfalle! Fremdwährungskonten unterliegen nicht der gesetzlichen Einlagensicherung!

Es gibt ein europäisches Einlagensicherungs- und Anlegerschutzgesetz. Das besagt, dass der gesetzliche Einlagenschutz nur für Konten gilt, die auf Euro oder auf die Währung eines EU-Mitgliedstaates lauten. Daneben gibt es über die gesetzliche Einlagensicherung hinaus Sicherungseinrichtungen von Privatbanken, Volksbanken oder Sparkassen.

Ich bezweifle allerdings, ob diese Sicherungseinrichtungen bei einer massiven Schieflage auch wirklich alle Ausfälle bedienen könnten. Sogar Staatsgarantien sind mittlerweile stark zu hinterfragen – denken Sie nur an die immer weiter ausufernde Staatsschuldenkrise. Sie sollten also sowohl bei inländischen als auch bei ausländischen Banken die Einlagensicherung Ihrer Konten überprüfen.

Checken Sie die Sicherheit Ihrer Fremdwährungskonten

Ein Beispiel: Ein Auslandskonto in der Schweiz in Schweizer Franken ist für Sie als deutscher Bürger ein Fremdwährungskonto. Da bei diesem Auslandskonto Schweizer Recht gilt, kommt hier die gesetzliche Einlagensicherung des Schweizer Staates für Kontoguthaben bis 100.000 Schweizer Franken zum Tragen. Haben Sie hingegen das Schweizer-Franken-Konto bei einer deutschen, österreichischen oder luxemburgischen Bank, gilt die Schweizer Staatsgarantie natürlich nicht. Auch eine deutsche Staatsgarantie beziehungsweise gesetzliche Einlagensicherung greift dann nicht. Sie müssen sich ausschließlich auf die Bonität der kontoführenden Bank sowie auf die privaten Sicherungseinrichtungen verlassen.

Wenn Sie sich für Fremdwährungskonten entscheiden, sollten Sie sich bei Ihrer Bank zunächst detailliert über die jeweils gültigen Modalitäten der Einlagensicherung für das jeweilige Konto informieren. Ganz grundsätzlich empfehle ich, dass Sie beispielsweise ein Währungskonto in Schweizer Franken (CHF) auch bei einer Schweizer oder Liechtensteiner Bank eröffnen sollten. Alternativ empfehle ich Fremdwährungsfonds – beispielsweise Geldmarktfonds auf Einzelwährungen oder einen breit gestreuten Fremdwährungs-Publikumsfonds.

Vorsicht: Steuerfalle! Fremdwährungskonten als Abwicklungskonten für Wertpapierdepots

Ich weiß, dass zahlreiche Anleger ihre Fremdwährungskonten mit einem Wertpapierdepot kombinieren, speziell dann, wenn Aktien an Auslandsbörsen gekauft werden. Wenn Sie beispielsweise McDonald’s in New York in US-Dollar erwerben, können Sie den Kauf über Ihr US-Dollar-Fremdwährungskonto im Hinblick auf die Devisenabrechnung oftmals sehr kostengünstig abwickeln. Das Gleiche gilt für den Kauf oder Verkauf der Schweizer Nestlé-Aktie direkt in Zürich über Ihr Schweizer-Franken-Fremdwährungskonto. Grundsätzlich gilt das für alle Aktien, die in ihrer Heimatwährung notieren und die Sie direkt über Ihr Fremdwährungskonto an einer Auslandsbörse in der jeweiligen Heimatwährung des Unternehmens handeln. Auch hier gibt es Fallstricke.

Die wichtigsten steuerlichen Grundlagen bei Fremdwährungskonten

Bei Fremdwährungskonten müssen Sie zunächst einmal zwischen verzinsten und unverzinsten Konten unterscheiden. Für unverzinste Konten gilt entsprechend § 23 Abs.1 Satz 1 Nr. 2 Satz 1 Einkommensteuergesetze nach wie vor eine Spekulationsfrist von einem Jahr. Das bedeutet: Wenn Sie beispielsweise Norwegische Kronen gekauft haben und damit nach zwölf Monaten 10% Kursgewinne erzielt haben, sind diese komplett steuerfrei. Für verzinste Konten gilt das nicht!

Auch für Wertpapierabwicklungskonten gelten differierende steuerliche Regelungen. Wenn Sie über Ihr Fremdwährungskonto eine Aktie kaufen, stellt dieser Vorgang neben dem Kauf des eigentlichen Wertpapiers gleichzeitig einen Verkauf der Fremdwährung dar. Das hört sich zunächst etwas ungewöhnlich an, aber es ist logisch, da das Guthaben Ihres Fremdwährungskontos durch den Aktienkauf belastet wird.

Die Spekulationsfrist des unverzinsten Währungskontos als Abwicklungskonto kommt auch bei diesem Vorgang zum Tragen. Liegen beispielsweise zwischen der Anschaffung und dem Verkauf der Aktie über das Fremdwährungskonto weniger als zwölf Monate, müssen Sie den in Euro umgerechneten Währungsgewinn versteuern. Diese Währungsgewinne unterliegen dabei nicht der – noch – vorteilhaften Abgeltungsteuer in Höhe von 25%, sondern sind mit Ihrem persönlichen Steuersatz zu versteuern, der bis zu 45% betragen kann.

Trennen Sie Fremdwährungs-Anlagekonten und Fremdwährungs-Verrechnungskonten

Ich rate Ihnen angesichts dieser steuerlichen Rahmenbedingungen zu einer gezielten Trennung von Fremdwährungs-Anlagekonten und Fremdwährungs-Verrechnungskonten, über welche Sie Wertpapiertransaktionen durchführen.

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© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

EUR-CHF-Crash: Empfehlungen für Kunden von CMC Markets und IG Markets

Kanzlei Peres & Partner - Nikolaus Sochurek, Dr. Daniel Peres, Viggo von Wietersheim
Kanzlei Peres & Partner – Nikolaus Sochurek, Dr. Daniel Peres, Viggo von Wietersheim

Interview von Markus Miller, Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U. mit Nikolaus Sochurek von der Kanzlei Peres & Partner zu den Folgen des EUR-CHF-Crashs im Hinblick auf die Broker CMC Markets und IG Markets.

Markus Miller: Herr Rechtsanwalt Sochurek, seit einiger Zeit erreichen uns auch vermehrt Anfragen von Kunden von CMC Markets und IG Markets. Gilt hier im Wesentlichen dasselbe wie bei der Saxo Bank.

Nikolaus Sochurek: Grundsätzlich sind die rechtlichen Erwägungen im Hinblick auf nachträglich angepasste Orderausführungen ähnlich wie bei Saxo BankInterview SAXO Bank.

Aus unserer Sicht sind nach dem anwendbaren Deutschen Recht derartigen Klauseln in allgemeinen Geschäftsbedingungen, die einem Broker erlauben, nachträglich zu Lasten der Kunden ausgeführte Orders zu seinen eigenen Gunsten anzupassen, nicht wirksam.

Markus Miller: Was bedeutet das in Bezug auf den Broker CMC Markets

Screenshot - www.cmcmarkets.de

Screenshot – www.cmcmarkets.de

Auch CMC Markets UK Plc. (nachfolgend „CMC“) trat im Markt als sog. Market Maker auf, das heißt, CMC war bei den dort üblicherweise jedoch nicht ausschließlich gehandelten Differenzkontrakten, sog. CFDs, der jeweilige Vertragspartner der Kunden und zugleich Gegenpartei.

Es liegt daher umso mehr auf der Hand, dass ein nachvollziehbares Interesse Seitens CMC besteht, ausgeführte Orders nachträglich zu Lasten der Kunden zu verändern.

Wie wir bereits zu Thematik der SAXO Bank dargelegt haben, sind wir der Auffassung, dass auch in Auseinandersetzungen mit CMC grundsätzlich Deutsche Gerichte zuständig wären.

Gemessen am Maßstab des Deutschen Rechts der allgemeinen Geschäftsbedingungen sind Klauseln, welche eine nachträgliche einseitige Preisanpassung erlauben, nach unserer Rechtseinschätzung nicht wirksam.

Markus Miller: Kunden berichten mir teilweise, dass Sie die AGB auch gar nicht zu Kenntnis genommen haben oder diese ihnen diese jetzt jedenfalls nicht mehr zur Verfügung stehen.

Nikolaus Sochurek: In solchen Fällen gilt es, die bei Vertragsschluss maßgeblichen AGB von CMC oder dem betreffenden Broker herauszuverlangen, wenn er sich bei der Durchsetzung seiner Forderungen auf diese AGB berufen möchte. Auch hier gilt – wie bei den Fällen betreffend SAXO Bank – dass zunächst der Versuch einer außergerichtlichen Lösung ins Auge gefasst werden sollte.

Bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung wäre die Bestimmung eines Gerichtsstandes für CMC in Deutschland juristisch einfacher als betreffend SAXO Bank, da CMC eine Niederlassung in Frankfurt am Main betreibt, weshalb der Gerichtsstand der Niederlassung einschlägig sein dürfte nach § 21 ZPO.

CMC wurde in Deutschland bereits zum Schadensersatz verurteilt

CMC wurde auch bereits in Deutschland zum Schadensersatz verurteilt vom OLG Frankfurt am Main, weil bei Abrechnungen von Stop Loss Orders (Az. 17 U 174/10) falsche Liquidierungswerte zu Grunde gelegt worden waren.

Stellungnahme von CMC Markets

Markus Miller: Ich möchte darauf hinweisen, dass ich vor der Veröffentlichung dieses Interviews CMC Markets wie auch IG Markets über die Inhalte informiert habe. Ich habe CMC Markets wie auch IG Markets die Frage gestellt, ob es den den Tatsachen entspricht, dass Requotes, also nachträgliche Kursanpassungen vorgenommen wurden. Hierzu wurde mir durch Torsten Gellert, dem Managing Director Germany/Austria von CMC Markets folgende Stellungnahme übermittelt:

Die Stellungnahme von CMC Markets im Orginaltext

Die Entscheidung der Schweizer Notenbank am 15. Januar 2015, die Untergrenze zum Euro aufzuheben, begleitet von einer Senkung des Leitzinses, führte zu einigen Verwerfungen am Devisenmarkt zwischen 10:30 Uhr und 11:02 Uhr. Das Ergebnis war nur wenig bis gar keine Liquidität in den betroffenen Währungen zum Schweizer Franken in diesem Zeitraum. Einige der Liquiditätsanbieter, auf die wir uns verlassen, wenn es darum geht, Preise für unsere Handelsplattform zur Verfügung zu stellen, stellten die Kursversorgung in dieser Zeit komplett ein. Durch diese Umstände, die außerhalb unserer Kontrolle lagen, konnten in unserer Handelsplattform keine korrekten Preise mehr angezeigt werden, was dazu führte, dass Aufträge in den betroffenen Währungspaaren zu damit falschen Preisen weiterhin angenommen und bestätigt wurden. Deshalb waren wir gezwungen, fair und für den Kunden nachvollziehbar die von unserer Plattform zunächst akzeptierten Preise für die entsprechenden Aufträge im Nachhinein auf die korrekten Preise anzupassen.

Alle Anpassungen wurden fair und nachvollziehbar für jedes betroffene Konto vorgenommen. Als reguliertes Unternehmen erfüllen wir damit alle relevanten rechtlichen und regulatorischen Bestimmungen und alle Anpassungen wurden sowohl für entsprechende Verluste  als auch Gewinne der Kunden vorgenommen. Wir stehen aktuell in Kontakt mit der geringen Anzahl von Kunden, die von diesen Maßnahmen betroffen waren.

Screenshot - www.ig.com/de
Screenshot – www.ig.com/de

Markus Miller: Wie ist die Lage betreffend IG Markets?

Nikolaus Sochurek: Betreffend IG Markets Limited gilt im Wesentlichen dasselbe. Die kritischen Rechtsfragen reduzieren sich letztlich immer wieder auf die identischen Punkte, dies versuche ich auch den vielfach verunsicherten Kunden zu erklären, die sich Rat suchend an meine Sozietät wenden. Zunächst ist in den Blick zu nehmen, ob nachträglich Orderanpassungen erfolgten und auf welcher Rechtsgrundlage dies geschah. Ferner ist zu prüfen, ob die ausgeführten Orders zeitnah und ordnungsgemäß ausgeführt worden sind oder ob dem betreffenden Broker – hier IG Markets – eine Pflichtverletzung vorzuwerfen ist.

Auch IG Markets hat eine Niederlassung in der Bundesrepublik Deutschland

Diese befindet sich in Düsseldorf. Demgemäß ist auch bei Auseinandersetzungen ein Gerichtsstand in Deutschland gemäß Paragraphzeichen 21 ZPO eröffnet. Dennoch gilt auch hier: unser Ziel ist es nicht zuletzt aufgrund des Kostenrisikos einer gerichtlichen Auseinandersetzung zunächst, eine wirtschaftlich sinnvolle Lösung außerhalb eines Rechtsstreits zu suchen. Lediglich wenn eine solche Lösung nicht in Betracht kommt, so wägen wir mit unseren Mandanten gemeinschaftlich unter Berücksichtigung pragmatischer und wirtschaftlicher Kriterien ab, ob ein Prozess geführt werden sollte oder nicht.

Markus Miller: Was ist den betreffenden Kunden zu raten?

Nikolaus Sochurek: Wie immer gilt auch mein Ratschlag, den ich den Kunden der dänischen SAXO Bank gegeben habe:

Grundsätzlich gilt es unverzüglich dem Kontosaldo zu widersprechen, falls dies noch nicht geschehen sein sollte. Dies deshalb, da ein Kontosaldo unter gewissen Voraussetzungen bei nicht erfolgen eines Widerspruchs als anerkannt gelten könnte.

Des Weiteren ist den Kunden grundsätzlich zu raten, anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen und sich nicht ohne Unterstützung durch spezialisierte Rechtsanwälte auf Verhandlungen dem betreffenden Broker einzulassen. Es liegt auf der Hand, dass in diesem Falle ein erhebliches Verhandlungsungleichgewicht bestehen würde.

Herzlichen Dank an die Kanzlei Peres & Partner für die fundierten Informationen

Fälle, die das Schweizer Franken Thema betreffen werden federführend von den Rechtsanwälten Nikolaus Sochurek und Viggo von Wietersheim betreut.

Ich bin sehr dankbar für direkte Informationen von betroffenen Kunden von Devisenbrokern!

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Gemeinsam mit renommierten Fachanwälten für Bank- und Kapitalmarktrecht aus meinem Expertennetzwerk habe ich eine Analyse und Empfehlung erstellt mit dem Titel „Nach dem EUR/CHF-Crash: So wehren Sie sich gegen die Forderungen Ihres Brokers“. Diese Publikation ist eine professionelle Gebrauchsanleitung und ein einzigartiger Praxisleitfaden für betroffene Anleger mit höchstem Praxisbezug. Leser meines Premium-Magazins haben diese Ausarbeitung im Rahmen der März 2015-Ausgabe erhalten. Sollten Sie Interesse daran haben, können sich sehr gerne für ein PROBE-ABO registrieren, Sie erhalten dann die angesprochene Analyse.

Weiterführende Informationen zu dieser Thematik:

Provokante These Nr. 11: Die Saxo Bank bricht zusammen!

Die wichtigsten Fragen zum Systemcrash bei der SAXO Bank

SAXO BANK – Stop Loss Order & Margin Call

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Die wichtigsten Fragen zum Systemcrash bei der SAXO Bank!

Rechtsanwalt Nikolaus Sochurek von Peres & Partner

Rechtsanwalt Nikolaus Sochurek von Peres & Partner

Exklusives Interview von Markus Miller, Geschäftsführer von GEOPOLITICAL.BIZ mit Rechtsanwalt Nikolaus Sochurek von der Kanzlei Peres & Partner

Markus Miller: Herr Rechtsanwalt Sochurek, die Entkopplung des Schweizer Frankens vom Euro durch die Schweizer Nationalbank hat zu großen Turbulenzen auf dem Finanzmarkt geführt.

Haben Sie das auch in ihrer täglichen anwaltlichen Praxis zu spüren bekommen?

Nikolaus Sochurek: Ja, ein Vorgang der uns derzeit in diesem Zusammenhang besonders beschäftigt sind die sogenannten Margin Calls der dänischen SAXO Bank. Hier sehen sich viele Anleger jüngst hohen Nachschüssen bzw. Forderungen ausgesetzt. Zahlreiche Kunden verloren bei Devisengeschäften zum Teil ihr gesamtes eingesetztes Kapital.

Markus Miller: Was sind die Hintergründe?

Nikolaus Sochurek: Bei der Ausführung von sogenannten Stopp Loss Orders im Zusammenhang mit Fremdwährungsgeschäften kam es bei der dänischen Online Investmentbank zu erheblichen Unregelmäßigkeiten. Mit einer Stopp Loss Order bestimmt der Anleger einen Kurs unterhalb der aktuellen Notierung, bei dem ein Verkaufsauftrag ausgelöst werden soll. Sinn ist es, von vornherein Verluste begrenzen zu können.

Als nun die Schweizer Notenbank am 15.01.2015 die Kopplung des Kurses des Schweizer Franken an den Euro überraschend aufgab fiel der Wechselkurs schnell von 1,20 bis auf ca. 0,90. Kurz darauf pendelte er sich im Bereich der Parität ein. Durch diesen rapiden Kursverfall wurden zahlreiche von den Kunden gesetzte Stopp Loss Orders zeitgleich ausgelöst und bei zahlreichen Kunden der SAXO Bank wurden diese in der Onlinemaske als ausgeführt bestätigt.

Die Probleme begannen erst danach: Am Abend desselben Tages wurden Anpassungen der zuvor bereits ausgeführten Orders vorgenommen. Die Konditionen der Order Ausführung wurden nachträglich signifikant zu Lasten der Kunden verändert. Dadurch erlitten zahlreiche betroffene Kunden hohe Verluste, die Konten wiesen in vielen Fällen dann erhebliche Negativsalden auf. Die SAXO Bank forderte ihre Kunden im Nachgang aus diesem Grund auf, entsprechende Nachschüsse zu leisten, um die entstandene Unterdeckung der Konten auszugleichen und kündigte für den Fall, dass die Forderungen nicht beglichen würden, an, weitere Maßnahmen zu ergreifen.

Markus Miller: Konnten die Kurse denn im Nachhinein und nachdem der Auftrag bereits ausgeführt erschien denn einfach seitens der Bank geändert werden?

Nikolaus Sochurek: Unserer Ansicht nach war dies nicht möglich, mit der Folge, dass die von der SAXO Bank geltend gemachten Forderungen auf Ausgleich der Kontosalden nicht bestehen. Im Einzelfall ist es im Gegenteil sogar möglich, dass Kunden gegen die SAXO Bank Ansprüche haben können, vor allem dann, wenn die Konten nicht ins Minus abgerutscht sind sondern sich der Kontostand „nur“ erheblich verringert hat bzw. zeitlich vor der Anpassung noch einen positiven Saldo aufwies.

Markus Miller: Wie begründet die SAXO Bank dieses Vorgehen?

Nikolaus Sochurek: Die SAXO Bank stützt das Vorgehen und ihre Ansprüche im Wesentlichen auf Regelungen der „General Business Terms“, die den Deutschen Kunden bei Vertragsschluss in englischer Sprache zur Verfügung gestellt worden waren. Diese Bedingungen unterfallen ohne Weiteres dem Begriff der „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ nach Deutschem Recht.

Wir sind jedoch der Rechtsauffassung, dass eine Berufung der SAXO Bank auf diese dort getroffenen Regelungen nicht möglich ist.

Nikolaus Sochurek: Woraus ergibt sich das?

Sochurek: Dies ergibt sich daraus, dass aufgrund internationaler Abkommen zu der Frage, welches Recht bei grenzübergreifenden Sachverhalten und Vertragsschlüssen anzuwenden ist, für Kunden, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland hatten, in der Regel das Deutsche Verbraucherschutzrecht Anwendung finden muss, auch wenn die General Business Terms explizit vorsehen, dass für Streitigkeiten das dänische Recht als vereinbart gilt (Ziffer 30 der „General Business Terms“). Dies folgt im Wesentlichen aus dem Europäische Schuldvertragsübereinkommen („EVÜ“, Abl. 98/C27/34).

Dies bedeutet wiederum, dass die General Business Terms demzufolge nach Deutschem Recht daraufhin zu überprüfen sind, ob sie wirksam in den Vertrag einbezogen wurden und die einzelnen Klauseln auch gemessen am Maßstab des Deutschen Rechts wirksam sind.

Dies ist aber nach unserer Rechtseinschätzung nicht der Fall. Denn obwohl die Antrags- und Vertragsformulare der SAXO Bank auf Deutsch waren, wurden die General Business Terms nur in englischer Sprache zur Verfügung gestellt. Von einem durchschnittlichen deutschen Verbraucher kann jedoch nicht erwartet werden, dass er diese im Übrigen relativ komplexen Regelungen in englischer Sprache versteht. Wer einmal versucht hat, diese Regelungen zu lesen, weiß, wovon ich spreche. Zu dieser Frage gibt es auch bereits einschlägige Urteile nach Deutschem Recht, die uns vorliegen (zuletzt LG Berlin).

Markus Miller: Bedeutet das, dass die General Business Terms damit als „null und nichtig“ anzusehen sind?

Nikolaus Sochurek: Ja, so könnte man es ausdrücken. Sie wurden nach unserer Einschätzung insgesamt nicht wirksam Vertragsbestandteil des Vertrages zwischen dem Kunden und der SAXO Bank.

Hinzu kommt im Übrigen, dass nach unserer Einschätzung die spezifischen Regelungen (insbesondere in Ziff. 16 und 6 der „General Business Terms“), auf die die SAXO Bank ihr Vorgehen und ihre Forderungen stützt, viel zu weitreichend sind und den Kunden deshalb unangemessen benachteiligen. Dies bedeutet nach Deutschem Recht, dass auch diese einzelnen Regelungen keine Grundlage für die Forderungen sein könnten, selbst wenn man entgegen unserer Einschätzung davon ausginge, dass die General Business Terms insgesamt als AGB wirksam in den Vertrag einbezogen worden wären.

Markus Miller: Gibt es hierzu entsprechende Gesetzesnormen oder bereits Urteile aus denen man das herleiten kann?

Nikolaus Sochurek: Diese Feststellungen ergeben sich allesamt aus der sogenannten AGB-Kontrolle, die in den §§ 305 ff. BGB geregelt ist. Da der Mindeststandard der deutschen Verbraucherschutznormen gilt, sind diese in Deutschen Gesetzen geregelten Standards trotz der Rechtswahlklausel in den „General Business Terms“ unserer Rechtsansicht nach auch anwendbar.

Markus Miller: Welche Gerichte wären denn überhaupt zuständig, wenn es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommt?

Nikolaus Sochurek: Diese Frage ist zentral und nicht nur für unmittelbare gerichtliche Auseinandersetzungen bedeutsam, sondern insbesondere für die Verhandlungen im Vorfeld. Wir verfolgen das Ziel, die Probleme unserer Mandanten auf Grundlage unserer Expertise und weitreichenden Erfahrung pragmatisch zu lösen. Ich persönlich kann auf Erfahrungen aus weit mehr als 100 geführten bankrechtlichen Auseinandersetzungen zurückblicken, mein Kollege von Wietersheim noch auf eine Vielfach größere Anzahl.

Oftmals ist eine kostensparende Einigung im Vorfeld einer gerichtlichen Auseinandersetzung die bessere Lösung. Falls dies nicht der Fall ist, so muss unter Abwägung der Risiken entschieden werden, ob ein Prozess die bessere Alternative darstellt.

Für die Stärke der eigenen Verhandlungsposition im Vorfeld ist es jedoch immer maßgeblich, wie ein potentielles Gerichtsverfahren mutmaßlich verlaufen würde. Wenn man schlüssig darlegt, dass Deutsche Gerichte zuständig wären, so stärkt dies natürlich die Position der betroffenen Kunden.

Nach unserer Einschätzung wären für Forderungen der SAXO Bank gegen ihre Kunden die nationalen Gerichte der Staaten zuständig, in denen der jeweilige Kunde seinen Wohnsitz hat. Den Kunden hingegen stünde es frei, entweder in Dänemark oder am Wohnsitz des Kunden gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dies ergibt sich im Wesentlichen aus einer Konvention zwischen der EU und Dänemark, die mit der Brüssel-Ia-VO (EU-VO Nr. 1215/2012) im Wesentlichen übereinstimmt. Die Brüssel-Ia-VO ist deshalb im Verhältnis zu Dänemark mittelbar anwendbar.

Zwar sehen die von SAXO Bank gestellten „General Business Terms“ unter Ziffer 30 auch hier vor, dass ein Gericht in Kopenhagen anzurufen wäre, aber auch diese Klausel hält einer rechtlichen Überprüfung nicht stand.

Markus Miller: Können Sie betroffenen Kunden einen Ratschlag geben?

Nikolaus Sochurek: Zunächst ist in jedem Falle anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Es sind ohne Rechtsrat keine Konzessionen zu machen und keine Vergleiche zu schließen. Dem Kontosaldo ist auf jeden Fall unverzüglich zu widersprechen, soweit dies noch nicht geschehen ist.

Bei der Auswahl des Anwaltes ist seine Expertise und Erfahrung maßgeblich. Ich erlebe häufig die Frage von Betroffenen: „Wie viele Mandanten vertreten Sie gegen die SAXO Bank?“ Diese Frage ist bedeutungslos. Sie sollte lauten: „Wieviel bankrechtliche Verfahren haben Sie schon geführt?“ Man sollte sich davon überzeugen, dass der betreffende Anwalt etwas von der Materie versteht.

Markus Miller: Nach meinen Informationen hat die SAXO Bank Ihren Kunden geraten, auf anwaltliche Hilfe zu verzichten, da die Anwälte nur teure Prozesse führen wollen. Was halten Sie davon?

Nikolaus Sochurek: Wenn ich die SAXO Bank wäre: Hätte ich dann auf Gegenseite lieber einen Kunden, der von der Rechtlage keine Ahnung hat oder einen Kunden, der durch spezialisierte Anwälte seine Verhandlungen führen lässt. Die Beantwortung dieser Frage liegt auf der Hand.

Ob Prozesse geführt werden müssen oder nicht, wird sich im Laufe der Zeit zeigen und ist in jedem Einzelfall anhand pragmatischer Kriterien abzuwägen und zu entscheiden, wobei unsere Mandanten bei diesen Entscheidungen selbstverständlich immer das letzte Wort haben.

Herzlichen Dank an Herrn Sochurek für die fundierten Informationen!

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SAXO BANK – Stop Loss Order & Margin Calls

Das Anwaltsprofil von Nikolaus Sochurek

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Provokante These Nr. 11: Die Saxo Bank bricht zusammen!

Screenshot www.saxobank.ch

Bildquelle: Screenshot www.saxobank.ch vom 10.02.2015

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe GEOPOLITICAL.BIZ Community,

Steen Jakobsen ist Chefvolkswirt der dänischen Saxo Bank. Jahr für Jahr veröffentlicht er für die Saxo Bank im Dezember seine mittlerweile viel beachteten „Outrageous Predictions“, was übersetzt „provokante Thesen“ bedeutet.

Bei diesen provokanten Thesen handelt es sich um zehn Szenarien, die relativ unwahrscheinlich sind. Allerdings bergen sie bei Unterschätzung hohe Risiken mit enormen Folgen für die globalen Märkte. Zu den Thesen von Steen Jakobsen für das Jahr 2015 gehört beispielsweise der mögliche Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union oder die Amtsniederlegung von Mario Draghi als EZB-Präsident.

Die provokanten Thesen der Saxo Bank für 2015 auf einen Blick

1. Zusammenbruch des britischen Immobilienmarkts

Studien zufolge wird die Dynamik auf dem britischen Immobilienmarkt, vor allem in London, schnell nachlassen. Durch die bevorstehende Zinserhöhung der Bank of England wird Großbritannien 2015 einen Immobilien-Crash und einen Preisrückgang von sage und schreibe 25 Prozent erleben.

2. Inflation in Japan erreicht 5-Prozent-Marke

Das Vertrauen in den Yen ist durch die aggressive Geldpolitik der japanischen Notenbank erschüttert, deren Chef feststellen muss, dass seine Inflationspolitik einen zu großen „Erfolg“ gezeitigt hat. Es ist ein Symptom dafür, dass Japan die Kontrolle über seine Währung verloren hat.

3. China wertet Yuan um 20 Prozent ab

China wird nach Möglichkeiten Ausschau halten, den enormen Deflationsdruck – die Kehrseite des Kreditbooms – zu verringern. Im Zuge der lauernden Deflationsgefahren schneidet sich China eine Scheibe von der Bank of Japan ab, beschließt eine Entwertung des Yuan um 20 Prozent und folgt so dem Beispiel Japans bei seinen Anstrengungen, Inflation und Nachfrage zu erhöhen.

4. Draghi legt Amt bei der EZB nieder

Um die Deutschen vom QE-Programm der Europäischen Zentralbank zu überzeugen, tritt Mario Draghi von seinem Amt zurück, damit die EZB ihre Politik der quantitativen Lockerung unter einem neuen Präsidenten, Jens Weidmann von der Bundesbank, fortsetzen kann. Draghi sieht größere Chancen für seine Qualitäten in Italien, wo er von Präsident Napolitano als sein Amtsnachfolger vorgeschlagen wird.

Steen Jakobsen - Chief Economist & Chief Investment Officer Bildquelle: Saxo Bank

Steen Jakobsen – Chief Economist & Chief Investment Officer Bildquelle: Saxo Bank

5. Russland wieder in der Schuldenkrise

Aufgrund stark fallender Ölpreise und einer kalten Finanzschulter von Russlands geopolitischen Widersachern, werden russische Großkonzerne oder die Regierung selbst Bestandteil einer immer stärkeren Auslandsverschuldung. Zusammen mit einer diplomatischen Lösung der Ukraine-Frage ist eine Schuldenkrise wie 1998 notwendig, um die Zukunft des Landes zu sichern.

6. Internet-Hacker zerschlagen den E-Commerce

2015 werden die größten E-Commerce-Player Opfer von noch umfangreicheren und schärferen Angriffen sein, die wahre Schockwellen bei Internet- und Cloud-Dienstleistern auslösen. Aufgrund der starken negativen Auswirkungen auf die E-Commerce-Branche und auch seiner Überbewertung erleidet Amazon.com, der größte Internethändler und führender Anbieter von webbasierten Dienstleistungen, einen Rückgang von 50 Prozent.

7. Vulkanausbruch macht Sommer in Europa zunichte

Wie der Vulkan Laki im Jahre 1783, bricht der bereits aktive isländische Vulkan Bardarbunga 2015 aus und setzt enorme Mengen an giftigem Schwefeldioxid und anderen Gasen frei, die den Himmel über Europa verdunkeln. Der Ausbruch führt zu einer Veränderung der Wetterbedingungen und schürt Ängste vor Ernteausfällen in ganz Europa. Die Getreidepreise verdoppeln sich, obwohl sich die Auswirkungen des Vulkanausbruchs als weitaus moderater erweisen, als ursprünglich befürchtet.

8. Kakao-Futures erreichen Rekordmarke von 5.000 USD pro Tonne

Weltweit steigt die Nachfrage nach Kakao, da der westliche Gaumen dunklere Schokolade bevorzugt und immer mehr Asiaten ihre Liebe zu Schokolade entdecken. Aufgrund des sinkenden Kakaoangebots infolge der Sorge vor dem Ebola-Virus sowie der zu geringen Investitionen in wichtigen westafrikanischen Erzeugerregionen, liegt der weltweite Verbrauch von Kakao deutlich über seiner Produktion. Diese Tatsache wird sich 2015 in einem Rekordpreis für Kakao von über 5.000 USD pro Tonne niederschlagen.

9. Großbritannien nach erdrutschartigem Wahlsieg der UKIP vor möglichem Ausstieg aus der EU (Brexit)

Bei den britischen Unterhauswahlen am 7. Mai 2015 erringt die UK Independence Party 25 Prozent der abgegebenen Stimmen und zieht dadurch sensationell als drittgrößte Partei ins Parlament ein. Die UKIP bildet eine Koalitionsregierung mit der konservativen Partei von David Cameron und ruft 2017 zum geplanten Referendum über die Mitgliedschaft Großbritanniens in der EU auf. Die britische Staatsverschuldung nimmt deutlich zu.

10. Spreads bei hochverzinslichen Unternehmensanleihen verdoppeln sich

Nach einer deutlichen Veränderung bei hochverzinslichen Anleihen sind Anleger, die 2015 nach Ausstiegsmöglichkeiten suchen, mit geringer Liquidität und starken Preisrückgängen konfrontiert. Mit dem massiven Abverkauf hochverzinslicher Kredite erschüttern neue Schockwellen wieder die schwache europäische Wirtschaft in ihren Grundfesten. Der Markit iTraxx Europe Crossover-Index verdoppelt sich 2015 auf 700 Basispunkte.

Soweit die provokanten Thesen der Saxobank für das Jahr 2015 (Quelle: Presseaussendung der Saxo Bank)

Ergänzend dazu von meiner Seite nachfolgend ein Bruchteil an Auszügen meiner Recherchen und Analysen:

Was ist mit der Aufhebung des Mindestkurses des Schweizer Frankens?

Was ist mit dem Versagen der Risiko-Managementsysteme bei bestimmten Forex-Brokern?

Die Recherchen, Analysen und Empfehlungen von Markus Miller, Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U. zur Saxo Bank

Die Recherchen, Analysen und Empfehlungen von Markus Miller, Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U. zur Saxo Bank

Eine relativ unwahrscheinliche These fehlte bei den Prognosen der Saxo Bank für dieses Jahr eindeutig. Die Aufhebung des Mindestkurses von 1,20 Schweizer Franken zum Euro durch die Schweizer Notenbank. Die Saxo Bank hat diese Maßnahme schwer getroffen mit nach wie vor unklaren Folgen wie mir zahlreiche Leser und Anwälte aus meinem Netzwerk mitgeteilt haben.

Broker mit massiven Abwicklungsproblemen!

Kunden die Fremdwährungsspekulationen in Schweizer Franken bei der Saxo Bank eingegangen sind, haben durch die Entkopplung des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro massive Kapitalverluste erlitten. Bei Stop-Loss Orders kam es seitens der Bank zu massiven Unregelmäßigkeiten. Orderausführungen wurden zum Nachteil der Kunden nachträglich korrigiert (Requotes). Die dramatischen Folgen dieser Maßnahmen sind nicht „nur“ Totalverluste, sondern vor allem Nachschusspflichten, die das investierte Kapital in zahlreichen Fällen um ein Vielfaches übersteigen.

Die Saxo Bank prognostizierte als provokante These die Aufhebung des Mindestkurses bereits für das Jahr 2013

Für das Jahr 2013 hatte die Saxo Bank eine sehr interessante provokante These. Steen Jakobsen, der Chefökonom der Saxo Bank pronostizierte den Fall der SNB-Untergrenze. Das Szenario von Jakobsen sah wie folgt aus: Die Risiken im Euro-Raum verschärfen sich, weshalb es zu einem erneuten Kapitalansturm auf die Schweiz kommt. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) und die Regierung in Bern entscheiden, die Wechselkurs-Untergrenze aufzuheben.

Damit soll verhindert werden, dass die Devisenreserven die Höhe des Bruttoinlandprodukts erreichen. Die Folgen wären fatal: Der Euro-Franken-Kurs würde unter die Parität auf 95 Rappen fallen, dem tiefsten Kurs aller Zeiten.

Fazit: Die Prognose von Steen Jakobsen kam rund 2 Jahre zu früh. Dennoch war die Saxo Bank selbst nicht auf dieses Ereignis ausreichend vorbereitet!

Screenshot-Auszug - Kundenanschreiben der Saxobank vom 05.02.2015

Screenshot-Auszug – Kundenanschreiben der Saxobank vom 04.02.2015

Paradox: Die Saxo-Bank garantiert Liquidität und beruft sich auf fehlende Liquidität

Am 04. Februar hat die Saxo Bank ein umfassendes Schreiben an ihre Kunden versandt, das mir im Orginal-Text vorliegt. Hier steht, ich zitiere im Orginalwortlaut:

“Im Zeitraum unmittelbar nach der Aufhebung der Kursuntergrenze durch die SNB gab es für CHF-Währungspaare auf dem Interbankenmarkt keine verlässliche Liquidität für den Handel mit CHF. Kundenaufträge wurden auch während des erheblichen Kursverfalls (zunächst unter Parität bei 0.95-1.00 und anschließend bei 0.85-0.90) weiterhin ausgeführt, bevor sich der Kurs wieder erholte. Dabei haben wir die Positionen von Kunden geschlossen, die Ihre erlaubte Marginauslastung überschritten hatten. Wir haben uns dabei auf die vermeintlich verfügbaren EUR/CHF Kurse unserer Liquiditätsanbieter gestützt. Diese Kurse waren dabei aber letztendlich nicht handelbar, sondern lediglich Indikationen. Die Ausführungen, die zuerst in den betroffenen Kundenkonten gebucht wurden, entsprachen letztlich nicht den abgerechneten Preisen. Die ursprünglich gebuchten Kurse waren somit offenkundig falsch und wurden daher später den tatsächlich gehandelten Preisen angepasst.”

Quelle: Saxo Bank Kundenschreiben, Hellerup, 04 February 2015

Liquiditätsgarantie Saxobank: http://www.saxobank.com/forex/fixed-spreads

Liquiditätsgarantie Saxobank: http://www.saxobank.com/forex/fixed-spreads

Die Saxo Bank beruft sich also am 04. Februar 2015 auf fehlende Liquidität und begründet ihr Verhalten vom 15. Januar 2015 mit dieser fehlenden Liquidität. Unglaublich für mich! Noch bei der Erstellung dieses Blogs am 10. Februar 2015 hat die Saxo Bank auf ihren Internetseiten nebenstehende Liquiditätsgarantie marketingwirksam publiziert!

So wehren Sie sich gegen die Forderungen der Saxo Bank oder anderer Broker

Gemeinsam mit renommierten Fachanwälten für Bank- und Kapitalmarktrecht aus meinem Expertennetzwerk habe ich eine Analyse und Empfehlung erstellt mit dem Titel „Nach dem EUR/CHF-Crash: So wehren Sie sich gegen die Forderungen Ihres Brokers“. Diese Publikation ist eine professionelle Gebrauchsanleitung und ein einzigartiger Praxisleitfaden für betroffene Anleger mit höchstem Praxisbezug. Leser meines Premium-Magazins haben diese Ausarbeitung im Rahmen der März 2015-Ausgabe erhalten. Sollten Sie Interesse daran haben, können sich sehr gerne für ein PROBE-ABO registrieren, Sie erhalten dann die angesprochene Analyse.

Die provokante These Nr. 11 von Markus Miller: Die Saxo Bank bricht zusammen und wird übernommen

Die massiven Auswirkungen auf des Geschäftsmodell und das Image der Saxo Bank sind aus meiner Sicht heute noch gar nicht absehbar. Eine 11. „Provokante These“ die mir dazu mittlerweile aufgrund meiner umfassenden Recherchen und Analysen einfällt ist: Die Saxo Bank bricht zusammen und wird übernommen, weil sie allen voran die Verluste ihrer Kunden übernehmen muss, aber auch natürlich Gewinne auszahlen muss und zusätzlich massive Imageprobleme bekommt, die ein Aufrechterhalten des Geschäftsbertriebes oder besser gesagt des bisherigen Brokerage-Geschäftsmodelles unter dem Namen Saxo Bank in der Zukunft nicht mehr ermöglichen. Allen voran das eigenständige Weiterbestehen der Saxo Bank Schweiz beurteile ich als höchst fraglich. Mich würde es nicht überraschen, wenn hier mittelfristig ein Verkauf oder eine Fusion angegangen wird, beispielsweise mit dem führenden Schweizer Discountbroker Swissquote der selbst Abschreibungen aufgrund der Aufhebung des Wechselkurses vornehmen musste.

Warten wir es einmal ab, ich bin als deutscher Fachjournalist gemeinsam mit meinem Anwalts-Netzwerk sehr gespannt auf die kommenden Entwicklungen! Meine Anwälte sind mittlerweile so weit, dass sie die Rechtslage sowohl im Hinblick auf das anzuwendende Verfahrensrecht als auch im Hinblick auf das anzuwendende Prozessrecht gegen die Saxo Bank vollständig aufbereitet haben.

Ich bin sehr dankbar für direkte Informationen von betroffenen Kunden von Devisenbrokern!

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Die Freiheit der Presse in Deutschland hat auch klare Grenzen für eine Bank aus Dänemark die über ihre Niederlassung in der Schweiz allen voran Deutsche und Österreichische Kunden akquiriert hat!

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