Schlagwort-Archiv: Schulden

TV-Interviews mit Markus Miller zu Geldsystem und Bitcoin!

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Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

im Rahmen des Wiener Börsentages am 20.05.2017 habe ich Börse Stuttgart TV zwei weitere Interviews gegeben. Zur Thematik meines neuen Buches “Die Welt vor dem Geldinfarkt” sowie zur Praxistauglichkeit des Bitcoin.

Auf unserer Welt gibt es derzeit neben den massiv schuldenbeladenen Leitwährungen des US-Dollar und Euro rund 160 offizielle Währungen. Staaten besitzen ein Währungsmonopol und können auf dieser Grundlage im eigenen Hoheitsgebiet gesetzliche Zahlungsmittel einführen. Der Wert der Währung eines Landes ist dabei ein Indikator und Spiegelbild des wirtschaftlichen, sozialen und politischen Status quo. Doch wie stabil und zukunftssicher sind unsere schuldenbasierten Geldsysteme?

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Währungen: Je höher die Schulden desto schwächer die Deckung!

Verantwortlich für die Währungspolitik in den staatlichen Währungsräumen sind die zentralen Notenbanken der jeweiligen Länder. Sie steuern Zinshöhen und Geldmengen. Sie legen die Grundlage dafür, dass die Geschäftsbanken neues Papiergeld schöpfen können, basierend auf Krediten und Schuldscheinen. Alle gesetzlichen Papiergeldwährungen sind rein durch die volkswirtschaftliche Leistung der jeweiligen Länder gedeckt.

Je höher die Schulden, desto schwächer die Deckung. Währungen basieren jedoch nicht ausschließlich auf Zentralbankgeld. Japan als eine der weltweit führenden Volkswirtschaften hat vor kurzem den Bitcoin als offizielle Währung akzeptiert. Auf die Alltagstauglichkeit des Bitcoin – der nicht auf Schulden basiert – gehe ich in meinem zweiten Interview ein.

Interview I – Börsentag Wien: Unser Geldsystem steht vor der Revolution

Interview II – Börsentag Wien: Wie alltagstauglich ist die Digitalwährung Bitcoin?

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Die Welt vor dem Geldinfarkt!

Markus_Miller_GEOPOLITICAL.BIZ_GeldinfarktSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

von Henry Ford (1863 – 1947) stammt das Zitat: „Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh“.

In meinem neuen Buch „Die Welt vor dem Geldinfarkt“ befasse ich mich mit der Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Geldes.

Vom Vollgeld, Volksgeld, Giralgeld, Zins und Zinssystem hin zu Blockchain und digitalem Geld basierend auf kryptographischen Schlüsseln wie Bitcoin über Währungskriege, Finanz-Prohibition und Protektionismus bis hin zur Kalten Progression und Finanziellen Repression.

Wie schöpfen wir Geld in der Zukunft?

Ebenso selbstverständlich mit den Fragen, ob Bargeld eine Zukunft hat und wie wir unser Geld in der Zukunft schöpfen? Hier kommen die möglichen Banken der Zukunft ins Spiel, die nicht Deutsche Bank, Commerzbank, Sparkassen oder Raiffeisen heißen, sondern Apple, Amazon oder Google. Für mich steht außer Frage, dass digitalem Geld basierend auf kryptographischen Schlüsseln die Zukunft gehört. In diesem Segment befasse ich mich daher sehr intensiv mit den Bereichen Blockchain, Bitcoin, Cryptocoins, FinTechs oder Social Banking.

Geld = Kredit: Neuer Rekord bei der Verschuldung der Welt

Seit Jahren und Jahrzehnten verschlechtern wir durch eine expansive Geldpolitik die sich von der Realwirtschaft vollkommen entfernt hat unser Geld. Der internationale Währungsfonds (IWF) hat vor kurzem wieder einmal Alarm geschlagen. Im vergangenen Jahr haben die weltweiten Schuldenberge einen neuen Rekordstand, von fast schon unglaublichen 152 Billionen US-Dollar erreicht.

TIPP: Lesen Sie zu dieser Thematik mein Buch “Die Welt vor dem Geldinfarkt”

Laut der statistischen Erhebung des IWF wurden dabei öffentliche Verpflichtungen, Verbindlichkeiten privater Haushalte und unternehmerische Schulden in die Berechnung der Schuldenlasten mit einbezogen. Die nach wie vor großen Kreditverbindlichkeiten des Finanzsektors, der Banken und Versicherungen sind in der IWF-Analyse dabei noch nicht einmal berücksichtigt.

infografik_6148_weltweiter_schuldenstand_erreicht_rekordniveau_nDie Weltverschuldung beträgt 225 Prozent der Weltwirtschaftsleistung

Rund ein Drittel, also 50 Billionen US-Dollar der Schulden schreibt der IWF den öffentlichen Haushalten zu. Insgesamt liegt die Weltverschuldung bei ungefähr 225 Prozent der gesamten Weltwirtschaftsleistung. Die USA und China – als größte Volkswirtschaften – tragen dabei einen sehr großen Anteil zur Weltverschuldung bei.

Derzeit lesen wir in zahlreichen Medien von Nullzinsen, oder gar Negativzinsen und Strafzinsen. Banken verdienen angeblich im Kreditgeschäft nichts mehr, aufgrund der künstlichen Niedrigzinspolitik der EZB. Wie kaputt das Zinssystem ist verdeutlichen allerdings nicht nur die Negativzinsen, die Geschäftsbanken an die EZB bezahlen müssen, sondern auch die Überziehungszinsen, die Banken von ihren Kunden verlangen.

TIPP: Lesen Sie zu dieser Thematik mein Buch “Die Welt vor dem Geldinfarkt”

Für Dispozinsen oder Überziehungszinsen bei Banken gelten die Nullzins-Aussagen nämlich überhaupt nicht. Das zeigt der nachfolgende Blick auf die durchschnittlichen Überziehungszinsen in ausgewählten Ländern der Eurozone.

infografik_6415_durchschnittliche_dispozinsen_in_laendern_der_eurozone_nSystemdefekt: 21,8 Prozent Überziehungszinsen in der Nullzinsphase

Wer sein Konto überzieht, muss bei den meisten Kreditinstituten eine Art Strafe in Form von Überziehungszinsen zahlen. Der durchschnittliche Satz für Überziehungszinsen ist in Deutschland seit Juli 2016 bei 8,61 Prozent konstant. Deutsche Kontoinhaber haben es im Vergleich zu anderen Bürgern in Staaten der Eurozone gar nicht so schlecht.

In Lettland müssen beispielsweise happige 21,8 Prozent Zinsen entrichtet werden. In Estland beträgt der Durchschnittszinssatz 16,31 Prozent, in der Slowakei 14,16 Prozent, in Portugal 13,83 Prozent, in Spanien 10,87 Prozent, in Irland 10,66 Prozent, in Griechenland 8,07 Prozent, in Belgien 7,72 Prozent und in Finnland 6,29 Prozent.

Griechenland mit seiner angeschlagenen Wirtschaft und den maroden Banken hat somit in diesem Kreditsegment der Banken niedrigere Durchschnittszinsen als Deutschland. Das ist schlicht krank!

TIPP: Lesen Sie zu dieser Thematik mein Buch “Die Welt vor dem Geldinfarkt”

Versichern Sie sich gegen den rollenden Schneeball!

Diese gigantischen Schuldenberge sind ein immer stärker werdendes Risiko für die Stabilität unseres derzeit noch bestehenden Geld- und Währungssystems. Basierend auf einer ungedeckten Kreditschöpfung aus dem Nichts oder zumindest fern der realwirtschaftlichen Fakten. Das ist vergleichbar mit einem rollenden Schneeball.

Aus diesem Grunde rate ich zur Strukturierung von Geld- und Kapitalanlagen in Ländern, die faktisch keine Staatsverschuldung haben. Dazu zählt das schuldenfreie Fürstentum Liechtenstein mit seinem Banken- und Versicherungssystem. Mein Finanzplatz und meine Haftungsschutz-Oase Nr. 1 in Europa.

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EU-Europa wird untergehen!

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Markus Miller – Gründer von www.geopolitical.biz

Sehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

heute präsentiere ich Ihnen ein persönliches Interview mit mir zu aktuellen Fragen und Themen. Von der Verschuldungsproblematik über die Situation der Rechtssicherheit in Deutschland, die Flüchtlingskrise bis hin zu Fragen von Auswanderung und Vermögensstrukturierung.

Es ist still um die Verschuldungsproblematik geworden, wie ist der aktuelle Stand?

Markus Miller: Das Thema wurde in den letzten Monaten durch die Flüchtlingskrise überlagert. Dabei steckt gerade auch darin eine besondere Schuldenproblematik, die momentan kaum beachtet wird. Bereits die Bundesregierung kalkuliert in ihrem Haushalt 2016 mit „Flüchtlingskosten“ von 7,6 Milliarden Euro. Mein früherer Professor, Bernd Raffelhüschen aus Freiburg, rechnet mit 17 Milliarden Euro – falls es gut geht, also die Flüchtlinge schnell in den Arbeitsmarkt integriert werden. Die Gesamtkosten auf Sicht der nächsten sechs Jahre werden sich – wiederum falls es gut geht – auf 900 Milliarden Euro belaufen.

Wie schätzen Sie ansonsten die Situation in Deutschland ein?

Markus Miller: Die beurteile ich sehr kritisch, besonders den Rückzug von Rechtsstaatlichkeit und Rechtssicherheit. Beim schlechten Management der Flüchtlingskrise wurden erneut Verträge wie das Schengen- und die Dublin-Abkommen verletzt. Auch unser Asylrecht wird nicht in der vorgesehenen Form angewendet. Zudem gibt es sehr bedenkliche Entwicklungen in den Stadtstaaten Bremen und Hamburg. Hier wurden erste Beschlagnahmungsgesetze für private Wohnimmobilien verabschiedet.

Leider halte ich es für sehr unwahrscheinlich, dass die Flüchtlinge, die derzeit ankommen, unsere Probleme in Bezug auf die Demographie und den Fachkräftemangel lösen werden können. Eher sieht es mir so aus, dass viele Flüchtlinge mit niedrigem Bildungsniveau nicht in den Arbeitsmarkt einwandern, wo sie dringend benötigen würden, sondern in die schon angeschlagenen Sozialsysteme.

Notenbanken können nur Zeit kaufen

Eine weitere politische Baustelle ist die Geld- und Reformpolitik. Die internationalen Notenbanken haben durch ihre künstliche Geldpolitik niedriger Zinsen dafür gesorgt, dass die Wirtschaft durch billiges Geld gestützt wurde. Diese Maßnahmen bleiben nach wie vor ein noch nie dagewesenes Experiment mit absolut offenem Ausgang.

Sie müssen sich bewusst sein, dass die Macht der Notenbanken darauf begrenzt ist, Zeit zu kaufen. Zeit dafür, dass die Politik Strukturreformen umsetzt. Für die Zeit, in der die Zentralbanken wieder zu einer soliden Geldpolitik zurückfinden müssen. Ansonsten wird das Währungssystem scheitern und Geld entwertet sein.

Die Politik hat die gekaufte Zeit nicht genutzt

Aus meiner Sicht hat es die Politik in den letzten Jahren seit dem Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 nicht geschafft, diese gekaufte Zeit zu nutzen. Die Ursachen der damaligen Finanzkrise wurden nicht genügend durch konsequente Strukturreformen beseitigt. Es wurde vielmehr an Einzelsymptomen gearbeitet, durch rechtliche Überregulierungen. Ebenso durch kaschierende, planwirtschaftliche Rettungsmaßnahmen die uns am Beispiel Griechenlands oder in der Flüchtlingskrise in erschreckender Weise vor Augen führen, wie begrenzt die Politik in ihren Möglichkeiten und Maßnahmen ist.

Wenn die Rechtssicherheit auf dem Rückzug ist, soll man dann überhaupt noch in Deutschland wirtschaften?

Markus Miller: Johann Wolfgang von Goethe hat gesagt: „Wer sich den Gesetzen nicht fügen lernt, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.“ Aber nicht jeder wird auswandern können oder mögen. Zum anderen ist die Rechtssicherheit in Deutschland nach wie vor relativ hoch, auch wenn die Planungssicherheit nicht mehr so gut ist wie in der Vergangenheit.

Wer sich generell um die Rechtssicherheit in der Europäischen Union sorgt, sollte Standbeine außerhalb der EU in Erwägung ziehen, etwa in der Schweiz oder in Liechtenstein. Liechtenstein muss einerseits die Nachteile der Europäischen Union nicht tragen, weil es kein EU-Mitglied ist. Andererseits ist es aber Mitglied im Europäischen Wirtschaftsraum EWR und darf damit alle Vorteile des EU-Binnenmarktes in Anspruch nehmen – auch mit seinen Banken und Versicherungsgesellschaften.

Ist so ein kleines Land nicht erpressbar? Ein früherer deutscher Finanzminister wollte sogar schon die Kavallerie Richtung Schweiz schicken.

Markus Miller: Absolut richtig. Die kleinen Länder können natürlich stark unter außenpolitischen Druck kommen. So waren die USA dafür verantwortlich, dass das Schweizer Bankgeheimnis gefallen ist. Liechtenstein und die Schweiz sind aber heute keine Steueroasen mehr, die dann angegriffen wurden, sondern rechtstaatliche Haftungsschutzoasen. Das ist etwas ganz anderes. Diese Rechtstaatlichkeit ist aus meiner Sicht derzeit gut abgesichert.

Der Blick auf die berühmte Waterfront von Halifax

Die Region rund um Halifax in Kanada (Nova Scotia)  ist der Top-Standort von Markus Miller außerhalb Europas!

Wie sieht es denn außerhalb Europas aus?

Markus Miller: In Übersee ist Kanada mein Favorit – ein Land, rohstoffreich, gigantisch groß, mit intakter Demographie und ohne Migrationsprobleme. Das Land hat ideale Rahmenbedingen – sowohl von der rechtlichen Struktur als auch von den wirtschaftlichen Voraussetzungen. Von Frankfurt aus kann die Ostküste zudem innerhalb von nur 6,5 Flugstunden erreicht werden. Natürlich gibt es auch andere attraktive Länder – z.B. Paraguay in Südamerika oder Singapur in Asien –, aber die sind doch sehr weit weg von Deutschland.

Sie selbst leben auf Mallorca. Ist das auch eine Alternative?

Markus Miller: Nein, ich würde keinen Quadratmeter Grund auf Mallorca kaufen. Hier gibt es eine Partei – Podemos – vergleichbar der Syriza in Griechenland. Auf Mallorca bin ich wegen der Lebensqualität – Wetter, Meer, Berge, Infrastruktur, Flugverbindungen, die gesamten Rahmenbedingungen. Aber wenn sich hier die politischen Rahmenbedingungen verschlechtern sollten, dann stöpsle ich halt übermorgen meinen Laptop in Kanada ein.

Flexibilität ist das höchste Gut. Mallorca ist ein idealer Standort zum Leben, aber nicht zum Investieren. Sie sehen, man kann die Lebensentscheidungen durchaus von den Investitionsentscheidungen trennen. Sollte die EU in welcher Art und Weise auch immer untergehen, gibt es dennoch auch zukünftig attraktive Alternativen!

Welche Alternativen für ein zweites Standbein gibt es, ohne gleich die Zelte komplett abbrechen zu müssen?

Markus Miller: Der ESM und die Europäische Bankenunion führen dazu, dass die EU zur Haftungs- und Umverteilungsgemeinschaft wird. Hier muss sich jeder deutsche Bankkunde fragen: „Will ich das überhaupt?“ Zukünftig haftet nicht mehr der Steuerzahler für Banken – was positiv ist –, sondern der Aktionär, aber auch der Bankkunde und Kontoinhaber.

Um diesen Teufelskreislauf zu durchbrechen, sollte aus meiner Sicht jeder Bürger ein Konto und/oder Wertpapierdepot außerhalb der Europäischen Bankenunion haben – z. B. in der Schweiz oder in Liechtenstein. Das geht ganz einfach und man muss auch keine großen Anlagesummen mehr mitbringen wie in der Vergangenheit.

Neben diesen bekannten Entwicklungen gibt es ja auch neue restriktive Gesetze unterhalb der öffentlichen Wahrnehmungsschwelle. Können Sie dazu etwas sagen?

Markus Miller: Ja, da gibt es z.B. das Kulturschutzgesetz, das bei enger Auslegung gravierende Konsequenzen haben könnte – etwa, dass Münzsammlungen meldepflichtig würden. Es gibt auch Tendenzen zu einer Meldepflicht für Schmuck. Die Zielrichtung des Staates ist klar: Er erweitert die Bemessungsgrundlage in Richtung mobile Sachwerte.

Zudem erwarte ich die Abschaffung der Abgeltungssteuer zugunsten einer Rückkehr zur Progressionsbesteuerung oder eine drastische Erhöhung des Steuersatzes – deutliche Steuererhöhungen also für Vermögensbesitzer und Kapitalanleger. Daneben besteht die Finanzielle Repression fort.

Marus_Miller

Markus Miller: Chefanalyst und Chefredakteur von www.kapitalschutz.me

Kommen wir zu konkreten Anlagen. Worauf achten Sie besonders?

Markus Miller: Das Wichtigste ist heute Diversifikation. Wir leben in einer hochkomplexen Welt, in der es immer schwieriger wird, risikoadjustierte Erträge zu erwirtschaften. Ein wichtiger Baustein sind reale Anlagen, die sowohl einen inneren Wert als auch eine große Zukunftsfähigkeit aufweisen. Dazu zählen Aktien und Edelmetalle, aber auch mobile Sachwerte wie Diamanten oder ausgesuchte Anlageuhren. In jedem Fall muss der Anleger sein individuelles Risikoprofil kennen – passt die Vermögensstruktur zur Risikotragfähigkeit?

Können Sie unabhängig von diesen individuellen Kriterien eine allgemeine Richtschnur geben?

Markus Miller: Die allgemeine Richtschnur ist, dass man ein ausgewogenes Verhältnis seiner Kapitalanlagen anstreben sollte. Das hört sich relativ einfach an, in der Praxis stellt sich aber heraus, dass viele Menschen ihre Sachwerte und Geldwerte völlig falsch beurteilen, weil sie beispielsweise bei den Sachwerten ihr Immobilienvermögen und bei den Geldwerten ihre Rentenanwartschaften nicht berücksichtigen. Zur Diversifikation gehört auch eine geographische und eine rechtliche Streuung – also etwa Aktien im Schweizer Depot und Edelmetalle in Liechtenstein.

Zur individuellen Situation gehören auch die persönlichen Risiken. Was ist hier Ihre Einschätzung?

Markus Miller: Ich stelle immer wieder fest, dass viele Menschen Sorge vor globalen Risiken wie Euro-Krise oder Terror haben. Die wesentlich wahrscheinlicheren Risiken, die jeder Mensch hat, werden jedoch vernachlässigt – Krebs, Herzinfarkt oder Alzheimer-Demenz. Solche Langlebigkeitsrisiken lassen ich beispielsweise über „Dread Disease“-Versicherungen abdecken. So hat man in schwerer Zeit eine Sorge weniger.

Haben sie trotz solcher bedrückenden Themen einen positiven Ausblick?

Markus Miller: Selbstverständlich. Ich bin weder ein Schwarzseher noch ein Weltuntergangsprophet, sondern ein rationaler Analytiker der das Leben liebt. Lebensqualität ist die höchste Rendite, die ein Mensch erzielen kann und sollte auch für Anleger das oberste Ziel sein. Alles andere sind nur Bausteine, um dieses Ziel zu erreichen

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Geld ist die wichtigste Sprache der Menschheit!

100_Deutsche_Mark_BundesbankSehr geehrte Damen und Herren,
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Geld hat in Bezug auf seine Nutzungsmöglichkeiten drei wesentliche Grundeigenschaften: die Wertaufbewahrungs-, die Wertmessungs- und die Zahlungsmittelfunktion. Je stärker ein bestimmtes Gut diese drei Eigenschaften erfüllt, desto besser wird es als Geld angesehen. Die Kommunikationsfunktion des Geldes ist uns hingegen bislang kaum bewusst.

Geld besitzt eine Kommunikationsfunktion in unserem Wirtschaftssystem

Geld ist das Medium, das unsere gesellschaftliche Entwicklung seit Jahrtausenden beeinflusst. In der Studie „Gutes Geld“ des Frankfurter Zukunftsinstituts wird Geld heute als die einzige Sprache definiert, die weltweit verstanden wird. Unser zunehmend digitaler Lebensstil wird in absehbarer Zeit zu einem anderen Geldsystem führen. Basierend auf digitalen Währungen mit neuen Chancen, aber auch Risiken.

Geldsystem: Wie schöpfen und nutzen wir Geld in der Zukunft?

Früher oder später werden gravierende Strukturreformen in der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Europas zu Änderungen in unserem Geldsystem führen. Je später dies geschieht, desto höher ist die Gefahr, dass diese Strukturreformen mit einer Währungsreform auf dem Rücken der Völker Europas einhergehen werden. In Europa gibt es vieles, das uns trennt. Von unterschiedlichen Sprachen und Mentalitäten der Bürger bis hin zu Steuern, Wirtschafts- und Vermögensverhältnissen.

Ein Medium aber (zwangs-)vereint uns alle: der Euro. Aus diesem Grunde liegt in unserem gemeinsamen Geld auch der Generalschlüssel zum Tor der Probleme und der Lösungen. Auch wenn Euro die aktuelle Krise überlebt, kann es jederzeit zu gravierenden Änderungen im Geldsystem kommen. Erste Anzeichen dafür gibt es bereits, allen voran in Island oder den skandinavischen Ländern. Aber auch in der Schweiz.

IslandNachhaltige Wege aus einer Krise: Island statt Griechenland?

Im Gegensatz zu den fortlaufenden “Wasserstandsmeldungen” aus Griechenland habe ich zu Entwicklungen in Island in den breiten Medien kaum etwas gelesen. Während in Griechenland mit allen Mitteln ein Staatsbankrott und der Euro-Austritt verhindert werden sollen, hat Island die Staatspleite bereits hinter sich. Sieben Jahre ist der der finanzielle Zusammenbruch des isländischen Staates mittlerweile her.

Island hat im Gegensatz zu den Euro-Ländern Portugal, Spanien oder Griechenland infolge der letzten großen Finanzkrise im Jahr 2008 die Banken und das Finanzsystem nicht mit staatlichen Rettungsschirmen künstlich gerettet. Der isländische Staat traf vollkommen unkonventionelle, harte Maßnahmen: Die in Schieflage geratenen Banken wurden fallengelassen, zahlreiche Banker wanderten ins Gefängnis und Schulden wurden einfach nicht mehr zurückbezahlt. Zu Beginn des Jahres 2009 waren 80% der Unternehmen und rund 30 % der Privaten Haushalte pleite! Die Isländische Krone als Landeswährung stürzte ab, der freie Kapitalverkehr wurde eingeschränkt. Das Land wurde grundlegend saniert auf Kosten der Bürger, Unternehmen und Gläubiger.

Island plant eine Währungsreform hin zu einem Vollgeldsystem

Ende März 2015 wurde im stark krisengebeutelten Island im Parlament ein Report vorgelegt mit dem Arbeitstitel „Ein besseres Geldsystem für Island“. Sollte dieser Vorschlag umgesetzt werden, würde das eine Revolution im bestehenden Finanzsystem bedeuten. Der Vorschlag sieht vor, dass den Geschäftsbanken die Möglichkeit der Geldschöpfung entzogen wird.

Bankkredite müssen vollständig aus Geld bestehen, das durch die Notenbank gedeckt sein muss. Ein Vollgeldsystem also. Auch in der Schweiz gibt es heute bereits eine Volksinitiative zur Umsetzung eines Vollgeldsystems. Vor diesen Rahmenbedingungen empfehle ich Ihnen, dass Sie selbst bereits heute – zumindest für Teile Ihres Geldes – ein eigenes, privates Vollgeldsystem schaffen.

Gold ist Geld, alles andere ist Kredit!

Die ursprüngliche Zahlungsverkehrsfunktion von Geld war die Tauschfunktion über Warengeld. Die erste erfolgreiche Währung dieser Art war dabei 1.500 Jahre vor Christus die Kauri-Muschel. Dieser fehlte es aber an der wichtigen Eigenschaft, nämlich der Wertaufbewahrungsfunktion. Dadurch wurden die Edelmetalle, allen voran Gold und Silber sehr schnell zum ältesten Wertaufbewahrungsmittel weltweit. An dieser Funktion hat sich bis heute nichts geändert.

Im Gegensatz zu allen anderen Geldwährungen, von Papiergeld bis hin zu Aktien, haben physische Edelmetalle niemals in der Historie über tausende von Jahren ihren inneren Wert verloren, auch wenn dieser immer wieder hohen Schwankungen unterworfen war.

„Gold ist Geld, alles andere ist Kredit!“ Das Zitat des legendären US-Bankers J.P. Morgan ist heute so gültig wie vor 120 Jahren. Deswegen gilt mein Augenmerk gerade auch den physischen Edelmetallen. Das reale Geld in Form von Gold und Silber ist Chance und Risikoausgleich der zunehmenden Bargeldlosigkeit.

Interview mit Markus Miller von der Edelmetall- und Rohstoffmesse 2015 aus München

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Die Welt der Schulden in Zahlen!

Welt_der_Schulden_in_ZahlenSehr geehrte Damen und Herren,
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weltweit gibt es aufgrund der hohen Staatsverschuldungen Milliarden und Billionen in Staatsanleihen und finanziellen, staatlichen Zahlungsverpflichtungen.

Jede gesetzliche Rentenanwartschaft, Krankenkasse, Sozialkasse, Pflegekasse oder Arbeitslosenkasse basiert auf staatlichen Leistungszusagen. Die Verschuldungen und Zahlungsversprechen in den großen Volkswirtschaften der USA, der EU, in Japan, Russland und China können nur dann zurückgezahlt werden, wenn die Kaufkraft der betreffenden Landeswährungen massiv abgewertet wird.

In einem zinsbasierten Geldsystem ist diese Entwicklung so sicher wie das Amen in der Kirche. Das Wort „Abwertung“ hört sich zunächst einmal nicht so dramatisch an, ich spreche hier allerdings von einer Abwertung in Richtung des Wertes Null. In den letzten tausend Jahren hat kein einziges Papiergeld-Währungssystem überlebt.

Bei aller Börseneuphorie der letzten Jahre muss uns bewusst sein, dass auch der massive Aufschwung an den weltweiten Aktienmärkten zu einem großen Teil schuldenbasiert, auf Pump erfolgt ist. Die großen Zentralbanken stehen dabei an der Geldpumpe. Hochverschuldete Staaten bekommen aufgrund der niedrigen Zinsen somit weiter künstlich Luft zum Atmen. Die Probleme werden allerdings immer größer und verlagern sich in die Zukunft.

Die Welt ist mit 199.000 Milliarden US-Dollar verschuldet!

Zwischen 2007 und 2014 stiegen die internationalen Staatsverschuldungen um 76 %. Heute ist unsere Welt mit der gigantischen Summe von 199.000 Milliarden US-Dollar verschuldet. In diesem Umfeld gibt es noch fünf Länder auf der Erde, die frei von Staatsschulden sind. Das sind die British Virgin Islands, Brunei, Liechtenstein, Macau und Palau. Mit dem Fürstentum Liechtenstein ist vor allem eines dieser Länder für Sie als Privatanleger empfehlenswert.

Das Fürstentum Liechtenstein zählt zu den letzten Schuldenfreiheits-Oasen dieser Welt

In den breiten Medien lesen Sie täglich von der Euro-Schuldenkrise, allen voran im Zusammenhang mit Griechenland. Alle westlichen Industrienationen sind heute mehr oder weniger stark verschuldet. Mit dieser ausufernden Staatsschuldenblase in Kombination mit der Notenbankpolitik des billigen Geldes wird auch der starke Anstieg der Aktienmärkte begründet. Viele Anleger und institutionelle Investoren vertrauen Ihr Geld lieber scheinbar sicheren Unternehmen aus der realen Wirtschaft an, als überschuldeten Staaten.

Achtung! Die Unternehmensschulden steigen massiv an

Diese Logik kann sich mittelfristig als Milchmädchenrechnung herausstellen. Sollten Staaten fallen, werden neben den Bürgern auch die Unternehmen massiv leiden. Die Aktienbörsen würden dann deutlich einbrechen. Darüber hinaus belegen die aktuellen Zahlen, dass auch Firmen längst dem Lockruf des billigen Geldes verfallen sind. Die globalen Staatsschulden sind in den letzten sieben Jahren um 76 % angewachsen. Die Schulden der Unternehmen immerhin um 47 %.

Im Finanzsektor sind die Schulden um 22 % gestiegen, trotz der angeblichen risikoreduzierenden Maßnahmen der Banken. Dazu kommen noch die Kredite der privaten Haushalte mit einem Anstieg von 21 %, die aufgrund der niedrigen Zinsen leider auch zahlreiche Investitionen und Konsumausgaben auf Pump tätigen. Diese Fakten führen in Summe zur kaum vorstellbaren Zahl der globalen Weltverschuldung in Höhe von 199.000 Milliarden US-Dollar.

Die Welt der Schulden in Zahlen von 2007 bis 2014

 

2007

2014

Schuldenanstieg

Staaten 33.000 58.000 + 76%
Unternehmen 38.000 56.000 + 47%
Finanzsektor 37.000 45.000 + 22%
Private Haushalte 33.000 40.000  +21%
Weltverschuldung 141.000 199.000 +41%

Quelle: Eigene Recherchen –Alle Zahlen in Milliarden US-Dollar

Die letzten 5 Länder dieser Welt ohne Staatsschulden

Der internationalen Verschuldungsorgie stehen heute lediglich noch fünf Länder gegenüber, die keine Staatsschulden habe: das Überseegebiet des Vereinigten Königreichs der British Virgin Islands in der Karibik, das Sultanat Brunei auf der Insel Borneo in Asien, das Fürstentum Liechtenstein im Herzen Europas, die chinesische Sonderverwaltungszone Macao in Asien, sowie die Republik Palau in der Südsee des Pazifischen Ozeans.

Nutzen Sie die Möglichkeiten des einzigartigen Finanzplatzes im Fürstentum Liechtenstein als 2. Standbein

Erfreulich ist für mich allen voran die Tatsache, dass mit dem Fürstentum Liechtenstein mein seit langem favorisierter Finanzplatz innerhalb Europas und des EWR, aber außerhalb der EU, des ESM und der EU-Bankenunion mit zu den letzten Schuldenfreiheits-Oasen dieser Welt zählt.

Außerhalb Europas sind die British Virgin Islands mein Favorit

Sollten Sie gezielt einen schuldenfreien Staat außerhalb Europas suchen, sind die British Virgin Islands für mich ein attraktiver und empfehlenswerter Finanzplatz. Allerdings mit dem Nachteil der großen geografischen Entfernung in Übersee. Die VP Bank aus Liechtenstein unterhält beispielsweise auf den British Virgin Islands eine Niederlassung auf der Insel Tortola.

Daneben ist meine Bankempfehlung für die Karibik die zur kanadischen Bankengruppe CIBC gehörende First Caribbean International Bank mit Niederlassungen auf zahlreichen Inseln in der Karibik, auch auf den British Virgin Islands. Ich selbst habe vor zwei Jahren vor Ort auf den Bahamas ein Konto bei der FirstCaribbean International Bank eröffnet. Meine bisherigen Erfahrungen sind durchweg positiv, und ich hoffe, dass ich das traumhafte Nassau und die Lagunen der Bahamas bald wieder einmal besuchen kann.

Darüber hinaus ist mein Favorisiertes Land, dessen Staatsverschuldung in Relation zu seinen gigantischen Rohstoffvorkommen an Metallen, Süßwasser, Öl- und Gas, sowie Holz relativ tragbar ist Kanada. Auch hier habe ich in diesem Jahr in Halifax am kanadischen Top-Finanzplatz von Nova Scotia persönlich vor Ort ein Konto eröffnet. Außerhalb der europäischen Bankensysteme mit einer kanadischen Einlagensicherung in Höhe von 100.000 Kanadischen Dollar.

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Von der Geldwäsche über die Geldfunktion zur Geldschöpfung auf Schulden!

Das neue Banknoten-Konzept der Bank of England - Geldschein aus Kunststoff mit Winston Churchill (Bildquelle: picture alliance / dpa)

Das neue Banknoten-Konzept der Bank of England – Geldschein aus Kunststoff mit Winston Churchill (Bildquelle: picture alliance / dpa)

Sehr geehrte Damen und Herren,

Großbritannien schafft ab dem Jahr 2016 das Papiergeld ab. Allerdings führt das weder zu der Einstellung des Bargeldes, noch wird es bei den Briten eine Hartgeldwährung basierend auf Gold oder Silber geben. Die Pfundscheine der Zukunft werden lediglich rein aus Plastik, oder besser gesagt aus Polymer gefertigt.

Die Umstellung der alten Banknoten im Vereinigten Königreich wird mit dem Austausch der 5 Pfund Scheine beginnen. Nicht mehr die Queen, sondern der legendäre Premierminister Winston Churchill wird zukünftig dann die neuen 5 Pfund Banknoten aus Polymer zieren.

Immer mehr Staaten stellen auf Banknoten aus Kunststoff um

Großbritannien folgt mit dieser Maßnahme Ländern wie Australien, den Fidji-Inseln, Kanada, Neuseeland, Mexiko oder Singapur. Diese Staaten haben bereits Banknoten aus Plastik eingeführt. Ein Vorteil der neuen Geldscheine ist dabei, dass diese waschmaschinentauglich sind. Der Begriff der „Geldwäsche“ bekommt dann im wahrsten Sinne des Wortes eine vollkommen Neue Note.

Papiergeld aus Plastik ist langlebiger und fälschungssicherer

In der Tat werden die Plastikscheine aufgrund ihrer Materialeigenschaften hygienischer sein als das derzeitige Papiergeld. Die Waschmaschinentauglichkeit beziehungsweise die Hygiene ist allerdings natürlich nur ein kleiner Nebeneffekt. Für die Umstellung auf Plastikgeld sprechen zwei ganz wesentliche Gründe. Banknoten aus Polymer haben eine rund sechsmal so lange Lebensdauer wie Papiergeld. Darüber hinaus werden die neuen Plastikscheine noch schwerer zu Fälschen sein als herkömmliche Banknoten aus Papier.

Markus Miller - Gründer und Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U. - www.geopolitical.biz

Markus Miller – Gründer und Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U. – www.geopolitical.biz

Die Banknote der Zukunft besteht aus Bits und Bytes

Für mich steht außer Frage, dass sich unser Geldwesen in naher Zukunft allein aufgrund der Dynamik des technologischen Fortschritts massiv verändern wird. Geldscheine in der Form eines Blattes Papiers oder geprägte Münzen aus Metall werden als Tauschobjekte aus dem Alltag immer weiter verschwinden. Gleiches wird auch für die Banknoten aus Plastik gelten. Das Geld der Zukunft besteht daher weder aus Papier noch aus Polymer, sondern aus Bits und Bytes.

Ich möchte in diesem Zusammenhang nochmals ausdrücklich betonen, dass sich virtuelles Geld in Form kryptographischer Schlüssel, wie es beispielsweise bei der elektronischen Währung Bitcoin der Fall ist, in Kombination mit einer realen Hinterlegung, beispielsweise durch die Rückdeckung mittels physischer Edelmetalle, nicht ausschließen. Derartige Überlegungen und Entwicklungen gibt es heute bereits. Am 25. Mai 2015 wird eine goldgedeckte Kryptowährung eingeführt werden mit dem Namen HayekCoin, die genau diese beiden Komponenten vereint. Mehr dazu berichte ich Ihnen in Kürze.

Die Geldschöpfung ist das Problem, nicht die Geldfunktion

Nicht die technische Herstellung und Handhabung unseres Geldes ist das Hauptproblem für seine Sicherheit und Stabilität, sondern die Art und Weise der Geldschöpfung, die jeglichen Bezug zur Realwirtschaft verloren hat. Die Geldschöpfung unsers derzeitigen Geldwesens erfolgt rein auf Basis von Schulden. Zwischen 2007 und 2014 stiegen die internationalen Staatsverschuldungen um 76 %.

Die Welt ist mit 199.000 Milliarden US-Dollar verschuldet

Heute ist unsere Welt mit der gigantischen Summe von 199.000 Milliarden US-Dollar verschuldet. In diesem Umfeld gibt es lediglich noch fünf Länder auf der Erde, die frei von Staatsschulden sind. Das sind die British Virgin Islands in der Karibik, das Sultanat Brunei in Asien, das Fürstentum Liechtenstein, die chinesische Sonderverwaltungszone Macau und der pazifische Inselstaat Palau.

Das Video von Markus Miller: Platzt die Geldblase?

Meinen Vortrag auf der Finanzmesse Invest 2015 in Stuttgart mit dem Titel „Platzt die Geldblase? Trendfolge-und Realwertstrategien am Finanzplatz Liechtenstein“ habe ich dieser Thematik gewidmet. Das Video meiner Vortragspräsentation finden Sie über den nachfolgenden Link: Markus Miller im Video: Platzt die Geldblase?

Weltweit gibt es aufgrund der hohen Staatsverschuldungen Milliarden und Billionen in Staatsanleihen und finanziellen, staatlichen Zahlungsverpflichtungen. Jede gesetzliche Rentenanwartschaft, Krankenkasse, Sozialkasse, Pflegekasse oder Arbeitslosenkasse basiert auf staatlichen Leistungszusagen. Aus diesen Risiken ergeben sich für Sie als Privatanleger auch Chancen.

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Interview mit Markus Miller für Börse Stuttgart TV zum Thema Schulden und Gold!

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Vor einigen Jahren war das Thema Gold noch in aller Munde. Für viele Anleger führte an dem Edelmetall kein Weg vorbei. Mittlerweile ist es jedoch erstaunlich ruhig geworden um das Thema Edelmetalle. Weshalb eigentlich?

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Die Welt der Schulden-Derivate

Die Welt ist mit etwa 70 Billionen US-Dollar verschuldet. Allein aufgrund des Zinseszinseffektes steigt diese Schuldenlast täglich weiter an. Das dramatische an dieser Situation sind allerdings die weltweiten Finanzderivate ohne jeglichen Bezug zur Realen Wirtschaft.

Allein Finanzderivate, welche die Weltverschuldung als Basis haben betragen mittlerweile zusätzlich rund 700 Billionen US-Dollar. Die globalen Schulden sind dadurch nochmals rund 10fach gehebelt. Das Kredit-Derivatevolumen beträgt dabei 1.200% des Welt-Bruttoinlandsprodukts.

Diese Fakten werden die Schuldenprobleme ganz automatisch wie ein Brandbeschleuniger weiter verstärken. Für mich ist es daher mittlerweile vollkommen unverständlich, dass Anleger aufgrund von Maßnahmen der Politik und Zentralbanken Beruhigung finden, welche sich auf die weitere Flutung der Welt mit neuen Geldmengen oder Derivaten beziehen.

Das ist für mich eine Strategie, als wenn die Feuerwehr versucht einen Öl- oder Fettbrand mit Öl oder Wasser zu löschen. Es kann und wird schief gehen, da bin ich mir absolut sicher.

Wenn Sie nun glauben, Sie haben mit Derivaten nichts zu tun, dann irren Sie sich. Selbst jeder Geldschein ist ein Derivat. Nämlich die Zweite Ableitung nach der Notenbank eines Zahlungsversprechens eines Staatsschuldners, welcher täglich an Bonität verliert!

Europa wird natürlich nicht von heute auf morgen bankrott sein. Ebenso wenig wird eine Währungsreform über Nacht erfolgen. Bevor dies eintritt, werden sich Staaten mit allen Mitteln dagegen wehren. Am Ende werden Konsumenten, Steuerzahler, Sparer, Arbeitnehmer und Kapitalinhaber für diese Schulden aufkommen müssen. Die Frage ist nur, auf welche Art und Weise – über einen harten Systemeingriff, verbunden mit einer Währungsreform, oder über eine kalte Enteignung, in Form von schleichenden Abgabeerhöhungen und Umverteilungen. Hier lautet das Schlagwort für mich Inflation in Kombination mit einer finanziellen Repression. Die finanzielle Repression wird dabei vor allem erreicht durch Maßnahmen wie die Förderung negativer Realzinsen und eine gezielte Umverteilung von Vermögenswerten. Der Erhalt der Kaufkraft unseres rein auf Schulden basierten Papiergeldes für die Zukunft ist dadurch stark fraglich.

Der ideale Nährboden für Reale, von Menschenhand nicht beliebig replizierbare Werte

Die US-Notenbank hat sehr deutliche Signale gesendet, dass wir in absehbarer Zeit ein sogenanntes „Quantitative Easing 3” bekommen werden. Die Aktienbörsen reagieren hierauf positiv, ebenso wie die Edelmetallpreise. Ich bin dabei der festen Überzeugung, dass allen voran Gold und Silber von dieser neuen Geldschwemme massiv profitieren werden. Edelmetalle können im Gegensatz zu Papiergeld eben nicht auf Knopfdruck neu geschaffen werden. Daher beurteile ich diese positiven Entwicklungen als durchaus nachhaltig. Bei den Aktienmärkten sehe ich diesen Aspekt nicht, weil die Schaffung und zur Verfügung Stellung von billigem Geld keine Lösung sein kann, auf welcher eine Wirtschaft positiv und nachhaltig wachsen kann. Die Abkopplung der Realwirtschaft von der rein virtuellen Finanzwirtschaft wird dadurch nur noch zusätzlich forciert mit enormen Gefahren für die Zukunft.

Was ist eigentlich Quantitative Easing?

Den eigentlich recht freundlich klingende Begriff kann man wörtlich übersetzen mit „monetäre Lockerung“. Quantitative Easing steht dabei für die Geldpolitik einer Zentralbank die zum Einsatz kommt, wenn der Leitzins der Zentralbank bereits auf null oder fast auf null gesenkt wurde, dennoch aber weiterhin eine expansive Geldpolitik das Ziel ist. In diesem Fall kaufen die Zentralbanken dann mit neu geschaffenem Geld Anleihen. Allen voran Staatsanleihen um das Wirtschaftssystem weiterhin mit Geld zu versorgen.

In Extremsituationen wie in der Zeit nach dem 11. September halte ich derartige Maßnahmen kurzfristig für richtig und wichtig. Aber aktuell haben wir ein Struktur- und Systemproblem. Dieses über immer weiteres Gelddrucken zu lösen ist für mich ein Wahnsinn der schief gehen muss und wird. Eines Tages muss dieser ungedeckte Blankoscheck auf die Zukunft bezahlt werden. Die Sicherheiten sind dabei aber reiner Schrott. Die einzige Sicherheit die es gibt sind die Völker und Menschen welche hinter den Staaten stehen. Deren Kapital und Arbeitsleistung wird für diese Fehlsteuerungen geradestehen müssen.

Zahlreiche Länder erhöhen längst ihre Goldreserven. Ich lege Ihnen ans Herz: Schaffen Sie sich Ihr privates, eigenes Fort Knox oder Ihre eigene Alpenfestung als strategische Sicherheit vor den Gefahren der Zukunft welche mit Quantitative Easing, Target, ESM und EFSF 1, oder was der Politik sonst noch an Begriff-Derivaten einfällt, verbunden sind.

(c) Markus Miller, Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

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Ökologische Schulden sind schlimmer als Ökonomische

Finanzkrise, Staatsverschuldungen, überschuldete Firmen, überschuldete Haushalte, Privat- und Unternehmensinsolvenzen bis hin zu möglichen Staatsbankrotten. Das sind derzeit die Themen im Zusammenhang mit der weltweiten Wirtschaftskrise. Natürlich sehe ich vor allem die horrenden Ausgaben und Staatsverschuldungen auch als ein gigantisches Problem an, welches uns und vor allem nachfolgende Generationen in naher Zukunft belasten wird. Aber diese Arten von monetären Schulden kann man in der Praxis bekämpfen durch Konjunkturwachstum, oder aber auch durch geordnete Insolvenzen. Ebenso natürlich auch durch Inflationierung und somit Entwertung dieser „Geld“-Schulden. Diesem Themenbereich widme ich mich ja fortlaufend in meinen Publikationen.

Heute möchte ich aber eine weitere Art von Schulden in Erinnerung rufen. Unter dieser monetären/ökonomischen Schuldenlast kommt aus meiner Sicht derzeit ein anderer „Schuldenbereich“ leider viel zu kurz und findet kaum noch Beachtung. Obwohl dieser Bereich die Grundlage unseres Planeten ist. Ökonomie kann nämlich nur auf einer gesunden Ökologie nachhaltig bestehen!

Ich habe für meine Berichte immer auch einen Ordner, in welchem ich interessante Studien ablege zu welchen ich nicht sofort einen Bericht schreibe. Auch komme ich nicht immer dazu alles sofort zu lesen. Auf einer Geschäftsreise habe ich nun Zeit gefunden, den „Living Planet Report” komplett durchzulesen. Dieser hat mir viele interessante Aspekte aufgezeigt und ich möchte Ihnen diesen sehr empfehlenswerten Report heute vorstellen. Dieser WWF Report wird alle zwei Jahre veröffentlicht und stellt eine Art „Herz- und Nieren-Check“ unseres Planeten dar. Er ist eine der international bedeutendsten Studien über den allgemeinen Zustand der Erde.

Ökologische Schulden sind weit dramatischer als monetäre!

Der Raubbau an der Erde nimmt immer dramatischere Formen an und ist so groß wie nie zuvor. Zu diesem Ergebnis kommt der „Living Planet Report“ des WWF. Wenn der Verbrauch an natürlichen Ressourcen weitergeht wie bisher, würden bis zum Jahr 2035 zwei volle Planeten benötigt, um den Bedarf an Nahrung, Energie und Fläche zu decken. Das ist eine weitere Beschleunigung um 15 Jahre.

Dem Report zufolge hat sich der ökologische Zustand der Erde noch einmal dramatisch verschlechtert. Hauptverantwortlich dafür sind vor allem steigender Ressourcenverbrauch, Entwaldung, der vom Menschen verursachte Klimawandel, Umweltverschmutzung und Überfischung. Als Folge werden Ökosysteme zerstört, Arten ausgerottet und Wasserreserven verknappt. Darüber hinaus ergeben sich verheerende ökonomische Konsequenzen, weil Schäden durch Naturkatastrophen zunehmen und Preise für Nahrungsmittel und Rohstoffe explodieren werden.

Der Living Planet Index – Arten sterben aus

Dem Bericht liegen zwei Parameter zugrunde, die die Veränderungen der weltweiten Biodiversität und des menschlichen Konsums untersuchen: Während der „Living Planet Index“ ähnlich einem Aktienkurs den Zustand der Ökosysteme unserer Erde widerspiegelt, zeigt der „Ökologische Fußabdruck“ den Umfang der Beanspruchung dieser Systeme durch den Menschen an. Der „Living Planet Index“ der globalen Biodiversität wird an den Beständen von 1.686 Wirbeltierarten in aller Welt gemessen. Er hat sich in den letzten 35 Jahren um fast ein Drittel verschlechtert. Während die Abnahme in manchen gemäßigten Zonen ein Ende gefunden hat, zeigt der gesamte Index weiterhin einen rasanten Absturz.

Der Ökologische Fußabdruck

Bezüglich des „Fußabdrucks“ stellt der Report fest, dass die Menschheit die weltweiten Ressourcen immer schneller aufbraucht, als sie erneuert werden können. Geht die Entwicklung weiter wie bisher, würden im Jahr 2035 rechnerisch zwei volle Planeten benötigt, um die Bedürfnisse der Menschheit zu befriedigen. Der Report 2006 hatte dafür noch mit einem Zeitraum bis zum Jahr 2050 gerechnet.

Die Schulden gegenüber der Natur steigen dramatisch!

Wir übersteigen mit unserem Konsum die vorhandenen Möglichkeiten um ein Drittel, so die Aussage des Reports. Wir nehmen ökologische Schulden auf, indem wir uns über die Grenzen hinwegsetzen. Dadurch untergraben wir die Stabilität der Lebensräume und gefährden letztendlich unser eigenes Wohlergehen. Denn jede Schuld muss irgendwann mit Zinsen zurückgezahlt werden – auch bei der Natur.

Deutschland auf Rang 30

Deutschland liegt im internationalen Vergleich der Größe seines „Fußabdrucks“ auf Rang 30. Damit liegt es vergleichsweise gut und hinter Großbritannien, Frankreich und Österreich, aber deutlich über dem globalen Mittelwert. Deutschland gehört somit zu den 50 „ökologischen Schuldnern“ auf der Welt. Den größten „Fußabdruck“ haben die USA und China.

Fazit

Die ökologische Krise wird uns um ein Vielfaches härter treffen als die aktuelle Finanzkrise und früher oder später das Wohlergehen und die Entwicklung aller Nationen gefährden.

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Weiterführende Informationen zum jeweils aktuellen WWF – Living Planet Report finden Sie hier: WWF – Living Planet Report

(c) Markus Miller, Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

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Analysieren Sie Ihre Zahlungsversprechen

„Sachwerte statt Geldwerte!“ Diesen Spruch haben mittlerweile viele Bank- und Vermögensberater ebenso wie zahlreiche Anleger verinnerlicht. Aufgrund der Finanz- und Schuldenkrise lese ich inzwischen häufig auch in Finanzmagazinen Beiträge mit diesem Aufhänger – Anleger sollen vom unsicheren Papiergeld zu realen Sachwerten wechseln. Natürlich ist es richtig, dass Sie Teile Ihrer Vermögenswerte in realwirtschaftliche Sachwerte investieren sollten. Das ist auch ein ganz wichtiger Basisbaustein meiner Konzepte.

Aber deshalb müssen Geldwerte dennoch auch in Zukunft ein ganz wichtiger Grundbestandteil Ihrer strategischen Vermögensaufteilung sein. Meines Erachtens werden derzeit die reinen Inflationsgefahren viel zu stark betont. Eine Inflation liegt zwar im Bereich des Möglichen, aber auch für die Prognose einer langjährigen Depression und Deflation gibt es genügend Argumente.

Stellen Sie nicht pauschal Ihre Papiergeldwerte zugunsten von Sachwerten zur Disposition. Verteilen und übertragen Sie besser ganz gezielt Teile Ihrer Euro-Geldwerte auf Schuldner, die keine direkten Euro-, Euroland- oder Bankrisiken haben. Dazu zählen vor allem Länder mit soliden Staatsfinanzen sowie Schuldner aus der Realwirtschaft. Darüber hinaus gibt es auch Anleihen, die an Sachwerte aus der Realwirtschaft gekoppelt sind.

Meinen Erfahrung nach sind zahlreiche Kapitalanleger der Meinung, dass konservative Investments wie festverzinsliche Wertpapiere keiner großen Kontrolle und Überwachung bedürfen. Auch ich kenne das noch von meiner Bankausbildung: Aktien sind wegen ihrer vielen Chancen spannend, Anleihen hingegen langweilig.

Diese Ansicht ist ein Trugschluss. Gerade auch Anleihen bieten enorme, aktive Handelschancen bei überschaubaren Risiken, wenn man sich detailliert mit dieser Anlageklasse beschäftigt. Die wichtige Bedeutung der weltweiten Zins- und Anleihenmärkte wird aus meiner Sicht nach wie vor vollkommen unterschätzt. Das ist umso verwunderlicher, je mehr uns die Zinsabhängigkeit unseres schuldenbasierten Finanz- und Wirtschaftssystems vor Augen geführt wird – vom Kindergeld über die zahllosen täglichen Geldverwendungen im Laufe eines Lebens bis hin zum Sterbegeld.

Machen Sie sich bewusst: Anleihen sind Zahlungsversprechen Dritter!

Ihre klassische Kapitallebens- oder Rentenversicherung, Ihre Rentenanwartschaften, Ihre Pensionszusagen, Ihre Sparbücher und Festgelder oder auch Ihr Bargeld beruhen ebenfalls rein auf Zahlungsversprechen Dritter. Das ist eine Abhängigkeit, welche es aus meiner Sicht dringend erforderlich macht, dass Sie sich ganz grundlegend über die Entwicklungen von Zinsen, Zinsstrukturkurven, Bonitäten sowie den Modalitäten der „Anleihen-Schuldnermärkte“ informieren.

Nachfolgend finden Sie hilfreiche Informationsseiten, die ich selbst seit Langem nutze. Alle Quellen sind dabei kostenlos zugänglich.

Informationen zu Zinsen / Anleihen / Bonds

www.global-rates.comDieses Portal ist eine umfassende Informationsplattform für internationale Zinssätze. Länder- und Zentralbankzinsen finden Sie hier ebenso wie Wirtschaftsindikatoren – allen voran Indices für die unterschiedlichen Inflationsraten mit Hintergrundinformationen, übersichtlichen Tabellen und Grafiken.

www.investinginbonds.euist eine gemeinnützige Quelle für Sie als Kapitalanleger, wenn Sie sich detailliert über die grundlegenden Modalitäten und Möglichkeiten der Anleihenmärkte informieren möchten. Die Internetseite bietet Ihnen lehrreiche Informationen, Daten, wichtige Konjunkturindikatoren sowie Nachrichten und Kommentare zu den Märkten. Das Angebot ist aus meiner Sicht sowohl für Einsteiger als auch für fortgeschrittene Anleihen-Investoren bestens geeignet.

www.boerse-stuttgart.de – Die Börse Stuttgart bietet in der Tiefe wie Breite umfassende Dienstleistungen für Anleihen-Anleger. Neben dem Anleihenfinder und dem Renditerechner sind für mich vor allem die Zinsstrukturkurven unter dem Menüpunkt „Tools und Services“ in der Praxis sehr hilfreich.

www.boerse-frankfurt.de – Die Frankfurter Börse bietet umfassende Informationen zu Anleihen. Von aktuellen Zins- und Renditeinformationen über Marktindikatoren, fortlaufenden Marktberichten zu den Anleihenmärkten bis hin zu einer sehr empfehlenswerten Übersicht internationaler Neuemissionen.

www.boerse-duesseldorf.de – Die Düsseldorfer Börse hat sich neben Stuttgart als weitere Regionalbörse auf den professionellen Handel mit Anleihen spezialisiert. Mit vielen Serviceleistungen und Informationsangeboten für Privatanleger.

www.bondboard.deBondboard ist ein seit vielen Jahren etabliertes Informationsportal rund um Anleihen – vom Grundwissen bis hin zu aktuellen Informationen. Mittlerweile ist Bondboard in das Online-Angebot der Baader Bank AG integriert. Das Portal bietet umfassende Suchfunktionen für Anleihen. Vor allem die Informationen zu Fremdwährungs- und Unternehmensanleihen sind sehr zu empfehlen. Ich empfehle Ihnen, sich bei dem kostenlosen wöchentlichen Newsletter „Baader Bond Markets“ anzumelden. Dieser wird von den Anleihenexperten der Baader Bank erstellt. Sie finden hier wöchentlich Top-Informationen zu den globalen Anleihenmärkten mit ausführlichen Hintergrunddaten. Ebenso zu Neuemissionen. Vor allem aber finden Sie auch detaillierte Berichte zu aktuellen Entwicklungen zu den unterschiedlichen Anleihensegmenten.

www.bondguide.deDas Dienstleistungsangebot ist ein Informationsportal für Unternehmensanleihen. Empfehlenswert aus meiner Sicht sind vor allem die detaillierten Bewertungen und Einschätzungen zu Neuemissionen von Anleihen aus dem Mittelstand. Der kostenlose Bondguide bietet fortlaufend aktualisiert ausführliche Zahlen, Daten, Diagramme und Statistiken in sehr übersichtlicher und verständlicher Form.

www.bondbook.deUmfassende Informationen speziell zu Mittelstands-Anleihen finden Sie im monatlichen Bond Magazine, welches Sie auf dieser Internetseite kostenlos herunterladen können.

Fazit: Analysieren und strukturieren Sie Ihre Zahlungsversprechen!

Sachwerte, allen voran Edelmetalle welche absolut frei sind von Zahlungsversprechen Dritter, sind ein idealer Gegenpol zu Papiergeldern und schuldbasierten Werten. Sie sind aber kein Ersatz, sondern ein wichtiger ergänzender Baustein. Die Devise “Raus aus Geldwerten rein in Sachwerte” ist keine empfehlenswerte Lösung sondern schafft Klumpenrisiken. Analysieren Sie deswegen Ihre bestehenden Geldwerte und strukturieren Sie diese gezielt auf Ihre Rahmenbedingungen und Bedürfnisse.

(c) Markus Miller, Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

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