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Recht: So optimieren Sie Ihre Rente!

GEOPOLITICAL.BIZ_Markus_Miller_VenedigSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

Senioren, die ihren größeren Teil der Einkünfte aus BfA-Renten oder Pensionen beziehen, spüren es zunehmend: Die Kaufkraft der Altersbezüge nimmt deutlich ab. Dazu kommt häufig, dass die selbstbewohnte Immobilie auch in die Jahre gekommen ist. Sanierungen oder Modernisierungen in größerem Umfang stehen an. Wie aber die Rente aufbessern, wenn die lieb gewonnene Immobilie und Nachbarschaft nicht verlassen werden sollen? Denn gerade hier gilt die Maxime: Einen alten Baum verpflanzt man nicht mehr!

Die Leibrente ist ein sinnvolles Instrument aus dem Mittelalter

Hier gibt es häufig eine sogenannte Leibrentenzahlung innerhalb der Familie oder zwischen zwei privaten Personen. Der Senior überträgt seine Immobilie an die Nachfolgegeneration oder an einen Dritten. Im Gegenzug erhält er eine Leibrente und ein lebenslanges Wohnrecht in, oder einen Nießbrauch an der Immobilie.

Dabei werden in diesen Fällen die Erwartungen der Senioren nicht immer ohne Probleme erfüllt, sind sie doch abhängig von einzelnen – in der Regel nahestehenden – Privatpersonen. Ebenso stellt sich die Frage der Handlungsoptionen für den mittlerweile sehr häufigen Fall der Kinderlosigkeit.

Die Leibrente gab es schon im Mittelalter. Bereits zu dieser Zeit stellte ein Gläubiger seinem Schuldner einen Geldbetrag zur Verfügung und bekam als Gegenleistung bis zu seinem Tode eine Leibrente. Im Mittelalter wie auch in der späteren Neuzeit nutzten Christen diese Leibrenten, um das damals geltende kirchliche Zinsverbot zu umgehen.

Zinsverbot: Die Notenbanken sind die Kirchen der Gegenwart

Ich sehe zwischen dem kirchlichen Zinsverbot aus dem Mittelalter und der Zinspolitik der heutigen Notenbanken deutliche Parallelen. Die künstlich festgelegten Null- oder gar Negativzinsen der großen Zentralbanken entsprechen in der Praxis einem Zinsverbot. Die „Leibverrentung“ des selbstgenutzten Immobilienvermögens ist für mich daher bereits seit vielen Jahren ein sehr interessantes Modell. Auch angesichts der zunehmenden Anzahl von Singlehaushalten und kinderlosen Paaren lässt sich hierüber das Langlebigkeitsrisiko durch eine zusätzliche Renteneinnahmequelle bestens absichern.

Attraktive Gestaltungsmodelle: Leibrenten für Immobilienbesitzer

Zahlreiche ältere Immobilienbesitzer wohnen heute mietfrei und bekommen eine relativ niedrige Rente. Daneben erzielt ihr Sparvermögen aufgrund der Nullzinspolitik keine Zusatzeinnahmen mehr durch Zinserträge. Für dieses Problem ist die Leibrente eine attraktive Lösung. Nachfolgend habe ich Ihnen einmal die wichtigsten Vorteile einer Leibrente auf Immobilien übersichtlich zusammengefasst.

Die wichtigsten Vorteile für Immobilieneigentümer auf einen Blick

+ Erzielung einer lebenslangen zusätzlichen Rente mit monatlicher Auszahlung

+ Notarielle Eintragung eines lebenslangen grundbuchgesicherten Wohnrechts

+ Notarielle Beurkundung des Leibrentenvertrages

+ Wegfall von Instandhaltungskosten für die Immobilie

+ Wegfall von Grundsteuern und Versicherungen für die Immobilie

+ Keine Notar- und Gutachterkosten bei Abschluss

+ Nutzung von umfassenden zusätzlichen Serviceleistungen auf Wunsch. Beispielsweise Hausmeisterdienste, Gärtnerservice, Unterstützung bei der Suche nach Hilfestellungen wie Essen auf Rädern, Hausnotruf, Übernahme der Hausverwaltung oder Hilfestellung bei Eintritt einer Pflegebedürftigkeit

+ Weiterzahlung der Rente auch beim Umzug in ein Senioren- oder Pflegeheim

Leibrenten auf Immobilien schaffen ein lebenslanges Zusatzeinkommen und reduzieren das Langlebigkeitsrisiko

Im deutschen Recht ist die Leibrentenzahlung im in den §§ 759 ff. BGB geregelt. Leibrenten auf Immobilienbasis, die auch Immobilienrenten genannt werden, sind speziell für kinderlose Immobilieneigentümer eine sehr empfehlenswerte Möglichkeit, ein lebenslanges Zusatzeinkommen zu generieren. Das finanzielle Langlebigkeitsrisiko wird dadurch reduziert.

Zusätzlich entsteht der Kapitalschutzeffekt eines Rentenmodells mit Überschuldungsschutz, beispielsweise für den Fall von Zwangshypotheken Dritter. Meine Empfehlungen für die praktische Umsetzung einer Leibrente finden meine Leser von Kapitalschutz vertraulich in meinem „Sonderreport Immobilien“ mit den 6 wichtigsten Kapitalschutz-Strategien für Immobilen.

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© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

Der Mythos von der Einlagensicherung!

bankenunion-dgs-schutzniveau-einlagensicherungSehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

Sie haben die scheinbar beruhigenden Aussagen von Norbert Blüm „Die Rente ist sicher“ aus dem Oktober 1997, oder die von Angela Merkel aus dem Oktober 2008 „Die Spareinlagen sind sicher“ bestimmt noch in Erinnerung.

Im März 2013 hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble der Zeitschrift „Die Welt“ ein Interview gegeben mit einer Aussage, die ich noch viel bemerkenswerter beurteile. Leider ist dieses Interview heute kaum mehr präsent. Dem Bundesfinanzminister wurde dabei u.a. folgende Frage gestellt:

Sind die Spareinlagen in allen anderen Euro-Staaten sicher?

Wolfgang Schäuble antwortete darauf: „Die Spareinlagen sind in Deutschland und in allen europäischen Ländern sicher, weil die Vorstellung, dass irgendein europäisches Land zahlungsunfähig wird, unrealistisch ist. In Deutschland gibt es die Sicherungssysteme der Banken für den nirgendwo erkennbaren Fall, dass eine Bank ins Straucheln gerät, und in dem äußerst unwahrscheinlichen Fall, dass diese Sicherungssysteme Probleme hätten, würde der Bundeshaushalt einspringen.“

Diese Aussage aus dem Jahr 2013 ist nach dem ganzen Griechenland-Drama heute fast kaum zu glauben, aber Wolfgang Schäuble hat damals allen Ernstes behauptet, dass es nicht vorstellbar, beziehungsweise unrealistisch ist, dass ein europäisches Land zahlungsunfähig wird. Was für ein Hohn, vor dem Hintergrund der Entwicklungen in Griechenland. Bei nüchterner Betrachtung der rationalen Zahlen ist ein Staatsbankrott in Europa keinesfalls unrealistisch. Außerdem bestätigt Wolfgang Schäuble eindeutig, dass dann der Bundeshaushalt, also der Bürger und Steuerzahler in die Haftung genommen würde.

Die absoluten Zahlungen mögen sicher sein, die Kaufkraft ist es nicht!

Wenn man sich die aktuellen Entwicklungen betrachtet, hat Wolfgang Schäuble nicht einmal so Unrecht. Nicht weil Staaten nicht Bankrott gehen können, sondern dadurch, dass weiterhin eine staatlich und notenbankpolitisch unterstützte Insolvenz- und Konkursverschleppung in Griechenland erfolgt. Der griechische Staat wird dadurch bis auf weiteres nicht Pleite gehen.

Dafür werden aber eines Tages die gesamte Europäische Union und der Euro scheitern. Dann wäre die Aussage von Wolfgang Schäuble sogar wieder richtig, weil dann kein einzelnes europäisches Land zahlungsunfähig werden würde. So soll das bei einer Haftungsgemeinschaft und Umverteilungsunion auch sein. Einer für Alle und Alle für Einen, oder besser gesagt mitgehangen ist mitgefangen.

Es ist wie mit der einstigen Aussage von Norbert Blüm zur Sicherheit der gesetzlichen Rente. Diese ist nicht falsch. Die absolute Rente wird auch in Zukunft sicher sein. Aber die relative Rentenhöhe und vor allem die Kaufkraft der Rentenzahlungen in der Zukunft werden massiv an Wert verlieren.

bankenunion_grafikDie Einlagensicherungsfonds der Banken sind Makulatur

Gleiches gilt für die Einlagensicherungsfonds der Banken. „Feuerwehrfonds“ nennen die Volks- und Raiffeisenbanken sowie die öffentlichen Sparkassen ihre Sicherungseinrichtungen. Ganz schön vollmundig: In der Praxis wäre es bei einem „Feuer“ jedoch so, als wolle man versuchen, den Brand des kompletten Schwarzwaldes mit einem Eimer Wasser zu löschen.

Privatpersonen, Unternehmen und sonstige Institutionen öffentlicher Einrichtungen bis hin zu Stiftungen unterhalten bei allen Banken in Deutschland rund 3 Billionen Euro an Bankguthaben. Diese gigantische Summe unterliegt auf den ersten Blick dem gesetzlichen Schutz durch Entschädigungseinrichtungen, Sicherungstöpfe und Feuerwehrfonds unterschiedlicher Verbände, sowie der Europäischen Einlagensicherung durch die neue EU-Bankenunion.

Fakt ist: Der Einlagenschutz basiert auf ungedeckten Haftungszusagen

Der Einlagenschutz ist lediglich gesetzlich geregelt. Es gibt keine Staatsgarantie. In den jeweiligen Sicherungsfonds steht weit weniger als 1% der Gesamteinlagen für den Notfall zur Verfügung. Der Rest besteht aus eingeschränkten beziehungsweise ungedeckten Haftungszusagen. In nüchternen Zahlen ausgedrückt dürften aktuell von 100.000 Euro gesetzlicher Einlagensicherung gerade einmal ungefähr 400 Euro gedeckt sein.

Mein Fazit: Sparguthaben bei Banken sind eine Wette

Mathematisch ist die Einlagensicherung eine reine Scheinsicherheit. Rechtlich ist die Einlagensicherung in einem Leistungsfall aufgrund der fehlenden mathematischen Grundvoraussetzungen gar nicht darstellbar. Sparguthaben bei Banken sind dadurch eine Wette. Eine Wette auf den Erhalt der Kaufkraft unserer Währung. Aber auch eine Wette auf die Rechtssicherheit sowie die Stabilität unseres gesamten Finanz- und Bankensystems. Aus diesem Grund sollten Sie Teile Ihres Kapitals außerhalb des Euro- und EU-Raumes gezielt und intelligent strukturieren.

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