Schlagwort-Archiv: Pyramidensystem

Charles Ponzi ist der Vater aller Schneeballsysteme!

Sehr geehrte Damen und HerrMLM_Marketingen, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

Schneeball-, Lawinen- oder Pyramidensysteme sind nach wie vor gängige Betrugsmaschen, bei denen Jahr für Jahr – allein in Deutschland – Milliarden an Anlegergeldern veruntreut werden. Hinter einem Schneeballsystem, dem klassischen Kapitalanlagebetrugsmodell, verbirgt sich ganz grundlegend ein betrügerisches Geschäftskonzept. Getarnt als scheinbar lukrative Lizenz zum Reichwerden.

Die Gier ist eine der wichtigsten Säulen von Schneeballsystemen

Die Initiatoren von Schneeballsystemen bauen darauf, dass eine wachsende Anzahl an neuen Kunden Investitionen tätigt, aufgrund irrational hoher Gewinnversprechen. Durch die neuen Einzahlungen können dann Gewinne an bestehende Teilnehmer wieder ausbezahlt werden. Signifikante Erträge aus einer operativen Tätigkeit werden hingegen überhaupt nicht erwirtschaftet. Schneeballsysteme fliegen in der Regel erst dann auf, wenn bereits sehr viele Teilnehmer zu Schaden kommen.

Bei einem Pyramidensystem (Multi-Level-Marketing-System – MLM) das als Schneeballsystem konzipiert wird, werden hohe Vermittlungsprovisionen ausgeschüttet für die Anwerbung neuer Mitglieder. Dadurch profitieren nicht nur die Initiatoren, sondern auch jene Mitglieder, die schon besonders lange dabei sind. Früher oder später reicht die Anzahl der neu geworbenen Mitglieder aber nicht mehr aus, um die Gewinnversprechen an die besehenden Altmitglieder aufrecht zu erhalten. Dann bricht das gesamte System in sich zusammen. Investierte Gelder sind überwiegend verloren.

EsoterikSchneeballsysteme und MLM-Vertriebe verfolgen häufig esoterische und sektenähnliche Ansätze

Bernie Cornfeld mit seiner Investors Overseas Services (IOS), der European Kings Club oder auch der ehemals milliardenschwere Börsenmakler Bernard Madoff – dem selbst Family Offices Gelder anvertraut haben – sind bekannte Beispiele für sehr große Zusammenbrüche von Schneeballsystemen aus der Vergangenheit. Vor dem digitalen Zeitalter gab es bereits Schneeballsysteme die unter dem Begriff “Schenkkreise” ebenso berühmt wie berüchtigt wurden.

Diese Schenkkreise nutzten häufig den damals schenkungsteuerlichen Freibetrag in Höhe von umgerechnet 5.200 Euro als dubioses Geschäftsmodell. Zahlreiche damaligen Schenkkreise, aber auch heutige MLM-Konzepte – besonders jene Frauen ansprechen sollen – haben einen esoterischen, ja sektenähnlichen Ansatz.

Aktuell gibt es nach meiner Einschätzung eine Vielzahl an Schneeballsystemen, allen voran rund um die boomenden Kryptowährungen. Im Windschatten des Bitcoin läuft eine gigantische Herde an schwarzen Schafen mit. Diese Schneeballsysteme basieren überwiegend auf MLM-Vertriebsmodellen. Nach Onecoin ist jetzt mit Optioment ein weiteres Kryptowährungs-Anlagesystem zusammengebrochen. Mittlerweile gehen die ermittelnden Behörden allein im Optioment-Fall von einer Schadenssumme in Höhe von 100 Millionen Euro aus.

Eines der international bekanntesten Schneeballsysteme ist das Ponzi-Schema!

Aber auch bei klassischen Kapitalanlagen gibt es zahlreiche Vorfälle. Aktuell ist in der Schweiz rund um die PICCOR AG ein großer Schneeballsystem-Betrugsfall sehr wahrscheinlich, mit einem möglichen Schadensvolumen von über 300 Millionen Euro. In der Literatur gibt es mittlerweile fast schon eine eigene Wissenschaft zur Abgrenzung von Schneeballsystemen, Pyramiden-Systemen oder dem hierzulande relativ unbekannten Ponzi-System, das auch als Ponzi-Schema bezeichnet wird. Die kriminelle Energie und die Betrugsabsicht der Initiatoren ist eine große Gemeinsamkeit die alle Ausprägungen von Schneeballsystemen gemeinsam haben. Daher läuft für mich auch das hierzulande von der Begrifflichkeit nicht so bekannte Ponzi-Schema unter dem Oberbegriff des Schneeballsystems.

Charles_PonziDer italienische Auswanderer Charles Ponzi war der Vater aller Schneeballsysteme

Charles Ponzi (1882 – 1949) war ein gebürtiger Italiener aus Parma, der im Jahre 1903 – bettelarm – in die USA ausgewandert ist. Dort arbeitete er zunächst als Kellner in Restaurants und begann erste kriminelle Handlungen, beispielsweise im Bereich des Scheckbetrugs.

Nach dem 1. Weltkrieg gründete er Ende des Jahres 1919 in Boston eine Firma mit dem Namen Securities Exchange Company. Diese handelte mit internationalen Antwortscheinen. Einer Art Briefmarkenersatz zu jener Zeit, für den es nur einen ganz kleinen Markt gab. Ponzi versprach den Anlegern gigantische Renditen in Höhe von 400 Prozent. Durch aggressive Werbemaßnahmen machte er sein „Geschäftsmodell“ einem breiten Publikum bekannt.

Immer mehr Anleger wollten an dieser „Gelddruckmaschine“ teilhaben, so dass Ponzi gigantische Kapitalzuflüsse verzeichnete, durch die er wiederum seinen bestehenden Investoren die versprochenen Renditen auszahlen konnte. Es erfolgte nie ein Handel mit internationalen Antwortscheinen, sondern rein eine Umverteilung zwischen den Kunden.

Der Name und der Geist von Charles Ponzi lebt in zahlreichen Betrugsmodellen weiter

Rund 40.000 Kunden vertrauten Ponzi ungefähr 15 Millionen US-Dollar an. Zur damaligen Zeit war das ein gigantisches Vermögen. Als Ponzi einem ersten Kunden bereits Mitte 1920 kein Geld mehr zurückzahlen konnte, brach das System in sich zusammen. Lediglich 1,5 Millionen US-Dollar konnten noch sichergestellt werden. Ponzi musste für mehrere Jahre ins Gefängnis. Nach seiner Haftentlassung baute Ponzi in Florida ein neues Schneeballsystem mit Immobilien auf. Daraufhin folgten weitere Jahre im Gefängnis.

Im Jahr 1934 wurde Ponzi auf dem Seeweg nach Italien ausgewiesen. Nach dem Krieg folgte eine erneute Auswanderung nach Südamerika. Dort starb Charles Ponzi in Armut und Krankheit im Jahr 1949 in Brasilien an einem Hirnschlag. Der Geist von Charles Poinzi hat jedoch überlebt. Er ist nach meiner Überzeugung heute so aktiv wie selten zuvor.

Bezeichnenderweise wurde und wird Charles Ponzi von vielen Italienern heute noch als Held verehrt. Für jeden Kapitalanleger – oder an einem bestimmte Vertriebs- und Geschäftskonzept interessierten Menschen – muss die Geschichte von Charles Ponzi hingegen eine Warnung und Sensibilisierung sein. Ich erhalte derzeit soviele Zuschriften mit Fragen in diesem Kontext wie nie zuvor.

Es gibt kein funktionierndes System das auf unendlichem Wachstum unter endlichen Rahmenbedingungen basiert!

Weitere Unternehmen aus diesem Krypto-Segment, deren Geschäfskonzepte ich aktuell – auf Basis zahlreicher Zuschriften, Recherchen und Erfahrungen – zumindest als stark fragwürdig einstufe sind beispielsweise USI-Tech, Bitclub Network, Bitcoin Code, Platincoin, Plan-C oder Infinity Economics. Ich führe eine umfassende Datenbank, die nicht nur empfehlenswerte Experten beinhaltet, sondern auch eine Warnliste.

Fazit: Kein Geschäftsmodell und kein System das auf einem unendlichen Wachstum unter endlichen Rahmenbedingungen basiert wird überleben. Das gilt übrigens auch für unser derzeitiges Fiat-Geldsystem!

GEOPOLTICAL.BIZ_LOGOKommunikation ist die Antwort auf Komplexität!

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Mein Anspruch ist es, Ihnen auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit meinem Team und meinen Kooperationspartnern ein verlässlicher Ratgeber und zuverlässiger Partner zu sein. Dabei werden auch die Themen Privatsphäre und Diskretion wieder eine große Rolle spielen. Nicht nur im Hinblick auf die zunehmende staatliche Überwachung, sondern generell durch Dritte!

KRYPTO-XBitcoin, Blockchain, Cryptocoins und Fintechs: Die Kryptographie ist die Lehre von der Verschlüsselung von Daten und Botschaften jeglicher Art. Der Begriff FinTech (Financial Technologies) umfasst Technologien, die den Financial Services Sektor (Banken, Versicherungen, Kreditkartenanbieter, Zahlungsverkehrsdienstleister, Finanzdienstleister, Vermögensberater, Vermögensverwalter usw.) evolutionieren werden und revolutionieren können. Nutzen Sie KRYPTO-X.BIZ unser Themen-Portal rund um Bitcoin, Blockchain, Cryptocoins und Fintechs.

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Bitcoin: Achtung Bauernfänger!

hacking-2903156_1280Sehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

die Digitalisierung ist nicht nur ein Schlagwort, sondern hält in immer mehr Bereiche unseres Lebens Einzug. Wir befinden uns derzeit inmitten einer Digitalen Revolution, die ganz grundlegend eine Vielzahl an positiven Veränderungen mit sich bringt. Aber wo Licht ist, ist auch Schatten. Ich bin grundsätzlich von der Evolution unseres Geldsystems auf Basis der Blockchain-Technologie absolut überzeugt.

Dennoch stehe ich dem aktuellen Hype basierend auf der – derzeit – wichtigsten Kryptowährung – dem Bitcoin – in Teilbereichen auch sehr kritisch gegenüber. Eine Entwicklung ist dabei nach meiner Einschätzung mit großen Risiken verbunden: Tag für Tag sehe ich in den sozialen Netzwerken wie XING, Facebook, Twitter oder Linkedin Postings von Personen, die mit gigantischen Gewinnversprechen oder vollkommen irrationalen Aussagen und Geschichten die unterschiedlichsten Investitionsmöglichkeiten rund um Bitcoin- und Blockchain-Geschäftsmodelle anpreisen.

Gestern Tupperware, Cremes, Kaffee, Heilsaft oder Nahrungsergänzungsmittel heute Bitcoin!

Dahinter stehen häufig vollkommen unseriöse MLM-Systeme. Dieses Kürzel steht für „Multi Level Marketing“. Der Begriff ist auch unter Network- oder Empfehlungs-Marketing bekannt. Das ist nicht grundsätzlich bzw. pauschal schlecht. Sie kennen sicherlich seriöse Unternehmen wie „Tupperware“, die ihre Kunststoff-Küchenartikel sehr erfolgreich seit Jahren durch ein direktes Empfehlungsmarketing vertreiben.

Zwischen einer Plastikdose für die Küche und einer kryptographischen Digitalwährung für Ihr Geld gibt es allerdings signifikante Unterschiede. Überwiegend werden Sie ebenso auf MLM-Systeme treffen im Zusammenhang mit Gesundheitsprodukten wie beispielsweise Anti-Faltencremes oder Abnehmpillen, Nahrungsmitteln wie – angeblich – besondere Kaffeesorten, Heilsäfte oder die unterschiedlichsten Nahrungsergänzungsmittel.

colorful-pyramid-3d-2253141_1280Hat Sie Ihr Friseur, der Kellner Ihrer Pizzeria oder ein Finanzvermittler auch schon auf Bitcoin-Mining angesprochen?

Teilweise bekomme ich Zuschriften verbunden mit Angeboten von Personengruppen, die vor wenigen Monaten vermutlich noch nicht einmal die Begriffe Bitcoin oder Blockchain kannten, geschweige denn ihre grundlegenden Funktionsweisen verstanden haben. Das wird mir bewusst, wenn ich gelegentlich einmal fachliche Nachfragen stelle. Wenn ich mir dann die Lebensläufe der Personen anschaue muss ich feststellen, dass schlicht keine fundierte Kompetenz außerhalb einer reinen Vertriebsaktivität vorliegt!

Das mag arrogant klingen dessen bin ich mir bewusst. Ich habe großen Respekt vor Quereinsteigern in den unterschiedlichsten Segmenten, aber ein Friseur, ein Bäcker, ein Kellner, ein Automechaniker oder eine Hausfrau die gestern Tupperware oder ein Nahrungsergänzungsmittel verkauft hat und heute in das scheinbar so lukrative Bitcoin-Mining-Geschäft einsteigt ist für mich stark zu hinterfragen. Gleiches gilt für reine Finanzvermittler und Vertriebler die versuchen, in diesem unregulierten Markt Fuß zu fassen und die derzeitige Goldgräberstimmung zu nutzen. Oftmals sind sich diese Menschen in ihrer naiven Gutgläubigkeit überhaupt nicht bewusst, dass Sie Teil eines kaskadenartigen Pyramidensystems werdn das langfristig nur funktioniert, wenn eine ständig wachsende Anzahl an neuen Teilnehmern generiert wird.

Die Geschichte vom „passiven Einkommen“ ist ein aktiver Unsinn!

Es für mich traurig, feststellen zu müssen, dass gerade freie Finanzberater aus ihrer eigenen Orientierungslosigkeit heraus nunmehr derart fragwürdige Geldquellen erschließen und ihre Kunden mit scheinbar gigantischen Gewinnversprechen oder sogenannten „passiven Einkommensmöglichkeiten“ ködern. Es gibt kein passives Einkommen, das ist schlicht unseriöser Unsinn! Jedes Einkommen basiert auf einer Aktivität. Selbst ein Lottogewinn basiert auf der Aktivität, der Abgabe eines Scheins, verbunden mit einem Kapitaleinsatz in Kombination mit einer Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Der größte Haken bei vielen MLM-Systemen, die auf rein virtuellen Produkten basieren ist, dass Neukunden animiert werden, sich als Partner für mehrere Tausend Euro einzukaufen und wiederum neue Kunden zu vermitteln. Am Ende des Tages sind derartige Konzepte eine Mischung aus einer Art „Kapitalanlage“ und einem eigenen „Kapitalanlagevertrieb“, ohne dass aufsichtsrechtliche Regularien beachtet werden müssen. Das ist eine Grauzone, die auch für die nationalen Aufsichtsbehörden (Bafin, FMA, FINMA) zunehmend zu einem Problem wird.

bitcoin-2722391_1280Bitcoin-Mining über Mining-Pools ist überwiegend ineffizient

Im Bitcoin-Markt gibt es hier sogenannte Miningpools, die auch Mining-Farmen genannt werden. Das bedeutet Sie investieren Geld in ein reines, hypothetisches Auszahlungsversprechen eines Unternehmens, das wiederum große Bitcoin-Miningfarmen mit Hochleistungsservern (Bild) betreibt. Im besten Fall erwirtschaften Sie dadurch positive Renditen. Häufig sind aber die Stromkosten des Minings und vor allem die pyramidenartigen Unternehmens- und Vertriebskostenstrukturen so hoch, dass aus der operativen Tätigkeit des Minings überhaupt keine positiven Erträge anfallen.

Im schlechtesten Fall ist das ganze Modell sogar von Anfang an als Schneeballsystem ausgelegt und somit Betrug, der Kapitaleinsatz mit hoher Wahrscheinlichkeit verloren. Zu einem Unternehmen bekomme ich derzeit zahlreiche Negativberichte, basierend auf realen Erfahrungswerten. Das ist der sogenannte „Bitclub Network“. Vertriebler die sich hier engagieren und versuchen neue Gelder zu akquirieren agieren sehr häufig mit vollkommen irrationalen Argumenten, ohne tiefergehende Fachkompetenz.

“Passive” Vertriebsprovisionen durch MLM-Vermittlung statt operative Mining-Erträge

Erträge entstehen – ganz allgemein in Bezug auf das spezifische MLM-Mining-Marktsegment – nach meiner Einschätzung häufig nicht durch das Mining, sondern durch Provisionen über die MLM-Vermittlung von neuen Kunden. Ab hier ist es dann nicht mehr weit zu einem reinen Schneeballsystem, dass spätestens dann scheitert, wenn der Zufluss an einzahlenden Neukunden abreißt. Lassen Sie die Finger von derartigen Programmen! Fundierte Informationen zu diesen Segmenten rund um Blockchain, Cryptocoins und Fintechs finden Sie auf unserem Themen-Portal KRYPTO-X.BIZ.

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Digitales Geld: Finger weg von Swisscoin!

Swisscoin_GEOPOLITICAL.BIZSehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

nicht nur in der EU oder Euroland verschwindet das Vertrauen in Währungen und Notenbanken zusehends. Das ist wahrscheinlich mit einer der Gründe, warum die Nachfrage nach alternativen Währungen immer weiter steigt. Davon profitieren auch die sogenannten Kryptowährungen, wie beispielsweise der Bitcoin.

Derzeit werden die Grundlagen gelegt für das Internet des Geldes

Für mich steht fest: Den digitalen Währungen basierend auf der Blockchain-Technologie gehört die Zukunft. Sie werden die herkömmlichen Währungen allmählich ablösen. Allerdings werden viele Digitale Währungen auch wieder verschwinden. Viele angebliche digitale Währungen die derzeit wie Pilze aus dem Boden schießen sind aufgrund ihrer Ausgestaltung zum Scheitern verdammt. Dazu zählt aus meiner Sicht auch die angebliche, digitale Währung aus der Schweiz mit dem schön klingenden Namen Swisscoin (Bildquelle: Swisscoin).

Swisscoin: Ein toller Name ohne Fundament

Eigentlich könnte es sich bei Swisscoin ja um eine gute alternative Digitalwährung handeln. Mit „Swiss“ im Namen hat sie ja bereits einen soliden Klang, oder? Leider ist das aber nicht der Fall. Die Macher und Vertriebler von Swisscoin, die mit der Schweiz relativ wenig zu tun haben, setzen werbliche Mails ein, in denen mir eine Investition in Swisscoins empfohlen wird.

Ich könne dabei zusätzlich Geld durch die Anwerbung neuer Interessenten für Swisscoin verdienen. Im Anschluss an dieses Schreiben folgt ein Link, über den ich mich zu Testzwecken auch registriert habe. Nachfolgend finden Sie das angesprochene Werbemailing im unveränderten Orginalwortlaut.

Swisscoin: Haben Sie auch schon diesen Werbebrief bekommen?

Sehr geehrter Herr Miller,

wir sind auf Xing (Anmerkung: Das ist ein Businessnetzwerk im Internet) miteinander verbunden, deshalb erlaube ich mir, Sie kurz anzuschreiben und Ihnen eine neue Krypto-Währung vorzustellen. Das ist eines der Geldsysteme der Zukunft. Jeder (wirklich jeder!), der sich bei Swisscoin gratis anmeldet, bekommt 100 Swisscoins geschenkt!

Was ist SwissCoin?

SwissCoin ist eine zukünftige digitale Kryptowährung. Das ist die konsequente Weiterentwicklung der Bitcoin-Erfolgsstory auf Schweizer Art.

Was ist eine Kryptowährung?

Experten sind sich einig, dass Kryptowährungen wie SwissCoin die Zukunft sind und den Papiergeldwährungen Konkurrenz oder sie gar überflüssig machen werden. Im Gegensatz zu Papiergeld sind sie inflationssicher, weil nicht beliebig vermehrbar (ähnlich wie Gold). Im Gegensatz zu Papiergeld haben nicht Regierungen, Zentralbanken und Hochfinanz die Kontrolle. Swisscoin ist die Rettung bei Bargeldverbot und dem wegen der Überschuldung früher oder später kommenden Crash des westlichen Geldsystems. SwissCoin kann Ihnen die langersehnte finanzielle Freiheit verschaffen.

Was, wenn Ihnen folgendes auch passiert:

2009 investierte ein Deutscher circa 25 Euro in Bitcoins. Als er sich ein paar Jahre später wieder an sein Guthaben erinnerte, waren seine 5.000 Coins sage und schreibe 500.000 Euro wert!

Nur noch kurze Zeit! Holen Sie sich deshalb gleich hier Ihre 100 Swisscoins, solange es noch geht. Ihre Anmeldung ist kostenlos und unverbindlich, aber voller Potenzial. Sie haben nichts zu riskieren und zu verlieren!

Viele Grüße

XXX

Sie haben sehr wohl etwas zu riskieren und zu verlieren!

Allein der letzte Satz ist ein Hohn. Sie haben sehr wohl etwas zu riskieren und zu verlieren. Damit meine ich nicht „nur“ Geld. Sondern beispielsweise den Verlust von Reputation oder von Freunden. Das ist oft weit wichtiger als Geld.

Einer meiner Leser hat sich mit „meinem“ Sponsor-Link ebenfalls bei Swisscoin angemeldet und erschien danach im System in meiner Pyramide. Bei jeder Einzahlung des Lesers oder der von ihm vermittelten Kunden profitiere ich von nun an zusätzlich. Ebenso wie die Person, die mir diesen Brief bzw. diese Werbe-Mail geschrieben hat. Sie wird durch meinen Klick auf den Link automatisch als mein „Sponsor“ oder besser gesagt Vermittler bei Swisscoin registriert.

Wenn ich oder eine von mir angeworbene Person Geld einzahlt und in Swisscoin umtauscht, fließt jedes Mal eine Provision an den Vermittler. Für die von mir geworbenen Personen erhalte ich ebenfalls eine Provision. Usw. Ich habe daraufhin mein Swisscoin-Konto umgehend wieder gelöscht. Gleiches habe ich auch meinem Leser empfohlen, der mich dankenswerterweise bei meinen Recherchen so toll unterstützt hat.

Fazit: Swisscoin ist keine fundierte Digitalwährung sondern ein pyramidales Vertriebssystem

Swisscoin ist ein reiner Strukturvertrieb, basierend auf einem Pyramidensystem. Jene die oben stehen, profitieren. Die, die unten stehen, bekommen immer weniger oder zahlen drauf. Das hat nichts mit einer seriösen und fundierten Digitalwährung aus der Schweiz zu tun, sondern birgt die große Gefahr, dass dieses System früher oder später zusammenbricht, als man gemeinhin denkt.

Swisscoin ist keine neue Kryptowährung im Sinne von Blockchain bzw. Bitcoin. Ein Swisscoin ist im Gegensatz zum Bitcoin zentralisiert, hat keinen offenen Quellcode, keine effiziente Limitierung und es gibt keinen freien Handel. Finger weg – Investieren Sie hier keinen Cent!

Digitalwährungs-Plattformen sind neuen Wechselstuben unserer Zeit

Sie kennen sicherlich noch die Wechselstuben, die es vor der Euro-Einführung in einer Vielzahl gab. Die neuen Wechselstuben unserer Zeit sind die Digitalwährungs-Plattformen. Auch im deutschsprachigen Raum entstehen immer mehr dieser Handelsplattformen für virtuelle Währungen. Hier können Sie Euros oder andere konventionelle Papiergeldwährungen in digitale Währungen umtauschen.

3 empfehlenswerte Digitalwährungen und 2 Top-Handelsplattformen

Ich zeige Ihnen im Rahmen meines Magazins „Kapitalschutz vertraulich“ drei empfehlenswerte Digitalwährungen und zwei Top-Handelsplattformen für Internetwährungen. Digitale Währungen, basierend auf kryptographischen Schlüsseln und somit kryptographische Währungen, die diesen Namen auch wirklich verdienen.

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Kapitalschutz_Vertraulich_Probe-ABOKAPITALSCHUTZ VERTRAULICH ist ein ganzheitlicher Beratungsdienst unter Führung von MARKUS MILLER als Chefanalyst und Chefredakteur. Neben fundierten wirtschaftlichen und finanziellen Empfehlungen werden zusätzlich die für den umfassenden Vermögensschutz so wichtigen Segmente der Politik, Rechtsprechung sowie Steuergesetzgebung berücksichtigt. Testen Sie uns 30 Tage! Nutzen Sie unsere Sonderaktion mit wertvollen Informationen + Prämien und testen Sie KAPITALSCHUTZ VERTRAULICH einen Monat kostenlos!

GEOPOLITICAL.BIZ: KOMMUNIKATION ist die ANTWORT auf KOMPLEXITÄT!

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