Schlagwort-Archiv: Negativzinsen

Todesanzeige!

ptd-16-23-zinsSehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

die Nullzinspolitik der EZB gefährdet die Altersvorsorge von Millionen Deutschen. Kommt der Negativzins droht sogar die Enteignung von Sparern. Diese Politik von Mario Draghi muss dringend gestoppt werden!

Aus diesem Grunde hat MARKUS MILLER, der Geschäftsführer von GEOPOLITICAL.BIZ und Chefanalyst von KAPITALSCHUTZ VERTRAULICH ein Petitionsschreiben an den EZB-Präsidenten Mario Draghi und die Mitglieder des EZB-Rats ins Leben gerufen. Sie können diese Petition unterstützen und sehr gerne auch weiterleiten, in Ihrem persönlichen Bekanntenkreis und Netzwerk. Nachfolgend die Grundlagen der Petition:

Was ist eine Petition und wie funktioniert sie?

Nach Artikel 227 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) hat jeder EU-Bürger das Recht, sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit einer Petition, also mit einer Bitte oder Beschwerde, an die dafür zuständigen politischen Stellen zu wenden.

Wann wird die Petition übergeben?

Bis zum 01.10.2016 wollen wir so viele Unterzeichner wie möglich für unser Anliegen gewinnen und die Petition mitsamt den gesammelten Unterschriften im Anschluss an die EZB übermitteln. So wollen wir öffentlichen Druck auf EZB-Präsident Mario Draghi ausüben, seine Niedrigzinspolitik zu beenden, und klarmachen, dass eine große Mehrheit der Sparer sich eine Enteignung durch die Hintertür nicht gefallen lässt.

EZB_EuroSehr geehrter Herr EZB-Präsident Mario Draghi,

sehr geehrte Mitglieder des EZB-Rats,

hiermit fordern die Unterzeichner dieser Petition Sie auf, Ihre Nullzinspolitik umgehend zu beenden und endlich aufzuhören, die deutschen und europäischen Sparer zu enteignen! Die Nullzinspolitik der EZB führt dazu, dass die einzelnen Banken ihren Kunden, den Sparern, auch keine Zinsen mehr zahlen.

Mindestens 39 Prozent des deutschen Volksvermögens sind betroffen!

Nach Angaben der Deutschen Bundesbank liegen 39 Prozent der Ersparnisse der Deutschen auf Giro-, Tagesgeldkonten oder Sparbüchern. Wer aber sein Geld dort angelegt hat, kann wegen Ihrer Politik keine Zinsen mehr erwarten.

Sparen lohnt sich nicht mehr. Wer spart, handelt eigentlich klug und vorausschauend, ist aber plötzlich der Dumme. Und das hat ganz reale Auswirkungen: Viele Menschen haben jahrelang gespart, um sich etwa eine eigene Rücklage fürs Alter zu sichern. Genau diese Menschen drohen nun in Altersarmut abzurutschen.

Negativzinsen sind gleichbedeutend mit einer Enteignung!

Als wäre das nicht schon schlimm genug, droht jetzt sogar die endgültige Enteignung der Sparer: die Einführung von Negativzinsen! Das bedeutet: Wer sein Geld bei der Bank anlegt, bekommt nicht nur keine Zinsen dafür, er muss stattdessen sogar Strafgebühren zahlen. Zwei deutsche Banken haben solche Strafzinsen für Sparer schon eingeführt, wenn auch vorerst nur ab einer gewissen Anlagesumme. Aber der Trend zeigt klar in eine Richtung: Sparer drohen enteignet zu werden! Vermögen, die über Jahre hart erarbeitet worden sind, drohen vernichtet zu werden!

Diese absurde Politik lassen sich die Bürger aber nicht gefallen. Wie eine Umfrage ergeben hat, würden mehr als 75 Prozent der Deutschen ihr Geld von Konten abheben, für die sie Strafzinsen bezahlen sollen. Es wird also dringend Zeit umzudenken.

Wir fordern Sie daher auf,

  1. Ihre Nullzinspolitik umgehend zu beenden!
  1. den Leitzins wieder auf ein normales Niveau anzuheben!
  1. eine normale Verzinsung von Sparguthaben wieder zu ermöglichen!

Wir machen hiermit von unserem Petitionsrecht nach Art. 227 AEUV Gebrauch und fordern Sie auf, Ihre Zinspolitik gemäß diesen Forderungen zu korrigieren.

Ich bitte Sie: unterstützen Sie meine Initiative der Petition gegen die EZB-Politik. Informieren Sie Ihre Bekannten und Freunde über meine Online-Petition!

Zur Volkspetition von Markus Miller: Enteignung der Sparer durch Negativzinsen stoppen!

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© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

 

Garantieprodukte: Eierkocher, Toaster, Sparbuch!

ToasterSehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

in unserem täglichen Leben gibt es zahllose Garantien. Eine Garantie ist die Zusicherung eines bestimmten Handelns in einem bestimmten Fall. Speziell wir Deutschen lieben derartige Zusicherungen und Versprechungen. Jeder Toaster und jeder Eierkocher den wir erwerben ist mit einer Garantieleistung versehen. In diesem Garantiewahn sind mittlerweile zusätzlich zu den gesetzlichen Regelungen die kuriosesten „Produkte“ entstanden.

Deutschland: Das Land der Vollkasko-Mentalität

Im Handel gibt es Preisgarantien für die Rücknahme oder Preisangleichung wenn die Konkurrenz billiger ist. Es gibt Zufriedenheitsgarantien, die ein befristetes Rückgaberecht bei Unzufriedenheit mit dem Produkt versprechen. Darüber hinaus gibt es von Reparaturgarantien über Vor-Ort-Garantien bis hin zu Haltbarkeitsgarantien, Ausfallgarantien, Abnahmegarantien, Liquiditätsgarantien, Währungsgarantien, Staatsgarantien, Garantiezertifikaten, Garantiezinsen, Geld zurück Garantien oder auch den Einlagensicherungsgarantien der Banken eine Vielzahl an Garantieformen in den unterschiedlichsten Bereichen. Deutschlands Bürger sind zu einer Vollkasko-Mentalität erzogen und grundlegend risikoavers. Aber halten diese Garantien auch was Sie versprechen? Nein!

Garantiezusagen haben keinen absoluten Wert

Alle Garantiezusagen sind scheinbare Sicherheiten die keinen absoluten Wert haben. Entscheidend für einen Wertansatz ist nämlich die Frage nach den gesetzlichen Rahmenbedingungen, der Rechtsstaatlichkeit  sowie der politischen Rechtssicherheit des Landes in dem die Garantien ausgesprochen werden. Gleiches gilt für das wirtschaftliche Ausfallrisiko des Garantiegebers. All diese Punkte sind immer nur ex post, also aus nachträglicher Sicht zu beurteilen.

Ich garantiere Ihnen zwei Dinge!

Ich bin davon überzeugt, dass wir in einer garantierten Welt der Scheinsicherheiten leben. Ich bin mir bewusst, dass es nicht einmal sicher ist, dass morgen die Sonne wieder aufgeht. Der US-Politiker und Wissenschaftler Benjamin Franklin hat es einmal hervorragend auf den Punkt gebracht: Nur zwei Dinge auf dieser Welt sind uns sicher: Der Tod und die Steuer!

Zinsgarantien bei minus 3-4% Sparzinsen?

Deutsche Sparbücher können eigentlich in ihrer Nominalverzinsung nicht in den negativen Bereich kommen. In der Realverzinsung allerdings natürlich schon. Gleiches gilt für Kapitalbildende Versicherungen. Deutsche Lebensversicherungen haben derzeit noch einen Garantiezins von 1,25%. Ab 2017 wird dieser weiter sinken, auf dann noch 0,9%. Aber selbst dieser angebliche Garantiezins könnte sich als massive Fehlkalkulation erweisen, ebenso wie die Kalkulationen bei Sichteinlagen von Banken. Bei 0% gibt es in unserem Zinssystem nämlich keinen Boden, wie wir aktuell bereits sehen und spüren.

Eine kurze Zeitreise in die Geschichte des Zinses

Zinsentwicklung_NotenbankenHistoriker haben vor 5.000 Jahren in Mesopotamien die ersten Kreditgeschäfte festgehalten. In Babylon wurden 20% Zinsen bezahlt für Kredite.

Im antiken Griechenland beliefen sich die Zinsen für Geldleihgeschäfte auf rund 10%. Im römischen Reich auf rund 8% und in Byzanz auf 12%. Die Kaufleute aus Venedig verrechneten rund 6%. Jahrhunderte beziehungsweise Jahrtausende später, während der Welteroberung durch die holländischen Seefahrer und Händler notierte das Zinsniveau auf rund 8%. Während der Englischen Welteroberung im 18. Jahrhundert war das Zinsniveau bei rund 10%.

Wenn wir nach Deutschland blicken, hatten wir im Jahr 1975 durchschnittliche Sparzinsen von 5%. 1985 lediglich noch rund 3%. 1995 und 2005 rund 2%. Im Jahr 2015 hat sich dieses Niveau geviertelt auf noch 0,5%. 2016 werden wir mehr oder weniger bereits eine Null sehen.

Es gibt keine Erfahrungswerte für eine Negativzinswelt

Wir leben in einem historisch noch niemals zuvor dagewesenen Finanzzeitalter. Unser heutiges, zinsbasiertes Geldsystem ist für mich derzeit so krank, wie nie zuvor in der Geschichte der letzten Jahrtausende.

Bei Aktien gilt „Tiefer als Null kann eine Aktie nicht fallen“. Für Zinsen gilt das nicht. Ich war vor einigen Monaten auf einem geschlossenen Vortrag eines renommierten Ökonomen, der prognostiziert hat, dass wir in Zukunft negative Sparzinsen von 3-4% jährlich sehen werden. Eigentlich unglaublich, aber ich würde eine derartige Entwicklung heute auch nicht mehr ausschließen.

Unsere Welt hat seit 5.000 Jahren keine Erfahrungswerte gesammelt was mit unseren Systemen passiert, wenn wir längerfristig Negativzinsen haben. Niemand wird die Auswirkungen dieser künstlichen Zinspolitik heute seriös prognostizieren können.

Zinseinnahmen sind nichts anderes als Schuldentilgungen. Aufgrund dieser Rahmenbedingungen ist es sinnvoll sich auf Reale Werte zu konzentrieren, oder zumindest in Werte zu diversifizieren, die keine Schulden in sich tragen und somit gar keine Garantieversprechen benötigen.

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Das Bankschließfachgeheimnis wird abgeschafft!

schliessfach_21x9Sehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

das Bankgeheimnis gehört mittlerweile der Vergangenheit an. Das gilt auch für Ihre Bankverbindungen im Ausland. Spätestens ab dem Jahr 2018 wird weltweit ein automatischer Austausch von Kontodaten erfolgen. Gleichzeitig wird die Anonymität von Bargeld zunehmend eingeschränkt: durch gesetzliche Barzahlungsbegrenzungen oder sogar Bargeldverbote. Selbst die Abschaffung des 500-Euro-Scheins wird mittlerweile geprüft. Die Sparzinsen in Europa wurden schon abgeschafft, erste Negativzinsen eingeführt

Inhalte von Bankschließfächern sind heute das letzte noch bestehende Bankgeheimnis!

Inhalte von Bankschließfächern sind bislang noch geheim. Das wird sich aber ebenfalls ändern. Der Staat plant für die Zukunft eine zentrale Abrufstelle als Sammeldatenbank für Bankschließfächer. Griechenland hat uns vor Augen geführt, wie schnell Schließfächer bei Banken blockiert werden können.

Eine zunehmende Anzahl von Bürgern hat seit der Finanzkrise in mobile Wertgegenstände investiert wie beispielsweise Goldbarren, Münzen, Diamanten, Schmuck oder edle Anlageuhren. Ebenso werden zunehmend Bargeldbestände und Fremdwährungen in physischer Form zu Hause oder in Bankschließfächern verwahrt.

Rekordwert: 167.000 Wohnungseinbrüche im Jahr 2015

Eine aktuelle Umfrage unter Banken und Sparkassen in Deutschland verdeutlicht, dass die Nachfrage nach Bankschließfächern so groß ist wie selten zuvor. Dafür gibt es zwei ganz wesentliche Hauptgründe: der Vertrauensverlust in die Stabilität der Banken und in das bestehende Finanzsystem in Kombination mit der aktuellen Nullzinspolitik der EZB sowie die massiv steigenden Zahlen von Wohnungseinbrüchen.

Die Anzahl der Wohnungseinbrüche ist im abgelaufen Jahr erneut deutlich angestiegen und hat einen neuen Rekordwert erreicht. Sie erhöhten sich nach den Erhebungen der Polizeilichen Kriminalstatistik im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent auf rund 167.000 Delikte.

Deutsche Bankschließfächer sind bereits eingeschränkt im Schutz der Privatsphäre

Bankschließfächer werden in Deutschland derzeit noch relativ diskret behandelt. Dennoch muss Ihnen bewusst sein, dass Sie sich auch mit Ihrem privaten Schließfach im EU-Bankensystem befinden.

Bereits heute besteht bei Deutschen Banken eine Buchführung über bestehende Schließfächer. Zahlreiche Banken erheben beispielsweise Daten über jeden Besuch des Schließfachs. Dabei werden die berechtigte Person, das Datum, die Uhrzeit und die Besuchsdauer festgehalten. Darüber hinaus gibt es gesetzliche Meldepflichten für Schließfächer im Todesfall. Stirbt der Inhaber eines Schließfachs, sind Banken gesetzlich dazu verpflichtet, die Existenz an das Finanzamt zu melden.

Bankschließfächer werden zukünftig zentral erfasst und gemeldet

Deutsche Behörden planen die Einführung einer zentralen Meldestelle für Bankschließfächer. Analog zu deutschen Bankkonten wären dann bestehende Bankschließfächer und Zugangsberechtigungen, also Schließfachvollmachten, auf Knopfdruck elektronisch abrufbar.

Ein weiterer denkbarer Schritt wäre die Deklaration und Erfassung von Schließfachinhalten, was den Schutz der Privatsphäre zusätzlich ganz erheblich einschränken würde. Aus diesem Grunde müssen Sie heute bereits Alternativen zu deutschen Bankschließfächern suchen.

Kapitalschutz_Vertraulich_Markus_MillerNutzen Sie Schließfachanbieter in der Schweiz und in Liechtenstein

Die Vereinbarungen zwischen der Schweiz, Liechtenstein und anderen Ländern bezüglich des automatischen Informationsaustausches beziehen sich auf Kontoinformationen. Nicht auf die Gegenstände in Ihren Schließfächern. Setzen Sie deswegen jetzt auf bankenunabhängige Anbieter und Schließfächer außerhalb des EU-Raumes.

In meiner aktuellen Monatsausgabe (Mai 2016) von Kapitalschutz vertraulich stelle ich meinen Lesern einen absolut unbekannten, bankenunabhängigen Schließfachanbieter aus dem Fürstentum Liechtenstein vor. Ebenso jeweils drei empfehlenswerte Banken und drei bankenunabhängige Anbieter für private Hochsicherheitsschließfächer mit Sitz in der Schweiz.

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Das Bundes-Schwundgeldsystem!

Bundeswertpapiere_Schildkroete

“Günther Schild”: Die einstige Werbefigur für Bundeswertpapiere.

Sehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

eine gravierende Folge der Finanzkrise des Jahres 2008 ist ein Paradigmenwechsel auf den Zins- und Anleihenmärkten. Minuszinsen bei Geschäftsbanken und Zentralbanken sorgen mittlerweile für negative Zinseszins-Effekte. Die Zinsfunktionen befinden sich längst in einem neuen, in der Geschichte niemals zuvor dagewesenen Zeitalter. Die EZB verlangt von Kreditinstituten mittlerweile -0,4 % für das Parken von Einlagen. Ich rechne damit, dass die Strafzinsen in der Eurozone mindestens noch auf rund -0,5 % ansteigen werden. Selbst Negativzinsen von -1 % und mehr würde ich nicht mehr ausschließen.

Diese Rahmenbedingungen führen dazu, dass sich die Anleihenmärkte in einer historischen, nie zuvor gesehenen Blase befinden. Der Euro-Bund-Future, der wichtigste Indikator für Bundesanleihen, ist bis auf ein neues Allzeithoch bei 166 Punkten angestiegen.

Die Anleihenmärkte sind ein Schwundgeldsystem

Die Mehrzahl der Deutschen Bundesanleihen sind heute Schwundanleihen, die am Ende ihrer Laufzeit weniger zurückbezahlen werden als die heutige Investition. Rund zwei Drittel, also 67 % aller Bundesanleihen sind derartige Schwundanleihen. Die kranken Anleihenmärkte werden früher oder später kollabieren. Statt Renditen liefern gerade Bundesanleihen heute lediglich noch ein sehr großes, renditeloses Risiko.

Das deutsche Versicherungssystem stützt sich auf Anleihen

Auf diesen kranken Rahmenbedingungen fußt auch das deutsche Versicherungssystem. Das gesamte, auf gesetzlichen Garantiezinsen basierende deutsche Lebensversicherungssystem ist mittlerweile gefährdet. Gleiches gilt auch für andere EU-Staaten wie beispielsweise unser Nachbarland Österreich.

In Deutschland gibt es rund 92 Millionen private Lebens- und Rentenversicherungsverträge. Das Volksfinanzprodukt Nr. 1 ist dadurch annähernd in jeder Familie vertreten, sei es über eine klassische deutsche Lebens- oder Rentenversicherung, eine betriebliche Direktversicherung oder über die staatlich geförderten privaten Rentenbausteine Riester- und Rürup.

Bis zu 98 % der Kapitalanlagen von Deutschen Versicherungsgesellschaften liegen dabei in reinen Geldwerten, vor allem in scheinbar sicheren Staatsanleihen. Nach aktuellen Berechnungen der Citigroup werfen 39 % der Anleihen aus der Euro-Zone mittlerweile negative Zinsen ab.

Klassische Kapitalversicherungen sind tickende Zeitbomben!

Viele Bürger sind sich der Gefahren des Deutschen Lebensversicherungssystems nach wie vor nicht bewusst. Der Gesetzgeber schon. Um in einem Krisenfall einen totalen Kollaps der Versicherungswirtschaft zu verhindern, hat die Politik im deutschen Versicherungsaufsichtsgesetz einen in der breiten Bevölkerung kaum bekannten Paragraphen geschaffen, durch den die Versicherungszahlung im Krisenfall verboten werden kann. Bevor dieses Enteignungsrisiko schlagend wird, müssen Sie jetzt selbst aktiv werden und die vorteilhaften Möglichkeiten der Rechtsprechung nutzen.

Veränderte Rahmenbedingungen durch die internationale Finanz- und Staatsschuldenkrise, negative Anleiherenditen an den Kapitalmärkten, sinkende Garantiezinsen und damit massiv sinkende Neuabschlüsse, strukturelle Defizite, alternative Finanzprodukte, veränderte demografische Strukturen, sowie eine allgemein steigende Skepsis gefährden das deutsche Lebensversicherungssystem mittlerweile massiv. Dennoch sollten Sie Ihre bestehenden Versicherungsverträge nicht vorschnell und ungeprüft einfach kündigen.

75 % aller Lebens- und Rentenversicherungsverträge werden vorzeitig gekündigt!

Rund 75 % aller abgeschlossenen Lebens- und Rentenversicherungsverträge werden vorzeitig gekündigt. Dabei bekommen Kapitalanleger jedoch nur einen Teil ihres eingezahlten Geldes zurück. Je kürzer die Laufzeit, desto gravierender wirken sich die hohen, zu Beginn des Versicherungsvertrages belastenden Kosten aus.

Dadurch entstehen den Versicherten jährlich Verluste in Millionenhöhe. Die Verbraucherzentrale Hamburg hat in einer Studie gemeinsam mit der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg festgestellt, dass der durchschnittliche Schaden bei Kündigung einer Lebensversicherung bei rund 4.500 Euro pro Kunde liegt.

Beitragsfreistellung, Beleihung, Kündigung, Rückabwicklung oder Verkauf?

Bei bestehenden deutschen Lebensversicherungen haben Sie fünf grundlegende Möglichkeiten zu reagieren: Beitragsfreistellung, Beleihung, Kündigung, Rückabwicklung oder Verkauf. Festzuhalten ist dabei, dass die Rückabwicklung in vielen Fällen die beste Lösung ist. Zudem schlägt ein Verkauf in fast allen Fällen eine vorzeitige Kündigung.

In meiner aktuellen Themenspezial-Sonderausgabe „Der große Lebens- und Rentenversicherungs-Check 2016!“ zeige ich meinen Lesern die 5 besten Optimierungs-Strategien für bestehende Renten- und Lebensversicherungen, Riester-, Rürup- und bAV-Verträge. Verbunden mit Praxisempfehlungen und Ansprechpartnern aus meinem einzigartigen Experten-Netzwerk.

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