Schlagwort-Archiv: Mobile Banking

Digitale Nomaden, Digipigi und USC!

Digitaler_NomadeSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

über das Wochenende habe ich wieder eine sehr interessante Studie gelesen zum neuen Berufsbild des „Digitalen Nomaden“. Ich bin im Jahr 1998 aus Deutschland ausgewandert, zunächst nach Österreich und in die Schweiz. Im Jahr 2005 bin ich dann weitergezogen nach Spanien. Auf die Insel Mallorca, auf der sich auch heute noch mein Wohn- und Geschäftssitz, also mein Lebensmittelpunkt befindet.

Neue Arbeitswelten: Vom Bankbüro zum Strandlokal!

Vom einstigen Private Banker habe ich mich längst gewandelt zum Medien-Unternehmer, Analysten und Journalisten. Bereits seit dem Jahr 2006 verantworte ich als Chefanalyst und Chefredakteur den Elite-Informationsdienst „Kapitalschutz vertraulich“. Im Gegensatz zu meinen Bankzeiten – oder auch meinem Businessfoto weiter unten – gehe ich heute frühmorgens nicht mehr mit Anzug, Krawatte und Lederschuhen in ein Büro, sondern häufig mit Badehose, Flip-Flops, Laptop und Smartphone in ein Hotel, Strandlokal oder einen Beachclub. Erfreulicherweise gibt es auf Mallorca fast überall freies W-Lan.

Auf meiner Facebook-Seite poste ich regelmäßig Fotos von meinen jeweils aktuellen Arbeitsplätzen am Strand bzw. Meer. Dabei stelle ich fest, dass viele Menschen – die mich nicht so gut kennen – häufig denken, ich würde den ganzen Tag nur am Meer liegen. Meine Bilder erwecken diesen Eindruck durchaus, keine Frage. Ich kann Ihnen aber versichern, dass ich als selbständiger Unternehmer heute mehr arbeite, als früher als angestellter Banker.

Raus aus dem Hamsterrad oder Work-Life-Balance

Ebenso ist eine viel höhere Selbstdisziplin notwendig am Strand effizient zu arbeiten, als in einem Büro. Der Gegenwert den ich dafür erhalte ist allerdings eine weit höhere Freiheit und Kreativität, mehr Effizienz und vor allem ein Mehr an Lebensqualität. Hierfür gibt es mittlerweile soger den etablierten Fachbegriff der „Work-Life-Balance“.

Die Work-Life-Balance beschreibt den Zustand, in dem Arbeits- und Privatleben miteinander in Einklang stehen. Für mich bedeutet meine heutige Arbeitswelt: Ich habe das Hamsterrad in dem sich ein Bankangestellter – systembedingt und automatisch – befindet erfolgreich verlassen!

MARKUS_MILLERMein Berufsbild von heute ist das eines Digitalen Nomaden

Viele Firmen bieten heute die Möglichkeit eines Heimarbeitsplatzes, dem sogenannten „Home Office“. In Deutschland bietet – zumindest teilweise – jedes Dritte Unternehmen die Möglichkeit eines Heimarbeitsplatzes. Zunehmend kommt hier ein weiterer, neuer Begriff ins Spiel, nämlich der des „Digitalen Nomaden“. Ein digitaler Nomade der auch als Internet-Nomade, Büronomade oder urban nomad bezeichnet wird ist ein Unternehmer oder auch Arbeitnehmer, der fast ausschließlich digitale Technologien anwendet. (Bild: Markus Miller Business)

Auf mich trifft dieser Begriff perfekt zu. Wie ein Nomade ziehe ich mit meinem Laptop und meinem Smartphone an den Arbeitsort, an dem ich mich für den jeweiligen Tag wohlfühle. Das ist Freiheit und Lebensqualität. Lebensqualität ist die höchste Rendite die Sie erzielen können.

Die Digitalisierung betrifft nicht nur unser Arbeitsleben, sondern auch unser Geld. Ich bin der festen Überzeugung, dass unsere Währungen vor der kompletten Digitalisierung stehen. Blockchain, Cryptocoins und Bitcoin werden hier weiter stark zunehmend Begriffe der Gegenwart und Zukunft sein.

Digipigi_Credit_SuisseDigipigi: Das digitale Sparschwein aus der Schweiz!

Als Kind habe ich – wie viele unter Ihnen vermutlich auch – meine Spardose bzw. mein Sparschwein regelmäßig befüllt und spätestens zum Weltspartag regelmäßig zur Bank gebracht. Der Weltspartag findet Jahr für Jahr in der letzten Oktoberwoche statt. Der Weltspartag ist ein Jahrzehntelanges Ritual, dass in absehbarer Zeit vor dem Aus steht. Oder wie unser bestehendes Geldsystem vor der totalen Digitalisierung.

Der erste Weltspartag fand am 31. Oktober 1924 statt

Die Idee des Weltspartags wurde im Jahr 1924 begründet. Die europäischen Sparkassen veranstalten anschließend den ersten offiziellen Weltspartag am 31. Oktober 1925. In den letzten Jahren hat diese einst so sinnvolle Initiative massiv an Bedeutung verloren. Das liegt natürlich auch daran, dass Sparbücher an Attraktivität verloren haben.

Gleichzeitig erscheint es für Kinder und Jugendliche heute im Zeitalter der Digitalisierung nicht mehr zeitgemäß, Münzen oder Scheine in Blech-, Plastik- oder Keramikgefäße zu stecken, um diese dann bei einer Bankfiliale einzuzahlen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass der Weltspartag in einigen Ländern bereits in der Bedeutungslosigkeit angekommen, oder gar komplett verschwunden ist. Dafür gibt es neue Entwicklungen, beispielsweise ein digitales Sparschwein.

Zukunftsweisend: Die Credit Suisse führt ein digitales Sparschwein für Kinder ein

Die Credit Suisse geht aktuell aus meiner Sicht einen ebenso sinnvollen wie zukunftsweisenden Weg. Die Bank aus der Schweiz hat jetzt ein digitales Sparschwein mit dem Namen „Digipigi“ (Bild) eingeführt. In Kombination mit Smartphone-Apps werden Kindern dadurch spielerisch Finanzkompetenzen vermittelt. Ich habe auch zwei kleine Kinder und begrüße diese Entwicklung sehr.

Digipigi ist die nächste Generation des Sparschweins. Die guten alten Tugenden als Bargeldsammelbüchse werden um die wichtigen Entwicklungen in der digitalen Welt erweitert. Kinder lernen dadurch nicht nur mit Bargeld umzugehen, sondern gleichzeitig auch Buchgeld zu verstehen im Hinblick auf Online- und Mobile Banking. Ich bin mir sicher, es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis das erste bitcoinfähige Sparschwein auf den Markt kommt. Und das ist auch gut so!

PrintUSC: Die Utility Settlement Coin kommt!

Nach wie vor muss ich leider sehr viele Berichte und Einschätzungen zu Cryptowährungen lesen, die fachlich schlicht inkompetent sind. Ich bin grundsätzlich auch der Ansicht, dass der gigantische Bitcoin-Boom derzeit große Gefahren mit sich bringt, auf einen massiven Kursrückgang. Aber das ist vollkommen normal und wäre aus meiner Sicht sogar begrüßenswert, weil Konsolidierungen wichtig sind für die Entwicklung einer Aktie, wie auch einer Kryptowährung. Das Dauerwarnen mancher Dauerbedenkenträger – vor einer Zukunftstechnologie – ist für mich hingegen nicht nachvollziehbar.

Daneben lese ich sehr oft die Einschätzung, dass Notenbanken und Geschäftsbanken ebenso wie Regierungen sich angeblich mit Händen und Füßen gegen die Entwicklung und den Erfolg von Bitcoin & Co. wehren würden. Das ist ebenfalls ein vollkommen unqualifizierter Unsinn, der nicht den Fakten entspricht. Alle etablierten Notenbanken haben längst eigene Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich der Blockchain-Technologie implementiert, um die Grundlagen zu schaffen, bei Bedarf eigene Cryptocoins einzuführen.

Immer mehr Banken schließen sich dem Cryptocoin-Projekt der UBS an

Auch Geschäftsbanken forschen intensiv an der Einführung eigener Kryptowährungen. Allen voran ist hier die Schweizer UBS zu nennen. Seit mittlerweile zwei Jahren forscht die UBS gemeinsam mit weiteren Großbanken an einer digitalen Währung unter dem Projektnamen Utility Settlement Coin (USC).

Hinter diesem noch sehr komplexen Namen verbirgt sich eine digitale Währung, die Ende des Jahres 2018 auf den Markt gebracht werden soll. Ich verfolge dieses Projekt mit großem Interesse. Weil sich – weltweit – sehr bedeutende Banken dem USC-Projekt mittlerweile angeschlossen haben. Beispielsweise die Credit Suisse, die Barclays Bank, die Canadian Imperial Bank of Commerce, die HSBC, die japanische Mitsubishi UFJ Financial Group sowie der amerikanische Finanzdienstleister State Street.

Mit GoldMoney, Bitcoin.de und BITPANDA befinden sich in diesem Segement bereits drei wichtige FinTech-Vertreter unter unseren GEOPOLITICAL.BIZ PREMIUM PARTNERN

Verschließen Sie nicht die Augen vor der Digitalisierung: Nehmen Sie proaktiv daran Teil!

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© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

Roboter statt Banker!

Roboadvisors

Bildquelle: AdvisorHUB, Inc., Columbus (Ohio)

Sehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

der Begriff FinTech umfasst Technologien, die den Finanzdienstleistungssektor revolutionieren können.

Das beginnt bei etablierten Banken oder Technologiefirmen, die neue Lösungsansätze vorantreiben, bis hin zu neu gegründeten Unternehmen, die vollkommen neue Maßstäbe mit innovativen Ideen und Geschäftsmodellen setzen. In der Finanzindustrie wird der Begriff FinTech gewöhnlich als technologische Innovation bezeichnet in Bezug auf Bankberatungen, Zahlungssysteme und Transaktionen, digitale Brieftaschen, Mobiles-Banking, Handel, Kreditvermittlung (Crowdlending) und Schwarmfinanzierungen (Crowdfunding) oder Sicherheit, Privatsphäre und Datenschutz.

Das Bankenmonopol bricht – Die Finanzindustrie wird demokratisch

Die Kunden kehren den klassischen Banken zunehmend den Rücken. Und sie werden massenhaft abwandern, sollten sich die Banken nicht grundlegend verändern. Angebote, die es bislang nur für institutionelle Investoren gab, sind zukünftig auch privaten Anlegern zugänglich. Das betrifft sowohl die reine Verfügbarkeit als auch die Beratung und nicht zuletzt die Produktauswahl.

Die wesentlichen Entwicklungen werden dabei aus meiner Sicht stark technologiegetrieben sein. Damit meine ich beispielsweise die neuen Sicherheitsstandards, die – auch mobile – Transaktionen über das Internet erst möglich gemacht haben. Zudem werden die Datenverbindungen immer schneller. Das ist ebenfalls ein Grund für den rasanten Wandel.

Hinzu kommt, dass immer mehr Bankkunden das Internet intensiv nutzen werden. Diese Kunden werden sich dabei in sozialen Netzwerken bewegen – zum Beispiel bei Xing, Facebook, Twitter, LinkedIn oder YouTube. Dadurch werden neuartige Finanzprodukte noch viel stärker nachgefragt werden, weil das Beratungsmonopol der Banken gebrochen wird. Die Finanzindustrie wird demokratisch!

Die Bank- und Finanzdienstleistungsbranche befindet sich im größten Veränderungsprozess ihrer Geschichte

Die globale Systemkrise verdeutlicht vor allem die ineffizienten Strukturen der etablierten Bank- und Finanzindustrie in zahlreichen Bereichen. Aus meiner Sicht befindet sich der gesamte Finanzsektor in einem historischen, sehr schmerzhaften Veränderungsprozess. Ich bin davon überzeugt, dass wir hier nach wie vor erst am Beginn einer gigantischen Entwicklung stehen, die für Sie als Privatanleger eine Vielzahl an Möglichkeiten mit enormen Vorteilen mit sich bringen wird. Allen voran in Bezug auf bessere und individuellere Dienstleistungen bei gleichzeitig geringeren Kosten.

Der 05. März 2014 war ein Meilenstein für die FinTech-Branche in Deutschland

Ein ganz entscheidendes Datum für die FinTech-Branche war der 5. März 2014. Seither erlaubt es die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), dass sich Kunden per Videotelefonat über Computer oder Smartphones einfach online identifizieren.

Ein Trend: Computer statt Bankfilialen, Roboter statt Banker

Klassische Bankgeschäfte sind stark rückläufig. Bereits 73 % der Deutschen nutzen ihren Computer oder ihr Smartphone fürs Online-Banking. Auch ältere Menschen nehmen zunehmend die Online-Vorteile in Anspruch. Gleichzeitig schließen aufgrund dieser Entwicklung immer mehr Bankfilialen.

Kennen Sie Robo-Advice und Hybrid Banking?

Neben dem klassischen und dem Online-Banking entwickeln sich derzeit zwei völlig neue Banking-Methoden, die selbst den meisten Experten noch unbekannt sind. Ich spreche von Robo-Advice und Hybrid Banking. Beim Robo-Advice werden Sie quasi vom Roboter beraten, beim HybridBanking sitzt – bildlich gesprochen, noch ein Bankberater daneben.

Fintech_Infografik

Bildquelle: Das Fintech-Universum 2015 – PASS Consulting Group

In Deutschland wird es zu einem Fintech-Sterben kommen

Die FinTech-Branche befindet sich derzeit in einer absoluten Boom-Phase. Derzeit gibt es in Deutschland bereits rund 200 FinTech-Unternehmen. Weltweit sind es bereits 12.000 FintTechs.

Bei aller Euphorie sollten Sie sich als Anleger und Nutzer auch den Risiken bewusst sein. Ich erwarte, dass mehr als 80 Prozent der noch jungen Unternehmen in naher Zukunft scheitern werden.

Klassische Banken und FinTechs werden in der Zukunft kooperieren oder verschmelzen

Bill Gates traf bereits im Jahr 1994 die Aussage „Banking is necessary, Banks are not“. Dieses Zitat würde nur Gültigkeit erlangen, wenn die Bankenbranche vollkommen dereguliert würde. Das Gegenteil ist aber seit der letzten Finanzkrise der Fall. Die regulatorischen Vorschriften an Banken wurden massiv verschärft. Banken werden in der Zukunft nicht durch FinTechs ersetzt werden. Im Gegenteil Banken werden eigene FinTech-Lösungen entwickeln, deren Lösungen integrieren, oder sich an FinTech-Unternehmen beteiligen, bis hin zu einer kompletten Übernahme.

Diese Entwicklungen gibt es bereits in der Praxis. Die Direktbank CortalConsers und die führende deutsche Crowdfunding-Plattform Seedmatch sind eine strategische Kooperation eingegangen. Die Volksbank Berlin hat sich sogar an der Crowdinvesting-Plattform „Bergfürst“ beteiligt. Hier können Sie als Privatinvestor bereits ab 10 Euro in Startups investieren und diese über die „Bergfürst-Börse“ handeln. Eine Möglichkeit, die vor wenigen Jahren noch undenkbar war.

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Kapitalschutz_Vertraulich_Probe-ABOKAPITALSCHUTZ VERTRAULICH ist ein ganzheitlicher Beratungsdienst unter Führung von MARKUS MILLER als Chefanalyst und Chefredakteur. Neben fundierten wirtschaftlichen und finanziellen Empfehlungen werden zusätzlich die für den umfassenden Vermögensschutz so wichtigen Segmente der Politik, Rechtsprechung sowie Steuergesetzgebung berücksichtigt. Testen Sie uns 30 Tage! Nutzen Sie unsere Sonderaktion mit wertvollen Informationen + Prämien und testen Sie KAPITALSCHUTZ VERTRAULICH einen Monat kostenlos!

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© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.