Schlagwort-Archiv: Lebensqualität

Digitale Nomaden, Digipigi und USC!

Digitaler_NomadeSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

über das Wochenende habe ich wieder eine sehr interessante Studie gelesen zum neuen Berufsbild des „Digitalen Nomaden“. Ich bin im Jahr 1998 aus Deutschland ausgewandert, zunächst nach Österreich und in die Schweiz. Im Jahr 2005 bin ich dann weitergezogen nach Spanien. Auf die Insel Mallorca, auf der sich auch heute noch mein Wohn- und Geschäftssitz, also mein Lebensmittelpunkt befindet.

Neue Arbeitswelten: Vom Bankbüro zum Strandlokal!

Vom einstigen Private Banker habe ich mich längst gewandelt zum Medien-Unternehmer, Analysten und Journalisten. Bereits seit dem Jahr 2006 verantworte ich als Chefanalyst und Chefredakteur den Elite-Informationsdienst „Kapitalschutz vertraulich“. Im Gegensatz zu meinen Bankzeiten – oder auch meinem Businessfoto weiter unten – gehe ich heute frühmorgens nicht mehr mit Anzug, Krawatte und Lederschuhen in ein Büro, sondern häufig mit Badehose, Flip-Flops, Laptop und Smartphone in ein Hotel, Strandlokal oder einen Beachclub. Erfreulicherweise gibt es auf Mallorca fast überall freies W-Lan.

Auf meiner Facebook-Seite poste ich regelmäßig Fotos von meinen jeweils aktuellen Arbeitsplätzen am Strand bzw. Meer. Dabei stelle ich fest, dass viele Menschen – die mich nicht so gut kennen – häufig denken, ich würde den ganzen Tag nur am Meer liegen. Meine Bilder erwecken diesen Eindruck durchaus, keine Frage. Ich kann Ihnen aber versichern, dass ich als selbständiger Unternehmer heute mehr arbeite, als früher als angestellter Banker.

Raus aus dem Hamsterrad oder Work-Life-Balance

Ebenso ist eine viel höhere Selbstdisziplin notwendig am Strand effizient zu arbeiten, als in einem Büro. Der Gegenwert den ich dafür erhalte ist allerdings eine weit höhere Freiheit und Kreativität, mehr Effizienz und vor allem ein Mehr an Lebensqualität. Hierfür gibt es mittlerweile soger den etablierten Fachbegriff der „Work-Life-Balance“.

Die Work-Life-Balance beschreibt den Zustand, in dem Arbeits- und Privatleben miteinander in Einklang stehen. Für mich bedeutet meine heutige Arbeitswelt: Ich habe das Hamsterrad in dem sich ein Bankangestellter – systembedingt und automatisch – befindet erfolgreich verlassen!

MARKUS_MILLERMein Berufsbild von heute ist das eines Digitalen Nomaden

Viele Firmen bieten heute die Möglichkeit eines Heimarbeitsplatzes, dem sogenannten „Home Office“. In Deutschland bietet – zumindest teilweise – jedes Dritte Unternehmen die Möglichkeit eines Heimarbeitsplatzes. Zunehmend kommt hier ein weiterer, neuer Begriff ins Spiel, nämlich der des „Digitalen Nomaden“. Ein digitaler Nomade der auch als Internet-Nomade, Büronomade oder urban nomad bezeichnet wird ist ein Unternehmer oder auch Arbeitnehmer, der fast ausschließlich digitale Technologien anwendet. (Bild: Markus Miller Business)

Auf mich trifft dieser Begriff perfekt zu. Wie ein Nomade ziehe ich mit meinem Laptop und meinem Smartphone an den Arbeitsort, an dem ich mich für den jeweiligen Tag wohlfühle. Das ist Freiheit und Lebensqualität. Lebensqualität ist die höchste Rendite die Sie erzielen können.

Die Digitalisierung betrifft nicht nur unser Arbeitsleben, sondern auch unser Geld. Ich bin der festen Überzeugung, dass unsere Währungen vor der kompletten Digitalisierung stehen. Blockchain, Cryptocoins und Bitcoin werden hier weiter stark zunehmend Begriffe der Gegenwart und Zukunft sein.

Digipigi_Credit_SuisseDigipigi: Das digitale Sparschwein aus der Schweiz!

Als Kind habe ich – wie viele unter Ihnen vermutlich auch – meine Spardose bzw. mein Sparschwein regelmäßig befüllt und spätestens zum Weltspartag regelmäßig zur Bank gebracht. Der Weltspartag findet Jahr für Jahr in der letzten Oktoberwoche statt. Der Weltspartag ist ein Jahrzehntelanges Ritual, dass in absehbarer Zeit vor dem Aus steht. Oder wie unser bestehendes Geldsystem vor der totalen Digitalisierung.

Der erste Weltspartag fand am 31. Oktober 1924 statt

Die Idee des Weltspartags wurde im Jahr 1924 begründet. Die europäischen Sparkassen veranstalten anschließend den ersten offiziellen Weltspartag am 31. Oktober 1925. In den letzten Jahren hat diese einst so sinnvolle Initiative massiv an Bedeutung verloren. Das liegt natürlich auch daran, dass Sparbücher an Attraktivität verloren haben.

Gleichzeitig erscheint es für Kinder und Jugendliche heute im Zeitalter der Digitalisierung nicht mehr zeitgemäß, Münzen oder Scheine in Blech-, Plastik- oder Keramikgefäße zu stecken, um diese dann bei einer Bankfiliale einzuzahlen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass der Weltspartag in einigen Ländern bereits in der Bedeutungslosigkeit angekommen, oder gar komplett verschwunden ist. Dafür gibt es neue Entwicklungen, beispielsweise ein digitales Sparschwein.

Zukunftsweisend: Die Credit Suisse führt ein digitales Sparschwein für Kinder ein

Die Credit Suisse geht aktuell aus meiner Sicht einen ebenso sinnvollen wie zukunftsweisenden Weg. Die Bank aus der Schweiz hat jetzt ein digitales Sparschwein mit dem Namen „Digipigi“ (Bild) eingeführt. In Kombination mit Smartphone-Apps werden Kindern dadurch spielerisch Finanzkompetenzen vermittelt. Ich habe auch zwei kleine Kinder und begrüße diese Entwicklung sehr.

Digipigi ist die nächste Generation des Sparschweins. Die guten alten Tugenden als Bargeldsammelbüchse werden um die wichtigen Entwicklungen in der digitalen Welt erweitert. Kinder lernen dadurch nicht nur mit Bargeld umzugehen, sondern gleichzeitig auch Buchgeld zu verstehen im Hinblick auf Online- und Mobile Banking. Ich bin mir sicher, es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis das erste bitcoinfähige Sparschwein auf den Markt kommt. Und das ist auch gut so!

PrintUSC: Die Utility Settlement Coin kommt!

Nach wie vor muss ich leider sehr viele Berichte und Einschätzungen zu Cryptowährungen lesen, die fachlich schlicht inkompetent sind. Ich bin grundsätzlich auch der Ansicht, dass der gigantische Bitcoin-Boom derzeit große Gefahren mit sich bringt, auf einen massiven Kursrückgang. Aber das ist vollkommen normal und wäre aus meiner Sicht sogar begrüßenswert, weil Konsolidierungen wichtig sind für die Entwicklung einer Aktie, wie auch einer Kryptowährung. Das Dauerwarnen mancher Dauerbedenkenträger – vor einer Zukunftstechnologie – ist für mich hingegen nicht nachvollziehbar.

Daneben lese ich sehr oft die Einschätzung, dass Notenbanken und Geschäftsbanken ebenso wie Regierungen sich angeblich mit Händen und Füßen gegen die Entwicklung und den Erfolg von Bitcoin & Co. wehren würden. Das ist ebenfalls ein vollkommen unqualifizierter Unsinn, der nicht den Fakten entspricht. Alle etablierten Notenbanken haben längst eigene Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich der Blockchain-Technologie implementiert, um die Grundlagen zu schaffen, bei Bedarf eigene Cryptocoins einzuführen.

Immer mehr Banken schließen sich dem Cryptocoin-Projekt der UBS an

Auch Geschäftsbanken forschen intensiv an der Einführung eigener Kryptowährungen. Allen voran ist hier die Schweizer UBS zu nennen. Seit mittlerweile zwei Jahren forscht die UBS gemeinsam mit weiteren Großbanken an einer digitalen Währung unter dem Projektnamen Utility Settlement Coin (USC).

Hinter diesem noch sehr komplexen Namen verbirgt sich eine digitale Währung, die Ende des Jahres 2018 auf den Markt gebracht werden soll. Ich verfolge dieses Projekt mit großem Interesse. Weil sich – weltweit – sehr bedeutende Banken dem USC-Projekt mittlerweile angeschlossen haben. Beispielsweise die Credit Suisse, die Barclays Bank, die Canadian Imperial Bank of Commerce, die HSBC, die japanische Mitsubishi UFJ Financial Group sowie der amerikanische Finanzdienstleister State Street.

Mit GoldMoney, Bitcoin.de und BITPANDA befinden sich in diesem Segement bereits drei wichtige FinTech-Vertreter unter unseren GEOPOLITICAL.BIZ PREMIUM PARTNERN

Verschließen Sie nicht die Augen vor der Digitalisierung: Nehmen Sie proaktiv daran Teil!

Manager_Magazin_ButtonIch rate Ihnen: Schließen Sie sich ebenfalls den Entwicklungen im Markt für Blockchain, Cryptocoins, Bitcoin und Co an.  Mein im Juni 2017 erschienenes neues Buch “Die Welt vor dem Geldinfarkt” hat es bereits in die Spiegel-Bestsellerliste (Manager Magazin Bestseller) der meistverkauften Wirtschaftsbücher in Deutschland geschafft! Die erste Auflage ist bereits ausverkauft. Vielen Dank dafür allen Lesern. Ebenso bin ich sehr dankbar für Ihre – hoffentlich positive – Rezension und Bewertung auf Amazon!

Geldinfarkt_Markus_Miller_3DMarkus Miller: Die Welt vor dem Geldinfarkt!

Die derzeitigen Systemrisiken sind so hoch wie selten zuvor in den letzten Jahrzehnten. Deswegen sind und bleiben reale Werte, die frei von Schulden sind, eine ganz wichtige Strategie zur Schaffung Ihres persönlichen Fort Knox.

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Ich unterscheide mich von den zahlreichen Kritikern unseres derzeitigen Geldsystems vor allem dahingehend, dass ich die Vorteile der elektronischen Welt des bargeldlosen Zahlungsverkehrs mit den Vorteilen der physisch hinterlegten Welt der realen Werte heute schon kombiniere. Mein neues Buch können Sie neben dem Buchfachhandel und zahlreichen Online-Buchhändlern beispielsweise über Amazon bestellen. Als klassische, hochwertige Hardcover-Variante (Gebundene Ausgabe), oder auch als digitales eBook.

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7 Strategien für Norwegen!

NorwegenSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

meine Sonderausgabe „Kanada“ aus dem Jahr 2015 ist bei meinen Lesern von Kapitalschutz vertraulich auf ein sehr großes Interesse gestoßen. Gleiches gilt für meine umfassenden Berichte, die ich zur Schweiz (40 Schweizer Banken im Test) oder zum Fürstentum Liechtenstein erstellt habe. Aus diesen Gründen habe ich aktuell eine neue Sonderausgabe erstellt zu einem hochattraktiven Land: Dem Königreich Norwegen.

Königreich Norwegen: Das stabile Land der Berge und Fjorde

Das Königreich Norwegen ist mit einer Fläche von 387.000 Quadratkilometern das siebtgrößte Land Europas. Das mit lediglich 5 Millionen Einwohnern dünnbesiedelte Königreich ist enorm vielfältig. Norwegen ist Natur pur, lediglich rund 4% der Landesfläche sind kultiviert. Im Westen des Landes finden Sie steile Berge, Gletscher, und zahlreiche Fjorde. Ein Viertel der Landesfläche ist mit Wald bedeckt.

Unterschiedliche Studien – beispielsweise von den Vereinten Nationen – haben bereits mehrfach bestätigt, dass Norwegen zum Land mit der höchsten Lebensqualität weltweit zählt. Gründe dafür sind ganz grundsätzlich das ausgezeichnete Bildungsniveau, die vorbildlichen Sozialeinrichtungen, die hohe Lebenserwartung der Bürger, die erstklassige medizinische Versorgung sowie die gesunden Staatsfinanzen.

Norwegische_Kronen_200Die Norwegische Krone ist eine der ältesten Währungen weltweit

Die Norwegische Krone mit dem Währungskürzel NOK ist eine der ältesten noch bestehenden Währungen weltweit. Eingeführt wurde sie bereits 1875. 100 Norwegische Kronen entsprechen derzeit einem Gegenwert von rund 11 Euro. Die Untereinheiten der Krone werden als Öre bezeichnet. 100 Öre sind eine Krone. Diese Recheneinheit ist allerdings nur noch für den Zahlungsverkehr relevant. Wie in Finnland die 1- und 2-Cent-Münzen wurden die Öre-Münzen im Jahr 2012 – allerdings komplett – aus dem Bargeldverkehr genommen.

Münzen gibt es somit nur noch im Wert von 1, 5, 10 und 20 Kronen. Norwegische Banknoten gibt es zu 50, 100, 200, 500 und 1000 Kronen. Alle Banknoten haben eine unterschiedliche Größe. Diese nimmt sowohl in der Länge als auch in der Breite mit steigendem Geldwert zu.

Norwegens Notenbankpolitik ist grundlegend solide

Verantwortlich für die Geldpolitik ist die eigenständige – und selbstverständlich von der EZB vollkommen unabhängige – Zentralbank Norwegens mit dem Namen Norges Bank, die bereits 1816 gegründet wurde. Norwegens Geldpolitik folgt dabei Werten und Wegen, die EU-Europa längst verlassen hat.

So definiert die Regierung Norwegens ein Inflationsziel für die Geldpolitik, das derzeit bei 2,5% liegt. An dieser Größe orientiert sich die norwegische Notenbank, um über eine solide Geldpolitik optimale Rahmenbedingungen für Produktion und Beschäftigung zu gewährleisten. Im Gegensatz zur EZB versucht die Notenbank Norwegens dabei nicht, durch eine expansive Geldpolitik die Fehler der Politik zu kaschieren oder gar einzelne Staaten durch verdeckte Finanzierungen über Anleiheaufkaufprogramme zu retten.

2,w=993,q=high,c=0.bildNorwegens Bürger leben in großem Wohlstand

Die nordischen Volkswirtschaften sind führend in Europa. Norwegens Bürger leben in großem Wohlstand verbunden mit hoher Lebensqualität und einem stark ausgeprägten Wohlbefinden. Im Weltatlas des Wohlbefindens belegt das Königreich Norwegen die klare Nr. 1. Der skandinavische Staat ist reich an Rohstoffen, vor allem an Öl und Gas. Norwegen ist der weltweit siebtgrößte Ölexporteur.

Das Land weist dabei trotz Problemen durch den rapiden Ölpreisverfall des Jahres 2014 eine hohe Solidität und Wirtschaftsleistung auf. Das belegen die eindrucksvollen Staats- und Außenhandelsbilanzen. Rund 250 Prozent des Bruttoinlandsproduktes hat der Staat Norwegen über seinen gigantischen Staatsfonds weltweit sehr breit gestreut investiert. Das ist einzigartig in Europa. Das skandinavische Land bietet Ihnen innerhalb Europas, aber außerhalb der EU ein hervorragendes Instrument zur Risikostreuung. Das Königreich trotzt der Krise im Euroraum hervorragend.

Gigantisches Staatsvermögen bei moderaten Schulden

Norwegen ist Westeuropas größter Öl- und Gasproduzent. Einnahmen aus der Energiebranche fließen in Norwegens 885 Milliarden US-Dollar schweren Staatsfonds, den größten der Welt. Die aktuelle Staatsverschuldung in Relation zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) liegt in Norwegen bei moderaten 27,94 %. Das lob ich mir! Deutschlands Verschuldungsquote liegt – ohne EU-Haftungsrisiken – derzeit bei rund 69 %. Frankreich bei 96 %. Spanien bei 100 %, Italien gar bei 133 % und Griechenland bei rund 180 %. Der EU-Schnitt liegt bei hohen 86 %.

Norwegische Unternehmen sind aufgrund der vergleichsweise kleinen Binnenmärkte in Skandinavien bereits seit Jahrzehnten sehr stark auf den Export ausgerichtet. Deshalb wissen sie, wie sie am Weltmarkt wettbewerbsfähig agieren. Ich beurteile dabei vor allem die Branchen Landwirtschaft & Fischerei sowie Energie & Wasserversorgung als am attraktivsten.

Die besten Strategien für Ihr Standbein in Norwegen!

Meine Sonderausgabe „Norwegen“ erhalten meine Leser von Kapitalschutz vertraulich zusammen mit der Monatsausgabe Februar. Mir haben meine umfassenden Recherchen wieder sehr viel Freude gemacht. Ich bin mir sicher, für jeden unter Ihnen ist mindestens eine interessante Strategie dabei. Insgesamt stelle ich Ihnen 7 grundlegende Strategien mit weiteren, individuellen Strukturierungsmöglichkeiten vor.

Sei es in den Bereichen Kontoführung oder Fremdwährungs-Investments bei norwegischen Banken, Immobilien und Aktien in Norwegen, oder die Grundlagen für ein Leben und Arbeiten im Königreich Norwegen mit zahlreichen Tipps und Kontaktadressen. Sie dürfen gespannt sein!

Geldinfarkt_Markus_Miller_3DMarkus Miller: Die Welt vor dem Geldinfarkt!

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Auswandern nach Mallorca – Steuern sparen mit einem Insel-Wohnsitz?

Ich möchte zunächst einen kurzen Blick zurückwerfen auf Aussagen unseres ehemaligen Bundesfinanzministers Peer Steinbrück. Gerade weil ich diese Zitate für enorm wichtig und aussagekräftig für die Zukunft erachte. Egal wie auch immer die Bundesfinanzminister der Zukunft heißen mögen. Nehmen Sie die Worte Peer Steinbrücks zumindest als Warnung, wenn nicht gar als Drohung für die Leistungsfähigen und Leistungswilligen unserer Gesellschaft. Ich persönlich halte es Mit Johann Wolfgang von Goethe: “Wer sich den Gesetzen nicht beugen will, muss die Gegend verlassen, in denen sie gelten!“.

“Ich kann die Eliten nur warnen!”

„Ich kann die Eliten nur warnen!“ titelt (Originalzitat von Peer Steinbrück) die ehrwürdige Frankfurter Allgemeine Zeitung am 12. April 2009. Peer Steinbrück lobt die Deutschen für die positive, rationale und emotionsfreie Reaktion auf die Krise. An die Leistungsträger der deutschen Wirtschaft gerichtet sagt er: „Ich kann die Eliten jedoch nur warnen: Ihr Verhalten ist dafür maßgeblich, dass es so bleibt. Das marktwirtschaftliche System wird nicht von seinen Gegnern in Frage gestellt, sondern von seinen Protagonisten“. Wenn man weiterhin den Generalverdacht der Steuerhinterziehung einerseits gegenüber den Eliten und andererseits jede wirtschaftliche Tätigkeit mit der Schweiz im „Steuerhinterziehungsbekämpfungsgesetzes“ sieht, kann man das Gruseln bekommen.

Aus dem Memorandum: Auswandern nach Mallorca

Im Rahmen der politischen Forderung einer Erhöhung der „Reichensteuer“ und der Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns, um die Finanzkrise zu bewältigen, wird die Belastungsfähigkeit der Eliten, wozu der Mittelstand in Deutschland unzweifelhaft gehört, existenzbedrohend ausgetestet.

So stellt sich der Konflikt für viele Politiker dar: Die Schuld liegt bei den Republikflüchtigen und den Eliten – die wenigen Mobilen stehen in Gegnerschaft zur großen Mehrheit der Inmobilen. Wir (die Autoren) empfinden dieses Verhalten als fortgesetzte Verantwortungslosigkeit einer Europapolitik, die sich über Schlussfolgerungen aus den von ihnen selbst gesetzten Regeln entrüstet.

Wenn wir uns mit diesem Memorandum dem Thema „Auswandern“ stellen, müssen wir zwingend auch auf das Thema der Weltwirtschaftskrise eingehen. Die derzeitigen Verwerfungen führen bei sehr vielen Menschen dazu, dass sie ihr gesamtes Lebenskonzept auf den Prüfstand stellen. Nicht selten gehören die Gedanken über das „Auswandern“ mit dazu, insbesondere bei den Eliten. Im Frankfurter Bahnhofsviertel steht auf einem Plakat mit großen roten Buchstaben: „So will man Sie betrügen“; Bei näherem Hinsehen zeigt sich, dass hier vor Glücksspielen gewarnt werden soll, dem „Hütchenspielen“ genau genommen, welches zwischen Bordellen und Billigläden floriert. Wie die Dinge derzeit stehen, könnten solche kleinkriminellen Aktivitäten bald als folkloristisch wertvolles Kunsthandwerk unter den Schutz der UNESCO gestellt werden. Was ist schon so ein „Hütchenspiel“ gegen die Spiele der gut ausgebildeten Investmentbanker, die die gesamte Weltwirtschaftsordnung systemisch bedrohen.

Wir haben große Sorge, dass aus den folgenden Gründen eine nachhaltige Unruhe in den politischen Systemen – unabhängig von den gewaltigen wirtschaftlichen Herausforderungen – Schäden verursacht. Einerseits ist die derzeitige Bewältigung der Krise zutiefst unfair. Das Risiko der Spekulationen tragen nicht die, die von ihrem Gewinn profitiert hätten. Das Geld ist futsch, das Risiko für das System akut, es bleibt nichts übrig als zu zahlen. Damit alles schnell wieder so wird, wie es war.

Andererseits kommt ein zweiter Faktor hinzu, der es schwer macht, zur Tagesordnung zurückzukehren. Die Bürger in Europa fühlen sich ihrem jeweiligen Land auch deshalb zugehörig, weil sie daraufvertrauen, dass es einigermaßen rational zugeht, weil sie den Gang der Dinge, die Verteilung der Lasten und der Macht einsehen. In dieser Krise werden aber die Gesetze der Logik außer Kraft gesetzt: Fehler bleiben (bisher) ohne Folgen. Der Crash war absehbar, und doch wurde den guten Argumenten der Warner kein Glauben geschenkt, die Ideologie der Finanzmärkte triumphierte in jedem Fall. In diesen Fällen wurde der Staat zur Beute der Interessen und war nicht mehr in der Lage, das allgemeine Interesse zu vertreten. Die unfaire Krisenbewältigung und die Abschaffung der Logik zum Zwecke der persönlichen Bereicherung sind schwere Angriffe gegen das politische Betriebssystem. Die Krise muss moralische und finanzielle Folgen für ihre Verursacher haben. Anders lässt sich der Zusammenhalt der Gesellschaft nicht wahren. Das ist unserer Meinung nach eine wesentliche politische Seite der Krise. Das Problem dabei ist nur, dass in Deutschland die staatlich kontrollierten Banken den größten Schaden hervorgerufen haben. Dass die Politiker sich selber bestrafen, oder sich selbst reumütig zeigen, ist nicht erkennbar, wie man an den Äußerungen des deutschen Finanzministers erkennen kann. Vertrauen in den Standort Deutschland schaffen solche populistischen Sprüche eines Peer Steinbrück nicht, im Gegenteil.

Wer so denkt, handelt und redet, verkennt, wie sehr sich die Welt und auch die Wertvorstellungen verändert haben. Die Grenzen sind offen; innerhalb Europas herrscht Niederlassungsfreiheit; die jüngere Generation gut Ausgebildeter ist international erzogen und geprägt. Die ältere Generation entflieht häufig auch wegen der „Grausamkeiten des Wetters“. Wie sagte doch Napoleon einmal: „Die Deutschen haben sechs Monate Winter und sechs Monate keinen Sommer.“

Eine stetig wachsende Zahl von Deutschen empfindet Heimat nicht mehr als unentrinnbares Schicksal, sondern als Willensentscheidung – für sie ist die Wahl des Wohnortes das Ergebnis einer rationalen Kalkulation, in die neben kulturellen und privaten Bindungen eben auch nackte wirtschaftliche Aspekte eingehen. Dazu gehört eben auch die Steuerbelastung.

Auswandern? Wer sich den Gesetzen nicht beugen will, muss die Gegend verlassen, in denen sie gelten!

Wer mit dem Verhältnis von Steuerlast und staatlicher Gegenleistung unzufrieden ist, hat zwei Möglichkeiten: Er kann in seinem Heimatland auf niedrigere Steuern hinwirken oder seinen Standort in einen Staat verlagern, wo ihm das Verhältnis besser gefällt. Einen dritten Weg – der Weg über Steueroasen – soll es nach einheitlicher Meinung der sogenannten „G20“ nicht mehr geben.

Umgekehrt hat kein Land das Recht, seinen Nachbarn vorzuschreiben, wie hoch sie ihre Bürger und Unternehmen besteuern sollen. Dass ein fairer Steuerwettbewerb zum Motor des wirtschaftlichen Fortschritts geworden ist, dürfte unzweifelhaft sein. Das Memorandum ► Auswandern nach Mallorca – Steuern sparen mit einem Insel-Wohnsitz? soll demjenigen, der in beiden Staaten entweder tätig ist oder beabsichtigt tätig zu werden, einen Überblick über die derzeitigen steuerrechtlichen Regelungen in Deutschland und in Spanien vermitteln. Unser Beratungsbeitrag für Sie ist darauf ausgerichtet, proaktiv zu handeln, um den Steueranfall – auch bei der Erbschaftsteuer mit internationalen Aspekten – umfänglich zu betrachten und legal zu optimieren.

Die geschilderten Unterschiede lassen schon den Schluss zu, dass es sich um eine Chance handelt, die bei solider Vorbereitung und Planung, auch durch einen signifikanten Steuervorteil, begleitet wird. Die Autoren legen besonderen Wert auf die vergleichende Darstellung der Steuerbelastung im jeweiligen Land. So werden die Einkommensteuer, Körperschaftsteuer und die Erbschaftsteuer beleuchtet. Da dieses Memorandum für Praktiker sein soll, wurde ein Praxisteil beigefügt, der eine Vielzahl von Sachverhalten, mit denen die Autoren täglich konfrontiert sind, beschreibt und auch entsprechende Entscheidungsgrundlagen liefert. Weiterhin gibt es auch eine Antwort auf folgenden Lebenssachverhalt, der in Spanien, insbesondere auf den Balearen, häufig anzutreffen ist.

Der Praxisfall des GmbH Geschäftsführers Herrn Sonnenschein

Herr Sonnenschein hat in Deutschland eine Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft und dem Ehepaar gehören noch einige Grundstücke, bzw. Immobilien die einerseits selber genutzt, bzw. fremd vermietet sind. Herr Sonnenschein bezieht als Geschäftsführer ein Geschäftsführergehalt aus einer deutschen GmbH. Die Ehefrau wohnt mit dem gemeinsamen Kind / Kinder auf Mallorca in einem Haus, welches dem Ehepaar gemeinsam gehört. Die Kinder gehen auf eine internationale Schule. Ohne großes Unrechtsbewusstsein geben die Eheleute Sonnenschein ihre Einkommensteuererklärung – mit ihrem Welteinkommen – weiterhin in Deutschland ab. Häufig ist zu hören: „Ich bezahle in Deutschland meine Steuern, wenn die Spanier auch etwas haben wollen, sollen sie sich mit den Deutschen rumschlagen.“

Das Autorenteam – Top Steuerberater

Das Autorenteam Prof. Dr. Günther Strunk, Willi Plattes und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in Deutschland und in Spanien mit Unternehmen, Unternehmern, Familien und Persönlichkeiten langjährige geschäftliche Kontakte, die wesentlich durch einen hohen Individualisierungsgrad der Partner geprägt sind.

In Gesprächen konnten sie feststellen, das viele der Leistungsträger in Deutschland der Meinung sind, dass derzeit in Deutschland steuerpolitisches Gift in Bonbonpapier verpackt wird. Einkommen aus Arbeit muss viel attraktiver sein als Einkommen, das aus Umverteilung stammt. Das Verhältnis zwischen Eigenleistung und Umverteilung gerät aus der Balance. Bei den derzeitigen Gegebenheiten dürfte sich das Wachstum künftig auf den Export von Arbeitsplätzen und den Exodus von Leistungsträgern beschränken. Die Politik ist neugierig auf die Grenze des Ertragbaren.

Diese Menschen, die sich mit den oben geschilderten Vorgängen in Deutschland auseinanderzusetzen haben, suchen in Spanien Alternativen für ihre wirtschaftliche und persönliche Zukunft. Es ist häufig nicht nur der Wunsch, ein Refugium zu haben, um die Seele in einem angenehmen Klima mit herausragender Infrastruktur baumeln zu lassen. Diese Suche nach sinngebender Konfliktlösung ist begleitet von umfangreichen Fragen darüber, wie man unternehmerische Tätigkeiten, steuerliche Restriktionen, familiäre und schulische Problemkreise einbinden kann. Man könnte den Themenkomplex auch „Suche nach einem neuen Lebenskonzept“ nennen. Um dieses komplexe Thema einer entsprechenden individuellen Lösungsstruktur zuzuführen, bedarf es nicht nur der Kenntnis von derartigen Dienstleistungen, sondern auch der Integration eines gesamten Netzwerkes, welches langjährig und solide aufgebaut wurde.

Fazit: Der Erfolg liegt in der professionellen Planung und individuellen Ausgestaltung!

Die langjährige berufliche Tätigkeit und Erfahrung der Autoren hat diesem Buch nicht nur einen sehr hohen Praxisbezug gegeben, sondern es sind auch Fragen gestellt und beantwortet worden, die nicht mit Gesetzestexten, Richtlinien oder Verwaltungsanweisungen, beantwortet werden können. Die Stellungnahmen, Analysen, Hinweise und Ratschläge werden aus meiner Sicht das Interesse vieler wecken und bei der Planung von Auswanderungsgedanken unterstützen.

Buch: Auswandern nach Mallorca – Steuern sparen mit einem Insel-Wohnsitz?

(c) Markus Miller, Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

NETZWERK-TIPP: Weiterführende Informationen und Empfehlungen finden Sie auf unserem Portal www.geopolitical.biz bei unseren PREMIUM PARTNERN