Schlagwort-Archiv: Kapitalanlage

Fisch als Rohstoff, Nahrungsmittel und Kapitalanlage!

Fisch_Als_KapitalanlageSehr geehrte Damen und Herren,

liebe GEOPOLITICAL.BIZ Community,

Der Rohstoff „Fisch“ ist für viele Investoren ein vollkommen unbekannter Markt. Wachsende Bevölkerungszahlen, zunehmender Wohlstand und überfischte Meere bergen ein hohes Potenzial für Anleger. Fisch und weitere Meerestiere wie Muscheln, Krebse, Krabben, Hummer oder Scampi sind Zukunftsmärkte, die von der breiten Masse der Banken, institutionellen Investoren und Privatanleger bisher noch nicht beachtet werden. Ich habe den Lesern meines PREMIUM MAGAZINS aktuell erstmals eine attraktive Investmentmöglichkeit hierfür vorgestellt.

Der Fischverbrauch steigt aufgrund des Trends zu einer gesünderen Ernährung

Der weltweite Bedarf an Fisch steigt seit Jahren beständig an. Zum einen aufgrund wachsender Bevölkerungszahlen. Zum anderen, weil Fische Proteine und Omega3-Fettsäuren beinhalten und als gesünder gelten als Fleisch. Weltweit gibt es einen Trend zu einer proteinreichen, gesünderen Ernährung.

Um angesichts überfischter Meere den steigenden Bedarf zu befriedigen, stammt jeder zweite Fisch, der heute für den menschlichen Verzehr bestimmt ist, mittlerweile aus einer Aquakultur. Dieser Anteil an Zuchtfischen wird zukünftig weiter zunehmen.

Über 600 Fischarten werden mittlerweile auf Fischfarmen gezüchtet, außerdem noch weitere Meerestiere von Shrimps in Thailand über Lachs in Norwegen bis hin zu Lobstern (Hummern) in Kanada. Wie können Sie nun als Privatanleger vom Wachstums- und Zukunftsmarkt „Fisch und andere Meeresfrüchte“ profitieren?

Die Meere dieser Welt sind eine Goldmine für essbare Rohstoffe

Fisch ist heute bereits die Hauptnahrungsquelle von rund 2,6 Milliarden Menschen auf unserer Welt. Die weltweite Nachfrage ist in den vergangenen Jahren regelrecht explodiert, während die Fischbestände in den Weltmeeren mittlerweile auf dramatische Art und Weise weiter schrumpfen.

Fisch und Meeresfrüchte sind ein Wachstumsmarkt mit hohem Zukunftspotential. Im Gegensatz zu Nahrungsmittelrohstoffen wie Fleisch (Schweinebäuche, Rinderhälften) oder zahlreichen Agrarrohstoffen (Mais, Weizen usw.) gibt es auf Fisch keine Derivate, Futuremärkte oder Rohstoffbörsen.

Die Situation hinsichtlich des Angebots und der Nachfrage spricht eindeutig für ein Investment in den Fischmarkt. Es handelt sich um einen chancenreichen Zukunftsmarkt. In der August-Ausgabe meines Magazins Kapitalschutz vertraulich habe ich eine fundierte Recherche und Analyse des Fischmarktes erstellt, verbunden mit einem derzeit noch vollkommen unbekannten Geheimtipp.

Geheimtipp „Fisch“: Hier erhalten Sie kostenlos meine Investment-Empfehlungen

Bei Abschluss eines kostenloses Probeabos meines Magazins Kapitalschutz vertraulich erhalten Sie meine Recherche und Analyse: „Rohstoffe: Die Investmentchancen in die Schätze des Wassers sind heute noch unbeachtet“ kostenlos. Weitere Informationen finden Sie auf unserem Portal unter www.kapitalschutz.me – Hier haben Sie auch die Möglichkeit direkt ein kostenloses Probeabo anzufordern!

Was mir am Herzen liegt: Ein Fisch ist vor allem ein Lebewesen!

Ich habe durch meinen Wohnsitz auf Mallorca einen stark maritimen Bezug und bin selbst Angler. Ich beurteile die Anlageklasse “Fisch” grundsätzlich aus Überzeugung als einen Zukunftstrend. Meine Kanada-Reise vor einem Monat hat mich darin zusätzlich bestärkt.

Ein Fisch ist ein Rohstoff, ein Nahrungsmittel und auch eine sinnvolle Kapitalanlage. Allerdings ist ein Fisch allen voran ein Lebewesen. Der größte Fisch der Gegenwart und gleichzeitig der größte Haifisch ist der Walhai. Ein unglaublich schönes und anmutendes Tier.

Extreme Tierquälerei in China: Dieses Video hat mich absolut schockiert!

Leider gibt es in der Milliarden-Branche der Fischerei unglaubliche Fehlentwicklungen. Vom Abschlachten von Walen und Delfinen in Skandinavien oder Asien bis hin zur weltweiten Treibnetzfischerei. Was in China allerdings teilweise immer wieder passiert übertrifft selbst diese grausamen Entwicklungen

Aus China sind aktuell Videoaufnahmen aufgetaucht, wie Fischer in einem Hafen vor zahlreichen Schaulustigen einen noch lebenden Walhai scheibenweise mit einer Säge in Stücke schneiden. Ein für mich unfassbarer Vorgang.

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© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

James Rizzi: Liquide wie eine Währung, seltener als ein Rohstoff!

Handsignierte 3D-Grafik " A cruise to remember" von James Rizzi aus dem Jahr 2010

3D-Grafik ” A cruise to remember” von James Rizzi

Liebe Mitglieder der GEOPOLITICAL.BIZ Community,

meine besten Berichte und Recherchen basieren immer auf eigenen Erfahrungen, auf direkten Informationen meiner Leser oder von Spezialisten aus meinem umfangreichen Experten-Netzwerk.

Ihre Leserzuschriften bestätigen mich in dieser Einschätzung. Durch solch eine sehr persönliche Erfahrung entstand auch die nachfolgende Analyse und Empfehlung.

Nehmen Sie sich die Reichen dieser Welt zum Vorbild

Immobilien, Beteiligungen an Unternehmen, Wald- und Ackerland, Edelmetalle, Schmuck, Diamanten und Kunst sind Anlageformen, die typisch für sehr vermögende Familien – oftmals seit Generationen und Jahrhunderten – sind. Denken Sie nur an Dynastien wie Rothschild, Thurn und Taxis, Quandt, Krupp, Oetker oder Flick.

Werthaltige Kunstwerke überdauern Jahrhunderte

Es ist historisch belegt, dass Kunst sogar Währungs- und Staatsreformen übersteht. Für mich spielt Kunst eine immer wichtigere Rolle als Baustein meiner Diversifikations-Strategien in der risikooptimierten Kapitalanlage.

Meine eigenen Praxis-Erfahrungen mit der Anlageklasse Kunst: Steuerfreie Renditen von 50% p. a.

Ich lebe seit Langem auf Mallorca und bin ein großer Freund von Kreuzfahrten. Einer der Haupthäfen der AIDA-Flotte, eines der führenden Kreuzfahrtunternehmen, ist meine Wahlheimat Palma de Mallorca, so dass ich mindestens einmal jährlich eine Kreuzfahrt von Mallorca aus unternehme. Im Jahr 2010 führte mich mein Weg mit dem Schiff AIDAbella unter anderem nach Rom.

Auf allen großen AIDA-Schiffen gibt es mittlerweile eine Kunstgalerie mit Werken namhafter zeitgenössischer Künstler wie Janosch, Feliks Büttner, Udo Lindenberg, Peter Bauer, Malte Brekenfeld oder auch James Rizzi. Ich hatte zum damaligen Zeitpunkt neben Janosch („Ach wie schön ist Panama“) lediglich von James Rizzi gehört. Udo Lindenberg kannte ich natürlich auch, aber bis dahin nur als Musiker, nicht als Maler.

An den langen Tagen auf dem Mittelmeer hatte ich ausgiebig Zeit, mich mit den ausgestellten Kunstwerken zu beschäftigen. Mein Interesse steigerte sich vor allem, weil ich auf Malta erfahren hatte, dass James Rizzi in Rom zusteigen werde. Bei einer Auktion auf dem Schiff habe ich dann in Neapel ein Bild von ihm ersteigert, um es mir in Rom mit einer persönlichen Widmung versehen zu lassen. Das Bild, auf dem ein Schiff sowie zwei küssende Fische abgebildet sind, trägt den Titel „A cruise to Remember“. Die Auflage ist limitiert auf 350 Exemplare und wie alle Rizzi-Collagen signiert.

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Meine handsignierte, limitierte 3D-Grafik ” A cruise to remember” mit persönlicher Widmung von James Rizzi

Auf einer Mittelmeer-Kreuzfahrt wurde ich ein großer James Rizzi-Fan

In Rom habe ich James Rizzi dann persönlich kennengelernt und mir wie geplant mein ersteigertes Bild mit einer persönlichen Widmung von ihm versehen lassen. Seit diesem Zeitpunkt bin ich ein großer James Rizzi-Fan.

Ich habe seine Kunstwerke und deren Wertentwicklungen intensiv studiert und verfolgt. Aus Neugier habe ich damals in Rom James Rizzi gefragt, wie viele Bilder und wie viele Serien er denn noch anfertigen wolle. Denn je mehr Bilder produziert werden, desto geringer beurteilte ich damals die Preischancen. Rizzi hat mir dann sehr ausführlich seine Strategie erläutert und darauf hingewiesen, dass natürlich jedes Lebenswerk erst mit dem Tod ende.

Ich hätte damals nicht für möglich gehalten, dass mir seine Worte sehr schnell wieder in Erinnerung kommen würden. Am 26.12.2011 starb James Rizzi leider in seiner Heimatstadt New York im Alter von nur 61 Jahren. Er hinterlässt nun ein Lebenswerk und zahlreiche limitierte Einzelkunstwerke. Er ist einer der bedeutendsten Künstler der Neuzeit – vor allem als Maler der Pop-Art –, zu denen auch Persönlichkeiten wie Andy Warhol oder Roy Lichtenstein zählen.

James Rizzi: 1950 - 2011 - Geboren und Gestorben in New York City

James Rizzi: 1950 – 2011 – Geboren und Gestorben in New York City

Steigende Preise: Tote Künstler können nicht mehr malen

Ich habe das kleine Bild von James Rizzi damals für lediglich 180 Euro ersteigert. Nach seinem Tod hatte es sich rund zwei Jahre später bereits mehr als verdoppelt. Die persönliche Widmung steigert den Wert darüber hinaus deutlich weiter. Mittlerweile hat sich der Preis für das Bild vervielfacht.

An diesen Werten können weder Staatsschulden- noch Eurokrise rütteln. Ebenso ist es Fakt – so traurig das auch ist –, dass ein verstorbener Künstler ein abgeschlossenes Lebenswerk hinterlässt. Das ist ein wichtiger Aspekt bei einer Kapitalanlage dieser Art.

Rizzis Werke strahlen Lebensfreude und Optimismus aus

Die 3-D-Werke von James Rizzi sind in allen Preisklassen erhältlich – von rund 300 Euro für die kleinen Kunstwerke, rund 1.000 bis 5.000 Euro für die mittelgroßen und größeren Werke bis hin zu 5-stelligen Euro-Beträgen für sehr große und vor allem limitierte Kunstwerke, von denen nur wenige Stücke produziert wurden.

My New York City der Reise-Kunst-Führer von James Rizzi

My New York City der Reise-Kunst-Führer von James Rizzi

Rizzis 3-D-Bilder befassen sich sehr häufig mit New York und dessen Einwohnern. Die Bilder sind meist sehr bunt; sie strahlen Fröhlichkeit, Lebensfreude und Optimismus aus. Das sind Attribute, die in unserer konfusen Finanz- und Wirtschaftswelt heute oft nichts mehr zählen.

Bei für James Rizzi typischen 3-D-Kunstwerken wurde eine dreidimensionale Konstruktionstechnik angewendet. Aus einem Duplikat des eigentlichen Bildes, das als Hintergrund dient, werden dabei die Elemente des Vordergrundbildes ausgeschnitten.

Mittels Brücken aus Schaumstoff wird somit eine zweite Bildebene gesetzt. Dadurch wird dem Betrachter durch die entstehenden Schatten der Eindruck von zwei Ebenen vermittelt. Diese erzeugen den 3-D-Effekt.

Deutliche Wertsteigerungen bei überschaubaren Risiken

Werke von James Rizzi sind absolut stabil im Werterhalt. Das liegt natürlich zum einen an der Qualität seiner Werke und der Bekanntheit des Künstlers. Zum anderen aber vor allem auch daran, dass sein Lebenswerk durch seinen Tod abgeschlossen ist und nicht mehr weitergeführt werden kann. Wie bei der Anlageklasse der Metalle steht hier ein begrenztes Angebot zur Verfügung. Die 3-DBilder sind darüber hinaus absolut liquide handelbar. Der Verkauf von James Rizzi Bildern zu attraktiven Preisen ist nach meiner Erfahrung jederzeit möglich, sei es über Galerien, Inserate oder Internet-Plattformen wie eBay.

Aufgrund dieser Rahmenbedingungen erwarte ich für die 3-D-Bilder von James Rizzi bei überschaubaren Risiken deutliche Wertsteigerungen. Diese Wertsteigerungen sind darüber hinaus nach Ablauf der Spekulationsfrist von einem Jahr steuerfrei.

Wenn Sie Kunst-Einsteiger sind, empfehle ich Ihnen ausgesuchte Online-Shops und Galerien für den Erwerb von Rizzi-Kunstwerken. Außerdem gibt es in jeder größeren Stadt Galerien, die auch die Werke Rizzis führen. Sollten Sie einmal eine AIDA-Kreuzfahrt planen, kann ich Ihnen die Preise und Angebote auf den Schiffen ebenfalls sehr ans Herz legen.

Achtung! Kaufen Sie keine Kunstdrucke oder Massenprodukte!

Ich empfehle von James Rizzi ausschließlich die Orginal3-D-Werke zu Kapitalanlagezwecken. Diese wurden in streng limitierter Auflage produziert, sind alle nummeriert und von James Rizzi signiert. Preiswerte Kunst drucke, welche in beliebiger Zahl produziert werden können, sind keine Kapitalanlage in Kunst, sondern billige Massenware.

BUCH-TIPP: My New York City von James Rizzi – LIFE-TIPP: Aida Cruises

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Port_Adriano_Hotel

Immobilienmarkt Mallorca – Der Mythos von den Traumrenditen!

Die Baleareninsel Mallorca ist aufgrund ihrer guten Erreichbarkeit mit hervorragenden Flugverbindungen, dem milden Klima mit mehr als 300 Sonnentagen im Jahr, einer vielseitigen Landschaft und seines kristallklaren Meeres seit vielen Jahrzehnten eines der beliebtesten Feriendomizile in Europa. Gleiches gilt für Mallorca-Immobilien als Investitionsobjekte zur Kapitalanlage, für Zweitwohnsitze oder als Altersruhesitz für den Lebensabend im Süden.

Mallorca wird geprägt von einer medialen Maklertraumwelt

Der Immobilienmarkt auf Mallorca wird allen voran geprägt von werblichen Emotionen fern der Vernunft und Rationalität. Unzählige Immobilienmakler preisen in ihren Hochglanzprospekten Häuser und Wohnungen auf Mallorca als ein Stück Lebensqualität in Kombination mit einer pauschalen Werthaltigkeit und einem angeblich relativ sicheren Wertsteigerungspotential an.

Die Bandbreite an angebotenen Immobilien ist dabei sehr groß. Verkauft werden sowohl einfache Wohnungen und schlichte Häuser bis hin zu exklusiven Luxusvillen mit Preisen im höheren siebenstelligen Bereich. Nicht selten werden dabei in den Medien auf Initiative der Immobilienunternehmen vollkommen irrational bewertete Objekte hervorgehoben. Das Luxus-Anwesen des ehemaligen AWD-Chefs Carsten Maschmeyer in Port Andratx ist dafür ein Musterbeispiel.

38 Millionen Euro für 1.200 Quadratmeter Wohnfläche

Sieben Schlafzimmer, sieben Badezimmer, vier Garagen, 7.500 Quadratmeter Grundstück, 1.200 Quadratmeter Wohnfläche bei 300 Quadratmeter Terrasse mit einem eigenen Meerzugang steht hier ein vollkommen irrationaler Verkaufspreis von sage und schreibe 38 Millionen Euro gegenüber. Von derart fiktiven Wertentwicklungen sollten sich aber gerade Privatanleger nicht blenden lassen. Der Immobilienerwerb auf Mallorca bringt zahlreiche Besonderheiten und Fallstricke rechtlicher Natur mit sich.

Den Immobiliengesetzen in Spanien fehlt die Rechtssicherheit

Spanien hat seine eigenen Immobiliengesetze, bei denen die jüngere Geschichte zeigt, dass diese eine absolut unzureichende Planungssicherheit für Immobilieninvestoren bieten. Immobilien haben für einen klammen Staat mit Geldbedarf den Vorteil, dass sie bei einer Verschlechterung der rechtlichen Rahmenbedingungen durch zusätzliche Steuern und Abgaben eben nicht einfach auswandern können. Eine Privatperson kann ihren Wohnsitz verlegen in ein attraktives Land. Selbst ein Unternehmen kann seinen Firmensitz relativ schnell verlagern an einen alternativen Standort mit attraktiven Rahmenbedingungen. Immobilien und deren Eigentümer haben diese Flexibilität nicht.

Ausschlaggebend für eine Immobilieninvestition auf Mallorca sollten nicht die blumigen Aussagen der Makler mit Ihren Versprechen von Traumhäusern und Traumrenditen sein, sondern rein die rationale Berechnung der Nettomietrendite. Auf Grundlage der vorliegenden steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen, in Kombination mit den wirtschaftlichen Fakten.

Überprüfen Sie immer die Nettomietrendite eines möglichen Kaufobjektes

Ich habe in meiner langen Zeit auf Mallorca schon zahlreiche Immobilienmakler getroffen, die den Unterschied zwischen Brutto- und Nettomietrenditen nicht kennen. Dadurch ist jede Immobilienempfehlung seitens eines solchen Maklers aus meiner Sicht ein inkompetentes bis unseriöses Raten mit Zahlen.

Die Kaufnebenkosten auf Mallorca sind doppelt so hoch wie in Deutschland

Die Bruttomietrendite ist das Verhältnis der erzielbaren Jahresmieteinnahmen in Relation zum Kaufpreis einer Immobilie. Bei der Nettomietrendite werden zusätzlich die ursprünglichen Kaufnebenkosten wie auch die laufenden Kosten berücksichtigt.

Dadurch wird der Jahresreinertrag über die Nettomietrendite bereinigt um oftmals vollkommen unterschätzte Kostenblöcke wie die enormen Kaufnebenkosten für Notare, Anwälte, Maklergebühren oder Grunderwerbsteuern. Die Grunderwerbsteuern auf Mallorca betragen zwischen 8 und 10 Prozent. Breits ab einem Kaufpreis von 600.000 Euro beträgt allein die Grunderwerbsteuer 10 Prozent.

Auch fortlaufende gemeindliche Steuern auf Grund und Boden oder Müll, sowie allen voran die Instandhaltungskosten werden meist vollkommen unterschätzt. Ein Haus am Meer verbunden mit dementsprechenden Witterungseinflüssen hat einen Instandhaltungsaufwand, der signifikant höher liegt als ein vergleichbares Objekt in Deutschland.

Die Nettomietrenditen auf Mallorca bewegen sich zwischen 1,5 bis 2,5 Prozent vor Steuern!

Nach zahlreichen Analysen in den unterschiedlichsten Vermietungsobjekten auf Mallorca im Bereich von Kaufpreisniveaus zwischen 500.000 Euro und 1,5 Millionen Euro liegen die realistischen Nettomietrenditen vor Steuern nach meiner Einschätzung überwiegend im Bereich zwischen 1,5 Prozent und 2,5 Prozent.

Seitens der Bauträger, Makler oder allgemein der Immobilienverkäufer werden dagegen überwiegend die weit schöner zu verkaufenden Bruttomietrenditen für Investitionsobjekte ausgewiesen. Diese gehen nicht selten zusätzlich noch von vollkommen realitätsfernen Wunschannahmen und viel zu positiven Phantasieeinnahmen bei gleichzeitig viel zu geringen laufenden Kosten aus, die in der Praxis schlicht nicht erzielbar sind.

Meine Empfehlung für Mallorca: Mieten statt kaufen

Selbstverständlich gibt es auf Mallorca auch attraktive Objekte, die ein hohes Wertsteigerungspotential haben. Um diese zu finden, dürfen Sie sich aber nicht auf das Marketinggeschwätz der Makler verlassen. Ich rate dazu, eine rationale und realistische Renditebetrachtung zu erstellen. Kaufinteressenten sollten dabei absolut konservativ rechnen. Das bedeutet ein mögliches Wertsteigerungspotential basierend auf Vergangenheitswerten sollte in der Berechnung erst gar nicht berücksichtigt werden.

Die Renditeberechnung als Grundlage der Kaufpreisbeurteilung sollte darüber hinaus rein auf der Nettomietrendite liegen. Niedrige Nettomietrenditen sind schlecht für Käufer und Hausbesitzer. Im Umkehrschluss führt diese einfache Beurteilung dazu, dass in den allermeisten Fällen die Miete einer Mallorca-Immobilie weit empfehlenswerter ist als der Kauf. Alternativ finden Sie weit effizientere Anlageklassen für Ihr Kapital, aus denen Sie als Kapitalanleger dann ganz bequem ihre niedrigen Mietzahlungen für ihre Mallorca-Immobilie bestreiten können. Auch rechtlich und steuerlich ergeben sich so massive Vorteile. Ein Mietvertrag ist sehr schnell beendet im Bedarfsfall. Sei es aus wirtschaftlichen, steuerlichen, rechtlichen oder rein persönlichen Gründen.

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Kapitalanleger: Das Volk der Bauchgefühlsrechner

Die deutschen Wertpapierbesitzer wollen ihr Vermögen künftig weniger als bisher in Aktien investieren. Bei ihren Anlagenentscheidungen ist das „Bauchgefühl” einer der wichtigsten Faktoren. Dies sind die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage mit dem Titel „ ► Wertpapiere – Transaktionen – Banken 2010“. Die Umfrage wurde vom Meinungsforschungsinstitut forsa im August und September 2010 unter 1.020 Wertpapierbesitzern im Auftrag der Deutschen WertpapierService Bank AG (dwpbank) durchgeführt.

Ihre Anlageentscheidungen treffen die deutschen Wertpapierbesitzer nach dieser Erhebung vor allem auf Basis der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung und ihres „Bauchgefühls”

Für 71 Prozent aller Befragten ist die allgemeine wirtschaftliche Lage in Deutschland und der Welt ein wichtiger oder sogar sehr wichtiger Aspekt bei Investments. Das „Bauchgefühl” ist mit 59 Prozent der zweitwichtigste Faktor für den Kauf oder Verkauf von Wertpapieren. Die Empfehlung des Bankberaters kommt mit 49 Prozent auf den vierten Rang. Einstufungen von Analysten rangieren mit 21 Prozent auf den hinteren Plätzen und Empfehlungen von Freunden oder Bekannten bringen es nur auf 17 Prozent.

“Bauchgefühl” ist für 59 Prozent aller Wertpapierbesitzer bei ihren Anlageentscheidungen wichtig oder sogar sehr wichtig!

34 Prozent der Wertpapierbesitzer planen nach dieser Studie künftig einen geringeren Einsatz von Aktien bei der Anlage ihres Vermögens – lediglich 14 Prozent wollen Aktien mehr als bisher einsetzen. Auch Versicherungsprodukte, wie Kapitallebensversicherungen und Rentenversicherungen wollen Wertpapierbesitzer weniger als bisher nutzen.

Gegenüber einer vor 12 Monaten von der dwpbank beauftragten Umfrage hat sich die Abneigung gegen Aktieninvestments ebenso deutlich reduziert

2009 hatten noch 56 Prozent aller deutschen Wertpapierbesitzer angegeben, Aktien weniger einsetzen zu wollen und 49 Prozent gaben dies für Versicherungsprodukte an. Favoriten in der Anlegergunst werden künftig gemäß Umfrageergebnis Tagesgeld und Festgeld sein. 29 Prozent der Befragten wollen diese Anlageformen mehr als bisher nutzen, nur 13 Prozent weniger. Bei diesen letztgenannten Anlageformen ergaben sich nur geringe Änderungen gegenüber den Ergebnissen von 2009. Immobilien wollen 21 Prozent der deutschen Wertpapierbesitzer künftig mehr und ein gleich hoher Prozentsatz weniger nutzen. Dies bedeutet eine deutliche Verbesserung gegenüber den Vorjahreswerten (16 Prozent zu 33 Prozent).

Für jeden dritten deutschen Wertpapierbesitzer ist Rendite bei Investments zweitrangig gegenüber Sicherheitsaspekten

Interessiert hat die dwpbank auch die Einstellung der deutschen Wertpapierbesitzer bezüglich Renditeerwartung bei ihren Investments und der als akzeptabel eingestuften möglichen Verluste. Für jeden dritten deutschen Wertpapierbesitzer ist Rendite bei Investments zweitrangig gegenüber Sicherheitsaspekten: 29 Prozent der Befragten orientieren sich bei ihrer Renditeerwartung an Benchmarks und 27 Prozent haben eine feste absolute Rendite als Ziel. Auch bei möglichen Verlusten mit einzelnen Assetklassen zeigen sich die deutschen Wertpapierbesitzer risikoscheu. Bei Aktieninvestments sehen nur 55 Prozent der Befragten einen temporären Wertverlust von 10 Prozent oder mehr als akzeptabel an. Bei Fonds akzeptieren nur 27 Prozent der Befragten einen Wertverlust von 10 Prozent oder mehr auf Jahresfrist. Bei Unternehmensanleihen sind es lediglich 19 Prozent und bei Bundeswertpapieren gar nur 7 Prozent der Befragten.

Das Fazit von Markus Miller zu den Ergebnissen dieser Studie

Für mich ist diese Studie absolut erschreckend, vor allem im Hinblick auf den offensichtlichen Haupt-Entscheidungsparameter von vielen Kapitalanlegern: das “Bauchgefühl”. Glaskugeln und Wahrsager sind für mich eine Welt der Esoterik welche im Segment der professionellen Kapitalanlage – bei aller Behavioral Finance – keine Berechtigung haben düfen. Schon gar nicht als Grundlage für finanzielle Entscheidungen. Für mich gilt:

Rechnen statt raten – Setzen Sie auf ein strategisches, regelbasiertes und quantitatives Vermögensmanagement

Ich empfehle bei Aktienanlagen oder aktienmarktnahen Investments auf regelbasierte und quantitativ gesteuerte Modelle – ohne emotionale Einflussnahme – zu setzen.

Empfehlung: Kapitalanleger sollten ihre grundlegenden Anlageentscheidungen und Wertpapieranlagen nicht aufgrund von Markt- und Unternehmensprognosen oder Experten-Analysen treffen. Ebenso müssen auch “Bauchgefühle” – rein auf der Marktebene – für die strategischen Vermögensbestandteile massiv reduziert werden!

(c) Markus Miller, Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

NETZWERK-TIPP: Weiterführende Informationen und Empfehlungen finden Sie auf unserem Portal www.geopolitical.biz bei unseren PREMIUM PARTNERN

Vom Domino zum Bumerang

Ja ich bin mir bewusst, heute habe ich wieder eine neue Gespenstergeschichte für Sie auf Lager, obwohl doch viele derzeit sagen wir müssen positiv denken und wir können die Schwarzmalerei nicht mehr hören. Ich bin auch sehr positiv gestimmt und kann Ihnen nur raten, nutzen Sie die Gunst der Stunde und verwenden Sie die aktuellen Tendenzen zum Positiven, wenn Sie denn daran glauben. Auch einen Abwärtstrend können Sie positiv nutzen.

the trend is your friend

Das gilt gerade auch für Abwärtstrends. Nur psychologisch haben wir damit alle wohl ein Problem. Eine Aktie steht bei 100 Euro. Sie kann nun auf 200 Euro steigen, sich also verdoppeln, oder auf über 1.000 steigen und sich mehr als verzehnfachen (die berühmten 1.000%), oder theoretisch sogar ins unendliche explodieren. Aber fallen, kann diese Aktie maximal auf Null (in Zahlen 0). Das ist doch eigentlich super. Genau diese Fehleinschätzungen und Beschwichtigungen fallen mir momentan auch bei vielen Vermögensberatern oder Börsenbriefschreibern auf. „Jetzt sind Aktien billig wie nie, optimale Einstiegskurse, überverkauft, verbilligen, positiv denken, kaufen wenn die Kanonen donnern, gierig sein wenn alle zittern, antizyklisch investieren usw. und sofort“.

Für mich sind diese Argumente blablabla!

Die Zukunft wird Analysten und Berater richten. Vielleicht liege ich ja auch vollkommen daneben mit meinem positiven Pessimismus und in 2 Jahren stellt sich heraus, dass heute die besten Einstiegskurse waren und Sie Ihr Vermögen hätten vervielfachen können mit Aktien.

Taktisch halte ich Aktien derzeit für falsch, strategisch bedingt für richtig!

Aktien sind Sachwerte und Sachwerte halte ich momentan für geeigneter als Geldwerte. Darum sage ich aus strategischen Gründen sehr wohl auch, dass Sie Substanzaktien (beispielsweise Aktien mit Immobilienvermögen wie die Deutsche Telekom, oder Nahrungsmittelkonzerne wie Nestle und Unilever) durchaus kaufen sollten, wenn Sie ansonsten rein in Geldwerten investiert sind. Neben weiteren Sachwerten, wie beispielsweise Edelmetallen, allen voran Gold und Silber. Allerdings betone ich immer wieder, dass Sie sich Ihrer persönlichen Risikotragfähigkeit bewusst werden müssen. Und zwar emotional wie monetär.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie Sie persönlich „Finanzpsychologisch“ gestrickt sind? Wenn Sie Ihr gesamtes Kapital verlieren (also vergleichbar mit einer Aktie deren Kurs auf Null fällt) wäre das für Sie der Supergau, also das schlimmste Ereignis was Sie sich vorstellen können? Könnten Sie das emotional verkraften, so dass Sie nicht Gefahr laufen, sich vor den Zug zu werfen und könnten Sie das auch finanziell/monetär so verkraften, dass Sie dennoch nicht zum Sozialfall werden?

Für viele meiner Freunde und Bekannten wäre der Verlust des Arbeitsplatzes und des Vermögens das schlimmste was die Finanzkrise mit sich bringen könnte. Werte wie Gesundheit und Private Zufriedenheit/Partnerschaften und Kinder/Familie natürlich auch. Der Verlust dieser Werte ist aber nicht unmittelbar mit der Finanzkrise verbunden. Zumindest noch nicht! Viele wiegen sich ja auch in der Sicherheit der Staatlichen Rettungspakete und Konjunkturprogramme. Für mich ist allerdings nicht mehr nachvollziehbar.

Staatliche Rettungspakete verhindern Dominoeffekte – aber zu welchem Preis?

Im schlimmsten Fall ist dieser Preis der Staatsbankrott. Also wieder eine Art „auf Null fallen“, aber das ist eben im Fall von „Fallenden Staaten“ bei weitem nicht alles, wie uns auch die Geschichte gelehrt hat. Eine Nation die fast blitzartig um mehrere Wohlstandsstufen zurückfällt hat mit dramatischen Konsequenzen zu rechnen:

+ Die Sozialsysteme kollabieren

+ Die Kriminalität explodiert

+ Aufstände (Anarchie) wüten in den Straßen

+ Hungerelend und Notstand breitet sich bis in bürgerliche Kreise aus

+ Die politische Macht kann in die Hände von Extremisten geraten

Warum kann dies geschehen, obwohl heute noch alles so beherrschbar erscheint? Das großzügige Verteilen staatlicher Rettungsschirmen hat eben Konsequenzen für die Staatsfinanzen. Ich halte diese Rettungsschirme und Konjunkturpakete für mittlerweile sehr bedenklich. Firmen wie Opel oder Schäffler dürfen nicht mehr mit Staatsmitteln gerettet werden.

Dominoeffekte zu verhindern habe ich sehr wohl auch für wichtig und richtig gehalten. Beispielsweise bei Banken, in Deutschland speziell im Fall der Hypo Real Estate oder auch der Commerzbank. Aber diese Banken haben nun einmal einen Sonderstatus und sind systemrelevant. Opel & Co. aber nicht!

Die Lehman Insolvenz hat Dominoeffekte aufgezeigt

Sie kennen ja vielleicht auf RTL den Domino Day. In der Politik und Weltwirtschaft haben wir längst jeden Tag einen Domino Day, nur geht es hier mittlerweile darum, weitere Dominoeffekte durch Unternehmenspleiten zu verhindern. Das wird aus meiner Sicht wohl gelingen. Allerdings wenn es schief geht, dann wird aus den Dominos ein Bumerang! Das ist der Preis und dieser Preis könnte zu hoch sein, nämlich dann, wenn unsere Systeme kollabieren.

Was ist ein Domino-Effekt?

Als Domino-Effekt bezeichnet man eine Abfolge von – meist ähnlichen – Ereignissen, von denen jedes einzelne zugleich Ursache des folgenden ist und die alle auf ein einzelnes Anfangsereignis zurückgehen. Die Kettenreaktion kann als Spezialfall des Domino-Effekts angesehen werden. Der Begriff Domino-Effekt wird seiner Anschaulichkeit wegen auch beispielsweise für soziale oder politische Prozesse verwendet, die aus einer Folge sich bedingender Ereignisse bestehen. Genau diese Situation haben wir derzeit in der Praxis.

In der Politik, Wirtschaft und bei Gewerkschaften wird diese Argumentation momentan sehr gerne hergenommen. „Wenn wir Opel nicht retten, dann geht nicht nur Opel Pleite, sondern die Arbeitslosen Opel-Mitarbeiter konsumieren nicht mehr, dann gehen die Geschäfte pleite, die Autozulieferer gehen auch pleite, noch mehr Geschäfte gehen pleite und so weiter und so fort“. Es ist also viel billiger Opel zu retten als die Kosten der Dominoeffekte zu tragen. So ein Blödsinn aus meiner Sicht! Diese Argumentation ist für mich – vor allem in der derzeitigen Komprimiertheit – eine sehr gefährliche Entwicklung.

Was ist nun ein Bumerang-Effekt?

Ein Bumerang kommt immer zu seinem Werfer zurück? Denken Sie auch so?

Von wegen, dass ist nicht das Ziel eines Bumerangs!

Aber so denken viele und leider zu viele. Das ist aber leider falsch! Ein Bumerang ist eigentlich eine Jagdwaffe und sollte sein Ziel, beispielsweise ein Tier treffen und handlungsunfähig machen, oder auch töten! Wenn ein Bumerang also trifft, kommt er logischerweise nicht zurück und genau dies ist das eigentliche Ziel eines Bumerangs.

Aus meiner Sicht spielt die Politik momentan mit der Jagdwaffe des Bumerangs. Mir kommt es so vor, als ob manche Bumerangs (ich hoffe das ist die Mehrzahl) derzeit mit sehr viel Energie aber auch sehr planlos losgeschleudert werden. Ich hoffe dass diese Waffen Ihre Ziele treffen. Wenn nicht, dann werden diese Waffen auf unsere Gesellschaft und unsere Systeme zurückkommen, weil das Ziel verfehlt wurde. Dann müssen wir diese Bumerangs wieder einfangen und ich hoffe das gelingt uns. Wenn dies auch nicht der Fall ist, werden sie uns verletzen. An unseren Finanzen oder auch mehr.

Ich hoffe diesen möglichen Auswirkungen ist sich unsere Ordnungspolitik und auch Sie als Marktteilnehmer bewusst, bei jedem Bumerang, welchen man derzeit in die Welt mit dem Argument „der Verhinderung von Schlimmeren“ hinausschleudert!

(c) Markus Miller, Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

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