Schlagwort-Archiv: Kanadischer Dollar

Kanada: Investieren Sie in das beste Land der Welt!

Eagles-Paradise-Premium-Resorts-grauSehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

mein Lieblingsstaat außerhalb Europas ist Kanada. Das meine ich nicht aus Sicht eines Urlaubers, sondern vor allem aus Anlegersicht. In meiner positiven Einschätzung bestätigt mich der aktuelle Report des Reputation Institute. Das renommierte Forschungsinstitut mit Sitz in New York ist ein internationales Expertennetzwerk aus Wissenschaftlern und Praktikern.

Jährlich veröffentlicht das Institut den „Reputation Report“ zu den wirtschaftlich wichtigsten Staaten weltweit. Dabei wird das Ansehen der 55 Länder mit dem höchsten Bruttoinlandsprodukt untersucht, und zwar im Hinblick auf Kriterien wie Umwelt, Lebensqualität, Freundlichkeit, Sicherheit, politische Stabilität durch die Leistungsfähigkeit der Regierung, Rechtssicherheit bei Investitionen und Wirtschaftskraft.

Kanada erobert den 1. Platz von der Schweiz zurück

Im vergangenen Jahr wurde Kanada durch die Schweiz vom Spitzenplatz verdrängt. In diesem Jahr hat das flächenmäßig zweitgrößte Land unserer Welt den ersten Platz aber wieder zurückerobert. Diese Top-Platzierung ist dabei sehr stabil. Bereits 2011, 2012 und 2013 war Kanada Spitzenreiter.

Vielleicht fragen Sie sich, warum ich dem zwar renommierten, aber hierzulande relativ unbekannten „Reputation Report“ eine so große Beachtung beimesse? Das erkläre ich Ihnen sehr gerne. In unserer derzeitigen Welt verlieren immer mehr Menschen das Vertrauen in ganz entscheidende Grundpfeiler und Institutionen unseres täglichen Lebens, die uns eigentlich Halt und Orientierung geben sollten: Staaten, Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Sicherheit, Rechtsprechung, Geld und Banken.

Gerade die Griechenland-Rettungsmaßnahmen, die zahlreiche Menschen in unserem Land ablehnen oder mit großer Sorge für ihr eigenes Vermögen betrachten, sowie die absolut chaotische Flüchtlingspolitik sorgen aktuell mit Sicherheit für einen weiteren Vertrauensverlust in den deutschen Staat.

Nach meiner Einschätzung wird das auch im aktuellen Reputation Report des Jahres 2015 bereits sehr deutlich. Deutschland verliert 5 Plätze, mehr als alle anderen Länder aus den Top 20, und rutscht damit auf Rang 15 ab.

Darüber hinaus ist festzuhalten, dass Größe und Wirtschaftsstärke eines Landes keine Garanten für eine gute Reputation sind. Russland belegt den viertletzten Platz. China liegt abgeschlagen auf Rang 46. Selbst die USA, als großer nordamerikanischer Nachbar Kanadas, haben es nicht unter die TOP 20 geschafft.

Nationalflagge_KanadaDie fünf besten und schlechtesten Länder der Welt

Die fünf besten Länder unserer Welt sind derzeit Kanada, Norwegen, Schweden, die Schweiz und Australien.

Die fünf schlechtesten Länder unserer Welt sind laut dem aktuellen Reputation Report 2015 die Staaten Nigeria, Russland, Irak, Iran und Pakistan. Vor allem der massive Abstieg Russlands ist sehr bedenklich!

Vertrauen ist der Anfang von allem!

Der globale Ruf eines Landes entscheidet darüber, ob Menschen dort leben, investieren oder Urlaub machen möchten. Dadurch werden die Grundvoraussetzungen gelegt, damit ein Staat ökonomisch erfolgreich ist. Kanada erfüllt diese Voraussetzungen bestens, so dass auch Sie diese vorteilhaften Rahmenbedingungen für Ihre Investitionen in Kanada aktiv nutzen sollten.

Sei es als strategisches Standbein durch ein Bankkonto in Kanada fern der Systeme Europas, eine Investition in Kanadische Dollar oder kanadische Aktien über Ihr bestehendes Wertpapierdepot, alternative Lagerstätten für physische Edelmetalle oder den Erwerb eines Grundstücks oder einer Immobilie in Kanada.

Für all diese unterschiedlichen Bereiche finden Sie in meinem aktuellen Spezialreport „Kanada“ meine ausgewählten Recherchen und Analysen. Ich bin davon überzeugt, dass Sie mindestens eine Empfehlung finden, die Sie direkt in die Praxis umsetzen können. Für Ihr eigenes, vertrauensvolles Standbein in Kanada.

Süßwasserspeicher: Kanada verfügt über rund 2 Millionen Seen

Wenn Sie an Kanadas Rohstoffe denken, denken Sie wahrscheinlich vor allem an Bergbauprodukte wie Gold, oder Öl und Gas. Neben gigantischen Vorkommen in diesen Bereichen verfügt Kanada über enorme Holzreserven. 40 Prozent des kanadischen Landes ist von Wald bedeckt. Das entspricht ungefähr 10 Prozent des weltweiten Waldbestandes. 7,6 Prozent der Landmasse Kanadas besteht aus rund 2 Millionen Seen. Ein gigantischer Speicher für den wichtigsten Rohstoff der Menschheit für die Zukunft: sauberes Trinkwasser. Kanada verfügt damit über die größten Süßwasservorräte der Welt.

Nova Scotia: Mein Favorit als Banken- und Immobilienstandort

Davon konnte ich mich selbst schon persönlich überzeugen, bei einer Kanufahrt auf einem glasklaren kanadischen See in Nova Scotia (Neuschottland), nahe der Provinzhauptstadt Halifax.

Die zweitkleinste Provinz Kanadas ist mein Favorit als Finanzplatz für ein Bankkonto oder ein Wertpapierdepot in Kanada. Und als Standort für Grundstücks- und Immobilieninvestitionen in Kanada.

Die Themen meines Kanada-Spezialreports auf einen Blick

Editorial: Investieren Sie in das beste Land der Welt!

Trinkwasser: Kanada verfügt über den wichtigsten Rohstoff der Zukunft

Reputation Report 2015: Kanada hat den besten Ruf der Welt

Währung: So einfach legen Sie sich den Kanadischen Dollar in Ihrem Heimatland zu

Aktien: Mit diesem ETF investieren Sie kostengünstig in den kanadischen Aktienmarkt

Immobilien: Meine Top-Empfehlung für Ihr Immobilien-Investment in Kanada

Auslandstresor: Immer noch ein Geheimtipp: Tresormetalle in Toronto kaufen und lagern

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Mein Kanada-Banktest!

Nationalflagge_KanadaLiebe Mitglieder der GEOPOLITICAL.BIZ Community,

in dieser Woche bin ich wieder einmal auf Reisen, deswegen fasse ich mich ganz kurz verbunden mit tollen Neuigkeiten. Sie können heute schon gespannt sein auf die kommende Ausgabe meines Premium Magazins.

Ich habe Ende dieser Woche relativ kurzfristig auf einen Geschäftstermin nach Kanada begeben. Genau gesagt nach Halifax in der Provinz Nova Scotia (Neuschottland). Hier habe ich mehrere Tage Gespräche und Besichtigungstermine im Forest Lakes Country Club, den ich Ihnen vor einigen Jahren einmal vorgestellt hatte.

Kanada ist einer der attraktivsten Bank-Standorte außerhalb Europas!

Ich habe immer wieder Leser bzw. Kunden, die ganz bewusst nach einer Bank suchen, die nicht in Europa beheimatet ist. Viele Anfragen bekomme ich dabei immer wieder zu Kanada. Verbunden mit Fragen nach Möglichkeiten, in den Kanadischen Dollar (CAD), der derzeit sehr attraktiv bewertet ist, zu investieren.

Das Banken- und Finanzsystem Kanadas ist solide und krisenresistent

Kanada ist ein Land mit stabilen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen. Das Land ist dünn besiedelt und rohstoffreich. Kanada hat eine solide gesellschaftliche und demografische Basis. Diese Fakten sind aus meiner Sicht ideale Grundvoraussetzungen, die auch Sie nutzen können.

Der Blick auf die berühmte Waterfront von Halifax

Der Blick auf die berühmte Waterfront von Halifax

Mein Kanada-Bank-Test in Halifax, Provinz Nova Scotia

Halifax ist die Hauptstadt der Provinz Nova Scotia in Kanada. Neben der Traumhaften Lage direkt am Atlantik und der beeindruckenden Natur in der unmittelbaren Umgebung ist Halifax vor allem auch ein internationaler Finanzplatz. Alle kanadischen Großbanken sind hier sehr präsent vertreten.

Ich habe aktuell am 19. Juni 2015 persönlich vor Ort in Halifax einen Bankentest durchgeführt. Sieben Banken habe ich besucht. Bei einer Bank habe ich dann vor Ort ein Konto eröffnet zu hervorragenden Konditionen. Mein neues Kanada-Dollar-Konto ist kostenlos und ich bekomme darüber hinaus eine ebenfalls kostenlose Bankkarte in den nächsten Wochen nach Hause geschickt. Alles Weitere kann ich dann Online bequem von zu Hause aus verwalten.

In Kanada gilt eine gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 Kanadischen Dollar (CAD)

Mein Konto hat übrigens eine gesetzliche Einlagensicherung des kanadischen Staates in Höhe von 100.000 Kanadischen Dollar (CAD). Diese kanadische Bank mit ihrem tollen Service und wirklich unglaublich freundlichen Mitarbeitern, wie ich sie selten in den letzten Jahren erlebt habe, werde ich Ihnen in meiner kommenden August-Ausgabe von Kapitalschutz vertraulich vorstellen und empfehlen. Sollten Sie noch kein Leser meines Premium-Magazins sein, können Sie ein kostenloses Probeabo HIER anfordern!

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Euro-Alternativen – die 10 besten Fremdwährungen!

Norwegische_Krone_100

Norwegen führt ab dem Jahr 2017 neue Banknoten ein. Das Foto der Norwegischen Nationalbank zeigt die Vorderseite des neuen 100 Kronen Scheines.

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach meinem letzten Bericht zu den wichtigsten Rechts- und Steuerfallen bei Währungskonten, möchte ich diese Thematik heute weiter ausführen.

Aus mangelndem Vertrauen in die großen Weltleitwährungen Euro, US-Dollar, Japanischer Yen sowie der chinesischen Volkswährung Renminbi wurde ich nach Devisen-Alternativen gefragt.

Grundlegend sind Fremdwährungen ausländische Zahlungsmittel

Allerdings können diese nicht nur zur Zahlung verwendet werden, sondern vor allem auch zur Wertaufbewahrung und zur Risikodiversifikation in der Kapitalanlage.

Der Begriff Devisen wird für Fremdwährungen sehr häufig verwendet. Devisen sind dabei auf fremde Währungen lautende ausländische Zahlungsmittel, welche als Bankguthaben verwahrt werden. Bargelder sind übrigens keine Devisen, sondern Sorten. Der internationale Handelsplatz für diese Devisen, der auch als Forex (Foreign Exchange) bezeichnet wird, ist der umsatzstärkste und liquideste Markt der Welt.

Der Tagesumsatz in diesem Segment liegt mittlerweile bei circa 4 Billionen US-Dollar. Dieser Marktplatz ist nicht vergleichbar mit einer Börse an einem bestimmten Ort. Der Devisenmarkt ist vielmehr ein Netzwerk von Banken, Börsen und Brokern weltweit. Durch die Zeitverschiebung ist der Devisenmarkt 24 Stunden an jedem Tag zugänglich. Geldwerte haben weiterhin ihre Berechtigung. Vor allem die globalen Konjunktur-Ungleichgewichte verbunden mit der expansiven Geldpolitik der etablierten Industrienationen sprechen für den Einsatz von Währungsinvestments. Sie optimieren durch diese gezielte Verteilung die Risiken Ihrer Zinsanlagen.

Die 3 wichtigsten Ausgangsüberlegungen für Sie als Privatanleger

Markus Miller - Gründer und Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U. - www.geopolitical.biz
Markus Miller – Gründer und Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U. – www.geopolitical.biz

1. Befassen Sie sich gründlich mit den Chancen und Risiken

Wenn Sie Teile Ihrer Vermögenswerte in Fremdwährungen veranlagen, rechnen Sie in der Regel mit Wechselkursgewinnen oder Sie möchten Zinsdifferenzen nutzen. Im Umkehrschluss bedeutet dies natürlich auch, dass Sie sich der Risiken möglicher Währungsverluste bewusst sein müssen.

Meine Basisempfehlung ist dabei die strategische, internationale Diversifizierung von Teilen Ihrer Vermögenswerte, welche Sie bislang bereits in Geldwerten veranlagt haben. Vergleichbar mit den Edelmetallen würde ich hier als grobe Richtschnur vorgeben, dass Sie circa 5–15% Ihrer Anleihen-, Geldmarkt- oder Festgeldinvestitionen auch gezielt in attraktiven fremden Währungen veranlagen sollten.

2. Hinterfragen Sie Ihre Absicht und definieren Sie ein Ziel

Investieren Sie in eine Fremdwährung zur Spekulation (Trading) oder als strategische Anlage zur zusätzlichen Diversifikation von Anleihen oder Aktien-Investments auch im Währungsbereich?

3. Streuen Sie auf unterschiedliche Währungen

Damit Sie auch im Fremdwährungsbereich eine ausgewogene Depotstruktur erreichen, sollten Sie eine Verteilung auf unterschiedliche Anlagewährungen vornehmen. So wie Sie im Edelmetallbereich eine Aufteilung zumindest zwischen Gold und Silber machen sollten, können Sie im Fremdwährungsbereich anhand meiner nachfolgenden Übersicht mit 10 ausgesuchten Währungsalternativen eine noch deutlich breitere Diversifikation anstreben.

10 alternative Fremdwährungen auf einen Blick

Australischer Dollar

Der Australische Dollar wurde im Jahre 1966 als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt. Der internationale Währungscode lautet AUD. Umgangssprachlich wird der Australische Dollar als Aussie betitelt. Neben Australien gilt der Australische Dollar auch als offizielle Währung in Kiribati, Nauru und Tuvalu. Er ist die meist gehandelte Währung weltweit hinter US-Dollar, Euro, Japanischem Yen, Britischem Pfund Sterling sowie Schweizer Franken.

Britisches Pfund

Das Pfund gilt als eine der ältesten Währungen der Welt. Das heutige Pfund Sterling wurde im Jahr 1971 eingeführt. Der internationale Währungscode lautet GBP. Das Britische Pfund ist neben dem US-Dollar und dem Euro eine wichtige Weltreservewährung. Gesetzliches Zahlungsmittel ist das Britische Pfund in England, Schottland, Wales, den Kanalinseln, der Isle of Man, Nordirland sowie zahlreichen Territorien wie Gibraltar, St. Helena oder Falklandinseln

Dänische Krone

Das Königreich Dänemark hat die Krone wie Schweden im Zuge der sogenannten Skandinavischen Münzunion im Jahre 1873 als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt. Der internationale Währungscode der Dänischen Krone lautet DKK. Auch die Bezeichnung dkr wird oftmals noch verwendet. Die Dänische Krone ist auch in Grönland das gesetzliche Zahlungsmittel.

Hongkong-Dollar

Der Hongkong-Dollar hat eine sehr wechselhafte Geschichte. Zum ersten Mal wurde er im Jahre 1866 ausgegeben. 1972 wurde er an den US-Dollar gekoppelt. 2005 wurde diese Kopplung gelockert. Der internationale Währungscode lautet HKD. Der Hongkong-Dollar ist auch in der Sonderverwaltungszone Macau sowie in einigen Teilen der Volksrepublik China als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt. Die Währungshoheit liegt auch nach der Rückgabe von Hongkong an China weiterhin im Lande selbst.

Kanadischer Dollar

Der Kanadische Dollar wurde im Jahre 1871 als gesetzliches Zahlungsmittel in Kanada eingeführt. Der internationale Währungscode des Kanadischen Dollar lautet CAD. Umgangssprachlich wird der Kanadische Dollar Buck oder Ioonie betitelt.

Neuseeland-Dollar

Der Neuseeland-Dollar wurde im Jahre 1967 als offizielles Zahlungsmittel eingeführt. Der internationale Währungscode der umgangssprachlich auch als KIWI-Dollar bezeichneten Währung lautet NZD. Der Neuseeland-Dollar ist auch in der Kolonie Tokelau, in Niue und auf den Pitcairninseln das gesetzliche Zahlungsmittel.

Norwegische Krone

Die Norwegische Krone wurde im Jahr 1875 offiziell als Zahlungsmittel eingeführt. Der internationale Währungscode der Norwegischen Krone lautet NOK. Die Bezeichnung kr wird als gebräuchliche Abkürzung ebenfalls noch verwendet.

Singapur-Dollar

Der Singapur-Dollar wurde im Zuge der Währungsumstellung im Jahre 1976 in Singapur eingeführt. Er ersetzte damit den damaligen Malaysia-Dollar. Der internationale Währungscode des Singapur-Dollar lautet SGD. Neben Singapur ist der Singapur-Dollar auch in Brunei gesetzliches Zahlungsmittel.

Schwedische Krone

Die Schwedische Krone wurde im Jahr 1873 durch die Skandinavische Währungsunion eingeführt. Der internationale Währungscode der Schwedischen Krone lautet SEK. Teilweise wird auch noch die Abkürzung SKR verwendet. Im Jahr 2003 lehnte Schweden einen Beitritt zur Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion ab und sprach sich gegen die Einführung des Euro aus.

Schweizer Franken

Im Jahre 1798 wurde erstmalig eine gesamtschweizerische Währung eingeführt, die nach dem Vorbild Frankreichs den Namen Franken bekam. Der internationale Währungscode des Schweizer Franken lautet CHF. 1924 wurde der CHF auch im Nachbarland Liechtenstein als offizielle Währung eingeführt. Zwischen beiden Ländern gibt es seit 1980 einen Währungsvertrag. Darüber hinaus ist der Schweizer Franken die amtliche Währung der italienischen Exklave Campione d’Italia.

Aktuelle Empfehlung: Das Top-Fremdwährungs-Festgeld aus Norwegen

Attraktive Zinsen in Höhe von 2 Prozent in Kombination mit einer Chance auf zusätzliche Währungskursgewinne bietet beispielsweise das erste Fremdwährungs-Festgeld einer norwegischen Bank in Deutschland bei gleichzeitig hoher Einlagensicherung und aufgrund der nach meiner aktuellen Einschätzung attraktiv bewerteten Währung. Den Bericht finden Sie als Recherche, Analyse mit Empfehlung in der März-Ausgabe meines Magazins.

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Die wichtigsten Rechts- und Steuerfallen bei Währungskonten!

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Sehr geehrte Damen und Herren,

die Euro-Krise führt dazu, dass viele Kapitalanleger mittlerweile Fremdwährungskonten bei Banken eingerichtet haben. Allen voran Fremdwährungskonten in Schweizer Franken (CHF), Norwegischen Kronen (NOK), Schwedischen Kronen (SEK), Australischen Dollar (AUD) oder auch Kanadischen Dollar (CAD) erfreuen sich einer zunehmenden Beliebtheit. In diesem Zusammenhang fallen mir immer wieder gravierende Wissenslücken bei Anlegern und sogar bei Vermögensberatern und „Finanz-Experten“ auf. Nachfolgend habe ich Ihnen einige dieser Fallstricke mit Hintergrundinformationen und Tipps zusammengefasst.

Vorsicht: Rechtsfalle! Fremdwährungskonten unterliegen nicht der gesetzlichen Einlagensicherung!

Es gibt ein europäisches Einlagensicherungs- und Anlegerschutzgesetz. Das besagt, dass der gesetzliche Einlagenschutz nur für Konten gilt, die auf Euro oder auf die Währung eines EU-Mitgliedstaates lauten. Daneben gibt es über die gesetzliche Einlagensicherung hinaus Sicherungseinrichtungen von Privatbanken, Volksbanken oder Sparkassen.

Ich bezweifle allerdings, ob diese Sicherungseinrichtungen bei einer massiven Schieflage auch wirklich alle Ausfälle bedienen könnten. Sogar Staatsgarantien sind mittlerweile stark zu hinterfragen – denken Sie nur an die immer weiter ausufernde Staatsschuldenkrise. Sie sollten also sowohl bei inländischen als auch bei ausländischen Banken die Einlagensicherung Ihrer Konten überprüfen.

Checken Sie die Sicherheit Ihrer Fremdwährungskonten

Ein Beispiel: Ein Auslandskonto in der Schweiz in Schweizer Franken ist für Sie als deutscher Bürger ein Fremdwährungskonto. Da bei diesem Auslandskonto Schweizer Recht gilt, kommt hier die gesetzliche Einlagensicherung des Schweizer Staates für Kontoguthaben bis 100.000 Schweizer Franken zum Tragen. Haben Sie hingegen das Schweizer-Franken-Konto bei einer deutschen, österreichischen oder luxemburgischen Bank, gilt die Schweizer Staatsgarantie natürlich nicht. Auch eine deutsche Staatsgarantie beziehungsweise gesetzliche Einlagensicherung greift dann nicht. Sie müssen sich ausschließlich auf die Bonität der kontoführenden Bank sowie auf die privaten Sicherungseinrichtungen verlassen.

Wenn Sie sich für Fremdwährungskonten entscheiden, sollten Sie sich bei Ihrer Bank zunächst detailliert über die jeweils gültigen Modalitäten der Einlagensicherung für das jeweilige Konto informieren. Ganz grundsätzlich empfehle ich, dass Sie beispielsweise ein Währungskonto in Schweizer Franken (CHF) auch bei einer Schweizer oder Liechtensteiner Bank eröffnen sollten. Alternativ empfehle ich Fremdwährungsfonds – beispielsweise Geldmarktfonds auf Einzelwährungen oder einen breit gestreuten Fremdwährungs-Publikumsfonds.

Vorsicht: Steuerfalle! Fremdwährungskonten als Abwicklungskonten für Wertpapierdepots

Ich weiß, dass zahlreiche Anleger ihre Fremdwährungskonten mit einem Wertpapierdepot kombinieren, speziell dann, wenn Aktien an Auslandsbörsen gekauft werden. Wenn Sie beispielsweise McDonald’s in New York in US-Dollar erwerben, können Sie den Kauf über Ihr US-Dollar-Fremdwährungskonto im Hinblick auf die Devisenabrechnung oftmals sehr kostengünstig abwickeln. Das Gleiche gilt für den Kauf oder Verkauf der Schweizer Nestlé-Aktie direkt in Zürich über Ihr Schweizer-Franken-Fremdwährungskonto. Grundsätzlich gilt das für alle Aktien, die in ihrer Heimatwährung notieren und die Sie direkt über Ihr Fremdwährungskonto an einer Auslandsbörse in der jeweiligen Heimatwährung des Unternehmens handeln. Auch hier gibt es Fallstricke.

Die wichtigsten steuerlichen Grundlagen bei Fremdwährungskonten

Bei Fremdwährungskonten müssen Sie zunächst einmal zwischen verzinsten und unverzinsten Konten unterscheiden. Für unverzinste Konten gilt entsprechend § 23 Abs.1 Satz 1 Nr. 2 Satz 1 Einkommensteuergesetze nach wie vor eine Spekulationsfrist von einem Jahr. Das bedeutet: Wenn Sie beispielsweise Norwegische Kronen gekauft haben und damit nach zwölf Monaten 10% Kursgewinne erzielt haben, sind diese komplett steuerfrei. Für verzinste Konten gilt das nicht!

Auch für Wertpapierabwicklungskonten gelten differierende steuerliche Regelungen. Wenn Sie über Ihr Fremdwährungskonto eine Aktie kaufen, stellt dieser Vorgang neben dem Kauf des eigentlichen Wertpapiers gleichzeitig einen Verkauf der Fremdwährung dar. Das hört sich zunächst etwas ungewöhnlich an, aber es ist logisch, da das Guthaben Ihres Fremdwährungskontos durch den Aktienkauf belastet wird.

Die Spekulationsfrist des unverzinsten Währungskontos als Abwicklungskonto kommt auch bei diesem Vorgang zum Tragen. Liegen beispielsweise zwischen der Anschaffung und dem Verkauf der Aktie über das Fremdwährungskonto weniger als zwölf Monate, müssen Sie den in Euro umgerechneten Währungsgewinn versteuern. Diese Währungsgewinne unterliegen dabei nicht der – noch – vorteilhaften Abgeltungsteuer in Höhe von 25%, sondern sind mit Ihrem persönlichen Steuersatz zu versteuern, der bis zu 45% betragen kann.

Trennen Sie Fremdwährungs-Anlagekonten und Fremdwährungs-Verrechnungskonten

Ich rate Ihnen angesichts dieser steuerlichen Rahmenbedingungen zu einer gezielten Trennung von Fremdwährungs-Anlagekonten und Fremdwährungs-Verrechnungskonten, über welche Sie Wertpapiertransaktionen durchführen.

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