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Der mächtigste Staat der Welt!

OECD_Powerful_Staate_Welt_MachtSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

kennen Sie José Angel Gurria? Dieser Mann stammt aus Mexico, war einst Finanzminister und Außenminister Mexicos und zählt für mich heute zu den einflussreichsten Menschen dieser Welt.

Breits seit dem Jahr 2006 ist er der Chef der OECD. Die OECD ist die mächtige Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Die OECD ist ein eigener Staat mit 1,3 Milliarden Menschen

Die OECD (Bildquelle OECD) ist im Prinzip ein eigener Staat mit Hauptsitz in Paris, dem 34 wirtschaftsstarke Mitgliedsländer angehören. Rund 1,3 Milliarden Menschen werden hier zwischenstaatlich vertreten in einer Art dauerhaft tagenden Konferenz. Die Macht der OECD wird auch dadurch verdeutlicht, dass ihre Beschlüsse völkerrechtlich bindend sind.

9914997804_5a2e1e8576_mDaher ist es erstaunlich, dass der OECD-Generalsekretär José Angel Gurria (Bild) in der breiten Öffentlichkeit vielen Bürgern überhaupt kein Begriff ist.

Ein Bereich bei dem die OECD einen massiven Einfluss nimmt ist der Automatische Informationsaustausch bei Bankkontodaten.

Automatischer Informationsaustausch: Rund 100 Staaten sind mittlerweile dabei

Am 29.10.2014 wurden durch das OECD-Abkommen die Grundlagen für den Automatischen Informationsaustausch (AIA) gelegt. Mittlerweile haben sich aufgrund des massiven internationalen Drucks rund 100 Länder bereit erklärt, den Automatischen Informationsaustausch von Bankkontodaten umzusetzen.

Darunter befinden sich einst beliebte Anlageländer für diskrete Bankkonten und Wertpapierdepots wie die Schweiz, das Fürstentum Liechtenstein, Österreich oder Luxemburg. Ebenso zahlreiche Steueroasen in Übersee wie die British Virgin Islands, die Cayman Islands, Saint Kitts and Nevis oder die Isle of Man.

Eingeknickt: Auch Panama wird am Meldeverfahren teilnehmen

Panama hat sich lange geweigert, am Automatischen Informationsaustausch teilzunehmen. Wenige Wochen nach den Panama Papers ist auch hier der Druck offensichtlich zu groß geworden. Mitte April hat Panama der OECD mitgeteilt, dass es am Automatischen Informationsaustausch teilnehmen wird. Darüber hinaus sollen nationale Steuerregister miteinander vernetzt werden, um mehr Transparenz über Offshore-Firmen, deren handelnden Personen und Eigentümer zu schaffen.

Bye Bye Bankgeheimnis: Österreich hat neue Meldegesetze eingeführt

Österreich hat längst sein einst verfassungsrechtlich verankertes Bankgeheimnis aufgegeben. Kaum bekannt ist aber, dass zum 01.01.2016 eine umfassende Reform des Bankwesens umgesetzt wurde, mit unter Umständen gravierenden Folgen für deutsche Kapitalanleger, die in Österreich noch Konten haben oder hatten. Österreich hat zu Jahresbeginn ein zentrales Kontenregister eingeführt. Alle wirtschaftlichen Beziehungen (Kontoinhaber, Bevollmächtigte, wirtschaftlich Berechtigte) die zum 01.03.2015 bestanden haben, müssen an das österreichische Bundesfinanzministerium gemeldet werden.

Ausländische Staaten erhalten mittels Gruppenanfragen Zugriff auf Kundendaten

Auch in der Schweiz gibt es für diese Entwicklungen einen aktuellen Beleg. Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) hat einer Gruppenanfrage aus den Niederlanden zugestimmt. Die betroffene Bank ist die UBS. Der Niederländische Fiskus wollte von der UBS mittels einer pauschalen Gruppenanfrage wissen, welche holländischen Staatsbürger Konten oder Depots mit mindestens 1.500 Euro (!) bei der UBS unterhalten. Allerdings hat das Schweizer Bundesverwaltungsgericht die Zustimmung der ESTV vorerst wieder gekippt.

Die Abgeltungsteuer war die bisherige Antwort auf Steueroasen

Die Abgeltungsteuer wurde im Jahr 2009 eingeführt, und zwar als Anreiz für Kapitalanleger, ihre Vermögenswerte aus dem Ausland zurückzuholen und ordnungsgemäß zu versteuern. Durch den Automatischen Informationsaustausch ist dieser Anreiz nicht mehr nötig.

Deswegen wird es hier aller Wahrscheinlichkeit nach zu Änderungen und somit zu Steuererhöhungen für Kapitalanleger kommen. Ich rechne zukünftig mit einer Abgeltungsteuer von 35 %. Oder der Abschaffung und Rückkehr zur Progressionsbesteuerung mit Spitzensteuersätzen von 45 %.

Das Steuern ist wichtiger als die Steuern!

Dennoch gibt es nach wie vor zahlreiche, ebenso attraktive wie legitime, internationale Handlungsalternativen für gut informierte Bürger und Investoren. Für meine Leser von Kapitalschutz vertraulich habe ich aktuell zu dieser Thematik einen „Steuerschutzreport 2016“ erstellt. Ganz nach meinem grundlegenden Prinzip: Das Steuern ist wichtiger als die Steuern!

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Auswandern: DMSDIS – Der Millionär sucht den idealen Standort

Wer sich den Gesetzen nicht beugen will, muss die Gegend verlassen, in denen diese Gesetze gelten. Dieses Zitat von Johann Wolfgang von Goethe ist mittlerweile Bestandteil eines jeden Vortrages von mir, da es die konsequenteste Antwort auf ordnungspolitische Fehlsteuerungen ist.

Jahr für Jahr wandern mehr Bundesbürger aus, vor allem in die Schweiz, die USA und – für mich sehr überraschend – nach Polen. 2007 waren es 161.105 Auswanderer und für 2008 dürfte ein neuer Rekord anstehen. In den einschlägigen „Auswanderungssendungen“ wird aus meiner Sicht jedoch meist ein falsches Bild des Wohnsitzwechslers dargestellt. Der „berühmteste“ Deutsche Auswanderer ist dabei sicherlich Conny Reimann, welcher mit seiner Familie in Texas medienwirksam ein neues Leben angefangen hat. Ebenso werden oftmals Menschen und Familien im Fernsehen dargestellt, welche aus einer „Position der Schwäche“ heraus Deutschland verlassenArbeitslosigkeit, fehlende Anerkennung, Fernweh, Hoffnungslosigkeit, Illusionen, Enttäuschung oder wirkliche Flucht sind dabei Hauptmotive welche ich wahrnehme. Ich würde lieber weit mehr Fernsehsendungen und Portraits sehen von Menschen, welche sich im Ausland eine Existenz aufgebaut haben und Karriere machen. Nicht von „Hartz IV Familien“ oder sonstigen „durchgeknallten“, welche mit 1.000 Euro Startkapital nach Spanien auswandern und glauben im Land der unbegrenzten Möglichkeiten angekommen zu sein. Derartiges halte ich für Unverantwortlich, vor allem gegenüber den Kindern.

Wie das anders geht haben beispielsweise unsere Nachbarn die Italiener eindrucksvoll bewiesen. Ich habe mittlerweile einen sehr großen, italienischen Freundeskreis und fast alle haben eines gemeinsam. Die Eltern oder Großeltern meiner Freunde kamen aus ganz armen und strukturschwachen Regionen in Italien. Dort gab es nichts und Sie mussten auch aus Aussichtslosigkeit in ihrer Heimat auswandern, aber Sie hatten Ehrgeiz, Willen, Talente, Anpassungsfähigkeit und bildeten sich weiter und passten sich auch an im Ausland. Dadurch wurden sie im Ausland erfolgreich. Unterstützung in Ihrer strukturschwachen Heimat Italien wie „Agrarsubventionen“ oder derartigen Blödsinn bekamen diese beispielsweise nicht.

Deutschland – Das Land der unbegrenzten Sozialleistungen für unwillige!

Das sind für mich die klassischen, nachahmenswerten und vorbildhaften Auswanderer nicht die Leistungsschwachen- und unwilligen, welche glauben im Ausland ist es leichter, aber auf einmal merken diese, wie toll das Heimatland der unbegrenzten Sozialleistungen doch ist. Viele Deutsche – gerade auch aus diesen Fernsehsendungen – wandern zwar mit großen Träumen aber wenig Sachverstand aus. Genauso kommen sie dann eines Tages wieder zurück.

Bildung, Leistung – Leistung, Bildung

Leistungsträger wie Theo Müller (Müller Milch), Michael Schumacher, Otto Beisheim (Metro), aber auch allgemeiner gesprochen gebildete und leistungswillige Menschen, welche proaktiv aus einer Position der Stärke (unabhängig, gebildet und willig) ihr Glück im Ausland suchen sind für mich jedoch die typischen Auswanderer. Vor allem Menschen die einem Land und einer Gesellschaft „Weh tun“ wenn Sie gehen. Sei es weil Wissen oder Kapital mitgeht.

Wegzug aus Gründen der Steuergesetzgebung

Die Eltern und Großeltern meiner Italienischen Freunde haben also Ihre Heimat verlassen, weil diese einfach arm und öde war, ohne Zukunft für junge Menschen. Deutschland hingegen entwickelt sich zu einem Land, welches auch arm und öde wird, vor allem für Vermögensinhaber, welche sich meist in harter, ehrlicher Arbeit und unter großem Verzicht ihr Vermögen absolut legitim erworben haben. Die Steuerlichen Rahmenbedingungen werden sich aus meiner Sicht in Deutschland jedoch weiter dramatisch verschlechtern. Das ist auch ein wichtiger Grund gerade für Vermögende Privatpersonen die Auswandern unter rein steuerlichen Aspekten. Doch auch hier gilt mein Motto: „Das Steuern ist wichtiger als die Steuern“.

Vor einer Wohnsitzverlagerung ins Ausland rein aus steuerlicher Motivation heraus rate ich dringend ab. Ich kenne einige Fälle, in denen Auswanderer an ihrem steuerlichen Wahldomizil nicht glücklich geworden sind, sei es aufgrund der Wahl eines falschen Standortes und Landes, kultureller Unterschiede und gesellschaftlicher Einsamkeit, fehlender Familiengemeinschaft und Freundeskreise oder auch Sehnsucht nach der Heimat. Auch vor Scheinwohnsitzen ist absolut abzuraten. Einen rein steuerlichen Wegzug gibt es nicht – nur einen tatsächlichen.

Die Krise bringt aber auch einen neuen Trend mit sich: Die Rückwanderer

Die Internationale Wirtschaftskrise verstärkt jedoch auch einen Trend, nämlich den der Rückwanderung nach Deutschland. Das Raphaels-Werk ist mit bundesweit 23 Filialen Deutschlands größter Ratgeber für Auswanderer. Das Raphaels Werk bietet aber auch Informationen und persönliche Beratungen an für einstige Auswanderer, welche nun eine Rückkehr nach Deutschland planen. Laut Aussagen einer Sprecherin des Raphaels Werks verzeichnet man dort derzeit mindestens doppelt so viele Anfragen von potenziellen Rückkehrern wie sonst. Das liegt beispielsweise auch daran, dass Deutsche im Ausland oft befristete Verträge haben. Aufgrund der Globalen Krise fallen diese Arbeitsplätze somit als eine erste wieder weg.

Mein Fazit ist ernüchternd

Die intelligenten, gebildeten, leistungsstarken und leistungswilligen, oder Vermögende welche Geld haben werden tendenziell eher auswandern. Die Schwachen, welche es nicht geschafft haben werden Rückwandern um die Sozialleistungen in Deutschland in Anspruch zu nehmen. Ich könnte es auch so sagen, die Millionäre vertreibt man in die Schweiz und gescheiterte wandern wieder ein!

Das kann und wird auf Dauer nicht funktionieren und wenn hier weiter Fehlsteuerungen seitens der Ordnungspolitik stattfinden, dann kann dies zu einem Teufelskreis werden, mit dramatischen Folgen für unsere Gesellschaft.

Die Top Standorte mit idealen Rahmenbedingungen für Vermögende

Normalerweise beende ich meine Publikationen ja immer mit meinem Fazit. Aber dann hätte ich heute wieder einige Zuschriften bekommen nach der Art „Sie malen immer nur schwarz und sehen alles negativ, aber Alternativen und Lösungen bieten sie auch keine“. Hierzu muss ich sagen, ich bin ja kein Politiker und betreibe keine landesspezifische Ordnungspolitik, sondern ich bin wenn dann ein Geopolitiker.

Legoland und Playmobil

Alles andere ist für mich Legoland und Playmobil. Mir ist es egal wo die Rahmenbedingungen gut sind. Hauptsache irgendwo sind diese gut oder zumindest besser! Opportunismus ist für mich keine negative Eigenschaft!

Die Alternativen – Nr. 1 Schweiz, London Nr. 2 , Singapur Nr. 3

Für Wohlhabende, die nicht an einen Ort gebunden hat der Londoner Vermögensberaters Scorpio Partnership ganz aktuell eine sehr interessante und aus meiner Sicht absolut plausible Studie veröffentlicht. Als entscheidende Faktoren zählen in dieser Studie für die „mobilen Millionäre“ Faktoren wie die wirtschaftliche und politische Stabilität, das Rechtssystem, die Bildung und Infrastruktur.

Zu den mobil orientierten Wohlhabenden zählt Scorpio beispielsweise Ärzte, Anwälte und Unternehmer, die die Mehrheit unter den Reichen in der Welt bilden.

Das Endergebnis: DMSDIS – Der Millionär sucht den idealen Standort

     1. Schweiz      6. Jersey
     2. London      7. Cayman Islands
     3. Singapur      8. Isle of Man
     4. New York      9. Monaco
     5. Hong Kong      10. Dubai

Mehr Details und die jeweilis aktullen Einzelrankings finden Sie unter www.scorpiopartnership.com

(c) Markus Miller, Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

NETZWERK-TIPP: Weiterführende Informationen und Empfehlungen finden Sie auf unserem Portal www.geopolitical.biz bei unseren PREMIUM PARTNERN