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Sicherheit: Deutschland verliert 31 Plätze!

Terror_Political_Risikokarte_2017Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

das World Economic Forum WEF hat aktuell sein in regelmäßigen Abständen veröffentlichtes Ranking der sichersten Reiseländer der Welt erstellt. Die Terroranschläge in Europa, aber auch die zunehmende Kriminalität beeinflussen dabei die gefühlte Sicherheit von Touristen mittlerweile enorm. Das verdeutlicht die neue Studie des Weltwirtschaftsforums ganz eindeutig.

Die aktuelle Analyse des Weltwirtschaftsforums vergleicht die Länder der Welt hinsichtlich ihrer touristischen Wettbewerbsfähigkeit. Die Auswertung legt dabei ein Hauptaugenmerk darauf, wie gefahrlos Urlauber in den jeweiligen Ländern reisen können. Das Sicherheitsranking bewertet dabei neben den Terrorismusauswirkungen wichtige Kriterien wie die Zuverlässigkeit der Polizei, die Anzahl an Tötungsdelikten, sowie die Kosten, die aufgrund von Gewaltdelikten bzw. Kriminalität entstehen.

Sichere Reiseländer: Deutschland auf Rang Nr. 51

Die letzte WEF-Studie datiert aus dem Jahr 2015. Damals – vor dem nachhaltigen Ausbruch der Migrationskrise und den damit verbundenen Folgen – lag Deutschland in diesem Sicherheitsranking des WEF auf dem 20. Platz. Seither hat sich die Sicherheitslage für Touristen – und parallel dazu natürlich auch für die im Inland lebende Bevölkerung – offensichtlich massiv verschärft. Im aktuellen Ranking verliert Deutschland sage und schreibe 31 Plätze und rutscht auf Rang Nr. 51 ab.

Wenn Sie nun denken der Rang Nr. 51 ist ein sehr schlechtes Ergebnis, dann irren Sie sich. Frankreich liegt noch deutlich hinter Deutschland auf Rang 67. Italien auf Rang 70. Großbritannien nur auf Platz 78 und die USA sogar nur auf Platz 84.

Finland_FlaggeDie Nr. 1 der sichersten Reiseländer ist Finnland


Das aktuelle Ranking verdeutlich ebenso, dass Nordeuropäische Länder wie Finnland, Island und Norwegen wiederum sehr stark in den Top 10 vertreten sind. Finnland belegt sogar den ersten Platz. Nachfolgend die besten 10 Länder in Bezug auf die Reisesicherheit: 1. Finnland, 2. Vereinigte Arabische Emirate, 3. Island, 4. Oman, 5. Hongkong, 6. Singapur, 7. Norwegen, 8. Schweiz, 9. Ruanda und 10. Katar.

Die letzten drei Plätze der Studie belegen die Staaten El Salvador, der Jemen und Kolumbien. Ich finde die neue Sicherheitsstudie des WEF ebenso interessant wie auch überwiegend plausibel nachvollziehbar. Der 9. Platz für das zentralafrikanische Land Ruanda hat mich allerdings sehr überrascht. Diese Eingruppierung ist für mich rational nicht nachvollziehbar. Außer, die Sicherheit reisender Touristen ist in Ruanda deswegen so hoch, weil dort gar keine Touristen reisen. Mich bestätigt diese Studie in grundsätzlich auch in meinen Strategien, beispielsweise für Strukturen und Investitionen in Ländern wie Norwegen der Schweiz oder dem Fürstentum Liechtenstein.

Weltkarten: Terror und politische Risiken 2017

Das britische Unternehmen Aon mit Sitz in London ist ein globaler Dienstleister für Risikomanagement, sowie Versicherungs- und Rückversicherungsmakler mit mehr als 72.000 Mitarbeitern in über 120 Ländern. In Deutschland sind an acht Standorten rund 1.700 Mitarbeiter für das Unternehmen tätig. Die Deutschlandzentrale befindet sich in Hamburg.

Terrorismus und Populismus erhöhen weltweit die Risiken für Unternehmen

In regelmäßigen Abständen – meist jährlich – veröffentlicht Aon die Weltkarten der Terrorgefahren und politischen Risiken. So auch für das Jahr 2017. Die Anzahl an Terroranschlägen ist im Jahr 2016 weltweit um 14 Prozent angestiegen. In Kombination mit einem zunehmenden, populistischen Nationalismus erzeugen diese Entwicklungen nach der aktuellen Aon-Studie unberechenbare Rahmenbedingungen für die internationale Wirtschaft.

Die beiden neuen Weltkarten, die Aon aktuell veröffentlich hat dokumentieren auch, dass die Anschläge auf westliche Länder weniger als drei Prozent der terroristischen Gewalt weltweit ausmachen. Und das trotz der deutlichen Zunahme terroristischer Vorfälle im Westen. Die USA hatten im Jahr 2016 sogar die höchste Zahl an terroristischen Anschlägen seit einem Jahrzehnt zu verzeichnen.

Die Bedrohung durch den Islamischen Staat und Al-Kaida nimmt zu

Die aktuellen Auswertungen heben hervor, dass die Terror-Bedrohung vor allem durch den islamischen Staat und Al-Kaida zunimmt. Davon sind immer mehr Bereiche in immer mehr Ländern betroffen, aufgrund der unterschiedlichen Taktiken und Tötungsabsichten der Terroristen. Neben dem persönlichen Leid der Opfer und der Angehörigen haben Terroranschläge auch große Auswirkungen auf Wirtschaftsunternehmen. Von Störungen bei den Lieferketten, bis hin zu Betriebsunterbrechungen.

Politische_Risikolandkarte_2017Deutschland erhält den Status „mittleres Risiko“

Die aktuelle Weltkarte der „Terrorrisiken und politischen Gefahren“ stuft diese in Deutschland als „mittleres Risiko“ ein. Gleiches gilt für Belgien, Bosnien-Herzegowina, Frankreich, Großbritannien und Griechenland. Unerhebliche Risiken gibt es dagegen in Grönland, Luxemburg, Island, Liechtenstein, Norwegen, Finnland, Tschechien, Kroatien, Slowenien und der Slowakei. Diese Staaten sind somit nach der Aon-Studie die sichersten Länder in Europa vor diesem Hintergrund. In allen anderen europäischen Ländern werden die Risiken als „niedrig“ eingestuft. Die Türkei, die ebenfalls mit einer kleinen Landfläche auf europäischem Boden liegt, hat hingegen die höchste Risikostufe „Rot“.

Weltweit gibt es immer weniger Länder die als sehr sicher eingestuft werden

Wenn ich mir die aktuelle Weltkarte (1. Karte ganz oben) nach den Farben betrachte (Rot = hohes Risiko bis Grün = unerhebliches Risiko) stelle ich fest, dass die grünen Flecken immer weniger werden. In Asien und Ozeanien gibt außer den kleinen Stadt- und Inselstaaten wie Macau, Vanuatu, Palau, Nauru, Kiribati, Tavalu, Tonga, den Komoren oder den Seychellen nur noch zwei Länder, die grün sind. Das sind Bhutan und Neuseeland.

Auch in Afrika finden sich nur noch zwei „grüne“ Länder. Das sind Namibia und Botswana. In Nordamerika ist kein grüner Bereich mehr zu finden. In Mittel- und Südamerika – abgesehen von zahlreichen Karibikinseln wie Kuba oder Jamaika – noch ein paar wenige Länder wie Belize, Costa Rica, Surinam oder Französisch Guiana. Bezeichnenderweise ist Französisch Guiana somit deutlich sicherer als Frankreich selbst!

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Geld ist die wichtigste Sprache der Menschheit!

100_Deutsche_Mark_BundesbankSehr geehrte Damen und Herren,
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Geld hat in Bezug auf seine Nutzungsmöglichkeiten drei wesentliche Grundeigenschaften: die Wertaufbewahrungs-, die Wertmessungs- und die Zahlungsmittelfunktion. Je stärker ein bestimmtes Gut diese drei Eigenschaften erfüllt, desto besser wird es als Geld angesehen. Die Kommunikationsfunktion des Geldes ist uns hingegen bislang kaum bewusst.

Geld besitzt eine Kommunikationsfunktion in unserem Wirtschaftssystem

Geld ist das Medium, das unsere gesellschaftliche Entwicklung seit Jahrtausenden beeinflusst. In der Studie „Gutes Geld“ des Frankfurter Zukunftsinstituts wird Geld heute als die einzige Sprache definiert, die weltweit verstanden wird. Unser zunehmend digitaler Lebensstil wird in absehbarer Zeit zu einem anderen Geldsystem führen. Basierend auf digitalen Währungen mit neuen Chancen, aber auch Risiken.

Geldsystem: Wie schöpfen und nutzen wir Geld in der Zukunft?

Früher oder später werden gravierende Strukturreformen in der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Europas zu Änderungen in unserem Geldsystem führen. Je später dies geschieht, desto höher ist die Gefahr, dass diese Strukturreformen mit einer Währungsreform auf dem Rücken der Völker Europas einhergehen werden. In Europa gibt es vieles, das uns trennt. Von unterschiedlichen Sprachen und Mentalitäten der Bürger bis hin zu Steuern, Wirtschafts- und Vermögensverhältnissen.

Ein Medium aber (zwangs-)vereint uns alle: der Euro. Aus diesem Grunde liegt in unserem gemeinsamen Geld auch der Generalschlüssel zum Tor der Probleme und der Lösungen. Auch wenn Euro die aktuelle Krise überlebt, kann es jederzeit zu gravierenden Änderungen im Geldsystem kommen. Erste Anzeichen dafür gibt es bereits, allen voran in Island oder den skandinavischen Ländern. Aber auch in der Schweiz.

IslandNachhaltige Wege aus einer Krise: Island statt Griechenland?

Im Gegensatz zu den fortlaufenden “Wasserstandsmeldungen” aus Griechenland habe ich zu Entwicklungen in Island in den breiten Medien kaum etwas gelesen. Während in Griechenland mit allen Mitteln ein Staatsbankrott und der Euro-Austritt verhindert werden sollen, hat Island die Staatspleite bereits hinter sich. Sieben Jahre ist der der finanzielle Zusammenbruch des isländischen Staates mittlerweile her.

Island hat im Gegensatz zu den Euro-Ländern Portugal, Spanien oder Griechenland infolge der letzten großen Finanzkrise im Jahr 2008 die Banken und das Finanzsystem nicht mit staatlichen Rettungsschirmen künstlich gerettet. Der isländische Staat traf vollkommen unkonventionelle, harte Maßnahmen: Die in Schieflage geratenen Banken wurden fallengelassen, zahlreiche Banker wanderten ins Gefängnis und Schulden wurden einfach nicht mehr zurückbezahlt. Zu Beginn des Jahres 2009 waren 80% der Unternehmen und rund 30 % der Privaten Haushalte pleite! Die Isländische Krone als Landeswährung stürzte ab, der freie Kapitalverkehr wurde eingeschränkt. Das Land wurde grundlegend saniert auf Kosten der Bürger, Unternehmen und Gläubiger.

Island plant eine Währungsreform hin zu einem Vollgeldsystem

Ende März 2015 wurde im stark krisengebeutelten Island im Parlament ein Report vorgelegt mit dem Arbeitstitel „Ein besseres Geldsystem für Island“. Sollte dieser Vorschlag umgesetzt werden, würde das eine Revolution im bestehenden Finanzsystem bedeuten. Der Vorschlag sieht vor, dass den Geschäftsbanken die Möglichkeit der Geldschöpfung entzogen wird.

Bankkredite müssen vollständig aus Geld bestehen, das durch die Notenbank gedeckt sein muss. Ein Vollgeldsystem also. Auch in der Schweiz gibt es heute bereits eine Volksinitiative zur Umsetzung eines Vollgeldsystems. Vor diesen Rahmenbedingungen empfehle ich Ihnen, dass Sie selbst bereits heute – zumindest für Teile Ihres Geldes – ein eigenes, privates Vollgeldsystem schaffen.

Gold ist Geld, alles andere ist Kredit!

Die ursprüngliche Zahlungsverkehrsfunktion von Geld war die Tauschfunktion über Warengeld. Die erste erfolgreiche Währung dieser Art war dabei 1.500 Jahre vor Christus die Kauri-Muschel. Dieser fehlte es aber an der wichtigen Eigenschaft, nämlich der Wertaufbewahrungsfunktion. Dadurch wurden die Edelmetalle, allen voran Gold und Silber sehr schnell zum ältesten Wertaufbewahrungsmittel weltweit. An dieser Funktion hat sich bis heute nichts geändert.

Im Gegensatz zu allen anderen Geldwährungen, von Papiergeld bis hin zu Aktien, haben physische Edelmetalle niemals in der Historie über tausende von Jahren ihren inneren Wert verloren, auch wenn dieser immer wieder hohen Schwankungen unterworfen war.

„Gold ist Geld, alles andere ist Kredit!“ Das Zitat des legendären US-Bankers J.P. Morgan ist heute so gültig wie vor 120 Jahren. Deswegen gilt mein Augenmerk gerade auch den physischen Edelmetallen. Das reale Geld in Form von Gold und Silber ist Chance und Risikoausgleich der zunehmenden Bargeldlosigkeit.

Interview mit Markus Miller von der Edelmetall- und Rohstoffmesse 2015 aus München

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