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Die Geschichte des Unsinns kleiner Goldbarren!

9115bfc743Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

mit einer aktuellen Studie – in Auftrag gegeben von einem Edelmetallhändler namens Karatbars – hat sich das Berlin Institute of Finance Innovation and Digitalization in die Diskussion um aktuelle Krisensituationen und die Folgen für die Bargeldbestände eingeschaltet. Dabei ging es den angeblichen Wissenschaftlern um die Frage, inwieweit beispielsweise bei einem länger anhaltenden Blackout oder anderen außergewöhnlichen, durch Ausfall von IT Systemen verursachten Ereignissen die Bargeldreserven der Bundesbürger ausreichend seien und inwieweit auf andere Ersatzwährungen zurückgegriffen werden müsste.

Darunter fällt beispielsweise auch das Thema Gold. Hierzu wurde medienwirksam eine Pressemitteilung durch einen Edelmetallhändler namens „Karatbars International“ veröffentlicht, deren Passagen Sie in wesentlichen Auszügen nachfolgend finden:

Interessanterweise erhielt während der Erstellung der Studie die Untersuchung eine besondere Aktualität, da die Bundesregierung Ende August ein Konzept verabschiedet hat, das auf 69 Seiten die Sicherheitsvorsorgen für die Bundesbürger beschreibt. Auch wenn ein Krisenfall von außen sehr unwahrscheinlich sei, verlange die Sicherheitsvorsorge, „sich trotzdem auf eine solche, für die Zukunft nicht grundsätzlich auszuschließende existenzbedrohende Entwicklung angemessen vorzubereiten“.

Eine mögliche IT-Krise ist im Bewusstsein der Bevölkerung noch nicht angekommen

Dabei hat die Bundesregierung eine IT-Krise noch gar nicht berücksichtigt. Auch im öffentlichen Bewusstsein ist dieses Thema noch nicht angekommen. Eine einfache Google-Analyse zeigt das deutlich. „Die Informationsquellen sind überfüllt mit Krisenbegriffen und empfohlenen Maßnahmen. Interessanterweise sind beim Stichwort Datenkrise lediglich 1.640 Treffer bei Google angegeben. Dies verwundert, da eine Datenkrise beinahe jede der oben genannten Krisen im digitalen Zeitalter auslösen kann“, heißt es dazu in der Studie.

Zu geringe Bargeldversorgung

Die Studie bemängelt, dass die durchschnittliche Versorgung der bundesdeutschen Bürger mit Bargeld viel zu gering sei, da im Falle einer IT-Krise oder eines Blackouts auch die Bargeldversorgung der Bürger unterbrochen werde. Aufgrund des hohen Automatisierungs- und Digitalisierungsgrads der bundesdeutschen Banken würde die Bargeldversorgung an Geldautomaten unterbrochen.

„Die Studie zeigt, dass die statistisch aktuell festgestellte Menge von ca. 103 EUR pro Person in Bargeldform insbesondere in spezifischen Situationen nicht ausreichend ist.“ Zudem könne in einer IT-Datenkrise „… die adäquate Versorgung mit Bargeld nicht von den Bundesbanken ermöglicht werden.“ Die Studie stellt die Frage nach der Umsetzung der Bargeldversorgung von 40,77 Millionen Privathaushalten in Deutschland (in 2015) durch lediglich 35 Bundesbankfilialen.

Harals_Seiz_KaratbarsGold ist Werterhalt

Harald Seiz (Bild), Chef von Karatbars, der Auftraggeber der Studie war, sieht sich durch die Studie bestätigt. Schließlich heißt es in ihr weiter: „Sollte es zu einer Vertrauenskrise in das gesetzliche Zahlungsmittel kommen, hat die Vergangenheit in verschiedensten Inflationsszenarien gezeigt, welche Reaktionen in die Bevölkerung hervorgerufen werden.“ Die Autoren folgern, dass Gold in diesem Fall ein adäquates und allseits anerkanntes Zahlungsmittel werden könnte. „Gold wird seit Jahrtausenden für rituelle Gegenstände und Schmuck sowie seit dem 6. Jahrhundert v. Chr. in Form von Goldmünzen als Zahlungsmittel genutzt.“

Gold und andere Edelmetalle (ggf. auch Diamanten) haben den empirisch als auch historisch bewiesenen Werterhalt und eignen sich somit als Tauschmittel in Zeiten von Unsicherheit. Die implizite Problematik liegt in der „Teilbarkeit“ und der Bestimmbarkeit in kleinen Mengen. In Krisen ist es sinnvoll anzunehmen, dass Goldschecks oder Goldguthaben (eingezahlt) bei Banken nicht im Barverkehr akzeptiert werden.

Die Studie ist zum Ergebnis gekommen, dass Bargeld für Krisen, die mehr als 10 Tage andauern, in den überwiegenden Fällen nicht ausreicht und Edelmetalle wie Gold als ideale Reserve herhalten.“ Gestützt wird dies übrigens auch durch die aktuelle Entwicklung auf dem Goldmarkt. Allein die Unsicherheiten durch den Ausgang der US-amerikanischen Präsidentenwahl habe die Anleger sichere Häfen ansteuern lassen. So kostete Anfang November eine Feinunze Gold rund 1332 US-Dollar, so viel wie lange nicht mehr. (Anmerkung: Dieser Effekt hat sich mittlerweile zumindest temporär deutlich relativiert!).

karatbars-back500Die kleinste „vernünftig“ handelbare Einheit liegt bei 1 Gramm (Bild 1 Gramm Goldbarren von Karatbars).

Fazit der Untersuchung auf Basis der Pressemitteilung

In bestimmten Extremfällen ist die aktuell vorhandene durchschnittliche Bargeldmenge von 103 Euro nicht ausreichend. Zudem erweitert die Studie die bisherigen Empfehlungen zum Halten von Bargeldreserven um weitere Zahlungsmittelformen. Somit sollten neben einem Bargeldbestand in Euro auch eine andere als sicher angesehene und international akzeptierte Währung wie der US-Dollar sowie Edelmetalle wie Gold und/oder Silber (in kleinen Stückelungen) vorrätig gehalten werden.

Die empfohlene Höhe ist dabei stark abhängig von der Dauer eines IT-Blackouts. Jedoch empfiehlt es sich, für einen Zeitraum von bis zu zehn Tagen einen Gegenwert im Höhe von 2.000 EUR zu halten. Die Verteilung auf die einzelnen Zahlungsmittelformen kann einer Gleichverteilungsfunktion folgen, das heißt jede der drei zentral empfohlenen Zahlungsmittel – Euro, eine stabile Währung außerhalb der Eurozone und Edelmetalle – sollte zu jeweils einem Drittel vorhanden sein.“

Allerdings könne mit gleicher Verve behauptet werden, dass ausgehend von der Quelle der Krise ein Vertrauensverlust in andere Währungen nicht auszuschließen sei. Dieses spräche für einen höheren Anteil von Edelmetallen in kleinen ‚handelbaren‘ Stückelungen.“

Soweit einmal das Marketing-Bla-Bla-Bla von Karatbars International auf Basis der Studie des Berlin Institute of Finance Innovation and Digitalization. Die Einschätzung und Empfehlung von Markus Miller: Achten Sie auf die Auftraggeber derartiger Studien!

  1. Die Grundlagen der Studie sind durchaus nicht uninteressant
  1. Die Schlussfolgerungen des Auftraggebers der Studie (Edelmetallhändler Karatbars International) sind ein reiner Marketing-Unsinn!

BIFID_HWR_UrkundeIch habe das Berlin Institute of Finance Innovation and Digitalization BIFID noch nie zuvor gehört. Wenn man einmal nach diesem Institut recherchiert, dann stellt man fest, dass hier zwar ein schöner Name mit einem Pseudo-Wissenschaftlichen Anspruch vorliegt, aber relativ wenig Substanz dahinter. (Bild: Urkunde über die Anerkennung des BIFID e.V. als An-Institut der HWR Berlin).

Die Studie wurde von einem relativ unbedeutenden Edelmetallhändler namens Karatbars International GmbH aus Stuttgart in Auftrag gegeben. Dieses Unternehmen hat sich nach eigenen Angaben auf den Verkauf von kleinen Goldbarren und Geschenkartikeln mit Goldbarren spezialisiert.

Und genau hier liegt die Krux! Die bezahlte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Edelmetalle am besten in „kleinen handelbaren Stückelungen“ gekauft werden sollen. Ja klar, weil hier fragwürdige Anbieter wie Karatbars am meisten verdienen, da die Aufschläge auf den Goldpreis exorbitant hoch sind. Edelmetalle sind kein Krisenmetall für die Zeit in einer Krise, sondern ein Wertaufbewahrungsmedium und Wertspeicher für die Zeit nach einer Krise.

Lagern Sie Ihre Edelmetalle in sicheren Strukturen im Ausland!

Einen maximalen Handbestand an Edelmetallen, Fremdwährungen oder auch Diamanten in einer Größenordnung Ihrer Lebenshaltungskosten von 3 bis 6 Monaten sollen Sie natürlich haben, aber auch hier sollten Sie auf Anlagemünzen setzen und keine kleineren Einheiten als 1e Unze bei Gold und Silber erwerben. Maximal können Sie bei Goldbarren noch ½ Unze erwerben, aber nicht weniger. Meine Anbieter-Empfehlung mit hervorragenden Konditionen ist hierfür Anlagegold24 – Für Diamanten der Anbieter Diamondstoxx – Für physische Fremdwährungen Travelex.

Finger weg von kleinen Gramm-Barren und Münzen! Finger weg von Karatbars!

Bei 1 Gramm-Barren hingegen zahlen Sie nur drauf und Edelmetallhändler wie Karatbars International freuen sich über schöne Gewinne mit Ihrem Geld und eine Verkaufs-Geschichte von den kleinen Barren und Münzen, die einfach nur ein Marketing-Unsinn ist. Heute, am 15.12.2016 um ca. 16:40 bezahle ich bei Karatbars für deren 1g-Goldbarren 56,56 Euro. Bei dem von mir oben genannten, empfehlenswerten Anbieter zahle ich hingegen nur 39,55 Euro. Das ist in Bezug auf Karatbars International schlicht als nicht seriös einzustufen!

Nutzen Sie intelligente Alternativen! Planen Sie Edelmetalle wie Gold, Silber, Platin oder Palladium in kleinen Einheiten zu kaufen und sicher zu verwahren – beispielsweise in der Schweiz, Kanada oder Singapur – rate ich Ihnen zum Alternativen Geldsystem von GoldMoney und BitGold!

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Video von Markus Miller: Geldsysteme der Zukunft!

Markus_Miller_Vortrag_Stuttgart_GEOPOLITICAL.BIZSehr geehrte Damen und Herren,
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im Rahmen der renommierten Finanzmesse Invest 2016 habe ich sehr gerne die Einladung angenommen, einen Messevortrag vor absolut ausgefüllten Raumkapazitäten zu halten. Vielen herzlichen Dank an die zahlreichen Zuhörer, vor allem die interessanten Gespräche und Anregungen im Rahmen meiner Präsentation. Mein Verlag hat mein Vortragsvideo mit einer exklusiven Sonderaktion verknüpft, was mich ebenfalls sehr freut. Über den nachfolgenden Link finden Sie das freie und kostenlose Video meiner Vortragspräsentation mit weiterführenden Informationen:

Zum Vortrag von Markus Miller: DAS SIND DIE GELDSYSTEME DER ZUKUNFT!

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Der Bitcoin ist elektronisches Bargeld!

BitcoinSehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

erinnern Sie sich noch an den Tag, an dem Sie erstmalig die damals neu eingeführten Euro-Münzen und Euro-Scheine in der Hand gehalten haben? Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, weil ich damals selbst noch auf einer Bank in Österreich gearbeitet habe. Ebenso werde ich mich immer an den 26. Juni 2015 erinnern. An diesem Tag habe ich in Halifax, der Hauptstadt der kanadischen Provinz Nova Scotia erstmalig eine Pizza und drei Bier mit Bitcoins über mein Smartphone bezahlt.

Der Bitcoin: Die zentralbanklose Währung ist anonym wie Bargeld

Die Idee des freien Marktgeldes beziehungsweise einer marktwirtschaftlichen Geldordnung ist für viele Menschen völlig neu. Aus meiner Sicht wird es in der Zukunft eine neue Währung geben, die kryptographisch sein wird. Ich kann mir darüber hinaus aber auch vorstellen, dass es offizielle Währungen geben wird, die die Eigenschaften von physischem Gold mit der modernen Technologie der Kryptographie (mathematische Verschlüsselungssysteme) kombinieren. Hierzu empfehle ich die Ausführungen auf unserem Portal: So einfach nutzen Sie das Alternative Geldsystem von GoldMoney und BitGold!

Die heute mit großem Abstand bekannteste kryptographische Währung ist der Bitcoin. Das Konzept von Bitcoin wurde 2008 unter dem Namen Satoshi Nakamoto erstmals beschrieben. Bis heute ist nicht klar, wer hinter dem Namen steckt. Neuere Quellen sprechen von einen australischen Unternehmer. Vermutlich ist Satoshi Nakamoto keine natürliche Person, sondern ein Pseudonym, hinter dem eine ganze Gruppe von Entwicklern steht.

Jeder Benutzer der Bitcoin-Software erhält eine elektronische Geldbörse, in der sich ein öffentlicher und privater Schlüssel befinden. Der öffentliche Schlüsselteil dient dabei als Adresse zum Senden und Empfangen von Bitcoins. Der private Schlüsselteil autorisiert die persönlichen Transaktionen. Aufgrund zufälliger Generierung enthalten die Adressen – wie bei Bargeldscheinen oder Münzen – keinerlei Informationen über den Besitzer.

Daher ist es auch möglich, dass jeder Benutzer theoretisch unendlich viele Konten besitzt, da jede neue Generierung von einem Schlüsselpaar einem neuen Konto gleicht. Somit können Sie für verschiedene Bereiche Ihres alltäglichen Lebens auch verschiedene Bitcoin-Konten benutzen.

Bitcoins finden immer mehr Anerkennung und Verbreitung

Im Laufe der noch sehr kurzen Bitcoin-Geschichte von rund sieben Jahren wurden bereits zahlreiche Projekte rund um Bitcoin gegründet. Einige davon befassen sich mit dem Tausch von Bitcoins in andere Währungen, beispielsweise in US-Dollar, Japanische Yen oder in Euro.

Des Weiteren bieten immer mehr Online-Shops, stationäre Händler oder Hotels und Restaurants an, ihre Dienstleistungen mit Bitcoins zu bezahlen. Bei großen Unternehmen wie Microsoft, Expedia, Dell und vielen weiteren können Sie beispielsweise als Kunde bereits mit Bitcoins bezahlen.

bitcoin-geldautomat-595x368Starkes Wachstum bei Bitcoin-Geldbörsen und Bitcoin-Geldautomaten

Der Bitcoin-Aufschwung ist nicht nur am zuletzt wieder stark steigenden Wert der kryptographischen Währung zu erkennen, sondern vor allem durch die geradezu explodierende Nutzung von Bitcoin-Wallets. Mittlerweile gibt es bereits über 500 Bitcoin-Geldautomaten, deren Anzahl monatlich weiter ansteigt. Helsinki, Stockholm und Bratislava waren die ersten Städte Europas, in denen diese Automaten installiert wurden.

Deutschlands erster Bitcoin-Automat steht in Berlin. Bitcoin-Geldautomaten bieten die Möglichkeit, die Internetwährung abzuheben oder auch einzuzahlen. Dadurch rückt die führende digitale Währung immer näher an die reale Wirtschaft heran.

Bitcoin ist digital limitiertes Bargeld mit zunehmender Akzeptanz

In Gesprächen stelle ich immer wieder fest, dass beispielsweise zahlreiche Bargeldverfechter oder Goldbefürworter gleichzeitig große Gegner von virtuellen Währungen und digitalen Prozessen sind. Das ist verwunderlich und liegt nach meiner Einschätzung vor allem darin begründet, dass diesen Marktteilnehmern schlicht das Basiswissen zu Bitcoins fehlt.

Eine Goldcoin (coin: engl. für Münze) wie beispielsweise der Krügerrand hat mit einem Bitcoin sehr viel gemein. Von der weltweiten Akzeptanz, über die Anonymität bis hin zur natürlichen, beziehungsweise technologisch limitierten Verfügbarkeit.

Die Anzahl an verfügbaren Bitcoins ist auf 21 Millionen Münzen begrenzt

Es gibt lediglich 21 Millionen digitale Bitcoin-Münzen. Derzeit sind bereits 15 Millionen Bitcoins in Umlauf. Die restlichen 6 Millionen Bitcoins werden erst über die nächsten Jahrzehnte ausgeschüttet. Der letzte Bitcoin wird voraussichtlich sogar erst im Jahr 2140 erzeugt werden.

Ich bewerte Bitcoin im Gegensatz zu Gold derzeit weniger als Wertaufbewahrungsmittel, sondern viel mehr als virtuelles Währungssystem mit alternativen Zahlungsverkehrsfunktionen. Bitcoins können Sie weltweit für kostengünstige Zahlungsvorgänge und Überweisungen nutzen. Die Akzeptanzstellen werden weiter zunehmen. Die teuren Bezahldienste der Banken können Sie dadurch – speziell bei Auslandstransaktionen – ganz einfach umgehen.

Bitcoin ist eine anerkannte Währung mit eigenem Währungskürzel

Der Bitcoin hat für mich das Potenzial, ein wichtiges Zahlungsmittel der Zukunft zu werden, vergleichbar mit einer Weltleitwährung wie dem US-Dollar, der jedoch auf einem ungedeckten Papiergeldsystem basiert.

bc-1Der Bitcoin hat mittlerweile mit BTC ein eigenes Währungskürzel. Die zunehmende Akzeptanz sehen Sie auch daran, dass auf renommierten Börseninformationsplattformen wie Finanztreff mittlerweile der Bitcoinpreis (BTC/USD) bei den Devisenkursen fortlaufend publiziert wird.

Eröffnen Sie jetzt ein Bitcoin-Konto!

Immer mehr Unternehmen, Privatpersonen, Geschäftsbanken und selbst große Zentralbanken befassen sich zunehmend mit der Bitcoin-Technologie. Ihnen rate ich, sich diese Marktteilnehmer zum Vorbild zu nehmen.

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Gold: Die kommende globale Währung?

Vor einiger Zeit habe ich einen Artikel zum möglichen, langfristigen Ausblick unseres Währungssystems gemacht mit dem Titel “Vom Euro, Amero, Asiaro zum Globo“. Währungsturbulenzen belasten unsere angeschlagenen Finanz- und Wirtschaftssysteme mittlerweile zusätzlich. Ich persönlich halte die Wahrscheinlichkeit durchaus gegeben, dass weitere Währungsunionen entstehen. Beispielsweise die USA, Kanada und Mexico mit einer neuen Währung namens Amero, den Beitritt Englands zum Euro, oder der Zusammenschluss von Asiatischen Staaten zu einem “Asiaro”.

Langfristig halte ich ebenso die Wahrscheinlichkeit einer Welteinheitswährung namens “Globo” durchaus für realistisch. Sollte die derzeitige Weltwirtschaftskrise und die weltweiten Staatsverschuldungen allerdings weiterhin in dieser aktuellen Dynamik zunehmen, so glaube ich an die Rückkehr zum Goldstandard. Es gäbe dann durchaus noch unterschiedliche Papiergeldwährungen, allerdings würden diese eine gemeinsame Grundlage haben. Das Edelmetall Gold. Wir hätten dann bereits eine Globale Einheitswährung als Orientierung und Referenz im Währungsbereich.

Was ist ein Goldstandard?

Als Goldstandard bezeichnet man die Deckung einer Währung durch Gold. Goldwährungen charakterisieren sich dadurch, dass entweder zu Münzen geprägtes Gold direkt als gesetzliches Zahlungsmittel dient oder aber Papiergeld und Kursmünzen jederzeit in Gold eingelöst werden können. In den westlichen Industriestaaten wurde der Goldstandard beispielsweise 1817 in Großbritannien, 1871 in Deutschland und 1900 in den USA eingeführt. Damit löste Gold die zuvor vorherrschenden silberbasierten Währungen ab. Formell aufgehoben wurde die (Gold-)Deckungspflicht von den Zentralbanken der westlichen Länder erst wieder am 17. März 1968. Aber vielleicht ist es nur eine Frage der Zeit, bis ein derartiger Standard wieder eingeführt wird, beziehungsweise eingeführt werden muss.

Die Globale Vertrauens- und Systemkrise

Die aktuellen, anziehenden Goldpreise haben natürlich eine Reihe von Gründen. Einer der wichtigsten ist sicherlich dass dramatisch Sinkende Vertrauen in die wichtigsten Volkswirtschaften. Allen voran natürlich gerade Amerika und auch Europa. Die US-Immobilienkrise hat sich längst zu einer weltweiten Liquiditäts- und Kreditkrise entwickelt, welche nun in unglaublicher Härte auf die Realwirtschaften und Lebensbereiche eines jeden einzelnen von uns durchschlägt.

Währungsturbulenzen sowie die Sorge vor stark steigenden Inflationsraten, welche ein explodierendes Geldmengenwachstum mit sich bringen, müssen aus meiner Sicht alle Bürger und vor allem Kapitalanleger mit Unbehangen erfüllen. Während Goldinvestments vor kurzem noch auf ein “Medium für Angsthasen” reduziert wurden, bestätigt sich einmal mehr die Krisenbeständigkeit und die Eigenschaft von Gold als – zumindest relativ – sicherer Hafen. So titelte auch die Financial Times in einem Artikel vom 7. Januar 2008 “Gold is the new global currency”. Dies ist durchaus ungewöhnlich, nachdem sich die Financial Times in der Vergangenheit traditionell kritisch bezüglich Goldinvestments als Anlagemedium äußerte.

Nachdem sich nun die ursprüngliche US-Immobilienkrise zu einer weltweiten Finanzkrise – die mittlerweile auch realwirtschaftliche Spuren hinterlässt – entwickelt hat, konnte die US-Notenbank nur mit massiven Leitzinssenkungen reagieren. Somit befinden sich die US-Realzinsen mittlerweile bereits im negativen Bereich.

Am Golde hängt, zum Golde drängt

Gold ist und bleibt der gemeinsame Maßstab aller wirtschaftlichen Transaktionen der Menschheit. Es verbindet seit ca. 4.000 Jahren die Menschen über alle Kulturen, Religionen und Herrschaftssysteme hinweg wie kein anderes materielles oder ideelles Gut. Gold ist das älteste Anlagemedium der Welt. Früher oder später kamen bisher alle Kulturen auf Gold als Geld und Wertaufbewahrungsmedium zurück. Oder diese Kulturen sind untergegangen.

Wo Gold ist, ist Macht

Gold verfügt – wie kein anderer Gegenstand – über Eigenschaften, welches es als universelles Zahlungsmittel weltweit prädestiniert. Gold ist Geld in seiner besten und bewährten Form. Das Edelmetall hat sich – seit König Krösus vor mehr als 2.600 Jahren die ersten Goldmünzen prägen ließ – als Zahlungsmittel und vor allem eben als Wertaufbewahrungsmittel bis zum heutigen Tage bewährt.

Für die langfristige Entwicklung des Goldpreises ist dabei nicht unbedingt die industrielle Nachfrage und damit die Konjunktur entscheidend, sondern, in welchem Maße sich gerade Anleger auf dieses grundlegendste aller Edelmetalle besinnen.

Wenn Schulden, vor allem Staatsschulden weit mehr als Ersparnisse und Rücklagen wachsen, läuft der gesamte Wirtschaftszyklus aus dem Ruder. Diese gigantischen, strukturellen Unausgewogenheiten lassen sich derzeit weltweit – und ganz besonders in den USA aber zunehmend auch in Europa – beobachten. Die Folge ist eine massive Vertrauenskrise, nicht nur im Finanzsektor, sondern zwischen allen Wirtschaftsteilnehmern. Banken vertrauen sich in Geldfragen selbst untereinander nicht mehr. In derartigen Situationen suchen gerade auch Kapitalanleger vor allem eines. Sicherheit und Vertrauen.

Gold = Vertrauen

Gerade in Krisenzeiten lagert „in Gold“ das finanzielle Grundvertrauen der Menschheit. Es ist der letzte Garant, wenn nichts mehr währt. Also das ultimative Wertaufbewahrungsmittel schlechthin.

Wenn nichts mehr geht, läuft und zählt Gold!

Es gibt aus meiner Sicht viele Gründe, welche für einen Goldpreisanstieg sprechen. Beispielsweise fallende Minenproduktionen, gestiegene Schmuck-Nachfragen, hohe Zuflüsse in Exchange Traded Funds (ETF’’s), negative Realzinsen in Volkswirtschaften oder rückläufige Zentralbankverkäufe.

Die wichtigsten Gründe sind für mich jedoch:

+ Mögliches Scheitern der Finanzsysteme
+ Weiter zunehmende geopolitische Risiken
+ Exorbitanter Anstieg der Staatsverschuldungen
+ Gefahr von Hyperinflation und Währungsreformen
+ Dramatischer Kaufkraftverlust aller Papiergeldwährungssysteme

Mein Fazit

Die im Rahmen der Finanzkrise ergriffenen Rettungsmaßnahmen sind zwar kurzfristig kaschierend, langfristig jedoch sehr bedenklich im Hinblick auf die Staatsverschuldungen. Zu hoch sind aus meiner Sicht die Summen, die von Politikern relativ unkontrolliert in die Wirtschaft gepumpt werden. Das Ausmaß an Rettungsschirmen, Schieflagen und Defiziten ist für mich mittlerweile so gigantisch, dass ich mich Frage, wie diese Unsummen jemals seriös und mit normalen Mitteln zurückgeführt werden können, ohne Staatsbankrott oder Währungsreform.

Ziel: 2.300 US-Dollar – das inflationsbereinigte Allzeithoch von Gold!

Gold ist knapp und im Gegensatz zu Platin, Silber oder Palladium die einzige Alternativwährung zu den Papierwährungen. Deshalb ist eine gezielte und strategische Investition in physisches Gold aus meiner Sicht gerade für Privatanleger eine wichtige Handlungsalternative die jeder Anleger gezielt und strukturiert umsetzen sollte! Ein nahes Kursziel von Gold liegt sicherlich bei circa 1.200 US Dollar je Feinunze. Aber auch das inflationsbereinigte Allzeithoch von circa 2.300 US Dollar je Unze halte ich persönlich – je nach weiterer Entwicklung der Krise auch durchaus sehr schnell – für absolut realistisch.

Papier(geld) ist geduldig, Gold(geld) ist beständig

Ein Zitat von William Rees-Mogg trifft die Beständigkeit von Gold über Generationen, Systeme und Institutionen aus meiner Sicht hervorragend.

Der ehemalige Chefredakteur der Times stellte folgendes fest:

“Es gibt heute keine Behörde, welche für die Zahlungsversprechen Alexanders, Julius Cäsars, Ludwig den 14., Peter des Großen, Napoleons oder Hitlers aufkommt. Sie waren zu ihrer Zeit mächtige Männer, aber keine Bank wird heute ihre Schecks oder Schuldverschreibungen einlösen. Wenn man jedoch einen Goldbarren nimmt, der einst in ihren Schatztruhen lag, erhält man den Gegenwert überall in der Welt. Die Dauerhaftigkeit und Universalität des Goldes verleiht ihm eine geldgleiche Autorität, die kein anderes Geld besitzt.”

Darum denken Sie daran: Hartgeld statt Papiergeld!

Regierungen kommen und gehen, Währungen kommen und gehen! Gold und Silber allerdings bleiben wertvoll, weil alle Menschen diesen Wert schätzen. Geld ist nicht alles! Vor allem wenn es sich um Papiergeld handelt. Hartgeld sollte es sein, am besten geprägt aus Gold. Alternativ auch aus Silber, beispielsweise über die 10 Euro Silbermünzen, welche auch gesetzliches Zahlungsmittel sind.

(c) Markus Miller, Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

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