Schlagwort-Archiv: Fremdwährungen

7 Strategien für Norwegen!

NorwegenSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

meine Sonderausgabe „Kanada“ aus dem Jahr 2015 ist bei meinen Lesern von Kapitalschutz vertraulich auf ein sehr großes Interesse gestoßen. Gleiches gilt für meine umfassenden Berichte, die ich zur Schweiz (40 Schweizer Banken im Test) oder zum Fürstentum Liechtenstein erstellt habe. Aus diesen Gründen habe ich aktuell eine neue Sonderausgabe erstellt zu einem hochattraktiven Land: Dem Königreich Norwegen.

Königreich Norwegen: Das stabile Land der Berge und Fjorde

Das Königreich Norwegen ist mit einer Fläche von 387.000 Quadratkilometern das siebtgrößte Land Europas. Das mit lediglich 5 Millionen Einwohnern dünnbesiedelte Königreich ist enorm vielfältig. Norwegen ist Natur pur, lediglich rund 4% der Landesfläche sind kultiviert. Im Westen des Landes finden Sie steile Berge, Gletscher, und zahlreiche Fjorde. Ein Viertel der Landesfläche ist mit Wald bedeckt.

Unterschiedliche Studien – beispielsweise von den Vereinten Nationen – haben bereits mehrfach bestätigt, dass Norwegen zum Land mit der höchsten Lebensqualität weltweit zählt. Gründe dafür sind ganz grundsätzlich das ausgezeichnete Bildungsniveau, die vorbildlichen Sozialeinrichtungen, die hohe Lebenserwartung der Bürger, die erstklassige medizinische Versorgung sowie die gesunden Staatsfinanzen.

Norwegische_Kronen_200Die Norwegische Krone ist eine der ältesten Währungen weltweit

Die Norwegische Krone mit dem Währungskürzel NOK ist eine der ältesten noch bestehenden Währungen weltweit. Eingeführt wurde sie bereits 1875. 100 Norwegische Kronen entsprechen derzeit einem Gegenwert von rund 11 Euro. Die Untereinheiten der Krone werden als Öre bezeichnet. 100 Öre sind eine Krone. Diese Recheneinheit ist allerdings nur noch für den Zahlungsverkehr relevant. Wie in Finnland die 1- und 2-Cent-Münzen wurden die Öre-Münzen im Jahr 2012 – allerdings komplett – aus dem Bargeldverkehr genommen.

Münzen gibt es somit nur noch im Wert von 1, 5, 10 und 20 Kronen. Norwegische Banknoten gibt es zu 50, 100, 200, 500 und 1000 Kronen. Alle Banknoten haben eine unterschiedliche Größe. Diese nimmt sowohl in der Länge als auch in der Breite mit steigendem Geldwert zu.

Norwegens Notenbankpolitik ist grundlegend solide

Verantwortlich für die Geldpolitik ist die eigenständige – und selbstverständlich von der EZB vollkommen unabhängige – Zentralbank Norwegens mit dem Namen Norges Bank, die bereits 1816 gegründet wurde. Norwegens Geldpolitik folgt dabei Werten und Wegen, die EU-Europa längst verlassen hat.

So definiert die Regierung Norwegens ein Inflationsziel für die Geldpolitik, das derzeit bei 2,5% liegt. An dieser Größe orientiert sich die norwegische Notenbank, um über eine solide Geldpolitik optimale Rahmenbedingungen für Produktion und Beschäftigung zu gewährleisten. Im Gegensatz zur EZB versucht die Notenbank Norwegens dabei nicht, durch eine expansive Geldpolitik die Fehler der Politik zu kaschieren oder gar einzelne Staaten durch verdeckte Finanzierungen über Anleiheaufkaufprogramme zu retten.

2,w=993,q=high,c=0.bildNorwegens Bürger leben in großem Wohlstand

Die nordischen Volkswirtschaften sind führend in Europa. Norwegens Bürger leben in großem Wohlstand verbunden mit hoher Lebensqualität und einem stark ausgeprägten Wohlbefinden. Im Weltatlas des Wohlbefindens belegt das Königreich Norwegen die klare Nr. 1. Der skandinavische Staat ist reich an Rohstoffen, vor allem an Öl und Gas. Norwegen ist der weltweit siebtgrößte Ölexporteur.

Das Land weist dabei trotz Problemen durch den rapiden Ölpreisverfall des Jahres 2014 eine hohe Solidität und Wirtschaftsleistung auf. Das belegen die eindrucksvollen Staats- und Außenhandelsbilanzen. Rund 250 Prozent des Bruttoinlandsproduktes hat der Staat Norwegen über seinen gigantischen Staatsfonds weltweit sehr breit gestreut investiert. Das ist einzigartig in Europa. Das skandinavische Land bietet Ihnen innerhalb Europas, aber außerhalb der EU ein hervorragendes Instrument zur Risikostreuung. Das Königreich trotzt der Krise im Euroraum hervorragend.

Gigantisches Staatsvermögen bei moderaten Schulden

Norwegen ist Westeuropas größter Öl- und Gasproduzent. Einnahmen aus der Energiebranche fließen in Norwegens 885 Milliarden US-Dollar schweren Staatsfonds, den größten der Welt. Die aktuelle Staatsverschuldung in Relation zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) liegt in Norwegen bei moderaten 27,94 %. Das lob ich mir! Deutschlands Verschuldungsquote liegt – ohne EU-Haftungsrisiken – derzeit bei rund 69 %. Frankreich bei 96 %. Spanien bei 100 %, Italien gar bei 133 % und Griechenland bei rund 180 %. Der EU-Schnitt liegt bei hohen 86 %.

Norwegische Unternehmen sind aufgrund der vergleichsweise kleinen Binnenmärkte in Skandinavien bereits seit Jahrzehnten sehr stark auf den Export ausgerichtet. Deshalb wissen sie, wie sie am Weltmarkt wettbewerbsfähig agieren. Ich beurteile dabei vor allem die Branchen Landwirtschaft & Fischerei sowie Energie & Wasserversorgung als am attraktivsten.

Die besten Strategien für Ihr Standbein in Norwegen!

Meine Sonderausgabe „Norwegen“ erhalten meine Leser von Kapitalschutz vertraulich zusammen mit der Monatsausgabe Februar. Mir haben meine umfassenden Recherchen wieder sehr viel Freude gemacht. Ich bin mir sicher, für jeden unter Ihnen ist mindestens eine interessante Strategie dabei. Insgesamt stelle ich Ihnen 7 grundlegende Strategien mit weiteren, individuellen Strukturierungsmöglichkeiten vor.

Sei es in den Bereichen Kontoführung oder Fremdwährungs-Investments bei norwegischen Banken, Immobilien und Aktien in Norwegen, oder die Grundlagen für ein Leben und Arbeiten im Königreich Norwegen mit zahlreichen Tipps und Kontaktadressen. Sie dürfen gespannt sein!

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Vom Bargeldverbot zum Bargoldverbot!

GoldMoneySehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

unser Geldsystem muss und wird sich in naher Zukunft grundlegend verändern und weiterentwickeln. Ein Wandel unseres bestehenden Geldsystems wird nach meiner Überzeugung nicht nur aufgrund der derzeitigen Giralgeldschöpfung (Buchgeldschöpfung) in Form massiver Geldmengenerhöhungen durch Kreditvergabe der Noten- und Geschäftsbanken, die rein schuldenbasiert sind, erfolgen, sondern wegen der stark steigenden Dynamik des technologischen Fortschritts. Vollkommen unabhängig von den weiter zunehmenden staatlichen Bargeldverboten. Die technologische Dynamik ist so stark wie nie zuvor.

Es ist letztendlich eine vollkommen plausibel zu prognostizierende Entwicklung, dass geprägte Metallmünzen sowie Papier- und Plastikgeld zunehmend verschwinden und ihre Zahlungsmittelfunktion dadurch verlieren werden.

Bargeldquelle Smartphone: Apple wird die digitale Geldbörse etablieren

Ihr Smartphone kann in Zukunft sowohl Ihre Geldbörse als auch der Geldautomat Ihrer Bank sein, ganz nach Ihren persönlichen Anforderungen. Es ist empfehlenswert, heute bereits alternative, elektronische Geldsysteme zu nutzen, die nicht auf Zentralbankgeld basieren.

In den USA etablieren derzeit vor allem die Unternehmen Apple und Google einen neuen Bezahlstandard, der auf kryptographischen Systemen und digitalen Währungen basiert. Das Handy wird dadurch immer mehr zur Bank- oder Kreditkarte und zu einem digitalen Bargeldersatz. Diese Entwicklungen werden auch unmittelbar nach Europa kommen.

SEPA ist eine Basis der Bargeldabschaffung

Die Grundlagen für den bargeldlosen Zahlungsverkehr im Europäischen Wirtschaftsraum EWR wurden mit der Umsetzung der Single Euro Payments Area (SEPA) gelegt. Die derzeitigen Entwicklungen im Bereich der digitalen Währungen sind für mich vergleichbar mit den Anfängen des Internets. Aktuell werden die Grundlagen gelegt für das „Internet des Geldes“ in der Zukunft.

100 Prozent aller Papiergeldwährungssysteme sind gescheitert

Von Henry Ford (1863 – 1947) stammt das Zitat: „Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh“. Diese Feststellung stammt aus einer Zeit, in der unser Währungssystem noch ganz grundlegend in Ordnung schien.

Prof. Max Otte hat in seinem Zukunftsausblick für das Jahr 2016 die Aussage getroffen „Unser Geld könnte sich in Luft auflösen“. Ich teile diese Feststellung. Aufgrund des Scheiterns aller papiergeldbasierten Währungssysteme in der Vergangenheit. Von 599 Papiergeldsystemen, die in den letzten 1.000 Jahren eingeführt wurden, sind 100 Prozent gescheitert!

1449704303808Geld hat drei wesentliche Grundfunktionen

Geld hat in Bezug auf seine Nutzungsmöglichkeiten drei wesentliche Grundeigenschaften: die Wertaufbewahrungs-, die Wertmessungs- und die Zahlungsmittelfunktion. Je stärker ein bestimmtes Gut diese drei Eigenschaften erfüllt, desto mehr wird es als Geld angesehen. Unser zunehmend digitale Lebensstil wird in absehbarer Zeit zu einem anderen Geldsystem führen, basierend auf digitalen Währungen mit neuen Chancen, aber auch Risiken. Das größte Risiko derzeit ist, die Augen vor diesen Entwicklungen zu verschließen.

Ist der Goldstandard die Lösung?

Zahlreiche Länder führten im 18. Jahrhundert den Goldstandard ein, darunter auch die USA als größte Wirtschaftsnation der Welt. Als Nachfolgesystem des Goldstandards wurde 1944 das Bretton-Woods-System ins Leben gerufen. Die Goldpreisbindung des Papiergeldes in den USA wurde erst unter Präsident Richard Nixon im Jahr 1971 endgültig aufgehoben. Im Jahre 1976 empfahl der Internationale Währungsfonds allen Mitgliedern die Aufhebung des Goldstandards. Wäre nun eine Rückkehr zum Goldstandard die Lösung beziehungsweise ist der Kauf von physischem Gold eine Antwort auf die kommenden Bargeldbegrenzungen und Bargeldverbote? Nein!

Zunehmende Bargeldverbote bringen auch ein Bargoldverbot mit sich!

Ich kenne viele „Goldfans“, die sogenannten Goldbugs die das ganz anders sehen und rein auf physische Münzen oder Barren setzen und dabei auch die Zahlungsmittelfunktion im Auge haben. Für mich ist es allerdings ein Irrglaube anzunehmen, dass eines Tages in einer Systemkrise im Supermarkt mit kleinen Goldbarren oder Silbermünzen bezahlt werden kann. Das ist lediglich ein Marketingmythos, der von Edelmetallhändlern gefördert wird, um ihre Kleinbarren- und Münzen mit hohen Preisaufschlägen zu verkaufen.

Rein auf physische Goldmünzen oder Bargeld im Eigenbesitz zu setzen ist für mich keine intelligente und zukunftsfähige Strategie. Wenn nur noch kleine Transaktionen mit Bargeld gemacht werden dürfen, bekommen Sie auch Ihr Gold nicht mehr in den Umlauf. Es kommt praktisch zu einem Bargoldverbot.

Ich unterscheide mich von diesen Kritikern unseres derzeitigen Geldsystems vor allem dahingehend, dass ich die Vorteile der elektronischen Welt des bargeldlosen Zahlungsverkehrs mit den Vorteilen der physisch hinterlegten Welt der realen Werte – allen voran Gold und Silber – heute schon kombiniere. Aktuell habe ich vor den aktuellen Rahmenbedingungen eine Themenspezial-Sonderausgabe erstellt mit dem Titel: „Nutzen Sie Bitcoin und Bitgold als private Bargeldsysteme der Zukunft“.

Lesetipp: So einfach nutzen Sie das Alternative Geldsystem von GoldMoney!

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Euro-Alternativen – die 10 besten Fremdwährungen!

Norwegische_Krone_100

Norwegen führt ab dem Jahr 2017 neue Banknoten ein. Das Foto der Norwegischen Nationalbank zeigt die Vorderseite des neuen 100 Kronen Scheines.

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach meinem letzten Bericht zu den wichtigsten Rechts- und Steuerfallen bei Währungskonten, möchte ich diese Thematik heute weiter ausführen.

Aus mangelndem Vertrauen in die großen Weltleitwährungen Euro, US-Dollar, Japanischer Yen sowie der chinesischen Volkswährung Renminbi wurde ich nach Devisen-Alternativen gefragt.

Grundlegend sind Fremdwährungen ausländische Zahlungsmittel

Allerdings können diese nicht nur zur Zahlung verwendet werden, sondern vor allem auch zur Wertaufbewahrung und zur Risikodiversifikation in der Kapitalanlage.

Der Begriff Devisen wird für Fremdwährungen sehr häufig verwendet. Devisen sind dabei auf fremde Währungen lautende ausländische Zahlungsmittel, welche als Bankguthaben verwahrt werden. Bargelder sind übrigens keine Devisen, sondern Sorten. Der internationale Handelsplatz für diese Devisen, der auch als Forex (Foreign Exchange) bezeichnet wird, ist der umsatzstärkste und liquideste Markt der Welt.

Der Tagesumsatz in diesem Segment liegt mittlerweile bei circa 4 Billionen US-Dollar. Dieser Marktplatz ist nicht vergleichbar mit einer Börse an einem bestimmten Ort. Der Devisenmarkt ist vielmehr ein Netzwerk von Banken, Börsen und Brokern weltweit. Durch die Zeitverschiebung ist der Devisenmarkt 24 Stunden an jedem Tag zugänglich. Geldwerte haben weiterhin ihre Berechtigung. Vor allem die globalen Konjunktur-Ungleichgewichte verbunden mit der expansiven Geldpolitik der etablierten Industrienationen sprechen für den Einsatz von Währungsinvestments. Sie optimieren durch diese gezielte Verteilung die Risiken Ihrer Zinsanlagen.

Die 3 wichtigsten Ausgangsüberlegungen für Sie als Privatanleger

Markus Miller - Gründer und Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U. - www.geopolitical.biz
Markus Miller – Gründer und Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U. – www.geopolitical.biz

1. Befassen Sie sich gründlich mit den Chancen und Risiken

Wenn Sie Teile Ihrer Vermögenswerte in Fremdwährungen veranlagen, rechnen Sie in der Regel mit Wechselkursgewinnen oder Sie möchten Zinsdifferenzen nutzen. Im Umkehrschluss bedeutet dies natürlich auch, dass Sie sich der Risiken möglicher Währungsverluste bewusst sein müssen.

Meine Basisempfehlung ist dabei die strategische, internationale Diversifizierung von Teilen Ihrer Vermögenswerte, welche Sie bislang bereits in Geldwerten veranlagt haben. Vergleichbar mit den Edelmetallen würde ich hier als grobe Richtschnur vorgeben, dass Sie circa 5–15% Ihrer Anleihen-, Geldmarkt- oder Festgeldinvestitionen auch gezielt in attraktiven fremden Währungen veranlagen sollten.

2. Hinterfragen Sie Ihre Absicht und definieren Sie ein Ziel

Investieren Sie in eine Fremdwährung zur Spekulation (Trading) oder als strategische Anlage zur zusätzlichen Diversifikation von Anleihen oder Aktien-Investments auch im Währungsbereich?

3. Streuen Sie auf unterschiedliche Währungen

Damit Sie auch im Fremdwährungsbereich eine ausgewogene Depotstruktur erreichen, sollten Sie eine Verteilung auf unterschiedliche Anlagewährungen vornehmen. So wie Sie im Edelmetallbereich eine Aufteilung zumindest zwischen Gold und Silber machen sollten, können Sie im Fremdwährungsbereich anhand meiner nachfolgenden Übersicht mit 10 ausgesuchten Währungsalternativen eine noch deutlich breitere Diversifikation anstreben.

10 alternative Fremdwährungen auf einen Blick

Australischer Dollar

Der Australische Dollar wurde im Jahre 1966 als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt. Der internationale Währungscode lautet AUD. Umgangssprachlich wird der Australische Dollar als Aussie betitelt. Neben Australien gilt der Australische Dollar auch als offizielle Währung in Kiribati, Nauru und Tuvalu. Er ist die meist gehandelte Währung weltweit hinter US-Dollar, Euro, Japanischem Yen, Britischem Pfund Sterling sowie Schweizer Franken.

Britisches Pfund

Das Pfund gilt als eine der ältesten Währungen der Welt. Das heutige Pfund Sterling wurde im Jahr 1971 eingeführt. Der internationale Währungscode lautet GBP. Das Britische Pfund ist neben dem US-Dollar und dem Euro eine wichtige Weltreservewährung. Gesetzliches Zahlungsmittel ist das Britische Pfund in England, Schottland, Wales, den Kanalinseln, der Isle of Man, Nordirland sowie zahlreichen Territorien wie Gibraltar, St. Helena oder Falklandinseln

Dänische Krone

Das Königreich Dänemark hat die Krone wie Schweden im Zuge der sogenannten Skandinavischen Münzunion im Jahre 1873 als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt. Der internationale Währungscode der Dänischen Krone lautet DKK. Auch die Bezeichnung dkr wird oftmals noch verwendet. Die Dänische Krone ist auch in Grönland das gesetzliche Zahlungsmittel.

Hongkong-Dollar

Der Hongkong-Dollar hat eine sehr wechselhafte Geschichte. Zum ersten Mal wurde er im Jahre 1866 ausgegeben. 1972 wurde er an den US-Dollar gekoppelt. 2005 wurde diese Kopplung gelockert. Der internationale Währungscode lautet HKD. Der Hongkong-Dollar ist auch in der Sonderverwaltungszone Macau sowie in einigen Teilen der Volksrepublik China als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt. Die Währungshoheit liegt auch nach der Rückgabe von Hongkong an China weiterhin im Lande selbst.

Kanadischer Dollar

Der Kanadische Dollar wurde im Jahre 1871 als gesetzliches Zahlungsmittel in Kanada eingeführt. Der internationale Währungscode des Kanadischen Dollar lautet CAD. Umgangssprachlich wird der Kanadische Dollar Buck oder Ioonie betitelt.

Neuseeland-Dollar

Der Neuseeland-Dollar wurde im Jahre 1967 als offizielles Zahlungsmittel eingeführt. Der internationale Währungscode der umgangssprachlich auch als KIWI-Dollar bezeichneten Währung lautet NZD. Der Neuseeland-Dollar ist auch in der Kolonie Tokelau, in Niue und auf den Pitcairninseln das gesetzliche Zahlungsmittel.

Norwegische Krone

Die Norwegische Krone wurde im Jahr 1875 offiziell als Zahlungsmittel eingeführt. Der internationale Währungscode der Norwegischen Krone lautet NOK. Die Bezeichnung kr wird als gebräuchliche Abkürzung ebenfalls noch verwendet.

Singapur-Dollar

Der Singapur-Dollar wurde im Zuge der Währungsumstellung im Jahre 1976 in Singapur eingeführt. Er ersetzte damit den damaligen Malaysia-Dollar. Der internationale Währungscode des Singapur-Dollar lautet SGD. Neben Singapur ist der Singapur-Dollar auch in Brunei gesetzliches Zahlungsmittel.

Schwedische Krone

Die Schwedische Krone wurde im Jahr 1873 durch die Skandinavische Währungsunion eingeführt. Der internationale Währungscode der Schwedischen Krone lautet SEK. Teilweise wird auch noch die Abkürzung SKR verwendet. Im Jahr 2003 lehnte Schweden einen Beitritt zur Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion ab und sprach sich gegen die Einführung des Euro aus.

Schweizer Franken

Im Jahre 1798 wurde erstmalig eine gesamtschweizerische Währung eingeführt, die nach dem Vorbild Frankreichs den Namen Franken bekam. Der internationale Währungscode des Schweizer Franken lautet CHF. 1924 wurde der CHF auch im Nachbarland Liechtenstein als offizielle Währung eingeführt. Zwischen beiden Ländern gibt es seit 1980 einen Währungsvertrag. Darüber hinaus ist der Schweizer Franken die amtliche Währung der italienischen Exklave Campione d’Italia.

Aktuelle Empfehlung: Das Top-Fremdwährungs-Festgeld aus Norwegen

Attraktive Zinsen in Höhe von 2 Prozent in Kombination mit einer Chance auf zusätzliche Währungskursgewinne bietet beispielsweise das erste Fremdwährungs-Festgeld einer norwegischen Bank in Deutschland bei gleichzeitig hoher Einlagensicherung und aufgrund der nach meiner aktuellen Einschätzung attraktiv bewerteten Währung. Den Bericht finden Sie als Recherche, Analyse mit Empfehlung in der März-Ausgabe meines Magazins.

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Die wichtigsten Rechts- und Steuerfallen bei Währungskonten!

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Sehr geehrte Damen und Herren,

die Euro-Krise führt dazu, dass viele Kapitalanleger mittlerweile Fremdwährungskonten bei Banken eingerichtet haben. Allen voran Fremdwährungskonten in Schweizer Franken (CHF), Norwegischen Kronen (NOK), Schwedischen Kronen (SEK), Australischen Dollar (AUD) oder auch Kanadischen Dollar (CAD) erfreuen sich einer zunehmenden Beliebtheit. In diesem Zusammenhang fallen mir immer wieder gravierende Wissenslücken bei Anlegern und sogar bei Vermögensberatern und „Finanz-Experten“ auf. Nachfolgend habe ich Ihnen einige dieser Fallstricke mit Hintergrundinformationen und Tipps zusammengefasst.

Vorsicht: Rechtsfalle! Fremdwährungskonten unterliegen nicht der gesetzlichen Einlagensicherung!

Es gibt ein europäisches Einlagensicherungs- und Anlegerschutzgesetz. Das besagt, dass der gesetzliche Einlagenschutz nur für Konten gilt, die auf Euro oder auf die Währung eines EU-Mitgliedstaates lauten. Daneben gibt es über die gesetzliche Einlagensicherung hinaus Sicherungseinrichtungen von Privatbanken, Volksbanken oder Sparkassen.

Ich bezweifle allerdings, ob diese Sicherungseinrichtungen bei einer massiven Schieflage auch wirklich alle Ausfälle bedienen könnten. Sogar Staatsgarantien sind mittlerweile stark zu hinterfragen – denken Sie nur an die immer weiter ausufernde Staatsschuldenkrise. Sie sollten also sowohl bei inländischen als auch bei ausländischen Banken die Einlagensicherung Ihrer Konten überprüfen.

Checken Sie die Sicherheit Ihrer Fremdwährungskonten

Ein Beispiel: Ein Auslandskonto in der Schweiz in Schweizer Franken ist für Sie als deutscher Bürger ein Fremdwährungskonto. Da bei diesem Auslandskonto Schweizer Recht gilt, kommt hier die gesetzliche Einlagensicherung des Schweizer Staates für Kontoguthaben bis 100.000 Schweizer Franken zum Tragen. Haben Sie hingegen das Schweizer-Franken-Konto bei einer deutschen, österreichischen oder luxemburgischen Bank, gilt die Schweizer Staatsgarantie natürlich nicht. Auch eine deutsche Staatsgarantie beziehungsweise gesetzliche Einlagensicherung greift dann nicht. Sie müssen sich ausschließlich auf die Bonität der kontoführenden Bank sowie auf die privaten Sicherungseinrichtungen verlassen.

Wenn Sie sich für Fremdwährungskonten entscheiden, sollten Sie sich bei Ihrer Bank zunächst detailliert über die jeweils gültigen Modalitäten der Einlagensicherung für das jeweilige Konto informieren. Ganz grundsätzlich empfehle ich, dass Sie beispielsweise ein Währungskonto in Schweizer Franken (CHF) auch bei einer Schweizer oder Liechtensteiner Bank eröffnen sollten. Alternativ empfehle ich Fremdwährungsfonds – beispielsweise Geldmarktfonds auf Einzelwährungen oder einen breit gestreuten Fremdwährungs-Publikumsfonds.

Vorsicht: Steuerfalle! Fremdwährungskonten als Abwicklungskonten für Wertpapierdepots

Ich weiß, dass zahlreiche Anleger ihre Fremdwährungskonten mit einem Wertpapierdepot kombinieren, speziell dann, wenn Aktien an Auslandsbörsen gekauft werden. Wenn Sie beispielsweise McDonald’s in New York in US-Dollar erwerben, können Sie den Kauf über Ihr US-Dollar-Fremdwährungskonto im Hinblick auf die Devisenabrechnung oftmals sehr kostengünstig abwickeln. Das Gleiche gilt für den Kauf oder Verkauf der Schweizer Nestlé-Aktie direkt in Zürich über Ihr Schweizer-Franken-Fremdwährungskonto. Grundsätzlich gilt das für alle Aktien, die in ihrer Heimatwährung notieren und die Sie direkt über Ihr Fremdwährungskonto an einer Auslandsbörse in der jeweiligen Heimatwährung des Unternehmens handeln. Auch hier gibt es Fallstricke.

Die wichtigsten steuerlichen Grundlagen bei Fremdwährungskonten

Bei Fremdwährungskonten müssen Sie zunächst einmal zwischen verzinsten und unverzinsten Konten unterscheiden. Für unverzinste Konten gilt entsprechend § 23 Abs.1 Satz 1 Nr. 2 Satz 1 Einkommensteuergesetze nach wie vor eine Spekulationsfrist von einem Jahr. Das bedeutet: Wenn Sie beispielsweise Norwegische Kronen gekauft haben und damit nach zwölf Monaten 10% Kursgewinne erzielt haben, sind diese komplett steuerfrei. Für verzinste Konten gilt das nicht!

Auch für Wertpapierabwicklungskonten gelten differierende steuerliche Regelungen. Wenn Sie über Ihr Fremdwährungskonto eine Aktie kaufen, stellt dieser Vorgang neben dem Kauf des eigentlichen Wertpapiers gleichzeitig einen Verkauf der Fremdwährung dar. Das hört sich zunächst etwas ungewöhnlich an, aber es ist logisch, da das Guthaben Ihres Fremdwährungskontos durch den Aktienkauf belastet wird.

Die Spekulationsfrist des unverzinsten Währungskontos als Abwicklungskonto kommt auch bei diesem Vorgang zum Tragen. Liegen beispielsweise zwischen der Anschaffung und dem Verkauf der Aktie über das Fremdwährungskonto weniger als zwölf Monate, müssen Sie den in Euro umgerechneten Währungsgewinn versteuern. Diese Währungsgewinne unterliegen dabei nicht der – noch – vorteilhaften Abgeltungsteuer in Höhe von 25%, sondern sind mit Ihrem persönlichen Steuersatz zu versteuern, der bis zu 45% betragen kann.

Trennen Sie Fremdwährungs-Anlagekonten und Fremdwährungs-Verrechnungskonten

Ich rate Ihnen angesichts dieser steuerlichen Rahmenbedingungen zu einer gezielten Trennung von Fremdwährungs-Anlagekonten und Fremdwährungs-Verrechnungskonten, über welche Sie Wertpapiertransaktionen durchführen.

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Vom Euro, Amero und Asiaro zum Globo

Vor kurzem war ich wieder einmal unterwegs als Referent einer Veranstaltung in Frankfurt am Main. Das Thema war passend zur besinnlichen Vorweihnachtszeit “Börsenchaos – Risiken und Chancen″. In diesem Rahmen gab es wieder eine Vielzahl von hochinteressanten Anregungen für mich. Mit einer Zuhörerfrage nach einem gewissen “Amero” möchte ich mich heute einmal näher beschäftigen.

Vom US-Dollar zum Amero?

Das Wort Amero ist eigentlich eine Mischung der Begriffe Amerika und Euro. Im Internet und in Medienberichten wird dieser Begriff als Bezeichnung für eine mögliche, jedoch derzeit noch hypothetische Währung verwendet. Im Moment ist das ganze aus meiner Sicht jedoch eher eine Art Verschwörungstheorie, auch wenn sich diese durchaus auch bewahrheiten kann. Aus meiner Sicht würde ein derartiger Amero sogar durchaus seine Berechtigung haben. Die Verschwörungstheorie oder das Gerücht – wie immer Sie es sehen möchten – lautet dabei, dass die Regierungen der Staaten Kanada, USA und Mexico unbemerkt von der Öffentlichkeit die Errichtung einer nordamerikanischen supranationalen Organisation (North American Union) planen. Diese Union soll dabei mit einer gemeinsamen Währung und weitreichenden Kompetenzen ähnlich der Europäischen Union ausgestaltet sein.

Gerücht oder Verschwörungstheorie schreibe ich im Übrigen deswegen, da in offiziellen Stellungnahmen seitens der Regierungen regelmäßig die Existenz derartiger Pläne ausdrücklich verneint wird. Dennoch erfährt der Begriff des Amero in den USA ein immer größeres Medienecho. Auch bei uns in Europa werden diese Diskussionen nun immer stärker wahrgenommen.

Der Amero – Wahrheit, Wirklichkeit oder Verschwörungstheorie?

Seit Beginn der Finanzkrise im Jahr 2008 wurde im Internet verstärkt ein Gerücht publiziert, dass die US Regierung die Summe von 800 Milliarden Ameros an die Chinesische Chinese Development Bank verschickt hat. Das ganze diene seitens der US-Regierung zur Vorbereitung eines totalen US-Dollar Verfalls. Viele, welche die Meldung gelesen haben, empfanden diese Meldung als Witz, wie so oft bei derartigen Thesen. Also eine klassische Falschmeldung oder Verschwörungstheorie eines Spinners. Das ganze wurde jedoch noch verstärkt durch ein Internetvideo, in welchem eine dieser – angeblich bereits im Jahr 2007 geprägten Ameros – gezeigt wurde.

Der Grund, warum diese Lieferung Ameros laut dem Bericht erfolgte wäre, dass China aufgrund der Handelsbilanz mit den USA im Moment 2,3 Billionen US-Doller in seinen Devisenreserven ausweist. Die Regierungen der Welt würden nun anfangen zu verstehen, dass der US-Dollar als Währung wertlos werden wird, weil die US Regierung soviel Geld ausgegeben hat, dass sie derzeit 80-90% des Weltvermögens brauchen würde, um alle US-Amerikanischen Verbindlichkeiten zu bedienen. Die Regierungen der Welt würden nun also nach dem “Internet Gerücht” wissen, dass das so nicht weitergehen kann und in einigen Monaten würde der US-Dollar als Währung komplett kollabieren.

In Vorbereitung darauf will die Regierung somit angeblich eine neue Währung – den Amero – einführen. Die Länder USA, Kanada und Mexiko würden nach dieser These dann ihre jeweiligen Landeswährungen (US-Doller, Kanadische Doller und Mexikanische Pesos) vereinen und durch den Amero ersetzen.

Die Hypothese – So wird der US-Dollar kollabieren?

Hier geht der Bericht von folgender Hypothese aus: Zu einem bestimmten Zeitpunkt würde die Menge der Amerikanischen Schulden und deren Zinslast nicht mehr bedienbar sein können. Es würde dann nicht einmal mehr genug Geld für die Zinsen vorhanden sein. Dann würde der Treasury Secretary der USA einen “Force Mayor” ausrufen, also eine Bedrohung, welche nicht mehr kontrolliert werden könnte. Danach würden die US Schulden für komplett ungültig erklärt werden. Die Menschen würden mit dem “Force Mayor” direkt nichts anfangen können, dafür aber die Banken und die Börsen. Weltweit würde das dazu führen, dass alle Anleger oder Bürger den US-Dollar verkaufen wollen.

98% Geldentwertung

Innerhalb von Tagen würde der US-Dollar dann wertlos sein, weil ihn niemand mehr haben möchte. Dann würde der Treasury Secretary den US-Dollar als Währung für ungültig erklären. Dies würde bedeuten, dass der US-Dollar dann kein Geld oder Zahlungsmittel mehr wäre. Jegliches Vermögen in US-Dollar, also Bankkonten, Sparkonten, Anleihen oder alles, was in US-Dollar als reinem Geldwert bewertet ist, würde dann wertlos sein. Jeder Anleger oder “US-Dollar-Gläubiger” wäre dann von einem Totalverlust betroffen. Die Regierung würde dann hoffen, dass soviel Panik herrscht, dass sie folgendes anbieten kann: Die einzige Chance, einen Teil des Geldes zurückzubekommen wäre, den Amero als Währung zu akzeptieren und dafür 2 Cent! je Dollar zu bekommen.

Das wäre laut dieser These der größte Betrug auf der Welt, den es je gab. Der Plan wäre, dass jeder Durchschnittsbürger gezwungen wäre, den Amero zu akzeptieren. Truppen würden bereits aus dem Irak zurückgebracht für den dann wahrscheinlichen Fall von zivilen Protesten und inneren Unruhen.

Flucht in Gold und Silber

Der einzige Weg, um sich zu schützen, wäre der Besitz von Edelmetallen wie Gold und Silber. Noch wichtiger ist laut dem Bericht die Eröffnung von ausländischen Konten, verbunden mit dem Transfer von so vielen US-Dollar wie möglich. Die Banken sollen dann das Geld in die jeweilige Landeswährung konvertieren, wie zum Beispiel Britische Pfund oder Schweizer Franken. Der Euro wäre nicht zu empfehlen, da nichts und niemand dahinter steht. Außerdem wäre der Euro ebenfalls anfällig für eine solche Art von finanziellem Kollaps.

Diese Hypothesen zum Amero im aktuellen, oben beschriebenen Zusammenhang halte ich persönlich für einen Fake (Witz) oder eben auch eine gezielt gestreute Verschwörungstheorie. Dennoch die Idee und der Gedanke von “Kontinentalgemeinschaftswährungen” oder auch einer zukünftigen Weltleitwährung – durchaus auch wieder gekoppelt beispielsweise an Gold – halte ich für sehr interessant. Grundsätzlich möchte ich auch nicht ausschließen, dass derartige Überlegungen – wenn auch in abgewandelter Form – durchaus irgendwo in Schubladen liegen könnten. Dennoch bleibe ich lieber bei den realen Fakten und hier hat beispielsweise der US-Notenbankchef Ben Bernanke folgendes Statement abgegeben:

Bernanke wurde von Ron Paul (Republikaner, Texas) vor dem US-Kongress am 18.11.2008 anlässlich der Fragestunde vor dem Finanzausschuss mit Ben Bernanke und Henry Paulson folgendes gefragt: “In ihren Treffen, und sie hatten gerade kürzlich noch ein Treffen mit anderen Zentralbankern, ist da der Gedanke aufgekommen oder wurde da gesprochen über eine neue Welt-Reservewährung? Und wenn es so war, hat Gold in diesem Zusammenhang eine Rolle gespielt? Wie wollen sie das Vertrauen wieder herstellen?”

Die Antworten von Ben Bernanke auf diese Fragen

“Ich glaube nicht, dass das Dollar System tot ist. Ich denke, der Dollar bleibt die internationale, primäre Währung. Wir haben eine Aufwertung des Dollars während der Krise gesehen, weil er offenbar als sicherer Hafen gilt und genügend Liquidität da ist. Wenn man Swaps (Austauschgeschäfte) machen will, braucht man eine solche liquide Währung. Das mag ein Grund sein, warum der Dollar stark ist und ich glaube, dass der Dollar stark bleibt. Ich teile ihren Standpunkt, dass das Handelsbilanzdefizit ein Problem darstellt. Die gegenwärtigen Ungleichgewichte sind ein großes Problem. Aber auch in dieser Hinsicht gibt es in letzter Zeit gewisse Verbesserungen”

Frage: “Aber hat das Thema einer neuen Währung nie eine Rolle gespielt?”
Bernanke: “Nein, hat es nicht.”

Frage: “Hat Gold bei ihren Gesprächen je eine Rolle gespielt?”
Bernanke: “Nur in Zusammenhang mit Verkäufen, welche die Zentralbanken planen.”

Ich denke hierdurch wird den “Amero Gerüchten” einmal ein wenig der Wind aus den Segeln genommen. Dennoch, nicht nur Unternehmen werden in Zukunft aus meiner Sicht vermehrt fusionieren – müssen – auch Währungen werden zukünftig “fusionieren”. Also lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf, vielleicht gibt es dann analog zur – gescheiterten – Daimlerschen “Welt AG” eines Tages eine Währung namens “Globo”.

Goldwährung und Gemeinschaftswährung der Golfstaaten

Unter einer Gemeinschaftswährung versteht man im Übrigen das System, dass die gleiche Währung verschiedener souveräner Staaten von all diesen Ländern gleichberechtigt ausgegeben, genutzt und eingesetzt wird. Das bekannteste Beispiel einer Gemeinschaftswährung ist natürlich der Euro. In früheren Zeiten war auch Gold bereits eine Art Gemeinschaftswährung.

Auch Gold kann eine Gemeinschaftswährung sein

In der Volkswirtschaft ist die Goldwährung oder der sogenannte Goldstandard ein Währungssystem, innerhalb dessen alle Arten von gesetzlichen Zahlungsmitteln auf Verlangen in eine gesetzlich vorgeschriebene Menge Gold umgetauscht werden können.

Bis zum 19. Jahrhundert hatten die meisten Länder der Welt Währungssysteme die auf Gold und Silber aufbauten. Im Verlauf der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kam es dann zu einem weitestgehenden Wechsel zum Goldstandard. Länder, die eine Goldwährung einführten, hatten dabei drei grundlegende Ziele.

Ziele der Goldwährung im 19. Jahrhundert

1. Erleichterung der Abwicklung internationaler Handels- und Finanztransaktionen

2. Erzielung stabiler Wechselkurse gegenüber ausländischen Devisen

3. Stabilisierung der inländischen Währung

Diese Ziele glaubte man im 19. Jahrhundert am besten zu erreichen durch einen einheitlichen Währungsstandard von weltweiter Gültigkeit und relativer Stabilität. Dem Gold. Daher wird die Goldwährung oftmals auch einheitliche Goldwährung oder eben Goldstandard genannt.

Die Geschichte der Goldwährung

Als erstes Land führten die Engländer 1816 die Goldwährung ein. Im Deutschen Reich wurde der Goldstandard 1873 eingeführt, und die meisten anderen Länder folgten diesem Trend dann bis zum Jahr 1900. Nach dem 1. Weltkrieg kam es zum Zusammenbruch des Goldsystems. Eine Phase der Wiederbelebung folgte in den zwanziger Jahren, die bis zum großen Börsencrash an der Wall Street 1929 dauerte. Auf diesen Schwarzen Freitag folgte damals dann bekanntlich die Weltwirtschaftskrise. Aufgrund dieses erneuten Zusammenbruchs des Goldwährungssystems schafften Großbritannien 1931 und die USA 1933 die Goldwährung endgültig ab. Hinter diesem Schritt stand bei den Engländern und Amerikanern vor allem die Annahme, dass die Exporte eines Landes durch eine Währungsabwertung gezielt angeregt werden könnten. Eine Erkenntnis, welche in weiterer Folge in vielen Ländern zu beobachten war.

Nach dem Ende des 2. Weltkriegs wurde dann zumindest eine modifizierte Golddevisenwährung durch das Abkommen von Bretton Woods geschaffen. Darin verpflichteten sich die USA bis in das Jahr 1971 US-Dollar zu einem festgelegten Preis in Gold umzutauschen. Im Jahr 1975 spielte Gold dann allerdings nur noch eine geringe Rolle, da die amerikanische Regierung einen Teil ihrer Goldreserven am freien Markt verkaufte und so ihr Gold eher als Ware und nicht mehr als Standard für das Internationale Währungssystem diente. Bis zum Ende der 70er Jahre war in weiterer Folge keine große Währung mehr durch Gold gedeckt und somit in Gold einlösbar. Nur in der Schweiz, die im Jahre 1954 die Konvertierbarkeit des Schweizer Franken in Gold abschaffte ist ein gewisser Teil der Landeswährung no h durch Gold gedeckt.

Auch heute werden aufgrund der weltweiten Finanzkrise und der Skepsis gegenüber den “Papiergeldsystemen” die Stimmen immer lauter, welche nach einem neuen Bretton Woods rufen.

Gemeinschaftswährung auch in den Golfstaaten

Mit einem eskalierenden Verfall des US-Dollar werden auch die Pläne fuer eine arabische Einheitswährung wieder auf der Tagesordnung kommen. Schon lange überlegen die Golfstaaten Saudi Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Kuwait, Quatar, Bahrain und Oman eine eigene Währungsunion nach dem Vorbild des Euro. Zuletzt waren die Pläne ins Stocken geraten, weil man sich auf politischer Ebene nicht einigen konnte. Neben dem Zeitplan und den Konvergenzkriterien dürfte auch die unterschiedliche Größe der Länder eine Einigung erschwert haben. Der Verfall – oder auch der erwartete Verfall des US-Dollar – lässt jedoch die Inflation der Golfstaaten dramatisch in die Höhe schnellen. Für viele dieser Länder hat diese Entwicklung offensichtlich die Grenze des Tragbaren bereits überschritten. Die – noch – boomende Wirtschaft am Golf hat ohnehin die Inflation schon nach oben getrieben. Durch die Anbindung an den US-Dollar (und damit auch an das US-Dollarzinsniveau) haben die Golfstaaten allerdings kaum Mittel, die Inflation auf geldpolitischem Wege einzudämmen ganz im Gegenteil. Diese Konstellation beschleunigt die Inflation noch. Es gibt auch deutliche Anzeichen für eine klassische Lohnpreisspirale.

Die Golfstaaten haben mittlerweile aus diesen Gründen beschlossen, die Einheitswährung wenn möglich bis zum Jahr 2010 umzusetzen. Ob dies gelingt wage ich in der derzeitigen Globalen Krise allerdings stark fraglich und auch von den einzelnen Ländern sind mittlerweile durchaus unterschiedliche Aussagen über den Zeitplan zu vernehmen. Dennoch, durch diesen Schritt würden die Gepflogenheiten des internationalen Ölhandels gewaltig durcheinander gerüttelt werden. Seit über 50 Jahren wird fast überall auf der Welt Öl in US-Dollar bezahlt und die Einnahmen als Dollarreserven gehalten. Nicht zuletzt diese Tatsache ermöglicht es den USA, ihre Staatsverschuldung günstig zu finanzieren.

Eine Abkehr vom US-Dollar als Handelswährung für Öl würde mittelfristig eine weitere Abschwächung des US-Dollar mit sich bringen, bei einer gleichzeitigen Aufwertung des Euro.

Mein Fazit – Vom Euro, Amero und Asiaro zum Globo?

Den Euro gibt es ja schon, vielleicht wird eine Währungsunion der Nordamerikanischen Staaten auch wirklich einmal Realität und es gibt wirklich einen Amero. Eine nordamerikanische Gemeinschaftswährung betrachte ich für also durchaus für nicht unrealistisch. Vor allem, für den Fall, dass der US-Dollar seine Funktion als Leitwährung oder Öl- und Gold-Abrechnungswährung verlieren sollte. Auch in Asien wird es früher oder später einmal eine Gemeinschaftswährung geben, wie immer diese dann auch heißen mag. Asiaeuro wahrscheinlich eher nicht. Ich wage mal die Prognose, dass es in einer globalisierten Welt der Zukunft dann auch wohl eine Weltgemeinschaftswährung eines Tages geben wird. Vielleicht können Sie also eines Tages eine Dose Cola in Tokio, New York, London, Moskau und Frankfurt in der gleichen Währung – welche dann eventuell den Namen Globo trägt – bezahlen.

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Das ABC des Devisenhandels

Ich habe gerade eine Broschüre fertiggestellt mit dem Titel “Das ABC der Kapitalanlage im Ausland – Globalisieren Sie Ihr Vermögen und steuern Sie strategisch Ihr Risiko!“

Diese Publikation ist exklusiv für alle bestehenden und neuen Abonnenten meines Printmagazines „Kapital & Steuern vertraulich“.

Vom Ein mal Eins zum ABC!

Das tolle Feedback, welches ich bislang zu dieser Broschüre bekommen habe, hat mich nun dazu veranlasst, im Rahmen meiner GEOPOLITICAL.BIZ Weblogs einen weiteren – aus meiner Sicht – sehr empfehlenswerten Anlagebereich in seinen Grundzügen vorzustellen. Den Globalen Markt und die einzigartig vielfältigen Möglichkeiten des Online-Devisenhandels.
Mein Bestreben ist es auch, empfehlenswerte Anbieter in das GEOPOLITICAL.BIZ Netzwerk und die Online Plattform www.geopolitical.biz aktiv zu integrieren und zu implementieren.

Devisen-Kassageschäfte sind Abgeltungsteuerfrei

Ich könnte nun wirklich natürlich ein ganzes Buch zu dieser Thematik des Devisenhandels schreiben, allerdings habe ich mich in den letzten Wochen sehr intensiv mit den Möglichkeiten des Devisenhandels beschäftigt. Vor allem natürlich auch vor dem Hintergrund der Abgeltungsteuerfreiheit von Devisen-Kassageschäften nach einem Jahr Haltedauer. Ich möchte mich auch nun wirklich nicht als Experte für den Devisenhandel bezeichnen, da bin ich auch noch Lichtjahre entfernt, allerdings war ich vollkommen überrascht, welche technischen Ordermöglichkeiten – im Gegensatz zu den Aktienmärkten – es hier beispielsweise gibt. Diese Grundlagen möchte ich Ihnen heute als praxisnahe Anregung an die Hand geben.

Die Globalen Devisenmärkte – Der Finanzmarkt der (fast) unbegrenzten Möglichkeiten

Der Devisenhandel, welcher auch als „Forex“ für „Foreign exchange“ bezeichnet) ist der umsatzstärkste Finanzmarkt der Welt. Das tägliche Handelsvolumen wird derzeit auf circa 3 Billionen US-Dollar geschätzt und ist damit größer als alle anderen Finanzmärkte zusammen. Im Unterschied zu den anderen Finanzmärkten – wie beispielsweise die einzelnen Aktienmärkte – können Sie hier rund um die Uhr weltweit handeln. Die Märkte eröffnen montags um 5 Uhr Ortszeit Sydney und schließen am Freitag 17 Uhr Ortszeit New York. Wie bei Aktien oder anderen Finanzprodukten, gibt es auch im Währungshandel sogenannte Spreads. Aus dem Wechselkurs zwischen zwei Währungen werden also zwei Preise abgeleitet, zu denen Sie eine Position kaufen (Brief oder Ask), oder verkaufen können (Geld oder Bid). Die Differenz zwischen diesen beiden Kursen wird als „Spread“ bezeichnet.

Währungspaare oder Cross Rates

Währungen werden jeweils in sogenannten Paaren, beispielsweise EURUSD oder JPYCHF angegeben. Dabei wird jeweils eine Währung gekauft („Long-Position“) und gleichzeitig die andere Währung verkauft („Short-Position“).

Was sind Pips?

Die Preise von Währungen werden mit bis zu 5 relevanten Stellen angegeben, wobei die Zahl der Nachkommastellen zwischen 2 und 5 variiert. Die letzte Stelle gibt die kleinstmögliche Preisänderung zwischen zwei Währungen an und wird als „Pip“ bezeichnet – vergleichbar zu den Bezeichnungen „Tick“ oder „Punkt“ bei anderen Finanzinstrumenten. Ausgehend von einem EURUSD-Kurs von 1,5027 würde eine Erhöhung um 10 Pips einen neuen Kurs von 1,5037 bedeuten. Neuerdings werden bei einigen Währungen sogar halbe Pips quotiert, was teilweise noch engere Spreads ermöglicht. Beim Devisenhandel hängt der Wert eines Pips von zwei Variablen ab – der Positionsgröße der Handelsposition und dem jeweiligen Währungspaar.

Forex Ordertypen – Optimiertes Anlage- und Risikomanagement

Es gibt wie gesagt eine Reihe von Ordertypen im Devisenhandel, welche ein sehr effizientes Handeln ermöglichen. Einige dieser Ordertypen kannte ich aus dem Aktienhandel bislang nicht oder nur am Rande. Darum habe ich in letzter Zeit einige Praxiserfahrungen damit gesammelt und möchte Ihnen nachfolgend die wesentlichen Typen vorstellen:

1. Limit-Order

Eine Limit-Order wird üblicherweise verwendet, um eine Position zu einem festgelegten Kurs zu eröffnen oder schließen, der besser als der jetzige Marktpreis ist. Darüber hinaus kann die Gültigkeitsdauer einer Limit-Order festgelegt werden, bevor diese (automatisch) gelöscht wird.

2. Stop if Bid

Eine „Stop if Bid“-Order wird verwendet, um die Ausführung des Auftrages vom Erreichen eines bestimmten Bid-Kurses abhängig zu machen. Typischerweise wird diese Orderart verwendet, um Devisen zu kaufen, sobald eine bestimmte Schwelle erreicht worden ist.

3. Stop if Offer

Eine „Stop if Offer“-Order wird verwendet, um die Ausführung des Auftrages vom Erreichen eines bestimmten Ask-Kurses abhängig zu machen. Typischerweise wird diese Orderart verwendet, um Devisen zu verkaufen, sobald eine bestimmte Schwelle erreicht worden ist.
Die Verknüpfung mehrerer Aufträge erlaubt es dem Investor, verschiedene Eventualitäten zu berücksichtigen und somit auch in volatilen Märkten optimal zu agieren.

4. One Cancels Other (OCO)

Bei dieser am häufigsten verwendeten Art der Orderverknüpfung führt die Ausführung eines Orderteiles dazu, dass der zweite Orderteil automatisch gelöscht wird. Beim Devisenhandel wird dies häufig so gehandhabt, dass beispielsweise der Kauf einer Währung zum Löschen eines alternativ möglichen Verkaufsauftrags führt. Auch der gleichzeitige Einsatz einer Verlustbegrenzung („Stop Loss“) und einer Gewinnmitnahme („Take Profit“) ist nur in Form eines OCO-Auftrags sinnvoll.

5. If Done (ID)

Diese sogenannten „bedingten Order“ werden erst dann aktiv, wenn eine vorherige Order ausgeführt wurde. Ein Beispiel hierfür wäre eine potentielle Kauforder im Währungspaar EURUSD, sofern ein Preis von 1,5000 erreicht wird sowie ein Auftrag, bei 1,4900 zu verkaufen, (aber nur) sofern der vorherige Auftrag ausgeführt wurde.

6. Trailing Stop („nachfolgender Stop“)

Ein „Trailing Stop“ ist ein modifizierter Stop-Loss-Funktion, bei dem sich der Stop-Loss-Wert dynamisch mit dem jeweiligen Währungspreis ändert. Sofern Sie eine Währung gekauft haben („long“), ändert sich der Stop-Loss-Preis im Falle steigender Preise, ändert sich jedoch bei sinkenden Kursen nicht. Somit liegt der Stop-Loss-Preis immer in einem festgelegten Abstand vom zuletzt erreichten besten Marktpreis. Mit einem „Trailing Stop“ können Sie Gewinne solange dynamisch absichern, bis sich der Markt wieder „gegen“ Ihre Position dreht.

Mein Fazit – Tradingalternative: Devisen statt Aktien!

Ich stelle momentan sehr stark fest, dass vor allem Aktive Investoren und Trader, welche nach technischen Indikatoren handeln, weggehen von Aktienmärkten oder Finanzprodukten auf Einzelaktien oder Aktienindizes. Das liegt aus meiner Sicht vor allem daran, dass immer mehr Anleger erkennen, dass der Devisenmarkt der fairste und auch liquideste Markt der Welt ist. Preis- und Marktmanipulationen sind im Gegensatz zu manchen Aktienmarktturbulenzen (Insiderhandel, Missmanagement, Kursmanipulationen, Frontrunning, Scalping usw.) praktisch ausgeschlossen. Die vielfältigen Handelsmöglichkeiten im Direkthandel geben Ihnen darüber hinaus weitere Instrumente des professionellen Risikomanagements an die Hand, welche aus meiner Sicht gerade in der derzeitigen Phase der Globalen Verunsicherung von enormer Wichtigkeit und Vorteilhaftigkeit sind. Aufgrund der dezentralen Struktur der weltweiten Devisenmärkte haben Sie auch die Möglichkeit einen 24-Stunden-Handel umzusetzen.

Kurz gesagt also höchste Flexibilität, höchste Liquidität, Unabhängigkeit von den Börsen bei niedrigen Anlagevoluminas und Transaktionskosten.

(c) Markus Miller, Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

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