Schlagwort-Archiv: Flüchtlinge

Die Methusalemisierung Deutschlands!

Deutschland_MethusalemisierungSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

zur drohenden Islamisierung Deutschlands bzw. Europas mit den damit verbundenen, negativen Folgen für die Vaterländer, Völker und Gesellschaften Europas habe ich mich in der letzten Zeit sehr umfassend, klar und deutlich geäußert. Heute widme ich mich einem hierzu korrelierenden Themenbereich, der ebenfalls große Risiken, aber natürlich auch damit verbundene Chancen bietet. Ich spreche von der zunehmenden Methusalemisierung, also der Vergreisung der Gesellschaft und des Volkes in Deutschland.

Methusalemisierung: Deutschland steht vor der Vergreisung!

Den Begriff der Methusalemisierung verwende ich deswegen, weil Methusalem – nicht zu verwechseln mit Methusalix – als Großvater Noahs der älteste, in der Bibel erwähnte Mensch ist, der angeblich 969 Jahre alt wurde. Von der realistischen Erreichung dieses biblischen Alters sind wir selbsverständllich Jahrhunderte entfernt, dennoch ist der Mensch, der erstmals 150 Jahre alt werden wird nach Experten-Einschätzungen heute bereits geboren. Auf die massiv steigenden Lebenserwartungen sind allerdings unsere Renten- und Gesundheitssysteme nicht vorbereitet.

In Deutschland sind lediglich 14% der Menschen noch jünger als 15 Jahre

Demographische Kennzahlen finden aus meiner Sicht nach wie vor viel zu wenig Beachtung in Politik, Gesellschaft, aber auch Wirtschaft und Börse. Im Gegensatz zu unserer schnelllebigen Börsen- und Finanzwelt gehen demografische Veränderungen ganz langsam von statten. Ihre Auswirkungen werden jedoch absolut bedeutend sein, für die Börsen, die Kapitalmärkte und somit Ihr Vermögen in der Zukunft.

In der Bundesrepublik Deutschland sind lediglich 14% der Menschen noch jünger als 15 Jahre. Aufgrund nachhaltig schwacher Geburtenraten wird sich die negative Altersentwicklung weiter verstärken. 20% der Bevölkerung in Deutschland sind hingegen bereits heute älter als 65 Jahre. Auch dieser Negativtrend wird weiter zunehmen, bei gleichzeitig steigender Lebenserwartung.

Kinder sind die Basis all unserer Systeme!

Geld kann gedruckt werden. Zinsen können gesenkt werden. Renten können gekürzt werden, Steuern können erhöht werden, Immobilien können gebaut, Unternehmen gegründet werden. Abgaben können erhoben werden. Arbeitsplätze können abgebaut werden und so weiter und so fort.

Kinder, als Basis der Zukunft für unsere Volkswirtschaft, unserer Geld-, Renten- und Sozialsysteme sind jedoch nicht so einfach und schnell zu produzieren aus gesamtvolkswirtschaftlicher Sicht. In den breiten Medien finden sich seit einiger Zeit zahlreiche Vergleiche zur Japanischen Volkswirtschaft im Hinblick auf mögliche Deflationsgefahren. Diese Vergleiche Teile ich, es sind klare Parallelen zu erkennen.

Demografischer_Wandel_Deutschland_EntwicklungDie Demografische Vergreisung ist schlimmer als jede Inflation oder Deflation!

Deflation, allen voran ein Verfall von Vermögenspreisen wäre sicherlich für Deutschland eine absolut negative Entwicklung. Keine Deflation oder auch Inflation ist für eine Volkswirtschaft allerdings so dramatisch wie die demografische Vergreisung. Diese Gefahr besteht für Deutschland wie auch für große europäische Industrieländer, beispielsweise Frankreich ganz massiv. Hier ist Japan ein warnendes Beispiel, das leider zur negativen Blaupause für Deutschland wird.

Windelverkäufe sind eine volkswirtschaftliche Kennzahl

Weltweit gehört Japan zu den Ländern mit dem größten Anteil an alten Menschen. Aus dem Land der aufgehenden Sonne gibt es in Bezug auf die Demografie längst dramatische Entwicklungen zu berichten.

Zum ersten Mal in der Geschichte Japans – und der Erfindung der Einwegwindel – wurden im Jahr 2014 mehr Windeln für Erwachsene verkauft, als für Babys. Dieser Windel-Indikator hat für mich eine sehr hohe Bedeutung in seiner Aussagekraft. Er spiegelt die Vergreisung einer Volkswirtschaft ganz klar wider. Leider sind diese Entwicklungen auch vorgezeichnet für Deutschland. Hersteller von Erwachsenenwindeln dürften in der nahen Zukunft weiter steigende Verkaufszahlen verzeichnen.

In 30 Jahren werden 4,5 Millionen Bürger in Deutschland pflegebedürftig sein – 3 Millionen Bürger werden 2050 an Demenz leiden!

Wie in Japan werden auch in Deutschland die Menschen immer älter, was grundsätzlich sehr erfreulich ist. Leider entsteht aber mit dieser Entwicklung auch eine stark zunehmende Pflegebedürftigkeit. Jeder zweite unter Ihnen hat Angst vor Demenz. Diese Sorge ist leider absolut berechtigt. Bis zum Jahr 2050 wird sich die Anzahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland auf 4,5 Millionen verdoppeln.

Aktuelle Prognosen gehen davon aus, dass davon allein 3 Millionen aufgrund einer Demenzerkrankung pflegebedürftig sein werden. Diese absoluten Zahlen bedeuten, dass jede zweite Frau und jeder dritte Mann, die das Alter von 65 Jahren erreichen, an Demenz erkranken werden. Jahr für Jahr erkranken so rund 40.000 Menschen in Deutschland zusätzlich an Demenz. Die Überalterung unserer Gesellschaft kann langfristig durch massiv steigende Gebrurtenraten gelöst werden. Das ist nicht wahrscheinlich. Die andere Alternative ist die Zuwanderung durch junge Menschen.

Die qualifizierte Zuwanderung ist die volkswirtschaftliche Alternative zu Kindern!

Fehlen die Kinder, ist eine Zuwanderung die Alternative für die Systemstabilität einer Volkswirtschaft. Hier ist allerdings zwingend erforderlich, dass eine gesteuerte, kontrollierte Einwanderung erfolgt. Von jungen, qualifizierten Menschen als Leistungsträger und Beitragszahler in die Arbeitsmärkte. Nicht als Leistungsempfänger in die Sozialsysteme.

In Bezug auf die Auswirkungen der massiven Flüchtlings- und Migrationsbewegungen ist für Deutschland derzeit jedoch letzteres festzustellen. Das bedeutet die bestehenden Probleme – aufgrund der Demographie – werden zusätzlich weiter verschärft. Deutschland wird durch die Flut junger, aber leider unqualifizierter und kulturfremder Einwanderer dann zukünftig zwar nicht vergreisen, aber nach meiner festen Überzeugung massiv an Qualität, Wohlstand, Sicherheit und Lebensqualität verlieren.

hamburg-symbol-148x191PS: Exklusiver Workshop mit Markus Miller am 21.07.2017 in HAMBURG

Mein neues Buch “Die Welt vor dem Geldinfarkt” können Sie bei Amazon bereits vorbestellen! Im letzten Jahr haben wir in München einen exklusiven Kapitalschutz-Workshop angeboten, der ein voller Erfolg war. Im Vorfeld und im Nachgang des Münchner Workshops haben mich sehr viele Zuschriften erreicht, dass ich endlich auch einmal in den Norden Deutschlands kommen soll, für ein exklusives Seminar.

Auf nach Hamburg zur finanziellen Selbstverteidigung!

Diese Wünsche habe ich natürlich sehr gerne aufgenommen. Am 21.07.17 findet in einer exklusiven Location in Hamburg der 2. Kapitalschutz-Workshop im Norden Deutschlands statt. Alle Hintergrundinformationen sowie die direkte Anmeldemöglichkeit zum Workshop erhalten Sie auf der nachfolgenden Seite des Veranstalters:

21.07.2017 – Exklusiver Kapitalschutz-Workshop mit Markus Miller in HAMBURG

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© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

Radio-Interview mit Markus Miller zu Donald Trump!

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Sehr geehrte Damen und Herren,
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im November 2014 wurde auf dem globalen Medienmarkt ein großes Projekt unter dem Markennamen Sputnik gestartet. Sputnik zeigt den Weg zu einer multipolaren Welt, die auf der Achtung der nationalen Interessen, Kultur, Geschichte und Traditionen eines jeden Landes aufgebaut ist. Es freut mich sehr, dass ich Sputniknews, dem deutschsprachigen Ableger in der Rubrik Geostrategie und Geopolitik regelmäßig Radio-Interviews geben kann, die Live aus Moskau gesendet werden. Mein aktuelles Interview befasst sich mit Donald Trumps Vorwahl-Erfolg und trägt den Titel: „Amerika hat Angst vor Machtverlust“.

Trumps Vorwahl-Erfolg: „Amerika hat Angst vor Machtverlust

Mit seinem Slogan „Make America great again“ hat sich der Republikaner Donald Trump aktuell zum dritten Mal in Folge in einer Vorwahl durchgesetzt. Dem geopolitischen Analytiker Markus Miller zufolge vertritt Trump die Werte, nach denen sich aktuell große Teile der US-Bevölkerung sehnen.

Textbeitrag: Trumps Vorwahl-Erfolg: „Amerika hat Angst vor Machtverlust“

Radio-Podcast: Der Live-Mitschnitt des Radio Interviews von Markus Miller

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EU-Europa wird untergehen!

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Markus Miller – Gründer von www.geopolitical.biz

Sehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

heute präsentiere ich Ihnen ein persönliches Interview mit mir zu aktuellen Fragen und Themen. Von der Verschuldungsproblematik über die Situation der Rechtssicherheit in Deutschland, die Flüchtlingskrise bis hin zu Fragen von Auswanderung und Vermögensstrukturierung.

Es ist still um die Verschuldungsproblematik geworden, wie ist der aktuelle Stand?

Markus Miller: Das Thema wurde in den letzten Monaten durch die Flüchtlingskrise überlagert. Dabei steckt gerade auch darin eine besondere Schuldenproblematik, die momentan kaum beachtet wird. Bereits die Bundesregierung kalkuliert in ihrem Haushalt 2016 mit „Flüchtlingskosten“ von 7,6 Milliarden Euro. Mein früherer Professor, Bernd Raffelhüschen aus Freiburg, rechnet mit 17 Milliarden Euro – falls es gut geht, also die Flüchtlinge schnell in den Arbeitsmarkt integriert werden. Die Gesamtkosten auf Sicht der nächsten sechs Jahre werden sich – wiederum falls es gut geht – auf 900 Milliarden Euro belaufen.

Wie schätzen Sie ansonsten die Situation in Deutschland ein?

Markus Miller: Die beurteile ich sehr kritisch, besonders den Rückzug von Rechtsstaatlichkeit und Rechtssicherheit. Beim schlechten Management der Flüchtlingskrise wurden erneut Verträge wie das Schengen- und die Dublin-Abkommen verletzt. Auch unser Asylrecht wird nicht in der vorgesehenen Form angewendet. Zudem gibt es sehr bedenkliche Entwicklungen in den Stadtstaaten Bremen und Hamburg. Hier wurden erste Beschlagnahmungsgesetze für private Wohnimmobilien verabschiedet.

Leider halte ich es für sehr unwahrscheinlich, dass die Flüchtlinge, die derzeit ankommen, unsere Probleme in Bezug auf die Demographie und den Fachkräftemangel lösen werden können. Eher sieht es mir so aus, dass viele Flüchtlinge mit niedrigem Bildungsniveau nicht in den Arbeitsmarkt einwandern, wo sie dringend benötigen würden, sondern in die schon angeschlagenen Sozialsysteme.

Notenbanken können nur Zeit kaufen

Eine weitere politische Baustelle ist die Geld- und Reformpolitik. Die internationalen Notenbanken haben durch ihre künstliche Geldpolitik niedriger Zinsen dafür gesorgt, dass die Wirtschaft durch billiges Geld gestützt wurde. Diese Maßnahmen bleiben nach wie vor ein noch nie dagewesenes Experiment mit absolut offenem Ausgang.

Sie müssen sich bewusst sein, dass die Macht der Notenbanken darauf begrenzt ist, Zeit zu kaufen. Zeit dafür, dass die Politik Strukturreformen umsetzt. Für die Zeit, in der die Zentralbanken wieder zu einer soliden Geldpolitik zurückfinden müssen. Ansonsten wird das Währungssystem scheitern und Geld entwertet sein.

Die Politik hat die gekaufte Zeit nicht genutzt

Aus meiner Sicht hat es die Politik in den letzten Jahren seit dem Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 nicht geschafft, diese gekaufte Zeit zu nutzen. Die Ursachen der damaligen Finanzkrise wurden nicht genügend durch konsequente Strukturreformen beseitigt. Es wurde vielmehr an Einzelsymptomen gearbeitet, durch rechtliche Überregulierungen. Ebenso durch kaschierende, planwirtschaftliche Rettungsmaßnahmen die uns am Beispiel Griechenlands oder in der Flüchtlingskrise in erschreckender Weise vor Augen führen, wie begrenzt die Politik in ihren Möglichkeiten und Maßnahmen ist.

Wenn die Rechtssicherheit auf dem Rückzug ist, soll man dann überhaupt noch in Deutschland wirtschaften?

Markus Miller: Johann Wolfgang von Goethe hat gesagt: „Wer sich den Gesetzen nicht fügen lernt, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.“ Aber nicht jeder wird auswandern können oder mögen. Zum anderen ist die Rechtssicherheit in Deutschland nach wie vor relativ hoch, auch wenn die Planungssicherheit nicht mehr so gut ist wie in der Vergangenheit.

Wer sich generell um die Rechtssicherheit in der Europäischen Union sorgt, sollte Standbeine außerhalb der EU in Erwägung ziehen, etwa in der Schweiz oder in Liechtenstein. Liechtenstein muss einerseits die Nachteile der Europäischen Union nicht tragen, weil es kein EU-Mitglied ist. Andererseits ist es aber Mitglied im Europäischen Wirtschaftsraum EWR und darf damit alle Vorteile des EU-Binnenmarktes in Anspruch nehmen – auch mit seinen Banken und Versicherungsgesellschaften.

Ist so ein kleines Land nicht erpressbar? Ein früherer deutscher Finanzminister wollte sogar schon die Kavallerie Richtung Schweiz schicken.

Markus Miller: Absolut richtig. Die kleinen Länder können natürlich stark unter außenpolitischen Druck kommen. So waren die USA dafür verantwortlich, dass das Schweizer Bankgeheimnis gefallen ist. Liechtenstein und die Schweiz sind aber heute keine Steueroasen mehr, die dann angegriffen wurden, sondern rechtstaatliche Haftungsschutzoasen. Das ist etwas ganz anderes. Diese Rechtstaatlichkeit ist aus meiner Sicht derzeit gut abgesichert.

Der Blick auf die berühmte Waterfront von Halifax

Die Region rund um Halifax in Kanada (Nova Scotia)  ist der Top-Standort von Markus Miller außerhalb Europas!

Wie sieht es denn außerhalb Europas aus?

Markus Miller: In Übersee ist Kanada mein Favorit – ein Land, rohstoffreich, gigantisch groß, mit intakter Demographie und ohne Migrationsprobleme. Das Land hat ideale Rahmenbedingen – sowohl von der rechtlichen Struktur als auch von den wirtschaftlichen Voraussetzungen. Von Frankfurt aus kann die Ostküste zudem innerhalb von nur 6,5 Flugstunden erreicht werden. Natürlich gibt es auch andere attraktive Länder – z.B. Paraguay in Südamerika oder Singapur in Asien –, aber die sind doch sehr weit weg von Deutschland.

Sie selbst leben auf Mallorca. Ist das auch eine Alternative?

Markus Miller: Nein, ich würde keinen Quadratmeter Grund auf Mallorca kaufen. Hier gibt es eine Partei – Podemos – vergleichbar der Syriza in Griechenland. Auf Mallorca bin ich wegen der Lebensqualität – Wetter, Meer, Berge, Infrastruktur, Flugverbindungen, die gesamten Rahmenbedingungen. Aber wenn sich hier die politischen Rahmenbedingungen verschlechtern sollten, dann stöpsle ich halt übermorgen meinen Laptop in Kanada ein.

Flexibilität ist das höchste Gut. Mallorca ist ein idealer Standort zum Leben, aber nicht zum Investieren. Sie sehen, man kann die Lebensentscheidungen durchaus von den Investitionsentscheidungen trennen. Sollte die EU in welcher Art und Weise auch immer untergehen, gibt es dennoch auch zukünftig attraktive Alternativen!

Welche Alternativen für ein zweites Standbein gibt es, ohne gleich die Zelte komplett abbrechen zu müssen?

Markus Miller: Der ESM und die Europäische Bankenunion führen dazu, dass die EU zur Haftungs- und Umverteilungsgemeinschaft wird. Hier muss sich jeder deutsche Bankkunde fragen: „Will ich das überhaupt?“ Zukünftig haftet nicht mehr der Steuerzahler für Banken – was positiv ist –, sondern der Aktionär, aber auch der Bankkunde und Kontoinhaber.

Um diesen Teufelskreislauf zu durchbrechen, sollte aus meiner Sicht jeder Bürger ein Konto und/oder Wertpapierdepot außerhalb der Europäischen Bankenunion haben – z. B. in der Schweiz oder in Liechtenstein. Das geht ganz einfach und man muss auch keine großen Anlagesummen mehr mitbringen wie in der Vergangenheit.

Neben diesen bekannten Entwicklungen gibt es ja auch neue restriktive Gesetze unterhalb der öffentlichen Wahrnehmungsschwelle. Können Sie dazu etwas sagen?

Markus Miller: Ja, da gibt es z.B. das Kulturschutzgesetz, das bei enger Auslegung gravierende Konsequenzen haben könnte – etwa, dass Münzsammlungen meldepflichtig würden. Es gibt auch Tendenzen zu einer Meldepflicht für Schmuck. Die Zielrichtung des Staates ist klar: Er erweitert die Bemessungsgrundlage in Richtung mobile Sachwerte.

Zudem erwarte ich die Abschaffung der Abgeltungssteuer zugunsten einer Rückkehr zur Progressionsbesteuerung oder eine drastische Erhöhung des Steuersatzes – deutliche Steuererhöhungen also für Vermögensbesitzer und Kapitalanleger. Daneben besteht die Finanzielle Repression fort.

Marus_Miller

Markus Miller: Chefanalyst und Chefredakteur von www.kapitalschutz.me

Kommen wir zu konkreten Anlagen. Worauf achten Sie besonders?

Markus Miller: Das Wichtigste ist heute Diversifikation. Wir leben in einer hochkomplexen Welt, in der es immer schwieriger wird, risikoadjustierte Erträge zu erwirtschaften. Ein wichtiger Baustein sind reale Anlagen, die sowohl einen inneren Wert als auch eine große Zukunftsfähigkeit aufweisen. Dazu zählen Aktien und Edelmetalle, aber auch mobile Sachwerte wie Diamanten oder ausgesuchte Anlageuhren. In jedem Fall muss der Anleger sein individuelles Risikoprofil kennen – passt die Vermögensstruktur zur Risikotragfähigkeit?

Können Sie unabhängig von diesen individuellen Kriterien eine allgemeine Richtschnur geben?

Markus Miller: Die allgemeine Richtschnur ist, dass man ein ausgewogenes Verhältnis seiner Kapitalanlagen anstreben sollte. Das hört sich relativ einfach an, in der Praxis stellt sich aber heraus, dass viele Menschen ihre Sachwerte und Geldwerte völlig falsch beurteilen, weil sie beispielsweise bei den Sachwerten ihr Immobilienvermögen und bei den Geldwerten ihre Rentenanwartschaften nicht berücksichtigen. Zur Diversifikation gehört auch eine geographische und eine rechtliche Streuung – also etwa Aktien im Schweizer Depot und Edelmetalle in Liechtenstein.

Zur individuellen Situation gehören auch die persönlichen Risiken. Was ist hier Ihre Einschätzung?

Markus Miller: Ich stelle immer wieder fest, dass viele Menschen Sorge vor globalen Risiken wie Euro-Krise oder Terror haben. Die wesentlich wahrscheinlicheren Risiken, die jeder Mensch hat, werden jedoch vernachlässigt – Krebs, Herzinfarkt oder Alzheimer-Demenz. Solche Langlebigkeitsrisiken lassen ich beispielsweise über „Dread Disease“-Versicherungen abdecken. So hat man in schwerer Zeit eine Sorge weniger.

Haben sie trotz solcher bedrückenden Themen einen positiven Ausblick?

Markus Miller: Selbstverständlich. Ich bin weder ein Schwarzseher noch ein Weltuntergangsprophet, sondern ein rationaler Analytiker der das Leben liebt. Lebensqualität ist die höchste Rendite, die ein Mensch erzielen kann und sollte auch für Anleger das oberste Ziel sein. Alles andere sind nur Bausteine, um dieses Ziel zu erreichen

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Kapitalschutzreport 2016: Die große Flucht!

Kapitalschutzreport_2016Sehr geehrte Damen und Herren,
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die Systemstabilität der Europäischen Union und der Gemeinschaftswährung Euro ist aufgrund des starken Anstiegs der Staatsschulden seit Ausbruch der letzten großen Finanzkrise im Jahr 2008 bereits latent gefährdet. Das schlechte Management der aktuellen Flüchtlingskrise wird die Staatsfinanzen zusätzlich stark belasten.

Deutschland befindet sich inmitten einer Fluchtwelle in seine Sozialsysteme!

Die langfristigen Auswirkungen auf unsere Renten- und Gesundheitssysteme sind derzeit noch nicht seriös abschätzbar. Gelingt es nicht, den Großteil der Flüchtlinge, die länger bleiben, in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft zu integrieren, werden unsere Sozialsysteme früher oder später hoffnungslos überlastet sein.

Bei einem negativen Verlauf des Migrations- und Integrationsprozesses werden im besten Fall alle Bürger ärmer werden. Im schlechtesten Fall wird es zu gesellschaftlichen Verteilungskämpfen kommen, die die innere Sicherheit und Stabilität Deutschlands und Europas massiv gefährden werden.

Die Gebrauchsanleitung für die Praxis: Der Kapitalschutzreport 2016 von Markus Miller

Börsensender, Direktbanken, Anlegermagazine, Banken oder viele Vermögensverwalter bieten mittlerweile scheinbar kostenlose „Depot-Checks“ an. Anleger können hier ihre bestehenden Depots einsenden und bekommen dann – meist pseudowissenschaftliche – Auswertungen, mit welchen Maßnahmen und Produkten sich ihr Wertpapierdepot optimieren lässt. Wichtige persönliche Basis-Bausteine wie Anlage- und Risikoprofil, allen voran in Bezug auf die monetäre und emotionale Risikotragfähigkeit werden dabei oftmals überhaupt nicht berücksichtigt.

Im Rahmen meiner Beratungstätigkeiten – vor allem für Vermögensverwalter- und Finanztests – habe ich in den vergangenen Jahren auch unzählige Auswertungen dieser Depot-Checks auf den Tisch bekommen. Zudem werde ich immer wieder von Lesern gefragt, was ich von den jeweiligen „Depotoptimierungsvorschlägen“ halten würde, welche diese als Teilnehmer dieser Checks von Banken und Vermögensverwaltern bekommen haben.

Meine Erkenntnis: Die meisten kostenlosen Depot-Checks sind reine Marketinggags!

Fast alle Anbieter werben damit, dass sich deren computergestützter Depot-Check auf die Erkenntnisse der modernen Portfoliotheorie von Harry M. Markowitz stützt. Was nach außen als Hilfe für Anleger aussieht, entpuppt sich nach meiner Erfahrung als reines Neukundenakquisitions- und Produktvertriebsprogramm für Banken und Vermögensverwalter ohne jeglichen Mehr- oder Nutzwert für den Anleger. Im Gegenteil!

Oft scheint die Gefahr sehr groß, dass unbedarfte Anleger die teilweise vollkommen unausgewogenen, ohne Beratungsgespräche zusammengewürfelten Depotvorschläge ungeprüft umsetzen. Eine weitere Erkenntnis ist jene, dass die persönlichen Daten der Teilnehmer am Depot-Check von den Anbietern offensichtlich nicht nur für hauseigene Werbeaktionen verwendet, sondern teilweise auch weitergereicht werden.

Lassen Sie Ihr Depot überprüfen: Aber nicht durch einen Anbieter von der Stange!

Sie sollten natürlich Ihr Kapital persönlich fortlaufend überwachen. Ich rate Ihnen jedoch zusätzlich dazu, dass Sie Ihre Strategie und vor allem Ihre Vermögenswerte zumindest zweimal pro Jahr von einer unabhängigen Stelle überprüfen lassen. Auf keinen Fall sollten Sie dafür jedoch die standardisiert angebotenen Depot-Checks in Anspruch nehmen. Das sind lediglich Marketing-Massenabfertigungen, ohne dass sich wirklich ein Mensch intensiv mit Ihrem Depot und vor allem Ihnen, Ihren Rahmenbedingungen und Ihren Bedürfnissen beschäftigt.

Organisieren Sie Ihren eigenen, ganz persönlichen Depot-Check!

Meine Empfehlung: Schreiben Sie ausgesuchte Banken und Vermögensverwalter individuell an! Ich habe meinen Abonnenten von Kapitalschutz vertraulich bereits zahlreiche Adressen von empfehlenswerten Banken und Vermögensverwaltern an die Hand gegeben. Ich habe diese Vorgehensweise bereits mit einer Vielzahl an Lesern ausgiebig getestet.

Einige Leser verwalten dabei ihr Vermögen selbst. Andere sind bei Vermögensverwaltern, mit denen sie sehr zufrieden sind. Das ist ja auch gut so, trotzdem rate ich zu einer Kontrolle durch eine dritte Instanz. Mehrere meiner Leser informieren beispielsweise ihre Vermögensverwalter, dass sie ihr Depot jährlich von einer unabhängigen Kontrollinstanz überwachen lassen.

Die Banken und Vermögensverwalter dieser Leser sind dadurch viel aufmerksamer und besser geworden. Mit den Auswertungsergebnissen – welche die Leser kostenlos von anderen Vermögensverwaltern und Banken übermittelt bekommen – konfrontieren sie dann zweimal jährlich ihre Berater. Dies führt nach meinen umfassenden Erfahrungen dazu, dass sinnvolle Veränderungen vorgenommen werden.

Meine Empfehlungen für Ihre persönliche Vermögensvorsorge!

Vergessen Sie aktiv offerierte Depot-Checks von Fernsehsendern, Finanz-Magazinen oder Direktbanken, denn das ist nur reine Werbung ohne Nutzwert. Im schlimmsten Fall sind die Vorschläge sogar kontraproduktiv.

Wenn Sie ein Beratungs- oder Vermögensverwaltungskunde sind, informieren Sie Ihren Banker oder Vermögensverwalter, dass Sie zukünftig Ihr Depot von einer unabhängigen Stelle kontrollieren lassen. Natürlich sollten Sie Ihren Banker so informieren, dass Ihr Vertrauensverhältnis zu ihm nicht darunter leidet. Er sollte Ihr Vorgehen nicht als Misstrauen auffassen, sondern als legitime, zusätzliche Risikokontrolle, die Sie wünschen.

Sie werden sehen, Ihr Vermögensverwalter gibt sich künftig ganz automatisch mehr Mühe. Halten Sie diese Ankündigung ein und holen Sie Depotoptimierungs-Vorschläge von anderen Banken und Vermögensverwaltern ein. Sprechen Sie diese Ergebnisse dann gemeinsam mit Ihrem Banker durch! Sie werden sehen: Das bringt Ihnen und Ihrem Vermögensverwalter neue Anregungen und oftmals Vorschläge, die dann in die Praxis umgesetzt werden.

Wenn Sie Ihr Vermögen selbst verwalten, laufen Sie noch stärker Gefahr, betriebsblind zu werden. Holen Sie sich auch hier durch die aktive Anforderung von Depotoptimierungs-Vorschlägen Anregungen und Hinweise ein. Sie werden sehen: Auch hier kommen oftmals Anmerkungen oder auch Produktvorschläge zurück, die können Sie dann aktiv zu Ihrem Vorteil einsetzen können.

Sind Sie selbst Banker oder Vermögensberater? Dann hinterfragen Sie sich regelmäßig selbst!

Ich rate Ihnen, wenn Sie vielleicht selbst Banker oder Vermögensverwalter sind, ebenfalls so vorzugehen. Nicht, weil Sie an Ihrer Kompetenz zweifeln, sondern weil das in diesem Fall unter Konkurrenzanalyse, Marktbeobachtung und Marktforschung läuft. Nehmen Sie also ein – anonymisiertes – Kundendepot und reichen es bei der Konkurrenz ein. Ich bin mir auch hier sicher, es wird Ihnen neue Erkenntnisse bescheren.

Die Sonderanalyse von Markus Miller: Der Kapitalschutzreport 2016 – Die große Flucht!

In meiner kommenden Themenspezial-Sonderausgabe stelle ich meinen Lesern und Abonnenten von Kapitalschutz vertraulich unter anderem zwei einzigartige Möglichkeiten vor, wie Sie ihre bestehenden Kapitalanlagen und ihr persönliches Risikoprofil professionell, auf wissenschaftlicher Basis überprüfen können. Verbunden mit einer persönlichen Auswertung durch einen individuellen Anlage- und Risiko-Bericht.

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Kommentar von Markus Miller: Die Schweiz wählt die Stabilität!

SchweizSehr geehrte Damen und Herren,
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unser Nachbarland die Schweiz hat gewählt. Die Schweizer Volkspartei SVP ist der große Wahlsieger. Wenn ich mir nun die Schlagzeilen in der deutschen Medienlandschaft durchlese, stoße ich auf Begriffe und Beschreibungen wie beispielsweise: Rechtsruck, Rechtsnational oder Rechtspopulistisch.

Ich finde diese Begriffswahl in Deutschland im Zusammenhang mit der SVP in der Schweiz vollkommen inkompetent, peinlich und deplatziert. Die Schweizer Volkspartei ist aus meiner Sicht liberaler in ihrem Parteiprogramm als beispielsweise die FDP in Deutschland. Würden die Freien Demokraten in Deutschland wieder in den Bundestag einziehen, würde wahrscheinlich kein Journalist von einem „Rechtsruck“ schreiben.

Schweizer Bürger haben freiheitlich gewählt!

Es ist für mich absolut erschreckend, dass das Eintreten für Rechtsstaatlichkeit und das Vertreten von Bürgerrechten heute pauschal als „rechts“ diffamiert wird. Ich persönlich bin beispielsweise ein klar bekennender Rechtskonservativer der den Liberalismus als Basis hat. Ich vertrete eine freiheitliche politische, ökonomische und soziale Ordnung.

Beitragszahler statt Leistungsempfänger!

Die Soziale Marktwirtschaft ist für mich nach wie vor das Musterbeispiel für den Erfolg Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg. Ausländische Gastarbeiter waren hierfür ein wichtiger Bestandteil.

Diese Ausländer wurden damals aber in den Arbeitsmarkt als Beitragszahler integriert. Nicht in die Sozialsysteme als Leistungsempfänger. Dieser gravierende Fehler in der aktuellen Flüchtlingspolitik wird Deutschland massiv destabilisieren!

PS: Dieser Kommentar ist das aktuelle Editorial meines PREMIUM MAGAZINS Kapitalschutz vertraulich. Gerne können Sie sich ein kostenloses Probeabo anfordern unter www.kapitalschutz.me

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Zwangsmaßnahmen für Immobilien!

Bild: Broschüre aus dem Jahr 1952 mit dem Titel: Wegweiser durch den Lastenausgleich

Bild: Broschüre aus dem Jahr 1952 mit dem Titel: Wegweiser durch den Lastenausgleich

Sehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

die Flüchtlingskrise oder besser gesagt die planlose Alternativlosigkeit der deutschen Bundesregierung unter Führung von Bundeskanzlerin Angela Merkel nimmt mittlerweile derart dramatische Formen an, die ich vor wenigen Wochen selbst in meinen Negativszenarien nicht für möglich gehalten hätte.

Täglich erreichen beispielsweise rund 500 Flüchtlinge Hamburg. Die Stadt Hamburg sieht sich mittlerweile nicht mehr in der Lage alle ankommenden Flüchtlinge – und natürlich auch alle illegalen Einwanderer, die unkontrolliert und nicht registriert nach Deutschland einreisen – unterzubringen.

Aufgrund dieser politisch verursachten Fehlsteuerungen hat der Hamburger Senat mit den Stimmen der SPD, der Grünen und Linken aktuell ein Gesetz zur Beschlagnahmung von Gewerbeimmobilien von Privateigentümern beschlossen. Die Oppositionsparteien von CDU, AFD und FDP haben gegen das Gesetz gestimmt, dass aus meiner Sicht bereits als ein Notstandsgesetz bezeichnet werden muss.

Verharmlosende Immobilien-Enteignungen in Hamburg

Der offizielle Gesetzestext trägt hingegen den verharmlosenden Titel: „Gesetz zur Sicherung der Flüchtlingsunterbringung in Einrichtungen“. Dieses Gesetz ist ein weiterer formaljuristischer Mosaikstein, der herausbricht aus der bestehenden Gesetzesordnung und Rechtsstaatlichkeit Deutschlands.

Steuererhöhungen für Immobilieneigentümer voraus

Das Wort Immobil bedeutet „nicht beweglich“. Wertpapierdepots können über Rechtsstrukturen ins Ausland verlagert werden. Steuerpflichtige Bürger können ebenso ihren Wohnsitz verlagern und Auswandern, um sich steigender Steuerbelastungen zu entziehen. Immobilien können dies nicht. Sie können physisch nicht verlagert werden. Steuerrechtlich gilt das so genannte Belegenheitsprinzip. Das bedeutet das Besteuerungsrecht hat der Staat, indem die Immobilie liegt. Das ist ein großer Nachteil.

Im Jahr 2005 wurden in Deutschland die Grunderwerbsteuern reformiert. Das hat mittlerweile dazu geführt, dass sich die einstigen, moderaten Steuersätze von 3,5 Prozent in vielen Bundesländern nahezu verdoppelt haben.

qualitypool-nordrhein-westfalen-erhoeht-kurzfristig-die-grunderwerbsteuer-um-30-prozentGrunderwerbsteuern: Nur Bayern und Sachsen liegen noch bei 3,5 Prozent

In Deutschland gibt es mittlerweile mit Bayern und Sachsen nur noch zwei Bundesländer, die die Grunderwerbsteuern bislang noch nicht erhöht haben. Das Saarland, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein haben hingegen ihre Steuersätze bereits auf 6,5 Prozent erhöht. Zum 01. Juli 2015 hat auch das Bundesland Brandenburg nachgezogen und erhöht den Steuersatz auf den derzeitigen Höchstwert von 6,5 Prozent. Aus meiner Sicht befinden sich die einzelnen Bundesländer längst in einer Steuererhöhungsspirale.

Spanien hat bereits zweistellige Grunderwerbsteuern

Ich lebe seit rund 10 Jahren in Spanien auf Mallorca. Hier wurden die Grunderwerbsteuern bereits vor einigen Jahren auf einen Spitzenwert von 10 Prozent erhöht. Immobilien sind, wie das Wort schon sagt, nicht mobile Sachwerte. Immobilien können nicht wegziehen oder auswandern. Sie sind vollkommen transparent erfasst durch die Registrierung in den Grundbüchern.

Grunderwerbsteuern werden daher in naher Zukunft ebenso wie die Grundsteuern vor weiteren Erhöhungen stehen. Ich rechne damit, dass wir auch in Deutschland zukünftig Grunderwerbsteuern auf Immobilien und Grundstücke sehen werden in Richtung 10 Prozent, in Kombination mit massiv steigenden Grundsteuersätzen.

Haus zu verschenken!

Sie kennen wahrscheinlich aus den USA die zahlreichen Bilder mit den „For Sale“ (Zu verkaufen) Schildern vor Häusern nach Ausbruch der letzten großen Finanzkrise im Jahr 2008. Auch in meiner Wahlheimat Spanien gibt es diese Verkaufsschilder mit der landessprachigen Aufschrift „Se Vende“ an vielen Immobilienobjekten. In Deutschland hingegen ist diese direkte Verkaufsmethode eher unüblich.

Bei meinen umfassenden Recherchen in den letzten Wochen und Monaten zu den Gefahren der Besteuerung, Belastung oder gar Enteignung von Immobilien, bin ich in diesem Zusammenhang auf eine interessante, oder besser gesagt erschreckende Entwicklung gestoßen, die sich im Jahre 1924 in Deutschland nachweislich ereignet hat.

Die Geldentwertungs-Ausgleichssteuer

Am 14. Februar 1924 kam es infolge der dritten Steuerverordnung zur Einführung einer Zwangshypothek auf Immobilien in Form einer Geldentwertungs-Ausgleichssteuer in Preußen. Diese Steuer wurde damals umgangssprachlich Hauszinssteuer genannt. Die Inflationsgewinne der Immobilienbesitzer wurden dadurch komplett abgeschöpft und umverteilt. Die Immobilienpreise fielen in der Breite um mehr als 90 Prozent. Auf historischen Fotos aus dem Jahr 1924 sind Häuser zu erkennen mit Schildern „Haus zu verschenken“. In diesen Fällen hat die Steuerbelastung durch die Hauszinssteuer den Immobilienwert überstiegen.

Verstärken Sie den Kapitalschutz Ihrer Immobilien

Bei einer zunehmenden Anzahl der Deutschen steigt derzeit die Sorge vor einer möglichen Entwertung oder gar Enteignung ihrer Vermögenswerte. Immobilen scheinen hingegen für viele Eigentümer nach wie vor sehr sicher zu sein. Das hat vor allem emotionale Gründe, da Immobilienpreise keine sichtbaren, täglichen Wertschwankungen aufweisen.

Die Immobilienpreise in Deutschland sind längst durch die künstliche Niedrigzinspolitik verzerrt. Vor allem in Großstädten ist die Gefahr einer massiven Preisblase sehr groß. Neben den Marktpreisrisiken sind vielen Immobilienbesitzern die großen rechtlichen und steuerlichen Gefahren, die auf ihrem Immobilieneigentum wie ein Damoklesschwert lasten, überhaupt nicht bewusst. Grunderwerbsteuern und Grundsteuern werden bereits teilweise massiv erhöht. Auch eine Vermögensabgabe auf unbewegliches Immobilienvermögen ist zukünftig denkbar.

So schützen Sie Haus und Grund vor einer möglichen Zwangshypothek

Wie Sie sich davor schützen können, zeige ich meinen Premium-Lesern beispielsweise in meiner Monatsausgabe Oktober 2015 in meinem Beitrag „Immobilien: So schützen Sie Haus und Grund vor einer möglichen Zwangshypothek“.

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Die 16 größten Ängste der Deutschen!

Angst_SchreiSehr geehrte Damen und Herren,
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Angst und Gier sind die zwei besten Verkäufer, aber gleichzeitig auch meist die schlechtesten Ratgeber an denen Sie sich orientieren sollten. Wissenschaftlich betrachtet ist die Gier ein seelischer Antrieb zur Behebung eines subjektiven Mangelerlebens mit einem damit verbundenen Aneignungswunsch eines Gegenstandes oder Zustandes, welcher geeignet erscheint, diesen Mangel zu beheben.

So wie für den Surfer die Suche nach der perfekten Welle zur Gier werden kann, ist bei zahlreichen Anlegern beispielsweise die Suche nach dem ultimativen Aktientipp mit 1.000 Prozent Rendite eine Erscheinung, die oftmals leider zur Gier wird.

Das ist vor allem dann gefährlich, wenn – in Relation zum Gesamtvermögen – zu große Summen in derartige Anlagen investiert werden. Weil dann die gewählte Dosis zu einem Gift wird, quasi einer Überdosis für das Wertpapierdepot. Gleiches gilt allerdings auch für die Angst.

Hinterfragen Sie Ihre eigenen Ängste

Die Angst ist aus meiner Sicht speziell in Deutschland ein Grundgefühl, das noch weit verbreiteter ist als die Gier. Die Engländer haben dafür sogar einen Begriff gefunden namens „German Angst“.

Angst und Gier sind speziell für Kapitalanleger und Börsianer wichtige Einflussfaktoren, die aus meiner Sicht fortlaufend beobachtet und bewertet werden müssen. Die jährliche Studie „Die Ängste der Deutschen“ ist für mich immer sehr hilfreich, meine eigenen Ängste zu hinterfragen und zu reflektieren.

Seit 1992 befragt das R+V-Infocenter in einer repräsentativen Studie jedes Jahr im Sommer rund 2.400 Bürger nach ihren größten wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Ängsten. Die bundesweit einzige Langzeitstudie zu den Sorgen der deutschen Bevölkerung gilt inzwischen als Seismograph für die Befindlichkeiten der Bürger.

Langzeit-Auswertung: Die 16 größten Ängste der Deutschen

1. Naturkatastrophen 53%
2. Terrorismus 52%
3. Pflegefall im Alter 49%
4. Spannungen durch Zuzug von Ausländern 49%
5. Überforderung der Politiker 48%
6. Steigende Lebenshaltungskosten 48%
7. Schwere Erkrankung 47%
8. Krieg mit deutscher Beteiligung 41%
9. Schlechtere Wirtschaftslage 40%
10. Sinkender Lebensstandard im Alter 37%
11. Eigene Arbeitslosigkeit 32%
12. Höhere Arbeitslosigkeit in Deutschland 31%
13. Drogensucht der eigenen Kinder 31%
14. Vereinsamung im Alter 27%
15. Straftaten 26%
16. Zerbrechen der Partnerschaft 15%

Bedrohungen von außen jagen den Deutschen am meisten Angst ein

Aktuelle Bedrohungen und Herausforderungen, die von außen auf Deutschland zukommen, bereiten den Bürgern sehr große Sorgen, so das Fazit der R+V Langzeitstudie “Die Ängste der Deutschen 2015″. Spitzenreiter ist die Befürchtung, dass die Euro-Schuldenkrise teuer für die deutschen Steuerzahler wird.

Jeder zweite Bundesbürger hat Angst vor Konflikten durch Zuwanderung und politischem Extremismus. Dabei sind in dieser Studie die dramatischen Flüchtlings-Entwicklungen der letzten Wochen noch gar nicht ausreichend berücksichtigt.

Den stärksten Anstieg verzeichnet die repräsentative Studie im Jahr 2015 bei der Furcht vor Terror und einem Krieg mit deutscher Beteiligung. Auch die immer häufiger auftretenden Naturkatastrophen beunruhigen die Bürger – dieses Thema steht bei den langjährig abgefragten Sorgen erstmals ganz vorn. Bei großen wirtschaftspolitischen Fragen sind die Deutschen jedoch erstaunlich entspannt.

Die Ängste vor einer Wirtschaftsflaute oder vor Arbeitslosigkeit – vor 10 Jahren noch Top-Themen der Deutschen – sind heute geringer als je zuvor im Verlauf der Studie. Erstaunlich: Die seit über zwei Jahrzehnten konstant große Furcht vor steigenden Lebenshaltungskosten ist um 10 Prozentpunkte abgesackt – mehr als jede andere Sorge in diesem Jahr.

EU-Schuldenkrise, Terrorismus, Zuwanderung: Aktuelle Bedrohungen und Herausforderungen, die von außen auf Deutschland zukommen, lösen in diesem Jahr sehr große Ängste aus. Auch die immer häufiger auftretenden Naturkatastrophen beunruhigen die Bürger. Die großen wirtschaftspolitischen Fragen gehören 2015 hingegen nicht zu den Top 7.

Die 7 größten Ängste der Deutschen 2015

1. Kosten für Steuerzahler durch EU-Schuldenkrise 64%
2. Naturkatastrophen 53%
3. Terrorismus 52%
4. Überforderung von Bürgern/Behörden durch Asylbewerber 50%
5. Gefährdung des Euro durch EU-Schuldenkrise 49%
6. Politischer Extremismus 49%
7. Pflegefall im Alter 49%

Mein Fazit: Das Flüchtlingschaos verstärkt die EU-Schuldenkrise

Ich bin davon überzeugt: Würde diese Angst-Studie aktuell erhoben werden, dann wäre die Sorge vor einer Überforderung von Bürgern und Behörden durch den vollkommen außer Kontrolle geratenen Zustrom von Asylanten und illegalen Einwanderern noch deutlich höher als „nur“ bei 50%. Die EU kalkuliert mit Kosten von 6.000 Euro je Asylbewerber. Auf kommunaler Ebene in Deutschland werden die jährlichen Kosten eines Asylanten je nach Bundesland mit 12.000 bis 13.000 Euro beziffert.

Ich beurteile beide Kalkulationen als vollkommen unrealistisch und viel zu niedrig. Die Einwanderung-, oder besser gesagt die Völkerwanderungswelle nach Europa wird die sowieso schon fragile Stabilität der Europäischen Union weiter destabilisieren. Die Kosten werden explodieren. Die Steuerzahler werden am Ende dieses Prozesses auch dafür in die Haftung und Enteignung genommen werden.

Die Angst vor illegalen Einwanderern ist absolut berechtigt

Die Angst vor einer weiteren, unkontrollierten Zuwanderung nach Deutschland ist für mich keine Sorge die als „German Angst“ verharmlost werden darf. Die Politik muss die Sorgen der Bürger endlich ernst nehmen. Die Asyl- und Zuwanderungspolitik Deutschlands ist aus meiner Sicht eine der wichtigsten Baustellen. Weil hier die Stabilität unserer Gesellschaftsordnung und die innere Sicherheit Deutschlands auf dem Spiel steht. Die Griechenland-Probleme sind dagegen Peanuts.

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Rechtsstaatliche Menschlichkeit! – Ein Kommentar von Markus Miller

Markus Miller - Gründer und Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U. - www.geopolitical.biz

Markus Miller – Gründer und Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U. – www.geopolitical.biz

Sehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

die Thematik “Recht” ist in meiner täglichen Arbeit, allen voran über mein Experten-Netzwerk ein ganz wichtiger Bereich.

Als Rechtsstaat wird ein Staat bezeichnet, dessen verfassungsmäßige Gewalten rechtlich gebunden sind, und der vor allem in seinem Handeln durch Gesetze begrenzt wird, um die Freiheit des Einzelnen Menschen zu sichern. Die Rechtsstaatlichkeit ist eine der wichtigsten Grundlagen für ein politisches Gemeinwesen und eine funktionierende Demokratie.

Natürlich befasse ich mich dabei in erster Linie mit Themen wie Steuerrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Erbrecht, Aktien- oder Gesellschaftsrecht.

Das Asylrecht tangiert Ihre Werte wie Lebensqualität und Vermögen!

Aus Anlass der medialen Publikationen und Diskussionen in Bezug auf die Flüchtlingsthematik weise ich auf die Wichtigkeit der Beachtung rechtsstaatlicher Grundsätze, allen voran in Bezug auf unser bestehendes Asylrecht hin. Am Ende des Tages wird auch dieser Rechtsbereich einen signifikanten Einfluss auf Ihre Werte, wie Ihre Lebensqualität und Ihr Vermögen haben.

Ich kritisiere derzeit – stets sachlich belegt durch rationale Zahlen und Statistiken – die pauschalen Hilfen für alle Einwanderer, ohne jegliche Kontrolle und Differenzierung.

Hier pauschal von “Flüchtlingen” im Sinne unseres bestehenden Asylrechts zu sprechen ist schlicht nicht angebracht. Im 1. Halbjahr 2015 kamen 46% der Asylanträge die in Deutschland gestellt wurden, von Einwanderern aus dem Westbalkan. Verbunden mit einer Ablehnungsquote von 99% aufgrund der sicheren Herkunftsländer dieser Einwanderer. Hier gibt es gar keinen Krieg.

Diese nicht berechtigten Asylbewerber verbrauchen Kapazitäten für die wirklich bedürftigen Kriegsflüchtlinge aus Syrien. Ebenso bedeuten diese Zuwandererströme massive Belastungen für unsere Ordnungs-, Sicherheits-, Gesellschafts- und Sozialsysteme.

Der UNHCR fordert von Deutschland die Ablehnung und Abschiebung von Wirtschaftsflüchtlingen!

Selbst der UNHCR, das Hilfswerk der Vereinten Nationen fordert von Deutschland eine konsequente Ablehnung und Abschiebung dieser Wirtschaftsflüchtlinge aus dem Balkan, beziehungsweise generell aus sicheren Herkunftsländern. Zur besseren Unterstützung für die armen und bedrohten Menschen aus Syrien, die wegen einem Bürgerkrieg ihr Land leider verlassen müssen. Diese Menschen sollen selbstverständlich Hilfe und Unterstützung von Deutschland – im Sinne unseres bestehenden Asylrechts – bekommen!

Die Bargeld-Bremse ist eine wichtige Maßnahme der Ordnungspolitik

Für Flüchtlinge, beziehungsweise natürlich auch für die zahlreichen, illegalen Einwanderer die ebenfalls aufgrund unserer vollkommen fehlgesteuerten deutschen „Willkommenskultur“ unkontrolliert nach Deutschland strömen gibt es nun endlich eine Bargeld-Bremse. Um die rein monetären Wohlfahrts-Anreize, die sich innerhalb kürzester Zeit aufgrund der Sozialen Medien bis in alle Welt verbreiten, deutlich zu vermindern.

Abweisen statt Abschieben!

Das ist nun ein erster und ganz wichtiger Schritt um den unkontrollierten Zustrom nach Deutschland endlich wirksam zu begrenzen. Die Höchstdauer zur Aussetzung von Abschiebungen wird von sechs auf drei Monate reduziert. Das ist aus meiner Sicht immer noch viel zu lange und vor allem: Warum tun wir uns das an, illegale Einwanderer abschieben zu müssen, wenn wir doch die rechtsstaatliche Möglichkeit haben, diese gar nicht erst in unser Land zu lassen.

Aufgrund der derzeitigen Situation sollten wir temporär – bis auf weiteres – unsere Grenzen schließen und Grenzkontrollen an den deutschen Landesgrenzen einführen. Um die Sicherheit und Stabilität unseres Landes zu schützen. Im Sinne unserer deutschen Gesellschaft, aber auch zum Wohl und zur Hilfe für die wirklich bedürftigen Kriegsflüchtlinge aus Syrien, oder jenen Ländern in denen Krieg herrscht.

Rechtsstaatlichkeit ist die Basis für Menschlichkeit!

Ich bekomme trotz meiner absolut sachlichen und rationalen Beiträge immer wieder teils vollkommen irrationale und unsachliche Kritik, unter anderem, dass ich nicht die Menschlichkeit und christliche Nächstenliebe in den Mittelpunkt stellen würde. Für mich ist das wichtigste Gut, dass wir uns in Deutschland und Europa nach dem Krieg erarbeitet haben die Rechtsstaatlichkeit. Wir haben bestehende Asylgesetze. Es ist offensichtlich weit einfacher, das tragische Bild eines toten Kindes zu teilen, als rationale Argumente!

Ich weise darauf hin, dass diese bestehenden Gesetze einfach endlich angewandt werden müssen. Ist es falsch in einer Demokratie darauf hinzuweisen, dass es Gesetze gibt und diese angewandt und schlicht umgesetzt werden sollen durch unsere Exekutive?

Geltendes Recht und Gesetz wird derzeit massiv gebrochen

Für mich ist es großer Fehler mit massiven, derzeit noch nicht abschätzbaren Folgen für die Zukunft Europas und Deutschlands, bestehende Regelungen und Gesetze zu brechen. Beginnend beim Schutz der EU-Außengrenzen (Schengen-Abkommen), über das faktische Aussetzen des Dublin-Abkommens bis hin zur aktiven Nicht-Anwendung des bestehenden deutschen Asylrechts, mit „Sonderrechten” für Flüchtlinge und illegale Einwanderer.

Die Rechtsstaatlichkeit Europas und Deutschlands ist in Gefahr. Ich beurteile meine Ausführungen daher nicht als unmenschlich. Im Gegenteil!

Rechtsstaatlichkeit ist für mich die absolute Basis, damit Menschlichkeit überhaupt erst möglich wird!

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