Schlagwort-Archiv: EZB

Zentralbanken und Geldautomaten!

start_opengraph_logga_riksbankenfasad4_1200x630pxSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

eine Zentralbank oder Notenbank ist eine Institution, die für die Geld- und Währungspolitik eines Staates, oder Währungsraumes zuständig ist. Zentralbanken wurden in den meisten Ländern mit dem Ziel geschaffen, das Preisniveau unter Kontrolle zu halten, sowie ein wirtschaftliches Gleichgewicht und die Geldwertstabilität zu gewährleisten.

Um diese wesentlichen Ziele zu erreichen stehen den internationalen Notenbanken wie der europäischen EZB, der US-amerikanische FED, der japanische Nippon Ginkō oder der Bank of England zahlreiche Instrumente der geldpolitischen Einflussnahme zur Verfügung. Beispielsweise die Steuerungen der Zinshöhen und der Geldmengen. Aber auch aktive Eingriffe in die Devisenmärkte

Die Schwedische Reichsbank ist die älteste heute noch existierende Notenbank

Als älteste Zentralbank der Welt kann die im Jahre 1609 gegründete Amsterdamer Wechselbank bezeichnet werden. Die im Jahre 1668 gegründete Schwedische Reichsbank Sveriges Riksbank (Bild) ist heute die älteste noch existierende Notenbank der Welt, da die altehrwürdige Bank of England erst im Jahre 1694 gegründet wurde. Die Deutsche Bundesbank wurde hingegen erst am 26. Juli 1957 gegründet, als Nachfolgeinstitution der Bank deutscher Länder.

Wer sind eigentlich die Eigentümer der Zentralbanken?

Im Rahmen meiner Vorträge werfe ich immer mal wieder die Frage ins Publikum: Wer ist eigentlich der Eigentümer einer nationalen Notenbank? Die häufigste Antwort darauf ist: Der Staat. Diese Aussage ist so pauschal allerdings nicht Zutreffend.

Noch zu Beginn des letzten Jahrhunderts waren zahlreiche Notenbanken in Privatbesitz. Die Bank of England wurde erst im Jahr 1946 verstaatlicht. Die US-Notenbank Federal Reserve (FED) betont auf ihrer offiziellen Internetseite, dass sie „Niemandem“ gehört. Die 12 regionalen Notenbanken in den USA befinden sich allerdings in privatem Besitz von Geschäftsbanken.

Die Europäische Zentralbank EZB wiederum gehört auf Basis eines Verteilungsschlüssels bestehend aus Bevölkerungsanteil und Bruttoinlandsprodukt den jeweiligen nationalen Notenbanken, die überwiegend im Staatsbesitz sind.

Das gilt aber nicht für alle Zentralbanken. Die italienische Nationalbank befindet sich im Besitz der Banken und Versicherungsgesellschaften des Landes. Die Zentralbank Griechenlands befindet sich vollständig in Privatbesitz, die Notenbank Belgiens zu rund 50%. International ist die Zentralbank Südafrikas sogar vollständig in Privatbesitz. Die Bank of Japan ist immerhin zu 45% in privater Hand.

Wussten Sie, dass es börsennotierte Zentralbanken gibt?

Viele Bürger dürften nach meiner Erfahrung sehr überrascht sein, dass es auch börsennotierte Zentralbanken gibt. Die Belgische Nationalbank hat die ISIN-Nr.: BE0003008019, die Nationalbank Griechenlands die ISIN-Nr.: GRS004013009. Die bekannteste börsennotierte Zentralbank dürfte die Schweizer Notenbank SNB sein mit der ISIN-Nr.: CH0001319265. Die drei ISIN-Nr. dienen rein zu Ihrer weiterführenden Information, das sind selbstverständlich KEINE Kaufempfehlungen von meiner Seite!

55% der Aktien der Schweizer Nationalbank SNB gehören den Schweizer Kantonen, 45% der Anteile befinden sich im Privatbesitz. Sie können also als Privatperson Eigentümer einer Zentralbank werden. Das scheint allerdings wenig empfehlenswert, weil die Gewinne in der Regel an den Staat fließen, nicht an die Aktionäre. Das derzeitige System der Zentralbanken ist für mich der Nährboden unseres kranken Geldsystems, das vor dem Geldinfarkt steht.

infografik_9927_geldautomaten_je_1_million_einwohner_nBargeld: Der Geldautomat wurde 50 Jahre alt!

Die derzeitige Wertschöpfungskette unseres Geldes beginnt bei den Zentralbanken und endet im Bargeldverkehr, beispielsweise beim Gang zum Geldautomaten. am 27. Juni 1967 nahm die britische Großbank Barclays in ihrer Filiale in Enfield, nördlich von London gelegen, den ersten Geldautomaten in Betrieb. In Deutschland stellte – fast ein Jahr später am 27. Mai 1968 – die Kreissparkasse Tübingen den ersten Geldautomaten auf. Der erste Geldautomat der mit dem Banksystem online verbunden war, wurde erst im Jahr 1978 durch die Kreissparkasse Köln installiert.

Die skandinavischen Staaten sind die Vorreiter der Bargeldabschaffung

Der Geldautomat feierte also in diesen Tagen seinen 50-jährigen Geburtstag. Ich gehe davon aus, dass die Tage des Geldautomaten in der heutigen Form bereits gezählt sind. Ich glaube nicht, dass der Geldautomat 75 oder gar 100 Jahre alt wird. Das belegen bereits die Entwicklungen in Skandinavien. Die innovativen und technisch hochaffinen nordischen Länder sind die Vorreiter der Bargeldabschaffung aus technologischen Gesichtspunkten.

Schweden und Norwegen forschen längst an digitalen Landeswährungen. In Schweden ist das Bargeld faktisch heute schon abgeschafft. Dänemark hat seine letzte Münzprägeanstalt mittlerweile geschlossen. Weniger als 20% aller Transaktionen werden in Dänemark heute noch in Bar abgewickelt. Die Bürger bezahlen längst über Karten oder mobile Applikationen über ihre Smartphones. In Deutschland und Österreich liegt dieser Barzahlungs-Wert hingegen derzeit noch bei rund 80%. Das wird sich zukünftig massiv ändern!

Österreich ist das Land der Geldautomaten in EU-Europa

Bei der Anzahl der Geldautomaten liegen die Österreicher vorn, wie Zahlen der Europäischen Zentralbank EZB belegen. Auf eine Million Einwohner kommen in der Alpenrepublik ganze 1.600 Geldautomaten. Das sind fast doppelt so viele wie der EU-Durchschnitt der bei 879 Geldautomaten liegt.

Generell liegt die Anzahl im Euroraum mit durchschnittlich 940 etwas höher als im Durchschnitt aller EU-Länder. Deutschland liegt auf Rang 6 mit 1.052 Geldautomaten. Blicken wir auf die großen Volkswirtschaften liegt in Großbritannien der Wert bei 1.079, in Spanien bei 1.074, in Frankreich bei 910 und in Italien bei 832.

Die wenigsten Geldautomaten gibt es in Schweden und Finnland

Die wenigsten Geldautomaten gibt es in Schweden. Hier teilen sich eine Million Einwohner lediglich 335 Geldautomaten. In Finnland ist die Anzahl der Bankautomaten in den vergangenen Jahren kontinuierlich zurückgegangen und lag 2015 nur noch bei 372. Auch in den Niederlanden ist die Anzahl der Geldautomaten mit 414 sehr gering. Ebenso in Litauen mit 418 und in Tschechien mit 431. Auch diese Entwicklungen sind Indikatoren für das kommende Ende des Bargeld-Zeitalters in Kombination mit der weiteren Digitalisierung des Geldwesens.

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Geld für den Müll!

1_Euro_Cent_MuenzeSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

mit Italien hat ein weiteres Land beschlossen, die Ein- und Zwei-Cent-Münzen abzuschaffen. Finnland und die Niederlande haben diesen Schritt bereits seit langem vollzogen. Italien ist mittlerweile das fünfte Euro-Land, das auf das umgangssprachliche “Klimpergeld” verzichtet. Auf Basis von Statistiken der Europäischen Zentralbank EZB gibt es in der Eurozone rund 122 Milliarden Münzen. Diese haben einen Wert von ungefähr 27 Milliarden Euro. Den größten Anteil machen dabei die Ein- und Zwei-Cent-Münzenn aus. Das verdeutlicht die nachfolgende Grafik von Statista.

1,65 Cent an Kosten für 1 Cent an Wert!

Das Prägen dieser Kupfercent-Münzen ist dabei sehr teuer. Die Prägekosten liegen über dem reinen Materialwert. Es kostet beispielsweise 1,65 Cent, eine 1-Cent-Münze zu produzieren. Zahlreiche dieser Münzen sind darüber hinaus überhaupt nicht im Umlauf. Sie lagern häufig in Spardosen oder sonstigen Gefäßen. Ihr Gesamtwert am Münzumlauf ist zusätzlich sehr gering.

infografik_9657_muenzumlauf_in_den_euro_staaten_nBargeld: Die Abschaffung des Kleingeldes ist längst überfällig und sinnvoll!

Als gebürtigem Schwaben wurde mir einst ein Zitat in die Wiege gelegt, dass ich seit meinen frühesten Kindheitstagen in Erinnerung habe: „Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert“. In diesem Sprichwort steckt die Annahme, dass Menschen die mit kleinen Beträgen achtlos umgehen, es zu keinem Wohlstand bringen werden. In unserer Gesellschaft führt das dazu, dass sich zahlreiche Bürger nach wie vor um jeden Pfennig, beziehungsweise Cent bücken, obwohl eine Coladose oder eine Plastikpfandflasche beispielsweise einen weitaus höheren Wert aufweisen.

Wertemaßstab oder Aberglaube? „Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert“

Wenn Sie einmal in den USA oder in Kanada waren, werden Sie bestätigen können, dass dieses ausgeprägte Verhalten auf Basis der angeblich so begrüßenswerten Einstellung „Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert“ dort nicht üblich ist. Ich habe selten so viele US-Centmünzen auf den Straßen gesehen, wie beispielsweise bei meinen Besuchen in New York.

Deswegen muss dieses Verhalten hinterfragt werden. In Deutschland bücken sich viele Menschen nicht wegen dem Wert und der damit verbundenen Kaufkraft nach einer Euro-Centmünze, sondern weil es für viele Bürger eben eine generationenübergreifend überlieferte Tugend ist, das zu tun.

Das wurde mir selbst erst vor wenigen Jahren richtig bewusst. Meine Eltern sind Kriegskinder, ich ein Wohlstandskind, dennoch habe ich mir dieses Verhalten aufgrund meiner prägenden Erziehung in der Kindheit angeeignet. Das ist auch grundsätzlich sehr gut so, nur die Zeiten haben sich auch gewandelt. Mir ist mittlerweile Bewusst geworden, dass dieses Verhalten kein rationaler Wertemaßstab ist, sondern ein innerlicher Aberglaube.

Nach wie vor ist der Aberglaube in der Bevölkerung weit verbreitet, dass ansonsten Armut und Unglück folgen, falls man ein auf dem Boden entdecktes Centstück nicht aufhebt. Ich habe auch Jahrzehnte so gedacht und gehandelt. Heute tue ich das nicht mehr. Ich habe sogar vor kurzem zahlreiche, halbverschimmelte und verrostete Centmünzen die ich seit Jahren oder wahrscheinlich sogar seit Jahrzehnten in einer alten Dose aufbewahrt hatte endlich im Müll entsorgt. Das ist für einen bayerischen Schwaben wie mich ein durchaus bemerkenswerter Vorgang. In anderen Ländern Europas allerdings mehr als üblich.

Finland_FlaggeIn Finnland wandern 1- und 2-Eurocent-Münzen regelmäßig auf den Müll

Die finnische Nationalbank hat die beiden kleinsten Centmünzen beispielsweise nie eingeführt, sondern rein für Sammlerzwecke geprägt. Touristen bringen die Münzen allerdings ins Land und die Geschäfte müssen sie annehmen, weil es gesetzliche Zahlungsmittel in EU-Europa sind. Das führt in der Praxis dazu, dass die importierten Centmünzen in Finnland überwiegend im Abfall landen. Bereits im Jahr 2006 sagte Pertti Rauhio, zum damaligen Zeitpunkt Staatssekretär im Finanzministerium Finnlands, dass 1- und 2-Eurocent-Münzen in Finnland auf den Müll wandern, weil sie keinen Wert haben.

Aufgrund der hohen Verbraucherpreise in Kombination mit den hohen Kosten für die Entgegennahme gibt es in Finnland für die Centmünzen schlicht keine ökonomische Nachfrage. Das führt in Finnland – erfreulicherweise – auch dazu, dass es im Einzelhandel keine 0,99 Euro Preisauszeichnungen gibt.

Auch Italien schafft zum 01.01.2018 die 1- und 2-Eurocent-Münzen ab

Dem Vorbild Finnlands folgt nun zum 01.01.2018 auch Italien. 1- und 2-Eurocent-Münzen werden dann nicht mehr geprägt. Sie werden sukzessive aus dem Verkehr gezogen. Preise für Waren und Dienstleistungen werden zukünftig auf den nächsten Fünf-Cent-Betrag gerundet. Ich begrüße diesen intelligenten Schritt ausdrücklich.

Zahlungsverkehrs-Münzen: Cryptocoins statt Metallcoins!

Den „Metallmüll“ endlich aus unseren Hosentaschen und Geldbörsen zu verbannen ist positiv. Die Münzen des Zahlungsverkehrs-Alltages in der Zukunft werden digital sein, nicht aus Metall. Deswegen rate ich Ihnen: Beschäftigen Sie sich jetzt mit den Funktionsweisen, Möglichkeiten, Chancen aber auch Risiken der digitalen Münzen, den sogenannten Cryptocoins wie beispielsweise dem Bitcoin und Mobile Payments. Das ist die Zukunft unserer Geldsysteme, allerdings ist Deutschland hier noch ein Entwicklungsland.

infografik_9478_laendern_in_denen_apple_pay_verfuegbar_ist_nMobile Payment: Deutschland ist ein Entwicklungsland

Aktuell ist in Deutschland keiner der großen Mobile-Payment-Anbieter nutzbar. Auch international ist es noch ein weiter Weg, bis Verbraucher überall mit dem Smartphone bezahlen können. Apple Pay ist derzeit lediglich in 18 Märkten verfügbar. Gleiches gilt für die Konkurrenz. In Europa ist Apple Pay in sechs Ländern verfügbar. Für den Start von Apple Pay gibt es in Deutschland derzeit noch keinen fixen Termin. Allerdings betonte Apple-Chef Tim Cook auf einer Deutschlandreise Anfang Februar 2017, dass das Unternehmen intensiv an der Einführung arbeitet.

Das Zahlungszeitalter von Papiergeld und Metallmünzen neigt sich dem Ende entgegen!

Die üblichen Dauerpessimisten und Bargeldfanatiker hingegen werden hier selbstverständlich umgehend wieder ein neues Signal für ein kommendes Bargeldverbot erkennen. Erste Berichte und Warnungen habe ich bereits gelesen. Bei allen negativen Entwicklungen der Einschränkung von Bürger- und Freiheitsrechten – über die ich ja auch regelmäßig berichte – sind derartige Schlussfolgerungen und Warnungen für mich schlicht ein nicht belastbarer Unsinn.

Die Diskussion um eine Abschaffung des Bargelds hat zweifelsohne deutlich an Fahrt gewonnen. Dänemark oder Schweden begründen die Abschaffung von Bargeld mit den hohen Produktions-, Zähl- und Bearbeitungskosten. In den nordischen Ländern Europas hat das elektronische Bezahlen das Zahlen mit Bargeld bereits weitestgehend verdrängt. Die Notenbank Dänemarks hat angekündigt, ab 2017 keine neuen Banknoten mehr zu drucken.

Auch Italien begründet die Abschaffung der kleinen Centmünzen berechtigterweise mit den hohen Herstellungskosten. Im Gegensatz zu Skandinavien lehnen in Deutschland nach wie vor drei von vier Bürgern die Abschaffung von Bargeld ab. Der Grund dafür liegt hauptsächlich in der Furcht vor einem absolut gläsernen Menschen. Freiheits- und Eigentumsrechte könnten dann eingeschränkt werden. Ja, richtig!

Geldinfarkt_Markus_Miller_3DDie Abschaffung der kleinen Centmünzen hat NICHTS mit einem staatlichen Bargeldverbot zu tun, sondern ist ökonomisch sinnvoll!

Selbstverständlich sind diese Ängste grundsätzlich berechtigt. Dennoch sehe ich Bargeld in seiner heutigen Form als Auslaufmodell. Ich erwarte allerdings keine vollkommene Abschaffung. Das Geldsystem wird sich aber allein aufgrund der technologischen Entwicklungen massiv verändern.

Wenn ich jetzt allerdings Berichte oder gar Warnungen lese, dass die Abschaffung der Centmünzen in Italien die Vorboten bzw. ein weiterer Mosaikstein des kommenden Bargeldverbotes sein sollen und die Freiheit dadurch eingeschränkt wird, muss ich schlicht laut lachen. In meinem neuen Buch “Die Welt vor dem Geldinfarkt” befasse ich mich im Detail auf 352 Seiten mit den aktuellen Rahmenbedingungen und Entwicklungen unserer Geldsystems.

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Die 4 Grundlagen der finanziellen Repression!

Finanzielle_Repression

Bildquelle: Gordon T Long (www.gordontlong.com)

Sehr geehrte Damen und Herren,
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jede Bank beziehungsweise jeder Bankenverband verfügt über eine volkswirtschaftliche Abteilung die Research- und Analyseberichte erstellt.

Vor allem größere Banken oder auch Vermögensverwalter haben darüber hinaus so genannte Chefvolkswirte, die oftmals medienwirksam im Fernsehen auftreten. All diese Analysen haben für einen Privatanleger aus meiner Überzeugung keinen signifikanten Mehrwert. Die Chefvolkswirte der Banken sind heute längst Marketingmitarbeiter, die mittelbar Werbung für die Produkte und Systeme der Banken machen, bzw. machen müssen.

Wo sind die echten Volkswirte hin?

Früher war das aus meiner Sicht anders. Der im Jahr 2012 leider viel zu früh verstorbene Prof. Norbert Walter war von 1990 bis 2009 der Chefvolkswirt der Deutschen Bank. Bei ihm hatte ich nie das Gefühl, dass hier ein Marketingmitarbeiter der Deutschen Bank spricht.

Sein Nachfolger als Chefvolkswirt bei der Deutschen Bank war Thomas Mayer. Er verlor bereits im Jahr 2012 seinen Job, weil er das Finanzsystem direkt, und somit indirekt auch seinen Arbeitgeber hinterfragte und kritisierte. Auch das gehört zur Aufgabe eines seriösen, unabhängigen, den rationalen Zahlen verpflichteten Chefvolkswirts.

Eine Vielzahl von Banken und Vermögensverwaltern, Wirtschaftsforschungsinstitute oder Notenbanken publizieren in regelmäßigen Abständen ihre Einschätzungen zur Konjunkturentwicklung und den Finanzmärkten. Teilweise sind das hunderte an Seiten, die oftmals mehr verwirren als Nutzen stiften. Ich lese heute regelmäßig und im Detail nur noch eine volkswirtschaftliche Analyse.

Nutzen Sie volkswirtschaftliche Analysen außerhalb der breiten Medien

Ich spreche von der volkswirtschaftlichen Analyse von Dr. Christian Schmidt, dem Leiter der makroprudenziellen Aufsicht bei der Finanzmarktaufsicht Liechtenstein (FMA). Dieser kompetente Mann kann schreiben was die Zahlen belegen und muss keine Bankmarketing-Aussagen treffen oder gar Bankprodukte vermarkten.

Der Begriff „Prudentiell“ ist ein umgangssprachlich abgeleitetes Wort des englischen Begriffs „prudential“, was mit „überlegt“ oder „klüglich“ übersetzt werden kann. Genauso, nämlich überlegt und klug bewerte ich die Analysen von Dr. Schmidt bei der Finanzmarktaufsicht des Fürstentums Liechtenstein, die ich meinen Lesern von Kapitalschutz vertraulich in regelmäßigen Abständen übersichtlich und klar präsentiere. Fundierte Ausführungen, klar geschrieben und auf lediglich vier Seiten komprimiert.

01-01-12-FINANCIAL_REPRESSION-5Woher stammt der Begriff der Finanziellen Repression?

Volkswirtschaftliche Prozesse und Entwicklungen sind ein hochinteressantes Feld im Bereich der Ökonomie. In letzter Zeit wurde ich wiederholt gefragt, ob ich den Begriff der „finanziellen Repression“ – der immer häufiger in den Medien verwendet wird – einmal in wenigen Sätzen erklären kann. Das mache ich natürlich sehr gerne.

Der Begriff der „financial repression“ wurde erstmalig im Jahr 1973 von zwei US-Ökonomen der Stanford Universität gebraucht. Edward S. Shaw und Ronald McKinnon beschrieben dabei staatliche Eingriffe zur Regulierung der Märkte, indem private Vermögenswerte auf den Staat umgeleitet werden.

Auf den Punkt gebracht bezeichnet die Finanzielle Repression einen einfachen Weg den Länder gehen, um ihre Staatsschulden abzubauen. Entwicklungsländer mit ihren Weichwährungen benutzen hierzu meist das Mittel der Hyperinflation. Industrieländer hingegen das Mittel der Finanziellen Repression.

Staatsentschuldung durch negative Realzinsen 

Der Effekt der Entschuldung durch die Finanzielle Repression gelingt dann, wenn die nominalen Zinsen welche Staaten für Ihre Schulden bezahlen müssen, unterhalb der Inflationsrate liegen.

Dadurch entstehen negative Realzinsen, welche die Sparer meist vollkommen unbewusst enteignen. Der Effekt ist dabei in der Praxis enorm, weil die offiziellen Inflationsraten eine Geldwertstabilität vortäuschen, welche überhaupt nicht vorhanden ist.

Die 4 Grundlagen der Finanziellen Repression

Vier ganz wesentliche Grundlagen müssen vorhanden sein, damit das Mittel der Finanziellen Repression funktioniert:

  1. Staaten müssen sich Geld leihen von ihren Bürgern als privaten Kapitalanlegern. In Deutschland funktioniert das bestens über Direktinvestitionen in Staatsanleihen, aber auch über Versicherungsgesellschaften oder Pensionsfonds, welche wiederum Staatsanleihen in großem Umfang erwerben.
  1. Die Zinsen müssen niedrig bleiben, unterhalb der Inflationsrate.
  1. Der internationale Kapitalverkehr muss reguliert sein.
  1. Eine enge Bindung, Abhängigkeit und Einflussnahme zwischen Staaten und Banken muss gewährleistet sein.

Diese Grundlagen sind durch staatliche Eingriffe und Regulierungen seit Jahren vorhanden!

Fazit: Die Finanzielle Repression ist eine Geld-Umleitung 

Die gravierende Auswirkung der finanziellen Repression ist die Entstehung eines Steuereffekts, der Privatvermögen an den Staat umleitet. Erhoben wird diese Steuer in Europa von der Europäischen Zentralbank EZB in Kombination mit der Europäischen Union, welche den Mitgliedstaaten die Möglichkeit gibt, sich auf Kosten der Bürger und Sparer bequem zu entschulden.    

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Todesanzeige!

ptd-16-23-zinsSehr geehrte Damen und Herren,
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die Nullzinspolitik der EZB gefährdet die Altersvorsorge von Millionen Deutschen. Kommt der Negativzins droht sogar die Enteignung von Sparern. Diese Politik von Mario Draghi muss dringend gestoppt werden!

Aus diesem Grunde hat MARKUS MILLER, der Geschäftsführer von GEOPOLITICAL.BIZ und Chefanalyst von KAPITALSCHUTZ VERTRAULICH ein Petitionsschreiben an den EZB-Präsidenten Mario Draghi und die Mitglieder des EZB-Rats ins Leben gerufen. Sie können diese Petition unterstützen und sehr gerne auch weiterleiten, in Ihrem persönlichen Bekanntenkreis und Netzwerk. Nachfolgend die Grundlagen der Petition:

Was ist eine Petition und wie funktioniert sie?

Nach Artikel 227 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) hat jeder EU-Bürger das Recht, sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit einer Petition, also mit einer Bitte oder Beschwerde, an die dafür zuständigen politischen Stellen zu wenden.

Wann wird die Petition übergeben?

Bis zum 01.10.2016 wollen wir so viele Unterzeichner wie möglich für unser Anliegen gewinnen und die Petition mitsamt den gesammelten Unterschriften im Anschluss an die EZB übermitteln. So wollen wir öffentlichen Druck auf EZB-Präsident Mario Draghi ausüben, seine Niedrigzinspolitik zu beenden, und klarmachen, dass eine große Mehrheit der Sparer sich eine Enteignung durch die Hintertür nicht gefallen lässt.

EZB_EuroSehr geehrter Herr EZB-Präsident Mario Draghi,

sehr geehrte Mitglieder des EZB-Rats,

hiermit fordern die Unterzeichner dieser Petition Sie auf, Ihre Nullzinspolitik umgehend zu beenden und endlich aufzuhören, die deutschen und europäischen Sparer zu enteignen! Die Nullzinspolitik der EZB führt dazu, dass die einzelnen Banken ihren Kunden, den Sparern, auch keine Zinsen mehr zahlen.

Mindestens 39 Prozent des deutschen Volksvermögens sind betroffen!

Nach Angaben der Deutschen Bundesbank liegen 39 Prozent der Ersparnisse der Deutschen auf Giro-, Tagesgeldkonten oder Sparbüchern. Wer aber sein Geld dort angelegt hat, kann wegen Ihrer Politik keine Zinsen mehr erwarten.

Sparen lohnt sich nicht mehr. Wer spart, handelt eigentlich klug und vorausschauend, ist aber plötzlich der Dumme. Und das hat ganz reale Auswirkungen: Viele Menschen haben jahrelang gespart, um sich etwa eine eigene Rücklage fürs Alter zu sichern. Genau diese Menschen drohen nun in Altersarmut abzurutschen.

Negativzinsen sind gleichbedeutend mit einer Enteignung!

Als wäre das nicht schon schlimm genug, droht jetzt sogar die endgültige Enteignung der Sparer: die Einführung von Negativzinsen! Das bedeutet: Wer sein Geld bei der Bank anlegt, bekommt nicht nur keine Zinsen dafür, er muss stattdessen sogar Strafgebühren zahlen. Zwei deutsche Banken haben solche Strafzinsen für Sparer schon eingeführt, wenn auch vorerst nur ab einer gewissen Anlagesumme. Aber der Trend zeigt klar in eine Richtung: Sparer drohen enteignet zu werden! Vermögen, die über Jahre hart erarbeitet worden sind, drohen vernichtet zu werden!

Diese absurde Politik lassen sich die Bürger aber nicht gefallen. Wie eine Umfrage ergeben hat, würden mehr als 75 Prozent der Deutschen ihr Geld von Konten abheben, für die sie Strafzinsen bezahlen sollen. Es wird also dringend Zeit umzudenken.

Wir fordern Sie daher auf,

  1. Ihre Nullzinspolitik umgehend zu beenden!
  1. den Leitzins wieder auf ein normales Niveau anzuheben!
  1. eine normale Verzinsung von Sparguthaben wieder zu ermöglichen!

Wir machen hiermit von unserem Petitionsrecht nach Art. 227 AEUV Gebrauch und fordern Sie auf, Ihre Zinspolitik gemäß diesen Forderungen zu korrigieren.

Ich bitte Sie: unterstützen Sie meine Initiative der Petition gegen die EZB-Politik. Informieren Sie Ihre Bekannten und Freunde über meine Online-Petition!

Zur Volkspetition von Markus Miller: Enteignung der Sparer durch Negativzinsen stoppen!

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Kennen Sie die wertvollste Banknote der Welt?

500_Euro_ScheinSehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

seit Dezember 2015 ist die Anzahl der umlaufenden 500-Euro-Scheine bereits erheblich gesunken. Daher war es für mich keine Überraschung, dass der EZB-Rat am 04. Mai 2016 beschlossen hat, die Ausgabe der größten Euro-Banknote gegen Ende des Jahres 2018 komplett einzustellen.

In der Praxis bedeutet das, dass rund 600 Millionen 500er-Banknoten aus dem Bargeldverkehr genommen werden. Die Abschaffung des 500-Euro-Scheins untergräbt für mich weiter das Vertrauen in die nachhaltige Handlungsfähigkeit der Europäischen Zentralbank und der Politik in der EU.

Diese Maßnahme dient nicht dem Kampf gegen die internationale Terrorfinanzierung, Geldwäsche, Kriminalität oder Schwarzarbeit. Sondern sie schadet den Bürgern. Die wichtige Wertaufbewahrungsfunktion unseres immateriellen Papiergeldes bzw. Bargeldes wird weiter eingeschränkt.

Norwegische_Krone_100Bargeld wird staatlich reglementiert und technisch substituiert

Die Diskussion um eine Abschaffung des Bargelds hat insgesamt deutlich an Fahrt gewonnen. Europäische Staaten wie Italien oder Frankreich untermauern ihre gesetzlich festgelegte Barzahlungshöchstgrenze von nur noch 1.000 Euro mit dem Kampf gegen Steuerhinterziehung und Kriminalität.

Dänemark oder Schweden begründen die Abschaffung von Bargeld mit den hohen Produktions-, Zähl- und Bearbeitungskosten. In den nordischen Ländern Europas hat das elektronische Bezahlen das Zahlen mit Bargeld bereits weitestgehend verdrängt. Die Notenbank Dänemarks hat angekündigt, ab 2017 keine neuen Banknoten mehr zu drucken. Auch ín Norwegen gibt es starke Bestrebungen hin zu einer bargeldlosen Gesellschaft

Das Bargeldzeitalter neigt sich dem Ende zu!

Im Gegensatz zu Skandinavien lehnen in Deutschland drei von vier Bürgern die Abschaffung von Bargeld ab. Der Grund dafür liegt hauptsächlich in der Furcht vor einem absolut gläsernen Menschen. Freiheits- und Eigentumsrechte könnten dann eingeschränkt werden.

Diese Ängste sind berechtigt. Dennoch sehe ich Bargeld in seiner heutigen Form als Auslaufmodell. Ich erwarte keine vollkommene Abschaffung. Das Geldsystem wird sich aber allein aufgrund der technologischen Entwicklungen massiv verändern.

In Singapur sind 10.000-Dollar-Banknoten im Umlauf

Singapur_Dollar_10.000Der 500-Euro-Schein ist übrigens nicht die wertvollste Banknote der Welt. Die Währung des Insel- und Stadtstaates Singapur, dem kleinsten Staat in Südostasien ist der Singapur Dollar mit dem Währungskürzel SGD.

Die frei gehandelte Währung wird über einen geheim gehaltenen Warenkorb anderer Währungen überwacht. In Singapur ist die wertvollste Banknote der Welt im Umlauf. Der Geldschein mit einem Nominalwert von 10.000 Singapur Dollar. Das entspricht umgerechnet einem Gegenwert von 6.500 Euro. Auch im Sultanat Brunei auf der Insel Borneo gibt es einen 10.000 Brunei-Dollar-Schein, der allerdings 1:1 an den Singapur Dollar gekoppelt ist. Nur zum Vergleich. Der größte Geldschein der USA hat einen Wert von lediglich 100 US-Dollar. In Großbritannien ist die größte Banknote der 50-Pfund-Schein.

Schweiz und Liechtenstein: Der 1.000 CHF-Schein bleibt!

1000_Schweizer_Franken_BanknoteIn der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein ist der Schweizer Franken die Nationalwährung. Das Währungskürzel ist CHF. Die größte Banknote, der 1.000er ist hier fast doppelt so viel Wert wie der 500-Euro-Schein. 1.000 Schweizer Franken entsprechen aktuell einem Gegenwert von rund 900 Euro.

Die Schweizer Bundesregierung hat sich aktuell öffentlich zum weiteren Bestand der 1.000 Schweizer Franken-Banknote bekannt. Im Gegensatz zur Politik der EZB sieht der Schweizer Bundesrat keinerlei Anhaltspunkte für eine kriminelle Verwendung oder einen Missbrauch der 1.000er Banknote. Die Wertaufbewahrungsfunktion wird daher auch in der Zukunft ordnungs- wie fiskalpolitisch geschätzt und geschützt!

Warengeld: Zurück in die Zukunft!

Warengelder waren Frühformen unseres Geldes. Darunter gab es viele wertvolle, nützliche oder schöne Dinge, die dem täglichen Bedarf dienten. Beginnend mit Steingeldern in Mikronesien über Schmuckgelder in Neuguinea, Schnecken- oder Muschelgelder in Afrika und Südostasien bis hin zu Kleidergeldern in Form von Pelzen in Nordamerika. Auch aus unserer jüngeren Geschichte kennen wir so etwas wie Warengelder. Nach dem Zweiten Weltkrieg etablierten sich Ersatzwährungen wie Zigaretten, Schokoladetafeln oder Schnapsflaschen als werthaltige und allgemein akzeptierte Ersatzwährungen. Zahlreiche Währungen waren in der Vergangenheit ebenso durch Gold gedeckt.

Auf diese Thematik mit entsprechenden Handlungsalternativen und Empfehlungen gehe ich in meiner Juni-Ausgabe von Kapitalschutz vertraulich ausführlich ein. Unter anderem durch die Empfehlung eines weltweiten Warengeldsystems, das Sie heute bereits in der täglichen Praxis nutzen können.

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TV-Interviews mit Markus Miller!

Sehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

im Rahmen der Finanzmesse Invest 2016 konnte ich neben meinen Vorträgen zwei TV-Interviews geben. Für Wirtschaft TV (Thema: So sehen alternative Geldsysteme der Zukunft aus), sowie für Börse Stuttgart TV (Thema: Macht der Notenbanken ist begrenzt).

Markus Miller von GEOPOLITICAL.BIZ sagt: “Wir haben heute schon Bargeldbegrenzungen von 15.000 Euro in Deutschland. Das soll weiter runtergefahren werden in den Bereich von 5.000 Euro. Wir haben eine Diskussion um die Abschaffung des 500-Euro-Schein. Das ist die negative Seite. Aber positiv ist, dass die Kunden bequemer zahlen können in Zukunft. Wie zum Apple mit Pay oder Amazon. Oder auch Bitcoin.” Wie könnten die Geldsysteme der Zukunft dann aussehen? Mehr Details verrät der Experte im Interview mit Wirtschaft TV-Chefredakteur Manuel Koch.

Markus Miller von “GEOPOLITICAL.BIZ” meint, dass die Risiken für das Gesamtsystem mit jeder weiteren Lockerung der Geldpolitik eklatant steigen würden. Gleichzeitig sei für ihn die Macht der Notenbanken begrenzt. Thomas Zuleck befragte den Experten im Rahmen der Invest 2016 am Stand der Börse Stuttgart.

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Das Bankschließfachgeheimnis wird abgeschafft!

schliessfach_21x9Sehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

das Bankgeheimnis gehört mittlerweile der Vergangenheit an. Das gilt auch für Ihre Bankverbindungen im Ausland. Spätestens ab dem Jahr 2018 wird weltweit ein automatischer Austausch von Kontodaten erfolgen. Gleichzeitig wird die Anonymität von Bargeld zunehmend eingeschränkt: durch gesetzliche Barzahlungsbegrenzungen oder sogar Bargeldverbote. Selbst die Abschaffung des 500-Euro-Scheins wird mittlerweile geprüft. Die Sparzinsen in Europa wurden schon abgeschafft, erste Negativzinsen eingeführt

Inhalte von Bankschließfächern sind heute das letzte noch bestehende Bankgeheimnis!

Inhalte von Bankschließfächern sind bislang noch geheim. Das wird sich aber ebenfalls ändern. Der Staat plant für die Zukunft eine zentrale Abrufstelle als Sammeldatenbank für Bankschließfächer. Griechenland hat uns vor Augen geführt, wie schnell Schließfächer bei Banken blockiert werden können.

Eine zunehmende Anzahl von Bürgern hat seit der Finanzkrise in mobile Wertgegenstände investiert wie beispielsweise Goldbarren, Münzen, Diamanten, Schmuck oder edle Anlageuhren. Ebenso werden zunehmend Bargeldbestände und Fremdwährungen in physischer Form zu Hause oder in Bankschließfächern verwahrt.

Rekordwert: 167.000 Wohnungseinbrüche im Jahr 2015

Eine aktuelle Umfrage unter Banken und Sparkassen in Deutschland verdeutlicht, dass die Nachfrage nach Bankschließfächern so groß ist wie selten zuvor. Dafür gibt es zwei ganz wesentliche Hauptgründe: der Vertrauensverlust in die Stabilität der Banken und in das bestehende Finanzsystem in Kombination mit der aktuellen Nullzinspolitik der EZB sowie die massiv steigenden Zahlen von Wohnungseinbrüchen.

Die Anzahl der Wohnungseinbrüche ist im abgelaufen Jahr erneut deutlich angestiegen und hat einen neuen Rekordwert erreicht. Sie erhöhten sich nach den Erhebungen der Polizeilichen Kriminalstatistik im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent auf rund 167.000 Delikte.

Deutsche Bankschließfächer sind bereits eingeschränkt im Schutz der Privatsphäre

Bankschließfächer werden in Deutschland derzeit noch relativ diskret behandelt. Dennoch muss Ihnen bewusst sein, dass Sie sich auch mit Ihrem privaten Schließfach im EU-Bankensystem befinden.

Bereits heute besteht bei Deutschen Banken eine Buchführung über bestehende Schließfächer. Zahlreiche Banken erheben beispielsweise Daten über jeden Besuch des Schließfachs. Dabei werden die berechtigte Person, das Datum, die Uhrzeit und die Besuchsdauer festgehalten. Darüber hinaus gibt es gesetzliche Meldepflichten für Schließfächer im Todesfall. Stirbt der Inhaber eines Schließfachs, sind Banken gesetzlich dazu verpflichtet, die Existenz an das Finanzamt zu melden.

Bankschließfächer werden zukünftig zentral erfasst und gemeldet

Deutsche Behörden planen die Einführung einer zentralen Meldestelle für Bankschließfächer. Analog zu deutschen Bankkonten wären dann bestehende Bankschließfächer und Zugangsberechtigungen, also Schließfachvollmachten, auf Knopfdruck elektronisch abrufbar.

Ein weiterer denkbarer Schritt wäre die Deklaration und Erfassung von Schließfachinhalten, was den Schutz der Privatsphäre zusätzlich ganz erheblich einschränken würde. Aus diesem Grunde müssen Sie heute bereits Alternativen zu deutschen Bankschließfächern suchen.

Kapitalschutz_Vertraulich_Markus_MillerNutzen Sie Schließfachanbieter in der Schweiz und in Liechtenstein

Die Vereinbarungen zwischen der Schweiz, Liechtenstein und anderen Ländern bezüglich des automatischen Informationsaustausches beziehen sich auf Kontoinformationen. Nicht auf die Gegenstände in Ihren Schließfächern. Setzen Sie deswegen jetzt auf bankenunabhängige Anbieter und Schließfächer außerhalb des EU-Raumes.

In meiner aktuellen Monatsausgabe (Mai 2016) von Kapitalschutz vertraulich stelle ich meinen Lesern einen absolut unbekannten, bankenunabhängigen Schließfachanbieter aus dem Fürstentum Liechtenstein vor. Ebenso jeweils drei empfehlenswerte Banken und drei bankenunabhängige Anbieter für private Hochsicherheitsschließfächer mit Sitz in der Schweiz.

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Der ewig falsche Grieche? – Kommentar von Markus Miller

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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder der GEOPOLITICAL.BIZ Community,

am Mittwochabend dem 19. August 2015 haben die Euroländer die erste Tranche für das erneute griechische Hilfspaket freigegeben. Griechenlands Regierung unter Führung des Sozialisten Alexis Tsipras hatte zugesagt, umfassende – für das Griechische Volk harte Einschnitte und Sparmaßnahmen – umzusetzen. Diese Sparauflagen der EU hatte das Griechische Volk in einer Volksabstimmung „OXI“ am 05. Juli 2015 allerdings in einem eindeutigen Votum abgelehnt.

Die Sparmaßnahmen wurden seit der Ablehnung durch das Griechische Volk zusätzlich noch verschärft. Im Gegenzug für diese Reformen überweisen die Steuerzahler Europas, allen voran die Deutschen Steuerbürger bis zu 86 Milliarden Euro weiteres Geld an Griechenland. Am Donnerstagmorgen dem 20. August 2015 bekam Athen somit die ersten 13 Milliarden Euro überwiesen. Damit konnte die fällige Schuldenrate bei der EZB in Höhe von 3,4 Milliarden Euro zurückbezahlt werden. Neue Schulden, um alte Schulden zu bezahlen.

Am Abend des 20. August, also wenige Stunden nach der ersten Auszahlung wird Alexis Tsipras, der die Griechischen Versprechen gemacht hat, zurücktreten und am 20. September wird es Neuwahlen geben. Werden dann diese Versprechen und Reformen als Gegenleistung für das Geld der Steuerzahler Europas noch gelten? Nein! Wer jetzt noch für einen Verbleib Griechenlands im EURO ist, hat weder Rechts- und Demokratieverständnis, noch einen ökonomischen Sachverstand!

Den Homo Oeconomicus gibt es nicht. Der vehandelnde Grieche von heute kommt dem Anti Oeconomicus hingegen sehr nahe. Das gilt für die aktuelle Regierung Griechenlands ebenso, wie für ihre zahlreichen Vorgängeregierungen der letzten Dekaden. Diese Griechen werden immer die falschen Verhandlungspartner sein.

Die letzten rationalen und moralisch integeren Griechen hießen nicht Tsipras oder Varoufakis, sondern Aristoteles, Platon und Sokrates. Dafür muss man aber eine wahre Ewigkeit in der Geschichte Griechenlands zurückgehen, bis in die Antike. Wahrscheinlich wird dieser Zeitraum genauso lange sein, wie die Griechen der Neuzeit benötigen werden, um ihre Schulden realistisch, auf konventionelle Art und Weise – in Form einer Rückzahlung aus eigener Wirtschaftsleistung ohne Schuldenschnitt – zu tilgen.

Eine wahre, irrationale Ewigkeit. Ein falscher Weg für Europa und ein falscher Weg für Griechenland, allen voran für das Volk Griechenlands, bei denen die Kredite nicht ankommen werden. Ebenso für die Völker der Gläubiger, die revolvierend in ein Fass ohne Boden einbezahlen. Der Grexit, oder besser gesagt der längst überfällige Konkurs der Griechen ist die weit bessere Lösung, statt staatlicher und notenbankpolitischer Insolvenzverschleppung auf Kosten der Steuerzahler.

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