Schlagwort-Archiv: ESM

Interview mit Markus Miller: “Germany first!”

Interview_Markus_Miller_GEOPOLITICAL.BIZ_Germany_firstSehr geehrte Damen und Herren,
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aktuell wurde ein sehr umfassendes, analytisches Interview mit Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U. - publiziert zu aktuellen Entwicklungen und Fragen der Ökonomie und Geopolitik, über gesellschaftliche und demografische Herausforderungen bis hin zur Geldpolitik und Währungsstabilität.

42586821Das komplette Interview über 4 Seiten können Sie als PDF-Datei über den nachfolgenden Link kostenlos herunterladen: INTERVIEW

 

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© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

Staatsbürger bürgen für den Staat!

StaatsbürgerSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

vielen Bürgern ist der Begriff des EU-Rettungsschirms über den ESM-Vertrag durchaus geläufig. Die enormen Bedrohungen für das eigene Vermögen werden jedoch weitgehend nach wie vor massiv unterschätzt.

Bürgschaftsrecht – Die Fakten: Darum haften Sie als Staatsbürger mit Ihrem Geld für den ESM

Der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) hat im Oktober 2012 den befristeten Hilfsmechanismus EFSF abgelöst. Insgesamt stehen im ESM derzeit rund 700 Milliarden Euro an abrufbarem Kapital und lediglich rund 80 Milliarden Euro an Bareinzahlungen zur Verfügung. Die Differenzsumme in Höhe von 620 Milliarden Euro sind somit Bürgschaften.

Die Höhe der Einzahlungen der einzelnen Länder orientiert sich dabei an der jeweiligen Wirtschaftskraft des Bruttoinlandsprodukts. Das führt dazu, dass Deutschland und das deutsche Volk die höchsten Bürgschaftsverpflichtungen zu tragen haben. Auf Deutschland entfällt derzeit eine Haftungssumme von 190 Milliarden Euro.

Der ESM-Vertrag ist eine Bürgschaft des Staates – und gefährdet auch Ihr Kapital!

Im ersten Lehrjahr meiner Banklehre habe ich in der Kreditabteilung meiner Ausbildungsbank den Satz gelernt: „Den Bürgen sollst du würgen, hast du ihn erwürgt, hat er ausgebürgt: Deswegen bürge niemals!“.

In meiner Ausbildungszeit habe ich dann zahlreiche meist tragische Fälle erlebt, in denen unsere Bank Bürgen in Anspruch genommen hat, um für die Kreditverbindlichkeiten eines Anderen einzustehen. Ich weiß daher aus eigener Praxis, wie gefährlich Bürgschaften sind. Aus einer Gefälligkeitsunterschrift für eine Kreditauszahlung ist nicht selten eine Existenzbedrohung geworden.

Politiker verharmlosen Bürgschaften

In Aussagen von Politikern wird oftmals argumentiert, dass Bürgschaften, die Deutschland eingegangen ist, nur Garantieversprechen auf dem Papier sind – ohne direkte Folgen. Es wären ja auch noch keine Zahlungen geflossen. Solche Argumente sind für mich nicht nachvollziehbar: Bürgschaften sind etwas ganz Dramatisches und keine harmlosen oder gar unverbindlichen Zusagen.

Was ist eine Bürgschaft und warum ist diese so gefährlich?

Eine Bürgschaft ist ein einseitig verpflichtender Vertrag, durch den sich der Bürge gegenüber dem Gläubiger eines Dritten, dem Hauptschuldner, verpflichtet, für die Erfüllung der Verbindlichkeiten des Dritten einzustehen. Der Gläubiger will sich durch eine Bürgschaft für den Fall der Zahlungsunfähigkeit seines Schuldners absichern.

Nichts anderes ist der ESM. Deutschland ist darin der Hauptbürge für den Hauptschuldner „EU-Europa“. Deutschland haftet für die Schulden der anderen Länder. Da Sie als Kapitalanleger und Staatsbürger wiederum für Deutschland bürgen und haften, bedeutet der ESM eine indirekte Gefahr für Ihr Kapital.

Sie heißen deswegen Staatsbürger weil Sie für den Staat bürgen!

Als natürliche Person sind Sie Staats- oder Steuerbürger eines Landes. Sie heißen Staatsbürger, weil Sie für den Staat mit seinen Staatsschulden bürgen – mit Ihrem persönlichen Vermögen. Im Fall einer Bürgschaft wird dadurch Ihr Privatvermögen automatisch zum Volksvermögen zur Deckung der Volksschulden. Der ESM, der beschönigend Euro-Rettungsschirm genannt wird, erhöht nun Ihre Bürgschaftsverpflichtungen nochmals massiv – zusätzlich zu den bestehenden deutschen Staatsschulden.

Sie bürgen und haften mit Ihrem Privatvermögen nicht nur für Ihr eigenes Land, sondern für die gesamte Staatengemeinschaft der Euro-Länder, die den ESM-Vertrag unterschrieben haben. Sollten dabei große Länder wie Spanien, Italien oder gar Frankreich ausfallen, gehen deren Haftungsanteile auf die verbleibenden Länder über und die Haftungssummen erhöhen sich noch einmal. Das trifft wiederum Deutschland an erster Stelle – es sei denn Deutschland beantragt vorher den Staatsbankrott.

Fazit: Die ESM-Länder sind eine Haftungs- und Umverteilungsunion

Der ESM-Vertrag wurde von Juristen und Politikern konzipiert. Juristen rechnen jedoch nicht (Judex non calculat). Mathematik ist im Gegensatz zu Jura eine Naturwissenschaft. Naturgesetze können durch Menschenhand nicht einfach interpretiert oder geändert werden. Der Tag, an dem diese ESM-Bürgschaften in Anspruch genommen und die Bürger der Länder gewürgt werden, wird mit einer stark zunehmenden Wahrscheinlichkeit kommen. Das ist für mich mathematisch ein Fakt.

Ja zu Kapitalanlagen im Ausland – aber nicht in ESM-Ländern

Meine Konzepte der geografischen Streuung und rechtlichen Diversifikation durch Banken im Ausland dienen der Risikostreuung. Der ESM bündelt aber mittlerweile Risiken. Aus diesem Grund rate ich Ihnen, Ihre Auslandskonten zu überprüfen.

Haben Sie Bankverbindungen oder Depots in einst durchaus empfehlenswerten Ländern wie Österreich, Luxemburg, Belgien oder den Niederlanden, rate ich Ihnen, diese in Länder zu verlagern, die kein direktes ESM-Haftungsrisiko haben. Dazu zählen in Europa beispielsweise die Schweiz, Großbritannien oder Norwegen. Allen voran aber das Fürstentum Liechtenstein als meine absolute Nummer eins.

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3 tickende EU-Zeitbomben!

European_UnionSehr geehrte Damen und Herren,
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in Nizza kam es am 14. Juli zu einem weiteren, islamistischen Terroranschlag mit weit über 80 Toten. Ich habe Ihnen vor einigen Monaten geschrieben, dass rund 10.000 Millionäre, aufgrund der sozialen Spannungen, Frankreich verlassen haben. Allein 7.000 Millionäre haben Paris den Rücken gekehrt.

Dieser Trend wird weitergehen. Frankreichs finanzielle und soziale Probleme werden dadurch weiter verstärkt. Diese Entwicklungen sind eine große Gefahr für die gesamte EU und Europa. Nach dem Brexit wäre ein Zusammenbruch Frankreichs nicht verkraftbar für die EU-Systeme und den Euro. Ein weiteres Land mit gigantischen Problemen, allen voran im maroden Bankensektor ist derzeit Italien.

Rentner und Kleinsparer wurden in Italien enteignet

Ist Ihnen bekannt, dass es auch in Italien viele Tote in den letzten Wochen und Monaten gibt, aufgrund sozialer Fehlentwicklungen? Nicht durch medienwirksame Terroranschläge, sondern von der breiten Öffentlichkeit relativ unbeachtet, durch Suizide. Mehrere Bankkunden, darunter zahlreiche Rentner und Kleinsparer, die aufgrund der aktuellen Bankenkrise in Italien ihre gesamten Ersparnisse und ihre Altersvorsorge verloren, haben sich aus Verzweiflung umgebracht.

Ich kann Ihnen leider keine genauen Zahlen liefern. Das liegt daran, dass das italienische Statistikinstitut „Istituto Nazionale di Statistica“ seit drei Jahren keine Wirtschaftsselbstmorde mehr gesondert ausweist. Hier wird nach meiner Einschätzung ganz gezielt ein soziales Spannungsfeld mit dramatischen Folgen vor der Öffentlichkeit verborgen.

Fakt ist, dass der Anstieg der Selbstmorde in Italien derzeit so hoch ist, wie letztmalig im Zweiten Weltkrieg. Ein nicht unerheblicher Anteil dürfte dabei – ähnlich übrigens wie in Griechenland – auf Selbstmorde zurückzuführen sein, die aus finanzieller und wirtschaftlicher Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung heraus erfolgen.

Italienische FlaggeItalien: Der Beginn des Flächenbrandes für das EU-Banksystem und den Euro

In den letzten Wochen hat der Brexit viele weitere negative Entwicklungen für die Staaten und Banken in Europa überlagert. Eine davon ist die immer schneller tickende Bankenzeitbombe in Italien, wo es derzeit eine nie dagewesene Bankenkrise gibt.

Diese wurde durch den Brexit noch verschlimmert, da die italienischen Banken auf gigantischen Bergen fauler Schulden sitzen. Die positivsten Zahlen gehen dabei von einem Kapitalbedarf von 40 Milliarden Euro aus, die zur Rettung des italienischen Banksystems benötigt werden.

Die Bank als Selbstmordgrund 

Ich habe bereits im Februar 2016 meine Leser vor den bedenklichen Entwicklungen in Italien gewarnt. Damals stand jedoch die Flüchtlingskrise im Mittelpunkt des Medieninteresses. Im Dezember 2015 musste der Italienische Staat vier Banken retten. Das Wort „retten“ ist dabei allerdings für betroffene Sparer ein Hohn.

Zahlreiche Rentner und Kleinsparer mussten nämlich einspringen und haben 750 Millionen Euro verloren. In Folge dessen kam es unter den verzweifelten Bankkunden, die teilweise ihre gesamten Ersparnisse und Altersrücklagen verloren haben, zu einer Selbstmordwelle. Nachfolgend finden Sie mein Editorial aus dem Februar 2016 zu diesen dramatischen Entwicklungen, die sich nun massiv verschärfen werden.

Mein Editorial der Kapitalschutz vertraulich-Februar-Ausgabe 2016  

EURO-Bankensystem: Die Einschläge kommen näher! 

Liebe Leserin, lieber Leser,

in Italien kam es aktuell bei scheinbar sicheren Regionalbanken zu einer Entwicklung, die Vorbildcharakter für Banksparer in anderen EU-Ländern haben wird. Bedenklich finde ich, dass in Deutschland keine nennenswerte Berichterstattung über diese Ereignisse erfolgte.  

Neue EU-Gesetze führen zu massiven Bankpleiten in Italien  

Seit dem 1. Januar kommt die europäische Bankenregulierung zur Anwendung, vor der ich Sie seit Jahren intensiv warne. Banken müssen nun nicht mehr auf Steuerzahlerkosten gerettet werden, sondern können auf Kosten der Eigentümer und Kunden einfach abgewickelt werden.

12.500 Kunden von vier italienischen Regionalbanken und Sparkassen, darunter zahlreiche Rentner, haben jetzt über Nacht die gigantische Summe von 430 Millionen Euro verloren. Teilweise ihre gesamten Ersparnisse. Es ist das erste Mal in der Geschichte, dass derartiges in Italien geschieht. 

PS: Immer mehr Länder fahren Kampagnen gegen Bargeld. Barzahlungsgrenzen von 1.000 Euro haben Italien und Frankreich. In Schweden gibt es eine Initiative zur kompletten Bargeldabschaffung. In der Schweiz hingegen gilt seit 01.01.2016 ein neues Gesetz für Bargeldkäufe mit einer hohen Grenze von 100.000 Franken!  

Achtung! Die EU ist eine Haftungs- und Umverteilungsunion 

Wenn Sie nun in der Annahme sind, die gigantische Bankenkrise in Italien – die seitens der Politik und der Medien heruntergespielt wird um keinen direkten Flächenbrand entstehen zu lassen – betrifft deutsche oder österreichische Bankkunden oder Steuerzahler nicht, dann ist das ein Trugschluss!

Die EU ist längst eine Haftungs- und Umverteilungsunion. Durch die EU-Verträge, den ESM-Vertrag in Kombination mit seit diesem Jahr in Kraft getretenen EU-Bankenunion haften die Steuerzahler untereinander ebenso wie die Bankkunden.

Die italienische Regierung hat zur Bewältigung der aktuellen Bankenkrise nur zwei Möglichkeiten. Entweder die Steuerzahler müssen einspringen, oder die Sparer und Anleger werden wie im Dezember 2015 bluten müssen.

Das würde allerdings in Italien zu massive politischen Spannungen und gesellschaftlichen Verwerfungen führen, so dass es sehr gut möglich ist, dass der Rest EU-Europas, deren Steuerzahler und Bankkunden für die italienischen Versäumnisse mitbezahlen müssen.

Die Europäische Bankenunion ist ein latentes Damoklesschwert

Denn sie beruht auf dem Haftungsprinzip des Europäischen Stabilitätsmechanismus ESM. Das rechtliche Klumpenrisiko, das sich aus der Kombination vom automatischen Informationsaustausch AIA mit dem Umverteilungssystem des ESM und der EU-Bankenunion ergibt, sollten Sie unbedingt reduzieren.

Nicht nur das EU-Banksystem ist gefährdet, auch Ihr Geld ist direkt von diesen Entwicklungen betroffen. Die Risiken für die Stabilität und den Bestandes des Euros als Gemeinschaftswährung sind in den letzten Monaten massiv angestiegen. Sie müssen sich bewusst sein: Die Bankenkrise in Italien betrifft auch Ihr Geld und Ihre Bank in Deutschland!

Schweden_FlaggeSchweden: Ein weiteres, krankes Land in EU-Europa

Zahlreiche Anleger und Bürger sind nach meinen Erfahrungen der Ansicht, dass die Probleme EU-Europas hauptsächlich im Süden liegen. Nordeuropa, allen voran Skandinavien ist hingegen solide und stabil.

Im Prinzip ist das grundsätzlich sogar richtig, allerdings gibt es in Nordeuropa ein Land, das ich als absolut „krank“ bewerte. Ich spreche von Schweden. Schweden hat – neben zahlreichen, politischen Fehlsteuerungen – vor allem in den letzten 40 Jahren eine vollkommen irrational-tolerante, großzügige Einwanderungspolitik verfolgt.

Das schwedische Sozialexperiment sollte eine Warnung für Deutschland sein!

Schweden hat damit ein Sozialexperiment mit einem gigantischen Ausmaß in Gang gesetzt. Das Land hat sich gravierend verändert. Heute gehen allein 58 Prozent aller Sozialleistungen an Migranten. Fast die Hälfte, nämlich 42 Prozent der Langzeitarbeitslosen sind ebenfalls Einwanderer. Schwedens weltberühmter Sozialstaat steht dadurch vor dem Kollaps. 26 Prozent aller Gefängnisinsassen und 50 Prozent aller Häftlinge in Schweden, die Strafen von mehr als fünf Jahren absitzen, sind ebenfalls Einwanderer.

Die größte Immobilienblase Europas liegt in Schweden 

Weder in Spanien, noch in Großbritannien gibt es die größte Immobilienblase in Europa, sondern in Schweden. Schweden hat den größten Immobilienboom in Europa in den letzten Jahren zu verzeichnen. Gleichzeitig ist die Erschwinglichkeit für Immobilieneigentum in Schweden für die Bevölkerung am schlechtesten. Mein Fazit: Würde es eine Put-Option auf ein einzelnes Land geben, würde ich Schweden Short gehen! Frankreich, Italien und Schweden sind daher für mich derzeit die größten, tickenden EU-Zeitbomben.

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Begrenzen Sie jetzt Ihre Haftungsrisiken!

Map-Europe-big-deSehr geehrte Damen und Herren,
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es gibt in der Historie immer wieder Fälle von Familienvermögen, die vernichtet werden. Die massiven Vermögensverluste der Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz oder die Selbsttötung des einstigen Vorzeigeunternehmers Adolf Merckle sind tragische Beispiele. Ich frage mich dann aber doch, ob diese Unternehmer keinen professionellen Vermögensberater oder Rechtsbeistand an der Seite haben, der ihr Vermögen schützt. Es gibt genügend Möglichkeiten, Vermögenswerte legal gesellschaftsrechtlich zu strukturieren, damit man gar nicht erst in diese unschöne Situation gerät.

Der Neue Markt hat trotz Pleitewelle viele Multimillionäre hinterlassen

Wenn eine gesellschaftsrechtliche Struktur wie eine GmbH in Konkurs geht, dann ist natürlich nicht automatisch der Geschäftsführer oder der Gesellschafter pleite. Im Gegenteil. Diese Rechtsstruktur schützt den Inhaber, weil es eine beschränkte Haftung gibt. Auch bei einer AG ist dies so. Der Neue Markt hat das sehr deutlich gezeigt. Zahlreiche Firmen gingen pleite. Die ehemaligen Besitzer aber sind auch heute noch vermögend, weil sie rechtzeitig ihr Vermögen in Sicherheit gebracht haben. Firmen wie EM.TV, gegründet von den beiden Haffa-Brüdern, die nach wie vor als Multimillionäre zum internationalen Jet-Set gehören, sind hierfür gute Beispiele.

Das Gegenbeispiel zum Neuen Markt ist das Schicksal Anton Schleckers

Der sehr bodenständige schwäbische Unternehmer Anton Schlecker hat immer darauf verzichtet, sein Unternehmen in eine Gesellschaftsstruktur zu überführen. Seine Motivation war in erster Linie, keine Bilanzen veröffentlichen zu müssen. Die Unternehmensform von Schlecker war seit ihrer Gründung ein so genannter e.K., ein eingetragener Kaufmann. Das führte dazu, dass Anton Schlecker im Falle der Insolvenz mit seinem gesamten Privatvermögen haftete.

Ein Konkurs des Unternehmens führt dadurch auch zur Privatinsolvenz, oder gefährdet zumindest das Privatvermögen massiv. Es ehrt Anton Schlecker sicherlich als Kaufmann und Mensch, dass er auf Gesellschaftsstrukturen verzichtet hat und immer zu seiner Verantwortung stand. Der Preis des Verlustes der gesamten materiellen Familien-Existenz ist für mich allerdings viel zu hoch. Derartige Gefahren einzugehen, halte ich für nicht intelligent.

Anton Schlecker hat es verpasst Haftungen zu begrenzen

Hätte Anton Schlecker für seine Firma frühzeitig eine eigene Rechtsstruktur geschaffen, beispielsweise eine oder mehrere GmbHs, dann wäre das Risiko begrenzt gewesen. Eine andere Möglichkeit sein Vermögen zu schützen, ist die Schaffung von geschützten Zellen über gesellschaftsrechtliche Strukturen. Hätte der Unternehmer für Familienangehörige beispielsweise frühzeitig (lange bevor sich die Insolvenz abzeichnete) eine oder mehrere Liechtensteinische Versicherungs-Policen abgeschlossen – mit der Regelung, dass bestimmte Familienmitglieder wiederum begünstig sind –, dann wäre diese Rechtsstruktur der Juristischen Person geschützt vor den Ansprüchen Dritter.

Ob Sie wollen oder nicht – auch Sie sind Teil einer Haftungsgemeinschaft!

Vielleicht denken Sie sich nun: „Was interessieren mich Unternehmen oder ehemals reiche Privatpersonen, die in Insolvenz gehen? Das kann mir ja nicht passieren.“ Dann sage ich Ihnen: „Sie unterschätzen das mittlerweile massive Risiko für Ihr Kapital.“ Als Bürger und Steuerzahler der Bundesrepublik Deutschland befinden Sie sich aufgrund der Entwicklungen innerhalb der EU und des ESM sowie der EU Bankenunion mit all ihren Rettungsschirmen ebenfalls in einer Haftungsgemeinschaft. Sie sind zwar kein eingetragener Kaufmann, aber ein eingetragener Bürger. Deutschland haftet für Länder wie Griechenland, Portugal, Spanien oder Italien.

Staatsbürger bürgen mit ihrem Vermögen für ihren Staat

Für Deutschland haftet aber nicht der Staat, sondern am Ende des Tages wie immer das Volk. Sie als Privatperson und Steuerzahler bürgen für die Bundesrepublik Deutschland in einem Krisenfall auch mit Ihrem Vermögen. Staatsschulden sind nicht die Schulden des Staates, sondern des Volkes. Darum ist Volksvermögen auch Staatsvermögen. Schaffen Sie sich daher Ihre eigenen, geschützten Zellen, allen voran über Strukturen im Fürstentum Liechtenstein.

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Reduzieren Sie rechtliche Klumpenrisiken bei Banken!

Bankia_Gebaeude_MadridSehr geehrte Damen und Herren,
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das Wort Bankenunion ist wie der Begriff des Europäischen Stabilitätsmechanismus grundsätzlich sehr positiv behaftet. Mit einer „Union“ verbinden wir im Grunde genommen alle einen Zusammenschluss, der aus einzelnen Teilnehmern eine starke Gemeinschaft bildet. Diese Ansicht wird unterstützt von der Politik und breiten Teilen der Medien.

Achtung: Die Bankenunion ist keine Hilfe zur Selbsthilfe!

Ein wenig erinnert die Kommunikationsstrategie der Politiker und Banklobbyisten sogar an den ursprünglichen genossenschaftlichen Gedanken von Friedrich Willhelm Raiffeisen. Im 19. Jahrhundert entstand das Prinzip der „Hilfe zur Selbsthilfe“. Aus dieser Idee wurde die gegenseitige Notfallhilfe der Volks- und Raiffeisenbanken geboren, die heute noch ihre Gültigkeit hat. Die europäische Bankenunion hat damit überhaupt nichts gemein. Im Gegenteil!

Unter dem Begriff der Bankenunion fallen unterschiedliche Bestandteile, die auf europäischer Ebene durch drei ganz wesentliche Maßnahmen erreicht werden sollen. Viele Bürger und Steuerzahler sind der Meinung, dass die Bankenunion die Banken stabilisiert und sicherer macht. Diese Annahme ist grundsätzlich gar nicht so falsch. Doch die neue Scheinsicherheit hat einen hohen Preis: Die Kosten, die durch die gemeinsame Haftung entstehen, muss zukünftig jeder Bürger in der Europäischen Union bei einer Bankenschieflage mittragen.

Die wichtigsten Maßnahmen der Bankenunion auf einen Blick

  1. Schaffung einer europäischen Finanzaufsichtsbehörde mit einer Entscheidungsmacht für alle Mitgliedstaaten
  1. Zusammenschluss aller nationalstaatlichen Systeme der Einlagensicherung der Banken
  1. Möglichkeit, Finanzhilfen aus dem ESM-Rettungsfonds direkt an Banken in Schieflage zu vergeben, anstatt diese an die Staaten zu leisten

EU_BankenunionDas System EU-Europas basiert auf sozialistischer Planwirtschaft

Theoretisch haften wir unbegrenzt, jedenfalls so lange, wie wir noch über Geld bei den teilnehmenden Banken in der EU verfügen. Wir bewegen uns in Europa mittlerweile in einem System der sozialistischen Planwirtschaft. Der ESM sorgt dafür, dass alle teilnehmenden Länder untereinander haften.

Die Bankenunion stellt einen weiteren einschneidenden Schritt auf dem Weg zum europäischen Umverteilungssystem dar, für das am Ende Sie als Bürger und Steuerzahler eines noch starken Landes mithaften. Im Ernstfall werden dadurch auch Kunden und Gläubiger der gesunden EU-Banken mitbezahlen müssen.

Die finanzpolitischen Fehlentwicklungen der Vergangenheit lassen sich nicht wegzaubern. Deswegen müssen diese gigantischen Altlasten und Schuldenberge zwangsläufig auf die breite Masse der Bevölkerung und somit auch auf Sie umverteilt werden. Mit dem ESM und der Bankenunion sind die rechtlichen Grundvoraussetzungen für dieses Vorhaben nun endgültig gelegt.

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„Eigentum verpflichtet“: Selbst das Grundgesetz ist auf Seiten der Politik

Private Eigentumsrechte dienen allen voran dem Schutz Ihrer Vermögenswerte. Im deutschen Grundgesetz finden Sie den Satz „Eigentum verpflichtet“. Dieser Passus ist ganz klar eine gesetzliche Legitimation, möglicherweise Ihre Eigentumsrechte einzuschränken für den Fall, dass der Staat nicht mehr die finanziellen Mittel hat, um selbst handlungsfähig zu bleiben.

Wählen Sie starke Banken ohne Haftungsrisiken selbst au

Das bedeutet, dass selbst die solideste Bank in der Europäischen Union latenten, unkalkulierbaren Haftungsrisiken unterliegt. Dieser Fakt sollte für Sie als mündiger Bürger und Kapitalanleger Anlass genug sein, selbstbestimmt und eigenverantwortlich eine Bankverbindung zu wählen, und zwar außerhalb dieses vordiktierten Zwangssystems. Länder wie Liechtenstein, die Schweiz, Norwegen oder Kanada sind dafür bestens geeignet.

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Markus Millers Appell für das Bankgeheimnis!

Markus Miller - Gründer und Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U. - www.geopolitical.biz

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Kampf den Steueroasen und Kampf gegen das Bankgeheimnis anderer Länder. Derartige Aussagen haben Sie in den letzten Jahren wiederholt in den breiten Medien gelesen. Ich halte diesen meist undifferenzierten Weg für sehr bedenklich für eine freiheitlich, liberale Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung.

Für mich ist die Kapitalanlage im Ausland, also eine gezielte Streuung von Vermögenswerten bei ausländischen Banken gerade jetzt ein wichtiger Beitrag zu einem professionellen privaten Vermögens- und Risikomanagement. Entgegen der derzeitigen, teilweise sehr polemisch geführten Diskussionen um die Steueroasenthematik, hat dies in Keiner Weise mit der immer wieder angesprochenen Steuerhinterziehungsthematik zu tun!

Steuerhinterziehung oder Schwarzgeld stehen bei vielen Auslandskapitalanlegern schon lange nicht mehr im Vordergrund. Nicht einmal mehr die vollkommen legale Steueroptimierung. Vielmehr der verständliche und absolut legitime Wunsch nach Diskretion und Wahrung der Privatsphäre.

Ich möchte Ihnen aus diesem Grunde einmal einige Praxisbeispiele aufzeigen, welche belegen, dass das Bankgeheimnis oder der Wunsch nach Privatsphäre eben nichts mit der Steuer zu tun hat, sondern mit der Steuerung von Vermögenswerten, getreu meinem Motto: „Das Steuern ist wichtiger als die Steuern!“.

8 reale Fälle aus meiner Praxis:

1. Uneheliche “verschwiegene” Kinder

Sie haben ein uneheliches Kind, von dem Ihre Familie nichts weiß und auch nach Ihrem Tod nichts wissen soll. Über eine Vermögensstrukturierung – gerade beispielsweise über Ausländische Versicherungspolicen aus dem Fürstentum Liechtenstein – können Sie hier eine flexible Begünstigung vornehmen, auch für Ihren Todesfall. Vermögenswerte können somit außerhalb des Nachlasses, diskret übertragen werden. Nicht diskret gegenüber dem Staat, sondern diskret gegenüber Ihrer Familie!

2. Geliebte/r

Sie haben eine Geliebte (oder einen Geliebten), von dem Ihre Familie nichts weiß. Sie möchten dieser Person nach Ihrem Tod etwas zukommen lassen. Sie wollen allerdings auch nach Ihrem Tod dieses Geheimnis bewahren und können somit natürlich keine testamentarische Verfügung vornehmen.

3. Probleme im Familienkreis

Sie haben Probleme im Familienkreis, beispielsweise mit Ihrer Ex-Frau (oder Ihrem Ex-Mann), mit Ihren Kindern, mit Ihrer Schwiegertochter oder Ihrem Schwiegersohn. Mir sind hier Fälle aus der Praxis bekannt, in denen beispielsweise drogenabhängige oder charakterlich noch nicht gefestigte Kinder vor dem Geld „geschützt“ werden sollen, bis sie beispielsweise einen Weg aus ihrer Lebenskrise gefunden haben.

Ebenso gibt es immer wieder den Fall, dass Eltern diskret bestimmte Kinder besser stellen wollen, beispielsweise weil diese ihnen aus den unterschiedlichsten Gründen (Pflege im Alter, Verhalten, Wertschätzung) näher stehen als die anderen Geschwister.

4. Sie sind Homosexuell – Gegenseitige Absicherung

Sie sind homosexuell und möchten sich und Ihren Lebenspartner absichern. Hier stoßen Sie bei der Vermögensübertragung auf erhebliche Nachteile und Hürden, vor allem, wenn Sie sich nicht für die sogenannte eingetragene Lebenspartnerschaft (Homo-Ehe) entscheiden.

Vielleicht haben Sie in diesem Fall auch einen hohen Diskretionsbedarf, wenn Sie Ihre Neigungen nicht öffentlich gemacht haben. Das ist immer noch häufig der Fall. Denn gerade Unternehmer oder Personen im öffentlichen Fokus haben weiterhin Nachteile zu befürchten, wenn sie sich „outen“.

Erben_Vererben_Erbschleicher5. Diskretionsbedarf innerhalb der Familie

Sie wollen nicht, dass Ihre Kinder oder Ihre zukünftige Ehefrau/Ehemann frühzeitig wissen, wie viel Geld Sie wirklich haben. Geld kann ja bekanntlich den Charakter verderben, und viele Eltern oder Partner möchten nicht, dass Kinder zu früh von großen Vermögenswerten erfahren. Sie können in solchen Fällen eine sogenannte Begünstigtenregelung auf einen Zeitpunkt legen, zu welchem Sie davon ausgehen, dass Ihre Erben die nötige menschliche wie fachliche Reife haben.

6. Individuelle, flexible Vermögensübertragungen

Gerade Großeltern übertragen gerne Vermögenswerte direkt auf ihre „Lieblingsenkel“ und wollen die gesetzliche Erbfolge für bestimmte Vermögensbestandteile umgehen. Dies ist ebenfalls durch Strukturen möglich, welche auch diskret vor den eigenen Kindern umgesetzt werden können. Auch der Schwiegersohn oder die Schwiegertochter sollen manchmal „ausgeschlossen“ und stattdessen direkt die Enkel bedacht werden.

7. Vermögens- und Haftungsschutz

Ein weiteres wichtiges Anwendungsgebiet ist der Haftungsschutz für Unternehmer: Sie sind beispielsweise Geschäftsführer einer GmbH und gehen somit in Ihrem operativen Geschäft unternehmerische Risiken ein.

Wenn Sie nun auch ein Haus und ein Wertpapierdepot haben, ist es nicht zwangsläufig so, dass Sie bei einer Schieflage Ihrer GmbH nur mit Ihrem Stammkapital haften. In Deutschland gibt es unter Umständen auch eine Durchgriffshaftung auf den Geschäftsführer. Dies kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn Sie eine Schieflage Ihrer Gesellschaft falsch beurteilen. Dann können – bei entsprechendem Gerichtsurteil – auch Ihr Eigenheim und Ihr Wertpapierdepot in die Konkursmasse mit einfließen.

Viele GmbH-Geschäftsführer haben aus diesem Grunde beispielsweise ihr Eigenheim auf ihre Ehefrau überschrieben, um dieses Haftungsrisiko zu minimieren. Allerdings gehen Sie mit diesem Transfer des Eigentums auf Ihre Frau natürlich ein neues Risiko ein, nämlich das einer Scheidung.

Nicht selten passiert es gerade im Falle einer Insolvenz, dass die daraus auch immer resultierenden psychischen Anspannungen auch Auswirkungen auf Ihr Privatleben haben. Und wenn Ihre Frau Sie dann eventuell verlässt – dieses Risiko ist in Deutschland rein statistisch nun mal sehr hoch, da jede 2. Ehe geschieden wird –, haben Sie Ihr Eigenheim, rein vom rationalen Risikomanagementgedanken her, eben nicht abgesichert.

Ich weiß, dass bei diesem Thema oft viele Emotionen vorhanden sind und die Rationalität ausgeblendet wird, aber auch hier kann ich aus meiner Praxiserfahrung sagen, dass viele ehemals verliebte Paare nur wenige Jahre später die erbittertsten gerichtlichen Auseinandersetzungen geführt haben. Wenn man frühzeitig und gemeinsam die richtigen Strukturen schafft, ist dies aus meiner Sicht der sehr viel intelligentere Weg.

Jedenfalls immer für den Ehepartner, der entweder das Hauptvermögen mitbringt oder den Zugewinn erwirtschaftet, und das muss natürlich nicht zwangsläufig immer der Ehemann sein! Hier müssen Sie übrigens auch gerade in guten Zeiten (also Ihre Firma ist wirtschaftlich erfolgreich und Ihre Ehe intakt) die entsprechenden Strukturen schaffen. Nicht erst dann wenn Sie kurz vor der Insolvenz stehen und Ihre Ehe kurz vor dem Aus steht. Dann ist es zu spät.

Schutz der Familie bei gleichzeitigem Schutz vor der Familie

Das bedeutet, Sie müssen zum einen für Ihre Familie vorsorgen, falls die Firma in Schieflage gerät, und zum anderen Ihre Firma schützen – also sie vor Ihrer „Familie“ schützen –, falls Ihre Ehe in die Brüche geht. Ebenso ist die Wahrscheinlichkeit für Streitigkeiten mit anderen Familienangehörigen wie Kindern, Eltern oder Geschwistern in der heutigen Zeit ja auch sehr hoch, mit teilweise gravierenden finanziellen Folgen, gerade bei Erbstreitigkeiten.

8. Risikomanagement: Rechtliche Diversifikation und geografische Streuung

Ausländische Versicherungspolicen, beispielsweise aus Liechtenstein sind rechtlich eine eigenständige „juristische Person“. Sie schaffen also durch Abschluss einer Versicherungsstruktur eine eigenständige, rechtlich isolierte Gesellschaftsform für Teile Ihrer Vermögenswerte.

Das ist über Ausländische Lebensversicherungen bereits ab 20.000 Euro möglich. Im Falle von Sparverträgen sogar bei bestimmten Anbietern bereits ab 50 Euro. Für andere Gesellschaftsformen wie Stiftungen oder Trusts beispielsweise würden Sie das 10-fache Anlagevolumen benötigen.

Sie schaffen somit eine rechtliche Streuung Ihres Vermögens und durch Nutzung ausländischer Anbieter, Bankplätze und Rechtsräume zusätzlich noch eine geografische Verteilung Ihrer Werte. Das bedeutet in der Praxis ein besseres Anlage- und Risikomanagement auch über das reine Verwalten Ihrer Wertpapiere hinaus.

Eine ausländische Versicherungspolice beispielsweise wird somit zu einer eigenständigen und isolierten Gesellschaft, die den Schutz Ihrer Vermögenswerte deutlich verbessert. So wie Sie aus Diversifikationsüberlegungen Aktien aus unterschiedlichen Branchen oder Ländern kaufen, sollten Sie auch – je nach Höhe Ihrer Vermögenswerte – überlegen, Ihre Vermögensstrukturen in unterschiedlichen Rechtsräumen und bei verschiedenen Banken zu verteilen. Grundlagen für all diese Modelle sind für mich jedoch intakte Bankgeheimnisse.

Mein Fazit: Das Steuern ist wichtiger als die Steuern!

Durch die Verteilung von Vermögenswerten auf mehrere Länder mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen und geografischen Lagen, differierenden Gesetzgebungen sowie verschiedenen Banken und Vermögensverwaltern streuen Sie operative und strategische Risiken, ohne dass grenzüberschreitende Querverbindungen der einzelnen Anbieter negative Einflüsse haben.

Nicht zu vergessen bleibt, dass Sie auf diese Weise auch von den besseren Rahmenbedingungen im Ausland profitieren, zum Beispiel in Form von höher Beratungskompetenz, einem besseren Produktangebot oder flexibleren Anlagemodellen. Das alles schlägt sich schließlich in Ihrer Rendite nieder, was in der Praxis einen höheren Vermögensschutz bedeutet.

Wenn Sie dann noch Teile Ihres Vermögens in eine juristische Person einbringen reduzieren Sie vor allem Risiken, die beispielsweise durch Streitigkeiten, Scheidung, Erbfolgen, Schenkungen oder im allgemeinen negativen Rechtsprechungen und höherer Gewalt entstehen können.

Liechtenstein bietet beispielsweise die einzigartige Kombination: Keine EU-Mitgliedschaft, keinen EURO, keine ESM-Haftungsrisiken, keine EU-Bankenunion aber EWR-Vorteile!

Beichtgeheimnis, Ärztliche Schweigepflicht, Schweigepflicht eines Anwaltes

Das alles hat mit einer möglichen Steuerhinterziehung nichts, aber absolut gar nichts zu tun! Deswegen gehört für mich das Bankgeheimnis in meinem Demokratieverständnis genauso geschützt und anerkannt, wie das Beichtgeheimnis, die Ärztliche Schweigepflicht oder die Schweigepflicht eines Anwaltes!

Das Arztgeheimnis beispielsweise stellt eine wesentliche Grundlage des Vertrauens des Patienten in den Arzt dar. Das Arztgeheimnis ist damit die Grundlage der rückhaltlosen Offenbarungsmöglichkeit für den Patienten gegenüber seinem Arzt. Diese rückhaltlose Offenbarungsmöglichkeit ist aber aus meiner Sicht auch gerade gegenüber dem Vermögensberater des Vertrauens dringend notwendig. Die absolut legitime Grundlage dafür ist ein funktionierendes Bankgeheimnis.

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Der Mythos von der Einlagensicherung!

bankenunion-dgs-schutzniveau-einlagensicherungSehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

Sie haben die scheinbar beruhigenden Aussagen von Norbert Blüm „Die Rente ist sicher“ aus dem Oktober 1997, oder die von Angela Merkel aus dem Oktober 2008 „Die Spareinlagen sind sicher“ bestimmt noch in Erinnerung.

Im März 2013 hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble der Zeitschrift „Die Welt“ ein Interview gegeben mit einer Aussage, die ich noch viel bemerkenswerter beurteile. Leider ist dieses Interview heute kaum mehr präsent. Dem Bundesfinanzminister wurde dabei u.a. folgende Frage gestellt:

Sind die Spareinlagen in allen anderen Euro-Staaten sicher?

Wolfgang Schäuble antwortete darauf: „Die Spareinlagen sind in Deutschland und in allen europäischen Ländern sicher, weil die Vorstellung, dass irgendein europäisches Land zahlungsunfähig wird, unrealistisch ist. In Deutschland gibt es die Sicherungssysteme der Banken für den nirgendwo erkennbaren Fall, dass eine Bank ins Straucheln gerät, und in dem äußerst unwahrscheinlichen Fall, dass diese Sicherungssysteme Probleme hätten, würde der Bundeshaushalt einspringen.“

Diese Aussage aus dem Jahr 2013 ist nach dem ganzen Griechenland-Drama heute fast kaum zu glauben, aber Wolfgang Schäuble hat damals allen Ernstes behauptet, dass es nicht vorstellbar, beziehungsweise unrealistisch ist, dass ein europäisches Land zahlungsunfähig wird. Was für ein Hohn, vor dem Hintergrund der Entwicklungen in Griechenland. Bei nüchterner Betrachtung der rationalen Zahlen ist ein Staatsbankrott in Europa keinesfalls unrealistisch. Außerdem bestätigt Wolfgang Schäuble eindeutig, dass dann der Bundeshaushalt, also der Bürger und Steuerzahler in die Haftung genommen würde.

Die absoluten Zahlungen mögen sicher sein, die Kaufkraft ist es nicht!

Wenn man sich die aktuellen Entwicklungen betrachtet, hat Wolfgang Schäuble nicht einmal so Unrecht. Nicht weil Staaten nicht Bankrott gehen können, sondern dadurch, dass weiterhin eine staatlich und notenbankpolitisch unterstützte Insolvenz- und Konkursverschleppung in Griechenland erfolgt. Der griechische Staat wird dadurch bis auf weiteres nicht Pleite gehen.

Dafür werden aber eines Tages die gesamte Europäische Union und der Euro scheitern. Dann wäre die Aussage von Wolfgang Schäuble sogar wieder richtig, weil dann kein einzelnes europäisches Land zahlungsunfähig werden würde. So soll das bei einer Haftungsgemeinschaft und Umverteilungsunion auch sein. Einer für Alle und Alle für Einen, oder besser gesagt mitgehangen ist mitgefangen.

Es ist wie mit der einstigen Aussage von Norbert Blüm zur Sicherheit der gesetzlichen Rente. Diese ist nicht falsch. Die absolute Rente wird auch in Zukunft sicher sein. Aber die relative Rentenhöhe und vor allem die Kaufkraft der Rentenzahlungen in der Zukunft werden massiv an Wert verlieren.

bankenunion_grafikDie Einlagensicherungsfonds der Banken sind Makulatur

Gleiches gilt für die Einlagensicherungsfonds der Banken. „Feuerwehrfonds“ nennen die Volks- und Raiffeisenbanken sowie die öffentlichen Sparkassen ihre Sicherungseinrichtungen. Ganz schön vollmundig: In der Praxis wäre es bei einem „Feuer“ jedoch so, als wolle man versuchen, den Brand des kompletten Schwarzwaldes mit einem Eimer Wasser zu löschen.

Privatpersonen, Unternehmen und sonstige Institutionen öffentlicher Einrichtungen bis hin zu Stiftungen unterhalten bei allen Banken in Deutschland rund 3 Billionen Euro an Bankguthaben. Diese gigantische Summe unterliegt auf den ersten Blick dem gesetzlichen Schutz durch Entschädigungseinrichtungen, Sicherungstöpfe und Feuerwehrfonds unterschiedlicher Verbände, sowie der Europäischen Einlagensicherung durch die neue EU-Bankenunion.

Fakt ist: Der Einlagenschutz basiert auf ungedeckten Haftungszusagen

Der Einlagenschutz ist lediglich gesetzlich geregelt. Es gibt keine Staatsgarantie. In den jeweiligen Sicherungsfonds steht weit weniger als 1% der Gesamteinlagen für den Notfall zur Verfügung. Der Rest besteht aus eingeschränkten beziehungsweise ungedeckten Haftungszusagen. In nüchternen Zahlen ausgedrückt dürften aktuell von 100.000 Euro gesetzlicher Einlagensicherung gerade einmal ungefähr 400 Euro gedeckt sein.

Mein Fazit: Sparguthaben bei Banken sind eine Wette

Mathematisch ist die Einlagensicherung eine reine Scheinsicherheit. Rechtlich ist die Einlagensicherung in einem Leistungsfall aufgrund der fehlenden mathematischen Grundvoraussetzungen gar nicht darstellbar. Sparguthaben bei Banken sind dadurch eine Wette. Eine Wette auf den Erhalt der Kaufkraft unserer Währung. Aber auch eine Wette auf die Rechtssicherheit sowie die Stabilität unseres gesamten Finanz- und Bankensystems. Aus diesem Grund sollten Sie Teile Ihres Kapitals außerhalb des Euro- und EU-Raumes gezielt und intelligent strukturieren.

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