Schlagwort-Archiv: Diskretion

Family Trust: Die Strategien der Superreichen!

Familie_Krupp

Die Krupp-Familie Bertha und Gustav Krupp von Bohlen und Halbach mit ihren sieben Kindern – Historisches Archiv Krupp

Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

letzte Woche hatte ich einen Vortrag auf der DKM in Dortmund. Das ist die Leitmesse der Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche.

Dabei habe ich seitens eines Teilnehmers eine Frage gestellt bekommen, die ich von Privatkunden sehr häufig erhalte. Diese lautet: „Kann ich über eine liechtensteinische Versicherungspolice Minderjährige begünstigen bei gleichzeitigem Entzug des Elternzugriffs?“

Trennungswahrscheinlichkeiten bei Kindern belasten Großeltern

Hintergrund dieses Wunsches ist meist der, dass Großeltern ihre Kinder, allen voran die Schwiegertochter oder den Schwiegersohn, in der gesetzlichen Erbfolge bewusst überspringen möchten. Wesentliche Teile des Vermögens sollen direkt den Enkeln zugutekommen, die allerdings oftmals beim Vertragsabschluss noch minderjährig sind.

Die Gründe für diese Vorgehensweise seitens der Großeltern sind dabei sehr vielschichtig. Großeltern haben häufig eine große Liebe für ihre Enkel und nicht selten fallen Kinder, allen voran Schwiegerkinder, in Ungnade oder es fehlt das Vertrauen. Vor allem die Sorge vor einer möglichen Trennung und Scheidung der eigenen Kinder in der Zukunft ist nach meiner Erfahrung sehr hoch.

Viele Großeltern haben den Wunsch, ihre Enkel direkt abzusichern

Übertragene Gelder sollen vor allem nicht vorher verbraucht werden, durch die gesetzlichen Vertreter oder möglicherweise sogar durch Dritte, bei erneuter Heirat der dann geschiedenen Eltern der Enkel. Rechtlich gilt grundsätzlich in Deutschland, dass Auszahlungen von Versicherungsleistungen an Minderjährige nicht möglich sind. Ist eine bezugsberechtigte Person minderjährig, wird an den gesetzlichen Vertreter, in der Regel also die Eltern ausgezahlt. Allerdings gibt es auch hier ganz einfache, rechtssichere Lösungswege.

Praxisbeispiele für die Begünstigung von Minderjährigen

Um Minderjährige rechtssicher zu begünstigen, gibt es drei grundlegende Möglichkeiten:

 1. Ausschluss des Verwaltungsrechts der Eltern

In diesem Fall benennt das Vormundschaftsgericht einen Pfleger. Der Versicherungsnehmer kann eine gewünschte Person dafür in den Vertragsbedingungen benennen. Das Vormundschaftsgericht ist an diese Weisung gebunden.

2. Vereinbarung einer treuhänderischen Auszahlung

Vor allem wenn Versicherungsnehmer den Wunsch haben, dass nicht bereits bei Volljährigkeit der Begünstigten die Versicherungsleistung ausgezahlt wird, macht diese Lösung Sinn.

3. Einräumung einer Term-Fix-Klausel

Die beste Lösung aus meiner langjährigen Erfahrung ist die Einräumung einer sogenannten Term-Fix-Klausel. Über die Versicherungspolice wird ganz unkompliziert festgehalten, dass eine minderjährige Person beispielsweise erst mit Vollendung des 35. Lebensjahres die Versicherungsleistung erhält. Auch andere Bedingungen sind hier flexibel definierbar. So können Sie Menschen, die Ihnen lieb und wichtig sind, zusätzlich vor sich selbst schützen. Beispielsweise bei fehlender Reife in jungen Jahren, oder auch vor Dritten im Falle einer Scheidung.

Der Vorteil dieses Gestaltungsmodelles liegt darin, dass der Vorgang der rechtlichen Strukturierung gegenüber den Kindern beziehungsweise den Familienangehörigen diskret bleiben kann. Eine offene Kommunikation – dass die Schwiegertochter oder der Schwiegersohn gezielt übersprungen werden sollen – zu Lebzeiten oder zu Zeiten, in denen die Familienharmonie stimmt, ist nicht empfehlenswert.

Schutz der Familie bedeutet auch Schutz vor der Ex-Familie

Es ist ja auch nicht sicher, dass die Befürchtungen der Erblasser eintreten. Auch nach dem Tod ist eine derartige Kommunikation über ein Testament aus meiner Sicht nicht ratsam. Ich habe in der Praxis einige, eigentlich intakte Familien erlebt, in denen nach der Testamentsverlesung der Familienfrieden nachhaltig und irreparabel gestört war.

Hier kommt ein ganz entscheidender Hauptvorteil von Liechtenstein-Policen zum Tragen. Sehr häufig ist hier nämlich nicht der angebliche Schutz der Privatsphäre gegenüber dem Staat oder dem Finanzamt am wichtigsten, sondern die Diskretion gegenüber der eigenen Familie. Schutz der Familie bedeutet auch Schutz vor Familienangehörigen, die aus dem Familienzusammenhalt – aus welchen Gründen auch immer – ausscheiden.

Nehmen Sie sich die Strategien der Superreichen dieser Welt zum Vorbild

Große Familien-Dynastien wie die Krupps, die Quandts, die Oetkers, die Rothschilds oder die Rockefellers berücksichtigen diese Werte seit Generationen. Im Beispiel der Oetker-Familie wird übrigens sehr eindrucksvoll deutlich, wie wichtig frühzeitige Strukturierungen sind, vor dem Hintergrund von Familienstreitigkeiten. Sei es über Stiftungen, Vermögensverwaltende Gesellschaften oder angelsächsische Trusts. Versicherungspolicen aus Liechtenstein sind ein weiteres, weil absolut praktikables wie effizientes Werkzeug für Sie, ebenfalls an den über Jahrhunderten bewährten Strategien der Superreichen zu partizipieren.

Mit Liechtenstein-Policen schaffen Sie Ihren eigenen Familien-Trust

Interessant für viele unter Ihnen ist neben der gezielten Begünstigung von natürlichen oder juristischen Personen beziehungsweise Institutionen vor allem die Definition einer flexiblen Quotenregelung für Ihr Vermögen. Das kann natürlich auch bei eigener Kinderlosigkeit komplett innerhalb der Familie geschehen. Beispielsweise 50 % Geschwister, 50 % Nichten und Neffen.

In der Praxis sehe ich oftmals derartige Quotenregelungen für uneheliche Kinder oder Geliebte bzw. Liebhaber. Gerade diese beiden Personengruppen sollen ebenfalls durch Vermögenswerte bedacht werden. Sie sollen der eigenen Familie allerdings natürlich nicht bekannt werden. Auch nicht im Zuge einer testamentarischen Verfügung nach dem Tode.

Mittels einer Liechtenstein-Police kann diese Aufgabe ebenso einfach wie effizient gelöst werden. Selbst bei kleineren Vermögen kann dadurch der Effekt eines eigenen „Familien-Trusts“ geschaffen werden, der ansonsten nur Multimillionären zugänglich ist.

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Das Bankschließfachgeheimnis wird abgeschafft!

schliessfach_21x9Sehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

das Bankgeheimnis gehört mittlerweile der Vergangenheit an. Das gilt auch für Ihre Bankverbindungen im Ausland. Spätestens ab dem Jahr 2018 wird weltweit ein automatischer Austausch von Kontodaten erfolgen. Gleichzeitig wird die Anonymität von Bargeld zunehmend eingeschränkt: durch gesetzliche Barzahlungsbegrenzungen oder sogar Bargeldverbote. Selbst die Abschaffung des 500-Euro-Scheins wird mittlerweile geprüft. Die Sparzinsen in Europa wurden schon abgeschafft, erste Negativzinsen eingeführt

Inhalte von Bankschließfächern sind heute das letzte noch bestehende Bankgeheimnis!

Inhalte von Bankschließfächern sind bislang noch geheim. Das wird sich aber ebenfalls ändern. Der Staat plant für die Zukunft eine zentrale Abrufstelle als Sammeldatenbank für Bankschließfächer. Griechenland hat uns vor Augen geführt, wie schnell Schließfächer bei Banken blockiert werden können.

Eine zunehmende Anzahl von Bürgern hat seit der Finanzkrise in mobile Wertgegenstände investiert wie beispielsweise Goldbarren, Münzen, Diamanten, Schmuck oder edle Anlageuhren. Ebenso werden zunehmend Bargeldbestände und Fremdwährungen in physischer Form zu Hause oder in Bankschließfächern verwahrt.

Rekordwert: 167.000 Wohnungseinbrüche im Jahr 2015

Eine aktuelle Umfrage unter Banken und Sparkassen in Deutschland verdeutlicht, dass die Nachfrage nach Bankschließfächern so groß ist wie selten zuvor. Dafür gibt es zwei ganz wesentliche Hauptgründe: der Vertrauensverlust in die Stabilität der Banken und in das bestehende Finanzsystem in Kombination mit der aktuellen Nullzinspolitik der EZB sowie die massiv steigenden Zahlen von Wohnungseinbrüchen.

Die Anzahl der Wohnungseinbrüche ist im abgelaufen Jahr erneut deutlich angestiegen und hat einen neuen Rekordwert erreicht. Sie erhöhten sich nach den Erhebungen der Polizeilichen Kriminalstatistik im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent auf rund 167.000 Delikte.

Deutsche Bankschließfächer sind bereits eingeschränkt im Schutz der Privatsphäre

Bankschließfächer werden in Deutschland derzeit noch relativ diskret behandelt. Dennoch muss Ihnen bewusst sein, dass Sie sich auch mit Ihrem privaten Schließfach im EU-Bankensystem befinden.

Bereits heute besteht bei Deutschen Banken eine Buchführung über bestehende Schließfächer. Zahlreiche Banken erheben beispielsweise Daten über jeden Besuch des Schließfachs. Dabei werden die berechtigte Person, das Datum, die Uhrzeit und die Besuchsdauer festgehalten. Darüber hinaus gibt es gesetzliche Meldepflichten für Schließfächer im Todesfall. Stirbt der Inhaber eines Schließfachs, sind Banken gesetzlich dazu verpflichtet, die Existenz an das Finanzamt zu melden.

Bankschließfächer werden zukünftig zentral erfasst und gemeldet

Deutsche Behörden planen die Einführung einer zentralen Meldestelle für Bankschließfächer. Analog zu deutschen Bankkonten wären dann bestehende Bankschließfächer und Zugangsberechtigungen, also Schließfachvollmachten, auf Knopfdruck elektronisch abrufbar.

Ein weiterer denkbarer Schritt wäre die Deklaration und Erfassung von Schließfachinhalten, was den Schutz der Privatsphäre zusätzlich ganz erheblich einschränken würde. Aus diesem Grunde müssen Sie heute bereits Alternativen zu deutschen Bankschließfächern suchen.

Kapitalschutz_Vertraulich_Markus_MillerNutzen Sie Schließfachanbieter in der Schweiz und in Liechtenstein

Die Vereinbarungen zwischen der Schweiz, Liechtenstein und anderen Ländern bezüglich des automatischen Informationsaustausches beziehen sich auf Kontoinformationen. Nicht auf die Gegenstände in Ihren Schließfächern. Setzen Sie deswegen jetzt auf bankenunabhängige Anbieter und Schließfächer außerhalb des EU-Raumes.

In meiner aktuellen Monatsausgabe (Mai 2016) von Kapitalschutz vertraulich stelle ich meinen Lesern einen absolut unbekannten, bankenunabhängigen Schließfachanbieter aus dem Fürstentum Liechtenstein vor. Ebenso jeweils drei empfehlenswerte Banken und drei bankenunabhängige Anbieter für private Hochsicherheitsschließfächer mit Sitz in der Schweiz.

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© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

Markus Millers Appell für das Bankgeheimnis!

Markus Miller - Gründer und Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U. - www.geopolitical.biz

Markus Miller – Gründer und Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U. – www.geopolitical.biz

Sehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

Kampf den Steueroasen und Kampf gegen das Bankgeheimnis anderer Länder. Derartige Aussagen haben Sie in den letzten Jahren wiederholt in den breiten Medien gelesen. Ich halte diesen meist undifferenzierten Weg für sehr bedenklich für eine freiheitlich, liberale Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung.

Für mich ist die Kapitalanlage im Ausland, also eine gezielte Streuung von Vermögenswerten bei ausländischen Banken gerade jetzt ein wichtiger Beitrag zu einem professionellen privaten Vermögens- und Risikomanagement. Entgegen der derzeitigen, teilweise sehr polemisch geführten Diskussionen um die Steueroasenthematik, hat dies in Keiner Weise mit der immer wieder angesprochenen Steuerhinterziehungsthematik zu tun!

Steuerhinterziehung oder Schwarzgeld stehen bei vielen Auslandskapitalanlegern schon lange nicht mehr im Vordergrund. Nicht einmal mehr die vollkommen legale Steueroptimierung. Vielmehr der verständliche und absolut legitime Wunsch nach Diskretion und Wahrung der Privatsphäre.

Ich möchte Ihnen aus diesem Grunde einmal einige Praxisbeispiele aufzeigen, welche belegen, dass das Bankgeheimnis oder der Wunsch nach Privatsphäre eben nichts mit der Steuer zu tun hat, sondern mit der Steuerung von Vermögenswerten, getreu meinem Motto: „Das Steuern ist wichtiger als die Steuern!“.

8 reale Fälle aus meiner Praxis:

1. Uneheliche “verschwiegene” Kinder

Sie haben ein uneheliches Kind, von dem Ihre Familie nichts weiß und auch nach Ihrem Tod nichts wissen soll. Über eine Vermögensstrukturierung – gerade beispielsweise über Ausländische Versicherungspolicen aus dem Fürstentum Liechtenstein – können Sie hier eine flexible Begünstigung vornehmen, auch für Ihren Todesfall. Vermögenswerte können somit außerhalb des Nachlasses, diskret übertragen werden. Nicht diskret gegenüber dem Staat, sondern diskret gegenüber Ihrer Familie!

2. Geliebte/r

Sie haben eine Geliebte (oder einen Geliebten), von dem Ihre Familie nichts weiß. Sie möchten dieser Person nach Ihrem Tod etwas zukommen lassen. Sie wollen allerdings auch nach Ihrem Tod dieses Geheimnis bewahren und können somit natürlich keine testamentarische Verfügung vornehmen.

3. Probleme im Familienkreis

Sie haben Probleme im Familienkreis, beispielsweise mit Ihrer Ex-Frau (oder Ihrem Ex-Mann), mit Ihren Kindern, mit Ihrer Schwiegertochter oder Ihrem Schwiegersohn. Mir sind hier Fälle aus der Praxis bekannt, in denen beispielsweise drogenabhängige oder charakterlich noch nicht gefestigte Kinder vor dem Geld „geschützt“ werden sollen, bis sie beispielsweise einen Weg aus ihrer Lebenskrise gefunden haben.

Ebenso gibt es immer wieder den Fall, dass Eltern diskret bestimmte Kinder besser stellen wollen, beispielsweise weil diese ihnen aus den unterschiedlichsten Gründen (Pflege im Alter, Verhalten, Wertschätzung) näher stehen als die anderen Geschwister.

4. Sie sind Homosexuell – Gegenseitige Absicherung

Sie sind homosexuell und möchten sich und Ihren Lebenspartner absichern. Hier stoßen Sie bei der Vermögensübertragung auf erhebliche Nachteile und Hürden, vor allem, wenn Sie sich nicht für die sogenannte eingetragene Lebenspartnerschaft (Homo-Ehe) entscheiden.

Vielleicht haben Sie in diesem Fall auch einen hohen Diskretionsbedarf, wenn Sie Ihre Neigungen nicht öffentlich gemacht haben. Das ist immer noch häufig der Fall. Denn gerade Unternehmer oder Personen im öffentlichen Fokus haben weiterhin Nachteile zu befürchten, wenn sie sich „outen“.

Erben_Vererben_Erbschleicher5. Diskretionsbedarf innerhalb der Familie

Sie wollen nicht, dass Ihre Kinder oder Ihre zukünftige Ehefrau/Ehemann frühzeitig wissen, wie viel Geld Sie wirklich haben. Geld kann ja bekanntlich den Charakter verderben, und viele Eltern oder Partner möchten nicht, dass Kinder zu früh von großen Vermögenswerten erfahren. Sie können in solchen Fällen eine sogenannte Begünstigtenregelung auf einen Zeitpunkt legen, zu welchem Sie davon ausgehen, dass Ihre Erben die nötige menschliche wie fachliche Reife haben.

6. Individuelle, flexible Vermögensübertragungen

Gerade Großeltern übertragen gerne Vermögenswerte direkt auf ihre „Lieblingsenkel“ und wollen die gesetzliche Erbfolge für bestimmte Vermögensbestandteile umgehen. Dies ist ebenfalls durch Strukturen möglich, welche auch diskret vor den eigenen Kindern umgesetzt werden können. Auch der Schwiegersohn oder die Schwiegertochter sollen manchmal „ausgeschlossen“ und stattdessen direkt die Enkel bedacht werden.

7. Vermögens- und Haftungsschutz

Ein weiteres wichtiges Anwendungsgebiet ist der Haftungsschutz für Unternehmer: Sie sind beispielsweise Geschäftsführer einer GmbH und gehen somit in Ihrem operativen Geschäft unternehmerische Risiken ein.

Wenn Sie nun auch ein Haus und ein Wertpapierdepot haben, ist es nicht zwangsläufig so, dass Sie bei einer Schieflage Ihrer GmbH nur mit Ihrem Stammkapital haften. In Deutschland gibt es unter Umständen auch eine Durchgriffshaftung auf den Geschäftsführer. Dies kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn Sie eine Schieflage Ihrer Gesellschaft falsch beurteilen. Dann können – bei entsprechendem Gerichtsurteil – auch Ihr Eigenheim und Ihr Wertpapierdepot in die Konkursmasse mit einfließen.

Viele GmbH-Geschäftsführer haben aus diesem Grunde beispielsweise ihr Eigenheim auf ihre Ehefrau überschrieben, um dieses Haftungsrisiko zu minimieren. Allerdings gehen Sie mit diesem Transfer des Eigentums auf Ihre Frau natürlich ein neues Risiko ein, nämlich das einer Scheidung.

Nicht selten passiert es gerade im Falle einer Insolvenz, dass die daraus auch immer resultierenden psychischen Anspannungen auch Auswirkungen auf Ihr Privatleben haben. Und wenn Ihre Frau Sie dann eventuell verlässt – dieses Risiko ist in Deutschland rein statistisch nun mal sehr hoch, da jede 2. Ehe geschieden wird –, haben Sie Ihr Eigenheim, rein vom rationalen Risikomanagementgedanken her, eben nicht abgesichert.

Ich weiß, dass bei diesem Thema oft viele Emotionen vorhanden sind und die Rationalität ausgeblendet wird, aber auch hier kann ich aus meiner Praxiserfahrung sagen, dass viele ehemals verliebte Paare nur wenige Jahre später die erbittertsten gerichtlichen Auseinandersetzungen geführt haben. Wenn man frühzeitig und gemeinsam die richtigen Strukturen schafft, ist dies aus meiner Sicht der sehr viel intelligentere Weg.

Jedenfalls immer für den Ehepartner, der entweder das Hauptvermögen mitbringt oder den Zugewinn erwirtschaftet, und das muss natürlich nicht zwangsläufig immer der Ehemann sein! Hier müssen Sie übrigens auch gerade in guten Zeiten (also Ihre Firma ist wirtschaftlich erfolgreich und Ihre Ehe intakt) die entsprechenden Strukturen schaffen. Nicht erst dann wenn Sie kurz vor der Insolvenz stehen und Ihre Ehe kurz vor dem Aus steht. Dann ist es zu spät.

Schutz der Familie bei gleichzeitigem Schutz vor der Familie

Das bedeutet, Sie müssen zum einen für Ihre Familie vorsorgen, falls die Firma in Schieflage gerät, und zum anderen Ihre Firma schützen – also sie vor Ihrer „Familie“ schützen –, falls Ihre Ehe in die Brüche geht. Ebenso ist die Wahrscheinlichkeit für Streitigkeiten mit anderen Familienangehörigen wie Kindern, Eltern oder Geschwistern in der heutigen Zeit ja auch sehr hoch, mit teilweise gravierenden finanziellen Folgen, gerade bei Erbstreitigkeiten.

8. Risikomanagement: Rechtliche Diversifikation und geografische Streuung

Ausländische Versicherungspolicen, beispielsweise aus Liechtenstein sind rechtlich eine eigenständige „juristische Person“. Sie schaffen also durch Abschluss einer Versicherungsstruktur eine eigenständige, rechtlich isolierte Gesellschaftsform für Teile Ihrer Vermögenswerte.

Das ist über Ausländische Lebensversicherungen bereits ab 20.000 Euro möglich. Im Falle von Sparverträgen sogar bei bestimmten Anbietern bereits ab 50 Euro. Für andere Gesellschaftsformen wie Stiftungen oder Trusts beispielsweise würden Sie das 10-fache Anlagevolumen benötigen.

Sie schaffen somit eine rechtliche Streuung Ihres Vermögens und durch Nutzung ausländischer Anbieter, Bankplätze und Rechtsräume zusätzlich noch eine geografische Verteilung Ihrer Werte. Das bedeutet in der Praxis ein besseres Anlage- und Risikomanagement auch über das reine Verwalten Ihrer Wertpapiere hinaus.

Eine ausländische Versicherungspolice beispielsweise wird somit zu einer eigenständigen und isolierten Gesellschaft, die den Schutz Ihrer Vermögenswerte deutlich verbessert. So wie Sie aus Diversifikationsüberlegungen Aktien aus unterschiedlichen Branchen oder Ländern kaufen, sollten Sie auch – je nach Höhe Ihrer Vermögenswerte – überlegen, Ihre Vermögensstrukturen in unterschiedlichen Rechtsräumen und bei verschiedenen Banken zu verteilen. Grundlagen für all diese Modelle sind für mich jedoch intakte Bankgeheimnisse.

Mein Fazit: Das Steuern ist wichtiger als die Steuern!

Durch die Verteilung von Vermögenswerten auf mehrere Länder mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen und geografischen Lagen, differierenden Gesetzgebungen sowie verschiedenen Banken und Vermögensverwaltern streuen Sie operative und strategische Risiken, ohne dass grenzüberschreitende Querverbindungen der einzelnen Anbieter negative Einflüsse haben.

Nicht zu vergessen bleibt, dass Sie auf diese Weise auch von den besseren Rahmenbedingungen im Ausland profitieren, zum Beispiel in Form von höher Beratungskompetenz, einem besseren Produktangebot oder flexibleren Anlagemodellen. Das alles schlägt sich schließlich in Ihrer Rendite nieder, was in der Praxis einen höheren Vermögensschutz bedeutet.

Wenn Sie dann noch Teile Ihres Vermögens in eine juristische Person einbringen reduzieren Sie vor allem Risiken, die beispielsweise durch Streitigkeiten, Scheidung, Erbfolgen, Schenkungen oder im allgemeinen negativen Rechtsprechungen und höherer Gewalt entstehen können.

Liechtenstein bietet beispielsweise die einzigartige Kombination: Keine EU-Mitgliedschaft, keinen EURO, keine ESM-Haftungsrisiken, keine EU-Bankenunion aber EWR-Vorteile!

Beichtgeheimnis, Ärztliche Schweigepflicht, Schweigepflicht eines Anwaltes

Das alles hat mit einer möglichen Steuerhinterziehung nichts, aber absolut gar nichts zu tun! Deswegen gehört für mich das Bankgeheimnis in meinem Demokratieverständnis genauso geschützt und anerkannt, wie das Beichtgeheimnis, die Ärztliche Schweigepflicht oder die Schweigepflicht eines Anwaltes!

Das Arztgeheimnis beispielsweise stellt eine wesentliche Grundlage des Vertrauens des Patienten in den Arzt dar. Das Arztgeheimnis ist damit die Grundlage der rückhaltlosen Offenbarungsmöglichkeit für den Patienten gegenüber seinem Arzt. Diese rückhaltlose Offenbarungsmöglichkeit ist aber aus meiner Sicht auch gerade gegenüber dem Vermögensberater des Vertrauens dringend notwendig. Die absolut legitime Grundlage dafür ist ein funktionierendes Bankgeheimnis.

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