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Zweitpass-Strategien und Steueroasen!

UnbenanntSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

meine beiden letzten Sonderausgaben „Auswandern“ und „Norwegen“ sind auf ein großes Interesse gestoßen bei meinen Lesern von Kapitalschutz vertraulich. Ich habe mich sehr über die zahlreichen Rückmeldungen und Zuschriften gefreut. Eine Frage, die mir dabei mehrfach gestellt wurde, war, ob die Beantragung eines Zweitpasses nicht eine weitere vorbeugende Schutzstrategie oder Auswanderungs-Alternative sein kann?

Vermeintliche Experten, Spezialreports oder angebliche Geheimtipps im Internet beschreiben eine Zweitpass-Strategie als hervorragende Möglichkeit, sich vor den möglichen kommenden Repressalien des Staates zu schützen. Denn man könne dann ja einfach seinen Zweitpass aus einem anderen Land einsetzen. Länder wie Peru, Paraguay, Kolumbien, die Dominikanische Republik oder die Komoren – um nur einige wenige zu nennen – wurden dabei für Zweitpass-Strategien empfohlen.

Das obige Bild stammt beispielsweise von der Internetseite des US-Unternehmens The Specialists Ltd. mit Sitz in Ridgewood. Auch zahlreiche Angebote zu Diplomatenpässen aus Ländern wie Liberia, dem Libanon oder Thailand habe ich bei meinen Recherchen als Empfehlungen in diesem Zusammenhang gefunden. Aber wie sinnvoll sind diese Tipps?

Im Internet finden sich zahlreiche Zweitpass-Empfehlungen

Auf fragwürdigen Seiten im Internet wird beispielsweise empfohlen, Zweitpässe für Kontoeröffnungen einzusetzen. Dabei könnten Sie sich einen ausländischen Zweitpass mit Ihrem Bild besorgen, der aber auf einen anderen Namen lautet. Heißen Sie beispielsweise Michael, könnte der spanische Name Miguel verwendet werde. Ebenso eine Adaption des Nachnamens und/oder des Geburtsdatums.

Das hätte den Vorteil, dass Sie dann ein Bankkonto und Wertpapierdepot auf eine fiktive Person eröffnen könnten, die im Fall von Kontrollmitteilungen über den kommenden Automatischen Informationsaustausch AIA überhaupt nicht existiert. Ihr Wertpapierdepot würden dann vollkommen anonym und geschützt bleiben, da es Ihr eigentlicher Heimatstaat nicht mehr enteignen könnte. Steuern würden dann selbstverständlich ebenfalls keine anfallen.

Zweitpass-Strategien sind in aller Regel Betrug oder Illegal!

Zahlreiche Zweitpass-Angebote, die Sie im Internet für relativ wenig Geld finden, sind schlicht Fälschungen. Das bedeutet, Sie erhalten überhaupt kein offizielles behördliches Dokument mit einer entsprechenden Legitimationseigenschaft, sondern schlicht ein absolut wertloses Stück Papier oder Plastik mit Ihrem Bild. Möchten Sie nun mit einem derartigen Dokument ein Konto bei einer Bank eröffnen, werden Sie im besten Fall abgewiesen oder belächelt.

Im schlechtesten Fall bewegen Sie sich aber beim Einsatz derartiger Pseudo-Dokumente bereits sehr schnell im Bereich des Strafrechts. Die Verwendung solcher „Zweitpässe“ birgt nämlich erhebliche Gefahren. Von der Urkundenfälschung, der illegalen Einreise über den Identitätsbetrug bis hin zur Geldwäsche und Steuerhinterziehung.

Deswegen gilt: So toll und einfach sich diese Zweitpass-Strategien auch anhören, so unsinnig oder gar gefährlich sind sie. Finger weg davon! Bei meinen Recherchen bin ich allerdings auf eine sehr interessente, vollkommen legale Möglichkeit gestoßen die ich meine Leser in der aktuellen Februar-Ausgabe von Kapitalschutz vertraulich exklusiv vorstelle.

SteueroasenSteueroasen: Welche Länder kennen keine Einkommensteuern?

Eine weitere Frage, die ich von Lesern immer wieder bekomme, ist die nach Ländern, die keine Einkommensteuern von ihren Bürgern verlangen. Dazu zählen beispielsweise die Länder Bahamas, Bermudas, British Virgin Islands, Cayman Islands, Saint Barth, St. Kitts und Nevis, Monaco, Vatikan, Somalia, Westsahara, Arabische Emirate, Bahrain, Brunei, Katar, Kuwait, Malediven, Oman, Nauru, Norfolk-Inseln, Pitcairn Inseln, Vanuatu oder Wallis und Futuna. (Bildquelle: www.kapitalschutz.me)

Diese Aufzählung zeigt für mich eindrucksvoll, wie wenig hilfreich die rein steuerliche Motivation einer Auswanderung ist. Sie sehen hier auf der einen Seite zahlreiche Staaten genannt, die neben den Steuervorteilen auch zweifelsohne wunderschöne Lebensbedingungen bieten. Allerdings teilweise zu exorbitant hohen Lebenshaltungskosten. Das gilt vor allem für die Trauminsel Saint Barth in der Karibik, die Malediven im indischen Ozean, aber auch für Monaco in Europa.

Adjustieren Sie – scheinbar – niedrige Steuersätze immer mit den Lebenshaltungskosten

Auf der anderen Seite sind steuerfreie Länder mit geringen Lebenshaltungskosten wie die Westsahara oder Somalia nun wirklich keine Alternative, da hier die Infrastruktur, Sicherheit und Lebensqualität vollkommen auf der Strecke bleiben würde. So wie Sie Renditen immer risikoadjustiert betrachten müssen, sollten Sie auch scheinbar attraktiv niedrige Steuersätze immer um die Lebenshaltungskosten bereinigen.

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