Schlagwort-Archiv: Digitalisierung

2018: Digitalisierung, Geopolitik, Ökologie und Ökonomie!

new-years-day-2566661_1280Sehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

wenn ich aus analytischer Sicht zurückblicke auf das Jahr 2017, dann war es für mich – mit Blick auf die politische und ökonomische Welt – ein weiteres Übergangsjahr voller ungelöster Probleme. Nur die Symptome wurden – seit dem vorläufigen Höhepunkt der Finanzkrise im Jahr 2008 – seitens der Politik und der Notenbanken weiter kaschiert und in die Zukunft verschoben. Gleichzeitig werden die Problemlösungen immer stärkere Anstrengungen und Opfer erfordern, allen voran von den steuerzahlenden Bürgern und Vermögensinhabern.

Innenpolitische Herausforderungen 2018: Demographie, Migration und Staatsverschuldung

Rund 3 Monate nach der Bundestagswahl ist Deutschland relativ orientierungslos, ohne gewählte Regierung, in das neue Jahr 2018 gegangen. In diesem Jahr werden die bestehenden, innenpolitischen Probleme der Demographie, der Migration und der Staatsverschuldung nicht weniger. Zusätzlich gibt es außenpolitisch zahlreiche geopolitische Krisenherde.

Außenpolitische Herausforderungen: Brexit und Geopolitik

Der bevorstehende Brexit und die weitere Politik der USA unter Donald Trump werden die globale Welt, und somit auch Sie als Bürger, Steuerzahler und Kapitalanleger auch im Jahr 2018 vor große Herausforderungen stellen. Dennoch liegen essentielle Probleme unserer Welt in ganz anderen Bereichen. Neben großen Chancen, beispielsweise rund um die Themenbereiche Bitcoin, Blockchain, Cryptocoins und Fintechs habe ich auch im Jahr 2017 wieder zahlreiche kritische Beiträge verfasst zu einer Welt, die in vielen Bereichen aus den Fugen geraten ist.

IRAN_GEOPOLITIK_GEOPOLITICAL.BIZNaher Osten: Quo Vadis Iran?

Von den explodierenden, weltweiten Staatsschulden über die System- und Strukturkrise in EU-Europa, die Auswirkungen der ungelösten Flüchtlingskrise, die nach meiner Überzeugung die Euro-Krise noch weiter verstärken wird und die Wahl Donald Trumps mit den damit verbundenen geopolitischen Auswirkungen und Risiken, bis hin zum beschlossenen und geplanten Austritt Großbritanniens aus der EU. Gerade die aktuellen Entwicklungen im Iran sind mit großer Aufmerksamkeit zu verfolgen. Der Iran ist auf dem geopolitischen Schachfeld dieser Welt bereits seit Jahrzehnten eine wichtige Schlüsselfigur.

Was ist schlimmer: Strafzinsen, Schulden, Trump, Brexit oder Glyphosat?

Vor kurzem gab Deutschlands Agrarminister Christian Schmidt vor der EU-Kommission seine Zustimmung für den weiteren Einsatz des Unkrautgifts Glyphosat. Die Nutzung dieser fragwürdigen Chemikalie in der konventionellen bzw. industriellen Landwirtschaft ist für viele Experten mit ein Grund für den dramatischen Rückgang in der Artenvielfalt.

Das Artensterben ist eine der größten Katastrophen unserer Zeit

Das Artensterben ist für unsere Welt und für nachkommende Generationen – auch nach meiner Überzeugung – weit gravierender als beispielsweise die Euro-Krise oder die weltweiten Staatsschuldenkrisen. Reale Entwicklungen wie das Bienensterben, der Verlust wertvoller Böden aufgrund von Überdüngung und die Zunahme pestizidbelasteter Nahrung werden uns noch lange Zeit begleiten, als Verbraucher, aber auch als Kapitalanleger.

Oekologie_GEOPOLITICAL.BIZDie Permakultur ist eine ökologisch sinnvolle Antwort auf industrielle Monokulturen

Dennoch hat jeder einzelne von uns die Möglichkeit, einen kleinen Teil zur Veränderung – auch im eigenen Sinne und dem nachfolgender Generationen – beizutragen. Beispielsweise durch Kapitalanlagen die ökonomisch und ökologisch sinnvoll sind. Zu den Themenbereichen „Grund und Boden“ in Kombination mit einer landwirtschaftlichen Nutzung in Form von Ackerland habe ich in den letzten Jahren zahlreiche Anfragen bekommen. Von den Beteiligungsmöglichkeiten hat mich allerdings kaum ein Konzept überzeugt.

Jetzt bin ich auf ein neues Genossenschaftsmodell aus Deutschland gestoßen. Solide Genossenschaftsanteile können dabei bereits ab einer Investitionssumme von 50 Euro gezeichnet werden zum Erwerb von Agrarflächen in ganz Europa für den Anbau von Bio-Lebensmitteln in Permakultur, also einer dauerhaften Garten- und Landwirtschaft.

Landwirtschaftlichen Produkte in Form unbelasteter Lebensmittel – die gänzlich ohne künstliche Dünger und Pestizide auskommen – fördern die Artenvielfalt. Beispielsweise durch den Aufbau neuer Humusschichten, die das Grundwasser schonen und für die Bindung von CO2 aus unserer Atmosphäre sorgen. Nutzen Sie diese ökonomisch wie ökologisch lukrativen Möglichkeiten, die ich meinen Lesern im Rahmen von Kapitalschutz vertraulich vorstelle.

Unternehmen wissen was Sie klicken, was Sie lesen, was Sie suchen, was Sie kaufen und wie Sie bezahlen!

Im Zusammenhang mit der Überwachung durch Dritte haben mich die nachfolgenden Zahlen nicht wirklich überrascht, aber dennoch sehr stark beeindruckt und weiter sensibilisiert. Google kontrolliert und dokumentiert nach einer Analyse des Unternehmens Ghostery fast zwei Drittel des gesamten Web-Traffics. Das belegt nach einer Meldung von Ghostery eine aktuelle Analyse von über 144 Millionen geladenen Internetseiten. Das verdeutlicht die nachfolgende Grafik auf einen Blick.

infografik_12252_tracking_reichweite_von_internet_unternehmen_nAmazon oder Google kennen Ihr digitales Leben!

Bei 77,4 Prozent aller geladenen Webseiten (engl. page loads) sind laut Ghostery, einem Anbieter von Anti-Tracking-Software, Tracker (z.B. Google Analytics) involviert. Die Analyse basiert auf über 144 Millionen durch 850.000 Ghostery-Nutzer (in mehr als 20 Ländern) geladenen Seiten.

Mitunter werden Onliner von neugierigen Skripten durch weite Teile des Internets verfolgt. Googles Tracking-Tools erfassen sogar 64,4 Prozent aller page loads. Die größte Reichweite hat Google Analytics gefolgt von Facebook Connect. Daneben sind noch weitere Google-Dienste, darunter etwa der Tag Manager oder das Werbenetzwerk DoubleClick, weit verbreitet. Ich zeige Ihnen im Rahmen von Kapitalschutz vertraulich und KRYPTO-X wie Sie sich vor diesen Entwicklungen wirkungsvoll schützen können, ohne dass Sie Ihr Internet “abmelden” müssen.

Der Verlust von Steuervorteilen ist ein Risiko für die Aktienmärkte

Die Themen Kapital, Recht und Steuern korrelieren stark zueinander. Die Paradise Papers haben zuletzt erneut verdeutlicht, dass internationale Großkonzerne und Superreiche kaum Steuern bezahlen. Diese Steuerungsmöglichkeiten ermöglichen es Aktiengesellschaften wie Apple und Google, aber auch der Allianz, Bayer und Siemens – um nur einige wenige beispielhaft zu nennen –, ihre Gewinne zu maximieren. Das strahlt wiederum positiv auf die Aktienkursentwicklungen an der Börse aus.

infografik_5610_apples_barreserven_nUS-Konzerne erwirtschaften 40% ihrer Gewinne in Steueroasen

Apple unterhält mittlerweile 250 Milliarden US-Dollar seines Konzernvermögens in Steueroasen. Im Jahr 2016 waren es noch rund 215 Milliarden US-Dollar wie die Grafik veranschaulicht. 40% aller Unternehmensgewinne erwirtschaften US-Großkonzerne in Steueroasen. Nike bezahlte auf seine milliardenschweren Auslandsgewinne beispielsweise nur 1,4% Steuern.

Ein deutscher Steuerzahler gilt ab einem zu versteuernden Einkommen von 53.666 Euro bereits als Spitzenverdiener und bezahlt 42% Steuern. In Europa spart Amazon hingegen dank der vorteilhaften Bedingungen im EU-Land Luxemburg jährlich über 250 Millionen Euro an Steuern. Das passt schlicht nicht zusammen.

Die Paradise Papers erhöhen den Steuerdruck auf Unternehmensgewinne und Börsenkurse

Die vorteilhaften Bedingungen, die sich für die internationalen Großkonzerne nur noch verschlechtern können, relativieren natürlich die guten Unternehmensgewinne und Kurssteigerungen an den Börsen. Neben den geopolitischen Risiken und konjunkturellen Gefahren ist der Verlust der Steuervorteile daher ein weiteres Damoklesschwert für die Aktienmärkte in der Zukunft. Alternative Anlagestrategien werden vor dem Hintergrund dieser Rahmenbedingungen daher immer wichtiger.

Kapitalschutz_Vertraulich_Markus_Miller_GEOPOLITICAL.BIZWerden Sie jetzt Mitglied in einem einzigartigen Netzwerk!

Mein Anspruch ist es, Ihnen auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit meinem Team und meinen Kooperationspartnern ein verlässlicher Ratgeber und zuverlässiger Partner zu sein. Dabei werden auch die Themen Privatsphäre und Diskretion wieder eine große Rolle spielen. Nicht nur im Hinblick auf die zunehmende staatliche Überwachung, sondern generell durch Dritte!

GEOPOLTICAL.BIZ_LOGOÜber unser Portal www.geopolitical.biz haben Sie die Möglichkeit unseren – freien – Publikationen ganz einfach über das Medium oder Netzwerk Ihrer Wahl zu folgen. Allen voran über unseren kostenlosen NEWSLETTER, unseren TWITTER- oder RSS-Datafeed oder die Sozialen Netzwerke XING, FACEBOOK, LINKEDIN und GOOGLE+. Sehr gerne können Sie diesen Beitrag direkt hier im BLOG unten kommentieren!​​​ Bitte beachten Sie die Dienstleistungen unserer PREMIUM PARTNER!

KRYPTO-XBitcoin, Blockchain, Cryptocoins und Fintechs: Die Kryptographie ist die Lehre von der Verschlüsselung von Daten und Botschaften jeglicher Art.  Der Begriff FinTech (Financial Technologies) umfasst Technologien, die den Financial Services Sektor (Banken, Versicherungen, Kreditkartenanbieter, Zahlungsverkehrsdienstleister, Finanzdienstleister, Vermögensberater, Vermögensverwalter usw.) evolutionieren werden und revolutionieren können. Nutzen Sie KRYPTO-X.BIZ unser Themen-Portal rund um Bitcoin, Blockchain, Cryptocoins und Fintechs.

100_Twitter     100_rss     100_Xing     100_Facebook     100_Linkedin     100_Google+

© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

Digitale Werte: Kryptoassets!

binary-2007347_1280Sehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

alternative Cryptocoins, die sogenannten „Altcoins“ erfahren im Zuge des Bitcoin-Booms ebenfalls eine stark steigende Akzeptanz und Nachfrage. Der Bitcoin und Ethereum sind derzeit die mit großem Abstand führenden Kryptowährungen vor der Abspaltung Bitcoin Cash. An vierter Stelle folgt mittlerweile – gemessen an der Marktkapitalisierung – die Kryptowährung mit dem Namen Ripple und dem Währungskürzel XRP.

Das Segment rund um Blockchain, Cryptocoins und Fintechs ist für mich längst kein Hype oder gar eine Tulpenzwiebelblase, sondern eine zukunftsweisende Innovation, Evolution und Revolution. Es werden dabei zweifelsohne auch zahlreiche Cryptocoins oder Fintech-Unternehmen scheitern. Aber die „Überlebenden“ werden unser Finanz-, Geld-, und Bankensystem der Zukunft prägen. Neue Werte werden entstehen in Form von Kryptoassets. Zwei dieser Bitcoin-Alternativen stelle ich Ihnen – mit Ripple und Ethereum – nachfolgend vor.

indexRipple: Der „Bitcoin für Banken“ ist ein Zahlungsverkehrssystem

Ripple wird oft als „Bitcoin für Banken“ bezeichnet. Der Hauptzweck von Ripple ist die blitzschnelle Transaktion von Schuldscheinen, die Banken und Finanzinstitute untereinander ausstellen. Über das Netzwerk lassen sich mithilfe von Gateways so gut wie alle Währungen der Welt von A nach B transferieren. Im Prinzip ist es keine eigene Währung, sondern eher eine Art Zahlungssystem.

Bei Ripple gibt es keine Miner, sondern die Coins wurden bei der Erstellung des Netzwerkes einmalig erzeugt. Sie dienen weniger der Bezahlung als vielmehr der Stabilisierung des Systems und der Erhebung von Transaktionsgebühren. Ripple wurde von einer Firma namens Ripple Labs programmiert, und diese hat beim Start der Blockchain 80% aller Coins einbehalten.

Ripple weist eine halb-dezentralisierte Struktur auf

Anders als bei den meisten Kryptowährungen wird der Code auch nicht durch mehrheitliche Entscheidungen aller Teilnehmer im Netzwerk weiterentwickelt. Nur die Firma Ripple Labs darf ihn verändern. Zwar ist Ripple aufgrund seiner nur halb-dezentralen Struktur und seiner privatwirtschaftlichen Ausrichtung in der Community eher unbeliebt, aber das System ist für Banken sehr interessant. Immer mehr große Finanzinstitute beginnen es zu nutzen bzw. forschen zumindest intensiv an Ripple-Einsatzmöglichkeiten. Eine Investition in Ripple kann sich daher für Sie durchaus als Bitcoin-Alternative oder besser gesagt zusätzliche Bitcoin-Ergänzung lohnen.

ETHEREUM-LOGO-2Ethereum: Der Welt-Computer!

Ethereum ist gemessen an der Marktkapitalisierung mit derzeit rund 30 Milliarden US-Dollar die zweitgrößte Kryptowährung nach dem Bitcoin. Ihr Handelsvolumen liegt mittlerweile an vielen Tagen sogar schon über dem Bitcoin. Dabei ist Ethereum weniger für den reinen Zahlungsverkehr ausgelegt, als vielmehr für die Erstellung dezentraler Anwendungen. Es wird daher auch oft als „Welt-Computer“ oder „neues Internet“ bezeichnet.

Smart Contracts: Die Währung Ether basiert auf intelligenten Verträgen 

Bei Ethereum und seiner Digitalwährung Ether (ETH) dreht sich alles um sogenannte Smart Contracts, also intelligente Verträge. Diese sind Teil der Blockchain und haben das Ziel, die Prozesse der digitalen Wirtschaft zu automatisieren. Vereinfacht ausgedrückt, sind es Verträge, die sich selbst überwachen.

Die Anwendungsbeispiele solcher Smart Contracts sind sehr vielseitig, und der Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt. Sie reichen von einer dezentralisierten Vermögensverwaltung über die Vermietung überschüssiger Rechenpower und die Vermarktung von Online-Werbeplätzen bis hin zu Crowdfunding-Projekten.

Banken-Ersatz: Ethereum schafft neue Anwendungsgebiete der Blockchain-Technologie

Ethereum setzt auch den Standard für die Finanzierung neuer Altcoin-Projekte. Die meisten neuen Anwendungsgebiete für die Blockchain-Technologie werden mittlerweile über das Ethereum-Netzwerk erschlossen. Die öffentliche Ausgabe einer neuen Kryptowährung nennt man ICO. Das steht für Initial Coin Offering und ist angelehnt an den englischen Ausdruck für Börsengang (Initial Public Offering). Solche ICOs sind für sehr spekulativ eingestellte Anleger die Möglichkeit, schon in der Anfangsphase einer neuen Kryptowährung dabei zu sein. Weiterführende Informationen zu diesen Themenfeldern rund um Blockchain, Cryptocoins und Fintechs finden Sie auf unserem Themen-Portal KRYPTO-X.

GEOPOLTICAL.BIZ_LOGOÜber unser Portal www.geopolitical.biz haben Sie die Möglichkeit unseren Publikationen ganz einfach über das Medium oder Netzwerk Ihrer Wahl zu folgen. Allen voran über unseren kostenlosen NEWSLETTER, unseren TWITTER- oder RSS-Datafeed oder die Sozialen Netzwerke XING, FACEBOOK, LINKEDIN und GOOGLE+. Sehr gerne können Sie diesen Beitrag direkt hier im BLOG unten kommentieren!​​​ Bitte beachten Sie die Dienstleistungen unserer PREMIUM PARTNER!

100_Twitter     100_rss     100_Xing     100_Facebook     100_Linkedin     100_Google+

© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.