Schlagwort-Archiv: Bargeldabschaffung

E-Geld-Institute statt Banken!

CB2IgDZUsAAM01aSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

die Europäischen Union hat bereits vor einigen Jahren durch die sogenannte „E-Geld-Richtlinie“ die rechtlichen Rahmenbedingungen dafür geschaffen, dass auch Nicht-Banken Girokonten und Zahlungskarten anbieten können. Diese werden – analog zu den Kreditinstituten – E-Geld-Institute genannt.

Bereits am 1. März 2011 wurde vom Deutsche Bundestag die EU-E-Geld-Richtlinie (2009/110/EG) umgesetzt. Selbst in der Finanzbranche hat dies bisher aber kaum eine nennenswerte Beachtung gefunden. Die Entwicklung ist meines Erachtens ein weiterer Mosaikstein auf dem Weg zu einer bargeldlosen Gesellschaft. E-Geld-Institute sind heute aber noch ein absoluter Geheimtipp.

E-Geld-Institute benötigen durch diese Gesetzesänderung keine aufwändige und teure Zulassung mehr als Kreditinstitut und sind in Deutschland und Europa dadurch deutlich attraktiver geworden. Die “Erlaubnis zur Erbringung von E-Geld-Dienstleistungen“ wird in Deutschland durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin erteilt.

E-Geld ist ein gigantischer Wachstumsmarkt

Elektronisches Geld ist digitales Bargeld, das auf einem elektronischen Gerät oder räumlich entfernt auf einem Server gespeichert ist. Experten erwarten, dass bereits im Jahr 2017 rund 10% des weltweiten bargeldlosen Zahlungsverkehrs über E-Geld- oder Prepaid-Produkte abgewickelt werden. In Form von Zahlungskarten, NFC-Chips (Nahfeldkommunikation), E-Vouchers (Onlinegutscheine), Smartphones oder Online-Zahlungskonten.

infografik_4091_zahlungsmittel_im_stationaeren_handel_in_10_jahren_nIhr Smartphone wird zu Ihrem persönlichen Geldautomaten

Das derzeit noch am häufigsten verbreitete E-Geld-Zahlungsverfahren ist die „Elektronische Geldbörse“ in Form einer Zahlungskarte oder einer anderen Chipkarte.

Diese können Sie als Kunde mit Euros, oder auch einer Fremdwährung, ganz einfach aufladen. Zukünftig werden diese Zahlungsfunktionen in Smartphones integriert, so dass diese immer stärker zu Ihrem eigenen mobilen Geldautomaten werden.

E-Geld ist Netzgeld oder Kartengeld

So wie Bargeld und Buchgeld lässt sich auch E-Geld ganz grundsätzlich in zwei verschiedene Varianten unterteilen: In Kartengeld, bei dem ein Guthaben auf Zahlungskarten geladen wird, sowie in Netzgeld, das aus Guthaben auf Online-Konten bei E-Geld-Instituten besteht.

E-Geld-Institute sind Bank-Alternativen!

Nach meinen aktuellen Recherchen ist den meisten Bürgern derzeit noch überhaupt nicht bekannt, dass es diese Banken-Alternative der E-Geld-Institute überhaupt gibt. Ich habe einige dieser E-Geld-Institute mit ihren innovativen, kostengünstigen und sicheren Dienstleistungen aktuell für mein Magazin Kapitalschutz vertraulich untersucht und finde sie sehr empfehlenswert.

Als sicher bewerte ich E-Geld-Institute vor allem deswegen, weil diesen Unternehmen keine klassischen Bank-Haftungsrisiken innewohnen. Sie vergeben keine Kredite und sind nicht Teil der Haftungsgemeinschaft der EU-Bankenunion. Zwei empfehlenswerte E-Geld-Institute mit sehr vorteilhaften Angeboten stelle ich exklusiv meinen Lesern in meiner aktuellen Monatsausgabe 12/16 von Kapitalschutz vertraulich vor.

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Der Bitcoin ist elektronisches Bargeld!

BitcoinSehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

erinnern Sie sich noch an den Tag, an dem Sie erstmalig die damals neu eingeführten Euro-Münzen und Euro-Scheine in der Hand gehalten haben? Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, weil ich damals selbst noch auf einer Bank in Österreich gearbeitet habe. Ebenso werde ich mich immer an den 26. Juni 2015 erinnern. An diesem Tag habe ich in Halifax, der Hauptstadt der kanadischen Provinz Nova Scotia erstmalig eine Pizza und drei Bier mit Bitcoins über mein Smartphone bezahlt.

Der Bitcoin: Die zentralbanklose Währung ist anonym wie Bargeld

Die Idee des freien Marktgeldes beziehungsweise einer marktwirtschaftlichen Geldordnung ist für viele Menschen völlig neu. Aus meiner Sicht wird es in der Zukunft eine neue Währung geben, die kryptographisch sein wird. Ich kann mir darüber hinaus aber auch vorstellen, dass es offizielle Währungen geben wird, die die Eigenschaften von physischem Gold mit der modernen Technologie der Kryptographie (mathematische Verschlüsselungssysteme) kombinieren. Hierzu empfehle ich die Ausführungen auf unserem Portal: So einfach nutzen Sie das Alternative Geldsystem von GoldMoney und BitGold!

Die heute mit großem Abstand bekannteste kryptographische Währung ist der Bitcoin. Das Konzept von Bitcoin wurde 2008 unter dem Namen Satoshi Nakamoto erstmals beschrieben. Bis heute ist nicht klar, wer hinter dem Namen steckt. Neuere Quellen sprechen von einen australischen Unternehmer. Vermutlich ist Satoshi Nakamoto keine natürliche Person, sondern ein Pseudonym, hinter dem eine ganze Gruppe von Entwicklern steht.

Jeder Benutzer der Bitcoin-Software erhält eine elektronische Geldbörse, in der sich ein öffentlicher und privater Schlüssel befinden. Der öffentliche Schlüsselteil dient dabei als Adresse zum Senden und Empfangen von Bitcoins. Der private Schlüsselteil autorisiert die persönlichen Transaktionen. Aufgrund zufälliger Generierung enthalten die Adressen – wie bei Bargeldscheinen oder Münzen – keinerlei Informationen über den Besitzer.

Daher ist es auch möglich, dass jeder Benutzer theoretisch unendlich viele Konten besitzt, da jede neue Generierung von einem Schlüsselpaar einem neuen Konto gleicht. Somit können Sie für verschiedene Bereiche Ihres alltäglichen Lebens auch verschiedene Bitcoin-Konten benutzen.

Bitcoins finden immer mehr Anerkennung und Verbreitung

Im Laufe der noch sehr kurzen Bitcoin-Geschichte von rund sieben Jahren wurden bereits zahlreiche Projekte rund um Bitcoin gegründet. Einige davon befassen sich mit dem Tausch von Bitcoins in andere Währungen, beispielsweise in US-Dollar, Japanische Yen oder in Euro.

Des Weiteren bieten immer mehr Online-Shops, stationäre Händler oder Hotels und Restaurants an, ihre Dienstleistungen mit Bitcoins zu bezahlen. Bei großen Unternehmen wie Microsoft, Expedia, Dell und vielen weiteren können Sie beispielsweise als Kunde bereits mit Bitcoins bezahlen.

bitcoin-geldautomat-595x368Starkes Wachstum bei Bitcoin-Geldbörsen und Bitcoin-Geldautomaten

Der Bitcoin-Aufschwung ist nicht nur am zuletzt wieder stark steigenden Wert der kryptographischen Währung zu erkennen, sondern vor allem durch die geradezu explodierende Nutzung von Bitcoin-Wallets. Mittlerweile gibt es bereits über 500 Bitcoin-Geldautomaten, deren Anzahl monatlich weiter ansteigt. Helsinki, Stockholm und Bratislava waren die ersten Städte Europas, in denen diese Automaten installiert wurden.

Deutschlands erster Bitcoin-Automat steht in Berlin. Bitcoin-Geldautomaten bieten die Möglichkeit, die Internetwährung abzuheben oder auch einzuzahlen. Dadurch rückt die führende digitale Währung immer näher an die reale Wirtschaft heran.

Bitcoin ist digital limitiertes Bargeld mit zunehmender Akzeptanz

In Gesprächen stelle ich immer wieder fest, dass beispielsweise zahlreiche Bargeldverfechter oder Goldbefürworter gleichzeitig große Gegner von virtuellen Währungen und digitalen Prozessen sind. Das ist verwunderlich und liegt nach meiner Einschätzung vor allem darin begründet, dass diesen Marktteilnehmern schlicht das Basiswissen zu Bitcoins fehlt.

Eine Goldcoin (coin: engl. für Münze) wie beispielsweise der Krügerrand hat mit einem Bitcoin sehr viel gemein. Von der weltweiten Akzeptanz, über die Anonymität bis hin zur natürlichen, beziehungsweise technologisch limitierten Verfügbarkeit.

Die Anzahl an verfügbaren Bitcoins ist auf 21 Millionen Münzen begrenzt

Es gibt lediglich 21 Millionen digitale Bitcoin-Münzen. Derzeit sind bereits 15 Millionen Bitcoins in Umlauf. Die restlichen 6 Millionen Bitcoins werden erst über die nächsten Jahrzehnte ausgeschüttet. Der letzte Bitcoin wird voraussichtlich sogar erst im Jahr 2140 erzeugt werden.

Ich bewerte Bitcoin im Gegensatz zu Gold derzeit weniger als Wertaufbewahrungsmittel, sondern viel mehr als virtuelles Währungssystem mit alternativen Zahlungsverkehrsfunktionen. Bitcoins können Sie weltweit für kostengünstige Zahlungsvorgänge und Überweisungen nutzen. Die Akzeptanzstellen werden weiter zunehmen. Die teuren Bezahldienste der Banken können Sie dadurch – speziell bei Auslandstransaktionen – ganz einfach umgehen.

Bitcoin ist eine anerkannte Währung mit eigenem Währungskürzel

Der Bitcoin hat für mich das Potenzial, ein wichtiges Zahlungsmittel der Zukunft zu werden, vergleichbar mit einer Weltleitwährung wie dem US-Dollar, der jedoch auf einem ungedeckten Papiergeldsystem basiert.

bc-1Der Bitcoin hat mittlerweile mit BTC ein eigenes Währungskürzel. Die zunehmende Akzeptanz sehen Sie auch daran, dass auf renommierten Börseninformationsplattformen wie Finanztreff mittlerweile der Bitcoinpreis (BTC/USD) bei den Devisenkursen fortlaufend publiziert wird.

Eröffnen Sie jetzt ein Bitcoin-Konto!

Immer mehr Unternehmen, Privatpersonen, Geschäftsbanken und selbst große Zentralbanken befassen sich zunehmend mit der Bitcoin-Technologie. Ihnen rate ich, sich diese Marktteilnehmer zum Vorbild zu nehmen.

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Vom Bargeldverbot zum Bargoldverbot!

GoldMoneySehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

unser Geldsystem muss und wird sich in naher Zukunft grundlegend verändern und weiterentwickeln. Ein Wandel unseres bestehenden Geldsystems wird nach meiner Überzeugung nicht nur aufgrund der derzeitigen Giralgeldschöpfung (Buchgeldschöpfung) in Form massiver Geldmengenerhöhungen durch Kreditvergabe der Noten- und Geschäftsbanken, die rein schuldenbasiert sind, erfolgen, sondern wegen der stark steigenden Dynamik des technologischen Fortschritts. Vollkommen unabhängig von den weiter zunehmenden staatlichen Bargeldverboten. Die technologische Dynamik ist so stark wie nie zuvor.

Es ist letztendlich eine vollkommen plausibel zu prognostizierende Entwicklung, dass geprägte Metallmünzen sowie Papier- und Plastikgeld zunehmend verschwinden und ihre Zahlungsmittelfunktion dadurch verlieren werden.

Bargeldquelle Smartphone: Apple wird die digitale Geldbörse etablieren

Ihr Smartphone kann in Zukunft sowohl Ihre Geldbörse als auch der Geldautomat Ihrer Bank sein, ganz nach Ihren persönlichen Anforderungen. Es ist empfehlenswert, heute bereits alternative, elektronische Geldsysteme zu nutzen, die nicht auf Zentralbankgeld basieren.

In den USA etablieren derzeit vor allem die Unternehmen Apple und Google einen neuen Bezahlstandard, der auf kryptographischen Systemen und digitalen Währungen basiert. Das Handy wird dadurch immer mehr zur Bank- oder Kreditkarte und zu einem digitalen Bargeldersatz. Diese Entwicklungen werden auch unmittelbar nach Europa kommen.

SEPA ist eine Basis der Bargeldabschaffung

Die Grundlagen für den bargeldlosen Zahlungsverkehr im Europäischen Wirtschaftsraum EWR wurden mit der Umsetzung der Single Euro Payments Area (SEPA) gelegt. Die derzeitigen Entwicklungen im Bereich der digitalen Währungen sind für mich vergleichbar mit den Anfängen des Internets. Aktuell werden die Grundlagen gelegt für das „Internet des Geldes“ in der Zukunft.

100 Prozent aller Papiergeldwährungssysteme sind gescheitert

Von Henry Ford (1863 – 1947) stammt das Zitat: „Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh“. Diese Feststellung stammt aus einer Zeit, in der unser Währungssystem noch ganz grundlegend in Ordnung schien.

Prof. Max Otte hat in seinem Zukunftsausblick für das Jahr 2016 die Aussage getroffen „Unser Geld könnte sich in Luft auflösen“. Ich teile diese Feststellung. Aufgrund des Scheiterns aller papiergeldbasierten Währungssysteme in der Vergangenheit. Von 599 Papiergeldsystemen, die in den letzten 1.000 Jahren eingeführt wurden, sind 100 Prozent gescheitert!

1449704303808Geld hat drei wesentliche Grundfunktionen

Geld hat in Bezug auf seine Nutzungsmöglichkeiten drei wesentliche Grundeigenschaften: die Wertaufbewahrungs-, die Wertmessungs- und die Zahlungsmittelfunktion. Je stärker ein bestimmtes Gut diese drei Eigenschaften erfüllt, desto mehr wird es als Geld angesehen. Unser zunehmend digitale Lebensstil wird in absehbarer Zeit zu einem anderen Geldsystem führen, basierend auf digitalen Währungen mit neuen Chancen, aber auch Risiken. Das größte Risiko derzeit ist, die Augen vor diesen Entwicklungen zu verschließen.

Ist der Goldstandard die Lösung?

Zahlreiche Länder führten im 18. Jahrhundert den Goldstandard ein, darunter auch die USA als größte Wirtschaftsnation der Welt. Als Nachfolgesystem des Goldstandards wurde 1944 das Bretton-Woods-System ins Leben gerufen. Die Goldpreisbindung des Papiergeldes in den USA wurde erst unter Präsident Richard Nixon im Jahr 1971 endgültig aufgehoben. Im Jahre 1976 empfahl der Internationale Währungsfonds allen Mitgliedern die Aufhebung des Goldstandards. Wäre nun eine Rückkehr zum Goldstandard die Lösung beziehungsweise ist der Kauf von physischem Gold eine Antwort auf die kommenden Bargeldbegrenzungen und Bargeldverbote? Nein!

Zunehmende Bargeldverbote bringen auch ein Bargoldverbot mit sich!

Ich kenne viele „Goldfans“, die sogenannten Goldbugs die das ganz anders sehen und rein auf physische Münzen oder Barren setzen und dabei auch die Zahlungsmittelfunktion im Auge haben. Für mich ist es allerdings ein Irrglaube anzunehmen, dass eines Tages in einer Systemkrise im Supermarkt mit kleinen Goldbarren oder Silbermünzen bezahlt werden kann. Das ist lediglich ein Marketingmythos, der von Edelmetallhändlern gefördert wird, um ihre Kleinbarren- und Münzen mit hohen Preisaufschlägen zu verkaufen.

Rein auf physische Goldmünzen oder Bargeld im Eigenbesitz zu setzen ist für mich keine intelligente und zukunftsfähige Strategie. Wenn nur noch kleine Transaktionen mit Bargeld gemacht werden dürfen, bekommen Sie auch Ihr Gold nicht mehr in den Umlauf. Es kommt praktisch zu einem Bargoldverbot.

Ich unterscheide mich von diesen Kritikern unseres derzeitigen Geldsystems vor allem dahingehend, dass ich die Vorteile der elektronischen Welt des bargeldlosen Zahlungsverkehrs mit den Vorteilen der physisch hinterlegten Welt der realen Werte – allen voran Gold und Silber – heute schon kombiniere. Aktuell habe ich vor den aktuellen Rahmenbedingungen eine Themenspezial-Sonderausgabe erstellt mit dem Titel: „Nutzen Sie Bitcoin und Bitgold als private Bargeldsysteme der Zukunft“.

Lesetipp: So einfach nutzen Sie das Alternative Geldsystem von GoldMoney!

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