Schlagwort-Archiv: Altersvorsorge

Weniger Rente mehr Schusswaffen!

infografik_12347_personen_ueber_65_jahren_je_100_werktaetige_nSehr geehrte Damen und Herren,
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in Deutschland altert die Gesellschaft. Das führt gleichzeitig dazu, dass das Rentenniveau immer weiter sinken wird, weil die Finanzierung der deutschen Rentenversicherung im sogenannten Umlageverfahren erfolgt. Das heißt die laufenden Ausgaben werden zum allergrößten Teil aus den laufenden Beitragseinnahmen und einem Bundeszuschuss finanziert. In den kommenden Jahren wird sich die Anzahl der Rentenbezieher im Verhältnis zu der Zahl der Beitragszahler weiter erhöhen.

Die aktuelle Standardrente beträgt in Deutschland derzeit rund 1.200 Euro. Dieser Wert ist der Netto-Betrag, den ein Berufstätiger mit einem durchschnittlichen Gehalt nach 45 Beitragsjahren aus der gesetzlichen Rentenversicherung erhält. Bei einem Durchschnittsgehalt in Höhe von rund 2.500 Euro bedeutet diese Rentenzahlung ein Rentenniveau von 47,9 Prozent.

4 Millionen deutsche Rentnerinnen und Rentner haben Bruttorenten von unter 500 Euro

Im Jahr 2000 lag das Rentenniveau in Deutschland noch bei 52,9 Prozent. Nach relativ optimistischen Schätzungen wird das Rentenniveau bis ins Jahr 2030 auf rund 44 Prozent weiter absinken. Diese Durchschnittswerte hören sich noch relativ undramatisch an. Erschreckend ist allerdings, dass heute bereits über 4 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland monatliche Bruttorenten von unter 500 Euro erhalten. Deutschland ist längst ein Niedrigrentenland.

Rund 5,5 Millionen weitere Rentenzahlungen liegen unter 700 Euro. Über 8,3 Millionen Rentner erhalten derzeit eine Erwerbsminderungsrente in Höhe von 670 Euro. In den Niederlanden hingegen erhält jeder Rentner eine Mindestrente in Höhe von 1.050 Euro. Eheleute je 768 Euro.

Deutschland profitiert von EU und Euro? EU-Europa ist für deutsche Rentner und Steuerzahler ungerecht!

Der gesellschaftspolitische Sprengstoff ist auf Basis dieser ernüchternden Zahlen enorm. Für Deutschland, aber auch im Hinblick auf ein ungerechtes Europa, in dem deutsche Bürger in Relation zu fast allen anderen Ländern länger arbeiten müssen, weniger Rente bekommen und auf Basis der Euro- und ESM-Verträge noch zusätzlich mithaften müssen für die hohen Staatsausgaben und strukturellen Fehlentwicklungen der anderen EU-Staaten! Deswegen sollten Sie zumindest Teile Ihrer Ersparnisse und Ihrer Altersvorsorge in solide Staaten verlagern.

IndikatorEin kleiner Grundlagenblick in die ökonomische Welt der Indikatoren

Bei Börsen-, Wirtschafts- aber auch Gesellschaftsthemen verwenden Analytiker, Experten und Berichterstatter sehr häufig Indikatoren. In Deutschland werden regelmäßig rund ein Dutzend Indikatoren beobachtet, um konjunkturelle Entwicklungen besser einschätzen zu können. In den Wirtschaftsmedien finden Sie fortlaufend Informationen zu wichtigen Börsenindikatoren. Darüber hinaus gibt es auch zahlreiche technische Indikatoren die unter Börsianern eine große Beachtung finden. Dazu gehören beispielsweise „Gleitende Durchschnitte“ oder der „Relative Stärke Index“.

Ein Einkaufsmanagerindex ist – im Gegensatz zu einem rein technischen Indikator – ein sehr wichtiger, fundamentaler Indikator. In den USA werden hier monatlich mehr als 400 Unternehmen aus über 20 Branchen zum aktuellen wirtschaftlichen Befinden ihres Unternehmens und den weiteren Erwartungen befragt.

Die Auftragseingänge der Unternehmen sind dabei ein sogenannter Früh- oder Vorlaufindikator, für später erzielbare Unternehmensgewinne und somit erwartungsgemäß steigende Börsenkurse. Die Börsenkurse können aber selbst bei einem steigenden Einkaufsmanagerindex trotzdem fallen, wenn beispielsweise aufgrund guter Konjunkturerwartungen schädliche Zinserhöhungen von den Markteilnehmern erwartet werden.

Neben den Früh- und Vorlaufindikatoren gibt es auch Gegenwarts- oder Präsenzindikatoren sowie Nachlauf- oder Spätindikatoren. Bekannte Gegenwartsindikatoren sind beispielsweise die Zahlen des monatlichen Bruttoinlandsprodukts (BIP) oder der ebenfalls monatlich veröffentlichte Gesamtindex des Produzierenden Gewerbes. Beachtenswerte Spätindikatoren sind beispielsweise die Arbeitslosenzahlen oder die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen.

Die Zahlen zum kleinen Waffenschein sind ein Indikator für das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung!

Soweit der grundlegende Blick in die Welt der ökonomischen und technischen Indikatoren. Heute möchte ich Sie für einen Indikator sensibilisieren, der nach meiner analytischen Einschätzung sehr viel Aussagekraft im Hinblick auf die Verfassung, das Vertrauen und das grundlegende Sicherheitsempfinden einer Gesellschaft hat. Ich spreche vom Indikator der Anträge für den kleinen Waffenschein in Deutschland.

Der kleine Waffenschein ist eine behördliche Genehmigung, die in Deutschland zum Führen einer sogenannten Schreckschusswaffe außerhalb der eigenen Wohnräumlichkeiten, also in der Öffentlichkeit, berechtigt. Schreckschusswaffen sehen echten Pistolen oder Revolvern zum Verwechseln ähnlich, verschießen aber keine Projektile aus Metall, sondern sind rein für Signal-, Platz- oder Reizgaspatronen bestimmt.

kleiner-WaffenscheinDie Anträge für einen kleinen Waffenschein sind seit 2016 um rund 86 Prozent gestiegen

Im Januar 2016 gab es in Deutschland rund 300.000 kleine Waffenscheine. Bis zum Ende des Jahres 2017 explodierte diese Zahl auf rund 560.000. Das ist ein Anstieg um 86 Prozent. Eine ansteigende Selbstbewaffnung der Bürger stellt das staatliche Gewaltmonopol infrage. Für die Politik muss dieser Indikator ein Warnsignal sein. Dahingehend, dass die Bevölkerung offensichtlich das Vertrauen in die Innere Sicherheit zunehmend verliert.

Ich verfolge die Entwicklungen im Hinblick auf den kleinen Waffenschein in Deutschland, aber auch die Verkaufszahlen bei Schusswaffen in den USA stets mit großem Interesse. Als Indikator für das Sicherheitsbefinden einer Bevölkerung. Ich bin allerdings kein großer Fan von Schreckschusswaffen.

Aus meiner Sicht haben diese überwiegend psychologische Effekte, die aber auch zu einer gefährlichen Scheinsicherheit und Selbstüberschätzung führen können. Die Wirkung im Hinblick auf eine effiziente Selbstverteidigung ist für mich hingegen stark fraglich. Die Gefahr, dass ein Kontrahent oder auch ein Polizist eine echte Schusswaffe einsetzt zusätzlich latent hoch. Mein Hauptaugenmerk liegt ebenso in einem ganz anderen Bereich, nämlich der „Finanziellen Selbstverteidigung

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Vom Windel-Indikator zur Elternhaftung!

WindelmarktSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

täglich wird über die unterschiedlichsten Indikatoren berichtet, um die aktuelle Wirtschaftslage zu erfassen – von Arbeitsmarktentwicklungen bis hin zu Verbraucherpreisen. Doch wie verlässlich sind die Zahlen? Die Praxis zeigt, dass zahlreiche Indikatormodelle der Realwirtschaft hinterherlaufen und für Ihre Anlageentscheidungen nicht hilfreich sind. Die Medienlandschaft ist dabei ambivalent: Krisenszenarien mit Staatspleiten bis hin zu Geldentwertungen gehen einher mit einem Boom an den Aktienmärkten. Die demografischen Entwicklungen hingegen sind ein Risikofaktor, der viel zu wenig beachtet wird.

In Japan werden mehr Windeln für Erwachsene als für Babys verkauft

Japan präsentiert sich als warnendes Beispiel für die Vergreisung einer Volkswirtschaft. In diesem Jahr werden in Japan mehr Windeln für Erwachsene verkauft als für Babys! Jeder Erwachsene, der eine Windel benötigt, hat zumindest die Vorstufe eines Pflegebedarfs erreicht. Dieser erschreckende Windel-Indikator wird schon in wenigen Jahren auch für europäische Länder wie Frankreich und Deutschland relevant sein. Bild oben: Erwachsenen-Windeln von Milton Keynes.

Windelmarkt

Grafik: Der Bedarf an Erwachsenen-Windeln steigt weltweit! (Zum Vergrößern bitte die Grafik anklicken)

Die deutsche Bevölkerung schrumpft seit 1972

Die deutsche Bevölkerung schrumpft, wird aber gleichzeitig immer älter. Bereits seit 1972 registriert Deutschland mehr Sterbefälle als Geburten. Der positive Effekt unserer westlichen Wohlstandsgesellschaft ist die immer weiter ansteigende Lebenserwartung. Gleichzeitige nimmt die Zahl der pflegebedürftigen Menschen stetig zu. Aufgrund fundierter Expertenstudien, die vor diesen Entwicklungen seit Jahren warnen, hat die Bundesregierung vor Jahren eine gesetzliche Pflegeversicherung eingeführt.

Unterschätzen Sie nicht die Versorgungslücke in den Pflegekosten

Ein realistischer Wert für eine stationäre Vollzeitpflege wird auf Basis einer Durchschnittskostenbetrachtung unterschiedlicher Pflegeheime mit 4.050 Euro monatlich angegeben. Dieser Wert setzt sich zusammen aus den Pflege- und Unterkunftskosten. Die durchschnittlichen gesetzlichen Rentenansprüche betragen bei Männern jedoch nur 1.050 Euro, bei Frauen lediglich 530 Euro. Das führt zu großen Versorgungslücken, die auch die gesetzliche Pflegeversicherung nicht zu decken vermag.

Vor allem die immer weiter ansteigenden Demenzerkrankungen sind sehr betreuungs- und kostenintensiv. Ein Erkrankter muss dabei nicht gleich ein Pflegefall sein, benötigt aber dennoch eine hohe individuelle und somit teure Betreuung. Demenzerkrankungen können sich dabei über viele Jahre oder gar Jahrzehnte erstrecken.

Der Eintritt eines Pflegefalles kann Ihr Vermögen komplett aufzehren

Zahlreiche Bürger befassen sich mit der Frage, ob ihre Rente oder ihre Ersparnisse für die Altersvorsorge ausreichend sind. Der mögliche und leider auch immer wahrscheinlichere Eintritt einer Pflegebedürftigkeit wird dabei kaum berücksichtigt. Ihnen sollte bewusst sein, dass Ihre Ersparnisse ebenso wie die Ihrer Angehörigen (Eltern, Kinder oder Ehepartner) zur Finanzierung dieser Versorgungslücken herangezogen werden.

Kinder_haften_für_Ihre_ElternSozialgesetzbuch und BGH-Urteil: Eltern haften mit ihrem Vermögen und Kinder haften für Ihre Eltern

Kaum ein Kapitalanleger befasst sich mit dem Sozialgesetzbuch. Hier gibt es den Paragrafen 2 SGB XII. Dieser besagt, dass der Staat bei der Pflegefinanzierung erst dann einspringt, wenn alle eigenen privaten Mittel wie Einkommen, Rente und Vermögen aufgebraucht sind. Das bedeutet, dass die staatlichen Leistungen erst dann erfolgen, wenn bereits ein Sozialfall vorliegt. Ich möchte Ihnen an dieser Stelle keine Angst machen, aber Sie sollten Folgendes berücksichtigen:

Kinder und Verwandte in gerader Linie werden nach einem BGH-Urteil mit dem Aktienzeichen: XII ZR 148/09 aus dem Jahr 2010 zur Pflegefallfinanzierung mit herangezogen. Die juristische Begriffsbezeichnung dafür nennt sich „Elternhaftung“. In einem aktuellen Urteil wurde ein Sohn zur Pflegekostenübernahme verurteilt, dessen mittlerweile verstorbener Vater den Kontakt vor mehr 30 Jahren abgebrochen hatte. Derartige private Zuzahlungsverpflichtungen führen heute schon in vielen Familien zu einem nicht kalkulierten Verzehr der Kapitalrücklagen für das Alter.

Immer häufiger werden Kinder mit Pflegekostenforderungen konfrontiert. Nicht nur die Lebensqualität der Gegenwart wird durch diese finanziellen Ausgaben belastet, sondern auch der eigene Aufbau der privaten Altersvorsorge wird massiv gefährdet.

Die private Pflegeversicherung ist ein wichtiger Basisbaustein für Ihre private Altersversorgung

Die private Pflegeversicherung führt zu einem verbesserten Schutz Ihres Kapitals vor möglichen Kostenbelastungen im Pflegefall. Ein häufig verbreiteter Irrtum ist die Annahme, dass Pflegeversicherungen für junge Menschen nicht empfehlenswert sind. Je früher Sie eine Pflegeversicherung abschließen, desto besser. Die Leistung steigt dadurch bei Eintritt eines Pflegefalles im Alter erheblich an und der Beitrag fällt bei langen Laufzeiten weitaus geringer aus. Außerdem kann ein Pflegefall auch bereits in jungen Jahren schlagend werden. Auch dafür gibt es leider zahlreiche Fälle, nehmen Sie nur einmal das tragische Schicksal von Michael Schumacher.

Lassen Sie sich für Ihre individuelle Pflegeversicherungsstrategie professionell beraten

Es gibt mittlerweile im Internet zahlreiche Vergleichsportale für Pflegeversicherungen. In diesem Bereich rate ich Ihnen von derartigen Abschlüssen ab. Bei der Pflegeversicherung sollten Sie auf eine individualisierte und professionelle Beratung durch einen Spezialisten setzen. Allein die grundlegenden Versicherungsvarianten müssen auf Ihre persönlichen Rahmenbedingungen und Bedürfnisse abgestimmt sein. Nur so stellen Sie fest, ob für Sie die Pflegerentenversicherung die Pflegetagegeldversicherung oder die Pflegekostenversicherung am besten geeignet ist. Den Zugang zu Top-Anbietern aus meinem Experten-Netzwerk erhalten Sie als Leser von Kapitalschutz vertraulich.

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