Schlagwort-Archiv: Aktien

7 Strategien für Norwegen!

NorwegenSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

meine Sonderausgabe „Kanada“ aus dem Jahr 2015 ist bei meinen Lesern von Kapitalschutz vertraulich auf ein sehr großes Interesse gestoßen. Gleiches gilt für meine umfassenden Berichte, die ich zur Schweiz (40 Schweizer Banken im Test) oder zum Fürstentum Liechtenstein erstellt habe. Aus diesen Gründen habe ich aktuell eine neue Sonderausgabe erstellt zu einem hochattraktiven Land: Dem Königreich Norwegen.

Königreich Norwegen: Das stabile Land der Berge und Fjorde

Das Königreich Norwegen ist mit einer Fläche von 387.000 Quadratkilometern das siebtgrößte Land Europas. Das mit lediglich 5 Millionen Einwohnern dünnbesiedelte Königreich ist enorm vielfältig. Norwegen ist Natur pur, lediglich rund 4% der Landesfläche sind kultiviert. Im Westen des Landes finden Sie steile Berge, Gletscher, und zahlreiche Fjorde. Ein Viertel der Landesfläche ist mit Wald bedeckt.

Unterschiedliche Studien – beispielsweise von den Vereinten Nationen – haben bereits mehrfach bestätigt, dass Norwegen zum Land mit der höchsten Lebensqualität weltweit zählt. Gründe dafür sind ganz grundsätzlich das ausgezeichnete Bildungsniveau, die vorbildlichen Sozialeinrichtungen, die hohe Lebenserwartung der Bürger, die erstklassige medizinische Versorgung sowie die gesunden Staatsfinanzen.

Norwegische_Kronen_200Die Norwegische Krone ist eine der ältesten Währungen weltweit

Die Norwegische Krone mit dem Währungskürzel NOK ist eine der ältesten noch bestehenden Währungen weltweit. Eingeführt wurde sie bereits 1875. 100 Norwegische Kronen entsprechen derzeit einem Gegenwert von rund 11 Euro. Die Untereinheiten der Krone werden als Öre bezeichnet. 100 Öre sind eine Krone. Diese Recheneinheit ist allerdings nur noch für den Zahlungsverkehr relevant. Wie in Finnland die 1- und 2-Cent-Münzen wurden die Öre-Münzen im Jahr 2012 – allerdings komplett – aus dem Bargeldverkehr genommen.

Münzen gibt es somit nur noch im Wert von 1, 5, 10 und 20 Kronen. Norwegische Banknoten gibt es zu 50, 100, 200, 500 und 1000 Kronen. Alle Banknoten haben eine unterschiedliche Größe. Diese nimmt sowohl in der Länge als auch in der Breite mit steigendem Geldwert zu.

Norwegens Notenbankpolitik ist grundlegend solide

Verantwortlich für die Geldpolitik ist die eigenständige – und selbstverständlich von der EZB vollkommen unabhängige – Zentralbank Norwegens mit dem Namen Norges Bank, die bereits 1816 gegründet wurde. Norwegens Geldpolitik folgt dabei Werten und Wegen, die EU-Europa längst verlassen hat.

So definiert die Regierung Norwegens ein Inflationsziel für die Geldpolitik, das derzeit bei 2,5% liegt. An dieser Größe orientiert sich die norwegische Notenbank, um über eine solide Geldpolitik optimale Rahmenbedingungen für Produktion und Beschäftigung zu gewährleisten. Im Gegensatz zur EZB versucht die Notenbank Norwegens dabei nicht, durch eine expansive Geldpolitik die Fehler der Politik zu kaschieren oder gar einzelne Staaten durch verdeckte Finanzierungen über Anleiheaufkaufprogramme zu retten.

2,w=993,q=high,c=0.bildNorwegens Bürger leben in großem Wohlstand

Die nordischen Volkswirtschaften sind führend in Europa. Norwegens Bürger leben in großem Wohlstand verbunden mit hoher Lebensqualität und einem stark ausgeprägten Wohlbefinden. Im Weltatlas des Wohlbefindens belegt das Königreich Norwegen die klare Nr. 1. Der skandinavische Staat ist reich an Rohstoffen, vor allem an Öl und Gas. Norwegen ist der weltweit siebtgrößte Ölexporteur.

Das Land weist dabei trotz Problemen durch den rapiden Ölpreisverfall des Jahres 2014 eine hohe Solidität und Wirtschaftsleistung auf. Das belegen die eindrucksvollen Staats- und Außenhandelsbilanzen. Rund 250 Prozent des Bruttoinlandsproduktes hat der Staat Norwegen über seinen gigantischen Staatsfonds weltweit sehr breit gestreut investiert. Das ist einzigartig in Europa. Das skandinavische Land bietet Ihnen innerhalb Europas, aber außerhalb der EU ein hervorragendes Instrument zur Risikostreuung. Das Königreich trotzt der Krise im Euroraum hervorragend.

Gigantisches Staatsvermögen bei moderaten Schulden

Norwegen ist Westeuropas größter Öl- und Gasproduzent. Einnahmen aus der Energiebranche fließen in Norwegens 885 Milliarden US-Dollar schweren Staatsfonds, den größten der Welt. Die aktuelle Staatsverschuldung in Relation zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) liegt in Norwegen bei moderaten 27,94 %. Das lob ich mir! Deutschlands Verschuldungsquote liegt – ohne EU-Haftungsrisiken – derzeit bei rund 69 %. Frankreich bei 96 %. Spanien bei 100 %, Italien gar bei 133 % und Griechenland bei rund 180 %. Der EU-Schnitt liegt bei hohen 86 %.

Norwegische Unternehmen sind aufgrund der vergleichsweise kleinen Binnenmärkte in Skandinavien bereits seit Jahrzehnten sehr stark auf den Export ausgerichtet. Deshalb wissen sie, wie sie am Weltmarkt wettbewerbsfähig agieren. Ich beurteile dabei vor allem die Branchen Landwirtschaft & Fischerei sowie Energie & Wasserversorgung als am attraktivsten.

Die besten Strategien für Ihr Standbein in Norwegen!

Meine Sonderausgabe „Norwegen“ erhalten meine Leser von Kapitalschutz vertraulich zusammen mit der Monatsausgabe Februar. Mir haben meine umfassenden Recherchen wieder sehr viel Freude gemacht. Ich bin mir sicher, für jeden unter Ihnen ist mindestens eine interessante Strategie dabei. Insgesamt stelle ich Ihnen 7 grundlegende Strategien mit weiteren, individuellen Strukturierungsmöglichkeiten vor.

Sei es in den Bereichen Kontoführung oder Fremdwährungs-Investments bei norwegischen Banken, Immobilien und Aktien in Norwegen, oder die Grundlagen für ein Leben und Arbeiten im Königreich Norwegen mit zahlreichen Tipps und Kontaktadressen. Sie dürfen gespannt sein!

Geldinfarkt_Markus_Miller_3DMarkus Miller: Die Welt vor dem Geldinfarkt!

Die derzeitigen Systemrisiken sind so hoch wie selten zuvor in den letzten Jahrzehnten. Deswegen sind und bleiben reale Werte, die frei von Schulden sind, eine ganz wichtige Strategie zur Schaffung Ihres persönlichen Fort Knox.

Die Probleme unseres kranken Geldsystems zu analysieren und zu erkennen, ist die eine Seite. Gesunde Alternativen aufzuzeigen ist jedoch viel wichtiger. Praktische Lösungsansätze liegen dabei zusätzlich in der enorm hohen Dynamik des technologischen Fortschritts.

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© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

 

Flüssiges Gold: Spirituosen und Wein!

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Macallan 55 Lalique Crystal Decanter: 55 Jahre alter Single Malt Whisky aus Schottland zum Preis von rund 13.000 US-Dollar!

Sehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

wir leben in einer Zeit zunehmender Bargeldeinschränkungen, Negativzinsen auf Bankkonten und Kursschwankungen an den Aktienbörsen.

Die Welt der Blasen

Hinzu kommt eine gigantische Blase an den internationalen Geld- und Anleihenmärkten. Auch auf zahlreichen Immobilienmärkten überwiegen mittlerweile die Risiken aufgrund der exorbitant hohen Bewertungen.

Das gesamte Finanzsystem hat sich aufgrund der uferlosen Schuldenpolitik der Staaten, flankiert durch die expansive Geldpolitik der Notenbanken, längst zu einem unkontrollierbaren Schattensystem entwickelt, dem jeglicher Bezug zur realen Wirtschaft fehlt.

Spirituosen sind als flüssiges Gold eine alternative Geldanlage

Notenbanken sowie eine zunehmende Zahl von Geschäftsbanken und Versicherungskonzerne investieren Teile ihres Eigenkapitals mittlerweile in Gold. Daher überrascht es nicht, dass auch andere Investments in reale Sachwerte wie Edelmetalle oder Diamanten derzeit sehr gefragt sind.

Spirituosen sind liquide Währungen

Das Wort Spirituosen stammt vom lateinischen „spiritus“, was übersetzt „Geist“ bedeutet. Spirituosen sind alkoholhaltige Flüssigkeiten, die zum menschlichen Genuss bestimmt sind. Der umgangssprachliche Name ist „Schnaps“. Früher war dafür die Bezeichnung „Branntwein“ sehr geläufig. Das liegt daran, dass die Gewinnung der alkoholischen Basis durch Brennen (Destillation) pflanzlicher Rohstoffe erfolgt.

Das zeigt sich auch heute noch in Gesetzen wie der Branntweinverordnung oder der Branntweinsteuer. Nach aktuellem EU-Recht müssen als Spirituosen bezeichnete Getränke einen Mindestalkoholgehalt von 15 % aufweisen.

Alkohol ist ein altbewährtes Tauschmittel

Alkohol ist seit Jahrhunderten auch ein bewährtes Tauschmittel. In den USA war und ist eine Flasche Whisky ein solides Zahlungsmittel. In Europa war der französische Cognac speziell in Krisenzeiten stets eine anerkannte Geldersatzwährung. Zu Zeiten der Hyperinflation in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts war Cognac wertvoll wie Gold.

9 ausgesuchte Spirituosen-Aktien

Sollten Sie Spirituosen lieber trinken, als zur Kapitalanlage aufzubewahren, dann stelle ich Ihnen in meiner aktuellen Sonderausgabe neun ausgesuchte Spirituosen-Aktien vor. Diese bieten Ihnen eine weitere attraktive Möglichkeit, mittels Börseninvestments an den Entwicklungen der Märkte für edle Getränke zu partizipieren.

Dazu legen Sie sich die Aktien der Unternehmen, die mit hochprozentigen Spirituosen ihre Gewinne erzielen, ganz einfach und bequem in Ihr Wertpapierdepot. Ganz nach dem etwas augenzwinkernden Motto: Legen Sie Ihr Geld in Alkohol an, wo sonst erhalten Sie 40 % und mehr?

Alkohol ist ein Kapitalschutz-Investment!

Investitionen in ausgesuchte Spirituosen und Weine für mich nicht nur aussichtsreiche Geldanlage-, sondern auch Kapitalschutz-Investments. Mein Favorit als alternative Kapitalschutzanlage in diesem Bereich ist Whisky. Die sehr guten Lagerfähigkeiten in Kombination mit einer hohen Wertstabilität machen den Getreidebrand für mich zum Krügerrand unter den Spirituosen.

Erfolgreich investieren in Whisky, Cognac, Rum und Wein!

Ich zeige meinen Abonnenten von Kapitalschutz vertraulich mit einer Themenausgabe mit dem Titel „Erfolgreich investieren in Whisky, Cognac, Rum und Wein!“ eine weitere Anlagealternative, die von der breiten Masse der privaten Kapitalanleger bisher kaum beachtet wird. In meiner kommenden September-Ausgabe stelle ich meinen Abonnenten darüber hinaus ein limitiertes Whisky-Investment mit ausgezeichneten Renditechancen vor. Von einer renommierten Destillerie aus Schottland.

Direkte Alkohol-Investments sind nach einem Jahr steuerfrei!

Zum Abschluss noch ein wichtiger steuerlicher Hinweis: Bis auf die vorgestellten Aktien, die als Wertpapiere unter die Abgeltungsteuer fallen, sind alle direkten Spirituosen- und Wein-Investments nach Ablauf der Spekulationsfrist von einem Jahr einkommensteuerfrei. Hier kommt die gleiche steuerliche Regelung zum Tragen wie beispielsweise bei Kapitalanlagen in physische Edelmetalle oder Diamanten.

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Kennen Sie das teuerste Material der Welt?

Hublot_Big_Bang_Unico_SapphireSehr geehrte Damen und Herren,
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Gold ist für mich zu jeder Zeit ein absolutes Basisinvestment. Aber auch andere alternative und mobile Sachwerte wie Silber, Diamanten oder Strategische Metalle beurteile ich als attraktive Investments. Gleiches gilt für edle Anlageuhren, allen voran der Marke Rolex. Ich bekomme aufgrund meiner Berichte zu edlen Anlageuhren immer wieder Zuschriften mit dem kritischen Hinweis, dass der Materialpreis einer Gold-Rolex deutlich unter dem Goldpreis liegt. Das ist natürlich richtig.

Eine Uhr aus Glas für 57.100 Euro

Hier möchte ich Ihnen folgendes zu bedenken geben: Wie sieht es eigentlich aus mit dem Glaspreis oder dem Silikonpreis? Aktuelles Beispiel von der Uhrenmesse Baselworld 2016: Die Hublot Big Bang Unico Sapphire (Bild). Deckglas, Mittelteil, Lünette und Gehäuseboden bestehen aus Saphir, die Ziffern, Indexe und Zeiger aus Kunstharz und das Armband aus transparentem Silikon. Also eine wahre “Glasuhr”. Es werden allerdings lediglich 500 Exemplare produziert zum Stückpreis von 57.100 Euro.

Die Diskrepanz zwischen Materialpreis und Verkaufspreis ist somit massiv höher als bei jeder Rolex aus Gold. Für mich ist diese, limitierte Hublot aus Glas unabhängig vom Materialwert dennoch ein absolut interessantes Investment! Derartige Uhren-Investitionen sind eher vergleichbar mit Kunst. Bei einem van Gogh hat doch auch noch niemand gefragt wie hoch der Holz- oder Aluminiumpreis des Rahmens, der Preis der Farbe oder der Papierpreis der Leinwand ist, oder? Edle Anlageuhren sind daher weit mehr Kunst als Metall!

Kennen Sie das teuerste Material der Welt?

Zum Ende des letzten Jahres waren in den breiten Medien zahlreiche Prognosen zu lesen, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis Gold unter die symbolisch wichtige Marke von 1.000 US-Dollar fällt. Zahlreiche Analysten und Anlageberater haben gleichzeitig zum Verkauf von Edelmetallen geraten. Natürlich kann auch ich nicht ausschließen, dass Gold unter 1.000 US-Dollar fällt, aber die Entwicklungen der Preise an den Märkten haben die Prognosen in den letzten Monaten – wie so häufig – mittlerweile längst ad absurdum geführt.

GoldSilber und auch Diamanten als härteste Währung der Welt bleiben für mich nach wie vor ein ganz wichtiger, realer Baustein in einer Finanzwelt, die zunehmend weiter an Stabilität und Realitätsbezug verliert. Diese realen Materialen haben seit Jahrtausenden einen werthaltigen Bestand, der im Gegensatz zu Papiergeldwährungen nie verloren ging.

Vor kurzem habe ich eine interessante Studie gelesen zu realen Werten. Dabei ging es unter anderem darum, welcher Rohstoff bzw. welches Material die wertvollste Substanz ist. Nicht Gold, Platin oder Plutonium hat den höchsten Wert, sondern ein Material namens Endohedrale Fullerene. Diesen Begriff hatte ich nie zuvor gehört oder gelesen.

Kennen Sie Endohedrale Fullerene?

Das sind kugelförmige Nanostrukturen, die aus 60 Kohlenstoffatomen bestehen. Sie ermöglichen beispielsweise Atomuhren, die man in Smartphones einbauen könnte. Forscher haben aktuell einen Preis von 32.000 US-Dollar, was einem Gegenwert von rund 28.000 Euro entspricht, für 200 Mikrogramm Endohedrale Fullerene erzielt. Nur einmal als Vergleich. Die identische Menge an Gold hätte lediglich einen Wert von 0,008 Euro!

Der LHC liegt am CERN in Genf im Grenzgebiet zwischen Frankreich und der Schweiz in einer Tiefe von etwa 100 Metern.1 Gramm Antimaterie für 100 Billionen US-Dollar

Wenn Sie nun denken dieser Preis ist utopisch, dann habe ich noch ein weit unglaublicheres Beispiel für Sie. 1 Gramm Antimaterie – man könnte auch vereinfacht behaupten 1 Gramm „Nichts“ – kostet schätzungsweise 100 Billionen US-Dollar.

Der Teilchenbeschleuniger LHC (Bild) am CERN (Europäischen Organisation für Kernforschung) liegt in Genf im Grenzgebiet zwischen Frankreich und der Schweiz. In der obigen Grafik sind auch die vier großen Detektoren ATLAS, CMS, ALICE und LHCb eingezeichnet. (Bild: © DESY 2008). Natürlich wird Antimaterie nirgendwo gehandelt. Im Jahr 2011 ist es Forschern der Europäischen Organisation für Kernforschung gelungen, rund 300 Anti-Wasserstoffatome für ungefähr 17 Minuten einzufangen. Diese Kurzlebigkeit wird als Grund für den exorbitant hohen Preis von Antimaterie genannt. In der Zukunft könnte allerdings Antimaterie beispielsweise für gigantische Hochleistungsraketen genutzt werden.

Bis dahin bleibe ich allerdings doch bei meinen Empfehlungen für Investitionen in Materien und reale Werte. Von Edelmetallen über Diamanten, edle Anlageuhren bis hin zu Grundstücken – beispielsweise in Kanada - oder auch substanzstarke Aktien.

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Belastungen für Immobilien voraus!

ImmobilieSehr geehrte Damen und Herren,
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Staaten versuchen den Abbau ihrer Schuldenberge und werden dabei immer ungenierter. Über Steuererhöhungen, Inflation, kalte Progression und finanzielle Repression durch neue Steuern und Sonderbelastungen auf bestimmte Kapitalvermögen wird sich der Fiskus auch einen Teil Ihrer Vermögenswerte holen. Dazu werden auch Ihre Immobilien gehören. Die Hälfte des Vermögens deutscher Bürger steckt in Immobilien, das ist zu verlockend für den Fiskus. Immobilieneigentümer sind zudem über die Grundbücher absolut eindeutig erfasst, dadurch leicht zuordenbar und belastbar.

Immobilien können weder rechtlich auswandern noch steuerlich verlagert werden

Das Wort Immobil bedeutet „nicht beweglich“. Eben weil sie nicht mobil sind, können Immobilien wie Häuser oder Grundstücke auch nicht auswandern. Sie können physisch nicht ins Ausland verlagert werden, allenfalls indirekt, indem man seine Immobilie im Inland verkauft und im Gegenzug eine Auslandsimmobilie erwirbt.

Steuerrechtlich gilt bei Immobilienvermögen das so genannte Belegenheitsprinzip. Das bedeutet, das Besteuerungsrecht hat der Staat, in dem die Immobilie liegt. Das ist ein ganz großer Nachteil gegenüber mobilen Sachwerten.

Zwangshypotheken: 1923 und 1948 müssen für Immobilieneigentümer eine Warnung sein

Bei Aktien werden sehr häufig die großen Crashs von 1929 und 1987 als warnende Beispiele herangezogen. Für private Immobilienbesitzer gibt es auch zwei einschneidende Jahreszahlen aus der jüngeren Geschichte. Sowohl 1923 als auch 1948 kam es nach den Währungsreformen zu staatlichen Zwangshypotheken. Ich halte es nicht für unwahrscheinlich, dass man auch in Deutschland noch einmal auf diese Geldbeschaffungsmaßnahme zurückgreift.

Die Zwangshypothek am Beispiel von 1948

Die Auswirkungen einer Zwangshypothek erläutere ich Ihnen an einem Beispiel aus der jüngeren Geschichte Deutschlands. Die Währungsreform von 1948 führte zur Deutschen Mark als alleinigem gesetzlichem Zahlungsmittel. Im Zuge dieser Währungsreform wurde die Geldmenge durch die Umstellung wirkungsvoll zu Lasten der Bürger verringert. Genau dieser Effekt wird auch in der Zukunft eines Tages wieder notwendig sein.

100_Deutsche_Mark_Serie_1948

Bild: 100 Deutsche Mark Banknote der Serie des Jahres 1948

Die neue D-Mark wurde um 90 % abgewertet!

Die ersten Notierungen in Deutscher Mark lagen um mehr als 90 Prozent unter den letzten Reichsmark-Kursen. Immobilienbesitzer erhielten Zwangshypotheken eingetragen. Die Hälfte des ermittelten Immobilienwertes musste verteilt auf 30 Jahre in 120 vierteljährlichen Raten in einen neu eingerichteten Lastenausgleichsfonds einbezahlt werden. Bei einem Immobilienwert von 150.000 Mark mussten also monatlich 625 D-Mark über 30 Jahre zurückbezahlt werden, auf ein einst lastenfreies Vermögen!

Immobilieneigentümer stehen vor zunehmenden Steuerbelastungen

Aktuell gibt es in Deutschland bereits sehr bedenkliche Entwicklungen, Immobilieneigentümer finanziell zu schröpfen. Allein in den letzten anderthalb Jahren hat die Hälfte der deutschen Bundesländer die Grunderwerbsteuer teilweise massiv erhöht. Auch die Grundsteuern können bei Bedarf sehr schnell und sehr deutlich angehoben werden, ohne dass eine generelle Vermögensteuer oder Zwangsabgabe eingeführt werden muss. Durch den Zensus 2011 ist der Immobilienbesitz in Deutschland zusätzlich zu den Grundbüchern noch ein Stück transparenter geworden für den Staat.

In der Vergangenheit wurden Vermieter von Immobilien in Krisenphasen durch den Staat wiederholt mit Mietpreisfestschreibungen belastet. Dadurch war ein Inflationsausgleich nicht mehr realisierbar. Wie schnell eine solche Mietpreisfestschreibung eingeführt werden kann, zeigt die neu eingeführte Mietpreisbremse. Das ist für mich ein weiteres Warnsignal.

Seit dem 01.01.2015 gibt es ein neues EU-Immobilienmeldegesetz

Neben diesen Entwicklungen aus Deutschland gibt es in der EU ein derzeit noch vollkommen unbekanntes neues Gesetz, das alle EU-Mitgliedstaaten dazu verpflichtet, Daten von Immobilien und ihren Eigentümern automatisch untereinander auszutauschen. Das Gesetz mit dem Namen EUAHiG ist bereits seit dem 01.01.2015 in Kraft. Die relevanten Informationen – wie beispielsweise Eigentum an unbeweglichem Vermögen und Einkünfte daraus (§ 7 Abs. 1 Nr. 5 EUAHiG) – werden ohne vorheriges Ersuchen automatisch übermittelt. Betroffen sind natürliche wie juristische Personen.

ssb_rechtsschutzreport_coverBelasten Sie Ihre Immobilienwerte vorsorglich selbst, bevor es andere tun!

Feuer lässt sich bekanntermaßen nicht nur mit Wasser bekämpfen, sondern auch mit einem Gegenfeuer. Gleiches gilt auch für Belastungen. Wenn Sie die Sorge haben, dass Ihre unbelasteten Immobilien durch Dritte mit einer Zwangs- oder Sicherungshypothek belastet werden könnten, dann ist es überlegenswert, Ihr Eigentum vorsorglich einfach selbst durch eine erstrangige Hypothek mit Schulden zu belegen. Vor allem in der derzeitigen Niedrigzinsphase ist das sinnvoll.

Das frei werdende Kapital können Sie dann wiederum anderweitig veranlagen, beispielsweise in Immobilien im Ausland oder in mobile Sachwerte wie Aktien, Edelmetalle oder Diamanten, die Sie wiederum außerhalb der EU verwahren. Dadurch bleiben Sie in einem Krisenfall flexibler. Im Rahmen meines Magazins Kapitalschutz vertraulich habe ich einen Sonderreport erstellt mit dem Titel: Die 6 besten Kapitalschutzstrategien für Immobilien! Diesen können Sie als bestehender oder neuer Abonnent von Kapitalschutz vertraulich sehr gerne anfordern.

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Geld ist die wichtigste Sprache der Menschheit!

100_Deutsche_Mark_BundesbankSehr geehrte Damen und Herren,
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Geld hat in Bezug auf seine Nutzungsmöglichkeiten drei wesentliche Grundeigenschaften: die Wertaufbewahrungs-, die Wertmessungs- und die Zahlungsmittelfunktion. Je stärker ein bestimmtes Gut diese drei Eigenschaften erfüllt, desto besser wird es als Geld angesehen. Die Kommunikationsfunktion des Geldes ist uns hingegen bislang kaum bewusst.

Geld besitzt eine Kommunikationsfunktion in unserem Wirtschaftssystem

Geld ist das Medium, das unsere gesellschaftliche Entwicklung seit Jahrtausenden beeinflusst. In der Studie „Gutes Geld“ des Frankfurter Zukunftsinstituts wird Geld heute als die einzige Sprache definiert, die weltweit verstanden wird. Unser zunehmend digitaler Lebensstil wird in absehbarer Zeit zu einem anderen Geldsystem führen. Basierend auf digitalen Währungen mit neuen Chancen, aber auch Risiken.

Geldsystem: Wie schöpfen und nutzen wir Geld in der Zukunft?

Früher oder später werden gravierende Strukturreformen in der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Europas zu Änderungen in unserem Geldsystem führen. Je später dies geschieht, desto höher ist die Gefahr, dass diese Strukturreformen mit einer Währungsreform auf dem Rücken der Völker Europas einhergehen werden. In Europa gibt es vieles, das uns trennt. Von unterschiedlichen Sprachen und Mentalitäten der Bürger bis hin zu Steuern, Wirtschafts- und Vermögensverhältnissen.

Ein Medium aber (zwangs-)vereint uns alle: der Euro. Aus diesem Grunde liegt in unserem gemeinsamen Geld auch der Generalschlüssel zum Tor der Probleme und der Lösungen. Auch wenn Euro die aktuelle Krise überlebt, kann es jederzeit zu gravierenden Änderungen im Geldsystem kommen. Erste Anzeichen dafür gibt es bereits, allen voran in Island oder den skandinavischen Ländern. Aber auch in der Schweiz.

IslandNachhaltige Wege aus einer Krise: Island statt Griechenland?

Im Gegensatz zu den fortlaufenden “Wasserstandsmeldungen” aus Griechenland habe ich zu Entwicklungen in Island in den breiten Medien kaum etwas gelesen. Während in Griechenland mit allen Mitteln ein Staatsbankrott und der Euro-Austritt verhindert werden sollen, hat Island die Staatspleite bereits hinter sich. Sieben Jahre ist der der finanzielle Zusammenbruch des isländischen Staates mittlerweile her.

Island hat im Gegensatz zu den Euro-Ländern Portugal, Spanien oder Griechenland infolge der letzten großen Finanzkrise im Jahr 2008 die Banken und das Finanzsystem nicht mit staatlichen Rettungsschirmen künstlich gerettet. Der isländische Staat traf vollkommen unkonventionelle, harte Maßnahmen: Die in Schieflage geratenen Banken wurden fallengelassen, zahlreiche Banker wanderten ins Gefängnis und Schulden wurden einfach nicht mehr zurückbezahlt. Zu Beginn des Jahres 2009 waren 80% der Unternehmen und rund 30 % der Privaten Haushalte pleite! Die Isländische Krone als Landeswährung stürzte ab, der freie Kapitalverkehr wurde eingeschränkt. Das Land wurde grundlegend saniert auf Kosten der Bürger, Unternehmen und Gläubiger.

Island plant eine Währungsreform hin zu einem Vollgeldsystem

Ende März 2015 wurde im stark krisengebeutelten Island im Parlament ein Report vorgelegt mit dem Arbeitstitel „Ein besseres Geldsystem für Island“. Sollte dieser Vorschlag umgesetzt werden, würde das eine Revolution im bestehenden Finanzsystem bedeuten. Der Vorschlag sieht vor, dass den Geschäftsbanken die Möglichkeit der Geldschöpfung entzogen wird.

Bankkredite müssen vollständig aus Geld bestehen, das durch die Notenbank gedeckt sein muss. Ein Vollgeldsystem also. Auch in der Schweiz gibt es heute bereits eine Volksinitiative zur Umsetzung eines Vollgeldsystems. Vor diesen Rahmenbedingungen empfehle ich Ihnen, dass Sie selbst bereits heute – zumindest für Teile Ihres Geldes – ein eigenes, privates Vollgeldsystem schaffen.

Gold ist Geld, alles andere ist Kredit!

Die ursprüngliche Zahlungsverkehrsfunktion von Geld war die Tauschfunktion über Warengeld. Die erste erfolgreiche Währung dieser Art war dabei 1.500 Jahre vor Christus die Kauri-Muschel. Dieser fehlte es aber an der wichtigen Eigenschaft, nämlich der Wertaufbewahrungsfunktion. Dadurch wurden die Edelmetalle, allen voran Gold und Silber sehr schnell zum ältesten Wertaufbewahrungsmittel weltweit. An dieser Funktion hat sich bis heute nichts geändert.

Im Gegensatz zu allen anderen Geldwährungen, von Papiergeld bis hin zu Aktien, haben physische Edelmetalle niemals in der Historie über tausende von Jahren ihren inneren Wert verloren, auch wenn dieser immer wieder hohen Schwankungen unterworfen war.

„Gold ist Geld, alles andere ist Kredit!“ Das Zitat des legendären US-Bankers J.P. Morgan ist heute so gültig wie vor 120 Jahren. Deswegen gilt mein Augenmerk gerade auch den physischen Edelmetallen. Das reale Geld in Form von Gold und Silber ist Chance und Risikoausgleich der zunehmenden Bargeldlosigkeit.

Interview mit Markus Miller von der Edelmetall- und Rohstoffmesse 2015 aus München

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Kanada: Investieren Sie in das beste Land der Welt!

Eagles-Paradise-Premium-Resorts-grauSehr geehrte Damen und Herren,
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mein Lieblingsstaat außerhalb Europas ist Kanada. Das meine ich nicht aus Sicht eines Urlaubers, sondern vor allem aus Anlegersicht. In meiner positiven Einschätzung bestätigt mich der aktuelle Report des Reputation Institute. Das renommierte Forschungsinstitut mit Sitz in New York ist ein internationales Expertennetzwerk aus Wissenschaftlern und Praktikern.

Jährlich veröffentlicht das Institut den „Reputation Report“ zu den wirtschaftlich wichtigsten Staaten weltweit. Dabei wird das Ansehen der 55 Länder mit dem höchsten Bruttoinlandsprodukt untersucht, und zwar im Hinblick auf Kriterien wie Umwelt, Lebensqualität, Freundlichkeit, Sicherheit, politische Stabilität durch die Leistungsfähigkeit der Regierung, Rechtssicherheit bei Investitionen und Wirtschaftskraft.

Kanada erobert den 1. Platz von der Schweiz zurück

Im vergangenen Jahr wurde Kanada durch die Schweiz vom Spitzenplatz verdrängt. In diesem Jahr hat das flächenmäßig zweitgrößte Land unserer Welt den ersten Platz aber wieder zurückerobert. Diese Top-Platzierung ist dabei sehr stabil. Bereits 2011, 2012 und 2013 war Kanada Spitzenreiter.

Vielleicht fragen Sie sich, warum ich dem zwar renommierten, aber hierzulande relativ unbekannten „Reputation Report“ eine so große Beachtung beimesse? Das erkläre ich Ihnen sehr gerne. In unserer derzeitigen Welt verlieren immer mehr Menschen das Vertrauen in ganz entscheidende Grundpfeiler und Institutionen unseres täglichen Lebens, die uns eigentlich Halt und Orientierung geben sollten: Staaten, Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Sicherheit, Rechtsprechung, Geld und Banken.

Gerade die Griechenland-Rettungsmaßnahmen, die zahlreiche Menschen in unserem Land ablehnen oder mit großer Sorge für ihr eigenes Vermögen betrachten, sowie die absolut chaotische Flüchtlingspolitik sorgen aktuell mit Sicherheit für einen weiteren Vertrauensverlust in den deutschen Staat.

Nach meiner Einschätzung wird das auch im aktuellen Reputation Report des Jahres 2015 bereits sehr deutlich. Deutschland verliert 5 Plätze, mehr als alle anderen Länder aus den Top 20, und rutscht damit auf Rang 15 ab.

Darüber hinaus ist festzuhalten, dass Größe und Wirtschaftsstärke eines Landes keine Garanten für eine gute Reputation sind. Russland belegt den viertletzten Platz. China liegt abgeschlagen auf Rang 46. Selbst die USA, als großer nordamerikanischer Nachbar Kanadas, haben es nicht unter die TOP 20 geschafft.

Nationalflagge_KanadaDie fünf besten und schlechtesten Länder der Welt

Die fünf besten Länder unserer Welt sind derzeit Kanada, Norwegen, Schweden, die Schweiz und Australien.

Die fünf schlechtesten Länder unserer Welt sind laut dem aktuellen Reputation Report 2015 die Staaten Nigeria, Russland, Irak, Iran und Pakistan. Vor allem der massive Abstieg Russlands ist sehr bedenklich!

Vertrauen ist der Anfang von allem!

Der globale Ruf eines Landes entscheidet darüber, ob Menschen dort leben, investieren oder Urlaub machen möchten. Dadurch werden die Grundvoraussetzungen gelegt, damit ein Staat ökonomisch erfolgreich ist. Kanada erfüllt diese Voraussetzungen bestens, so dass auch Sie diese vorteilhaften Rahmenbedingungen für Ihre Investitionen in Kanada aktiv nutzen sollten.

Sei es als strategisches Standbein durch ein Bankkonto in Kanada fern der Systeme Europas, eine Investition in Kanadische Dollar oder kanadische Aktien über Ihr bestehendes Wertpapierdepot, alternative Lagerstätten für physische Edelmetalle oder den Erwerb eines Grundstücks oder einer Immobilie in Kanada.

Für all diese unterschiedlichen Bereiche finden Sie in meinem aktuellen Spezialreport „Kanada“ meine ausgewählten Recherchen und Analysen. Ich bin davon überzeugt, dass Sie mindestens eine Empfehlung finden, die Sie direkt in die Praxis umsetzen können. Für Ihr eigenes, vertrauensvolles Standbein in Kanada.

Süßwasserspeicher: Kanada verfügt über rund 2 Millionen Seen

Wenn Sie an Kanadas Rohstoffe denken, denken Sie wahrscheinlich vor allem an Bergbauprodukte wie Gold, oder Öl und Gas. Neben gigantischen Vorkommen in diesen Bereichen verfügt Kanada über enorme Holzreserven. 40 Prozent des kanadischen Landes ist von Wald bedeckt. Das entspricht ungefähr 10 Prozent des weltweiten Waldbestandes. 7,6 Prozent der Landmasse Kanadas besteht aus rund 2 Millionen Seen. Ein gigantischer Speicher für den wichtigsten Rohstoff der Menschheit für die Zukunft: sauberes Trinkwasser. Kanada verfügt damit über die größten Süßwasservorräte der Welt.

Nova Scotia: Mein Favorit als Banken- und Immobilienstandort

Davon konnte ich mich selbst schon persönlich überzeugen, bei einer Kanufahrt auf einem glasklaren kanadischen See in Nova Scotia (Neuschottland), nahe der Provinzhauptstadt Halifax.

Die zweitkleinste Provinz Kanadas ist mein Favorit als Finanzplatz für ein Bankkonto oder ein Wertpapierdepot in Kanada. Und als Standort für Grundstücks- und Immobilieninvestitionen in Kanada.

Die Themen meines Kanada-Spezialreports auf einen Blick

Editorial: Investieren Sie in das beste Land der Welt!

Trinkwasser: Kanada verfügt über den wichtigsten Rohstoff der Zukunft

Reputation Report 2015: Kanada hat den besten Ruf der Welt

Währung: So einfach legen Sie sich den Kanadischen Dollar in Ihrem Heimatland zu

Aktien: Mit diesem ETF investieren Sie kostengünstig in den kanadischen Aktienmarkt

Immobilien: Meine Top-Empfehlung für Ihr Immobilien-Investment in Kanada

Auslandstresor: Immer noch ein Geheimtipp: Tresormetalle in Toronto kaufen und lagern

Geldinfarkt_Markus_Miller_3DMarkus Miller: Die Welt vor dem Geldinfarkt!

Die derzeitigen Systemrisiken sind so hoch wie selten zuvor in den letzten Jahrzehnten. Deswegen sind und bleiben reale Werte, die frei von Schulden sind, eine ganz wichtige Strategie zur Schaffung Ihres persönlichen Fort Knox.

Die Probleme unseres kranken Geldsystems zu analysieren und zu erkennen, ist die eine Seite. Gesunde Alternativen aufzuzeigen ist jedoch viel wichtiger. Praktische Lösungsansätze liegen dabei zusätzlich in der enorm hohen Dynamik des technologischen Fortschritts.

Buchbestellung als Hardcover oder eBook!

Ich unterscheide mich von den zahlreichen Kritikern unseres derzeitigen Geldsystems vor allem dahingehend, dass ich die Vorteile der elektronischen Welt des bargeldlosen Zahlungsverkehrs mit den Vorteilen der physisch hinterlegten Welt der realen Werte heute schon kombiniere. Mein neues Buch können Sie neben dem Buchfachhandel und zahlreichen Online-Buchhändlern beispielsweise über Amazon bestellen. Als klassische, hochwertige Hardcover-Variante (Gebundene Ausgabe), oder auch als digitales eBook.

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Sichere Sachwerte? So einfach werden Aktien entwertet!

Blick auf Frankfurt von der Vorstandstoilette der Commerzbank

Blick auf Frankfurt von der Vorstandstoilette der Commerzbank AG – Bildquelle: Ulrich Mattner

Geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ COMMUNITY,

wir leben in einem Geld- und Finanzsystem, das überwiegend auf ungedeckten Schulden und Zahlungsversprechen basiert. Gleichzeit leben wir in einer Welt künstlich verzerrter Märkte, allen voran durch die Geldpolitik der Notenbanken. Zinsen werden künstlich niedrig gehalten durch die Festlegung von Referenzzinssätzen, die gegen Null tendieren, oder sich gar im negativen Bereich bewegen. Derartiges gab es noch nie in der Geschichte. Erfahrungswerte sind somit nicht vorhanden und die derzeitigen Entwicklungen sind staatspolitische wie notenbankpolitische Experimente mit einem absolut ungewissen Ausgang.

Aktien sind Sachwerte die rechtlich vermehrbar und belastbar sind!

Aufgrund dieser Entwicklungen macht es unbestritten Sinn, auch auf Aktien zu setzen. Keine Frage. Neben den Marktrisiken an den Börsen gibt es hier aber weitere Gefahren, die vielen Aktionären gar nicht bewusst sind. Aktiengesellschaften können beispielsweise mit Schulden seitens des Staates belastet werden.

Darüber hinaus können die AGs selbst neue Aktien emittieren, was dem Effekt des Gelddruckens gleichkommt, weil dadurch die bestehenden Aktien schlicht verwässert und weniger wert werden. Für beide Fälle gibt mit der RWE AG und der Commerzbank AG zwei sehr prominente Beispiele aus dem DAX, die Sie als Warnung, zumindest aber als Sensibilisierung betrachten sollten, für die rechtliche Sachwertfunktion der Aktie.

chart_all_RWEStBeispiel I: RWE Aktie – Wenn die Politik gravierende Änderungen und Eingriffe vornimmt

Eurokrise, Finanzkrise, Schuldenkrise. Für den Niedergang der Aktie der RWE AG sind all diese Begriffe nicht ausschlaggebend, sondern die Ereignisse rund um das japanische Atomkraftwerk von Fukushima, mit dem darauf folgenden, sehr überraschenden Atomausstieg der Deutschen Bundesregierung unter Führung von Angela Merkel. Ich möchte jetzt in Bezug auf die negativen Entwicklungen bei der RWE Aktie auf keinen Fall die Schuld rein auf die Politik lenken.

Seitens des Managements wurden zweifelsohne Rahmenbedingungen falsch eingeschätzt und strategische Weichen für die Zukunft nicht richtig gesetzt. Dennoch sind politische und rechtliche Entwicklungen bezüglich der RWE AG aus meiner Sicht eine Warnung, da diese andere Unternehmen in der Zukunft in ähnlicher Art und Weise durchaus auch treffen könnten.

Die Atomkatastrophe von Fukushima geschah im April 2011. Seither hat der DAX ungefähr 60 Prozent gewonnen. Die RWE Aktie hat hingegen im gleichen Zeitraum ungefähr 60 Prozent verloren. Allein in der vergangenen Woche verlor die Aktie 15 Prozent. Ein Grund dafür liegt daran, dass die Bundesregierung die Kosten für den Rückbau von Atomkraftwerken und die Endlagerung an das Unternehmen weitergibt als Schulden. Theoretisch kann dadurch die Substanz der RWE AG vollkommen aufgezehrt werden, bis hin zu einer Zwangsverstaatlichung eines Tages. Auch diese Risiken der Aktie als Sachwert werden leider kaum beachtet.

chart_all_CommerzbankBeispiel II: Commerzbank Aktie – Wenn Unternehmen Aktien „drucken“

Viele Bürger sind derzeit in großer Sorge um die Stabilität unseres Geldsystems und unserer Währung. Ein Grund liegt darin, dass die Staaten sich immer stärker verschulden. Die Geldmengen wurden in den letzten Jahren massiv ausgeweitet. Billiges Geld wird somit geschöpft, oder besser gesagt auf Basis von Zahlungsversprechen und Schulden gedruckt, oder virtuell als Bits und Bytes in Computern geschaffen. Flankiert werden diese Maßnahmen durch die künstliche Nullzinspolitik. Aus diesen Gründen investieren Anleger in Aktien als scheinbar sichere Sachwerte. „Dividenden sind die neuen Zinsen“ ist dabei immer häufiger zu lesen.

Ich möchte in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass Aktien ebenso wie Geld künstlich ganz einfach vermehrbar sind durch Kapitalerhöhungen. Dabei werden neue Aktien „gedruckt“ und an Investoren verkauft. Wenn die dadurch vereinnahmten Gelder für sinnvolle Investitionen verwendet werden spricht hier auch grundsätzlich nichts dagegen. Wenn allerdings neue Aktien nur emittiert werden um Löcher zu stopfen, dann kommen derartige Kapitalerhöhungen einer Art der Enteignung für die Altaktionäre gleich.

Die Commerzbank hat in den letzten Jahren der Amtszeit von Martin Blessing 10 Mal! Ihr Kapital erhöht durch die Ausgabe neuer Aktien. Zuletzt wurden im April 2015 114 Millionen neue Aktien „gedruckt“. Das ist eine massive Entwertung der bestehenden Aktien!

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Von der Geldwäsche über die Geldfunktion zur Geldschöpfung auf Schulden!

Das neue Banknoten-Konzept der Bank of England - Geldschein aus Kunststoff mit Winston Churchill (Bildquelle: picture alliance / dpa)

Das neue Banknoten-Konzept der Bank of England – Geldschein aus Kunststoff mit Winston Churchill (Bildquelle: picture alliance / dpa)

Sehr geehrte Damen und Herren,

Großbritannien schafft ab dem Jahr 2016 das Papiergeld ab. Allerdings führt das weder zu der Einstellung des Bargeldes, noch wird es bei den Briten eine Hartgeldwährung basierend auf Gold oder Silber geben. Die Pfundscheine der Zukunft werden lediglich rein aus Plastik, oder besser gesagt aus Polymer gefertigt.

Die Umstellung der alten Banknoten im Vereinigten Königreich wird mit dem Austausch der 5 Pfund Scheine beginnen. Nicht mehr die Queen, sondern der legendäre Premierminister Winston Churchill wird zukünftig dann die neuen 5 Pfund Banknoten aus Polymer zieren.

Immer mehr Staaten stellen auf Banknoten aus Kunststoff um

Großbritannien folgt mit dieser Maßnahme Ländern wie Australien, den Fidji-Inseln, Kanada, Neuseeland, Mexiko oder Singapur. Diese Staaten haben bereits Banknoten aus Plastik eingeführt. Ein Vorteil der neuen Geldscheine ist dabei, dass diese waschmaschinentauglich sind. Der Begriff der „Geldwäsche“ bekommt dann im wahrsten Sinne des Wortes eine vollkommen Neue Note.

Papiergeld aus Plastik ist langlebiger und fälschungssicherer

In der Tat werden die Plastikscheine aufgrund ihrer Materialeigenschaften hygienischer sein als das derzeitige Papiergeld. Die Waschmaschinentauglichkeit beziehungsweise die Hygiene ist allerdings natürlich nur ein kleiner Nebeneffekt. Für die Umstellung auf Plastikgeld sprechen zwei ganz wesentliche Gründe. Banknoten aus Polymer haben eine rund sechsmal so lange Lebensdauer wie Papiergeld. Darüber hinaus werden die neuen Plastikscheine noch schwerer zu Fälschen sein als herkömmliche Banknoten aus Papier.

Markus Miller - Gründer und Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U. - www.geopolitical.biz

Markus Miller – Gründer und Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U. – www.geopolitical.biz

Die Banknote der Zukunft besteht aus Bits und Bytes

Für mich steht außer Frage, dass sich unser Geldwesen in naher Zukunft allein aufgrund der Dynamik des technologischen Fortschritts massiv verändern wird. Geldscheine in der Form eines Blattes Papiers oder geprägte Münzen aus Metall werden als Tauschobjekte aus dem Alltag immer weiter verschwinden. Gleiches wird auch für die Banknoten aus Plastik gelten. Das Geld der Zukunft besteht daher weder aus Papier noch aus Polymer, sondern aus Bits und Bytes.

Ich möchte in diesem Zusammenhang nochmals ausdrücklich betonen, dass sich virtuelles Geld in Form kryptographischer Schlüssel, wie es beispielsweise bei der elektronischen Währung Bitcoin der Fall ist, in Kombination mit einer realen Hinterlegung, beispielsweise durch die Rückdeckung mittels physischer Edelmetalle, nicht ausschließen. Derartige Überlegungen und Entwicklungen gibt es heute bereits. Am 25. Mai 2015 wird eine goldgedeckte Kryptowährung eingeführt werden mit dem Namen HayekCoin, die genau diese beiden Komponenten vereint. Mehr dazu berichte ich Ihnen in Kürze.

Die Geldschöpfung ist das Problem, nicht die Geldfunktion

Nicht die technische Herstellung und Handhabung unseres Geldes ist das Hauptproblem für seine Sicherheit und Stabilität, sondern die Art und Weise der Geldschöpfung, die jeglichen Bezug zur Realwirtschaft verloren hat. Die Geldschöpfung unsers derzeitigen Geldwesens erfolgt rein auf Basis von Schulden. Zwischen 2007 und 2014 stiegen die internationalen Staatsverschuldungen um 76 %.

Die Welt ist mit 199.000 Milliarden US-Dollar verschuldet

Heute ist unsere Welt mit der gigantischen Summe von 199.000 Milliarden US-Dollar verschuldet. In diesem Umfeld gibt es lediglich noch fünf Länder auf der Erde, die frei von Staatsschulden sind. Das sind die British Virgin Islands in der Karibik, das Sultanat Brunei in Asien, das Fürstentum Liechtenstein, die chinesische Sonderverwaltungszone Macau und der pazifische Inselstaat Palau.

Das Video von Markus Miller: Platzt die Geldblase?

Meinen Vortrag auf der Finanzmesse Invest 2015 in Stuttgart mit dem Titel „Platzt die Geldblase? Trendfolge-und Realwertstrategien am Finanzplatz Liechtenstein“ habe ich dieser Thematik gewidmet. Das Video meiner Vortragspräsentation finden Sie über den nachfolgenden Link: Markus Miller im Video: Platzt die Geldblase?

Weltweit gibt es aufgrund der hohen Staatsverschuldungen Milliarden und Billionen in Staatsanleihen und finanziellen, staatlichen Zahlungsverpflichtungen. Jede gesetzliche Rentenanwartschaft, Krankenkasse, Sozialkasse, Pflegekasse oder Arbeitslosenkasse basiert auf staatlichen Leistungszusagen. Aus diesen Risiken ergeben sich für Sie als Privatanleger auch Chancen.

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Negative Realzinsen

Dem aufmerksamen Beobachter von Politik, Ökonomie und Finanzmärkten ist die historische Tragweite der Entwicklungen der letzten Jahre nicht entgangen. Die zunehmenden Spannungen im Eurosystem, die drohende Überschuldung westlicher Volkswirtschaften und die unkonventionellen Maßnahmen der Notenbanken im aktuellen Konjunkturzyklus werden nun durch einen weiteren Pflasterstein auf dem Weg zum Höhepunkt der westlichen Schuldenkrise ergänzt: Negative Realzinsen.

Der Realzins berücksichtigt neben dem Nominalzins, also der Ausschüttung gemäß Zinskupon einer Anleihe, auch den Kaufkraftschwund. Erhalten Sie als Gläubiger einer Anleihe oder als Sparbuchbesitzer zum Beispiel 3% Zinsen innerhalb von 12 Monaten, dann bedeutet dies noch nicht, dass sich auch ihr Wohlstand (Kaufkraft) um den erhaltenen Zinsbetrag erhöht. Wenn nämlich gleichzeitig die Preise für Güter und Dienstleistungen in diesem Zeitraum um 3% steigen, haben sie real nichts gewonnen. Sie können sich von dem verzinsten Vermögen nicht mehr leisten als vorher, trotz Zinseinnahmen.

In den USA und Großbritannien liegen die offiziellen Inflationsraten mit 2,2% und 3,4% nun bereits den zweiten Monat in Folge deutlich über den Zwölfmonatszinssätzen von 0,87% und 1,31%. In der Eurozone stehen einer Inflationsrate von 0,9% aktuell Zwölfmonatszinsen von 1,2% gegenüber.

Um zu verstehen, warum es seit dem Jahr 2000 bereits zum zweiten mal zu dieser sehr ungewöhnlichen Situation bei den Zinsen kommt, muss man wissen, dass es sich bei der Finanzkrise nicht um eine isolierte Immobilienkrise mit normalen Folgen für Banken, Verbraucher und Konjunktur handelt. Vielmehr sind wir mit einer über Jahrzehnte gewachsenen Überschuldung angelsächsischer und südeuropäischer Verbraucher konfrontiert. Ausgelöst durch hemmungslosen Überkonsum und finanziert durch die exzessive Beleihung von Vermögenswerten. Ermöglicht wurde diese Schuldenorgie durch sehr risikotolerante Banken, die sich auf die implizite Bailout-Garantie der Notenbanken verließen. Diese Garantie wurde 1998 manifestiert und als sogenannter Greenspan-Put (später Bernanke-Put) bekannt. Als sich damals im Zuge der Russlandkrise der von Nobelpreisträgern gemanagte Hedgefonds LTCM mit Rubel-Anleihen verspekulierte, wurde der Fonds von der US-Notenbank unter Vorsitz von Allen Greenspan mit 300 Mrd. US$ gerettet. Warum? Der Fonds war systemrelevant. Von da an gab es keine Angst und keine moralischen Fesseln mehr für Großbänker und Möchtegerngroßbänker. Dies galt sowohl beim Zocken im Eigenhandel als auch für das Kreditgeschäft. Die einzige Ausnahme seit dem bildete die Investmentbank Lehman Brothers. Ihr wurde der Barnanke-Put verwehrt. Doch diesen Fehler machte man nur einmal. Seit dem gilt sie wieder, die Bailout-Garantie.

Noch kurz erwähnt sei, dass die USA mit Hilfe ihrer staatlichen Hypothekenbanken Fannie Mae und Freddie Mac und durch die legislative Doktrin, breite Bevölkerungsschichten in Eigenheime zu bringen, zum größten Hypothekengläubiger der Weltgeschichte wurde und damit zum Aufblähen der Immobilienblase wesentlich beitrug.

Als Anfang der achtziger Jahre die amerikanische Wettbewerbsfähigkeit und die Handelsbilanzüberschüsse schrumpften und die beginnende Re-Globalisierung durch die Öffnung Chinas begann, setzten zuerst die amerikanischen Geld- und Fiskalpolitiker auf die konsequente Stärkung der Binnenwirtschaft. Durch die staatlich geförderten Hausbauprogramme und die vermögenspreistreibende Geldpolitik der Notenbank FED wurde eine strak kreditabhängige Form der Ökonomie erzeugt und bis an ihre Grenzen ausgereizt: Die sogenannte Asset and Credit driven Economy. Dazu wurden die Zinsen in jedem Konjunkturzyklus noch tiefer gesenkt. Dies senkte die Attraktivität des Sparens und trieb die Vermögenspreise, welche dann wiederum für den weiteren Konsum beliehen werden konnten, in die Höhe. In Europa sind Großbritannien und Spanien die eifrigsten Nachahmer dieser Wirtschaftsform.

► Neben den privaten Wirtschaftssubjekten kommen auch die Staaten durch Zahlungsverpflichtungen, resultierend aus sozialen Sicherungssystemen, zunehmend in den Schuldenstrudel.

Mittlerweile ist der Zins in den meisten westlichen Volkswirtschaften der wesentliche Einflussfaktor, um die Lebensdauer dieses extrem kreditsensitiven Wirtschaftsmodells am Leben zu erhalten.

Die Notenbankchefs der USA und Großbritanniens (Ben S. Bernanke und Mervyn King) machen daher auch kein Hel daraus, dass sie an steigenden Vermögenspreisen interessiert sind, um jeden Preis. Ihre Begründung: Steigende Aktien- und Immobilienpreise erhöhen den Wohlstand der Konsumenten und senken die Refinanzierungskosten der Unternehmen. Die Notwendigkeit extrem niedriger Zinsen ergibt sich zudem aus der steigenden Schuldenlast der Staaten.

Wie passt aber der offenkundige Wille niedriger Zinsen in die Ankündigung vieler Notenbanker, die Zinszügel wieder anzuziehen? Hier geht es nur darum, den Schein der Stabilitätspolitik zu wahren. Natürlich werden die Zinsen steigen, aber eben nur nominal und nicht real. Für ein Unternehmen, einen Staat oder einen Konsumenten ist jedoch der Nominalzins ohne Berücksichtigung der Teuerung irrelevant. Die breite Masse ist sich jedoch des kleinen aber feinen Unterschieds zwischen real und nominal nicht bewusst. Dies führt zu der aktuell grotesken Entwicklung, dass sogar professionelle Aktienhändler Angst vor Zinssteigerungen haben, während sich die Realzinsen unter Berücksichtigung der Gesamtinflation neuen historischen Tiefststände nähern. Sie sind sogar teilweise negativ.

► In Wahrheit entwickelt sich an der Zins und Inflationsfront gerade eine Mixtur mit potenziell explosiver Treibkraft für Dividendentitel und unverzinste Realwerte, wie Rohstoffe und Edelmetalle.

Bereits in der letzten Phase sehr niedriger bzw. sogar negativer Realzinsen zwischen 2003 und 2007 explodierten die Preise für Aktien, Rohstoffe, Edelmetalle und Immobilien. Warum ist das so?

Bei den Aktien wirken negative Realzinsen auf zwei Ebenen sehr positiv:

Auf betriebswirtschaftlicher Ebene können Unternehmen sich sehr günstig refinanzieren. Gelingt es einer Aktiengesellschaft, sich in der Nähe der Inflationshöhe zu refinanzieren, und gleichzeitig bei den Verkaufspreisen seiner Güter oder Dienstleistungen Steigerungen in der Nähe der Teuerung durchzusetzen, ist der Schuldendienst real kostenfrei.

Einige Unternehmen schaffen es sogar, ihre Preise stärker als die Durchschnittsinflation zu steigern und zahlen damit sogar unter Berücksichtigung der Zinszahlungen insgesamt weniger Schulden zurück, als sie ursprünglich aufgenommen haben. Ein Traumszenario für dynamisch wachsende und margenstarke Unternehmen.

Auf der Kapitalmarktebene kommt zu der positiven Wirkung auf die Ertragssteigerung des Unternehmens noch die Dividendenkomponente hinzu. Im DAX 30 liegt diese bei aktuell 3,4% und damit deutlich über der Inflationsrate, dem Zwölfmonatszins und sogar über der Rendite 10-jähriger deutscher Staatsanleihen. In der Folge kommt es zu massiven Umschichtungen: Raus aus Liquidität und Staatsanleihen zu Gunsten von Dividenden- und Wachstumstiteln.

Wichtig ist jedoch, dass nur die Unternehmen von negativen Realzinsen profitieren, bei denen Preisüberwälzungsspielräume, günstige Refinanzierungsmöglichkeiten über die Kapitalmärkte und dynamisches Wachstum vorhanden sind.

Die klaren Verlierer negativer Realzinsen sind Spareinlagen, Sparbücher und Staatsanleihen. Nach Abzug der Teuerung und der Abgeltungsteuer besteht kaum eine Chance, bei diesen Anlagen reale Kapitalvernichtung zu vermeiden.

Staatsanleihen sind von zwei Seiten besonders gefährdet: Zum einen drohen auf Grund des aktuell niedrigen Nominalzinsniveaus und der sich beschleunigenden Teuerung nominale Zinssteigerungen. Dies birgt die Gefahr von Kursverlusten. Zum anderen werden 2010 in Rekordhöhe neue Staatsanleihen den Markt überschwemmen. Dies ist das Resultat des Versuchs, die stockende private Aufschuldung, ohne die es kein weiteres Wachstum gibt, durch Staatsverschuldung zu kompensieren. Dazu sind allein in diesem Jahr weltweit Anleiheemissionen von Staaten in Rekordhöhe von 5.700 Mrd. US$ geplant. Die Staaten des Euroraums planen 2010 Nettoemissionen (nach Abzug der Tilgung) in Höhe von 465 Mrd. € (75 Mrd. € mehr als 2009 und neuer historischer Rekord). Die 30 Mitglieder der OECD werden zwischen 2007 und 2010 ihre Haushaltsdefizite von 515 auf 3.375 Milliarden US-Dollar fast versiebenfachen. Die OECD-Gesamtstaatsverschuldung wird in diesem kurzen Zeitraum von 29,9 Billionen auf 42,6 Billionen Dollar wachsen. Investoren weltweit beginnen, Staatsanleihen unter zu gewichten. Dies bedeutet abnehmende Nachfrage bei explodierendem Angebot. Griechenland musste bei seiner jüngsten Anleiheemission auf die künstliche Nachfrage der KfW, der europäischen Entwicklungsbank (CEB) sowie der griechischen Zentralbank zurückgreifen. Nur so war die optisch beeindruckende Überzeichnung möglich. Dennoch schoss der Zinssatz auf 6,4% in die Höhe und bedeutete für bereits ausgegebene Papiere mit geringerem Zinssatz herbe Kursverluste und für Griechenland eine enorme Zusatzbelastung der Staatsfinanzen.

Eine besondere Bedeutung kommt den negativen Realzinsen auch bei der Investmententscheidung zu Gunsten von Rohstoffen und Edelmetallen zu. Da physische Rohstoffe und Edelmetalle keine laufenden Erträge bieten, sind hohe Zinsen der natürliche Wettbewerber bei einer Investmententscheidung. Wenn der risikolose Zinssatz real aber nahe Null liegt oder, wie im aktuellen Umfeld, sogar negativ ist, fällt dieser Nachteil für unverzinste Realwerte weg.

Was bleibt, ist die Chance steigender Notierungen auf Grund natürlicher Knappheit und ökonomischer Unentbehrlichkeit. Kommt es in Folge niedriger Zinsen sowie geld- und fiskalpolitischer Stimuli zu ökonomischer Expansion, steigt auch die industrielle Nachfrage nach Rohstoffen und Edelmetallen und mit ihr deren Preis. Wenn zudem das Vertrauen in die Staaten und in das ungedeckte Geldsystem sinkt, bieten Rohstoffe und vor allem die Edelmetalle Gold und Silber die Investmenteigenschaften einer Ersatzwährung.

Empirisch belegt ist auch der Zusammenhang zwischen niedrigen respektive negativen Realzinsen und steigenden Goldnotierungen

Die Recherche stammt von Christoph Leichtweiß, Geschäftsführer der Ypos Consulting Gmbh

(c) Markus Miller, Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

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Vom Domino zum Bumerang

Ja ich bin mir bewusst, heute habe ich wieder eine neue Gespenstergeschichte für Sie auf Lager, obwohl doch viele derzeit sagen wir müssen positiv denken und wir können die Schwarzmalerei nicht mehr hören. Ich bin auch sehr positiv gestimmt und kann Ihnen nur raten, nutzen Sie die Gunst der Stunde und verwenden Sie die aktuellen Tendenzen zum Positiven, wenn Sie denn daran glauben. Auch einen Abwärtstrend können Sie positiv nutzen.

the trend is your friend

Das gilt gerade auch für Abwärtstrends. Nur psychologisch haben wir damit alle wohl ein Problem. Eine Aktie steht bei 100 Euro. Sie kann nun auf 200 Euro steigen, sich also verdoppeln, oder auf über 1.000 steigen und sich mehr als verzehnfachen (die berühmten 1.000%), oder theoretisch sogar ins unendliche explodieren. Aber fallen, kann diese Aktie maximal auf Null (in Zahlen 0). Das ist doch eigentlich super. Genau diese Fehleinschätzungen und Beschwichtigungen fallen mir momentan auch bei vielen Vermögensberatern oder Börsenbriefschreibern auf. „Jetzt sind Aktien billig wie nie, optimale Einstiegskurse, überverkauft, verbilligen, positiv denken, kaufen wenn die Kanonen donnern, gierig sein wenn alle zittern, antizyklisch investieren usw. und sofort“.

Für mich sind diese Argumente blablabla!

Die Zukunft wird Analysten und Berater richten. Vielleicht liege ich ja auch vollkommen daneben mit meinem positiven Pessimismus und in 2 Jahren stellt sich heraus, dass heute die besten Einstiegskurse waren und Sie Ihr Vermögen hätten vervielfachen können mit Aktien.

Taktisch halte ich Aktien derzeit für falsch, strategisch bedingt für richtig!

Aktien sind Sachwerte und Sachwerte halte ich momentan für geeigneter als Geldwerte. Darum sage ich aus strategischen Gründen sehr wohl auch, dass Sie Substanzaktien (beispielsweise Aktien mit Immobilienvermögen wie die Deutsche Telekom, oder Nahrungsmittelkonzerne wie Nestle und Unilever) durchaus kaufen sollten, wenn Sie ansonsten rein in Geldwerten investiert sind. Neben weiteren Sachwerten, wie beispielsweise Edelmetallen, allen voran Gold und Silber. Allerdings betone ich immer wieder, dass Sie sich Ihrer persönlichen Risikotragfähigkeit bewusst werden müssen. Und zwar emotional wie monetär.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie Sie persönlich „Finanzpsychologisch“ gestrickt sind? Wenn Sie Ihr gesamtes Kapital verlieren (also vergleichbar mit einer Aktie deren Kurs auf Null fällt) wäre das für Sie der Supergau, also das schlimmste Ereignis was Sie sich vorstellen können? Könnten Sie das emotional verkraften, so dass Sie nicht Gefahr laufen, sich vor den Zug zu werfen und könnten Sie das auch finanziell/monetär so verkraften, dass Sie dennoch nicht zum Sozialfall werden?

Für viele meiner Freunde und Bekannten wäre der Verlust des Arbeitsplatzes und des Vermögens das schlimmste was die Finanzkrise mit sich bringen könnte. Werte wie Gesundheit und Private Zufriedenheit/Partnerschaften und Kinder/Familie natürlich auch. Der Verlust dieser Werte ist aber nicht unmittelbar mit der Finanzkrise verbunden. Zumindest noch nicht! Viele wiegen sich ja auch in der Sicherheit der Staatlichen Rettungspakete und Konjunkturprogramme. Für mich ist allerdings nicht mehr nachvollziehbar.

Staatliche Rettungspakete verhindern Dominoeffekte – aber zu welchem Preis?

Im schlimmsten Fall ist dieser Preis der Staatsbankrott. Also wieder eine Art „auf Null fallen“, aber das ist eben im Fall von „Fallenden Staaten“ bei weitem nicht alles, wie uns auch die Geschichte gelehrt hat. Eine Nation die fast blitzartig um mehrere Wohlstandsstufen zurückfällt hat mit dramatischen Konsequenzen zu rechnen:

+ Die Sozialsysteme kollabieren

+ Die Kriminalität explodiert

+ Aufstände (Anarchie) wüten in den Straßen

+ Hungerelend und Notstand breitet sich bis in bürgerliche Kreise aus

+ Die politische Macht kann in die Hände von Extremisten geraten

Warum kann dies geschehen, obwohl heute noch alles so beherrschbar erscheint? Das großzügige Verteilen staatlicher Rettungsschirmen hat eben Konsequenzen für die Staatsfinanzen. Ich halte diese Rettungsschirme und Konjunkturpakete für mittlerweile sehr bedenklich. Firmen wie Opel oder Schäffler dürfen nicht mehr mit Staatsmitteln gerettet werden.

Dominoeffekte zu verhindern habe ich sehr wohl auch für wichtig und richtig gehalten. Beispielsweise bei Banken, in Deutschland speziell im Fall der Hypo Real Estate oder auch der Commerzbank. Aber diese Banken haben nun einmal einen Sonderstatus und sind systemrelevant. Opel & Co. aber nicht!

Die Lehman Insolvenz hat Dominoeffekte aufgezeigt

Sie kennen ja vielleicht auf RTL den Domino Day. In der Politik und Weltwirtschaft haben wir längst jeden Tag einen Domino Day, nur geht es hier mittlerweile darum, weitere Dominoeffekte durch Unternehmenspleiten zu verhindern. Das wird aus meiner Sicht wohl gelingen. Allerdings wenn es schief geht, dann wird aus den Dominos ein Bumerang! Das ist der Preis und dieser Preis könnte zu hoch sein, nämlich dann, wenn unsere Systeme kollabieren.

Was ist ein Domino-Effekt?

Als Domino-Effekt bezeichnet man eine Abfolge von – meist ähnlichen – Ereignissen, von denen jedes einzelne zugleich Ursache des folgenden ist und die alle auf ein einzelnes Anfangsereignis zurückgehen. Die Kettenreaktion kann als Spezialfall des Domino-Effekts angesehen werden. Der Begriff Domino-Effekt wird seiner Anschaulichkeit wegen auch beispielsweise für soziale oder politische Prozesse verwendet, die aus einer Folge sich bedingender Ereignisse bestehen. Genau diese Situation haben wir derzeit in der Praxis.

In der Politik, Wirtschaft und bei Gewerkschaften wird diese Argumentation momentan sehr gerne hergenommen. „Wenn wir Opel nicht retten, dann geht nicht nur Opel Pleite, sondern die Arbeitslosen Opel-Mitarbeiter konsumieren nicht mehr, dann gehen die Geschäfte pleite, die Autozulieferer gehen auch pleite, noch mehr Geschäfte gehen pleite und so weiter und so fort“. Es ist also viel billiger Opel zu retten als die Kosten der Dominoeffekte zu tragen. So ein Blödsinn aus meiner Sicht! Diese Argumentation ist für mich – vor allem in der derzeitigen Komprimiertheit – eine sehr gefährliche Entwicklung.

Was ist nun ein Bumerang-Effekt?

Ein Bumerang kommt immer zu seinem Werfer zurück? Denken Sie auch so?

Von wegen, dass ist nicht das Ziel eines Bumerangs!

Aber so denken viele und leider zu viele. Das ist aber leider falsch! Ein Bumerang ist eigentlich eine Jagdwaffe und sollte sein Ziel, beispielsweise ein Tier treffen und handlungsunfähig machen, oder auch töten! Wenn ein Bumerang also trifft, kommt er logischerweise nicht zurück und genau dies ist das eigentliche Ziel eines Bumerangs.

Aus meiner Sicht spielt die Politik momentan mit der Jagdwaffe des Bumerangs. Mir kommt es so vor, als ob manche Bumerangs (ich hoffe das ist die Mehrzahl) derzeit mit sehr viel Energie aber auch sehr planlos losgeschleudert werden. Ich hoffe dass diese Waffen Ihre Ziele treffen. Wenn nicht, dann werden diese Waffen auf unsere Gesellschaft und unsere Systeme zurückkommen, weil das Ziel verfehlt wurde. Dann müssen wir diese Bumerangs wieder einfangen und ich hoffe das gelingt uns. Wenn dies auch nicht der Fall ist, werden sie uns verletzen. An unseren Finanzen oder auch mehr.

Ich hoffe diesen möglichen Auswirkungen ist sich unsere Ordnungspolitik und auch Sie als Marktteilnehmer bewusst, bei jedem Bumerang, welchen man derzeit in die Welt mit dem Argument „der Verhinderung von Schlimmeren“ hinausschleudert!

(c) Markus Miller, Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

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